Ausgabe 
10.10.1925
 
Einzelbild herunterladen

"au-iag, LZ &

c4b--'65 TQiuten- nn,.

? bte @ Lj^uftoßtn. »l5 Orte» # « tn«n. Si/eLNtufit, *'c betreff

8&S

<LZM «s-Kr -LkHZ '»:r= £ AN- ««j?!« «U säJiB ÜJÄÄ S *"$»*

^mrnenfte Fälle tonnten ausgMt

i äÄ£Cr^mflerUrS mmogllch fei. SieOnini x .L .Tlottrnpro« J« Wlfchen Ueberlegm. Je uta die leichten & Wrn. Das Komitee Vorschläge als das Mini« eit dos Staates erfordere «trachten feien.

winden Mächte eking.

(£51.) Der hvlündifche *t chinesWn Hegletunj >ie eine Protestnote gegen eiben, in dem alle aus« s als bestechlich hin« ) in dem behauptet tourt, 1 Fremden jeder chinefifihe 'ogelfrei erklärt »erde, mbtc verbat /ich ® ichen Korps eine solch >ele Wachte.

ler Welt.

Nebortstag des i Paul Krüger. !. Oft. (WM. Funispruchj »lütter erscheinen als ®e- iut Erinnerung an den I Krügers, des ersten Pck tonischen Republik. 3n D« illands und von zahlreichen ,« lag i-ut- W£ Pretoria sind zur So » fast alle N*.^* mmen. 3$re N «H »S ex? , 6m SW* * m A«Md-- °M« -» ! ring»«11 wiM

W in#« «®* Oh. (M) am LA ri° 3w\ F Ä w«6,i ®itl'

WS W, e8 tuten- seu i« t*

rn Spulen w° & mCi# Ilgen, begabt«dv

ermvglch-N' £ ng0L t 881 S V -Bewerbet ~tu6ienlW ienjahr tn * ^en. eufgenommen^gi^ M öie?l ? er Studie"' . Gestaltung Der en Dolles. f Ilordassäre ^^stern nist' sDM^Ä 2-? Meldung w ^ge?S^Liüvertzebs isversab^en P ,-r> cynta"^

t<uni>'nfen LZ.G ign^Ar»»^^

L -l»S

flt d" <ss*«,rtt LSs-

*

I

Mit btm Mikrophon in der liefe der Nordsee.

Helgoland. 9. Oft. (WTB.) Mit einem Hapagdampfer sind gestern Kahlreiche Radiofach- leute. Journalisten, F:lmphotographen und Presse­zeichner aus dem ganzen Reiche auf Einladung der Norddeutschen Rundfunk 21. G. zu einem interessanten Rundfunkversuch hier eingetrofsen. Zum ersten Male sollte ein Taucher während seiner Tätigkeit unter Wasser über seine Olrbeit und seine Arbeitseindrücke zu Tausenden von Hörern weit entfernt auf dem Festland sprechen. Heute um die Mittagsstunde ging der Taucher Harmstors zu Wasser. Klar kam aus der Tiefe der Nordsee die Stimme des Tauchers empor. Hamburg bestätigt einen guten Empfang. Auch der Rückempfang vorn Hamburger Sender über die Bordantenne war von a l l en T e i l - nehmern deutlich zu vernehmen. -Mute abend werden die Versuche durch den Hamburger und den 'Bremer Rundfunksender drr Öffentlich­keit übermittelt werden.

Aus Stadt und Land.

Gießen. den 9. Oktober 1925.

Erntedankfest.

