Ausgabe 
10.3.1925
 
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V v'ti . DJ- L.uch fct. k »ä^ä jfiSÄSg ß>'9, Unb flam c6r,üfong ; M ÄMlinqS , &r alk/JW' kt WlNfll-sch fJn Clnma( an f;J°*k» re nt 31 ©dttcfl ich a.) 1 6e,t em ^kurzen a^°Se ein Schn^^ Stunde, bäte*?. 1 ^ielverfprech^^?. ®iÄfäte *5 8tl*m£,te,rot- inibet nitfct 2 Unb lt ffeH* £«*. I» teitur, ®tflattoatl1 1 rum 32 ÄIS Äi£?U1fl Turner J?te Kr unsm h>j. Iich do die Aus! du «Wbit. die Ä jnen ift. Zoh die Swh. - .retricbSmittel, zu« kwrCl-fi9??Sc hnan jjl ist sMvechLnd. Äid)l'jng Hw alteBor. !nb't sich bet Finonzaus. n unserem heutigen An- W an die ^Pörtemna wta Appell überall De- Wes, zeichmmgssrrudiges Straßenbahn. Sell cnbahnwogen der Grüner jor durch. Äon dort gchi 5.30 Ähr stodttvärlr. Diz agen wenden am IDielrfct flg von AiederungS- len. Die wir Hörem 6d ich namens der Stadl Lch Provinzialau-schusles der

>om 24. Sanuat 1925 li ibt 2i(b gegen das Kreis- Juni 1924 toegen Mcht- iffunq eines Aiedenmgs- , Lich" Revision ar.

.tzerichtshvs ver'v'.gi tcisausschuh des Krei'ei tanz dir Anfügung M vm 16. Juni 1924 auf- r Provinzialousschuß au* eisdirellors zu Tiehen bat usgehoben und dir frei4- estäiigt hat. Der demnächf n Entscheidung des Revn ^besondere in den Kreiser -vher Spannung entgegen ersuch aut den Schi*' a wirs sich der l^'h^r rdeiters in der Habe da xdcrllrahe in selb m'rde- m herannahenden Suter- re/ der die Absicht bei -rite, versuchte den Zug " iedoch w irde der Junge W Md iut Seite le­er innere WW

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Mrcie «motten.

O Schonen, 9. März. Am Freitag tanb In bar hiesigen Turnhalle eine Trauer- lundgebung für den o.raorbcncn Reichs- Präsidenten statt. Die Einladung hierfür war non der Stadtverwaltung ergangen. Kreis- schulrat Kinkel verstand cs in hervorragender Weise, in eindrucksvollen Dorten den Zuhörern klar-umachen. welchen Verlust unter Vaterland durch das Ableben Friedrich Eberts erlitten "hat. In den Dienst der Sache stellten sich der

Prophet« ©unbar vtngh Im zweiten Teil des Abends wurde eine fluftgetoäßlte Reih« schöner Lichtbilder unseres zeitgenössischen MalerS Rudolf Schäfer gezeigt unter dem Leitwort: .Der Weg ,u Gott" Die Erklärungen dazu gab der Orls- pfarrer. Sehr erfreuten tne Choräle und die übrigen musikalischen Darbietungen des bekannten Kalbhennschen Hornquartetts aus Großen-Bus«ll Eine Sammlung für die Aus­schmückung unserer Kirche ergab einen schönen 'Betrag.

