Ausgabe 
10.12.1925
 
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Der entscheidende Zug, der den Gewinn

Ehrend

6

MkMMhWMkllMi!

5

wertsaus st ellunj

den Vorzug: das System,

Kf8

12. c5xd4

12. Thl-h3

13. c3xd4

14. Sgl-e2

15. Tal-bl

16. Tn3-f3

17. Tf3-f6

18. Dß4-f3

19. Se2c3

20. Sc3-b5

25. Lc6xb5

26. Th8-d8

27. Td7xd4+

28. Da2 - bl

29. KcS-c7

30. Kc7 - b6

klarstellt.

27.....

28 Kd2-e3

29. Ta5-a8-i

30. Tf6xf7+

Die zehnten turniers

1. e7-e6

2. d7-d5

3. Sg8-f6

4. Lf8-b4

5. h7-h5

6. Lb4Xc3

7. Sf6-e4

8. g7-g6

tuation und kann mehr abwenden.

21. 5b.xa7+

22. Sa7-b54-

23. Tblb4!

24. Ld3xc4

1. e2-e4

2. d2-d4

3 Sblc3

4. Lcl-g5

5. e4-e5

6. Lg5-d2

7. b2xc3

8. Ddl -g4

25. Df3-c3

26. Tb4Xb5

27. Tb5-a5!

14. Dd8-e7

15. Sc6-a5

16 0-0-0

17. Ld7-c6

18. Td8-d7

19. De7-a3

20. Da3Xa2

21. Kc8-c7

22. Kc7~c8

23. Sa5-c44-

24. d5Xc4

eingetreten. - ö . -

das; diese Frage einer gründlichen, sachlichen Behandlung angesichts der schwierigen Wirt- schaftsverhältnisse b dürfe, wurde allerseits zuge- stimmt. Ein Ausschuß unter Leitung des Ge- werbcschuldirektors Dr. Bünnings, bestehend aus den Vorsitzenden der Innungen und Vereini­gungen, unterstützt dnrch Architekt E. Schmidt, soll vorläufig verschiedene wichtige Fragen klären. Dann erst kann im Verein darüber weiteres be-

Partie Nr. 31.

nachfolgende Partie wurde in der füns- Runde des internationalen Meister- zu Moskau am 29. November gespielt.

Französische Partie.

Weih: 2ates (England).

Schwarz: Torre (Mexiko).

Problem Nr. 40.

Don Ä. Kondelik.

erwähntGörlitzer Schachverein" 1886.

Schwarz.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Jsr.ReliglonSgemelnde. Gotte Sd. t. d. Synagoge lSüdanlage). Samstag. 12. Dezember 1925. Vorabd. 4.30, morg. 9.00, Predigt, abds. 4.35 u. 5.15.

Gottesdienst der tsr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 12. Dezember 1925. Freitag abds. 4.00, Samstag vorm. 8.00, Predigt, nachm. 3.30, Sabbatausgang 5.15. Wochengottesdienst morg. 7.00 und abds. 4.00.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaition des «Gießener Anzeigers".

wird von Jates glänzend widerlegt.

9 Lfl-d3 9. Se4xd2

10. KelXd2 10. c7-c5

11. h2-h4!

Um den Tbl mobil zu machen: genau so wurde diese Partie von Dogoljubow gegen Rett im Dreslauer Turnier behandelt.

11. . .. 11. Sb8-c6

Schach-Ecke.

Dearbeltet von W Orbach

Ehrenpreis und große silberne Medaille.

* Der Ortsgewerbeverein hielt am Dienstag ab^nd eine gut besuchte Mitgliederver­sammlung ob. in der Stadtobersekretär Frees einen eingehenden Vortrag über die Vermögens- steuererklärung hielt. An die klaren Ausfüh­rungen schloß sich eine eingehende Aussprache. Aach Regelung kleinerer geschäftlicher Fragen wurde in die Besprechung über eine Hand- rsstellung im lommenden Jahr Den Darlegungen des Vorsitzenden,

Weih.

Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt.

Weih: 9 Steine. Ka5, Dh8, Th4, Sd7, Se6, Bc2, Bc5, Bc6, Bd2.

Schwarz: 4 Steine. Kd5, Sf4, Be7, Bf5.

Hier verdient

das Torre hier entwickelt mit der Rochade nach der Damenseite ist nicht gut anwendbar, und

für die Samstagsnummer können nur bis Freitag vormittags verbindlich angenommen werden. Zwecks wirksamer Satzausstattung erfolgen Bestellungen zweckmäßig bereits im Lause des Donnerstags

Bering Oes «em Anzeigers

9R18D

Schwarz befindet sich in einer prekären Si- das drohende Unheil nicht

die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten- Versammlung abzusenden.

Wie man uns berichtet, hat diese Ent- schliehung folgenden Wortlaute

Die von der Gießener Bürgerschaft der Mittel- standsoereinigung und des chausdefitzes überaus stark besuchte heutige Versammlung ini Katholischen Vereinshause erhebt energischen Protest

1. gegen die von der Stadtverordnetenversamm­lung am 27. November beschlossene Erhöhung der chauszinssteuer um ein volles Drittel des bisherigen Satzes, ohne den Versuch gemacht ux haben, durch Sparsamkeit die Mittel für den Beitrag zu den Polizeilasten ganz oder teilweise aufzubringen,:

2. gegen die unzeitgemage, geplante Einführung des maschinellen Betriebes für die Straßen- reinigung. ... r

ai weil die Bewilligung der hierzu erforder­lichen Mittel von über 100 000 Mark eine weitere steuerliche Belastung der Erwerbs­stände mit sich bringen muß:

b) weil dadurch einer größeren Zabl städtischer Arbeiter und Arbeitsloser die Arbeitsgelegen­heit entzogen wird und eine weiter? Be­lastung der Erwerbslosenfürsorge zur Folge haben muß:

c) weil maschineller Betrieb in geplantem Ausmaß im Vergleich zu dem Umfang des Straßennetzes keine genügende Wirtschaft- | lichkeit verbürgt:

d) weil die Bewilligung des Kredits auf das Rechnungsjahr 1026 eine lieber schrei tung der Befugnisse des alten und einen Eingriff in das Budgetrecht des neuen Stadtparlaments bedeutet:

3. gegen eine unzureichende Neuregelung der elektrischen Strompreise.

Die Versammlung fordert nach dem Vorbild anderer Städte einen Stromtarif (Grundgebühren- taris), der den Bedürfnissen der Geschäftswelt und der Haushaltungen weitestgehend Rechnung trägt, ohne daß die Einnahme der Stadt dadurch eine Schmälerung erleidet."

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: das Pfund: Butter 200 bis 230, Matte 40, Käse 65 bis 75, Wirsing 12 bis 15. Weihkraut 7 bi8 10. Rotkraut 15 bis 20. gelbe Rüben 15, rote Rüben 12, Spinat 40, Unter-Ko^ lrabr 7 bis 10, Grünkohl 25. Rosenkohl 50. Feldsalat 120, To­maten 120, Zwiebeln 12, Meerrettich 40 bis 80, Schwarzwurzeln 50, Kartof eln 4. Aepfel 15 bis 18, Birnen 30, junge Hahnen 120, Suppenhühner 120, Gänse 80 bis 120, Rüsse 60 bis 90; das Stück: Gier 19 bis 20, Blumenkohl 60 bis 120, Endivien 10 bis 20. Ober'Kohlrabi 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 20 bis 40.

Bornotizen

, Tageskalender für Donners­tag. D. u. Oe. Alpenvcrein. Oberhess. Gesell­schaft für Aatur- und Heilkunde, Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde: 8'Uhr, Reue Aula der Universität, Lichtblldervorttag von Prof. Dr. Funk. Verein für das Deutschtum im Aus­lände (D. D. A.) 8 Uhr, Katholisches VereinshauS, Mitgliederversammlung.

