Ausgabe 
10.2.1925
 
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i Moskau herrscht id Kälte und -isenbahn Dflis- igen unterbrochen, tagen sind längs es bis zur Stirn itleidenschafl ge- che Meer ist n Oegcnfafi z» n Süo-RuUand in Mittel- unk ng von Peters- ersten Male die

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Der De­

in den Orten der Ortsklassen

1. für Personen

über 21 Jahre.....

2. für Person en unt. 21 Jahren

3. al» Familienzuschläge für: a) den Ehegatten . . -

b) die Kinder und sonstige unterstühungsberechttgte

Bekanntmachung.

Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesiher, die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- und Futzwegen eingefriedigten Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, dah Zu­widerhandlungen auf Grund des Art. 43 des Feldstrafgesehes mit Geldstrafe von 110 Mark bestra't werden.

Drehen, den 9. Februar 1925. Der Oberbürgermeister.

I. D.: Or Rosenberg. 14008

(Vermietungen | MI. MM au oermieien 01231 »rQufT.etr.125H

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen:

Am 16. Januar 1925 bei der Firma Leopold Mayer in Giehen: Die Zweig­niederlassung in Hungen ist aufgehoben.

Am 29. Januar 1925 die Firma Hildebrandt & Tie., Giehen. Gesellschafter stnd die Kaufleute Hermann Hildebrandt und Paul Schild, beide in Giehen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Jan. 25 begonnen.

Am. 3. Februar 1925 bei der Firma Otto Loitsch. Giehen: Die Firma ist er- loschen.

Am 4. Februar 1925 bei der Firma Hermann Salzmann, Giehen: Die Firma ist erloschen.

Am 5. Februar 1925 bei der Firma A. Reinig vorm. Sartorius, Giehen: Adam Reinig ist aus der offenen Handels­gesellschaft ausgeschieden und diese er­loschen. Die Firma ist mit Attiven und Passiven auf Wilhelm Georg in Giehen als Alleininhaber übergegangen. Der Wilhelm Georg Ehefrau, Therese geh. Heh zu Giehen ist Prokura erteilt

Giehen, den 7. Februar 1925. 1389c

Hessisches Amtsgericht

und hohe Wertschätzung.

Die Sparbüchse-

Ich habe in meiner Jugend eine Sparbüchse gehabt, wie wohl jeder Junge. Pfennig wurde zu Pfennig gelegt, bis eine Mark zusammen war. Danach ging es rascher, besonders mit Hilfe der OnkelS und Tanten, die zu Besuch kamen. EineS Tages war der grohe runde Kahlkops mit den grinsenden Zügen so schwer, dah er entleert wer­ben muhte. Das war der Anfang meiner Er­sparnisse.

Diese Sparbüchse hat lange Jahre unbenutzt gestanden. Einige Kupservfennige waren darin zurückgeblieben und ein Rickelfünfer: die Pfen­nige hatten Grünspan angeseht. weil keiner mehr an sie dachte.

Rur nach der Inflationszeit, als sie wieder Geltung erhielten, holte ich lächelnd den alten geschrammten dicken Kahlkopf herunter und zählte meinem kleinen Reffen die grünlichen Münzen vor: 11 Pfennige und das Rickelstück. Der Junge griff nach bem Fünfer und hielt ihn für etwas besseres als das Kupfer: aber die Zeit hatte sich verändert: die Kaufleute nahmen die Pfen­nige zu ihrem alten Wert an. nicht aber das Rickel.

muttlalische 'ItoTfübTungen schloff»« Nch ven Dar* Handlungen an unb wurden von den Anwesen­den f«hr bextänig ausgenommen.

Uraufführung in Darmstadt.

Andre Heller Die Spielzeugschachtel.

Giehen, 6. Sehr. Der etwa vorbestrafte Christian Fredrich von Frankfurt a. M. war von d:m AmtS-ierichl Friedberg zu sieben Monate n Gefäng nis verurteilt worden, weil tr Mitte Septem ber 1923 zusammen mit anderen Personen in der Gemarkung Okarben etwa 5 Zentner Kattoffvsi gestohlen hatte, «eine Berufung wurde ber-

Bekanntmachung.

