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«ls Gäste die Heroen Bürgermeister Ären»ien. Jaurnt Kuhlmann. Direktor Arnold vnZ> die Vertreter tx* hiesigen Kleinhandel- begrüben Als Ergebnis der Verhandlungen würbe einstimmig folgende @ndd)li^ung geiaht. .Die an ©aalbau Dauer versammelten Hand- werb>r aus Gießen und Umgegend fprbern: 1. eine gerechte und vereinfachte Steuergesetzgebung.

2. die Vergebung der staatlichen und gemeind­lichen Unterhaltunasarbciten abwechselnd jähr­lich unter die verschiedenen Handwerksmeister zu den mit den Vertretern des Handwerks verein­barten Preisen. 3. die Vergebung der staatlichen und gemeindlichen Arbeiten »u Prellen, die den Handwerkern ein gewisses Auskommen errnog- lichen unter Ausschaltung der auf Schumtprerien beruhenden Angebote. 4 die Beseitigung aller Regiearbeiten. 5. eine erhebliche Verbilligung der Gns- und Kraftstrvmvreife. 6. sie proUmua aeg n die Fassung des Abschnitte» 2 m 8 23 der Reichshandwerker-Ordnung. 7. fier.£ot^5iJ . - Handwerkskammer auf. bei den staatlichen Betzor- den Schritte zu tun. daß diese dte Aufgaben erfüllen, die ihnen durch Gesetz gegenüber den

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! a m i'iiunfl ah Vach einigen BegrußungS- Worten durch die Vorsitzende. Frau Sladtv. Hau. mann hielt Dipl-Ing. Dr. L Kaufmann- München einen sehr interessanten und khr- reichen Vortrag über.Helfer des täglichen LebenS' Der Redner erläuterte zunächst, wie man öir einzelnen Bestandteile bei Geweben er­kennt um dann zu zeigen, wie mit Verhältnis- mäßig einfachen Mitteln eine Auffrischung von G'weben möglich ist. Besondere Aufmerksamkeit widmete er der Reinigung und Schonung von wobei er die von den Hausfrauen ver­wandten Wasch- und Reinigungsmittel einer Kritik unterzog. Interessant war es. zu erfahren, bah die allgemein gern gebrauchten Waschpulver meist Wasserglas enthalten, was die Haltbarkeit ungünstig bccinfhiht Weiter zeigte der Redner, wie man auf vochültnismahig ein­fachem Dege allerhand Sieden aus Stoffen, Wäsche usw. entfernen kann, außerdem wie man Stoffe ulw färbt, wieder auffrischt und wasser­dicht macht. Auch bezüglich der Behandlung des Leders lSchuhe. Stiefel. Handtaschen ufto.) gab der Redner praktische Winke, die sich teilweise sogar auf Reparaturen von Lederzeug erstcedten. Auch die Verarbeitung von Fellen zu Pelzwerk kam in dem Vortrag zur Besprechung. Inter­essant waren die Erläuterungen über die Beseiti­gung von Deselten bei polierten Möbeln, ebenso die Anleitungen zur Selbstbereitung von Vohner- massen und oevgleichen. In einer kurzen Paule h beantwortete bei Redner die aus der Veriamm- luna gestellten Fragen, um anschließend hieran noch über ..Da i in e im Haushalt zu sprechen Gr behandelte dabei zunächst die Grude- Feuerung in der Küche, zeigte die Rachteile

5 der älteren Systeme und die Dorteile der neueren Grzeugnisse (Imperial), um sich bann über die Verwendbarkeit der Grudeherde zu äußern. Wei­ter erläuterte der Redner die Möglichkeit der Verwendung elektrischer Snergie alS Wärme- quellen, bereit Ausnutzung wegen der hohen - Strompreise nicht in vollem Maste möglich sei.

V sondere 'Beachtung schenkte der Redner auch d.'i v ?nferDicrung von Lebensmitteln, sowie der Verwendung von Suhstoff. der keine schädlichen Bestandteile enthalte. Den Schlust des Vortrags bildeten praktische Winke über die Reinigung und Instandhaltung von Metallen (Geschirren. Tür­schildern ufto.).