2 eu ern , 9. März. Durch Entschließung deS Ministeriums des Innern ist das Disziplinar­verfahren gegen Bürgermeister W alt her von "Beuern wieder eröffnet worden. '3ürgcrm:iflcr Walther wurde vorläufig von feinem A nt suspen­diert und die Führung der Dürgermeistereige- schäfte dem Beigeordneten Arnold übertragen.

t Steift a. d. Lda.. 9. März. Der hiesige, Kriegerverein hielt gestern abend bei Ka­merad R i ck e l seine Jahresversammlung ab. Die Rechnung von 1924 weist einen guten Ü1 eberschuß aus, von dem ein Teil zur Unter­stützung cines kranken Kameraden bestimmt wird. Eine Vcceinsfestlichleit wird in diesem Jahr« nicht obgchalten. dagegen soll die Errichtung cines würdigen Ehrendenkmals für die hiesigen Opfer des Weltkrieges betrieben werden. Der Vorstand wird mit der Verfolgung der An- aclcaenhcit betraut, die bereits bei der Kreis­baubehörde angeregt ist.

t Allen 0 orf a- d. L d a., 9. März. Eine der wichtigsten Arbeiten beft Imkers im Früh­jahre ist die Auswinterung der Bienen, «ine Arbeit die nur von wenigen Imkern richtig verstanden wird. Darum bleiben viele Völker schwach, unb bringen keinen Ertrag Heber diese Frage hielt gestern nachmittag auf der Früh­jahrsversammlung des Bienenzüchterver- «i nft Lumdatal im Gasthaus zum Bahnhof lbahter der Vorsitzende des Vereins Lehrer Schmidt-Kesselbach einen auft'ührlichen Vor­trag und zeigte in leicht verständlicher Weise, waS in dieser Frühlingszeit am Bienenstand zu tun ist, um die Völker leistungsfähig zu machen. Die Anwesenden werden von dem Dortrage rei­chen Gewinn haben.

II Lich, 10. März. Die hiesige Brauerei Ihring-Melchior, die größte Brauerei Oberhessens und Rachbarschall. hat in der letzten Zeit verschiedene Reubauten, insbelondere Kellerneubauten, errichten müssen und ist in­folge großer Geschäftsausdehnung gezwungen, noch weitere Reubauten auszuführen, die bereits in Angriff genommen sind.

Kreitz Itricbbcwt

22 Dad-Rouheim. 8 März. Das Reichs­banner Schwarz-Rot-Golb hatte für heute vor­mittag zu einer Trauerfeier für den ver­storbenen Reichspräsidenten eingeladen. Vor stattlicher Versammlung hielt Studienrat Dr. M e i s i n g e i - Frankfurt a. M. die Gedenkrede, die das staatliche Kurorchestet mit dem Stauer- manch von Ehopin und der Egmont-Ouvertüre von Beethoven umrahmte. Das unter Musikbeglei­tung gemeinsam gesungene Deutschland-Lied be- schloh die eindrucksvoll« Feierstunde. Der gestrige Tag war für unsere Stadt ein Feiertag. Gall es doch, den 2 5. Geburtstag der Grast- Ludwig-Quelle (Sprudel XIV) fest­lich zu begehen. Der Jubilar trug reichen Schmuck. Die Badeverwaltung liest von 12 bis 1 ülhr mittags und um 5 llßr nachmittags sämtliche Sprudel, von allen Fesseln befreit, zur vollen Höhe empörst eigen. Groh« Menschenmengen wohnten dem erhabenen Ratnr- schauspiel bei, darunter auch viele Alt-Bad- Rauheimer. die, obwohl sie schon oft Zeugen dieses Schauspiels gewesen, die Gelegenheit be­nutzen wollten, uri dem jüngsten der Sprudel eine Geburlstagsvisite zu machen. *

