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Licht" gefordert. ;ic Fragen Sieben- Belebung der Ml- ier Aorsipide be- id bemühen, allen rdnung mit Sorg- irbittet dazu aber ,g durch die Se- e diese Arbeit jo

für Feuer- en und um- im Sonntagiw ehabten, gut be- n der städtrschcn -Bau einer Aer» n Friedhof durch ;:n Lr^trags M sowie durch 3#®* ordern fo dah »u

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«ch dntoanbfrrtcm Material auS btrt Archiven I bet am Krieg beteiligten Länder zu versehen, um He »um Kamps gegen die Schuldlüge zu rüsten. Die Tagung habe einen erhebenden Der- laus genommen und in ausgezeichneter Weise zu politischer und nationaler Schulung beige­tragen.

Bornotizen.

TageSkalender für Mittwoch. Stadttheater: 7'. Uhr .Die luftigen We b-r von Windsor'. Deutschnationaler SyanMunge« gehllfenverband: 8 Uh. Äaufrn. DeremShaus Oeffentl. Versammlung für Bankangestellte. Radklub Germania. 8'.- Uhr AuherordentluHe Hauptversammlung Dereinslokal. Lichtspiel­haus. Bahnhofstraße: .Mutter und Kmo .

Die DortragS-Dereimgung hat für morgen. Donnerstag Hofrat Ferdinand TH c i f! e r aus Bad-Homburg zu einem Licht- hiibcr/Bortrag über das .Badeleben in alter und neuer Zeit" eingeladen. Der Redner wird «eine kultur- und fittengefchichtlichen Ausführun­gen durch etwa hundert Lichtbilder illustrieren, die vor allem die Schönheit und den Reichtum, der unserer deutschen Heimat in ihren (Bäbern ?u eigen ist vor Augen fuhren sollen. Sin Besuch dieses lehrreichen Dortrages ist weiten Kreisen unterer Bürgerschaft zu empfehlen. (Siehe heutige Anzeige.)

Landkreis C4kf$rn.

' ® r 0 h c n» ß i n b c n, 10. Febr. Der G e - sangvereinHarmonik feiert am 14. und 15. Juni fein 75jährigeS Bestehen, verbunden mit einem Gelangwrttstrrit.

D Lang-Gons. 9. Febr. DaS vom ® e- sangverein ..Frohsinn" am Sonntag ge­gebene Konzert zeigte den Derein auf chorisch hervorragender Höhe. Zu einem edel timbrierten Chvrklang (der Derein hat mit seinen 80 Sängern beste- Qtunmatetial) tritt das Resultat der musi- lalisch hochstehenden Leitung des Chormeisters Heinrich Blast: eine mustergült-ge rbM^miW" und dynamisch? Elastizität txrbinbct sich mit seltener GestaltungSkunst. Austerdem fallt die gute sprechtechnisch: Schulung auf; sämtliche Chor- catbiefungen waren frei von Intonationsschwan- fungen. Stimmungsvoll wurde die Dortragsreihe mit Kettenhofcrs schwungvollem Chor ..Hymne an die Musik" eingeleitet, dem Kompositionen von Angerer. Baumann. Curti und Richard folgten. Angenehme Abwechslung zwischen den Männerchören brachte die Mitwirkung der Hüttenkapelle Buberus-Röchling. Wetzlar. die unter Kapellmeister Rothe ihre Dorträge efalt und sauber spielte. Chor und Orchester brachten gemeinsam zwei kleinere Werke von Jüngst ..Schifserftändchen" uydDefper- gefang" toiilfam zu Gehör. Richt vergessen sollen die prächtigen Leistungen des Dereins- q u a r t e 11 e bleiben, die durch das ausgeglichene Otimmaterial einen Genust für die Hörer bildeten. Die zahlreiche Zuhörerschaft die Turnhalle war bis aus den letzten Plast beseyt war mit Recht sehr beifallsfreudig. Chor und Dirigent fügten der Dereinsgefchichte des ..Frohsinn" ein neues Ruhmesblatt ein.