" G> nennuna Durch Verfügung des Helf. Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft vom 30. Ianuar ist der Leiter der hiesigen j, öffentlichen faufm. Schulen. Dr. Feld, zum staatlichen Aussichtskommissar für die britxT.cn

5) er Allaemetnc Deuts

Frauen verein bleit am Dienstagabend Saalbiiu ® a u » r eine Oeffentliche D <

Handelsschulen Hessens an Stelle deS verstor­benen Oberst udievdirettorS Geheimrat Dr. P i h ernannt worden

Goldene Hochzeit Unfer Mitbürger Herr Earl Müller und Ehefrau Marie, geb. Hegel. Frankfurter Str. 71 feiern am kommenden Sonntag das seltene Fest der golden'n Hochzeit. Der Iudtlar ist Mitkämpfer von 1870 71 und durch seine 27jShrige Tätigkeit auf der städtischen Wage, Frankfurter Str. allseitig beliebt und angesehen.

Eine Neunzigjährig e Vlorgen. Freitag, feiert untere frühere langjährige Mit­bürgerin Frau Dr. Luise Koch. geb. Lynker. ihren 90. Geburtstag in voller geistigem und körperlicher Frische. Sie lebt zur 3rit bei ihrer Tochter, Frau Dr Mueller in Wiesbaden. Luremburgstr 11

' D i e VortragSoereinigung Die­sten teilt unS mit. dast der beute abend statt- findende Lichtbildervortrag nicht von Herrn Hofrat Meister, sondern von Herrn Haupt­mann von W o 1 d e d gehalten wird, da Hvf- rat Meister plötzlich erkrankt ist.

* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Viehmarkt 5 Firsen und Kühe. 1051 Kälber. 653 Schafe, 187 Schweine.

Turnen, Sport und Spiel.

Turngau Hessen (D- T )

Fechten.

Z. Butzbach. 8. Sehr Heute fand hier der erste diesjährige DezirkSfechtertag des 3. Bezirks im 9 'mittelrheinischen» Turn­kreis statt. Gs handelt sich um die im Turngau Hessen bestehenden Fechlerriegen. Vertreten wa­ren Tv. 1860 Bad-Rauhei.n, T. u. Spv. Butzbach. Tgm. Friedberg, die G i e st e n e r Turnvereine. T. u Spv. Marburg. Tv Wetzlar. Der Kreis- fed)tertag in Mainz am 1. Febr. dS Is bat beschlossen, dast der Bezirk von nun an die Bezeichnung 3. Gau gruppe des 9 Krei- s e s führt. Rach dem üblichen Schulfechten unter Leitung der Gaugruppenwarte Rietz ich und 3brb und des Fechtmeisters Roll fanden die Beratungen statt, die einen regen Verlauf nahmen. Don den gesahten Beschlüssen seien folgende hervorgehoben: Die Frühjabrstagung ter 3. Gaugruppe wurde auf den 29 März 1925 feftgdegt; Tagungsort ist Giesten. Ein Ausschcitungsfechten der 3ungmannon im Florett wird damit txnrbunOcn. Beim Dau- turnfeft in Friedberg am 28. 3uni soll das Fechten nicht fehlen: für den Festsonnlag ist ein Wett fechten der Altmannen in leichtem Säbel und in Florett vorgesehen, während die 3ungmannen durch ein Florett- Wet:sachten am Festmontag zur Geltung kommen werden. Die Ausscheidungskämpfe der Altman- nen für die Sonderklasse, die daran am KreiSturnfest in Giesten teilnimmt, fin­det am 10. Mai in Bad-Rauheim statt, und xtoar unter Leitung des Kreisfechtwarts Staf­fen (Hanau). Diele Kämpfe versprechen be­sonders interessant zu werden.

