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OMNIBUSSE

^LASTWAGEN

FEUERWEHRGERÄfTE

DIE MAOIRUS-FAHRZEUCE WAREN AUSGESTATTET MIT CONTINENTAL R1ESENLUFTREIFEN, SIMPLEX ==

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Berlin

FraukiiM a.M-

Datum:

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VERKAUFSORGANISATION

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16 96 169.32

1 i,69 85 43 69.27

112,45

81.12 60 02

12.43.)

6,88

zunehmendem Umfange al8 Konkurrent auf dem europäischen Markt. Nachdem bereits größere russische Lieferungen nach Italien erfolgten, sind neuerdings auch zwei Dampferladungen von Ma- riopol in Frankreich eingetroffen. Die Sendungen gingen nach Paris, wo ihre Qualität befriedigt haben soll. Die Kohleförderung des Donez- reoiers hat zwar bei weitem noch nicht die Dorlriegsleistung erreicht, sie wies aber immer­hin im Iuli d. 2s. bereits wieder die Höhe von 738 480 Tonnen auf und stellte sich im August auf 737 035 Tonnen. Das Förderungs- Verhältnis des Gesamtjahres 1913 belief sich auf 25 160 000 Tonnen.

Bergwerksgesellschaft Georg von Giesches Erben. Der DHD. erfährt aus Bres­lau: Wie bestimmt verlautet, wird Harriman dem Giesche-Konzern unmittelbar nach Vertrags-Abschluß einen Vorschuß von 50 Mill. Rm. zur Verfügung stellen. Damit ist die Giesche-Gesellschaft in der Lage, ihre rund 60 Mill. Rm. betragenden Verpflichtungen zum größten Teil einzulösen. Giesches Erben sollen außer der Aktien-Minorität der neu zu gründenden amerikanischen Gesellschaft noch einen bestimmten Betrag von Vorzugsaktien erhalten, an die aber nach amerikanischem Recht fein Stimmrecht ge- knüost ist. Abgesehen von diesen 50 Mill. Vorschuß wird sich für die Giesche-Gesellschast aus der Trans­aktion noch der Vorteil ergeben, daß sie nunmehr über den deutschen Felder-Besitz unbelastet verfügt.

> Börsenkurse.

behaupteten ihren Stand, Mexikaner zogen mäßig an. Der Freiverkchr lag geschäftslos. Becker Kohle 4,75. Brown Boveri 54, Entrevrise 13, Growag 62,5, Pe« troleum 59,5, Ufa 48,5 Prozent. 3m roeiteren Ver­lause zeigte sich nicht die geringste Kaufneigung. Die Kurse schwächten sich weiter ab. Auch die Nachricht, daß Präsident Coolidge sich für die Freigabe des deutschen Eigentums einsetzen will, konnte zunächst einen merklichen Einfluß nicht gewinnen.Die Stirn« mung wurde zwar etwas freundlicher, was aber kursmäßig nicht zum Ausdruck kam. Der Geld­markt ist weiter flüssig. Tägliches Geld 8 Prozent, Monatsgeld für erfte 'Adressen 9,75 bis 10,25 Pro­zent, für zweite Adressen 10,25 bis 10,75 Prozent, also etwas niedriger. 3m Deoisenverkehr waren beträchtliche 3nteruentionen der Bank von Frankreich zugunsten des fran­zösischen Franken zu beobachten. Die Pfundparität ging daher gegenüber dem gestrigen Tiefkurs von 123,10 heute auf 120 zurück, d. h. der Kurs stieg auf 16,65 Mk. gegen 16,25 für 100 Franken. Auch Mailand war mit 122,50 gegen London etwas fester. Brüssel hielt sich gegen London auf 106,90. London befestigte sich gegen Kabel auf 4,847/e. .

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Amerikanische Violen

Belgische Noten .....

Dänische Noten ......

Englische Roten ......

Französische Noten .....

Holländische Noten Htolicnische Noten .....

Norwegische Noten

Deutsch-Oesterr. ä 100 Kronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten

Schweizer Noten .....

