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für den hiesigen Bezirk Wilhelm Kromm- daher und Fabrikdirektor Schanz-Oder-Schimit­ten gewählt.

[g. Gedern. 10. Rov. Am ersten Kirche weihtag ereignete sich hier ein bedauernswerter Vorfall. Die annähernd 17jährige Emmy Knauf), Tochter des hiesigen Dahnbeamten Knauh, fiel während der Fahrt aus einer Schaukel des K e t t e n f l i e g e r k a r u s - s e l s. Der Sturz war so heftig, daß das Mäd­chen Verletzungen ernsterer Art davontrug, die ihre sofortige Hebersührung ins hiesige Kranken­haus erforderlich machte. Die Verunglückte hatte die Schließung der Si^erheitLkette a.i dem Ketten­slieger unterlassen. 2m übrigen reihte sich die diesjährige Kirchweihe ihren Vorgängerinnen in früheren Jahren würdig an. Altem Herkommen gemäß erfreuten die Musik.apellen am Kirchweih- giontag die Einwohnerschaft mit Ständchen. Die Schulkinder hatten am Montag einen schulfreien Tag, da der zweite Kirchweihtag nebst dem Hagelfeiertag in unserer Gemeinde als lokaler Feiertag gilt. An die Stelle des am 15. Ok­tober von hier nach Heppenheim a. d. Vergftrahe versetzten Gendarmeriewachtmeisters Rau trat Wachtmeister Kinkel, seither verwandt beider Schutzpolizei in Darmstadt.

Sir ei© Mssetd.

m. Alsfeld, 10. Rov. Es dürfte wohl noch wenig bekannt sein, daß die breite L a n d- st r a"h e, die mitten durch den Kreis Alsfeld führt, schon vor mehr als 100 Jahren erbaut wurde. Ihre Entstehung fällt in die Zeit der französischen Knechtschaft, als alles deutsches Land westlich der Elbe, somit auch unser Hessenland, unter französischer Herrschaft stand. Da ließ der allgewaltige Kaiser Rapo- leon die genannte Straße in den Jahren 1806 bis 1812 für seinen geplanten Feldzug nach Rußland errichten. Sie führte deshalb in frü­heren Jahren in hiesiger Gegend den Rainen ..Etappenstraße", und liegt in der geraden Rich­tung ParisVerlin. Sie kommt von Gießen, tritt zwischen Grünberg und Mücke in den Kreis Alsfeld ein, berührt Mücke, Ruppertenrod, Er­menrod, Romrod, Alsfeld und führt von hier weiter nach Hersfeld. Die gerade Richtung der Straße war auch die Ursache, daß keine Berge umgangen wurden. So führt sie zwischen Mücke und Ruppertenrod und auch zwischen Ruperten- rod und Ermenrod über steile Anhöhen, von denen sich die Truppen leicht Zeichen geben konnten. Die Straße wurde von den Bewohnern der in ihrer Rähe liegenden Ortschaften in Fron­arbeiten erbaut. Auffallend ist, daß diese Leute ziemlich entfernt von ihrem Wohnort arbeiteten, so die Bewohner von Flensungen bei Reiskirchen, während die Arbeiter aus Engelrod wieder in der Rähe von Flensungen beschäftigt waren.

m. Mücke, 9. Rov. Wie schon vor einigen Wochen berichtet, sollten ab 1. Oktober die hie­sigen Gruben still stehen. Dies galt aber nur für die Erzgewinnungsarbeiten. Das Ab­räumen darunter versteht man das Abheben der oberen Schicht, um an die Erzlager heranzu- lommen dos hier mittels Baggers vorgenvm- men wird, wurde fortgesetzt. Seit 1. Rovember ruht aber auch diese Arbeit. So sind also mit dieser Zeit die hiesigen Gruben Antonie, Emil, Mücke und Reugrünende Hoffnung, die zur Ge­werkschaft Luise mit dem Sih in Ritter-Ohmen gehören, ganz außer Betrieb. Biele Berg­leute von Merlau, Ilsdorf, Flensungen. Stock­hausen, Lehnheim und Weickartshain werden von dieser Maßnahme, die ihre Ursache in Absatz­schwierigkeiten hat schwer betroffen. Im großen Saal des Bibelheims Flensunger H o f "werden gegenwärtig größere Umbau« arbeiten vorgenommen, da sich der Schwamm im Gebälk vorfindet.

