Ausgabe 
10.6.1925
 
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Aus Stadt und Land.

(Sieben, den 10. Juni 1925.

Oberbürgermeister Mecum f.

In her Nacht zum Freitag voriger Woche ist in Wiesbaden, wo er zuletzt wohnte, der frühere Oberbürgermeister Mecum im 68. Le­bensjahre verstorben. Die Deerdrgung hat am Montag auf dem Wiesbadener Friedhof statt» gefunden. Die (Siebener Stadtverwaltung Nest als Zeichen ihrer Anteilnahme einen Strang an der Bahre des Entschlafenen niederlegen. Oberbürger» meister Mccum stand bekanntlich von 1902 bis Ende März 1914 an der Spitze unserer Stadt­verwaltung. Don den gröberen Arbeiten, die unter seiner Amtsführung erledigt wurden, sind u. a. folgende zu nennen: Durchführung der Ka­nalisation und Kläranlage, anschliehend umfang­reiche 6trabenbefeftigungc)i, Erbauung deS Stabt- 1Heaters, der Ueberlandzentrale und der Stratzen- bahn, Errichtung deS Reuen Friedhofes, Erweite­rung deS Schlachthauses durch die Einrichtung her Kühlanlage und di e Erbauung einer neuen Lchweinefchlachthallc. Aach feinem Ausichetden aus der hiesigen Verwaltung war Oberbürger­meister Mecum zunächst im Ruhestand in ®o- deSberg ansässig, von hier verzog er nach Berlin, wo er in den KriegSjahren in öffentlichen Aem- tem tätig war, später übersiedelte er nach Wies­baden. wo er bis Februar 1924 als technischer Hilfsarbeiter deS Wiesbadener Magistrats wirkte. Der Entschlafene zeichnete sich durch grobe Schas- senSkrast aus und hat sich Verdienste um unser Gemeinwesen erworben.

Die (Einkommensteuer- und KörperschaftSfteucrvorauszahlungen.

Je nachdem gewerbetreibende Einzelper­sonen oder Erwerbsgesellschaften monatlich oder vierteljährlich Umsatzsteuervorauszahlun» gen zu leisten haben, hatten sie bisher auch monatlich oder vierteljährlich Vorauszahlun­gen auf die Einkommensteuer und Körper- schastssteuer zu leisten. Noch dem Steuerüber­leitungsgesetz vom 29. Mai haben alle Ge­werbetreibenden die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer und die Körpcrschaftssteuer nur noch vierteljährlich zu entrichten. Es fällt auch schon die Monatszahlung, die zum 10. Juni zu zahlen gewesen wäre, fort. Die bisher zu monatlichen Vorauszahlungen ver­pflichtet gewesenen Gewerbetreiben­den haben daher die nächste Vorauszahlung erst am 10. Juli (Schonfrist 17. Juli) für Mai und Juni zu leisten. Auch die ent­sprechende Dorenthaltung ist erst zu diesem Zeitpunkt gegeben. Gewerbetreibende, die schon bisher zu vierteljährlichen Vorauszah­lungen verpflichtet waren, haben, wie bisher, die Vorauszahlung am 10. Juli (Schonfrist am 17. Juli) für April, Mai und Juni zu entrichten. Für die Umsatzsteuer bleibt es bei den bisherigen Vorschriften. Wer also bisher zu monatlichen Umsatzsteueroorauszahlung verpflichtet war. hat die nächste Vorauszah­lung am 10. Juni (Schonfrist 17. Juli) zu entrichten.

Gictzencr Wochcnmarktp reise, am 9. Juni (Händlerpreife).

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarlt das Pfund. Butter 160 bis 170. Matte 35, Käse 65, Wirsing 35, Spinat 25, Romischkohl 10, Spargel 60 biS 100, Erbsen 60 bis 70. Misch- flcmüfc 15, Tomaten 200, Zwiebeln 20, Rha­barber 25, Kartoffeln 5, Aepsel (ausländische) 120, Kirschen 40 bis 90, Stachelbeeren 40, Erd­beeren 160, Honig 40, junge Hahnen 100, Suppen­hühner 120; daS Stück: Sier 12, Blumenkohl 80 bis 150, Salat 10 bis 20, Salatgurken 80 bis 100, Oberkohlrabi 30, Lauch 5 bi- 10, Rettich 30; das Bund: Radieschen 15, gelbe Rüben 30.