5. Bezirk.

< Butzbach, 8. Febr Die 3. dies - winterliche Bezirksvorturner st unde deS 5. Bezirks im Turngau Helsen, die unter Leitung der Drzirksturnwarie Hartmann (Dad-Rauheim) und Lang (Lang-Göns) heute hier abgehalten wurde, war vorzüglich besucht. Von den 24 Dezirksvereinen waren nur der M. Tv. Dad-Rauheim und die Turnvereme Ober- Mörlen und Wölfersheim nicht vertreten: die übrigen Dereine hatten zusammen 51 Turnwarte und Vorturner entsandt. Durchgeturnt wurde hei seihr reger Anteilnahme der Vor­turner der laut Turnplan für 1925 vorge­schriebene älebungsstoff. u. a. waren die Frei­übungen für das Gaufest in Friedberg und das

Kreisturnfest t n Giesten. rns besondere die Sondervorführungen des Gaues beim Äretitumfeft Gegenstand eingehender Be­lehrung Die an die Turnstunde sich anschlie- stende Besprechung wurde eingeleitet durch eine von echt turnerischem Geist getraacae Bcgru- stungsansprache des Doriitzenden des hiefig» Turn- und SvonvereinS 1846, K Schneidcr, der die Gäste in Butzbach willkommen Heft und zu eifriger Tuinarbeit in diesem für unsere Gegend k> wichtigen Turnjahre tGauturmfest in Fnedberg, Kreisturnfest in Giesten) ansporntr. Auster den Vorturnern nahmen auch zahlreiche Vereinsvorsitzende, zusammen etwa 80 Personen, an den sehr anregenden Beratungen teil An Beschlüssen wurden u. a. gelabt: Das Bezirks­gerätewetturnen (Hallenturnen) wurde vom 22 Februar auf den 8 März 1925 ver legt. Gs findet in Bad-Rauheim im Heime des Turnvereins 1 8 6 0 statt. Mor­gens turnen die 3ugenbtunter. nachmittags die Turner und Schüler. Rach einmütiger Auffaf- hing darf nur in weisten Hofen dazu angetreten werden. Das volkstümliche Bezirks- to e 11 u r n e n wird dem Turnverein Rieder- Weifel übertragen, der in delem 3abre auf ein 25jährigev Bestehen zurüdbl den kann. Als Tag wurde der 7. 3 u n i bestimmt. Das Wett­turn en ist Fünfkampf, bestehend aus Stabhochsprung. Wertsprung. Kugclstosten. Lau'en und einer Freiübung. Bezüglich der Turnklei­dung ist hier neben der weihen auch die schwarze Hose zugelassen. Für das nächstjährige Be- zirkSturnfest liegt bereits eine Meldung des Tv. Dornassenheim vor. der in 1926 die Feier seines 20jübrigen Bestehens damit verbinden will. Die nächste Dezirksvor- turner stunde findet Anfang Mai in F -ied- bera statt. Die technische Le.tung des Bezirks wird dann neugewählt. Für den seitherigen 1. BezirkSsporiwart Gries <Bad-Rau'eim>. der durch Ucbtmabmc eines ähnlichen Amtes im Sportverbande in der Bezirksleitung nicht mehr tätig sein kann, wird bis zur Rcuwahl der 2. Bezirkssportwait Gabler (Fiedberg) die sportlichen Ange'egenheiten verwalten, vor allem den Frühjahrsgeländelauf des Bezirks Dor be­reiten. Der Turnverein Ebersgöns ist aus dem Bezirk und damit auS der D. T. ausgetre­ten. Der 1. Dezi.ksturnwart Hartmann legte allen Vereinen des Bezirks anS Herz, sleihig zu arbeiten. Ehrenpflicht jedes Dez rksvereins sei es. auf dem Gauturnsest und dein Kceis- turnfest mit Wetrurnern und vor allem auch mit Musterriegen vertreten zu sein.

Dc»>tschcr ^nstdattbund und Anslandtpiele.

Der Deutsche -Futzballbund weist erneut darauf hin, dast Anträge auf Genehmigung von Auslands pieken spätestens 14 Tage vor dem Spieltermin eingereicht sein müffen. sowie dast den Anträgen auf Spielgenehmigung die Ori- ginalabschlülse und qegewmenfalls Descheimgun- gen deS ausländischen Rationalverbandes Dar­über. dast die Spieler des Gegners Amateure im Sinne der Fifa-Destimmungen sind, beiliegen müssen. Der D. F. D. betont außerdem, daß er im Höchstfall fünf Sviele anläßlich einer Wett- spielreife genehmige. Die Dorlage von Schein­verträgen zur Erlangung der Spielgenehmigung ziehe unweigerlich D'Sgualifikation nach sich. End­gültige Spielbefchluß- Verträge dürfen nicht ge­tätigt werden, ehe nicht gemäß den Fifa-De- ftmimungcn die Zuftimmung der beiden in Frage kommenden Rationalverbände zu der vorgesehe­nen Entschädigungssumme vorliegt. Die Spiel­genehmigungsantrage mit ausländischen Vereinen für Ostern müssen dem D. F. D. bis spätestens 28. März 25 vorliegen, später eingehende haben keine Aussicht auf Genehmigung. 3nanfpruch- nahme gewerbsmäßiger Spielvermittlung gegen jede Art von Entschädigung ist verboten, ein hiergegen verstoßender Verein macht sich strafbar.