Starkenburg.

WEN. Darmstadt. 11. Nov. Eine anläßlich der Kommunalwahlen einberufene völkische Versammlung, in der Abg. Strasser spre­chen sollte, wurde verboten.

WSN. Dieburg, 10. Nov. Die Polizei ist in 'Dl ü n ft e r (Kreis Dieburg) einer Einbrecher« bände auf die Spur gekommen, die das Diebes­handwerk als Hauptberuf betrieb und alles stahl, was nicht niet- und nagelfest war. Das Geschäft girig solange ganz gut, bis die Herren Diebe unter sich in Differenzen gerieten und einer dann den anderen verraten hat. Die Untersuchung ist im Gange.

Rheinhessen.

Mainz. 10. Rov. (WSR.) Die Vereinigung der Metallindustriellen hat, nachdem der Deutsche Metallarbriterverband in Mainz und Wiesbaden ihrer Aufforderung, die Spengler- und Jnstalla- teuregesellen zur Wiederaufnahme der Arbeit am 9. di.ses Monats zu veranlassen, nicht Folge gegeben hat, beschlossen, sämtliche Metall­arbeiter des Bezirks Mainz. Wiesba­den, Rheingau und Umgebung vom 16. Ro- vember ab auszusperren. Don dieser Aus­sperrung werden etwa 15 000 Arbeiter be­troffen. In Gonsenheim bei Mainz ist eine ganze Familie nach dem Genuß ge­backener Fijchkoteletts erkran kt. Eine Llnlersuchung ist eingeleitet.

WSR. Worms, 10. Rov. Auf dem hiesigen Friedhof hat hier in Anwesenheit von Ver­tretern der städtischen und staatlichen Behörden, des Stadtverordnetenkollegiums ufw. die feier­liche Enthüllung eines Denkmals für den im vorigen Jahre verstorbenen langjährigen Ober­bürgermeister Köhler stattgefunden. Bei einer hier abgehaltenen Revision wurde bei zahl­reichen Milchhändlern, hauptsächlich aus der Pfalz und dem Kreis Worms, festgestellt, dah die Milch mit einem Wasserzusah bis zu 38 Proz. verfälscht war. Gegen die M:lch- pantscher wird strafrechtlich vorgegangen werden.

Preußen.

Streik Wetzlar.

XX W eh la r. 10. Rov. Auf Einladung der Biologischen Vereinigung von H e f- s e n fand am Samstag in der hiesigen Franzis­kanerschule eine Zusammenkunft von R a t u r - freunden des Kreises Wetzlar statt, die sehr gut besucht war. Der Vorsitzende der Biologischen Vereinigung, Werner S unk el von Marburg, hielt einen Vortrag überRaturschuh und heimatliche Raturforschung". Seine Aus­führungen fanden allgemeinen Beifall. Es wurde beschlossen, auch hier im Sinne der Biologischen Vereinigung Vogelforschung, pflanzen- und tier- kundliche Beobachtungen und Raturschutz derart anzustreben, daß der Kreis Wetzlar mit einem Reh von Beobachtungsstellen über­zogen wird.

