Ausgabe 
11.9.1925
 
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Hell Kärnten!

®in Gießener, der früher lange Zeit m Harnten tätig war, schreibt uns:

Die ftörntner Gäste, die morgen abend uns be­tuchen, haben es verdient, von uns ganz besonders beachtet zu werden. 3m Kärntner Gebiet liegt die Gießener Hütte, die schon manchen Gießener und Hessen Selegenheit bot, Kärntner kennen zu lernen. Jeder aber, der es kennt, ist begeistert. Wie mächtig thronen im Norden die Tauern, wie andächtig kniet das Kirchlein von Heiligenblut vor der Majestät des Großglockners. Inmitten^ der Berge die tiefen Wälder und die reizenden Seen, der Wörtherfee, die Perle von ollen. Was ober den Besucher ganz besonders anzieht, das ist die Be­wohnerschaft. Sie ist noch nicht vom Fremdenver­kehr jo beeinflußt, wie etwa die Tirol-, auch hat der stete Kamps mit den begehrlichen slawischen u.ib italienischen Grenznachbarn einen begeisterten VMionalismus erzeugt, der jedem Deutschen aus dem Norden auffällt. Als ich vor vier Jahren mit r ner großen hessischen Wandertruppe das Land besuchie, war man erstaunt über die Kärntner Herz li/ deutsche Gastfreundlichkeit. Man veranstaltete in ür. Hauptstadt Klagenfurt ein großes Fest zu Cb ii der hessischen Gäste Treue um Treue!

Sonderzüge anlählich der Gustav Adolf-Tagung.

Gießen, ta5 in diesem Sommer anläßlich der großen Tagungen und Feste schon wiederholt eine Menge auswärtiger Fcstteilnchrner in seinen Mauern beherbergte, wird auch am 2 0. Sep­tember das Ziel weiter Kreise Oberhessens sein, die an der nachmittags auf der LiebigS- höhe slattfindenden Volkskundgebung teil­nehmen wollen. Um der evangelischen Bevölke­rung der näheren und weiteren Umgebung die Teilnahme zu ermöglichen, sind eine Reihe von Sonderzügen eingelegt. Ferner werden viele WerktagSzüge auch am Sonntag gefahren.

Do fährt auf der Strecke Gelnhausen Gießen der 2.05 nachmittag- in Nidda ein» tressenbe Zug weiter biS Gießen. Er hält nur noch in L i ch (dort ab 2.42 Uhr) und trifft 3.00 Uhr in Gießen ein. An diesen Zug haben die (sonst nur Werktag-) laufenden Züge: von Gebern ab 12.58, von Schotten ab 12.55, von Laubach ab 1.56. von Grünberg ab 1.15 Anschluß Auf der Strecke D e l n h a u s e n Gießen verkehrt außer dem planmäßig 6.42 Uhr abend- in Gießen abgehenden Zug, der bis Gelnhausen fährt, ein Sonderzug, der aber nur bi- Nidda durchgeführt wird. Abfahrt in Gie­ßen 7.05, Ankunft in Nidda 8.09. Anschluß an die Nebenstrecken in Hungen, Lich und Grünberg ist damit geschaffen.

Bon Schlitz ab 11.46 Uhr vormittags ver­kehrt ein Sonderzug, der auf allen Stationen hält, in Alsfeld von Grebenau her (dort ob 12.08 Uhr), in Burg-Gemünden von Rieder-Ofleiden her (dort ab 12.52 Uhr) Sonderzüge aufnimmt und 2.30 Uhr in Gießen eintrisst. In der Gegenrichtung wird ein Dorzug zu dem um 8.03 abendS von Gießen nach Fulda verkehrenden Zug bis Salzschlirf eingelegt, der um 7.50 Uhr nachmittags von Gießen ab­fahren und 10.06 in Salzschlirf eintreffen wirb. Die Nebenstrecken haben Anschluß.

Auf der Strecke L o n b o r fG rün be r g wird her um 9.15 Uhr nachmittag- in Londorf eintrcsfcnde Zug bi- Grünberg burchgesührt.