Dor einigen Monaten stand ich» am Nieder­rhein frühmorgens kurz vor 6 Uhr an dem Ein. gang einer Zinkhütte, der Besitzer hatte nur in freundlicher Weife die Besichtigung des Wer- kes gestattet. Am Eingang stand der Betrteds- leitet, um mich durch die Arbeitsraume zu fuh­ren. Wir kamen zuerst an die Schmelzofen, in denen das Metall flüssig gemacht wird. Durch- dringender Schwefelgeruch schlug uns entgegen und raubte beinahe den Atem. Eme Hche, wie sie im Heizraum eines Ozeandampfers nicht gro­ßer sein kann, herrschte in der weiten Halle. 3n dieser 'Atmosphäre, in dieser Glut standen die Arbeiter und hoben mit langen, glühenden Eisen­stangen die Gefäße - .Muffeln' werden sie genannt - aus dem Feuer, m denen das Zink zum Schmelzen gebracht wird. Es war em Bild, da- an Adolf MenzelsWalzwerk erinnerte. An dieser Arbeit kann ein Mann höchstens fünf Stunden bleiben, wer immer in einem Betriebe dieser Art beschäftigt ist, der es legt sich das schwer auf die Seele sinkt früh in das Grab. Dann stand ich in dem Raume, in dem die Muffeln" aus Ton und Chamotte hergestelll werden Es war ein öder, halbdunkler Raum, in dem die Männer die zähe Masse kneten und formen, alles in großer Geschwindigkeit, so daß man wahrnahm, es gelte hier das Wort: »Zeit ist Geld". Draußen vor dem Werke überall das­selbe Bild: rauchende Schlote, hochragende För- dertürme. Kesselhäuser, Schlackenhalden. Ruß und und Qualm, lein Acker, kaum ein mit Gras be­wachsener Platz, fein Obstbaum, der Früchte trägt, kein Rain, auf dem Gänseblümchen und Löwen­zahl blühen.

Es war gerade Erntezeit, und ich dachte an die Menschen, die aus dem Felde standen, um das Korn einzubringen. Ohne Zweifel ist ihre Arbeit körperlich sehr anstrengend. Beim Schneiden des Getreides gibt es Risse und Sprünge in die Hände, alle Glieder schmerzen von dem unauf­hörlichen Bücken, die Garben, die auf den Wagen geladen werden, sind schwer, und die Sonne brennt heiß hernieder, dennoch ist diese Arbeit unvergleichlich schöner und wohltuender als die Arbeit in der Zinkhütte. Der Dauer sieht auf dem freien Felde, wird vom Winde umweht, hat immer um sich her einen weiten Horizont, er lebt in unmittelbarem Zusammenhang mit der Natur, die ihm das Jahr hindurch wechselnde Bilder vor Augen stellt. Und wenn viele Indu­striearbeiter gewissermaßen heimatlos, entwurzelt unter der Menschenmenge leben, die von allen Seiten dort zusammenströmt, wo die Hochöfen glühen und öie Kohlen aus der Erde gefördert werden, so ist der Dauer fest mit der Scholle ver­bunden. Immer neue Kräfte religröser und sitt­licher Art strömen ihm aus ihr zu, Tradition und Sttte üben auf ihn eine bestimmende Macht

aus. Für ihn gibt es keine Kündigung, keinen Abbau, keine Arbeitsstockung, er hat. mag auch einmal eine Mißernte kommen, sein tägliches Brot. Das alles sieht er besonders deutlich am Erntedankfest, da wird er gewahr, daß an Gottes Segen alles gelegen ist. und daß des Landmanns Les besonders günstig gestaltet ist.

Dieses Fest gibt jedem zu denken, nicht nur dem Dauer. Das technische Können unserer Zeit ist groß, eine Erfindung überholt die andere, aber alle Erfindungen vermögen nicht ein ein­ziges Gersteirkorn. nicht eine einzige Kartoffel herzustellen, das vermag nur die Natur, die in den Händen Gottes ruht. Man hat gesagt:Reli­gion ist Abhängigkeitsgefühl." Am Erntedankfest erkennen wir. daß unser Leben nicht aus eigener Macht besteht, sondern von einer höheren Macht abhängig ist. Der Christ sieht in dieser höheren Macht ein persönliches Wesen, das ihn hebt und trägt, sich feiner annimmt und alles in seinem Leben zum besten leitet, ein Wesen, das im letzten Grunde unbegreiflich und irrational ist. aber in Jesus Christus seine unendliche Liebe zu den Menschen kundgetan hat. H. D.

Hundertjahrfeier der Firma Gg. Heinr. Schirmer.

Am heutigen Tage, 10. Oktober 1925, kann die Zigarrenfabrik Gg. Heinrich Schirmer in Gießen auf ihr hundertjähriges Be­stehen zurückblicken. Das älnternehmen ist das zweitälteste in der Tabakbranche unserer Stadt.

