Ausgabe 
11.7.1925
 
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Börsenkurse.

Berlin

Frankfurt a-M-

Datum:

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klllg. ElektrhttütS-Gesellslbaft

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Telegraphische Auszahlung.

9 In«

Banknoten.

Stimmung

Frau probieren!

Henny R.

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Persil

I

bis 215, Wiitter- mcirk. 233 bis 242, (loko Berlin) 213 für je 100 Kilo.

. Frankfurter 2lbendborse.

Frankfurt a. M., 10. Juli. Die

Gevis2nmsr?r DerlmZranksÄrt a. M.

(9fn Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-AireS, London, Neu-

Mr -in- CS4«ho f <TR «m nnh

bis 259,25, Roggen, märt 226 219 bis 218, Futtergerste 200 gerste, neue 198 bis 201, Hafer, do. Juli 190 bis 190,75, Mais bis 215, Raps 340 bis 355;

Amtliche Noti rung Geld ! Brief

Bel

Ä yu mit

Weizen, Juli 259 bis 230, do. Juli

Schuckett . . ....... Siemens & Halske . « Adlerwerre Kleycr . . * . Daimler Motor«. .... Hevliaeuftaedt. . ..... Meamn........

Motorenwerke Mannheim Frankfurter Armaturen . i Konservenfabrik Braun . . M^allgescll>ck>cch Frankfurt Schuhfabrik Her; Sichel Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Waghäusel .

H "'M'

^ann-pt

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Rach dem leichten Aufflackern in der Vor­woche ist die Börse jetzt wieder in ihre Lethargie zurückverfallen. Der zunehmende Pessimismus in der Beurteilung der allgemein-wirtschaftlichen Lage und die handelspolitischen Schwierigkeiten können ja auch alles andere denn anregend wirken. Daß unter diesen Umständen die Der- dienstmöglichkeiten der an der Börse sich be­tätigenden Makler gering sind, bedarf keiner besonderen Betonung. Trotzdem hat man ihren Versuch, durch Erhöhung der Courtage diesen Verdienst zu vergrößern, nicht überall verstanden. Verwunderlich ist, daß sich die Makler gerade jetzt hierzu entschlossen haben, wo die Erörterung der Ermäßigung der Börsenumsatzsteuer in aller

Berlin, 10. Juli. Der Produktenmarkt hatte bei kleinen Umsätzen wenig veränderte Preise. Rachfrage zeigte sich besonders für Weizen. Roggen in alter Ware mehr angeboten, aber nur in Lokoware gefragt. In Wintergerste, Hafer und Mehl blieb die Geschäftslage unverändert. Es notierten für je 1000 Kilo:

-yuuniuc «num ...... Themisrhe Maver fllatfa Goldschmidt . . Griesbetmrr Electron . < Höchster Farbwerke . . .. volzverkohlmtg......

noch weitere Wasserkräfte auszubauen. Sie ist da­durch in der Lage, einen Teil des in ihrem Gebiet verbrauchten Stromes selbst zu erzeugen. Dement­sprechend vermindert sich ihre Stromabnahme von ^Wölfersheim und damit dessen Absatzmöglichkeit. Die Provinz hat in diesem Falle, offenbar aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus, ihre eigenen Interessen verfolgt, ohne sich durch dre gegenteiligen des Staates beeinflußen zu lassen; nach im letzten Provinzialtag gemachten Mitteilungen hat sich der Staat hiermit abfinden müssen. Man wird daher auch der Stadt keinen Vorwurf machen können, wenn sie bei dem Abschluß des Stromlieferungsver- trags nicht den Interessen der Provinz entscheiden­den Einfluß einräumte, sondern das tat, was sie

