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57
denshöhe liegt. Man kann rechnen, dah bei Zechen zur Zeit je Tonne Förderung bei lären Abschreibungen rund IVO bis 2 Mk. setzt wird. Große Bergwerksgesellschaften dern allmonatlich Zuschüsse von 1 bis 1,5
120
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93,25 72,75
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48.5
67.75
allem ein wohlgelungener Abend, der sicher in jedem Teilnehmer den Wunsch hervorgerusen Hal, daß die neugegründete Vereinigung des öfteren mit ähnlichen Zusammenkünften und Veranstaltungen hervortreten möge. Sp.
(ßigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeigers.)
Frankfurt a. M., 9. Juli. Es wurden notiert: Welzen (Wetterauer) 22,75 bis 24,
GEGRÜNDET 1876
Bahnhofstr. 65b GIESSEN Telephon 1367 Filiale: Lieh Oberheseen.
58.1
100 122,50
i 82,75
1 112
1112,50
I 69,30
Die Entstehungsursache der Finanzkrise beruht darin, daß die Kohlenpreije den hohen Selbstkosten nicht entsprechen. Bon Mitte 1924 bis zur Jetztzeit sind die Kohlenpreije um ungesähr 28 Proz. herabgesetzt worden; gleichzeitig sind aber die Löhne um 30 Proz. gestiegen, und es haben die Material-
Amtliche 'Jloti ruttfl Geld Brief
0,41
0,82
10M
67
2.8
38.25
9.40
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Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
iq»Oi 1*600 «Äetten. olleS ubriae fOt 100 Äichetl
58.90
74.5
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Doggen (inländischer) 19,50 biS 21,50, Hafer (inländischer) 19,50 biS 22, Mais (gelb) 20,50 biS 21, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 37 biS 37,50, Vvggenmeyl 29,75 bis 30,25, Weizenkleie 11,60 bis 11,75, Roggenkleie 12,50 bis 12,75. Temdenz: Fest.
Frankfurter Echlachtdiehmartt.
Frankfurt a. M, 9. Juli. Auftrieb: 3 Rinder; darunter 1 Ochse und 2 Kühe; 922 Kälber; 401 Schafe; 601 Schweine. Es wurden für 100 Pfund Lebendgewicht gezahlt: Kälber, feinste Mostkälber 70 biS 76, mittlere Mastrind beste Saugkälber 60 bis 68, geringere Mosl- und gute Saugkälber 52 bis 58, geringe Saugkälber 45 bis 50; Schafe. Weidemastschase: Maftlämmer und Masthämmel 48 bis 52, geringere Masthämmol und Schafe 40 bis 45, mäßig genährte Hümmel und Schaf« (Merzschafe) 18 bis 36; Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 83 biS 8^. vollfleischige unter 80 Kilo 78 bis 82. vollfleischige von 100 bis 120 Kilo und 120 biS 150 Kilo 83 bis 84. Marktverlauf: Schleppender Handel, am Schweinemarkt kleiner äleberftand.
Berliner Produ cn'iö'k.
Berlin 9. Juli. Der Produktenmarkt hatte keine nennenswerte Veränderung aufzuweisen. Mehl blieb wieder stark gefragt. Futterartikel ruhig. Es notierten je 1000 Kg.: Weizen (3uli) 260.50 bis 259.50, Roggen (mätL) 230 biS 232, Roggen (Juli) 219.50 vis 218.50, Winter-Gerste 200 bis 203, Futtergerste 202 bis 216. Hafer (märt.) 233 bis 242, Haler (Juli) 192 biS 192.50, Mais (loko Berlin) 213 bis 215, RapS 340 bis 355; für je 100 Kg.: Weizenmehl 33.50 bis 36.00, Roggenmehl 31.25 biS 33.25, Weizenkleie 12.80, Rogaenkleie 13.40, Diktoriaerbfen 28.00 bis 34.00, kleine Erbsen 25.00 bis 26.50, Peluschken 23.00 bis 26.00, Wicken 25.00 biS 27.00. Lupinen (blau) 12.00 bis 13.00, Lupinen (gelb) 15.00 bis 16.50, Rapskuchen 15.40 bis 15.60, Leinkuchen 22.40 bis 22.60, Trockenschnitzel 10.40 bis 11.00, Torfmelasse 9.60, Kartoffelflocken 23.90 biS 24.10.