Sine seltene Feier. Bei der Firma H. Schass st aebt ©. m. b. H.. hierselbst, tonn­ten heute wiederum vier Angestellte des Be­triebes ihr 40jähriges Arbeitsjublläum feiern. Es handelt sich um den Platzmeister Julius Dikorö. den Werkmeister Emil Schütz le r, beide aus Dietzen, den Metalldreher Karl Mül­ler aus Klein-Linden, und den Hofarbeiter Wilhelm D e b I i n g aus Heuchelheim. Dewitz ein Beweis treuer Anhänglichkeit an das Unter­nehmen und ein neues Dokument für den Deist, der bet der genannten Firma herrscht. Wir waren, wie unsere Leser willen, schon häufig in der Lage, über ähnliche Feiern bei der Firma Schafsstaedt berichten zu können. Die Iubtiare wurden auch

diesmal wieder von der Deschäftsleitung sowt: I von dcn Angestellten her Firma durch zweckmäßige Geschenke und aufrichtige Glückwünsche erfreut, und außerdem wurde jedem einzelnen durch eben Vertreter des KreiSamtes im Auftrage der Hessi­schen etaalÄregicrung unter anerkennenden Wor­ten für ihre langjährigen treuen Dienste ein De­kret überreicht. Die beiden erstgenannten Jubi- lare sind sogar schon länger als 40 Jahre bei der Firma Schasfstaedt tätig. Julius Dikor 4 näm­lich 4-t 3obre und Emil Schützler 43 Jahre. Mit Rücksicht auf die allgemeinen Behältnisse her Rachkriegszeit hat man aber die vier Jubi­läumsfeiern auf heute zusammengelegt

b. Städtische Ruyholzversteige- r u n g Bei der gestrigen Rutzholzversteiaerung der Stadt Dietzen wurden folgende Durchschnitts- preifc bezahlt: Ficht en schnittholz 1. Kl. 57 Mk.. 2.Kl. 51 Mk., 3. Kl. 44 Mk.; Fichtenbauholz 2. Kl. 35 Mk., 3. Kl. 34,50 Ml.. 4. Kl. 30 Mk. 5a-Kl. 29 Wk.. 5d-Kl. 29 Mk; Kiefembauhvlz 3. bis 5. Kl. 26,50 Wk.; Birkenstammholz 6. Kl. 18 Mk. je Festmeter.

Landesverband israelitischer Lehrer im Volks st aate Hessen. Die jüdi» fchcn Lehrer in Hessen schlossen sich zu einem Lan­desverband israelitischer Lehrer im Lolksstaate Hes­sen zusammen. Vorsitzender ist Lehrer Kahn- Alsfeld; dem Vorstand gehören noch an die Lehrer S e e 11 g Friedberg, Simon - Darmstadt, Stern- Alzey, Marz» Gießen, Sulzbache r- Groß-Bieberau und Kahn- Höchst.

" Die Hausschlachtungen in Hes­sen. In den nichtbeschaupflichtigen Hausfchlach- tungen wurden in Hessen in der Zeit vorn 1. Dezember 1923 biS zum 30. Rovember 1924 geschlachtet: 47 Ochsen über 2 Jahre alt, 40 Bullen über 2 Jahre alt. 338 Kühe über 2 Jahre alt 638 Jungrinder über 3 Monate bis 2 Jahre alt, 274 Kälber unter 3 Monaten alt, 141635 Schweine einschl. Ferkel. 3131 Schafe einschliehlich Stimmer und 7917 Ziegen einschl. Lämmer

RDV. Werbe -Briefmarken. Zur Tau­sendjahrfeier des Rheinlandes gibt die Deutsche Reichspost Freimarken zu 5. 10 und 20 Pf. sowie Postkarten zu 5 Pf. heraus. Der Entwurf der Marke rührt von dem aus Bonn gebürtigen Berliner Archi­tekten Otto Firle her. Ferner ist anläßlich der Deut- schen Verkehrsausstellung München 1925 eine beson­dere Briefmarke ausgegeben worden. Der Zehn­pfennigwert ist in Rot, der Fünfpsennigwert in Grün gehalten. Der Entwurf dieser Marke stammt von dem Münchener Kunstmaler Sigmund v. Weech.