I Watzenborn-Steinberg. 8. Febr. Ein stimmungsvoller, harmonisch verlaufener F a - mtlienabenb vereinigte am heutigen Sonn­tagabend unseren Kirchengesangverein mit seinen passiven Mitgliedern im Sommerschen Saale zum .Goldenen Löwen" in Watzenborn. Schon der äußere Eindruck war einladend und festlich. Weist gedeckte Tische im Blumenschmuck. 3er Leitgedanke der ganzen Deranstaltung: ..Hab' Sonne im Herzen" ... Reine Freude im heimat­lichen, dörflichen Gewände. Unsere trauten Dvlks- ljeder, die wir immer wieder so gerne fingen: 3m schönsten Wiefengrunde". ..Heidenröslein". ..Am Brunnen vor dem Tore". .Droben stehet die Kapelle" umrahmten ein außerordentlich reich­haltiges Programm, das in buntem Wechsel Ernstes unt Heiteres aus den reichen Schätzen unserer Dichtkunst. Tonkunst uff. bot. Es würde zu weit führen, einzelnes auszuzählen. Hier heiht es: ..Komm und sieh". Und zu (Riern standen vor­züglich geschulte Kräfte zur Dersügung. Doch eins soll nicht vergessen fein. Das waren: Das vrächtig gestellte lebende Bild vom ..Hans und der Liefet" unter Gesangsbegleitung. Ein einzig­artig schöner Anblick. Ü"d dann De»- Reifen ..Altwcibcvlanz" zur Einführung von allen ge­lungen: .Horch, was kommt noir brauße.i ic - So herzlich haben wir wohl lange nicht mehr gelacht. R:ides war von Fräulein Lang treff­lich eingeübt, ihr und allen Mitwirkenden gebührt herzlicher Dank. Eingang-- und Schlußwort sprach der Ortsgeistliche. Alles in allem ein unvergeß­licher Abend, der der guten Sache neue An­regung und Förderung bringen wird.

* Steinberg, 10. Febr. Am Samstag­abend kirrte der hiesige Gesanaver Jugendfreund" unter Leitung seines Diri­

genten öeorg Harnisch fein 37. vttstungsfest Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Gesang unb Theater-ftücke verschönten den Abenb zur allgemeinen Zufriedenheit.

t Trais a. Lda 10 Febr. Einen genuß­reichen Abend bot der hiesige Mannerge­sangvereinfli ebet !r an a durch die Deranstaltung eines Familienabends am Sonntag in Dills ©aal. Der Derein. der in diesem Jahre auf fein SOjähriges Bestehen zurück- blicken darf, gab schöne Proben seiner Kunst unter der Leitung von Lehrer Eberle, hier, die allgemeinen Beifall fanden Auch die beiden mit großem Geschick gespielten Theaterstücke, »Herzog Heinrich am Finkenherd" von Herwig und .Das Schwert des DainokleS" von Putlitz. wie die ein­gestreuten Orchestermufikstücke: F'.garo-Ouverturr und Lustspiel-Ouvertüre von Äcter-'BtHa zeugten von gutem Geschmack der Dereinsleitung. die ihren Gästen nur Wertvolles darbot. Das 50jährige Jubiläum des Dereins soll diesen Sommer in Verbindung mit einem Gesangwcttstreit gefeiert werden, wo­zu bereits 20 Vereine ihre Teilnahme zugefagt haben-

t Allendorf a. Lda.. 9. Febr. Gestern sand dahier der Delegiertentag des Lumdatalfängerbundes, des Mitbe­gründers des .Hessischen Sängeroerbandes. statt. Dem Lumdatalsängerbund gehören jetzt 11 Ver­eins an. Es wurde beschlossen, in .Kürze ein WertungSsingen dahier abzuhalten, bei dem jeder Derein, einen aufgegebenen Chor (Dolkslieb) und einen fetbstgewählten Chor zu fingen hat. Daran anschließend soll eingehende Kritik der Leistungen stattfinden.