Ehemalige 118er. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich, hält die kame­radschaftliche Vereinigung ehemaliger 118er mor­gen (Freitag) abend imPostkeller" einen Ver­eins-Abend ab. Die Zusammenkunft soll gleich­zeitig die sahungsmähige Jahres-Hauptversamm­lung bedeuten.

raten werden.

FZeischerobermeistertag rür beide Hessen und Nassau.

][ Marburg. 6. Dez. Heute nachmittag fand im HotelRitter" eine Tagung der Fleischerobermeister des Bezirlsvcrems Beide Hessen und Rassau im Deutschen Fleischerverbande" statt, die von etwa 60 Ver­tretern aus allen Teilen dieser Gebiete besucht war.

Rach Begrüßung durch den Bezirksvorsitzcn- den, Obermeister Schnell- Kassel, sowie Ober­meister Brauer- Marburg im Ramen der Fleischer-Jnnnung Marburg kam Herr Schnell auf die heuttge schwierige wirtschaftliche Lage zu sprechen, die als eine Folge des verlorenen Krieges und der damit zusammenhängenden Ver­träge angesprochen werden müsse. Besonders schwer liege auf Handwerk und Gewerbe die ungeheuere steuerliche Belastung, die sich auf die Preise auswirle. Das Fleischer- gewerbe sei in letzter Zeit fortwährenden An­griffen gewisser Kreise wegen eines bisher nicht erfolgten Anpassens der Fleischpreise im Klein- verkauf zu den angeblich sehr herabgesetzten Schlachtviehpreisen ausgesetzt gewesen. Diese An­schuldigungen müßten von den Fleischern als gänzlich unberechtigt zurückgewiesen werden. Es sei nicht von der Hand zu weisen, daß die neuen Zölle wesentlich zur Verteuerung beitrügen. Be­züglich der Preissenkungsaltion der Regierung sei es für die Fleischermeister unumgänglich notwendig, genau Buch zu führen, um jederzeit die Richtigkeit ihrer Berechnungen nachweisen zu können.

Der Dertteter der Handwerkskammer in Kassel. Dr. Hartmann, betonte, daß sich die Handwerker durch die schwierige Wirt­schaftslage nicht entmutigen lassen dürsten. Es gelte den Bestrebungen gegenüber, gan^e Hand­werkszweige zu kommunalisieren, auf der Hut zu fein. Bezüglich der Kreditaufnahme empfehle er den Handwerkern, zu versuchen, möglichst ohne solche durchzucommen, denn diese seien meist kurzfristig und sührten zu Unannchmlichkeiten. Die von der Regierung angebahnte Preissenkung könne sich nicht von heute auf morgen auStoir- ken. Es werde noch längere Zeit dauern, bis der Absatz deutscher Ware im Ausland wieder festen Fuß fasse, das sich vielfach während des Krieges von dieser unabhängig gemacht habe.

Eine eingehende Aussprache zeitigte die Frage der Richtpreise. Während verschie­dene Handwerkskammern empfohlen hao:n, von solchen abzusehen, war man der Ansicht, daran festzuh allen, man müsse jedoch in der Hand­habung derselben sehr vorsichtig fein. Sie stell­ten immer die Grenze nach oben dar. Ohne Richtpreise dürfte eine gewisse Unsicherheit m Handwerlerkreisen Platz greifen.

| Dr. Hartmann von der Handwerkskammer in Kassel behandelte dann in längeren Aus­führungen die Steuerfragen. Die Steuern bildeten einen wesentlichen Bestandteil der Preise. Es müsse im Interesse der Kapitalsumbildung und der Preissenkung unbedingt auf Steuer­herabsetzung hingewirkt werden, Rkim Umsatz- und Einkommensteuer schon ennaßigt seien, so wären diese Vorteile durch erhöhte an­dere Steuern wieder hinfällig geworden. Der Redner wies auch bei dieser Gelegenheit wieder auf die Wichtigkeit einer guten Buchführung hm und gab Ratschläge bezüglich der Steuer. Don verschiedenen Rednern wurde die Rotwendigkeit I betont, mehr wie bisher Vertreter des Hand­werks in die Parlamente zu senden.