XX Kinzenbach. 10. Rov Die am Sonn- | tag erfolgte Haussammlung für ein zu errichtendes Ehrenmal der im Weltkrieg ge­fallenen Söhne unseres Dorfes hatte ein ansehn­liches Ergebnis, so daß nach Anschaffung der neuen Glocken auch dieser Wunsch ber Gemeinde erfüllt werden kann.

z. Riederkleen. 10. Rov. Die Legung der Zuleitung für unsere W a s s e r le i° t u n g von der Quelle bis zum Hochbehälter ist in vollem Gange. Es werden eine Anzahl hiesiger und auswärtiger Arbeiter beschäftigt, denen diese Arbeit sehr willkommen ist. weil sie vor kurzem in der Butzbacher Industrie zur Entlassung ge­kommen sind. Augenblicklich ist man in der Rähe der Schäfer'schen Mühle auf Fels gesto­ßen. der durch Sprengungen beseitigt wird. Die Arbeit wird voraussichtlich noch einige Zeit dauern.

b. Dornholzhausen. 10. Rov. Die im Kriege abgelieferteil Orgelpfeife n waren bisher noch nicht wieder durch neue erseht. Run- mehr hat sich die bürgerliche Gemeinde in dankenswerter Weise bereit erklärt, der K i r- chen gemeinde die zur Beschaffung der Er- sahpfeifen erforderlichen Mittel aus der Gemeindekasse zur Verfügung zu stellen. Die Lieferung der Pfeifen ist dem Orgelbauer Eichhorn zu Weilmünster übertragen. Die Wildschweine, die im letzten Winter f bei Schneefall in der hiesigen und in Rachbargegen- den wiederholteingekreist" werden konnten, scheinen sich hier als Standwild behaupten zu wollen. Stets spürt man sie frisch im Walde und auf den angrenzenden Feldern. Rennens­werten Schaden haben sie bis jetzt nicht ange- richtct. Ein hiesiger Jäger traf vor kurzem im DistriktBrand" des hiesigen Gemeindewaldes mit einer Rotte von etwa 10 Stück zusammen, ohne aus sie zum Schuß zu kommen. In den letzten Tagen hat man sie sogar auch in dem zwischen Langgöns und Kirchgöns be­logenen Wald, sowie imMühlberg" bei R i e- derkleen und amRotlaub" bei Hochel­heim gespürt. Bevor nicht Schnee fällt und die Schwarzkittel eingekreist werden können, ist die Jagd auf sie kaum -erfolgversprechend.

Dillkreis.

bl. Dillenburg, 10. Rov. Als ein Zeichen der fortschreitenden privaten Baulust mag die Tatsache gelten, daß in diesem Jahre im Dillkreis etwa 800 Wohnungsneubou- abnahmen vorzunehmen waren.

bl. Herborn, 10. Rov. Die hiesige Land­wirtschaftliche Schule wird in diesem Wintersemester von 31 Schülern besucht. Zur Zeit wird auch wieder ein Haushaltungs­tur sus eröffnet, an dem 24 Mädchen teil« nehmen.

Mainqarr.

WSR. Höchst a. M., 10. Rov. Unter der Anklage des betrügerischenBankerotts ist gestern ein hiesiger Lederfabrikant verhaftet und in das Landgerichtsgcfängnis in Wiesbaden eingeliefert worden. In der vergangenen Rächt ist es hier zu einem wü­sten F a m i l i e n st r e i t gekommen, wobei der 19jährige Sohn seinen 60jährigen Vater der­artig mit dem Messer bearbeitete, daß dieser in lebensgefährlich verletztem Zu - stände ins Krankenhaus gebracht werden muhte. Der Täter wurde verhaftet.

WSN. Hanau, 10. Nov. Im WerkWolf­gang" der Deutschen Werke A.-G. ist ein überaus schwerer Einbruchsdiebstahl ver­übt worden. Die Einbrecher erbrachen einen Kassen« schrank und raubten Hinterlegungsscheine im Werte von 100 000 Mark, ein auf 3000 Mark lautendes Sparkassenbuch und 560 Mark in bar.

Sir ei * Fulda.

WSN. Fulda, 10. Nov. Die Stadtverordneten­versammlung stimmte der Aufnahme einer Auslandanleihe in Höhe von li Million Mark zu. Das Geld soll zu produktiven Zwecken, hauptsächlich für den Ausbau des Gas- und Wasser« wertes und des Kanalnetzes, Verwendung finden.