Ak üe 'Vmittt

bet^ni ZV M®1

der Abendbörse war fest. Etwas Deckungsbedürf­nis, das erneut für Chemie- und Kaliwerte hervor­trat, begünstigten auch die weiteren zur Notiz ge­kommenen Werte. Das Geschäft blieb aber klein und die Umsätze waren bescheiden. Von Elektro­werten waren AEG. weiter gesteigert. Am Ban­kenmarkt erzielten Reichsbankanleihe einen kleinen Gewinn. Oesterreichische Banken zogen weiter an. Am Aufwertungsmarkt herrschte fast völlige Um­satzlosigkeit. Kriegsanleihen erzielten zunächst eine Steigerung auf 0,297$, wurden aber zum Schluß im freien Verkehr wieder mit 0,290 B. niedriger gesprochen. Die Abendbörse schloß in befestigter Haltung. Ausländische Renten: Zolltürken 6,90. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 120,50, Commerzbank 97,25, Darmstädter Bank 118, Dis- contogesellschaft 108, Dresdner Bank 101,75, Mittel­deutsche Kreditbank 96, Reichsbank 124,50/ Rhei­nische Kreditbank 90, Oesterreichische Kreditaktien 8,50, Wiener Bankverein 6. Montanaktien: Gel­senkirchen 56,75, Kali Aschersleben 116,50, Kali Westeregeln 128. Chemische Aktien: Badische Ani­lin 125, Elberfelder Farben 114,87, Th. Gold­schmidt 82,50, Höchster Farben 114,87, Holzverkoh­lung 5,90. Schiffahrtsaktien: Nordd. Lloyd 56,25. Jndustrieaktien: AEG. 94,50, Dyckenhoff 40,12, Lah- meyer 71,75, Wayß & Freytag 72,50.

Brief

4.196

19,45

86,62

20,455

19,74

168.62

15,60

73,99

59,33

112.88

81.85

61.00

12,45

5,88

5% DcMlchc MciH'anleN,- . 4»/n Deutsche NcichScmlcihe . 8'/?/<> D-ustche Rcichöanlethe S% Deutsche NeichScnleiiie Deuliche Sparvramienculeihe 1% Breußtsche KonlolS . 4% Hessen..........

8/t/o Hessen ......

8% H-ffru ...........

Deutsche Wend. Dollar-Ank. bto. Doll -Schatz-Antreiing.') <*/o Zolltürten 5% Goldmexikanrr ..... Berliner HandclSacsellschaft. Commerz- und Privat-Bank Danust. und Nanonaldank . Deutsche Bank.........

Deutsche Vereinsbank . . . . Dtsconro Eommandit Metallbank..........

Mitteldeutsche Crcditbank. . Oesterreichische CrcdttanstaU- Westbank

Bochumer Guß ....... Buderus .. . . Coro ........

Deolsch-Luremburg . . . .. Gelsenkirchener Bergwerk« . . Harpeuer Bergbau ttaltwcrke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahiiltr

Phönix Bergbau ..**.*.

Ricbcck Montan I * Tellos Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . . Ctzrramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Pbilivv Holzmann......

* Einfuhr ausländischer Kohle im Juni. Nach vorläufigen Schätzungen wurden, wie wir einem Bericht desIndustrie-Kurier" entnehmen, im Juni folgend« Kohlenmengen aus nachstehenden Ursprungsländern eingeführt: Eng­land etwa 226 000 Tonnen (hierin sind etwa 20 000 Tonnen Bunkerkohle enthalten), Saar­gebiet etwa 80 000 Tonnen, Holland, Belgien, Lothringen insgesamt mit etwa 20 000 Tonnen. Die zollfreie Lieferung aus Polnisch-Oberschlesien betrug 250 000 Tonnen. Die englische Kohlenein­fuhr hat im Juni gegenüber dem Vormonat um etwa 60 000 Tonnen abgenommen. Die Gesamt­einfuhr an Steinkohlen nach Deutschland belief sich im Derichtsmonal auf etwa 560 000 Tonnen. Die Einfuhr böhmischer Braunkohlen erreichte das für die Tschechoslowakei zustehende Kontingent von monatlich 160 000 Tonnen.

Berliner Börse.