Spanische Noten

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten ....

Berliner

Berlin, 7. Nov. Die Börse stand, wie üblich, unter dem Eindruck des Wochenendes. Die Kurs- entwicklung wurde bereits durch kleinste Umsätze be­einflußt und zeigte keine einheitliche Linie. Die führenden Marktgebiete, namentlich der Montan» markt, neigten eher etwas zur Schwäche, da heute wiederum Meldungen über Stillegungen in der rheinisch-westfälischen 3ndustrie vorlagen. Kali- merte und Schiffahrtsaktien waren ebenfalls nied­riger. Verstimmend wirkte auf die Gesamtlage vor allem die Entwicklung des deutsch-spanischen Zoll- krieges ein, ebenso die bisher vorliegenden wenig günstigen Einzelheiten über den deutsch-italienischen Handelsvertrag. Die Frankenbaisse fiel dagegen heute weniger ins Gewicht, weil Paris in Reaktion auf den starken Sturz auf 124 heute vormittag sich gegen London auf 119,5 heben konnte. Der Kurs senkte sich gegen Mittag dann auf 120,25. Die übrigen Valuten zeigten keinerlei Veränderung. Die Geldoerhältnisje blieben weiter flüssig. Täg­liches Geld 810 Proz. Monatsgeld 10114 Proz. Die Nachfrage bleibt so gering, daß größere Be­träge, wie schon am Vortage, in Privatdiskonten Anlage suchten. Die gestern in Erwartung der Aus­führungsbestimmungen zum Aufwertungsgesetz stark bevorzugten Pfandbriefe lagen ebenso wie die Mehrzahl der übrigen Papiere und Wertpapiere sehr vernachlässigt. Es waren zahlreiche Abgeber am Markte. Die Spekulation hatte gestern ihre Er­wartungen bezüglich der Einzelheiten der Ausfüh­rungsbestimmungen doch wohl etwas zu weit ge­spannt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 7. Rov. Der Prvduttenmarkt war schwächer und das Geschäft sehr flau. Für Weizen 2 Rm. schwächer, für Doggen 3 bis 3> ?. Auch Hofer und Gerste niedriger. Futterartikel unver­ändert. Es notierten für je 1030 Kilo: Weizen, märt 219 bis 222, do. Dez. 234, da. März 236 50. Roggen, märt 135 bis 138. do. Dez. 156 bis 1d5, do. März 166, do. Mai 171,50 bis 171. Gerste, märf. 186 bis 210, Futtergerste 149 bis 161, Hafer, märf. 157 bis 167, do. Dez. 175, do. März 180; für je 100 Kilo: Weizenmehl 27 bis 3175, Roggenmehl 20 bis 22,50. Weizenkleie 11 20 bis 11,30. Roggenkleie 9 bis 9,20. CBiftoria- erbfen 24,50 bis 31,50, kleine Speiseerbsen 23,50 bis 25.50. Futtererbsen 18,50 bis 20,50. Pelusch­ken 17 bis 18. Ackerbohnen 20 bis 21. Wicken 21 bis 25. Lupinen, blau 11,50 bis 12,50. Raps­kuchen 14,20 bis 14,30, Leinkuchen 21,30 bis 21,40, Trockenschnihel 7,80 bis 8, Torfmelasse 9.20 bis 9,50, Kartoffelstöcken 12,80 bis 13, Zucker 20.20.

Frankfurter Börse.

(Stgener Drahtbencht desGießener Anzeigers".) Frankfurt, 7. Nov. Tendenz flau. Die Hal­