ftf. Friedberg, 8. März. Zum Ge­dächtnis des verstorbenen Reichspräsidenten Ebert fand heute auch hier eine Trauet- seiet statt! sie sollte unter freiem Himmel an dem Kriegerdenkmal auf der Kai'erstraste statt- finden, mußte aber des unbeständigen Wetters wegen in den großen Hötsoal des Polytechnikums verlegt werden D e er Saal konnte natürlich nur einen Teil der herbeigeströmten Zuhörer fassen. Rektor und Stadtverordneter Koch hielt die Trauerrede un*> entwarf in großen Zügen ein Lelens- und Cha a terbiid des Verstorbenen. Er prieft ihn a.s einen Mann, dessen Wirken der Geschichte angehöre in der schwersten Zeit, als das allgemeine Chaos zu befürchten war. habe tr sich an die Spitze des Deutschen Reiches ge­stellt und seinem energischen und taktvollen Ver­halten fei es nicht zum mindesten zu danlen, daß das D aats'chiss toteber in ruhigere Dahnen ge­lenkt worden und nicht untergegangen iei. Die Feier wurde eröffnet und geschlossen durch ent­sprechende Vorträge einer Orch^stermusik und machte in ihrer Schl chtheit und Ein a hell einen liefen Eindruck auf die große Anzahl der Zu­hörer.

Mufikverein und die Oberklasle der ßiefigen Volksschule. Zur Hebung der Feier trug nutzt wenig di« würdige Ausschmückung der Turn­halle bei. Wie man hört, trägt sich die Streift- Verwaltung Schotten mit dem Gedanken der Er­richtung einer Kadaververwertungs- a n ft a 11. Damit würde das mißständige und auch besonders gesundheitsschädliche Verfuhren des Derfcharrens der gefai nen Tiere ein End« neh­men. Die Anstalt soll in zentraler Lage und da tarne Wohl die Rähe von Schotten in Be­tracht errichtet werden. Der Kreift Schotten ist nunmehr wieder frei von Maul- und Klauenseuche. Dadurch kön­nen nun wieder die Märkte abgehallen werden.

)( Ruppertsburg 9. März. In un­serer Gemeinde finden in diesen Tagen Beratun­gen über bie geblaute Feldbe reinigung statt. Die Abstimmung üjer die Durch ührung des Verfahrens ist für Dienstag. 17. März, von 10.30 bis 11.30 ilbr vormit ags. angeseht. Don schweren Schicksalsschlägen wurde eine hiesige Familie getroffen. Roch kein Jahr ist es her, seitdem der im Haus verheiratete, Schwiegersohn plötzlich verstarb. Als in voriger Woch- der zweite Sohn getraut wurde, traf die Rachricht ein, baß der Bruder der Braut ver­schieden fei. Drei Tage später raffle der Tod die noch nicht zwanzigjährige Schwester des jun­gen Mannes im Wochenbett hinweg, unter Zu­rücklassung eine- Heinen Mädchens. Die Teil­nahme an dem Schmerz der Famllie ist all­gemein.

§ Ulrichstein, 9. Marz. Am vorigen Samstag wurden bei 'Kinder in Sinn unsere drei neuen ©loden gegossen. Leider sind die Pläne zum Wiederaufbau des Turmes erst jetzt fertiggeftellt worden, so daß noch manche Woche, wohl auch über Ostern hinaus, ver­streichen wird, bis wir wieder ein rechtes Ge­läut haben.

O Michelbach, 9. März Auch in un­terer Gemeinde wurde kürzlich ein St «inbruch erschlossen und ein Derlrag mit einem Fried­berger Pslastermeister abgeschlossen. In dem nahen Breungeshain stehen ebenfalls in gleicher Sache die Derhandlungen vor dem Ab­schluß.

-r- Ober-Schmitten, 9. März. Dor zahlreich erschienener Zuhörerschaft erzählte gestern abend ein Chinese in gutem Deutsch und packenden Bildern Heimatliches aus seinem Vaterlande. Eine Anzahl guter Lichtbilder erhöhte die Anschaulichkeit und belebte das Inter­esse der Zuhörer, die sich willig in daft phan­tasieumsponnene Riesenreich des Ostens führen ließen, seine zerstörenden und aufbauenden Mächte kennen zu lernen.