Berlin, 10. Juli. Wenn auch in dem Ge- chäftsumfang der Börse gegenwärtig die charak­teristische Stille der Ferienzeit zum Ausdruck kommt, so konnte doch die Tendenz heute eine etwas zuversichtlichere Richtung einschlagen. Die ersten Notierungen hoben sich durchweg über das gestrige Kursniveau. Eine Ausnahme hierin mach­ten nur heimische Staatsanleihen, die bekanntlich nicht mehr offiziell gehandelt werden, ändern nur im Freiverkehr innerhalb der Börse selbst umgehen. Kriegsanleihe, die gestern nachmittag recht fest lagen, gaben auf 0,315 nach. Dafür wurden heute Jndustrieaktien mehr bevorzugt. Eine freundliche Aufnahme fand die Tatsache, daß innerhalb der Rechtsparteien voraussichtlich in nächster Zeit eine Verständi- aung über die G e t r e i d e z ö l le zu er­warten sein wird, die im Falle einer nicht erfolg­ten Einigung zweifellos zu lebhaften Auseir^ andersehungen im Reichstage geführt hätte. Auch der günstige Abschluß der Rheinischen Braun- kohlen-A. G. förderte die freundliche Grund- timmung. Gesucht waren heute in erster Di nie Anilin- und Kaliaktien. Es hat über­haupt den Anschein, als ob der unnotierte Kalimarkt jetzt mehr in den Vordergrund der Bank von Frankreich, die im Jn- gerückt wird. Die D i s k o n t e r m-ä ß i g u n g teresse der Währungsstühung hätte unterbleiben ollen, wurde in Kreisen der Devisen-Arbitrage recht skeptisch ausgenommen. Die Diskont- Ermäßigung zielt anscheinend nur darauf ab, den Geldmarkt für die bevorstehende fran­zösische Konversions-Anleihe zu erleichtern, wo­zu schon vor ihrer Auflegung mehrere Milliar­den Franken gezeichnet sein sollen. Paris zeigte bei 103,62Vs gegen London eine gewisse Wider- tandssähigk'eit. Auch Mailand war mit 131,75 gegen London etwas erholt, da die italienische Devisen-Dilanz nach der bevorstehenden Been­digung der wichtigsten Rohstoff-Einkäufe im Ausland« und dem im nächsten Monat begin­nenden Einströmen des Erlöses der Seiden-Aus- uhr Italiens in absehbarer Zeit eine Besserung erfahren dürfte. Die nordischen Devisen lagen dagegen matt. Die Reichsmark notierte in Lon­don 20,42, Amsterdam 59,40, Zürich 122.52V,. Der Geldmarkt ist leichter geworden, tägliches Geld ist zu 910 Prozent angeboten, Monats­geld nominell IO1/,H1/» Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 10. Juli. Es wurden notiert: Hafer, inländ. 19,50 bis 22, Mais (gelb) 20,50 bis 21, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 37 bis 37,50, Roggenmehl 30 bis 32, Weizen- kleie 11,75 bis 12, Roggenkleie 12,50 bis 12,75. Tendenz fest, effektive Ware stark gesucht.

Berliner Produktenbörse.

Lmst-.Ron. Boen-.AtreS Brff.-Antw. Christicinia. Kop-nbag-n Stockholm . LelstngforS. Htaltcn. . . London. . Neuyork .. Paris.... Schweiz .. Spanten. . Japan ... Rio de Jan. Wien in D " Oest. abgest. Prag .... Belgrad .. Budapest.. Bulgarien. Lissabon . Danzig. . . Konstantin. Athen. . -

Eil fast hk UMN mit Kalibeiwagen preiswert zu verkauf. Anfrage an Adolf Knoth, Oberndorf, Poft Braunfels.

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J für KrankeHwäfche

Krankenwäsche muß desinfiziert werden. Krankheitsabertragung durch Kleidung und Wäschestücke ist keine Seltenheit. Persä tötet schon in handwarmer Lauge jeden Krankheilskeim»

Berlin, 10. Fuli.

Amerikanische Note» . » . » < Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten.

Französische Noten .....

Holländische Noten .....

Italienische Noten ...... Norwegische Noten......

Deutsch-Oestcrr., ä 100 Kron« Rumänische Noten ...... Schwedische Noten.....

Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten . . . . .

Strom liefern; er hat sich also seinerzeit selbst die I ^^nft ern pel wird^j totere /mit al/ ein

Hande gebunden. Die Provinz hat ungeachtet ihres Arsnstempe^ !^gfügigen Umsätze bezeichnet,

aus chließlichen Bezugsrechts das Kraftwerk Ltßberg Gr I - . ... Argumentation vor den gebaut und beabsichtigt nach. Zeitungsnutttilungen |

wenn man gleichzeitig auch einerseits dazu bei­trägt, diese Umsätze zu verteuern. Hatte man sich an der Börse nach und nach damit abge sunden, daß die Unterscheidung zwischen A.t- und Neubesih bei den aufzuwertenden Anleiher oum Gesetz werden würde, so wirkte doch der neuer liche Beschluß der Kompromiß-Parteien, den Neu besitz neben der Zinslosigkeit auch now dadurch zu benachteiligen, daß fern Anleihebesitz nur auf 2,5 Prozent aufgewertet werden soll, wie eine platzende Bombe auf die Börse so daß der Börsenvorstand sicherlich mehr aus Protest, als aus der Befürchtung einer Deroute beschloß, die Börsentätigkeit für einen Tag emzustellen. l,s ist früher an dieser Stelle häufig ausgesuhrt worden, daß die -Unterscheidung zwischen 2Ut und Neubesih gegen Treu und Glauben verstoßt und infolgedessen nicht gebilligt werden lann. Diese Meinung kann angesichts des neuen° Kom promisses, worin man (ebighd) eine ^heugung vor den kapital- und börsenfeindlichen Tendenzen politischer Parteien zu erblicken vermag, nur noch unterstrichen werden, tteberhaupt keine Aufwe tung und lediglich Entschädigung, nach sozialen Gesichtspunkten wäre sicherlich eine gerechtere Lösung gewesen. Es hatte wohl auch andere Wege gegeben, der mißlichen Anlecheaufwer- tungsfrage aus dem Wege $u gehen. Wenn z. B. die Negierung Anfang vorigen Wahres die nie­drigen Börsenkurse aeschickt ausgenuht hatte, um die Anleihe zum allergrößten Teile apfzukaufen, hätte sie sicherlich hinterher auch bei den gesetz­gebenden Körperschaften Indemnität gefunden.

Viktoriaerbsen 28 bis 34, kleine Erbsen 25 bis 26,50, Futtererbsen 22 bis 26 Peluschken 23 bis 26, Wicken 25 bis 27, Lupinen, blau 12 bis 13, do. gelb 15 bis 16,50, Rapskuchen 15,40 bis 15,60, Leinkuchen 22,40 bis 22,60, Trockenschnitzel 10,60 bis 11, Torfmelasse 9,50, Kartoffelflocken 23,90 bis 24,10, Weizenmehl 33,50 bis 36, Roggen­mehl 31 bis 33,25, Weizenkleie 12,70 bis 12,80. Roggenkleie 13,30 bis 13,40.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Gießen. Sonntag, den 12. Juli. 5. n. Trinitatis. Skadtkirche. 8: Pfr. Decker. Zugl. Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde. 9l/a: Pfarrass. Hertel. 11: Kinderkirche f. d. Matthäus- gemeinde Pfarrass. Hertel. - JohanneSkirche. 8: Pfr. Ausfeld. Zugl. Christenlehre für d. Neukonfirm. aus der Johannesgemeinde. 9'/,: Pfr. Bechtols- heimer. Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde. 11*/.: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfr. Bechtolsheimer. Kirchberg. 10. 11: Christenlehre für die weibliche Jugend. - Wieseck. 97,; 10'7: Kinderkirche. Watzenborn- Garbenteich. Watzenborn-Steinberg: 97,: Gottes­dienst auf dem Kirchplah (Schülerchor), anschließend Christenlehre in der Kirche. Garbenteich: 1.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, den 11. Juli. 47, u. 7 Beichte. Sonntag, 12.Zuli. 6. Sonntag n. Pfingsten. 67,Deichte, 7 Messe, Kom. der Jünglinge, 8 Kom., 9 Hochamt m. Predigt, 11 Messe mit Predigt, 2 Andacht. Grünberg. 97, Messe m. Predigt. Hungen. 97, Hochamt mit Predigt. - Lich. 77, Messe mit Pred.