Wirtschaft.

Die Ausschaltung Europas aus dem Welthandel.

Im Jahre 1924 hat der Welthandel feinem Um­fang nach wieder 95 Prozent der Vorkriegsmenge erreicht. Von diesem Aufschwung ist Europa jedoch ausgeschlossen geblieben: im Gegenteil hat sich sein Anteil am Welthandel ganz erheblich verringert. An Vorkriegswerten gemessen ist der europäische Umsatz gesunken von 99,8 Milliarden Mark im Jahr 1913 auf 81,5 Milliarden Mark im Jahr 1924. Wäh­rend der europäische Handel im Jahr 1913 64,4 Pro­zent des Gesamtumsatzes ausmachte, betrug er im Jahr 1924 nur 55,6 Proz. Wenn man die Ziffern von 1913 100 fetzt, hat der europäische Handel erst 82 der Vorkriegsmenge erreicht. Damit steht Europa weitaus an letzter Stelle hinter Asien mit 126, Amerika mit 118, Australien mit 109, Afrika mit 94. Zu erwähnen ist noch, daß alle anderen Erdteile ihren Anteil am Welthandel von 1913 auf 1924 steigern konnten: nur Europa blieb hinter der Vorkriegszeit zurück. Zu einem noch schlimmeren Ergebnis kommt man, wenn man den Umsatz in Ein- und Ausfuhrziffern teilt. Dann ergibt sich, daß gegenüber dem Vorjahre die Einfuhr nach Europa gestiegen ist um 11 Milliarden Mark, die Ausfuhr dagegen nur um 6,8 Milliarden Mark. Auch mit dieser Ziffer steht Europa bei weitem am ungün­stigsten da, da alle anderen Erdteile ihre Ausfuhr viel stärker steigern konnten als die Einfuhr.

Was von Europa gesagt ist, trifft in noch stär­kerem Maße auf Deutschland zu. Deutschland hat von allen Ländern die stärkste Steigerung feiner Einfuhr und die kleinste Steigerung feiner Ausfuhr, während z. B. bei Frankreich genau die entgegen­gesetzte Tendenz zu beobachten ist. Das kapitalärmste Land Europas (vielleicht der ganzen Welt) hat die bedeutendste Verschlechterung seines Außenhandels zu verzeichnen.

Fragt man nach den Gründen für diese Erschei­nung, so ist die Hauptursache darin zu erblicken, daß Europa nicht mehr den Einfluß auf seine über­seeischen Interessensphären (Kolonien.Mandate ufw.) hat wie in der Vorkriegszeit. Die überseeischen Völ­ker wollen sich von dem europäischen Einfluß mehr befreien; sie haben vielfach eigene Industrien ge­gründet: teils haben sie ihre Bezugsquellen auf an­dere Länder verlegt, von denen sie besser und billiger bedient zu werden hoffen als von Europa, teils haben sie aus politischen Gründen mit Europa den Verkehr abgebrochen. So wie heute die Stimmung bei den meisten überseeischen Völkern beurteilt wer« den kann, wird diese Entwicklung eher sich verstärken 1 als abschwächen. Es ergibt sich daraus, daß die Aus-

Banknoten.

Dem DHD daß die Ge°

A.-G. erklärt,

77 118*

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117*

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt tu M.

Telegraphische Auszahlung

" Bismarckhütte wird von Verwaltungsseite

118,4*

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20

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25.25

Ä

I 1-7.5

sichten für Europa, in absehbarer Zeit wieder den früheren Anteil am Welthandel zu bekommen, sehr gering sind. Daraus entsteht aber auch die weitere Schlußfolgerung, daß die ganze europäische Politik der letzten Zeit, die doch nur darauf hinausläuft, auf dem Umwege über die Befriedung der Wirtschaft und der Politik wieder Europa die Vorkriegsbedeu- tung zu verschaffen, der Idee nach sehlschlagen muß. Leider trifft Europa an diesen verfahrenen Verhält­nissen selbst die größte Schuld, da es in seiner Zer­rissenheit und in seinem Gegeneinanderarbeiten den anderen Völkern erst die Möglichkeit des Ausstieges gegeben hat. Ehe hier nicht ein grundlegender Wan­del vor sich gegangen ist, ist stärkster Pessimismus für die weitere Entwicklung Europas am Platz.