Don Dilbel-Norb wird ein Sonderzug laufen, der 1.15 Uhr abgeht und 2.51 Uhr in Gießen eintrifft. Gr hält auf allen Stationen. Don der Beteiligung aus der Weiterau wird cS abhängen, ob auch von Friedberg nach Nidda oder umgekehrt ein MittagSzug und auf der Strecke FriedbergHungen oder umgekehrt $in Abendzug eingelegt wird

Das Schaufenster im Wettbewerb

Als vor wenigen Monaten in zahlreichen Städten die Veranstaltungen von Schau fen- ster Wettbewerben sich häuften, sprach man oft achselzuckend von einerMode". Wie wenig zutreffend diese Charakterisierung solcher Der- anftaüungen war. bewiesen die Erfolge der Wett­bewerbe. Sie zeigten dem Äaufnumn die reiche Gestaltungsmöglichkeit der Schaufensterreklame, und weckten das Interesse des Publikum- für die Schaufensterauslage. Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man behauptet, daß erst diese Veranstal­tungen daS Publikum vielfach dazu erzogen, da- Schaufenster mit Aufmerksamkeit zu betrachten. GS ist daher zu begrüßen, daß die beginnende Wintersaison wieder mit einer Reihe von Schau­fensterwettbewerben aufwartet. Der Karls­ruher Einzelhandel wird im Rahmen der Karlsruher Herbstwvche vom 12. biS 20. Sep­tember einen Wettbewerb m Szene sehen unter ter Preisfrage:Wer hat das schönste Schaufen st e r? IedeS Schaufenster soll ein eigene- Motto haben, da- sich jede Firma selbst wählen kann. Sämtliche Branchen sind nach Gruppen eingeteilt. Die Verzeichnisse der Teil­nehmer werden m einer größeren Anzahl von

Geschäfte» kostenlos an daS Publikum abgegeben. Für die Preisverteilung an das Publikum sind 1000 Mk. bereit gestellt. Zur selben Zeit wird auch Spandau mit einer Schaufenster ton kurrenz hervvrtreten. Als Veranstalter zeichnet die Ar­beitsgemeinschaft des Einzelhandels und der Ver­lag für Schaufensterreklame und DekorationSkunsi Berlin. Dom 10. biS 17. September wird auch Mühlhausen seine Schaulenster -um Wett- bewerbe schmücken. Auch hier fungiert daS Publi­kum als Preisrichter.

Bornotizen.

Der Hess. Polizei- und Schutz» bunbeoerein 1914 veranstaltet am Sonntag. 13. September, eine Vorführung von Polizei» und Schutzbünden. Die Spurenarbcn beginnt norm. 7i Uhr auf dem Hinteren Triebgeländc, die übrigen Leistungen werden von 2j Uhr nachmittags an im Philosophenwald gezeigt. Der Zutritt ist frei. (E. Anzeige.)

* Der Reiseverkehr mit Oester­reich. Die im August erfolgte Aufhebung des SichtverrnerkSzwanges im Verhältnis zu Deutsch- Oesterreich wurde nach den gemachten Erfahrun­gen von zahlreichen deutschen Reifenden dahin verstanden, daß im Reiseverkehr mit Oesterreich auch die Mitsührung eineS Paffes entbehrlich geworden sei. Diese Annahme trifft nicht zu. Lediglich für einen kurzfristigen Besuch d?S so­genannten österreichischen AusflugsgebieteS an der bayerischen Grenze, und zwar nur deS Dun- deSlandeS Salzburg. nicht auch des Salzkammer­gutes, genügt die Ausslugsklaufel, die auf Grund einem mit einem Lichtbild versehenen amtlichen Äusweispapieres ausschließlich von den Beziris- ämtcrn in DerchteSgaden. Laufen. Traunstein und Rosercheim. sowie von der DezirkSamtauhen- stelle in Reichenhall und den Stadträten in Rosenheim und Traunstein ausgestellt wird.

Arbeitsjubiläum. Der Lackierer­meister LouiS Echardt aus Hausen bei Gießen konnte gestern sein 25jähriges Iubiläum bei der Kassenschrankfabrik Fr. Ärogmann in Gießen feiern. Dem Iubilar wurden von feiten der Firma und der Arbeiter besondere Ehrungen zuteil.