tung der Aktienmärkte war im Zusammenhang mit einer Reihe recht ungünstiger Momente lustlos und Überwiegend sehr schwach. Die Unsicherheit wurde durch die drohende Reichstagsauflösung und den un­günstigen Verlaus der deutsch-spanischen Wirtschafte. Verhandlungen erheblich vergrößert. Verstimmend wirkten ferner ungünstige Wirtschaftsberichte, wobei besonders auf die weiteren Stillegungen im Ruhr­gebiet verwiesen wurde. Bei dem Fehlen jeglicher Äaufneigung wurden neue starke Abgaben veran­laßt, die eine weitere, vereinzelt ganz beträchtliche Senkung der Kurie herbeiführten. Die Rückgänge, die sich bei den führenden Werten einstellten, be­trugen 34 Proz. Scharf gedrückt waren vor allem Schifsahrtswerte. Der Montanmarkt hatte ebenfalls erhebliche Rückschläge zu verbuchen, dagegen zeigten Chemiewerte ziemlich gehal- tene Kurse. Elektrowerte bröckelten weiter ab. Bankaktien waren zunächst umsatzlos. Die übrigen Märkte lagen uneinheitlich, aber überwie­gend schwächer. Am deutschen Anleihemarkt gingen 5proz. Reichsanleihe auf 0,202 zurück. Pfand­briefe hatten bei stillem Geschäft gleichfalls Rück­schläge aufzuweisen. Ausl ändische Renten

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden 2t.. .. übernimmt die Deduktion dem Pvbfll n ng )

Gießen, 7. Nov. 3n den hiesigen höhe­ren Schulen haben in den letzten Tagen Schul­leiter oder Klassenlehrer die Frage an die Schüler bzw. Schülerinnen gerichtet:Wer von Euch hat am vergangenen Sonntag an der Feier der vater­ländischen Verbände teilgenommen?"

Die Eltern, die ihren Kindern die Erlaubnis erteilten, dieser Zusammenkunft beizuwohnen, oder mit ihnen daran teilnahmen, haben ein berech­tigtes 3nteresse , zu erfahren, mit wel­chem Recht diese Frage ge ft eilt wurde, was mit ihr beabsichtigt ist, und welche Folgen die mit ihrer Genehmigung erfolgte Beteiligung für ihre Kinder hat. Vielleicht kann die Beantwortung dieser Frage, die im allgemeinen 3nteresse liegt, auch gleichzeitig darüber Bescheid geben, ob ähnliche Fragen auch bei Veranstaltungen ande - rer Verbände an die Schüler gerichtet worden sind ober gegebenenfalls gerichtet werden; denn es ist doch anzunehmen, baß das Landesamt für das Bildungswesen Darmstadt, von dem doch wohl die Anregung zu dieser Frage ergangen ist, in solchen Dingen paritätisch zu Werke gehe.

Gin Vater.

fleisch kann auch am anderen Tage wie frische- Fleisch behandelt werden.

Einen anderen Dorteil bietet das Gefrier- fleisch dadurch, daß es infolge seines bedeuten­den Fettgehaltes bei der Wahl der richtigen Stücke fast ausschließlich im eigenen Fett ge­schmort werden kann. Da an sich der Preis deS Gefrierfleisches etwa 80 Prozent unter dem ein­heimischen Fleischpreis zurücklicgl. so ergeben sich in Verbindung mit dem höheren Fettgehalt unb größeren Rährwert bedeutende wirtschaft­liche Vorteile aus der Verwendung gefrorenen Fleisches im Haushalt.

Das nach Gießen eingeführte Gefrierfleisch wird in dem Schlachthof jeweils einer Rach­untersuchung unterzogen und in dem Kühlhaus bei 02 Grad Celsius innerhalb 1014 Tagen allmählich aufgetaut.

Kleine Straffammer Gießen.

Gießen, 6. November. Zur Verhandlung standen :

1. Strafiadje gegen Bruno H., Schleifer aus Nieder» Mörlen, wegen gefährlicher Körper­verletzung. S). war in erster Instanz durch Urteil des Amtsgerichts Friedberg zu einer Gesamtstrafe von 3 Monaten Gefängnis verurteilt wor­ben. Gegen bieses Urteil legte er sowie vorsorglich die Staatsanwaltschaft Berufung ein. 3n der heu­tigen Berusungsverhandlung wurde von der Ver­teidigung darauf hingewiesen, daß der Angeklagte Psychopath und infolgedessen nur gemindert verant­wortlich sei. Daraufhin beschloß das Gericht eine Vertagung, um bezüglich des Vordringens der Der- teibigung weitere Ermittelungen anzustellen.