wurden im freien Verkehr zu 0,340 biS 0.3371/, gehandelt. Die Abendbörfe schloß ruhig in befestigter Haltung. Deutsche Anleihen. Schuyge- bietsanleihe 5,370. Ausländische Renten: 5pro- zentige adgestempelte Silbermerikaner 13. Baick- aktien: Berliner HandelSgesellschaftt 120,50, Commerzbank 97,12, Darmstädter Bank 118, Dls- contogesellschalt 107,75, Dresdner Dank 101,75, Mitteldeutsche Creditbank 96, Reichsbank 123,50, Rheinische Kreditbank 90, Oesterreichische Kredit- akiien 3,12. Montanaktien: Deutsch-Lurernburg 68,25, Mansselder 59,75, Kali Aschersleben 119. Chemische Werte. Badische Anilin 124,12, Elberfelder Farben 114,12. Th. Goldschmidt 81,12, Höchster Farben 114,37, Holzverkohlung 5,80. Transvorlwerte: Rordd. Lloyd 56, 3prozentiae Monastir 7,15. Industrieaktien. Daimler 53,50, Dycker hoff 40, Ehlinger Maschinen 56, Spinnerei Hammersen 19, Gebr. Iunghans 70.
Börsenkurse.
Wartburgausflug desDerbandes evangelisch-kirchliü)er Frauenvereine.
5 Es war eine grobe Sache, die rund 1000 Teilnehmer aus Oberhessen nicht bloß hin nach Eisenach und von dort wieder heim zu bringen, sondern auch in den 7 Stunden des Aufenthaltes dort so zu führen, dah olle befriedigt waren. Wir dürfen vorweg berichten, dah die Aufgabe in vorbildlicher Weise von der VerbandSleitung gelöst wurde. Die ^rrat)- rangen bei dem ersten Ausflüge des Verbandes auf die Wartburg waren benuht worden um nun alles noch besser zur Ausführung zu bringen. Die Vorsitzende, die F u r st i n E l i s a - bet h von Erbach-Schonberg, die Ver- bandöselretärin nahmen persönlich an dem Ausflug teil. Besonderen Dant verdienen die M,t- glieder des „Christlichen Dolksdienstes zu Eisenach, die die Führer und «Myrerinnen der 5 Abteilungen stellten, und wenn alles klappte, dann lag es nicht wenig an ihrer Hilfe.
Der Sonderzug ging aus von Friedberg 5.35 vormittags und sollte die Teilnehmer 11.01 nach Eisenach bringen, über Giehen—Fulda. Leider hatte man 40 Minuten Verspätung, die nachher bei der Wartburgbesichtigung einige Schwierig- leiten bereiteten. 3ebe der 5 Abteilungen hatte ihr Sonderprogramm und ihren Sonderweg zur Wartburg. Die wunderbare Umgebung der Stadt, sei es nun Drachenschlucht, Hohe Sonne oder Pflugensbergs Burschenschaftsdenlinal, und das Idyll der Waldschänke wurden genügend bewundert. Die Besichtigung der Wartburg als Höhepunkt bedurfte bei dem Massenandrang, es waren außer den gewöhnlichen Sonntagsbesuchern noch zwei andere Extrazüge mit Besuchern da. einiges Warten und Kampf, aber missen möchten wir doch nicht, die Stätte gesehen zu haben, wo unser Reformator uns die deutsche Bibel geschaffen hat. Das schlichte Lutherstübchen mit dem wundervollen Blick von den Fenstern, das hat es allen angetan. Und dann der Ausklang in der Weihestunde in der Georgen- kirche. Die Lutherlieder und Schriftworte des Lituraen und Predigers Dekan Guhrnann- Kirchberg, seine Predigt über 1. Joh 5, 4 führten alle zum Brunnquell des Evangeliums, dem Glauben, der Welt überwunden hat und heute noch überwindet. Was wir da alle mitbekamen, besonders die Frauen und Mütter, die doch die Mehrzahl waren, möchte es sich auswirken in unserem Leben! „Ach bleib mit deiner Gnade, ach bleib mit deinem Worte, ach bleib mit deiner Treue", so klang es aus. Während wir in dem wundervollen Gotteshaus feierten, fchüttete es vom Himmel, sonst hatte man herrliches Wetter.