Eingehende Behandlung fand dann die sog. Federsche Zahl, die den Prozentsatz des Wasserzusahes zur Kochwurst gesetzlich vorschreiben tot.L Hier war man übereinstimmend der Ansicht, daß Theorie und Praxis recht ver­schiedene Dinge seien. Jeder Fleischer habe ja ureigenes Interesse daran, nur beste Ware her-

^Schließlich bekräftigte man sich noch mit Fragen der Häuteverwertung, Anftagen usw. Rack vierstündiger Dauer wurde die Tagung ge­schlossen.

Reti spielte hier c4, waS noch schwächer ist, da es den weißen König sicher stellt. Do hat Schwarz wenigstens noch eine Chance später evtl, in der c-Reihe angreifen zu können.

13. Lc8-d7

Rundftmll-Programm

des Frarrkttirtrr SenderS.

(Aus der »Radio-Umschau-.)

Jrelfag, 11. Dezember:

3.30 dis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 6 Uhr: Hausfrauen-Nachmittag. Programm u.a.: Die Bedeutung der Freude in der Erziehung", Vortrag von Frl. Ella Schwarz, Leiterin des stöbt. Kindergärtnerinnenseminars. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestunde (Briefliteratur): Aus dem Briefwechsel zwischen Goeche und Zelter. 6.30 bis 6.45 Uhr: Die Besprechung. 6.45 bis 7 Uhr. Stunde der Frank­furter Vereinigung für Heimatkunde:Unser Stadt­wald im Winterkleid", Vortrag von Schulrat H. Enze. 7 bis 7.30 Uhr: Rätselfunk-Wettbewerb. 7.30 bis 8 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 8 bis 8.30 Uhr: Funkhochschule Frankfurt a. M.:Dom Wesen des Dramas", Vortrag von Prof. Dr. Schultz. 8.30 Uhr: Heiterer Abend.

ist im allgemeinen Interesse zu wünschen. Ver­hältnismäßig häustg verschieben sich die Briefe usw. in Zeitungen, die unter Streifband ver­schickt werden. Es ist dringend zu raten, die Zeitungen zunächst zu umschnücen und dann die Streifbänder so fest wie möglich darum zu legen.

** Hohe A u s z e i ch n u n g. Die Samen­handlung L. Robert 2) ö II, Neustadt, errang auf der Landesausstellung der Kanarienzuchtoereine Oesterreichs, die vom 5. bis 8. Dezember in I n n s« druck stattfand, verbunden mit einem internatio­nalen Vogelfuttersaatenwettbewerb, deck ersten

Büchertisch.

Norbert Jacques,Mensch gegen Mensch", Roman. (August Scherl G.m.b.H. m Berlin.) Geheftet 3,50 Mt., Ganzleinen geb.5 Mk. Packende Bilder zeichnet der Verfasser von der hastenden Gegenwart. Wilde Geldgier nagt am Leben der Völker. Eine internationale Geheimorga- nisatton greift mit Mörderhand in das eiaennützlye Treiben der Wirtschaftsmächte ein und beseitigt die leitenden Männer. Keines der Mitglieder weiß von den andern. Ein Verhängnis lastet drohend über allen. Der Tod des unbekannten Führers löst schließlich das bunflc Rätsel. Aus Menschendaß hetzte er Mensch gegen Mensch. Aus allen Gesell- schastsschichten entnimmt Jacques seine fesselnden Menschentypen, aus deutscher und amerikanischer Geschäftswelt, aus Gericht und Geheimpolizei, aus Lebewelt und Derbrecherkreisen. Wundervolle Sze­nen entwickelt er vom Leben auf einem Amerika-