Mrcid Büdinacn.

nd. Ridda, 9. März. Bei der gestern hier vorgenommenen Deigeordnetenwahl wurde Gastwirt und Mehgermeister Heinrich Rullmann mit 412 Stimmen für dieses Ehrenamt gewählt. Einige Stimmen f eien auf andere Personen Der Gewählte war der einzige Bewerber für daS Amt. Die Wahlberechtigten machten nur zu einem Drittel von ihrem Stimm­recht Gebrauch.

R i d d a , 9 März. Wie in den Wal­dungen des Forstamts Schotten, wo circa 1 800 Festmeter Fichtenbestand dem W i n d w u r f zum Opfer fielen, so hat der Sturm der Vorwoche auch in dem Harb- Walde beträchtlichen Schaden angerich­tet. Entwurzelte Fichten und Buchen sperrten vielfach die Wege unb machten Aufräumungs­arbeiten notwendig An anderen Stellen brachen ganze Fichteichestände nieder

II Büdingen, 9. März. Die hies'ge Feuerwehr vers mmelte sich gestern nach­mittag im Hotel Stern, um dein langjährigen Re e enten des F?U'rlöschwesens, Regie.-ungs ai Wolf, der an das Kreisamt Gießen verseht ist. einige Abschieds st unden zu widmen. Der erste Komma idant, Herrr Schneider, ge­dachte in längerer Rede der Verdienste des Schcic.enden um die Feuerwehren des Kreises unb sprach den Dank und das Vertrauen der Wehren aus. Regierungsrat Wolf dan.te In bewegten Worten unb versprach, an das schöne Bübingen oft und gerne zu.ückzudenken. Bei den luftigen Klängen der voll'äb.ig versammelten Feuerwehrkap.-ll . sowie EH sonstigen Re en und Darbietungen verfloß schnell der Rachmittag. Die Vertreter verschiedener Wehren fes Kreises schl -ssen sich den Worten des>inger ersten Kommandanten an u.ib entboten an dieser Stelle dem Scheidenden den Abschiedsgruh.

Krcitz Lauterbach.

rr Schlitz. 9. März. Am Freitag trafen auf einem Ucbungftritt der Stab des Gie­ßener Reichswehr -Da aillons in der Stärke von 8 Offizieren unb 44 Mann hier ein und wurde in Dürgerguarlieren mit großer Herz­lichkeit ausgenommen. An Rachmittag erfreute die gleichzeitig emget. offene Reichftwehr- ka pelle untere Einwohners ^at durch ein Konzert auf dem urallen Macllplah, woran sich am Abend im weiten Raum der Turn» Halle ein Wohltätigkeit ekonzert ar.» schloß, das vor ausver'aullem Haufe ftaatfanb. Die Darbietungen wurden mit stürmischem Bei­fall ausgenommen. Mit den Klängen des Deutsch­landl cd«s, das von der viechunbertköpfigen Zu- hörerfchar stehend mitgefungen wurde, fand bet Abend einen erhebenden Ab'chluß. Wir geben uns hier der Hoffnung hin, baß dies erst-

malige Auftreten der Gceßener ReichSwehrkapelle eine baldige Wiederholung finden möge.

Startenburg uns Aycinhessc«.

Darmstadt, 9. Mär». Die Derhällnisfe auf dem hiesigen Arbeilftmarkt bessern sich. Die Zahl der Erwerbslosen nimmt ab. die Detmitrlunastätigtest wird lebhafter. Die Zahl der Stcllensuchenben betragt in der Stadt Darm­stadt 1008. im Kreise Darmstadt 944. Der .Deutsche Abend", das Iahresfest des Der- eins für das Deutschtum im Ausland. daS kürz­lich hier ftattfanb, hatte einen Reinertrag von 9113 Mark. Der Betrag geht an den Vorsitzenden des Landesverbandes, ©tubienrat Dr. Weckerling in Friedberg, der die Der- teilung an deutsche Schulen im Ausland über­nimmt.