V Londorf. 9. Februar. Dec Gesang­verein ..Frohsinn" hielt gestern Abend im Saale des Gastwirts Börger fein diesjähriges W.nterpergnügen ab. Das Programm, welches aus Chören. Dolksliedem. einigen Konzert­stücken für Klavier. Dioline unb Cello, sowie einem von allen Mitwirkenden flott gespielten Singspiel »Maiennacht" bestand, erntete starken unb wohlverdie iten Beifall. Der Chor »Sturm- Wogen" von Wengert. welcher sowohl an Sänger als an Dirigenten große Anforderungen stellt, zeigte den Qkrein auf seiner Höhe. Die einzel­nen Konzertstücke waren ein Kunstgenuß. Drei Sololieder von Löns, schön vorgetragen, c.innerte.i an den Todestag des Dichters. Richt unerwähnt tollen einige Couplets eines Gönners des Dereins auS Reu-Ifcnburg fein, welche wahre Lachsal­ven auslösten. Leider mußte ein Theaterstück unb einige Lieder des etwas zu reichhaltigen Programms wegen ausfallen. Bei einer D r- [ofung und Tanz gingen die Stunden rasch her­um Der Derein. der unter der tüchtigen Leitung des Musiklebrers Kasten aus Gießen ft eßt, kann mit Befriedigung auf feine Leistungen zu­rückblicken.

t Grünberg. 10. Febr. 3n der gestrigen Gemeinderatssitzung wurden d'.e Dedin- gungen für die diesjährigen H 01 z v e 1 st e i ge­lungen die erste findet am 12. bS. Mts. statt festgesetzt. Auswärtige Käufer werden Aiiaclaffen. Wird das gekaufte Holz innerhalb 4 Wochen bezahlt, so werden keine Zinsen be­rechnet, anderiifalls pro Monat 1 Proz. Da bei der staatlichen Submission das Grün- beiger Ruhholz leine Berücksichtigung fand, soll cs Ende Februar oder Anfang März der staatlichen Submisfion angefügt werden. Die Zaf l'ingsbcd ngungcn sind den staatlichen gleich­gestellt. Da durch die Räumung der Teiche im Drunnental der Fischbestand sehr ge­litten hat. bat der Pächter um Ermäßigung der Pacht von 50 auf 25 Mk. bis zum Jahre 1928. Der Ditte wurde entsprochm. Der Gemeindrrak genehmigte d.e Bestellung von zwei Waggon Röhren bei dem dmtfef/en Gußwerkverband. Die Röhren sollen als 21.1» fd (ußleitunq zu dem ueuzuerbauenden H 0 ch he­tz ä 11 e r bienen. Der Preis der Röh'.en stellt sich pro Waggon auf 2000 Mk. Abermals wurde ein Ge uch der Bäcker auf Herab­setzung des Holz Preises für das seiner­zeit überwiesene Holz zui-ückgrstellt. um das Gutachten des Försters einzuholen. Don dem Dorfitzenden. Beigeordneten Fuldat, wurden u. a. noch die Kosten bzw. Erträge des Stadtwaldes bekanntgegeben. 3m Zahle 1911 betrug die Roheinnahme 23 140 Mk.. Wer­bungskosten 14 038 Mk.. Reinertrag 9405 Mk: 1912: 24 970 Ml., bzw. 14 061 Mk, bzw 10 928 Mark: 1913 . 22 806 Mk.. bzw. 13 897 Mk.. bzw. 8909 Mk.: 1914: 34080 Ml., bzw. 14 066 0H?.. bzw. 20 013 Mk.: 1923: 53.5 Dill., bzw. 3440Bill , bzw. 3436Dill.: 1924: 35 786 Mk., bzw. 16 544Ml . bzw. 19 242 Mk.

Dillingen. 10. Febr. Bei der gestrigen Bau- und Rutzholzversteigerung wur­den im Durchschnitt bezahlt: Eichenstämme 2. und 3. Kl. 40 Ml., 4.. 5. unb 6. Kl. 25 bis 26 Ml.