RDV. Billigere Reisegepäckoer- ficherung. Am 1. Juni ist, wie dieReichs­zentrale für Deutsche Verkehrswerbung- mitteilt, eine erhebliche Ermäßigung der Gebühren für die Reisegepäckversicherung durch Dersicherungsmarken in Kraft getreten. Für je 1000 Mk. Versicherungs- summe werden erhoben bis 150 Kilometer 1 Mk., bis 400 Kilometer 1,50 M., bis 700 Kilometer 3 Mk., bis 1200 Kilometer 4,50 Mk. und auf größere Ent- femungen o Mk. Es kommen jetzt auch Versiehe» rungspolizen mit 30tägiger Geltungsdauer zum Preise von 10 Mk. für je 1000 Kilometer zur Aus­gabe. Die GOtägigen Poitzen sind beibehalten.

" Zum Reiseverkehr mit dem Aus­lande. Die Handelskammer Zittau bat soeben auf Grund von amtlichen Quellen eine Zusammen­stellung über dieVorschriften für den Reisever­kehr mit dem Auslande" veröffentlicht. Diese Schrift enthält eine llebersicht über die deutschen Pahbestim- mungen sowie eine Zusammenstellung der Förmlich- feiten, die bei der Erlangung von Sichtvermerken für die einzelnen Länder im Verkehr mit den zu ständigen Konfularbehörden zu beachten sind. Sie gibt auch Aufschluß über die im einzelnen Falle für den Sichtvermerk zu entrichtenden Gebühren. Der Inhalt dieser Veröffentlichung wird weiten Kreisen, die am Reiseverkehr mit dem Ausland interessiert sind, willkommen sein. Sie kann zum Preise von 1,50 Mark bet xostsreier Zustellung von der Zittauer Handelskammer (Postscheckkonto Dresde" Nr. 14850) bezogen werden.

Pornotizen.

Taaeskalender für Mittwoch. Bienenkorb-Ausstellung 3 bis 6 Uhr im Laden von Heinrich Hettler. Deutsche Bolkspartei: 8'. Uhr im Dewerbehaus Saal 1 a Mitglieder­versammlung. Bayern-Verein: 81> Ubr im Bayerischen Löwen Versammlung sämtlicher Bayern. Orchester-Verein: 8' _> Uhr Srarrffur- ter Hof Hauptversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Jagdrus der Liebe". Astoria- Lichtspiele: .Höher als die Wolken".

D i e Ausführung der Wald- bühne ist bis auf weiteres verschoben worden.

S) au» und Schule. Morgen, Donners­tag, abend Vortrag von Prof. Brüning über Krüppelfürsorge". (Siehe Anzeige.)

Südwe st deutscher Radioflub. Morgen, Donnerstag, abend Vortrag überReslex- schaltungen". Näheres im Anzeigenteil.

Kirche und Schule.

Amtseinführung desLnperintevdenten von Rheinhessen.

y. Mainz, 9. Juni. Heute sand am 11 Ubr in der Ehristuskirche die feierliche Verpflich­tung und Einführung des zum Superin­tendenten von Rheinhessen ernannten seit­herigen Landes-Jugendpsarrers RudolfZent- g r a f statt. An der Spitze des Zuges, der um 11 Ubr in das grobe Gotteshaus ein\og. schritten alle rheinhessischen evangelischen Geistliche.! Im geistlichen Ornate, es folgten die Dekane, her Prälat und die 3 Superintendenten. Die Deist- lichen begaben sich zu beiden Seiten des reich- geschmückten Altars vor dem bereits vorher die eingeladenen Ehrengäste, wie die Herren der Kirchenregierung, der Provinzialdirektor. Ober­bürgermeister usw. Platz genommen batten. Die Ordinariatsrehe hielt Prälat Dr. O. Diehl über Offenbarung 9. er gedachte des fo früh heim- gezogenen seitherigen Oberhirten Euler in dankbaren Worten, und sprach von der evgl. Kirche unter dem Kreuz, besonders aus der Vergangenheit Rheinhellens geschichtliche Dllder herbeiholend. Bei bet Einsegnung assistierten die Superintendenten Geheimrat D. Flöring und Oberkirchenrat Wagner. In seiner Pre­digt redete Superintendent Zentgraf auf Grund von Epheser 6 vom geistigen Kampfe un­serer Zeit, der Stärke und ben Waffen, womit et zu führen ist. Sämtliche evangelischen Schüler der oberen Schulllassen von Mainz hatten auf Ver­anlassung des LandesbildungSamtes von 10 Uhr ab schulfrei und füllten in Masten die Emporen, während das Schiss der Kirche von der evgl. Ge­meinde überfüllt war. so dah viele stehen mutzten. Ein einfaches Mahl hielt Geistliche mit der Kirchenregierung und den eingeladenen Ehren­gästen im Evgl. DereinShaus noch eine Stunde zusammen.