Kreis Wetzlar.

r. Wetzlar, 9. März. Fremde wie Ein­heimische Hagen oft. und nicht mit chlnrecht, über das Wetzlarer holprigePflastec. Wenn auch im vorletzten Jahre die Hausergasse bift zur Bürgermeisterei hinauf eine gute älmpflaste- rung er, ähren hat, so find doch noch manche Straßen mit den au-gefahrenen. fast kugeligen Steinen gar schlechte Wege für Mensch und Tier. Run sollen die reparaturbedürftigsten Straßen Krämer- unb Meißedlerstraße, die bedeutendsten Geschäftsstraßen im Zentrum der Stadt, in nächster Zeit umgep lästert werden. Hoffentlich werden bann auch die übrigen Straßen bald eine Verbesserung erfahren.

Hcsien-Naüau.

spd. Frankfurt a. M., 9. März. DaS in der Sedbacher Gase 8 wohnende Ehepaar König wurde heute mittag durch Leucht­gas erstickt in feiner Wohnung aufgefunden. Der Gashahn stand offen. Di« Frau lag tot im Bett. Der Mann erwachte vermutlich durch den Gasgeruch unb versuchte, das Fenster zu öffnen, ist aber anscheinend auf dem Wege dahin zusammengebrochen und hat so seinen Tod ge­funden: die Leiche lag mitten im Zimmer. Einer absonderlichen Vereinsblüte, einem .Bund der organisierten Zuhälter", hat die Polizei durch die Verhaftung aller Mit­glieder ein rasches Ende bereitet. Der letzte der Burschen wurde am Sonntag ermittelt und festgenommen. Der Bund hatte den Zwed, gegen die Polizei eine ArtAbwehrfront" zu bilden. Das ist auch den Burschen vielfach gelungen. So konnte festgestellt werden, daß im Bahn­hofsviertel um die Wechnach szeit nicht weniger als 20 Zuhälter in dieserAbwehrfront" gegen die Sittenpolizei tätig waren.

Hochschulnachrichten.

Von brr Lanbc-ö Universität (Ziehen.

Dem Assistenten am Graphischen Institut un­serer ßanbcs-Unioerfität, Dr. Wolfgang Panzer wurde die venia legendi bei der Philo­sophischen Fakultät. 2. Abtlg., für das Fach der Geographie erteilt

Turnen, Sport und Spiel.

Turngau Hessen (D. T.>

5. Bezirk.

22 Dad-Rauheim, 8- März. In der Turnhalle beft Turnvereins 1 860 veranstal­tete der 5. Bezirk im Turngau Hessen unter der umsichtigen Qe tung der BezirkSturnwarte Hart- m a n n (Dad-Rauheim) uno Lang (Lcmg-Göns) heute sein diesjähriges Bezirks-Geräte- Wetturnen. Die Beteiligung der DezirkS- bereine war recht rege. 238 Teilnehmer waren angeketen und wurden von Reallehrer S t a u- bach tm Auftrage der Dab-RanHeimer Turner- fchaft herzlich begrüßt. Er gab seiner Freud« darüber Ausdrud. daß dem Geräteturnen in den letzten Jahren wieder mehr Beachtung geschenkt to'tbc. unb mahnte die Jugend, in ffeiß ger un­ermüdlicher Arbeit diesem schönsten und edelsten Zwllg der Turnerei wieder die alte bevorzugte Stellung im Arbeitsplan der D. T. einzuräumen. Als Gast wohnte der zur Zeit zur Kur hier weilende Gauoberturnwart des Allgäuer Gaues (12. Kreis der D. T.). Turnlehrer Hanft Mayr-Kaufbeuren, dem Wetturnen bet. Er war hochbefriedia,t von dem regen turnerischen Leben und den schonen Leistungen im Gau Hessen. Geturnt wurden Kür- und Pflichtübungen an R^ck Darren unb Pferd unb eine Pflichtfvei- üb ng. Für die aktiven Turner und die Iugend- tuTner (Oberstufei war ein Reunkamps, für bi« 3ugenZ.tumer (Unterstufe) und die Schüler im Siebenkampf vorg'schrieben. Den Höhepunkt der 'BtanHaltung bildeten die allgemeinen Freiübungen für das Gau- und Kreiftfest, die nach Schluß des Wettumenft zur A ift'ührung kämm. Dank der flotten Arbeit des Berechnungft- ausschuiseft konnten um 6 Ußr abends den Siegern schon die Siegerurkunden ausgehändigt werden. In Dertretung des am Erscheinen verh nderten D'zir'svertreters, Stud-enoat Schuchmann- Friedberg leitete Seminarlehrer Thierolf- Friedberg die PreiSverteilung mit einer kernigen Ansprache ein. die zu fle.ß ger Arbeit in den nächsten Monaten aufforderte unb eft allen Ver­einen zur Pflicht machte, ihr« ganze Ehre darein zu setzen, nicht nur auf dem Gauturnfest in Friedberg, sondern auch beim Kreisturnfest in Gießen mit Wetlumern, Musterriegen unb Festbesuchern zahlreich vertreten zu fein. Die