** W i 11 e r u n g s u m s ch l a g. D'.e Wetter­propheten, die ein Rachlaifen des Frostes ange­kündigt hatten, haben diesmal wirklich Recht be­halten. Seit gestern ist der Umschlag des Wetters deutlich in Erscheinung getreten, die Kältetempe» ratur wesentlich gemindert und eme gettnne | Schneeschmelze eingetreten. Gestern abend und in der Rächt kam es sogar zu Regenfällcn. Heute früh herrschte in den Straßen reichlich Glatteis, das den zu ihrer Arbeitsstelle eilenden Per­sonen gar beschwerlich war. Zahlreiche Hausbesitzer hatten in anerkennenswerter Weise schon früh Asche usw. auf den Bürgersteig gestreut, andere aber waren sogar gegen 8 älhr mit dieser Maß- nähme noch im Rückstand. Diesen Mitbürgttn | mähten wir etwas mehr Sorgfalt in der Er- lüllung ihrer Hausherrnpflichten anempsehlen. im öffentlichen Interesse sowohl wie auch im Inter­esse ihrer eigenen Sicherung vor Haftpflicht­inanspruchnahme. 2n der elften Morgenstunde heute vormittag setzten erneut R-gmfälle ein.

»* Oberhessischer Kun st verein. Die diesjährige Jahresverlosung von Anrechtscheinen und Kunstblättern unter die Mitglieder des Kunstoereins ist bestimmt für Montag, 14. Dezember. Vorerst werden 13 Anrechlscheme im Grs am - werte von 700 Mark und 19 verschiedene Kunst, blätter, welche zu diesem Zwecke im Laufe des Iah. res, insbesondere in der derzeitigen Ausstellung: K ü n st l e r h i l f e 19 2 5" angekauft worden sind, Die zur Verlosung kommenden A n r e ch t s ch e l n e bieten den Gewinnern Gelegenheit zu weiteren An­läufen in dieser Ausstellung. Die zur Unterstützung der letzteren unternommene allgemeine Ver­losung angekaufter Ausstellungswerke erfolgt eqt eine Woche später. Es sind noch immer Lose erhältlich, beten Absatz im Interesse der ausstellenden Künstler recht zu wünschen wäre und welche dem Publikum schöne Gewinne in Aussicht stellen.

Das Verschieben von Briefen und Postkarten in D r u ck s a ch e n se n- bungen bildet fortgesetzt die Ursache unlieb­samer Briefverschleppungen und Driefverluste. Ungeachtet wiederholler Anmahnungen durch die Presse und trotz unmittelbarer Einwirkung der Postanstalten auf die Absender werden viele Druckfachensendungen leider immer noch in so mangelhafter Verpackung zur Post eingeliefert, daß sie leicht zu Fallen für kleine Sendungen werden. Als besonders gefährlich tn dieser Be­ziehung erweisen sich, wie neue Feststellungen

31. Dc3-a5+ nebst Matt im nächsten Zuge.

Die Partie ist von dem englischen Meister hervorragend behandelt worden.

Lösung deS Problems Sr. 39. Don H. Denecke.

1. Del-cl, b4 2. Ta3+ + usw.

1......Kd4 2. Kd3 usw.

1...... Kb3 2. Ta3-t- + usw.

Aus der Schachwelt.

Dogoljubow führt vor Lasker nach der 18. Runde mit 2 Punkten.