2. Strafsache gegen 3akob R., Händler aus (9 a m b a d), wegen Diebstahls. R. wurde beschul­digt, bei Holzheim ein weißes Schaf aus einer Herde gestohlen zu haben. 3n erster 3nstanz wurde er deshalb zu 1 Monat Gefängnis verurteilt. Auf die von dem Angeklagten und vorsorglich von der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung wurde der Angeklagte mangelgenügenden Beweises freigesprochen. Die umfangreiche Beweisauf­nahme ergab eine Reihe von Widersprüchen in den einzelnen Zeugenaussagen, die nicht aufgeklärt wer den konnten und sich unlöslich gegenüberstanden. Der Berufung des Angeklagten wurde daher statt- gegeben.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Dienstag, 10. November:

3.304 Uhr: Die Stunde der 3ugend:Vom Leben und Weben in der Natur", vorgetragen von Lehrer Karl Stricker Aus dem Dogelleben zur Winterszeit Trmchen (Die Haubenlerche) von Arno Marx (Für Kinder vom 10. 3ahre ab). 4.30 bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Cesar Franck. 66.30 Uhr: Die ßejeftunbe: Aus Till Ulenspiegel unb Lame Goedzack^ von Charles de Coster. 6.307 Uhr:Moderne Abwasser-Klä­rung", Vortrag von Direktor 3ng. Mohr-Wiesbaden. 77.30 Uhr: FunkhochschuleDer Zweck des Senckenbergischen Museums unb ein Ueberblick über die darüber geplanten Vorträge", Vortrag von Pro­fessor Dr. Dreocrmann. 7.308 Uhr: Funkhoch­schule:Die pharmakologische Einwirkung von Arz neimitteln auf Tier unb Mensch" von Professor Dr. Lipschitz. 8-8.30 Uhr: Engllscker Unter­richt. 8.30 9.30 Uhr: Deutsche Mundarten, ein Zyklus, Fritz Reuter (Vortrag mit Rezitationen). 1011 Uhr: Uebertragung von Kassel: Landesbi­bliothekdirektor Dr. Wilh. Hopf spricht überReise- eindrucke aus Rumänien".

Das Gefrierfleisch.

Don der Gießener Stadtverwaltung wird uns geschrieben:

Bekanntlich hat die Reichsregierung die Ein­führung einer begrenzten Menge Gefrierfleisch vom Zoll freigegeben, um dieses durch Ver­mittlung der Städte oder Gemeinden ohne erheb­lichen Preisaufschlag den weniger günstig ge­stellten Devölkerungsfchichten zu vermitteln. Es kann hier nicht unsere Aufgabe sein, die volks­wirtschaftliche Seite, insbesondere ihren Einfluß auf die Landwirtschaft zu erörtern, denn die Tat­sache steht doch fest, daß zur Zeit die inländi­schen Fleischpreise für einen großen Teil der Be­völkerung kaum erschwinglich sind.

Andererseits gibt es kein anderes Nahrungs­mittel, das in gleicher Weise wie das Fleisch die den schwer körperlich oder geistig angestreng­ten Bevölkerungsschichten unentbehrliche Eiweih- stvfse zusührt.