Der Gründer der Firma. Georg Heinrich Schirmer, gab seinem am 10. Oktober 1825 ins Leben gerufenen Betrieb die Aufgabe der Rauch­tabakherstellung. Nach knapp zehnjähriger In­haberschaft verstarb der Chef der jungen Firma, die nun von seiner Witwe weitergeführt wurde. Zu ihrer älnterstühung trat im Jahre 1853 ihr Sohn Georg Heinrich Schirmer als Teilhuber ein, späterhin führte et als alleiniger Inhaber die Firma weiter. Im Jahre 1382 nahm er neben dem ursprünglichen Fabrikationsziel des HauseS noch die Herstellung von Kautabak und Zigarren in den Betrieb auf; seinen ältesten Sohn Georg Heinrich Schirmer, machte er zum Teil­haber, mußte aber wenige Jahre später den frühen Tod des hoffnungsvollen Mannes erleben. Sein zweiter Sohn. Heinrich Schirmer, trat 1887 in die väterliche Firma als Teilhaber ein, die er nach dem im September 1892 erfolgten Tode des Vaters allein fortführte. In Anerken­nung der Verdienste, die sich der nunmehrige Alleininhaber des Hauses in verschiedenen öffent­lichen Ehrenämtern erworben, wurde ihm im Jahre 1904 vom Großherzog Ernst Ludwig von Hessen der TitelKommerzienrat" verliehen. Unter der tatkräftigen Führung Heinrich Schir­mers eröffnete das Haus im Jahre 1907 in Reis- lirchen eine Zweigfabrik, im Jahre 1911 speziali­sierte es sich auf die Fabrikation von Zigarren, während die Herstellung von Rauch- und Kau- tabalen eingestellt wurde. Dem Betriebe gehören gegenwärtig rund 200 Angestellte und Arbei­ter an.

In unserem heimischen Wirtschaftsleben steht das Unternehmen an hervorragender Stelle, im besonderen ist es in der Tabakindusttie des Gie­ßener Bezirks ein sehr bedeutsamer Faktor. Die Pflege bester kaufmännischer Geschäftsgrundsähe, wettausschauender Unlernehmergeist und hin- gebenöe Schaffensfreudigkeit seiner Leiter haben das Unternehmen im Laufe des Jahrhunderts zu der hochangesehenen Stellung geführt, die es heute innehat. Der gegenwärtige Chef des Hauses hat seine Kraft aber nicht nur der Dorwärts- entwicklung des väterlichen Erbes gewidmet, seine Schaffensfreudigkeit hat er darüber hinaus in den Dienst der heimischen Kaufmannschaft gestellt, sür die er zunächst als Mitglied und seit einer Reche von Jahren als Präsident der Handelskammer Gießen-Alsfeld-Lauterbach eine ersprießliche Tä­tigkeit entfaltet.

Voll stolzer. Genugtuung kann der gegen­wärtige Inhaber der Firma auf die glänzende Aufwärtsentwicklung des Unternehmens im ersten Jahrhundert zurückblicken. Möge der vortteffliche

Kausmannsgeist, der daS Unternehmen auf die heutige Höhe gehoben hat, in ihm weiterhin lebendig wirken, zum Wohle der Firma und aller ihrer Glieder und zum Besten unserer heimischen Wirtschaft.

Der Rechlspiegel.

Unter dieser Ueberschrift veröffentlichen wir von jetzt an in zwangloser Folge unter der Mit­arbeit eines Gießener Juristen Entscheidungen hoher und höchster Gerichte und Behörden, sowie kurze aufklärende Aufsätze über wichtige neue Gesetze. Bei der Auswahl der Entscheidungen werden wir nur solche berücksichtigen, die von grundsätzlicher Bedeutung und von allgemeinem Interesse sind. Nach dieser Richtschnur werden wir demnächst auch Entscheidungen in Dufwer- tungsangelegenheiten zum Abdruck bringen.

Bornotizen.

Tageükalender für SamStag. Vereinigter MännerchorHarnwnie-GemüUich- feit: 8 Uhr ..Kathol. Vereinshaus" 79. Stif­tungsfest. Freiw. Gailfche Feuerwehr: 8V3 UhrTurnhalle" Feier des 70jährigen Destehens. D. C. 1920 : 8 Uhr Dereinslotal Versammlung. Lichtspielhaus Bahnhofstr.: .Die freudlose Gasse". Astoria-Lichtspiele: ..Der letzte Mohi­kaner".