Run ging's zum Bahnhof und Abschied wurde genommen von der schönen Stadt und den Freunden, die uns treu und selbstlos geführt. Die Heimreise verlief programmgemäß, nur gab es die übliche Verspätung, diesmal durch die Kreuzung in Zell-Romrod. Wer auf der Heimfahrt einen oder den anderen der 15 Wagen besuchte, überall tonten die Lieder unb zeigten die Stimmung der Teilnehmer. Ob's geistliche oder weltliche Weisen waren und ob auch die löbliche Dorfjugend von Z e 11 uns bei unserem unfreiwilligen Aufenthalt dort als „Fromme" abgestempelt hat, es kam aus dankbarem Herzen das Lied, das erschallte. Untere Teilnehmerinnen kamen aus den Frauenvereinen Gießen, Friedberg, Eberstadt, Leihgestern, Ridda, Ortenberg, Fauerbach, Wieseck, Heuchelheim, Lollar, Mainzlar, Daubringen, Staufenberg. Ruttershausen, Treis und Allendorf a. d. Lumda, Geilshausen, Rödgen, Beuern, Linden- struth, Reinhardshain. Flensungen, Mücke, Merlau, Rieder-Ohmen, Riedergemünden, Elpenrod, Muschenheim. Einige Vereine muhten wegen der Bürgermeisterwahlen auf die Teilnahme verzichten, in anderen Orten wurde mit Rücksicht auf die Vereine die Wahl verlegt. Wir fassen zusammen: Ein Tag, der allen viel gegben hat.
Airs dem AmtsverkündtFungsblatt.
• DaS DmtsverkündigungSblatt Rr. 54 vom 7. Juli enthält; Voranschlag der Kreiskasse des Kreises Gießen für 1925. — Ordentliche Sitzung des Kreistages des Streifet Gießen. — Äriegergräberfürforgc. — Verkehr mit Giften und Arzneimitteln. — Maul- und Klauenseuche in den Gemeinden Albach, Obbornhofen, Bellersheim und Langsdorf. — Azstylen- Derordnung. — Aufhebung der Straßensperre Langsdorf—Lich unb Steinberg—Grüningen. — Turnunterricht — Statistik der körperlich Behinderten. — Dienstnachrichton.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Isr. ReNgionSasmainde. GottrSd. i. d. Synagoge (Südanlage). SamStag, den 11. Juli. Dorabd. 7.45, morg. 8.30, abds. 8.55 u. 9.35.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter SenderS.
(Aus der »Radio-Umschau".)
Samstag, 11. Juli.
12 Uhr: Rachrichtendienst. 3 Uhr: Wirtschaftsmeldungen 4 ^lhr: Wetterbericht der Gießener Wetterdienststelle. 4 TIHr: Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Tlhr. Rachrichtendienst. 4.30 biS 6 LIHr: Rachmittags-Kongert des HanS-Orche- sters: Reue Schlager. 6 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6.30 Ahr: Jugendstunde: AuS dem Roman „Unter Geiern" von Karl May. 6.30 bis 6.45 Uhr Briefkasten. 6.45 biS 7 Uhr: Aus Historie und Fantasie (Anekdoten unb Rätsel). 7 biS 8 Uhr: „Die Klanggeheimmsse deS modernen Orchesters III: Die Blechblasinstru- mente“, Vortrag von Dr. Wilhelm Heinih- Hamburg. 8 bis 9 Uhr: Stunde deS Frankfurter Bundes für Volksbildung: Vortrag von Direktor O. Kraus: „Der Frankfurter Palmengarten im Sommer". 8.30 bis 9.30 Uhr: Musikalische Stilgeschichten in praktischer Darstellung. Fünfter Abend. 10 bis 11 Uhr: Der Revisor. Komödie in fünf Aufzügen von R. Gogol.
preise eine Erhöhung von 15 bis 18 Proz. erfahren. 'Senn man den Derkausswert der Kohle 1913 gleich 100 setzt, so beträgt er jetzt 89, seit Ansang 1924 (diese Zeit ebenfalls aleich 100 gesetzt) ift eine Ermäßigung der Preise auf 65 eingetrclen. Es zeigt sich also, daß trog Vermehrung der Lasten der Kohlenpreis, am Realwert gemessen, unter
Wirtschaft.
Die Zukunft des Ruhrbergbaues.
(Don unserem Essener Mitarbeiter.)