Sonntagsdienst d.Aerzte u. Apotheken am 12.7.25 Dr. S. Klein. Dr. Stuhl. Pelikanavotheke.

Zahnarzt: Dr. Zager, Frankfurter Straße.

Haarpflege- oöer Haarwuchsmittel.

Daß das Einfachste und Natürlichste immer das beste ist, kann man an folgendem erkennen: Mir fiel neulich das geradezu köstliche, volle, lockere und seidenglänzende Haar mehrerer Schwestern auf. Deren Mutter, meine liebenswürdige Reisegefährtin, sagte mir, daß sie allwöchentlich das Haar ihrer Töchter selbst bade. Sie kaufe für jede ihrer Töchter für 30 Pfennig Lavaren-Salz, löse dies in einem viertel Liter warmen Wassers, reibe mit dieser Lö­sung das Haar und vor allen Dingen die Kopf­haut tüchtig ein und spüle das Haar dann solange mit klarem Wasser nach, bis es klar bleibt! Dann wird das Haar mit Tüchern abgetrocknet und muß hängend ganz trocknen, bis es ausgekämmt wird. I Dieses Auskämmen nimmt dann nur einige Augen­blicke in Anspruch, da das Haar gar nicht ver­filzt ober zerzaust. 6802A

Ich meine, dieses einfache Mittel könnte jede

10. Juli

Amtliche Notierung

Geld l Brief

Geld

4.176

19,35

86.18

20,355

19.64

167,«8

15,52

73.61

59,03

112,32

81.45

60,70

12.39

5,84

für wirtschaftlich richtig hielt.

Es mag richtig sein, daß die Provinz der Stadt bis zur Grenze des Möglichen, wie im Provinzial- tag gesagt wurde, entgegengekommen ist. Die Grenze des Möglichen sind eben der Provinz enger gezogen gewesen als den leistungsfähigeren Ober- weser-Kraftwerken. Es trifft zu, daß die Provinz wiederholt mündlich und schriftlich erklärt hat, daß sie in jedes Angebot von Oberweser eintrete. Ihr ist jedoch jedesmal erwidert worden, daß sie ge­beten werde, ihr g ü n st i g st e s Angebot a l s - bald einzureichen. Es mag dazu gesagt sein, daß es entsprechend gesunden kaufmännischen Anschau­ungen bei den städtischen Ausschreibungen fest­stehender Brauch ist, solche Angebote, die in die günstigste Offerte einzutreten sich bereit erklären, grundsätzlich überhaupt nicht zu berücksichtigen. Wenn man hier das nicht getan hat, so geschah aeoenuen

es nur aus Rücksichtnahme auf die Provinz. Es ist verständlich ist, daß der Börsenvorstand sich enb- in der Provinzialtagsverhandlung davon ge- entschlossen hat, die Kursfestsetzung für bie sprachen worden, es sei unerträglich, wenn cm betroffenen Papiere zu verhindern, bis eine end-

Fremdling in das Gebiet der Provinz Oberhessen ÜIH Klarstellung vorliegt. Hätte er sich schon hereinkomme. Dazu ist doch immerhin zu sagen, daß trüher dazu entschlossen, so wäre den die Provinz selbst diesen Fremdling, nämlich eben pörsenseindlichen Elementen manche Gelegenheit, die Oberweser-Kraftwerke, hereingelassen hat, in- n oxe verhaßte Spekulation vom Leber zu dem sie ihm gestattet hat, eine Leitung durch das ziehen, genommen worben. Auf bie Börsen-

Provinzgebiet zu legen; sie hat sogar selbst einen Besucher selbst scheint jeboch ber Beschluß bes

Anschluß in Wölfersheim an die Oberweser-Krast- Qjor(tanbe£ nicht viel Eindruck gemacht zu haben,

werke genommen, da sie dies für vorteilhaft und &enn> »btvohl in Konsequenz dieses Beschlusses

wirtschaftlich zweckmäßig gehalten hat. Zu Beginn ^anfen Abschlüsse in Anleihen ablehnen, der Ueberlandversorgung hat die Provinz selbst die qe^t &er Handel unter den Maklern lustig weiter.