Leider besteht aber gegen den Genuß von Gefrierfleisch noch immer eine gewisse Llbneigung, sie wurde befördert durch manche Erfahrungen der Kriegs- und Rachkriegszeit, wo vielfach alte Heeresbestande aus dem Ausland bei uns Ein­gang sanden. Diese, zum Teil aus minder­wertigem Fleisch und durch allzu lange Lagerung und wiederholten Transport beschädigt, schmeck­ten trocken und konnten dem Gefrierfleisch keine Freunde holen. Seitdem aber wieder geordnete Verhältnisse eingetreten, sind derartige Vorkomm­nisse früherer Zeit vollständig verschwunden. Eine großartige Organifatio'n sorgt dafür, daß das Gefrierfleisch in kürzester Zeit feinem Der- Wendungsort zugeführt wird. Die großen Fleisch- Verwertungsanlagen, mit den modernsten, zum Teil deutschen Maschinen ausgestattet, verbür­gen jeden denkbar hygienischen Schutz. Durch beamtete Aerzte werden die Schlachttiere unter­sucht. Rur unter der Bedingung strengster tier­ärztlicher Kontrolle lassen die europäischen Staaten die Einfuhr von Gefrierfleisch zu und behalten sich selbst die llebertoadjung der ein­zelnen Betriebe: vor. Bei der Schlachtung und dem Transport wird durch sinnreiche mechanische Einrichtungen, wie sie auch in unseren ein­heimischen Schlachthäu'ern durchgeführt sind, jede Berührung des Fleisches mit der menschlichen Hand möglichst ausgeschieden. Rach der Schlach­tung und Zerlegung werden die Rinderviertel zunächst vorgekühlt und knochenhart eingefroren. Eine feste Umhüllung schützt die Stücke vor jeder Beschmutzung auf dem Transport. Einige Dampfer mi* maschinell betriebenen Kühlanlagen übernehmen die Besorge ung zu den Kühlhäusern in Hamburg. Von dort erfolgt, nach erneuter Untersuchung, die Verkeilung an die mit ent­sprechenden Einrichtungen versehenen Großstädte.

Aber auch das beste Gefrierfleisch wird nicht befriedigen, trenn es falsch behandelt wird. Das kann schon geschehen, indem das Fleisch längere Zeit in unzulänglichen Kühlräumen gelagert wird. Auch die Lagerung auf Eis ist unzweckmäßig. Bürgschaft für einwandfreies Fleisch bieten nur maschinell betriebene und sachgemäß eingerichtete Kühlräume. Ein weiterer Fehler wird häufig dadurch begangen, daß man die gefrorenen Stücke bereits vor dem Auftauen in kleinere Stücke zerlegt. Dann entstehen zahlreiche Schnittflächen, aus denen der Fleischsaft abläuft. Kein Wunder, daß dann der Metzger klagt, das Gefrierfleisch liefe weg" und daß die Hausfrau schilt, gefrorenes Fleisch feit roden! Das liegt nicht am Fleisch, sondern lediglich an falscher Behandlung. Gefrierfleisch muh in ganzen Stücken, und zwar langsam und allmählich aus­getaut werden. Bei dieser Behandlung saugen die Eiweihstoffe des Fleisches das beim Ge­frieren zu Eis erstarrte Wasser vollständig und restlos wieder auf, während bei schnellem Auf- tauen den Eiskörpern dazu keine Zeit bleibt. Richtig behandeltes Gefrierfleisch bleibt voll- saftig und darf sich auf dem Ladentisch nur durch seine mehr zartbläuliche Rosafarbe vom frischen Fleisch unterscheiden.

Auch nach der Zubereitung darf gutes Ge­frierfleisch keinen Unterschied vom Frischfleisch zeigen. Den gültigsten Beweis lieferte ein Probe- essen bei Gelegenheit einer Tagung des Derban- des Deutscher Hausfrauen. Es wurden neben­einander Gerichte von frischem und gefrorenem Fleisch verabreicht. Jede Teilnehmerin verzeich­nete auf einer Karte, welche von den beiden Portionen jeden Ganges sie für frisches ober für -gefrorene^ Fleisch hielt. Die Abstimmung zeigte, dah eine Unterscheidung unmöglich war, denn die Hälfte der 200 Teilnehmerinnen hatte richtig, die Hälfte falsch geraten. 3n England geben viele Hausfrauen dem Gefrierfleisch den Vorzug, weil es durchschnittlich mehr Rähr­wert besitzt als das einheimische Fleisch. Das hat feinen Grund in den durchweg besseren Lebensbedingungen, unter denen das ausländische Vieh aufwächst. Auswärtiges Gefrierfleisch ent­hält durchweg viel mehr Fett. Anderseits ver­liert Gefrierfleisch infolge Verdunstung in der Behandlung und Lagerung einen Teil seines Wassergehaltes, so dah bei gleichem Gewicht gutes Gefrierfleisch stets einen bedeutenden Mehr­wert an konzentrierten Rah rungs st offen ent­hält.