Xieltmitammc <Schnittholz» 50 Mk.. Ficheen- ftämme 28Mk.. Fichtenberbstangen 1. Kl 23 All.. 2. Kl. 20 bis 22 Mk. je Fstm.. Fichtennuhrestig 80 Pf. je Rm.

Kreis Schotten.

»? Ober-Schmitten. 9 Febr Einen infolge Trauerfalle- verspäteten ttzeatra fi­schen DeihnachtSabend veranstaltete gestern ber hicfige Männergesanaverein unter Mitwirkung der 1. S ch u l k l a k s e. Die Kinder brachten da- Matzdvrfsche Weihnachts­märchenFrau Holle" zur Äufführung unb zeigten in Spiel und Sang, daß stimmungsvolle Weihnacht-klänge nicht an Zeiten gebunden, son­dern immer wirken, sobald sie auf den Grund­ton tiefer Innerlichkeit gestimmt sind. Der heitere Teil ber Darbietungen brachte, wa- sehr an­erkennenswert ist, id ob er Couplet- noch .kitschige' Einatter, sondern echte urwüchsige Dolksstücke mit herbem Humor und unverhüllter Wahrheit. Don diesen feien besonders erwähnt ber Putlitzsche Schwank »D a s Schwert bes Damokles" unb bic Ouenselsche Komödie »Das Klee­blatt". Die Darsteller ernteten reichen Beifall.

Kreis Alsfeld.

Flensungen. 9. Febr. Der Christ­liche 3ugenbbunb fürOberßcffen hielt vom 5. bis 8. Februar einen stark besuchten Iugendkursus im Erholungsheim Flenfunger- hof bei Mücke ab. Es waren 130 Teilnehmer beiderlei Geschlechtes. Das Heim konnte die große Zahl nicht alle fassen. Gastfreie Bewohner von Flensungen, Stocktzäuserhos unb Lardenbach nah­men bic Lleberzähligen freundlichst zur Herberge. Am Sonntag wuchs die Zahl auf 230. Pfarrer Dr. Eichhorn behandelte in seiner klaren Weise dasHauptthema: Entsch:idungsstunden. An Hand biblischer Beispiele verstand er eS, den jugend­lichen Hörern eindrücklich zu machen, wie bedeu­tungsvoll für das ganze Leben gerade die in den jungen Jahren getroffenen Entscheidungen sind. Iugendfekretär Stabe gab praktische An­leitungen zu einer gesegneten Jugendarbeit. Es wurde gesprochen über Die große Iugendnot. die in der sittlichen Derwahrlosuiig. der Unbotmäßig- fett, der Verrohung und der bis zum Höchstmaß gesteigerten Dergnügungssucht ihren Ausdruck findet. Der christliche Iugendbund ist ein Zweig der seit 50 Jahren in Hessen betriebenen Gemein­schaftsarbeit. welche in über 90 Orten Oberhessens ihre Ikrfammlungcrt abhält. Der Iugendbund bat feinen eigenen deftetdr, Prediger Stabe in Friedberg i. H. und ein Dereinsorgan.Die christliche Jugend".

Starkenburg unb Rheinhessen.

Darmstadt. 10. Febr. Geh. Sanitätsrat Dr. Arthur H 0 f f m a n n , der Bruder des Ber­liner Stadtbauratcs Hoffmann, der einer alten Darmstädter Familie entstammt, feiert am 11. Februar seinen 70. Geburtstag. Er ist einer der angesehensten Aerzte unlerer Stadt und Mit­arbeiter einer Reihe von medizinischen Zeit­schriften.

Darmstadt, 10. Febr. Rachdem ber Streik der Chemiearbeiter beendet unb die Arbeit allgemein wieder ausgenommen worden ist, versuchen die Kommunisten erneut einen Streik in- Leben zu rufen unter dem Hinweis, daß die Lohnaufbesserungen nicht aus­reichend seien. Bei der Mehrheit der Arbeiter­schaft werden sie aber kein Glück hgben, denn diese ist st r e i t m ü b e.