Der durchberatene Boranschlag der Gemeinde DelterShain für Rj. 1925 liegt vom 10. biS 16. L MtS. auf unserem Bureau zur Einsicht der Jntereffenten und Erhebung von Einwendungen offen. Zu der beschloffenen Umlage haben auch die Ausmärker beizutragen.

Beltershain, den 8. Februar 1925.

Bürgermeisterei Beltershain-

Hormann. 139vu

A B C D u. E Reichspsennige

RubiaeS. elegant eingerichtetes M»

mit elektr. Licht in ber Nahe ber Klinik gei chr Lchristliche #1'.- eb. unter 01222 o. Gien. Anz erb.

Aus Stadt und tianb.

Giehen, den 10. Februar 1925. e

70. Geburtstag des

Geh. MrdizinalratS Prof. Dr. Vosftus.

Am heutigen Tage begeht drr frühere Di­rektor der hiesigen Universitats-Augenklinik Geh. Medizinalrat Professor Dr. DosstuS setnen 70. Geburtstag Geboren vmrde Dosstus zu Zembelburg (Westpr.) als Sohn elneSArztes fcme Studien vollsührte er in Kontgskxng wo er im Jahre 1879 das Staatsexamen bestand^ Schon bald nach dem Gramen kam er nach Giehen. wurde hier Assistent des damaligen Direktors der Augenklinik des vielen Diehenern noch bekannten Ophthalmologen QL b. .Sippe L Im Jahre 1881 beschäftigte sich H tu« ana-

tomisch deiMerkel m Rostock und S chw a l be in Königsberg, ferner auch vorübergehend an der UniLrlitäts-Augenklinik zu «^ttagen unter Leber, dem späteren Ordinarius in Heidel­berg. 1882 wurde Dosfius Sekunbararzt an ' der Universitäts-Augenklinik in Königsberg, die damals von Jakobson, dem Freund und Schüler des berühmten Gründens der modernen : Ophthalmologie Prof. Al brecht v. Graefe,

Angehörige

Einfchliehlich der Familienzuschläge darf die Unterstützung, die ein Erwerbsloser erhält, in keinem Fall folgende Beträge übersteigen:

Beamter sucht so­fort nnt möbliert. Zimmerm.Bent ieL Licht',i.gl.rub Hause. Schr. Ang- 'n Preis n. 01234 n. v. G. r.nz.

in den Orten der Ortsklaffen A B C D u. E Reichspsennige

325 305 285 265

Soweit die Gesamtunterstützung den durch­schnittlichen QlrbeitSverdienst vergleichbarer Ar­beitnehmergruppen erreichen würde, dürfen die Familienzuschläge die Unterstützung, bie der Er­werbslose für seine Person erhält (Hauptunter-

Qlrbeiisvergebung.

-Bei der Kreisbauverwaltung Giehen, Landgraf-Philipp-Platz 3. Zimmer 18 liegen die Berdincmngsunterlagen über Begebung von Schreinerarbeiten Weitz- binberarbeiten. Glaferarbeiten, Schlosser, arbeiten. Beleuchtungsanlage und In­stallationsarbeiten zum Deubau eines Bierfamilienhauses für die Gemeinde Wieseck offen. _ .

Berdingungstermin: Montag, den 23. Februar 1925.

Giehen, den 6. Februar 1925. Kreisbauverwallung Tlehen.