Versorgung der Kreise Alsfeld und Lauterbach der Entwicklung des Geldmarktes hat der Ver- Rheinischen Elektrizitäts-Gesellschaft in Mannheim mutung, daß auch diesesmal der .Ultimo schnell

vertraglich zugesichert; man fand also früher offen- überwunden werden würde, bisher nicht recht

bar darin keine Bedenken. Ferner mag bemerkt gegeben. Der wesentliche Grund für bie bauernbe

werden, daß ein weiterer Fremdling, nämlich die Verknappung dürfte in den Devisenabzügen von

Buderusschen Eisenwerke in Wetzlar, ja schon seit ßcr Reichsbant liegen. Es ist aber anzunehmen,

Jahren Strom an die Stadt Gießen liefern, ohne öa$, wenn die jetzt zum Abschluß gebrachten

daß die Provinz Anstoß genommen hat. Wenn Auslandanleihen der Städte einen neuen De-

behauptet worden ist. daß die Stadt immer visenzustrom nach Deutschland bringen, auch von

das größte Entgegenkommen bei der Provinz ge- derselben Seite eine Erleichterung kommen wird,

funben habe, so soll dies im großen ganzen an-

»V. öö

Weiter wurden beispielsweise der Stadt Gießen tautet Der Rest wird üorgetragen.

im Monat April 1924 für die Kilowattstunde 13,5 * Konsolidierte Alkaliwerke We-

Ps berechnet, während andere Abnehmer, die aller- ste regeln .Die o. H. V. genehmigte den Ab­dings Verträge mit der Provinz hatten, nur 8,8 schluß. Aus 164 331 Mk. Reingewinn werden sechs Pf für die K'ilowattstunde bezahlten. Es mag rich- Proz. satzungsgemaße Dividende auf die V. A. ver- tig ein, daß eine etwas ungünstigere Behandlung teilt und 155 331 Rm. vorgetragen. Die Preise lie­ber Stadt mit Rücksicht darauf, daß kein Vertrags- gen 25 Proz. unter den Friedenspre.fen. 75 Proz. Verhältnis vorlag, zu rechtfertigen ist, jedenfalls I des Absatzes entfallen auf das Inland. Das Aus- aber nicht in der vorliegenden Höhe. Schließlich ist I land liegt erst in der zweiten Hälfte des Jahres festzustellen, daß an mich persönlich das Verlangen mit größeren Aufträgen vor. Man erwartet einen nicht gestellt worden ist, daß noch einmal darüber Absatz von 1 Mill. Doppelzentner Reinkali. Dorrate gesprochen werden sollte, wenn Schwierigkeiten sind nirgends mehr vorhanden. Die Gesellschaft entstünden, und daß eine Einsicht in das Gutachten I arbeitet z. Z. nur noch mit 4 Werken mit tfabrifen. des Sachverständigen gegeben werden solle. Ich Die Produktion minderprozentiger Salze wurde würde darauf aufmerksam gemacht haben, daß ich aufgegeben. Bei weiterer günstiger Entwicklung er- mir einen Erfolg davon nicht versprechen könne, hofft man ein erfreuliches Ergebnis.

Denn bei der Beschlußfassung einer größeren Kör- Kaliwerke Aschersleben. Die H. V. perschast kann nicht im voraus gesagt werden, wie genehmigte den dividendenlosen Abschluß und be- der Beschluß ausfällt. Nachdem jedoch die Stadiver- schloß nach Zahlung der satzungsgemäßen Divi- ordneten-Versammlung den Beschluß gefaßt hatte, dende auf die Vorzugsaktien 133 281 Rm. vorzu- mit Oberweser abzuschliehen, darf es «ohl als aus- tragen. Die Sanierung in der Kaliindustrie ist so- geschlossen gelten, daß sie von dieser ixuh sorgfäl- weit durchgeführt, daß beim Aschersleben-Konzern tiger Prüfung getroffenen Entscheidung R stand ge- von 240 Schächten nur noch 80 in Betrieb find, die nommen hätte. Es ist richtig, daß der Provinz, jedoch mit Gewinn arbeiten. Jrn ersten Halbjahr -' nachdem die Entscheidung ber Stadtverordneten- 1925 betrug der Absatz 7,3 Mill. Doppelzentner