Tageskalender für Sonntag: Stadttheater: 7 UhrDer Glückspilz". Reit- und Fahrklub: 2 Uhr nachmittagsDichlerS Hardt" interessantes Reit-Turnier. Turn­verein 1846: 3 Uhr nachmittags Turnhalle, Steinstraße. Städle-Wettkampf im Kunstturnen. AusstellungMutter und Kind": 11 Uhr vormittags bis 91'» Uhr abends Neue Aula der Universität. Wartburg-Verein: 8 Uhr Markussaal, Lichtbilderoortrag. Stadtmission Gießen: 3 Uhr nachmittags und 8V< älhr Der- einshaus, Löbersträhe 14. Erntedankfest. Saal­bau Sauer: 8 Uhr Sonderabend Frankfurter Künstler. Lichtspielhäuser wie Samstag.

Aus dem Stadttheaterbureau Nochmals sei auf die morgige Aufführung deü SchwankesDer Glückspilz" hingewiefen, der im Sonntagabonnement gegeben wird. Die Auf­führung hatte im Sommer stürmischen Heiter­keitserfolg zu verzeichnen. Neue Abonnements können noch für alle Spieltage, namentlich für Freitag und Sonntag, auSgegeben werden. ES fei dies ausdrücklich festgestellt. Wenn Abonne­mentsgesuchen nicht entsprochen werden, konnte, so lag das nur daran, daß eben besttmmte Plätze verlangt wurden, die bereits vergeben waren.

" Zeppelin-Eckener-Spende. Wie wir hören, findet zugunsten der Zeppelin- Eckener-Spende demnächst eine größere Veran­staltung In der Dolkshalle statt. Außer einer Ansprache, Musikvorträgen und sportlichen Dar­bietungen ist ein Lichtbildervortrag vorgesehen, den eine leitende Persönlichkeit der Luftfchiff- bau-Zeppelin-Gesellschaft in Friedrichshafen a. Bodensee übernehmen wird. Näheres wird dem­nächst mitgeteilt.

** Der Volkshall ebauverein weist im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes erneut darauf hin, daß Lose zu der am 15. Oktober bestimmt zur Auslosung kommenden Wert- lo t ter ic noch zu haben sind. Abgesehen davon, daß diese Lotterie eine ganze Reihe sehr wert­voller Gewinne bringt (u. a. eine gute Zimmer- Einrichtung), und daß der Preis der Lose mit 1 Mk. außerordentlich niedrig ist, sollte man diese, Veranstaltung schon um der Volkshalle selbst willen durch Kauf von Losen kräftig unter­stützen. Es ist Ja bekannt, daß bis zur zufrieden­stellenden Vollendung der Volkshalle noch viel Arbeit geleistet werden muß, die erhebliche Geld­mittel erfordert. Gin Teil dieser Mittel soll jetzt durch die Lotterie aufgebracht werden. Hoffentlich findet die große Aufgabe eine Menge großzügiger Helfer, die auch diesmal wieder, noch dazu unter Aussicht auf einen Ge­winn, ein Scherflein zum Besten des Baues bei­steuern.

BBaMMMeasniDC;

- Zur Ausstellung .Mutter und Kind*, die von morgen ab & Der Universitäts- Aula zu sehen ist, (siehe Anzeige), haben die Mit­glieder der Ortskrankenkassen freien Eintritt. In der heutigen Anzeige wird Näheres über die Kartenausgabe mitgeteilt.

Der Oberhesfifch« Kunstvereini öffnet morgen, Sonntag, 11. Oktober, feinen in­zwilchen vollständig neu hergerichteten Raum im Turmhaus am Dvandplatz mit einer Ausstel­lung zahlreicher Oelbilder. Aquarell«, Zeichnun­gen und Radierungen des verstorbenen Kunst­malers Kallmorgen -Karlsruhe. Die Werke, welche aus dem Besitz seiner Tochter Fra» Knab in Groetzingen herrühren. haben in Frank­furt großes Interesse gesunden. Die Ausstellung ist wieder an den üblichen Tagen: öonntagÄ, MontagS, Mittwochs und Freitags von 11 bi» 1 äihr, Mittwochs auch von 3 bis 5 Uhr geöffnet.