Das Gefrierfleisch muß nach dem Auftauen sofort verwendet werden. Will oder kann man das in den nächsten Stunden nicht ermög­lichen, so muß Dratfleisch kurze Zeit in heißem Fett von allen Seiten scharf angebraten wer- den, Kochfleisch wird 5 Minuten in sprudelnd kochendes Wasser getaucht. Dadurch gerinnt das Eiweih an der Fleischoberfläche, die Poren schließen sich und das so behandelte Gefrier-

5F/0 Deutsche RetchSanleibe 4% Deutsche Reichsanleihe . y/t6/« Deutsche Reichsanlethe 3% Deutsche ReichSanlcihe Deutsche Sparprännenanleihe 4% Preußische RousolS . . . 4°/o Hessen .......

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Deunche Wertb. Dollar-Ant. dto. Doll.-Schav-Anwrtsng.*> 4*/o Zolltürfen 6% Eoldmcrtkaner ....

Berlin er Handelsgesellschaft Lommerz- und Pnvat-Bank Sund Naiionaldank ! Bank ! BercinSbank DiSconlo Commandtt .... Metallbau!..........

Mitteldeutsche Crcditbank . . Oestcereichische Kreditanstalt Weltbank ......

Bochumer Guß ....... BudcruS Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. Harpener Bergbau.....

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. .... Laurahütte Oberdedarf . Phönix Bergbau ...... Rhcinsiabl ..........

Nicbeck Montan ....... TelluS Bergbau ...... Hamburg Amerika Paket. * . Norddeutscher Llovb

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo Cont -Ouano Badische Anilin........

Chemische Mäher Alaptn . . (Goldschmidt Gries i eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung ....... NütgerSwerke ........ Scheideanstalt

Allg. ElektrtzitätS-Gesellschast Beramann .........

Malnkrastwerke ....... Schurken Siemens & Halske ......

Adlerwerke Klcyer ...... Daimler Motoren. ...... Heyligerrftaedt ....... Meguin.......... .

Motorenwerke Mcmnbeim Frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . Metallgcsell chaft Frankfurt. Del. Union Ä.-G......

Schuh'adrik Herz ...... Sichel. .

Zellstoff Waldhof Zulkenabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Bft- verleiht roiigcs, jugendf rlschee

.5 Antlitz u. ein rein, zarter Teint.

B 8 Alles dies erzeugt die echte

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Kreuz-Drog. Aagnst Noll, Noniiadt-Drog. Dane Noll, P. J. Eöbs, Seiteatabrla, Germaaia-Dreg. C. Seibel, AiUer-Drogerto W. Waldscholdt, Drogerie Georg Wa'Jenlals, Drogerie Otto Winterhof!. 46o

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Börse.

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Amtliche Noti rung l^cld Prie>

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Christiania.

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Stockholm .

112.13

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Italien. .

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Schweiz . .

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Budapest. .

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Bulgarien

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Lissabon

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Athen

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Canada. . .

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Uruguay. .

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Banknoten.

Berlin, 7 Novbr

1

Geld

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York

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24

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24,9

1 24,75

1 20

28

27

26

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1 28.5

25

24

93

90 5

55

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55 1

| 55

22

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22

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61

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44

1 44

45,5

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Vertretung: GEORG KARL REIT, Werkzeugmaschinenfabrik, GIESSEN

CRANDPRIX 4A GROSSE INTERN, r |y AUTOMOBILAU11TELLUN6 RIO DE JANEIRO

1 9 2 r - INTERNAT. RW/IKHE ZUVERLA//1GKEIT/FAHRT fÖR GERINGSTEN BRENNSTOFFVERBRAUCH- BESTE BESCHAFFENHEIT JONDERPREir^DIPLOM