E e l l a r i u S. 1349c

flCfC3o hTu« habilitierte sich 1882. wurde 1887 »um auherordentlichen Professor ernannt und fungierte un W nlerlemester 18 9 93 nach dem Tode I a k o b s o n s alS stellvertretender Direktor der Äbnigdberper Klmik. Qlls bann A v Hippel Rachfolger Jakobsons wurde. erhielt Bossius den Rus nach Giehen. dem er am 1 April 1890 Folge leistete. Bei seinem Amts­antritt 'and DolsiuS bn ber hiesigen alten Äaleme. dem jetzigen Finanzamt in welchem damals die Kliniken untergebracht waren, eine noch recht primitive Augenabteilung vor. Er setzte es sich zum Ziel, der Ophthalmologie in Giehen eine würdige Stätte zu bereiten und den hessischen Augenkranken eine allen Anforderungen neuerer Zeit entsprechende klinische Behandlung zu verschaffen. Wer das in der Fricbichst ratze im Jahre 1907 vollendete Gebäude der jetzigen Univ.- Augenklinik auch nur von auhen betrachtet, er­kennt. dah BossiuS dieses Ziel voll erreicht bat. Kaum eine andere Universitätsstadt kann sich rühmen, eine solche allen Anforde­rungen der Hygiene im weitesten Mähe ent­sprechende Augenklinik zu besitzen. Auch die Inneneinrichtung der Klinik wurde in sachver­ständiger Weise auf das hervorragendste ein­gerichtet und dauernd durch rechtzeitige Beschaf­fung moderner Hilfsmittel auf der Höhe ge­halten. Zahlreiche Ai-genkranle unseres Hessen­landes und der benachbarten Umgebung bis weit in daS Siegener Land hinein verdanken der klinischen Erfahrung und der sicheren Hand von Adols Bossius die Rettung ihres Augen­lichtes. und mancher wird am heutigen Tage, wenn er diese Zeilen lieft, sich dankbar der Zeit erinnern, die er in der Klinik zur Heilung seines Augenleidens zugebracht bat

Bossius hat auch in wissenschaftlicher Hin­sicht setn Fach durch klinische und pathologisch- anatomische Arbeiten bereichert. Er war Her­ausgeber der im Berlage von Marhold erschei­nenden ..Sammlung zwangsloser Abhandlungen aus dem Gebiete der Augenkunde", von der zehn Bände vvrliegen. die aber den Schwierigkeiten der Rachkriegszeit zum Opfer fiel. Auch ist er Öer Verfasser eines umfangreichen Lehrbuches, welches vier Auflagen erlebt hat und inS Rus­sische und Japanische überseht worden ist. Die letzten Jahre seiner Amtstätigkeit wurden durch das schwere Schicksal unseres Landes verdüstert, welches Bossius tief mitempfand. Hatte doch auch er seinen hoffnungsvollen ältesten Sohn dem Daterlande opfern muffen. G^undtzeitsrücksich- ten veranlaßten ihn. im April 1923 sich vom klinischen Dienst zurückzuziehen und am 1. April 1924 in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Sein liebenswürdiges Wesen verschaffte ihm in weiten Kreisen der Bürgerschaft Freundschaft

tÜbung), nicht überfteigen.

Die selbständigen Unterstützungen, bte meh­rere in einem gemeinschaftlichen HauSstand lebende Familienmitglieder erhalten, dürfen ins­gesamt das Zweieinhalbfache der Unterstützung nicht übersteigen, die dem höchstunterftühten Mit­glied ber Familie für seine Person zusteht. Borstand der Familie gilt im Sinne dieser stimmung alS ihr Mitglied.

Perfekte

Stenotypistin

üeltunfl uonSßertjirmaioiortgdttdjt.

Nur erste Strafte finden Berück-

^!ÄIÜS« torHtiue»

GeballSsorderung u. Anaabe »ruhe irn Eintritts unt. 01210 an den Giey- An».

der ausgezeichnete Sportfilvi von den Hoch­schulen für LeibeS-Hebungen in Berlin und Spandau zur Borführung, der überall mit Be­geisterung aufgenommen worden ist. Herr Dr R. W. Schalte ist ein Hauptvertreter der psycho­logisch-methodischen Richtung in den Gebieten von Turnen. Sport und Gymnastik. Er ist der Bersaffer des grundlegenden WerkesSifl- nungS- und LeistungSprü ungen im Sport", das mit einer Einführung durch Geheimrat Dr Sommer in Dietzen erfchenen ist. Der Flm zeigt eine lange Reihe von Sportteistungen und ihre Wissenschaflliche Messung. Er bür te ein Ereignis auch für die Sport-Freunde in Dietzen barft eilen.