Für den Sonderzug nachDaden- Daden am morgigen Sonntag hat sich ein leb­haftes Interesse bemerkbar gemacht. Der Zug fährt, um das für Interessenten noch einmal zu wiederholen, früh ab Gießen 6.30 älhr und ist abends 12 älhr wieder zurück. Der Preis be­trägt 11,50 Mark. _ _

Aufgeklärter Einbruch. Der Po­lizeibericht meldet: Der Einbruch in dem Hause Liebigstraße 19 am 20. August hat seine Auf­klärung gefunden. AIS Täter lommt der Schlosser und Hai^dtener Johannes Przybtzllok, geb. am 23.2.97 zu Hindenburg in Oberschlesien, in Betracht, der am 21. August tn Frankfurt a. M. beim Absehen der hier gestohlenen Sachen fest­genommen wurde.

Fahrraddieb stähle. Der Polttei- bericht meldet: Am 7. und 8. Oktober wurden nachstehende Fahrräder gestohlen: 1. Marke Vik­toria, Fabriknummer 542 541 743, mit schwarzen, Rahmenbau und ebensolchen Felgen und Schutz­blech. 2. Marke Salberg, Fabrtknummer 342 302, schwarzer Rahmenbau, gelbe Felgen, en gl. Lenk­stange mit roten Gummigriffen. Vor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen

* Fe st genommen wurde eine Person wegen Diebstahls.

" Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. Gegenwärttg läuft als Haichtprogrammpunkl der FilmDie freudlose Gasse". AuS der Inflationszeit in Wien. Kaleidoskopisch rollen die Szenen aus den tollen Tagen der Infla­tion die ja auch tn Deutschland sich ähnlich) abgespielt haben vor unserem Auge vorüber, für manchen recht unangenehme Erinnerungen wackvrufend. Aus der einen Seite Spekulation. Spielfieber, Schiebertum, grenzenlose Genußsucht, Sittenlosigkeit, auf der anderen völlige Ver­armung, Hunger, Rot, Elend. Die einzelnen Rollen sind hervorragend besetzt: prominente wie Asta Nielsen, Greta Garbon, Gräfin Esterhazy, Werner Krauß u. a. bieten hoho künstlerische Leistungen, dadurch daS Werk aus dem Rahmen des Durchschnittlichen heraush^7ad. Lind nicht unerwähnt bleibe die geschmackvolle Ausstattung. Zeigt daS Gesamtwerk im Aufbau auch einige Schwachen und bleibt eS teilweise etwas an der Oberfläche haften, den Eindruck verflachend, so möge dies damit entschuldigt fein, daß der tolle Wirbel und die dollen Auswir­kungen jener Zeit nur sehr schwer restlos zu erfassen sind. Sonst aber: ein Film, der das An­sehen sehr wohl wert ist.fr-

|| I IT T ~l I------- ----

findet. Wer an den bedeutend verbesserten Gewinn» auSsichten der über hundert Jahre bestehenden StaatSlotterie, die stch nach wie vor des uneinge­schränkten Vertrauens aller Kreiseerfreut, teil- nehmen will, versäume daher nickt, fick sofort sein LoS zu fiebern, denn bekanmttck pflegt in den Tagen vor Beginn der Ziehung bie Nackttage nach Voten ihren Höhepunkt w erreichen, und eS ist dem Ber- nehmen nach mit einem Ausverkauf zu rechnen Mit einem Achtello» für 3 Mark können schon m dex Klasse bare 10000 Mark gewonnen werde d

kinMlisesEreignis mm Ziehung

1. Klasse der 26./WL Preußisch - Süddeutschen ttfnff-nlnttprie. die am 16. und 17. Oktober stall"

SxM 'hach&del. und vornehm, die yLcirsCLcd-

V

A

Teemischung in. höchster Vtdtendunq. einzig dastehende Temisdrurtg feinster Sdume und unerreichter Ergiebigkeit, un Verbrauch nicht teurer ztZs TUtteCsorten.

' ____

MoWngLtausch.

Angebot: schöne 3-Z.-Wohn.in Ober-Ursel Gesucht: 3-Zimmer-Wvhnung in Gießen

Angebot : 4-Zimmer-Wohn. in Darmstadt. Gesucht: 3-4-Zimmer-Wohn. in Gießen.