Turnen, Sport und Spiel.

Der deutsche Rundflug.

Berlin. 9. Juni. (WT2.) Der deutsche Rundslug 1925 hat nach Zurücklegung der 5. Schleife sein Ende erreicht. Die Greifmaschine mit dem Flieger Günther landete bei Glogau infolge MotvrdefektcS und muhte aufgeben. Dvn der Mercedes-Mafchine des Flieger- Jakobs liegt noch keine Meldung vor. Mit Ausnahme der beiden Maschinen sind sämtliche Flugzeuge in Berlin glatt gelandet. Als Preisanwtir- te r find au bezeichnen die Flieger Ungeteil­ter, Polte und Bäumer und für den Ham­burger Flug von Freyberg. Die definitive Entscheidung fällt erst am Donnerstagnachmittag in der Sitzung des Preisgerichts im Deutschen Flughaus.

Landwirtschaft.

Hessisches Vieh auf der Deutschen Allgemeinen landwirtschaftlichen Ausstellung in Stuttgart.

!'! Die Oberhesfische Herdbuch-Ge­sellschaft für Vogelsberger Rotvieh (Dietzen) sendet zur Ausstellung drei _ Dullen (darunter zwei Gemeindebullen), drei Kühe und drei Färsen. Die Absendung von Schafen muhte unterbleiben. Die Provinz Rheinhessen wird eine Gruppe von acht rehbraunen Schwei- zerziegen senden, während Starkenburg 10 bis 12 Exemplare des Odenwälder Rotviehs und eine Sammlung von 60 bis 70 Saanenziegen ausstellt.

Die Viehzählung in Hessen von« 1. Dezember 1924.

In benMitteilungen der Zentralstelle für die Lanbesstatistik" werben bie Ergebnisse der Vieh­zählung vom 1. Dezember 1924 ver­öffentlicht. Hiernach gab es in Hessen 165 974 oieh- bcsitzende Haushaltungen, im Vorjahre 149 461; da- von waren 72 844 in Starkenburg, 50 293 in Ober­hessen und 42 837 in Rheinhessen. Es wurden ge- zählt 63 194 Pferde (1922- 58 201), 292827 Stück Rindvieh (im Vorjahr 281 650), 67 891 Schafe (ein­schließlich Böcke), im Vorjahr 76 368, 167 381 Zie­gen uno Böcke, im Vorjahr 173 368, 329 997 Schweine, im Vorjahr 368 728, 1 751 460 Stück Federvieh, im Jahre 1922: 1 520 139.

Frankfurter Oper.

Die von dem jungen Kapellmeister Clemens Kraust ausgehende musikalische Auffrischung der Oper macht sich auf verschiedenen Gebieten bemerkbar. Die innere Qualität der Vorstellun­gen erlebt eine musikalische Steigerung, die Durch­dringung der Partitur ist eine vollkommen künst­