Runofunk-Programm MWdss Frankfurter Lenders. ^^^F"(QIu» der »Radiv-llmschauE.r

M Freitag. 13. 5<breat:

4,30 bti 6 Ubr Hausfrauen-Rachmittag de- Frankfurter HauSfrauen-Dereii^ Vortrag vo» Fväulein Emma Löwe. Leiterin des ötäbtifdxm FrauenbcrufSamtes . Frauendttdung und Be- rufsbltdung'. 6 bis 6.30 Ubr Tic Lesestunde «Meisterwerke der Weltliteratur). Aus .Soll und Haben" von Gustav Jreytag «Sortierung). 6.K Ubr DortragszyNus der Philosophischen Ber­einigung Franksurt a. M (Dozent^ Pfarrer Taes- Icr). 14. Vortrag .Lesstng als WadrdeitSluä>er 7 bi» 7,30 Ubr: Elperanto-älnterricht 7,30 llbr; Funlhochschule Vortrag von Prof. Dr. Swai zenski. Direktor de» Städelfchen Kunstinstitut- .Mittelrbcinische Malerei am Anfang des 15. Jahrhunderts S Uhr: Die Defprechung (Theater und Kino). 8.30 Uhr Der unbekannte Derdt (2ht6 ben Opern nach Schiller). AuSfübrende Elisabeth Friedrich (Sopran». 3ohn Glaser (Tc nor», Adolf Permann (Dariton», sämtlich vom Frankfurter Opernhaus. Am Flügel. Dr. Rein- hold Merten vom Frankfurter OpernbauS. Ein Kammerorchester. 10 dis 11 älhr: Eine Rhein­fahrt mit Wein, Weib und Gesang, versaßt von 3osef GareiS. AuSführendc Elisabeth Kandt «Sopran» und 3ofcf (SürciÄ «Daß), beide vom Frankfurter Opernhaus. Am Flügel: Herr Kolü > bbfer.

Kirchliche Nachrichten.

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Osr.ReltgtonSgemetnde. Gottesd. I. Gemeindey Lonystraße 4, Samstag, den 14. Februar. Vorabd. 530. morg. 9.00, abö4. 5.50 u. 6.30.

3fr. ReliglonSaesellfchaft. Sabbatfeler, 14. Febr. Freitag abd. 5 15. SamSiag vorm. 8.30. nachm. 3.30, Sabbatausgang 6.30, Wochengottesdienst morg. 7.00, abendS 5.00.

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2. Dienstag, den 17. Februar, nach Zufammenkun't auf der Kreisstrahe 3ls- dorf-Klein-Eichen am Waldeingany von S.-Ilsdori aus um 11 Uhr vormittags. Aus Revier Flensungen, Scheiter Rm.: 2,7 Duchen, 2,5 Eichen: Knüppel Rm.: 5,4 Duchen, 56,2 Mchen, Mrschbaum, 1 Aspe, 42 Kiefern, Fichte, Stöde Rm.: 21 Eichen, 16 Fichten, 16 Kiefern: Reiser- knüppel Rm.: 15 Sichen. 2 Kiefern: Ast- reifer Rm.: 12 Eichen, 6 Afpen: Fichtene Derbstangen 1. ÄL (Sparren) 188 6tüd = 2U6 Fftm.: 3. ÄL 118 Stüd = 5.14 Fstm. (Leiterbäume): Reisstangen 5 Stüd 0,08 Fstm.. Dohnenstangen 20 Stüd. Kohlreifer flächenweise. 14870

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