Das FestspielGeneral Bork', das am Samstaa endgültig zum lehtenMale in der Dolkshalle zur Aufführung gelangt, hat die Konvention von Tauroggen zu seinem Hinter­grund. Der Held des Stückes, General Bork, steht in Rußland auf dem Marsch in das Innere des Riesenreiches bei der Armee des Marschalls Macdonald. Plötzlich trifft die Meldung ein, daß die große Armee vernichtend geschlagen ist. Macdonald befiehlt den Rückzug, Bork mit seinen Preußen soll die Nachhut bilden. Hin- und her- gerissen zwischen Soldatenpflicht und Vaterlands­liebe. schwankend zwischen den Befehlen des machtlosen Macdonald und der bei ihm aus- und eingehenden russischen Unterhändler steht das Bild Borks vor uns, bis er sich nach langen inneren Kämpfen zu der Tat entscheidet, die Preußens Befreiung einleiten sollte: dem Bünd­nis mit Rußland.

fpd. Der begeisterte Sänger. Ein Sänger aus Zechau bei Bebra hatte bei einem Gesang-Wettstreit den Mund zu weit aufgemacht. SS gelang ihm nicht, ihn wieder zu schließen. Auch die SangeSbrüder tonnten nicht helfen. ES mußte erst ein Arzt geholt werden, der dann auch glücklich des Sangers Mund wieder schloß. Welche Stimme der hingebungsvolle Mann gesungen hat, wird leider nicht berichtet.

Verband mitteldeutscher Rottnehzüchter.

!*I Auf dem städtischen Diehmarltplatz an der Margarethenhütte zu Gießen fand am Mittwoch die 5. AuSstel (u ng u n d Zucht- Vie h v e r st e i g e rung für rotes Höhen­vieh unter sehr starker Beteiligung der Züchter und Käufer statt. Sämtliche Hallen waren besetzt. Don den ell Unterverbänden, die sich in dem Mitteldeutschen Rotvieh verband zusammen­geschlossen haben, waren vertreten: Vogelsberg, Odenwald, Biedenkopf, Wetzlar, Kurhessen, West­falen, Waldeck und Bayern. Wahre Pracht­exemplare von Dullen, Kühen und Rindern waren zur Stelle. Infolgedessen entwickelte sich bald ein reger Geschäftsbetrieb. Zahlreiche Gemeinden auS der nahen und weiteren Umgebung benutzten die Gelegenheit, ihre Diehbestände durch vor­zügliche Tiere zu ergänzen. Die Leitung der Auktion hatten Gutspächter Dr. R i t g c n auS Wormeln und Direktor Ebbinghaus aus Paderborn, Prof. Dr. K n e 11 - Gießen führte die veterinärpolizeiliche Aufsicht. Bei den Kühen waren die Kontrvllergebnisse der Milchleistung dem Katalog beigefügt, die Höchstleistung zeigte der bekannte Tierzüchter Friedrich Brand aus Strothe in Westfalen, dessen Milchkühe Iahres- leistunaen von 4000 bis 5266 Liter bei einem gettgebalt von 4 Prvz. im Durchschnitt auf- weisen. Die Preise für die Zuchtbullen waren

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Im September beginnen die Hausfrauen wie­der ihre Bretterbvden und Treppen tn Stand zu sehen. Die fortschrittliche und praktische HauS- fiau verwendet dabei nur daS naß wisch­bare färbenbe GlanAwachs ..Büffel-Beiz e. Diese Glanzwachsbetze gibt alten und neuen Bretterböden und Treppen, besonders auch seit­her geölten sowie abgenutzten gestrichenen Böden wunderschöne warme Farben und einen wunder­vollen parkettariigen Hochgstuy.

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recht hoch. Guts Pächter Fischer auS Zw«- fallen bei Schonen erreichte mit eenem ein­jährigen Bullen bester Abstammung und wunder­baren Formen den Höchstpreis von 18 10 Mark, der Landwirts chaftSkammer- ausschuß Gießen blieb Käufer. DaS zweit­beste Tier verkaufte Friedrich Brand- Strothe für 1340 Mark an Dr. R i t g e n - Wormeln, das Tier ist erst 11 Monate alt. Die D u rch- schn ittSpreise für alte Bullen waren 910 Mark, für junge Bullen (1 biS l,s Iahre all) 823 Mark, für Kühe 700 Mark, für Rinder 600 Mark. Die Versteigerung hatte folgendes Ergebnis:

Gruppe I. Dullen Besitzer Karl Runz- Heimer-Kadlnbach, Käufer ©emeinbe Erda, PreiS 1000 Hch Lotz-Wommelöd^ulen. an Ge­meinde TreiS a. d. Lumda für 850 HIT.: W. Aff- lerbach-Berge an Landwirtlchaftskammer Gießen für 900 Mk.. H Feuring-Feudingerhütte an Ge­meinde HohensolmS für 900 Mk.: Witwe Dartb- WeipoldShausen an Gemeinde MuderSbqch für 430 Mk.: Hch Münster-Hattenrod an Gomeinde Groß-Rechtenbach für 750 Mk.: Hch Stein VII.- Llnter-Seibertenrod an Gemeinde Katzenfurth für 800 Mk.: K Adolf I.-Sichenhau'en an Gemeinde Salzböden für 650 Mk.: Hch Kalctich-Niederwald an Gemeinde Werdorf 600 Mk.: Otto Lenz-Hof Haina für 470 Mk.: Ferdinand Engel-HörnS- heim an Gemeinde DurkardSfelden für 550 Mk.: K Guntrum-Reiskirchen an Gemeinde Boben- hausen für 450 Mk.: Hch Schmidt ll.-Oberbinten an Gemeinde Großen-Linden für 1310 Mk.: Th. Fischer-Hof Zwiesalten an Gemeinde Lollar für 1200 Mk. Iakob Seibel-Breidenbach an Ge­meinde Allendorf für 1030 Mk.: K Belten I.- Göbelnrod an Gemeinde WermerShausen für 870 Mk. Bürgermeister Reih-Kleingladenbach an Gemeinde Bonbaden für 810 Mk: Ehr Gehner- Ober-Weidbach an Gemeinde Laufdvrf für 690 Mark: Freiherr v. Wendt-Gevellnghausen an Gemeinde Leihgestern für 1110 Mk: Theodor Fischer-Hof Zwiefalten an LandwirtschaftS- kammer-Ausschuß für Ober Hessen für 1810 Mk., Freiherr v. Wendt-Gevelinghausen an Landwirt Däumer-Garbenheim für 530 i Mk.: Theodor Fischer-Hos Zwiefalten an Gemeinde Queckbom für 860 Mk: Fr. Brand-Strothe an Dr. Rit­gen-Wormeln für 1340 Mk: Hch Wagner- Großen-Duseck an Herdbuchqesellschaft Bieden­kopf für 400 Mk: Hch Pfeiffer-Wiesenbach an Landwirt Ruth-Nicder-Walgem für 620 Ml.

Gruppe II. Kühe: Ivh. Mangel IV.- Reiskirchen für 500 Mk.: W Seibel-Willsbach an Landwirt Fischer-Schreck für 560 Mk: K. Feiling- Dorlar an Lenz-Lützellinden für 500 Mk: Ludw. Wenzel-Burkhards an Gebr. Hebel-Adorf im Vogtland für 500 Mk.: Theodor EettariuS-Schot- ten an Direktor Selk-Hohemark im TaunuS für 1060 Mk

Gruppe III, Rinder: Fr. Brand-Strothe an Znchtvichhos Richberg im Kr Wetzlar für 800 N7k: ba« Rind ist 2 Iahre alt und Tochter von einer Kuh. die 1924/25 eine Milchleistung von 5266 Liter im Iahre hat: Dorsteher Salten - berger-Griedelbach an Landwirt Knöth-BiS- kirchen für 480 Mk: Bürgermeister Heinze-Dohl verkaufte ein Zuchttier für 830 Mk. an Zuchtvieh­hof Richberg. Kreis Wetzlar.

pellen von Frank und Horst Wots'.am

Geißler stehen. Pros. Dr. Fritz Wichert geht in einem verständnisvollen Aussatz dem Schassen Mar SlevogtS nach Professor Dr. Edmund Re- nard, der ausgezeichnet« Kenner rheinischer Ge­schichte und Kunst, entwirft an der Hnnd von vielen, auch farbigen AbbikduTtgen ein Bild des Kurfürsten ElernenS August von Köln und seines für die Rokokokunst Rheinlands und Westfalens fruchtbaren Mäzenatentums.