Durch feinen zweiten Verlust punkt gegen den russischen Meister Löwensiich wurde der Er- Weltmeister entscheidend zurückgewor^en: er wird den siegreich voranstürmenden Russen kaum noch einholen können. Lasker, der gegenüber Bogol- jubow um 2 Punkte im Rückstand ist, kann, trenn der Fall ein tritt, daß Dogoljubow seine beiden letzten Partien, welche er unglücklicher­weise noch mit La.ker und Capablanca zu spielen Hal, verliert, mit demselben den 1. und 2. Preis teilen. Dagegen braucht Bogoljubow nur noch i/, Zähler, um den 1. Preis sicher in der Tasche zu haben.

Der Stand des Turniers nach der 18. Runde war: Bogoljubow 14'/2 Punkte, Lasker 12'/» Punkte, Capablanca ll1 g Punl.e, Marshall IO1/3 Punkte, Torre 10 Punkte (1 Hängepartie), Reti. Rornanowsktz 9*/2 Punkte (1 Hängepartie), Grün­feld, Tartakower 9 Punfte, Dogathrtfchuk 8'/s Punkte (1 Hängepartie), Raoinowitsch und Ru­binstein 8V2 Punkte, Jljin-Genevsky 8 Punkte (1 Hängepartie), Wertin t) 8 Punkte. Spielmann 6'/r Punkte (1 Hängepartie), Gotthilf und Löwen- fisch 6 Punk e, Dus-Ehotimirlly und Lates 51/- Punkte, Särnisch 5 Punkte, Subarew 4 Punkte.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redakttonstisch. Ford-Witze.

Die Popularität Fords und seiner welt­bekannten Auiofabriken zeigt sich auch in den zahlreichen Witzen, die über ihn und feine Sa* bruate verbreitet sind und deren Reklamewlrlung von ihm selbst ausgenutzt wird.

Auf einer Autofahrt in Kanada begegnete Ford einem anderen Automobil, das eine Panne hatte und dessen Besitzer den einfach gekleideten Ford um Beistand bat. Dieser zog sich sofort den Rock aus und reparierte den Schaden, wo­rauf chm der andere einen Dollar in die Hanü drücken wollte. Ford lehnte mit dem Bemerken ab:Ich brauche Ihren Dollar nicht, ich habe selbst eine "Unmenge Geld."

Was," fragte der andere erstaunt,Sie haben viel Geld und fahren einen Ford-Wagen?"

Ein Farmer kaufte einmal in der Stadt einen Ford, und da er ihn gleich nach Hause fahren wollte, fuhr der Händler mit, um ihm die Handhabung des Wagens zu zeigen. Rach- dem sie den halben Weg zurückgelegt hatten, blieb das Auto plötzlich stehen. Der Händler suchte die Ursache des freiwilligen Aufenthaltes festzustellen, fand aber genügend Vcnftn in der Maschine und meinte schließlich:Ich will ver­dammt fein, wenn die Fabrik nicht den Motor einzubauen vergessen Hai."

Aber wie um alles in der Welt konnte er denn so weit fahren?" fragte der Käufer.

Oh," erwiderte der Händler,ein Ford fährt den halben Weg schon allein wegen seines guten Rufes."

bestätigen, die häuftg zur Versendung von Druck­sachen benutzten offenen Briefumschläge, bei denen die Absender die am oberen Ran) oder an der Seite vorhandene Klappe nach innen ein- fchlagen. In den dadurch entstehenden Spalt verschieben sich unbemerkt Briese, Postkarten usw.. die dann in der Drucksache oft weite Irrfahrten machen. Im eigensten Interesse des Publikums muh eindringlich davor gewarnt werden, die Klappe solcher Umschläge nach innen einiuschla- gen; viel besser i st es. die Klappe über die Rückseite lose Überhängen zu lassen. Aber recht zweckmäßig haben sich Umschläge bewährt, die an der Verschlußklappe einen zungenartigen Ansatz haben, der in einem äußeren Schlitz des Umschlages gesteckt wird. Sie sichern den Inhalt vor dem Heraussallen und verhindern das Einschieben anderer Sen­dungen: ihre möglichst ausgedehnte Verwendung