Berein für Luftfahrt. Der für morgen. Mittwoch, angetünbigte Bortrag von Prof. Dr. Hollatz fällt aus. (Siehe Anzeige.)

Landwirtschaftlicher DortragS- kursuS in Giehen. In der Turnhalle am Os Waldsgarten findet morgen der von der Land- wirtschaf:Skammer veranstalte:e Doct-agslursus für Landwirte statt. RähereS enthätt der An­zeigenteil unserer Ausgabe vom vor. SamStag.

Geschäfllicheii.

Zuckerhaltige Speisen regen bic Drusentätigkeit an unb vermehren io di: Ber dauungssäste. WaS bas heitzt. wirb am besten derjenige zu schätzen wissen, ber auf b'e Gesund­erhaltung seines Körpers bedacht ist. 3nt Hin­blick hieraus kann z. B. ber praktischen HauSfrau. namentlich wenn Kinder zu versorgen sind, mit bestem Gewissen empsohlen werden, möalichst oft als sähe Rachspeise Oetker-Puddings auszutragen.

O Bolkszählung 1925. Dem Reichs- rate ist durch das ReichSwirtschasrsministerium der Entwurf eines Gesetzes über bic Bolks -. Berufs- unb Betriebszählung 1925 Dorgelegt worden. Die Volkszählung soll nach dem Entwurf im ganzen Deutschen Reiche mit Ausnahme deo Saargebiete- vorgenommen werben. Die' letzte allgemeine Dolkszählung wurde am 1. Dezember 1910, bie letzte allgemeine Bernis- unb Betriebszählung am 12 Juni 1907 durchgeführt.

UD. Die älniversitätSbibliothek fordert in unterem heutigen Anzeigenteil alle Entleiher nutzer ben Studenten auf, sämt­lich? entliehenen Bücher in ber Zeit vom 16.-21 Februar zur Revision vorzulegen Werke, bie noch weiter benötigt werden, können gegen Aus­stellung neuer Leihscheine weiter «ntl ehen werden.

' Ermäßigung der Steuerver­zugs Zinsen. Rach einer Verordnung deS Reichstinanzministers. die mit dem 1. Febr. 1925 infraft getreten ist. werden auf Grund des § 104 der Reich-abgabcnvrdnung ober auf Grund ande­rer Dorschriften der ReichSsteucrgcsctzc dem Reiche geschuldete Steuerverzugszinsen von 18 auf 12 Prvz. herabgesetzt. Soweit bei ZahlungS- vusschub Zinsen zu entrichten sind, wird der ZinSfiitz von bisher 12 Prvz. auf 9 Proz. ermäßigt Bei Steuerstundung wird der Höchst- zinSfutz gleichfalls von 12 auf 9 Proz. herab- gofeht Für bie Zeit vom 1. Februar 1925 ab findet der ZinSfutz von 12 Proz. bei Verzugs­zinsen von solchen Beträgen Anwendung, bte vor dem 1. Februar 1925 fällig geworden sind. Ist vor dem 1. Februar Zahlungsaufschub ober Stundung bei einem ZinSfutz von mehr alS 9 Proz jährlich bewilligt worden, so beträgt der ZinSfutz 9 Proz. für die Zeit ab 1. Februar.