Die Absatznot kommt zum großen Teil vom Weltmarkt her. Die Gesamtsteinkohlenförderung der Welt war im Jahre 1924 mit 1180 Mill. To. nur um rund 50—60 Mill. To. geringer als im letzten Dorkraegsjahr, während der Gesamtwelthandel auf 75—80 Proz. seiner Vorkricgshöhe zu« rückgina. Für Deutschland ergab sich im Jahre 1924 ein Jayresoerbrauch an Kohle von rund 135 Mill. To. gegenüber einer Borkriegsmenge von 156 Mill. To. Dem Rückgang der Berbrauchsmöglichkeit steht jedoch ein Steigen der Förderfähigkeit auf mindestens 25—30 Proz. über Friedensstand gegenüber. Zur Zeit ist die Aufnahmefähigkeit des Marktes nur auf 10,2 bis 10,5 Mill. To. monatlich zu schätzen (einschließlich Reparationslieferungen ca. 11,5 Mill. To.) während die Förderhöhe auf 13 Mill. To. sich beläuft und die Fördermöglichkeit sogar auf 15 bis 16 Mill. To eingeschätzt wird. Zur Zeit liegt deshalb auf den Zechenhalden eine Menge von 9,5 bis 10 Mill. To. unoerwertbar; diese Menge stellt beinahe eine Monatsförderung dar und repräsentiert einen .Wert von rund 180 Mill. Mk. Eine grundsätzliche Besserung des Absatzes ist höchst unwahrscheinlich. Auch wenn man einmal von den Fragen der allgemeinen Konjunktur ganz absieht, so ergeben sich Zweifel, die auf der völligen Umstellung beruhen, die in der Art des Brennstoffverbrauchs schon seit Jahren zu beobachten ist (Wärmewirtschaft, Elektrifizierung, Oelver- braud), Ausnutzung der Wasserkraft ufro.).
Mark. Bei einer der größten Bergwerksgesellfchaf- ten hat sich das Verhältnis der Reserven im Ver« gleich zur Sortriegs3eit auf 35 bis 40 Proz. ver« schlechtert. Eine wichtige Rolle spielen weiter noch die sozialen Probleme. Trotzdem die Zahl der im Ruhrbergbau installierten Pferdekräfte sich im Der« gleich zur Vorkriegszeit um über 400 000 erhöht hat, ist die Schichtleistung je Kopf der Gesamtbelegschaft immer noch nicht auf Dorkriegshöhe gekommen (1913 884 Kg., jetzt 845 bis 850 Kg). Die steuerlichen Lasten drücken außerordenllich; bei der Ruhrkohle macht die steuerliche Belastung jetzt ungefähr 7 Proz. des Preises gegenüber 1,8 Proz. vor dem Kriege aus. 3n Gemeinden mit ungünstigen Gewerbesteuerverhältnissen (im Ruhrgebiet die Regel) ruhen aus der Tonne Kohle Steuerlasten von 1,50 bis 2 Mk. Auch nach der bereits erfolgten Frachtermäßigung im ftüfientarif betragen bei den für die Ruhrkohle besonders wichtigen Entfernungen die Frachten immer noch 150 bis 180 Proz. vom Frieden.
Aus allen diesen Gründen müssen diejenigen Betriebe, die nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können, aus dem Produktionsprozeß immer mehr ausscheiden. Diese Entwicklung ift zur Zeit im vollen Gange; auch die stärksten Gesellschaften werden von ihr nicht verschont; seit dem 1. Januar 1923 sind über 105 000 Bergarbeiter zur Entlassung gelangt; von ihnen konnten bis auf ca. 6500 bisher alle Unterkommen in anderen Berufen finden. Wenn weitere Entlassungen kommen, womit zu rechnen ift, wird das wohl nicht mehr möglich fein.
* Preußische Sparkassen-Statistik im Mai 1925. Der Statistischen Korespondenz des Preußischen Statistischen Landesamtes entnimmt der D. H. D., das die erfreuliche Entwicklung der Einlagen im spar- und bankmäßigen Sparkassenverkehr im Mai weitere Fortschritte gemacht hat. Sie haben sich um weitere 60,89 Mill. Rm., d. h. um 8,9 Proz. gehoben, und damit seit Jahresbeginn um 337,4 Mill. Mk. ober um 83,2 Proz. erhöht. Während die absolute Zunahme im Industriegebiet und Bauernland des Westens und Nordwestens mit Ausnahme von Schleswig-Holstein (plus 25,44 Proz.) und der Rheinprovinz (plus 18,18 Proz.) überall, nämlich in Sachsen um 18,69 Proz., in Hannover um 12,46 Proz., in Westfalen um 2,72 Proz. unb in Hessen-Nassau um 16,05 Proz. hinter ben entsprechenben Beträgen bes Dormonats zurückgeblieben war, hatte sie sich im Osten nur in Ostpreußen (minus 22,92 Proz.), ber Grenz- mark (minus 73,85 Proz.) unb in Niederschlesien (minus 17,79 Proz.) verrninbert, sonst aber weiter verstärkt.