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31. Mrz n. 3. Derart tr Stadtverordneten, btt» 1 dmchtet, und übrigens Mich bdarart gemacht, uns Monate der : nicht zwölf, und für 1 stimmt der $:lrag von wird er durch notwendige W geringer werden - zu Ulen Mt Ser Dor. der Orffentlichkeil kann tvrn -Macht Mrdrn, die i mit biete Antzelegen- Der Äcknrr wies titelet« ment gefallene Aeuherung 1 die Hausbesitzer' durch 84 auf 85 Prozent zurück, soziaVemokratischer Seite, us^siherseindschafl erneut ir mahnte er zur ernsten \ schwierigen Lage der Tc-

GeschMMchien mch hervorgehe. Aus dieser Mtschast ergchr stch^ S'.'SS

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bampfer und von norwegischem Wintersport. Man liest das Buch mit seltener Spannung. 127

Julius Berstl, Das Bild im Spie­gel. Geschichte einer Leidenschaft. In Ganzleinen 4,50 Mk. Verlag Georg Westermann, Braunschweig. Wie in seinem Gottfried August-Dürger-Roman UeberaÜ Molly und Liebe" schlägt Julius Berstl auch in seinem neuesten Werk ein erotisches Thema an. Freilich dürfen wir von ihm kein sinnlich- schwüles Buch erwarten, das auf die Sensationslust des Lesers spekuliert. SeinBild im Spiegel" leuchtet mit sachlichem Ernst in die liefen und Un­tiefen der Beziehungen der Geschlechter hinein, es bringt psychoanalytisch in bie bämmerigen Gründe seelischer Zwischenreiche, und es rührt an das Un­begreifliche im Leben,das nicht zu umgehen, nicht beiseite zu räumen ist, jenen ungeklärten Rest des unerrechenbaren Rechenerempels". Der Roman, in seiner stofflichen wie geistigen Gespanntheit, ist eine starke dichterische Kraftprobe. 787

Paula Busch, Aus dem Tagebuch der kleinen Lisinka vom Zirkus. Engel- Horns Romanbibliochek. 38. Reihe, 3. Broschiett 0,75 Mk Ganzleinen 1,25 Mk. Ein prachtvolles Büchlein, das sich durch Eigenart und Lebendigkeit heraushebt aus der Fülle der Romane. Die kleine Lisinka vom Zirkus, die späterhin berühmte Kunst­reiterin, schildert in Tagebuchsorm ihren Werde­gang, die schweren Jahre ber Ausbilbung, bie Freu« ben eines abwechslungsreichen Lebens, bie Erfül­lung ihrer ehrgeizigsten Wünsche. Sie läßt uns hinter bie Kulissen sehen und teilhaben an den wech­selvollen Schicksalen von Mensch und Tier, die in gemeinsamer Arbeit innig miteinander verwachsen sind, chier ist aus unmittelbarem Erleben geschöpft.

788

1926 Kunst und Leben", bei Fritz Heyder. Berlin-Zehlendorf. Der neue Jahrgang dieses bekannten Kalenders enthalt wieder eine große Anzahl ausgezeichneter Beiträge von mehr als 50 namhaften zeitgenössischen deutschen Künst­lern. Der Kalender will der Kunst und dem Leben dienen, im besonderen zu "bem Schaffen der Künstler unserer Zeit Brücke sein, lieber der Werkwoche stehen Dichterworte: oben Aussprüche oder Verse der großen Toten, unten ^Beiträge der Lebenden zumeist Gedichte von denen Die?e hier an erster Stelle veröffentlicht werden. Preis des auf schönen holzfreien Papiers ge­druckten Werkes 3 Mk. 711

Unser Garten. Don ©artenbaubirettoc F. Zahn. (Wissenschaft und Bildung Rr. 93.) Zweite verbesserte und ergänzte Auflage. Mit 25 Abbil­dungen. 149 Seiten. Preis gebunden 1,80 Mk, 828

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