,D i e Kunst" (OBerlaa F. Bruckmann A.-G. München) schließt mit Dem reichhaltigen und aufschlußreichen Sevternberheft ihren 26. Iahrgang ab. Die Malerei und Plastik Württem­berg-. wie sie sich seit dem 3abrc 1800 bis in den Anfang des 19. IahrhundertS hinein ent­faltete. veranschaulicht ein reich illustrierter Be­richt über die Ausstellung schwäbischer .thinft in Stuttgart. Dem in Dresden lebenden Graphiker 3ofcf Hegenbarth widmet Paul Schumann einen liebevollen Aufsatz, der mit zahlreichen Bildbri- gaben die impulsive Kunst diele- Zeichner« unb Radierer- enthüllt. Verdienstvoll ist Walter Eohen« Hinweis auf die Lebensarbeit deS nun bald achtzigjährigen Düsseldorfer Landschafts­malers Georg Oeoer Im Teil der angewandten Kunst projiziert Günther von Pechmann die Sr- gebnille der bebeutfamen AuSstelllurg .Bayeri­sches Kunsthandwerk' auf den größeren Sntwick- lungsgang der deutschen 'Derkkunst. Ein hübsche« Landhaus im Osthavelland. erbaut von Prosellvr Büning-Berlin, wird im Aeuheren wie im Inneren schaubar gemacht. Auch tn diesem Iahre hat .Die Kunst" ihre Tradition als führende deutsche Kunstzeitschrift hochgehalten und ver- tiest. Wer dauernd nicht nur über die aktuellen Kunstereignisse gut unterrichtet fein Jotll. son­dern auch wertvolles ältere- Kunstgut in an­genehmer und anregender Weise dargeboten wünscht, muß .Die Kunst" lesen.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitisch: Gemeinden.

Isr.ReIlgionSgemelnde. Gott»«d.i. b. Synagoge (Südanlagc). SamStaq, den 12. Septbr.Dorabd. 6.30 morg. 8.30, abd«. 6.55 u. 7.35.

Gottesdienst der isr. ReligionSgesellschasl. Sabbatseier den 12. Septbr. 1925. Freitag abend 6.20, Samstag norm. 8 00, nachm. 4.30, Sabbatausgang 7.35, Wochengottesdicnst Sonntag u. Freitag morg. 5.00, an den übrigen Tagen 5.30, abendS 6.30.

Bücherttsch.

- Das Septemberheft der Zeitwende hat als durchgehenden Orgelpunkt das Deutsche. Der deutsche Begriff des Helligen wird in von Tim Klein Anknüpfung an Shaws »Heilige Iohanna" in geistvoller, dem Engländer ebenbürtiger Dia­lektik der angelsächsischen Auffassung entgegen- ?csetzt. Hans Psihnc bietet bedeutende fultur- ritische Bemerkungen zu Marschners Opern, die als echte, auf deutschem Boden gewachsene Volkskunst auf allen deutschen Bühnen gespielt werden sollten. Germanische Religiosität wird von dem bekannten Religionshistoriker Helmut de Door behandelt, unb es wird gezeigt, wie wirllichkeitssem alle Versuche einer Wiederbele­bung altgermanischen Glaubens, des Wodans­kultes. für unsere Zeit sind. In kerniges deutsch- österreichischeS Bauerntum führt uns der öster­reichische Dichter I. F. Perkonig in seiner ErzählungDer verlorene Sohn". Tinen ungedruckten Moltkebries bringen u. a. die Randbemerkungen". (Verlag C. H. Deck m München.)

Delhagen & Klasings Monats­hefte beginnen mit dem eben erschienenen Septemberheft ihren 40. Iahrgang Don Aw- beginn waren sie bestrebt, in Inhalt und Aus­stattung nur daS Beste zu bieten. Mit Glück und Tatkraft haben sie diesen Grundgedanken ver­wirklicht und zeichnen sich deshalb auch heute durch die Mannigfaltigkeit ihreS Inhalt-, durch die künstlerische Bedeutung ihres Diiberschmucks, durch die jugendfrische Beweglichkeit, mit der sie dem gegenwärtigen Leben folgen, vor allen anderen Zeitschriften aus. Das erste Heft bietet eine Fülle anregender Lin ter Haltung in gewähl­tester Form? Heft und Iahrgang eröffnet ein neuer Roman von Emst Zahn, neben dem Ro-

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