Die Notierung der Dorkriegsanleihen offiziell eingestellt.
Berliner Bcrre.
Berlin, 9. Juli. Die Vorgänge während der letzten 48 Stunden gaben der heutigen Börse naturgemäß das Gepräge. Sie hatten^ im allgemeinen zur Folge, daß die Zurückhaltung vom Dörsengeschäst in Publikumskreisen heute so stark war, daß vielfach mangels jeglicher Aufträge die Kurs- fest sehungenausfallen mußten. Die Unsicherheit über die zur Zeit alle Gemüter bewegenden Vorgänge ist auch bei der Kulisse so stark, daß diese für eigene Rechnung zunächst nur wenig Abschlüsse tätigte. Es kann ohne Heber- treibung gesagt werden, daß die heutige Börse in einem ausgesprochen lethargischen Zustande eröffnete. Das Kursniveau selbst erfuhr gegen ben Vortag, an dem bekanntlich nur Freiver- kehrssähe zu hören waren, keine wesentliche Aen° berung, lag aber im Vergleich zu den Schlußkursen der Dienstag-Dörse einheitlich schwacher. Die Rotierungen der Vorkriegsanleihen von Reich, Ländern u. Kommunen werden ab heute offiziell eingestellt. 3m Frei- verkehr nimmt das Geschäft in diesen Werten trohde n seinen Fortgang. Vei Beginn handelte man Kriegsanleihe mit 0,320, 3,5prozentige Preußische Konsols mit 0,425/435, 3,5prozentige Reichsanleihe zu gleichem Kurs, Schutzgebiet mit 5,30 und 5,20. Völlig vernachlässigt und auch etwas ermäßigt lagen Dorkriegspfandbriefe. Alle sonst für die Börse in Betracht kommenden Vorgänge auf wirtschaftlichem Gebiet während der 'letzten Tage traten gegenüber den Ereignissen am Anleihemarkt in den Hintergrund. Am Geldmarkt war tägliches Geld mit 9 bis 10 Prozent gefragt, die Gesamtlage jedoch erleichtert. Monatsgeld nominell 10 5 bis 11,5 Prozent. 3m Devisenverkehr lagen Oslo und andere nordische Devisen matt. Die italienische Lira dagegen war erholt. Die Mark notierte in London 20,42, Paris 5,08'/., Amsterdam 59,39.
Frankfurter Abendbörfe.
Frankfurt a. M., 9. 3uli. An der heutigen Abendbörfe war die Stimmung auf etwas gebesserte Kaufneigung freundlich und zuversichtlicher. Eine wesentliche Kursaufbesserung erzielten chemische Papiere, die etwas lebhafter umgeseht wurden. Auch die anderen Märkte ließen für die wenig notierten Werte' feste Haltung erkennen. Die günstige Strömung übertrug sich auch aus den Pfandbriefmarkt und Reichsanleihen; letztere
107,75 I 107,75
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Vrrllner HandelLaeselllchasl. tommeti« and Privatbank larmft und Nartoaalbaut . Deinickre Dank .....
Droddjf viretnSbank .... Dtscanlo Lommaudti Mrtallbam ......
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Oberbebari .....
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Lberaanjche Werke Albin . . Zementwerk Heidelbevi, . . . Pbikivv HoljUiano ....
Bnoio-6»m^Qnan» ,. ... Badische Anilin.......
Lbemliche Mayer Slavin .. Goldschmidt .....
Grtrsveimer Electron .... Höchsier ^artnoerie ...... ßefowrtoHuna........
RätgerSwerke ........ LcheideaustaU .......
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Motorenwerke Mannheim
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Berlin, 9. Aoli.
Ninerikaniiche Note» ....
Belgische Noten ......
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Englische Noten stranzcmiche Noten ..... pollänbijche Noten ...... gtfltientfdie Noten ...... Norwegische Noten Deutsch-Leiterc.äioo Krone» Numänjsche Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten . .
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9. Juli
Amtliche No Gelb 1
Frankfurt a.M
Berlin
Schluß. Rut»
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Datum:
7. 7.
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