Lurn erlügend aus Friedberg unb Bad- Rauheim erfreute nach beendigter Arbeit noch durch einige ansprechende Reigen unb Dolkfttänzc. di« viel Änllang fanden. Aus der umfangreichci' Siegerliste rann nachioi^cuo nur ein Aus Aug veröffentlicht werben. Er bringt von jebci Stufe die Ramen der drei erften Sieger und außerdem die Preisträger, (rtneit fic den im Kreise Gießen gelegenen Orten des Bezirk» angehören: Aktive Turner (32 Bewerber, 23 Steg er): 1. Sieger H Wchmann. T u. Spi' Butzbach. 167 Punkte: 2 L Illtan. 2Kli. Bad- Rauheim. 163 P : 3. ®g Reinhard! Tgm. Fried berg. 156 P: 5. W. Kcstler 5v. Lanq-GönS. 144 P-: 6. Hch. Jäger. To Holzheim. 141 P . I u a en bturner-Obcrßufc (35 D'werbe!. 20 Sieger/: 1. Sieger E. Dietz, Tv. Griedel. 162 P-: 2. R. Elias. Tv. 1860 B.rd-Rauheim. 151 P . 3. 2 Birken st od. Tgm Friedberg t^O^- 4 F Lamprecht. Tv. 1860 Bad Rauheim. 147 P 9. F Röhrig. Tv. Holzheim. 131 P: 10. O Dan Tv. Lang-Göns und I. Dingel. Tv ©rüningen. 128 P.: 14 W. Qaur Tv Holzheim, 124 P 15. H. Hofmann. Tv Muschenheim. 122 P. 3ugenbturncr-Ünterfi ufe (42 De Werber, 27 Siezer) 1. Sieger L Urff, T u Svv. Butzbach, 118 P . 2. A Sommerlab. Tv. Oft beim. 117 P: 3. H Reichhold T. u. Svv Butzbach. 115 P.: 4 W Dreyer. To. Lang-Döns. 112 P. 10. W Dm. Tv L mg^öns. 102 P 12 E. Weil. Tv. Muschenheim. 98 P. Schüler 1129Bewerber 100 Sieger): 1. Sieger O. Diedrich Tgm Fried­berg. 129 P.: 2. O. Klös. Tv. Lang-Göns, 126P : 3. K. Deder. T. u. Spv Butzbach und R. Dreyer. Tv. Lang-Göns. 125 P: 4 G Hofmann. Tv. Grüningen. 124 P.; 5 K. Wenzel. Tv Lang- Göns. 122 P: 6. K Dah. Tv. Lang-Göns unb E. Mörler. Tv. Holzheim. 121 P.: 9 K Dingel Tv. Grüningcn. 115 P.: 10. H. Müller, Tv Holzheim, 113 P.: 13. O Dingel. Tv