Angebot: 3-Zimmer-Wohn. in Büdingen. Gesucht: 4-Zimmer-Wohn. in Friedberg.

Aetzier & Merle! 08319

Fernspr. i 368 Wöbelspeditton Kreuzpl.6 MWVskliS sucht per sofort Stellung. Schrift­liche Angebote unter 08263 an den Gießener Anzeiger erbeten.

Vek-mietungsn^

Chauffeur

für neuen Personen- und neuen Lastwagen in Dauerstellung gesucht. Tadellose Wagen« pflege und die Fähigkeit Störungen selbst zu beheben müssen verlangt werden. Schlosser oder Mechaniker bevorzugt. Schriftliche An« geböte mit Zeugnisabschriften unter 9504V an den Gießener Anzeiger erbeten.

OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

0000000000000000000000000

Gewandter, erfahrener

Bekannter Verstcherungskonzeru juckt an allen Plätzen gegen höchste Vergütung noch tüchtige Mitarbeiter Alter Bestand ist z. T. noch umzuwandeln. Bei guten Leistungen kann feste Anstelluna in Frage kommen. Schrislltche Angebote unter Einreichung eines L'ebenSIaufö und Zeugnis-Abschriften unter 9467 D an den Gießener Anzeiger erbeten.

Drogenhandlung sucht Mw Mn für Gießen u. Umgebung. Off unter F. P. B. 530 an Badol! Boiec, Frank­furt am Blain. 9438ss

Vermietung von Lagerräumen.

Die bisher von dem Raisfeisenlager- Haus Gießen innegehabten Lagerräume, 2stockig mit separatem Büro, sind ander­weitig sofort auf längere Zeit zu vermieten eventl. unter Mitbenutzung des Bahnan­schlusses. Waggon- und Fuhrwerkswaage vorhanden. 9295t)

LüMeMMMemsmss.

Gießen-Abendftern.

von guter Auffassungsgabe, UOilivllfl flotter Arbeiter u. sicherer Reckner u. Mafchtnenichretber zum bal­digen Eintrit für hiesige Großhandlung gestickt. Angebote unter Angabe seit­heriger Tätigtest und lückenloler Zeug- ntste, sowie Gehaltsforderungen unter 9383D an den Gießener Anzeiger.

Für jeden Platz im Lahnbezirk suchen wir einen tüchtigen Vertreter, auch NN Nebenberuf. Höchste Bezüge und jede Unterstützung zugenckert, leichter und uorneümer Verkehr. Aiedrige Prämien und weitgehendste Bedingungen in allen Branchen. 913/ss

Frankfurter Alloom. Vdralcbernuga-Äfclien- GesB'.laebatt Generalagent« Strobeekor & Mflllor, Frankfnrt a. HL, Tanaanlaga 18.

MNWlSM. Biete schöne 4 Zimmerwohnung in guter Lage und bestem Zustand, Loggia, Bad, Zubehör, Gartenanteil, sehr preiswert. Suche geräumige 5-6 Zimmerwohnung. Tausch mit Beamten bevorzugt. Schriftl. Angebote unter 03151 a. d. Gieß. Anz.

Geschüstsstelle zu vergeben einer ältesten, notorisch ausgezeichneten LebenSoerfickerungSgesellschaftttt direktem Verkehr mit Direktion. In Zragekommt alS Generalagent nur einwandiret emvfohl., arbeitsame, werbe- u. organtsanonstücktige Verfönstchkeit. Beste Bezahlung, andere Bertretnngen gestattet, Kapital nickt er­forderlich. ES handelt sich um eine Ver­bindung. die einträgliche Lebensstellung nachweislich bedenien kann. Wohnvi t nicht unbedingt vorgeschrieben. Schriftliche Be­werbungen mit genauen Angaben au richren unter E 431 (9417id) an den Gieß. Anzeiger,

Mietgesuche | 1 möbliertes Zimmer 0. Beamten iDauer- mietert, wenn mögt, in der Aähe der Kliniken, sofort ges.

Schriftl. Angebote unter 08284 an den Gieß. Anz. erbeten.

brftklaffig. Bremer Versandhaus für Kafier, Tee und Kakao sucht Dame oder Herrn mit besten Beziehungen zu Privaten, «usss Hotels, Kaffees ufw.

als Vertreter.