Befreiung der Zimmervermie­tungen von der älmfahfteuer. ^om Finanzamt Gi«chen wird uns geschrieben: Rach der Zweiten Verordnung des Reich-Präsidenten über wirtfchalll ch n'toenb ge Ot'uermitbeningen vom 10. Rov. 1924 find mit Wirkung vom l.Ian. 1925 Richtunternehmer für dk B^-brr- gung zu vorübergehendem Oluf ent­halt von der erhöhten Umsatzsteuer befreit GS fallen hierunter solche Personen, die im Gegen­satz zu den Hotelbesitzern und Gastwirten alS Privatpersonen möblierte Räume vor­übergehend (tage- unb wochenweise) zu einem TageSfah von zwei Mark ober mehr vermieten. Weiterhin sind diejen'gen Steuer pflicht gen. bie Mieter zu ständigem Aufenthalt auf- nehmen (Studenten. Schüler. Äau?teute ufto.). von der Umfa^ftcuer be'rett bi? auf d? Einnah­men zur Bestreitung ihr?S Unterhalts ange­wiesen sind. GS kommen befarigen Zimmerver­mieter in Frage, die aus Brrmietung-en monat­lich nicht mehr alS 70 Re chsmark vereinnahmen.

Preu h. -Süddeutsche Klassen- lotterte. Rach der nihtamt'ichen TagsSliste sind bis jetzt von den Hauptgewinnen gezogen worden (ohne Gewähr): 500 000 Mk. auf Rr 91 350 300 000 Mk auf Rr 82011. 100 003 Mk. auf Rr. 118979 Die Ziehung der Schluhklasse endigt am 28. d. MtS.

d. Bei der gestrigen Ruhholz­versteigerung ber Stadt Gietzen wur­den bezahlt: Kiefernbauholz 3., 4. und 5. Kl. 32 bis 40 Mk.. Fichtenbauholz 3., 4.. Sa und 5 b Kl 34 biS 40 Mk., Sichenbauhvlz 2. bis 6 Kl. 36 bis 105 Mk.. Ahornstammholz 6. Kl. 20 Mk.. Fichtenderb- unb Reisslängen 1. unb 2 Kl. 23 bis 30 Mk., Gichenderbstangen 1. Kl. 30.50 Mk. je Fstrn.. Sichennuhscheiter 48 Mk., Fichtennutzreisig 2 Mk. je Raummeter.

/v Der Berein evang. Organisten und Chorbirigenten in Hessen hielt im Bereinsjahre 1921 drei Hauptversammlungen in den Städten: Mainz am 6. Oktober, in Bens­heim am 29 Dezember und in Fr edberg am 2 Januar 1925 ab. Um den Mitgliedern des BereinS den Besuch zu er leichtem, soll für bie Folge die Abhaltung von Tetlversammlungrn in den einzelnen Provinzen beibehalten werden. Auf jeder Bersammlung wurde ein Geschäfts­bericht erstattet und Bortrage gehalten. Kirchen-

»Die Sdielzeugschachtel". ein Ballett S.r Kinder von Andre H e! I e mit ber Tlulit von laute Debussy, erlebte am Donnerstag im Hrff Landesrheater feine brutsch: Uraufführung Die mehr eine Pantomime als ein Ballett bar- stellende Handlung führt Puppen in einer Spiel- zeugschachtel vor: sie gibt ein Abbild deS mensch­lichen LebenS oder soll es geben. In dem Ballett wird Ne Liebe eines Soldaten zu einer Puppe geschildert: aber der Soldat mutz sich ihre Siede erst im Kampfe mit Polichinell erringen Der Soldat wird hierbei verwundet, unb nach bem alten Rezept datz OlUfc.b Liebe eimelt pflogt ihn bic Puppe unb wendet ihm ihre Regung zu Zwanzig Jahre später sieht man daS Paar glücklich im Besitze eine* Landhauses, umgeben von einer Schai Kinder, und Polichmell ist alv Türhüter angestellt. DaS Spiel brich' plötzlich ob. intern sich ber Deckel über be SptelHeug schachtel senkt unb alles wieher in feine früher? Stellung zurückkehrt Parodie unb Karikatur smd bie Hauptelemente, auf der bie Musik D e busshs sich ausbaut, aber im ganzen erweist sich diese Art als einförmig: und wie die Hand lung. ist ebenfalls die Musik arm an Erfindung. Sie klingt überdies manieriert wegen ber stän­digen Verwendung der Ganztonlelter. S^vn^r bietet sie für die Entfaltung von Tänzen wen'g Gelegenheit. Der Beifall, den de an sich vorzügliche Ausführung fand, war sehr stark doch kann er nicht über die innere Leere unb Hohlheit biecS Balletts hinwegtäuschen das weder Kindern noch Erwachserven etwas zu sagen weist unb daS bei etwa einstündiger Dauer stellenweise recht langweilig ist.