Darmstadt, 10. Febr. Gestern abend geriet in Rüssels heim ein Arbeiter der Opel­werke beim Aufspringen auf einen fahrenden Zug unter d i e Räder. Er erlitt schwere Ver­letzungen unb mußte bem Krankenhaus zugeführt werben.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar, 11. Febr. Im Kreishause zu Wetzlar sand gestern eine Kreissitzung statt, die infolge der umsangreichen Tagesordnung bis weit in die Rachmittagsstu tdr t hinein andauerte. Einen breiten Raum in den Verhandlungen nahm der H a u s h a 11 s e t a t ein. Wir werden morgen ausführlich darüber berichten.

Hcncn-Nassau.

Fellingshausen. 10. Febr. Die gestrige Holzversteigeruna brachte fol­gende Durchschnittspreise: Eichenstämme 40 Mk., Kiefernschnittstämme 37 Mk.. Grubenholz 26 Mk. je Zestmeter, Cichen-Ruhscheit 20 Mk.. Eichen- Rutzlnüppel 15 Mk.. Brennholz (Buchenknüppel) 15 Mk. je Raummeter.

dH. Bieber (Kr. Biedenkopf). 10. Febr. Am Samstag beging der Kriegerverein Bie­ber mit den Iungdeutschen Ordens­brüdern von Rodheim a. d. Bieber ge­meinsam eine Familienfeier. Rach der Begrü­ßungsansprache des Dorsitzenben des Krieger- Vereins, Schmiedemeister Brück, ging Haupt­

teurer Söll- Bieder in einer längeren Rede auf da- aeaenwäriig schmachvolle Dasein deo deutschen DolkeS ein In einem glänzenden Ver­gleich der Gegenwart mit der Zeit von 1806 und 1807 gab er der Hoffnung Ausdruck, daß auch uns bald ein Leipzig erblühen möge. 2Ibcr bann muß die gegenwärtige Zeit der Korruption in Permanenz überwunden fein, jeder Deutfche muß sich auf sich leibst besinnen unb feinen eigenen Menschen verlassen Das Dolk muß wieder Ach­tung bekommen vor Gott unb bem Christentum. Bevor da- nicht der Fall ist. werden sich unsere Hoflnungen auf Besserung der Derhältnisse nicht erfüllen. Die ganze Feier war von echt kamerad­schaftlichem Geiste getragen unb bewies klar und deutlich, daß ber vaterländische Gedanke im Biebertal nicht erstorben ist, sondern von neuem zu leben beginnt. WaS an dieser Feier für an­dere Gegenden vorbildlich wirken tonnte. daS ist der Zusammenschluß der vaterlän­dischen Derbände. Wie erschütternd ist es. wenn man bedenkt, daß eS in Deutschland weit über hundert vaterländische Derbände gibt; alle verfolgen dasselbe große Ziel, ein neue-, große» unb von aller Welt wieder geachtetes Daterland aufzubauen. trotz alledem steht jeber Derbanb toieber unter einer besonderen Führung. Jede» einzelne Mitglied der verschiedenen Derbände ist sicher von ber Bedeutung des Spruche- ..Einig­keit macht stark" voll und ganz burchdrunger. Aber warum finben bie Derbände untereinander keinen Zusammenschluß? Wieviel wäre bannt der Sache schon gedient. Diese- Ziel muß erreicht werben, unb feine Verwirklichung bars auch fchlicßlich nicht an ber Personensrage scheiterst

spd. Frankfurt a. M. 10. Febr In bet Hafenstraße 29 trug sich DienStagnachmittag ein blutiges Liebesdrama zu. Ein 25jdh- riger junger Mann namens Decker unterhielt mit der Witwe Kamp- ein Liebesverhältnis. daS die Frau aber jetzt lösen wollte. Der junge Mann drang daraushin heute nachmittag in bic Wohnung der Frau ein Es entspann sich zwi­schen den beiden ein heftiger Wortwechsel, in dessen 03erlauf der junge Mann die Frau turch einen Schuß in den Kopf tötete. Dann richtete er die Waffe auf s i ch selbst und ent­leibte sich durch einen Schuß in den Kopf.