Laufende gute Einnahmemäglichkett

Hueür & Co.

SvezilillmfüM. für Kaffee. Tee. Kakao Bremen, Philofophenweg 6.

3»4-Zimmer- Wohnung

mit Küche, möbi. ob nnmöbl., zu mieten gesucht. Schriftliche Angeb. unter 08252 an den Gieß Anz.

8umL 11. werden in gutem VrivathauS voneinzeluernDerrn 2 Zimmer

(Wohn- und

Schlafzimmer) möglichst mit Zen- tralbetjutiö, Bad u. Televhon, gesucht- BahnhofSnähe be° vorziigt. Schrtftt- Angeb. unter 1)462D an den Gien. Anz. GerufStättg. Krau­lern sucht

möbi. Zimmer mit Kochgelegenbett »nm 1. 11. Lckriftl. Angeb. unt. 08275 an den Gieß Anz. erb.

Mehrere einfach u. bester möblierte

Zimmer gesucht. Off. unter Nr. 801 an Herio, Dlockstr 5. [9438h

{Stellenangebote]

IGew.Pßfsönliclikeü

z. Besuch von Pri­vaten und Hand­werkern in Stadt und Land gesucht. (Nähmafch-, Teil- mblgS.-Branche.) Dckr. Angeb. unt. 948BD a. d. G. Anz.

MsblZiMer mit Klavier z oerm. Ebelttr. V v.

mK? 3immer

zu vermieten «n»i Lonvftr. 20 111.

Kl. Wohn und Schlafzimmer an Dauerm. z. verm. Diezstraße 12.

WWW lBilla-llttubau, frei) 4 n. 3, evtl. 6 Zim. mit Zentralheizung, sofort beziehbar gegen Darlehen von ca. 8000'Hlt od. 3 bis 4jähr- MietvoranS- zahlttng

zu vermieten.

Schr. Ang. n. 08186 an den Äiest. An». BeM Bronin

Neuen Baue 22 sonnige mööf.dWt tt;uteivcrvfleguna.

Leu 1085.D

Sind Sie Kapitalist ? ,Nee,wieso denn?' Hühneraugen sind Luxus I

Wenn Sie diese nicht versteuern wollen.

Nehm. Sie schnell* stens,Lebewohl!!

Gemeint ist natürlich das berühmte, von vielen Aerztcn empfohlene Hühncrnugen-Lebewohl für die Zehen und Lebewohl-Ballenschelben für die Fußsohle, Blechdose (8 Pflaster) 75 Pf., Lebewohl- Fußbad gegen empfindliche Füße und Fußschweiß, Schachtel (2 Bäder) 50 Pf. erhältlich In Apotheken und Drogerien Sicher zn haben bei: H. Nolle Lndwipplatz - Drogerie und Neustadt - Drogerie, O. Winterhoff, Drogerie, Kreuzplatz 9/10. 3785A

Ein kräftiger, lunger | Mm VW Sack im Aster von 15 bis 16 Jabren findet so­fort Dauerstellung. Derselbe must tn der Landwirtschaft, to- rote in der Mühle mir Hand anlegen. Kost und LogtS wird gestellt. 08075 SelMlßelmer mflfjle bet (Stehen.

Cbritt.

Tüchtiger junger Mm oD. Wulm in allen Bureau- arbeiten bewandert mit nur besten Emv- sehlungen 19436h sofort gesucht.

Off- unter Ar. 796 an Herfo.Plockftr. 5 Tüchtiger

f. sofort gesucht. 0071 A. Stiller, Alken - Bnfeck.

IichmliWii gesucht. 08300 Schäfer,

Licher Strahe 9.

Zwei tüchtige

Glaser- *

LeVWsckn für dauernde Arbeit sofort gesucht. -w, Karl Euler, ' Glafermeister.

Zuoerläff» jüngerer

*

nickt unter 17 Jahren für Dauerstellung gefnckt. 9497D

Butteret öarfner Bad«Nauheim, Hauvtstr. 1L

Lausfrau oder Mädchen sofort sefuchf-

Sebrt. awD Hofmanustrade 7 I.

1 erste intern 0.1 Zoarteileriö für unsere Maß- nnieniaung per io- fort gesucht. [08280 mmer Batst, ^öberstraye 11 v.