Der Uraufführung ging al« Erstaufführung Die Geschichte vom Soldaten" voraus, die gelesen, gespielt und getanzt wird nach einer Dichtung von Ram uz und wozu Igor 6 t r a winS kh bie Musik geschrieben hat. Wenn auch diese Ausführung starken Beifall beim Publikum hatte, so galt dieser doch wesentlich den Dai-

toorfen.

Der Hausierer Heinrich von K e u h vwi Alsfeld hatte im Winter 1924 25 des öftere" gebettelt unb war keiner geregelten Arbeit nach­gegangen. so datz die Behörden sich feiner Fa­milie annehmen mußten. DaS Amtsgericht Als selb hatte ihn deshalb zu drei Wochen Aaft unb UebtrtocHuna an die LandeSpolizettebörde verurteilt. Die Strafkammer sah mit Rücksicht auf bie seitherige llnbrstrafthrit des von Keutz von ber ^leberweifung an die Landes Polizei be börbc ab und bestätigte im übrigen das ange­fochtene Urteil.

Das Amtsgericht Herbstein hatte einen Land Wirt wegen falscher Anschuldigung zu 1 Monat Gefängnis verurteilt, weil eS für erwiesen er­achtet batte, dost er wider besseres Wissen den Bürgermeister seine- Ortes wegen AmtSunter- schlagung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt hatte. Die Strafkammer sprach frei. Sie konnte nicht feststellen, datz der Angeklagte die ^Iniichtigkeii feiner Anzeige gekannt hatte unb billigte ihm. soweit Beleidigung vorlag. den Schutz des 8 193 St. S D. (Wahrnehmung be rechiigter Interessen) zu.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Lenders.

(Aus berRadio-ttmschau".)

Mittwoch, 11. Februar:

1 30 bis 6 Uhr: Opernnachmittag deS ber» stärkten HauSorchester«. 6 bl« 7 tthr Märchen- stunde. 7 bis 7.30 Uhr: Bortrag von Mar Beu- mann: »Alihebräische Vokalmusik7,30 ilbr: Bortrag von Paul BrNc»:Bach unb Händel". 8 biS 8,30 Ubr: Die Besprechung (Literarischer Teil). 8.30 älhr: Dläserlonzeri des Offenbachee- Musikvereins unter Leitung von Kapellmeister Zülich. 10 bis 11 Uhr: Kirchweih zu Trudelsing.

Die 11 Pfennige bdam mein Reffe als Spareinlage samt ber Sparbüchse: er fängt das­selbe Spiä an. daS ich einst mit grotzem Stolz getrieben habe. Run mag er von Onkel zu Onkel, von Tante zu Xante gehen und einsam- mein, ohne dah am Ende bic Kupfermünzen mehr gelten als bie höheren Stücke, wenn eS die wieder und Rickel gibt!

Dor den Schlitz, in den das Geld hineinge­worfen wirb, habe ich von innen wieder ein Stück Tuch geklebt, damit der Heine Kerl bie Münzen nicht herausschütteln farm Den Schlüssel hat er nicht bekommen, ber ift in meiner Hand geblieben Sobald bie Büchse gefüllt ist. foll er mich besuchen, dann wollen wir sie gemein­sam öffnen und das Geld auf ein Sparkassenbuch legen, damit er sparen lernt. Er soll sparen lernen, wie wir alle sparen gelernt haben, die dann unterwegs bie furchtbare Enttäuschung erlebt haben, datz man in wenigen Monaten ohne Schuld verlieren kann, waS man in Jahren unb Jahrzehnten zufammengetragen hat.