lerische; nicht um Rotenwerte In dynamischer Be­ziehung und um Klangreize geht es es geht um oie Totalität des musikalischen Äunfttocne, dem der junge, von Wien gewonnene Dirigent ein bei allem Temperament geistig disziplinierter und seelisch reifer Vermittler ist. Das bewies aufs deutlichste wieder die nach dem ..Rhemgold' fol­gende Reueinstudierung her ,.W alkür e". Der Abend gehört zu den musikalischen Grotzlaten der Frankfurter Oper, er ward zu einem tiefen Erlebnis, au» dem vermöge der prachtvollen Einfühlungsfähigkeit und Konzentration Kraust' einer neuen Epoche, die das Werk des Bay­reuther Meister» schon al» historische» Ucbcr» kommen auf eine anders eingestellte Gegenwart betrachtet, gerade diese- schwierigste und proble­matischste Stück der Tetralogie zu einer hin- reihenden Offenbarung wurde. In wundervoller innerer Geschlossenheit türmte sich Akt auf Akt, das Melo» blüht im Glanze einer natur haften unbraurgeaa i ci Farl envracht, die W >knerscl e Tonsprache sand im Lyrischen wie im Heroisch- Tragischen in Orchester und Sängern eine em- hruckSvoll-grotzartige Vermittlung, vor allem bo­ten die drei Akte, die in die schicksalshast-schuldige Welt der Götter das Menschlich-Begreisliche und hier zugleich Erhabene tragen, und die für da» Gesamtwert von mabgebenber Bedeutung sind, in ihrer von dem Maler Ludwig Sievert ge­schaffenen szenischen und dekorativen Gestaltung einen künstlertsch geformten Lchaureiz, der dce starke musikalifche Wirkung der Reuaufsührung wesentlich unterstützte. Man weih ntcht nur itt Frankfurt, dah Sievert heute einer her stärksten Gestalter des Bühnenbildes ist; nicht umsonst hat sich Berlin mehrfach um den Künstler be­worben. Regisseur Dr. Waller st ein hat in ihm feinen phantasiereichsten Mitarbeiter, btit! es auch gelungen ist, die Szenenbilder derWal­küre" von allen Unzulänglichkeiten befreit in die Stimmungswelt der gewaltigen Musik zu kleiden und zugleich nachhaltige Bildwirkungen zu er­zielen. Zu einer herrlichen Wirkung ist durch technische Künste jetzt die wabernde Lohe des Feuer^aubers gebracht. Auch die gesanglich- darstellerische Leistung der Reuaufführung steht auf künstlerischer Höhe, vom Scheidt ist trotz seiner Indisposition ein Wotan von menschlich- ergreifender Gröhe. Emma Holl eine treffliche Drünhilde, Hans Erl ein finster-dämonischer Hunding und Otto Zanger ein Siegmund von markiger Kraft, dem auch das Zarte in den Liebesszenen mit der Sieglinde Glse Gentner- Fischers überraschend gelingt. Die Frika Spiegels mag gesanglich heute wohl hie glän­zendste Repräsentantin des Wotanschen Ehe- gemahls sein. Die ganze Ausführung wirkte hinreihend, nach den Aktschlüssen gab eS Be­geisterungsausbrüche, mit denen die unendliche Mühe der Reubelebung des Werke- gelohnt wurde.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(AuS der .Radio-Umschau".) Donnerstag, 11. Juni.

12 Uhr: Rachrichtendienst. 3 und 4 Ubr Wirt­schaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Rachrichtendienst. 4.30 bis 6 Ubr: Rachmittags-Konzert des HauS- Orchesters: .Alles um Liebe". 6 Uhr: Wirt- schaftsmeldunaen. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestunde (Aus fernen Ländern): AuS dem Buch.Mil den. Zugvögeln nach Afrika" von Bengi Berg. 6 30 bis 7 Uhr: Sprachliche und praktische Hinweise für Jtalienreiferrde. 7 Uhr: Wirtschaftsmeldun­gen. 7 bis 7.30 Uhr. Stunde des Südwestdeut- schen Radio-Klubs. Herr G. Decker:Vom Süd- westdeutschen Radio-Klub". 7.30 bis 8 Uhr: Funkhochschulc. Vortrag von Pros. Raumann: ^Früheste deutsche Dorfpoesie". 8.30 Uhr: Mu­sikalische Stilgedichte in praktischer Darstellung; zweiter Abend. Anschliehend Rachrichtendienst. Wettermeldung, Sportbericht.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinden.

Giehen. Mittwoch, den 10. Juni. 41 , u. 7 Beichte. Donnerstag, 11.Juni. Fronleichnamsfest. 6V,Veichte. 7 Messe, 8Kom., 9 Hochamt, 9'/,Prozession, 11 x(. Messe, 2l/i Andacht m. Segen Freitag u Samstag abends 8 Sakramentalische Andacht. Hungen. 8 Hochamt mit Predigt. - Sich. 10 Hochamt mit Predigt.

Plagt Sie Rheuma oder Gicht, so ist Ihnen der Gebrauch von Uroga-Sjtratt an­zuraten, der die Schmerzen lindert und die harn- sauren Salze aus dem Körper schafft. Der echte Uroga-Srtrakt ist in Flaschen zu 60 Gramm nur in Apotheken zu haben Sicher: Universitäts- Apotheke zum goldenen Engel. 4860A

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Weitere Auskunft erteilen die Herren Förster Menges zu Forsthaus Baum­garten, Sripp zu Forsthaus Hüttenöerg und Forstwart Heh zu Leihgestern,

Giehen, den 9. Juni 1925. 5835V

Hess. Forstamt Schiffenberg.

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