Börsenkurse.

28

25

20

26

55 20,6 1.5 79.4 50 5

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51

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I 73 118,7*

8.4 117 7* 118,5* | 58*

rüchte über Verkaufsverhandlungen der Bismarck- Hütte völlig aus der Lust gegriffen seien. Der Beschäftigungsgrad entspreche der Gesamtlage, da die Bismarckhütte größtenteils den betreffen­den Syndikaten angehört. Die Finanzschulden betragen etwa 1,6 bis 1,7 Millionen Dollar.

Phönix A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb. Rach kurzfristiger Hinaus­zögerung der bereits einmal feftgetegten Still­legungstermine wird das Grubenwalzwerk des Hörder Vereins infolge Auftragmangels auf un­bestimmte Zeit stillgelegt. Für die etwa 250 Mann starke Belegschaft werden Feierschichten eingelegt.

' Mannesmann - Röhrenwerke, Düsseldorf. Die Mannesmann-Röhrenwerke in Düsseldorf haben einen Auftrag über 6000 Tonnen Röhren ton dem Pe!ro eum-Unternehmen des Argentinischen Staates erhalten.

* Hannoversche Maschinenbau A.-G. vormals Georg Egestorfs (Hanomag). Für das abgelausene Geschäftsjahr wird die Ge­sellschaft eine Dividende nicht verteilen. Dis Bilanzsihung findet in nächster Zeit statt.

Änglo-lfont-Kuano . . ...

Badische Anilin .......

Chemische Mayer Alapln . . Goldschmidt Gries eimer Electron .... Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung Nütgerswerke Lcheideanstalr

Mg. EleklrtzttSts-Gesellschakt Bergmann .......

Mainkraftwerke.....t. .

Schucken . , Siemens & Halske

Adlcrwerkc Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenftaedt Meguin. . .

Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun Metattgklell 'chaft ftranffuti Pet. Union A.«G Schuhfabrik Hcrz Sichel. . ,

Wellston Saldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel

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Frankfurt a.M.

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Datum:

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Deutsche Bank.........

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Deutsche Dereinsbank ....

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Mitteldeutsche tLrcdilbank .

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Phönix Bergbau ......

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Tclluö Bergbau. .....

44

45

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Llovd . . .

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Zementwerk Heidelberg . .

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Philivv Holzmann ....

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9 Novbr.

10 Nov r.

Amtliche Not: runq

Amtliche Notierung

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Berlin. 10 Novbr

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20,285

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Franwnsche Noten ......

16,72

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Holländische Noten ......

158,42

169,26

italienische Noten......

16,70

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Norwegische Noten.....

84,66

85 08

Deutsch Ocsterr .ä 100 Kronen

,8.95

59.25

Rumänische Noten ......

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Schwedische Noten.....

111.99

112,55

Schweizer Noten......

80,65

81.05

svanische Noten ......

59.62

59 92

Tschechoslowakische Noten . .

12.387

12.547

Ungarische Noten . . ,

5.84

5.88

Frankfurter Abendbörfa.