Holzheim, 110 P.: 17. E. Müll. Tv Lang- Göns, 106 P: 18. D Ruth unb R. Bops, Tv Lang-Göns. 105 P.: 20. E. Bevvler. Tv. Lang- Göns. 103 P-: 21. I. Fay. Tv. Grüningen. 102 P . 23. W. Römer Tv Lnng-Güns. 100 Tv. 26. W. Wenzel, Tv. Lang-Göns, 97 P: 30. A Bergk, Tv. Lang-Göns. 93 P.

Gerichtssaat.

fpd. D i l l e n b u r g , 9. März. Am 22. Sep­tember 1924 tourOe das Stationsgebäude Dillenburg von zwei maskierten Personen überfallen, die die anweseitben Beamten unter Todesdrohungen zwangen, die Stationft- kasse herauszugeben. Bei der Flucht der Räuber' wurden mehrere Schüsse mit den Derfolgern gewechselt, wobei einer der Burschen durch einen Streifschuß verletzt wurde. Wenige Tage später überfielen die gleichen Räub.'r die Stations­kasse des Bahnhofs Reu st a d t a. S wobei einer der Räuber durch einen Schußaimr verletzt wurde. In dem Verwundeten ermittelt man den von Dillenburg aus gesuchler, Räubcr. den Schrei ner Richard Beher aus Gelsenkirchen. Sväter nahm man auch feinen Genossen, den Müller Willi Beyer aus Berlin, fest. Jas Lim­burger Schwurgericht verurteilte nunmehr den Richard De1)er wegen schw-.-ren Raubes und versuchten Totschlags unter Einbeziehung der Strafe für den tieberfall in Reustadt zu insge­samt fünfzehn Jahren Zuchthaus. Willi Beyer erhielt wegen schweren Raubes vter Jahre Gefängnis.

Buntes Allerlei.

Ehrung deutscher Gelehrten im Ausland.

In der ungarischen Akademie der Wissenschaften wurde der Antrag gestellt, den Berliner ülniversitätSprofessor. St latftfefre- tär tm preußischen Minister um für Wissenschaft und Dolksunterricht. Karl Beder, ferner den Berliner ülniversitätsprofefsor der Geschichte Eduard Meyer und den Münchener Unhoerfi- tätsprosessor für Bodenkunde Emil Ramana zu auswärtigen Mitgliedern zu wählen. Derschiefe Turm von Pisa" droht zusammen- zubrechen.

Die Schlagfelle des Turmes wächst fort­gesetzt, und ein besonderes Komitee hat fest- gestellt, baß sie innerhalb der letzten hundert Jahre um nahezu vier Meter zugenommen hat. Es hat den Anschein, daß die Fundamente des Turmes, die nicht sehr stark sind, durch lausen­des Wasser un erminiert würden. Ein Komitee von Architekten hat erklärt, daß dringende Maß­nahmen erforderlich feien, um den Zusammen­bruch zu vermeiden. Mit dem Dau des berühm­ten Turmes wurde bekanntlich im Jahre 1174 begonnen, und bis zur Vollendung waren nicht weniger als 200 Jahre notwendig.

Die teuersten Städte.

Rach einer Statistik ist die teuerste Stadt der Welt Philadelphia. Es werden bann die Städte, in denen das Leben am kostspieligsten ist, in folgender Reihe auf- geführt: Stockholm, Ofava, Madrid, London, Amsterdam. Rom, Berlin. Oslo, Liffabon, Wien, Brüssel, Paris, Mailand. Prag. Berlin steht also der Teuerung nach so etwa in bet Mitt«.

Kirchliche Nachrichten^

Evangel'fch« Gemeinden.

Mittwoch, den 11. März, abends 6 Ußr, Paf- sionsgottesdienst in bet Iohanneskirche.

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