Versammlung gefallen war, eine kurze Mitteilung Reinkali, gegen 3 Mill, im ersten Halbjahr 1924, darüber zuging, daß von dem Vertragsangebot ber und 5,2 Mill, im ersten Halbjahr 1913. Man hofft, Provinz Oberhessen kein Gebrauch gemacht werben öas einjährige Abkommen mit ber elsässischen Jn- fönne. Es kann nicht anerkannt werden, daß die dustrie verlängern zu können. Die Bankschulden Stadt irgendeine Verpflichtung gehabt hat, die konnten bis auf minimale Beträge .abgezahtt Stellungnahme ber Stadtverorbneten-Versammluna werden.

gegenüber der Provinz zu rechtfertigen. Es ist doch * @aii merte Salzdetfurth A.-G., zu selbswerständlich, daß die Entscheldung für Ober- B a b S a lzb e t f u r t h. Die 0. H. D genehmigte we,er nur deswegen gefallen ist, weil deren Ver- b(?n Abschluß und beschloß, satzungsgemäß 6 Proz. tragsungebot als bas gunsttgere erschien, und nicht Dividende auf die Vorzugsaktien zu verteilen, und deswegen weil man absichtstch d'e Provinz zurück- 153453 Rm. vorzutragen Die Stammaktien bleiben letzen wollte. Gmer bh ^rrf c.5 dividendenlos. Der Absatz betrug ca. 300 000 Dov-

d°ch wohl kaum. Das Verfahren der Stadtverwal- pelzentner im ersten Halbjahr 1925 gegen 290 OÖO tung und der Stadtverordneten-Versammlung de- Doooel^entner im oanxen Jahre 1924 wegte sich durchaus in korrekten Formen. Die im -U0PPeldenmer im ganzen oayre 1^.

Provinzialtag erhobenen Dorwurfe müssen als un° Die S 11 n nes v e r ka ulf etn J am«

begründet ganz entschieden zurückgewiesen werden. b u E.9 e r ° V " 9 eIa nb e. ^a^^ längeren^cr> Bon einerSchuld der Stadt Gießen", daß der Der- ^ndttingen hat ber Hamburger Staat b e 2lf en trag mit ber Provinz nicht zustande gekommen ist, der Gesellschaft für Erwerb und Verwertung von Fann keine Rede sein. Industrie« und Hafenaelanbe zu Neuhof erworben.

Die betreffende Gesellschaft besitzt ein baureifes Ge­lände von 500 000 Quadratmeter in Wilhelmsburg.

Schluß« Rurs

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Schluß, flurs

Schluhk OJHHag h?rl«

9.7.

10 7.

9. 7.

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89,75

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6.9

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34.9

37

120,5

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120,62

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97.25

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118

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108

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96

96

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0,05

0,1

0.1

72

75.5

72,2 >

50.1

51,50

50,2.5

52

51

49

49

68,25

68.5

66,75

67,75

67

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56

56,25

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116.5

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73.5

73

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52

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57,50

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79

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58,1

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81.13

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113,75

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113,25

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114.9

112,50

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69,1

103,5

105

-

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93

94

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73

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59

60

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59,75

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75

74,5

74

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57,75

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57,62

53.5

53

53.4

54,5

43

1 43

47,5

50

47,9

51

1

66,5

66,75

0,41

0,41

0,82

0,78

0,8

0,8

101,5

101,5

67

67,5

2.1

2.8

2.8

2,62

38,25

| 38,25

36

37

9,40

9,50

9.70

9,4

77

75

66,75

67

67,5

67,5

168,10

168,52

168.12

168,54

1,693

1,697

1,693

1,697

19,40

19,14

19 415

19,455

74,26

74,44

73,71

73,89

86,36

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86,51

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112,88

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10.602

10,562

10,602

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20,390

20,442

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4,195

4,205

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19,75

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60,92

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1,716

1,720

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0.461

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' 5,895

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6.99

7.01