Frankfurt a. M . 10. Rov. Die Abend» börse batte das übliche kleine Geschäft bei* jigen Kursbesserungen für einige im Terminhaw* del bevorzugten Werte, für die sich neue Mei* nungskäuse bemerkbar machten Bevorzugt waren von Montanwerten Phönix, Rheinstahl, von chemischen Werten Badische Anilin und Höch- ter, sowL Schiffahrtsaktien. Hapag gingen im reien Verkehr zu 6<3 ., Rordd. Lloyd zu 74 um. Auch deutsche Anleihen wurden zu festen Kursen gehandelt. Die Abendbörse schloß in ruhiger fester Haltung. Deutsche Anleihen: 5°/o Reichsanleihen 0,251, Ausländische Renten: Un­garische Staatsrenten v. 1910, 10,40, Bankak­tien . Bank für Bauindustrie 85,50. Eommerz- bank 94, Darmstädter Bank Medio 103,75, Deut­sche Bank 105, Discvntogesellschaft Medio 101,50, Dresdner Ban! 100, Milteld- Credit 90, Reichs- vank 134,25, Oefterr. Creditaktien 6,90. Montan­aktien : Deutsch-Luxemburg Medio 67,62, Phönix 67,25. Rheinstahl Medio 56. Laurahütte 36. Kali Aschersleben 107,50, Kali Westeregeln 110. Sch.f- fahrtsaktien. Hapag 67,25. Jndustrieaktien: Ad­lerwerke Kleyer 28,25. AEG 91,75, Elektrisch Licht und Kraft 90, Eßlinger Maschinen 34, 3nag 0,30, Gebr. Junghans 62,50. Höchster Farben Medio 117,87, Rheinmetall 18,50, Julius Sichel 2,62, Wahß und Frehtag 63,50, Offsteinzucker 45.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger-".)

Berlin, 10. Rov. Die freundliche Tendenz des gestrigen Tages wurde heute vormittag von einer neu eins ehenden Verstimmung abgelöst. Die von Bureau zu Bureau gesprochenen Kurse zeigten durchweg Ermäßigungen von IProz. und mehr gegenüber dem Vortage. An der Börse stellten sich jedoch bei stillem Geschäft vielfach kleine Gewinne ein. Trotz der zuversichtlichen Grundstimmung zeigten die Altienkurse keine ein­heitliche Entwicklung, insbesondere nicht an den Rebenmärkten, die unter einer außer­ordentlichen Geschäftsunlust zu leiden hatten. Der Auftragseingang hielt sich in engsten Grenzen, so daß die Umsätze vor allem auf daS zum bevorstehenden Medio-Termin vorliegende Deckungsbedürfnis der Spekulation zurückzuführen waren. Freundlich ausgenommen wurden von der Börse die von der Preußischen Staatsbank ge­währten Rückzahlungserleichterungen für de in diesem Monat fällig werdenden Kredite der Land­wirtschaft. Die ungarischen Prioritäten lagen heute wieder vernachlässigt, doch trat der heimische Rentenmarkt mehr in den Vordergrund. Der Geldmarkt ist weiter sehs leicht. Tägliches Geld ist für erste Adressen zu 71Proz. zu haben, im ü&rgen zu 8 bis 9'/,Proz. Der Devisenmarkt hatte keine nennens­werten Veränderungen aufzuweilen. Paris notierte gegen London unverändert 122. Die Reichsmark wurde gegen Mittag gemeldet: London 20,36, Amsterdam 59,15*/,, Zürich 123,57* '2.

Rindbichmarkt in Gießen.

h. Gießen, 10. Rov. Der heutige Rind­viehmarkt war mit 965 Stück Großvieh und Kälbern beschickt. Der Handel War am Vormarkt, wie am Hauptmarkttag gedrückt. Bezahlt wurde für Kühe 1. Qualität 400 vis 500 Mk., 2. Qua­lität 300 bis 400 Mk., Schlachtkühe 120 bis 130 Mark das Stück. Kälber kosteten bis 60 Pf. das Pfund Lebendgewicht.

frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht des®icßener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 10. Nov. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 23 Brief, Roggen, inlän­discher 17,25, Sommergerste für Brauzwecke 21,50 bis 23,50, Hafer, inländischer 18,50 bis 21, Mais, gelb 18,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 38 bis 38,50, Roggenmehl 24,50 bis 24,75, Weizenkleie 9,75 bis 10, Roggenkleie 10 bis 10,25. Tendenz: Ge° fchäftslos.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 10. Rov. Der Produktenmarkt war erneut befestigt, besonders für Weizen, Rogg:n war dagegen eher etwas gedrückt. Gerste ruhig, Hafer behauptet, Mehl schleppend, Futterartilel still. Es notierten pro 1000 Kg.: Weizen (märt) 219 bis 222, Weizen (Dezember) 235, Weizen (März) 237.50, Weizen (Mai) 243, Roggen (märt) 133 bis 136, Roggen (Dezember) 154 bis 155, Roggen (März) 165 bis 166, Roggen (Mai) 170 bis 171, Gerste (märt) 184 bis 208, Futter- gerfte 148 bis 160, Hafer (märt) 157 bis 166, Hafer (Dezember) 172 bis 173, Haler (März) 178; für je 100 Kg.: Weizenmehl 27 bis 31.25, Roggenmehl 20 bis 22.25, Weizenkleie 11.20 bis 11.30. Roggenkleie 9 bis 9.20, Viktoriaerbsen 23 bis 31.50, kleine Speiseerbsen 22 bis 24, Futter­erbsen 18 bis 20, Peluschken 16 bis 18, Acker- bohnen 19 bis 22, Wicken 20 bis 25, Lupinen (blau) 11.50 bis 12.50, Rapskuchen 13.80 bis 14, Leinkuchen 21, Trockenschnihel 7.60 bis 7.80, Torfmelasse 9.20 bis 9.50, Kartoffelflocken 12.70 bis 12.90, Soya-Schrot 19.20 bis 19.40.

Asthma sofort gelindert!

fein bekannter Arzt will dies allen Leidenden in Gießen beweinen.

,lch wünsche, daß jeder Asthmatiker hier- selbst sowohl, wie überhaupt in ganz Deutsch­land, mein Mittel Asthmador-Zigaretten (tabak­frei) gänzlich kostenlos auspiobiert, so gibt Dr. Schiffmann allen Asthma-Leidenden bek. nnt. Er sagt:Ganz gleich, wie heftig auch der An­fall sein map, wie hartnäckig der Fall o.icr von wie langer Dauer das Leiden, Asthma dor-Ziga­retten geben sofort Linderung, gewöhnlich schon in 1015 Sekunden, stets jedoch in ebensoviel Minuten ** Er weiß, was sein Mittel für Tausende von Asthmatikern getan hat, und um nun auch diejenigen zu überzeugen, die es noch nicht aus­probiert haben, hat er diesmal besondere Vor­sorge getroffen, alle Apotheken hier&elbst, wie überhaupt in ganz Deutschland mit Gratis-Proben zu versorgen, so daß es jedem Leidenden möglich ist, ein spezie les Probe-Päckchen bei seinem Apotheker zu erhalten, wenn er innerhalb der nächsten drei Tage (solange Vorrat) dieserhalb dort vorspricht Es bleibt sich dabei gleich, ob jemand an einem kleinen Orte oder in der Stadt wohnt, er wird in jeder Apotheke die betreffende Probe erhalten können. Solch ein tatsächlicher Versuch wird den überzeugendsten Beweis für Dr. Schiffmann's Behauptung erbringen, und er bietet in der Tat den einzigen Weg, das Vorur­teil Tausender von Asthmatikern zu überwinden, die bisher Linderung suchten. Auch denjenigen, die zu weit entfernt von einer Apotheke wohnen, oder sonst aus irgendeinem Grunde keine Probe erhalten konnten, wird eine solche umgehend per Post zugesandt werden, wenn sie ihren Namen und genaue Adresse, nebst 10 Pf. in Briefmarken, der Victoria-Apotheke, Berlin SW 48, Friedrich­straße 19, einsenden. Original-Packungen in allen Apotheken erhältlich, Preis 2.25 M. 10737A