spd. Limburg a. b. 2., 10. Febr. 2n bet Grube Reichen st ein bei Puderbach wurden drei Bergleute von abstürzenden Gesteins- maffen verschüttet. Zwei Arbeiter, ber 21- jährige Wilhelm R e i Ye r t au- Woldert und der 25jährige Wilhelm Schmidt auS Puder­bach, konnten nur als Leichen nach Stunden aus dem Schacht gebracht werden. Der dritst Bergmann konnte lebend an- Tageslicht gebracht werden.

spd. H e r s f e l d. 10. Febr. An dem recht unübersichtlichen ®ifcnbabnübergang der Streckt FuldaDebra über die Landstraße Burghaun- Reunkirchen wurde das Auto de- ArzteS Dr Blum aus Burghaun von einer Lokomo­tive überfahren und vollständig zerschmet­tert. Frau D r. Blum, die ihren Mann als Krankenschwester auf der Fahrt begleitete, wurde sofort getötet. Dr. Blum trug leichtere Verletzungen davon, mußte aber trotzdem den Fuldaer Knankenhause zugeführt werden. Die Bahnschranke war dem Demehmen nach nicht geschlossen.

-lus bem Amtsverkttnbiqunftsblalt.

DaS AmtSverkündigungsblatt R r. 11 vom 10. Februar enthält: Vertilgung der Raben und rabenartigen Doael - Waisen- büchsengelder. Erhebung über kriegsbeschädigte Lehrer.

Rundfunk-Programm

des frankfurter TcuderS.

(AuS derRadio-älmschau".;

Donnerstag, 12. Februar:

4,30 bi- 6 Ußr: Tanznachmittag des Haus­orchesters. Tylophc*solo. 6 bis 6,32 Ußr: Dir Lesestunde: Aus dem OZerdi-Roman von Franz Werfel. 7 ilßr: Dortrag von Herrn Direktor C. Deckmann: »Welchen Weg nimmt daS Tele­gramm vom Absender bis zum Empfänger?" 8,30 bis 10 4Ihr: Don Juan Oper in 2 Akten von W. A Mozart (Konzertmäßige Aufführung). Musikalische Le.tung: Dr. Ludwig Rottenberg. Erster Kapellmeister am Frankfurter Opernhaus. Personen: Don Juan lAdolf Permann). Leporello (Walter Schneider), Komthur (Emil Stauden- meßer). Donna Anna (Else Gentner-Fischer). Don Ottavio (John Gläser), Donna Elvira iAnita Franz). Zerline (Elisabeth Kandt). Mafetto (Emil Staudenmcyer). Orchester auS Mitgliedern des Frankfurter Opernhaus-Orchesters. A schließend * Rach richten. Wettermeldung. Sportbericht.

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Am 7. und 8. Juni feiert der Kriegerverein Ettingshausen sein 50. Iubiläumssest. Besitzer von Schießbuden und Iuckerständen wallen ihre Angebote an den Vor­sitzenden des Dereins einreichen. Zuschlagsfrist erfolgt am 20. März.

Ettingshausen, 9. Februar 1925.

Der Vorsitzende: ___________________Keil XVI.

* Bin unter

Nr. 1041

an das Fernsprechnetz angeschlossen, h. Arnold, Glaserei _______Gradenstratze 8. 01261

Abbitte!

Die von mir am Donnerstag, den 5. Februar Ifö. Is. gegen den Herrn Bürgermeister Müssig ausgesprochene Beleidigungen, nehme ich hiermit durch Abbitte und bereuend zurück und be­dauere solcheWorte gebrauchtzuhaben

Heinrich Fahrt V. iwid 3. Beglg. Ruddingshausen, 9. Februar Bürgermeisterei Rüddiugshausen

3 D.: Theis, Beigeordneter

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