Ich habe ihm feinen blonbcn Scheitel ge­strichen. als er so voller Hoffnung vor mir stand unb mich fragte, ob Sparen schwer sei. Ja. es ist schwer, gerade heute besonders schwer, wo man nicht weih, ob die andern am Ende nicht doch die Klügeren sind.

wird eine gute Hebung für dich fein, habe ich ihm getagt.Hebung. Onkel, wofür?" Damit du Achtung vor dem Gelbe bekommst." Reue Zeit: du sparst wieder! -er.

Die (^rtoctbdlofenfürforqc.

Die Höchstsätze ber Erwer b»- losenunterstühung b tr ge vom 9 Fe­bruar ab in unserem WirtschaitSgebler bis auf weiteres wochentäglich

Gickencr ^odicnmarftpreife

am 10. Februar 1925 (Händlerpreise).

Es kosteten auf bem heutigen Wochenmarkt: Butter 2 Mk., Matte 35. Käse 70. Wirsing 20, Weih kraut 15, Rotkraut 20, gelbe Ruben 10 bls 12 rote Rüben 15. Spinat 50. Unter-Äoblrabi 8, Grünkohl 25. Rosenkohl 40 bis 60, Feldsalat 100. Tomaten 150. Zwiebeln 15 Meerrettich 40 blS 100 Schwarzwurzeln 70, Kartoffeln 5, Repsel 15 bis 20. Dirnen 10 bis 15. Dörrobst 30. Honig 40 Pf. bas Pfund. Eier 1415, Blumenkohl 120 bis 200, Endivien 100, Lauch 5 biS 20, Rettich 20 bis 70 Pf. bas Stück.

Wcttervoraussaae.

Bedeckt bis wolkig. mUbe, südliche bis west­liche Winde. Regenfälle. .

Ganz Mitteleuropa ist in den Wirkungs- bereich einer ausgedehnten nordwestl chen De­pression gekommen, deren Rückseite im A laoti­schen Ozean liegt Für die nächsten Tage tst damit keine durchgreifende Ausbesserung der Wetterlage zu erwarten. Die Zufuhr ozeanrscher feuchter Äft hält an.

Bornolizcn.

Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: V/2 ilfcrStein unter Siemen Allg. Deutscher Frauenverem: 8 Uhr ©aal- bau Sauer offentL Bersammlung mit Bortrag. Lichtspielhaus Bahnhosstrahe:Die Ribelungen". Astoria-Lichtspiele:Zirkusdwa".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es sei auch an dieser ©teile daraus hingewiesen, datz am Donnerstag, 12. Februar, keine Abonnement-Vorstellung statt» finbet

Leib und Seele im Sport" ist der Titä des DortrageS. den auf Veranlassung des akademischen Ausschusses für Oerbev-^ebun- gen in Giehen Herr Dozent Dr. R W. Schulte von ber preußischen und deutschen Hochscyule für 2eibed»ilcbungen in Derlm-Spandau am Donnerstag. 12. Februar, oben!« 8Vt Uhr, tm Palast-Lichtspielhaus halten wird. Dabe^ kommt

3n Gleich- und Vrehstrom- hochspannungr - Anlagen vollständig erfahrener älterer

Elektriker

gesucht.

Schriftliche Angebote mit Angabe der seitherigen Tätigkeit unter 13670 and. Gießener Anzeiger.

Sämtliche aus der Universiläls- Bibliothek vor dem 20 Januar 1925 entliehenen Bücher (mit Ausnahme der von Studenten entliehenen) sind bis spätestens 21. Februar d. I. zurückzugeben. 1397D

Giehen, den 9. Februar 1925.

Der Direktor: Dr. (Ebel. __

Schneider - Zwangs-

Innung Giehen. 5 Wir ersuchen unsere Mitglieder, sich an der am Mittwoch, dem 11. Februar, nachmittags 2 Uhr. stattfindenden Handwerker-Versammlung zahlre ch zu beteiligen. Der Vorstand. WMlMll am Seltersweg gegen gute Mete von alter, solider Frank, futter fttrma für bald oder später gesucht. Schriftliche Angebote unter 01221 an den

Siebener Anzeiger erbeten.

stellern.

Strafftammer