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ffiicßen, den 4. Juni 1925.

Der Oberbürgermeister.

3. D.: Dr. Rosenberg.

öffnungstermin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 5. Zuni 1925.

Kreisbauverwaltung.

Ce 11 arius.

Vorbehalten.

Gießen, den 6. Juni 1925. Hess. Kulturbauaml Gießen.

H. Steinbach Regierungsbaurat.

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D'ie Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister, denn alle Einreibungen, Packungen, Bäder, Dalben usw. lindern nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht das Hebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas tostet, aber ehe ich Ihnen nwhr sage, lesen Sie den folgenden Brief:

Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 5. Juni 1925.

Kreisbauverwaltung. Cellarius.

Solche Briefe besitze ich Tausende, und nun hören Sie weiter.

Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden durch Ent­giftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warm­halten nichts.

Zur Beseitigung der Harnsäure aber dient das Gichtosint.

Sie können das glauben oder nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig dafür ausgeben, ehe Sie sich überzeugt haben.

der pneumatischen Eistunnelbahn, das letzte Ende im Flugzeug über das Gebirge.

Stratoff war in Petrolea zurückgeblieben. Er hielt es für zweckmäßiger, dort die Entscheidung abzuwarten, um je nach dem Ausfall des Kampfes seine Entschlüsse fassen zii können.

Eine kleine elektrische Tunnelbahn brachte Linda und Sanders bis zu dem Lift, mit dem sie in wenigen Minuten zur Spitze des Beobachtungs­standes gelangten. Hier wurden sie von Kersten, dem militärischen Oberbefehlshaber von Nova Thule, empfangen.

Der kleine, behaglich erwärmte Raum erlaubte durch rings im Kreise angebrachte Glasfenster einen Rundblick nach allen Seiten über die im hellen Sonnenlicht liegende arktische Landschaft.

Bon hier aus werden Sie also die Verteidi­gung Platinias leiten, Herr Kersten?" frage Linda. Fürchten Sie nicht einen Bombenwurf aus der Höhe oder einen Schuß in die Glasfenster? Ganz davon abgesehen, daß die Oberleitung verloren­ginge, wenn Ihnen etwas zustieße?"

Mein Gefechtsstand treibt Mimikry", antwor­tete Kersten.Jetzt, solange noch überall Schnee liegt, ist er weiß angestrichen und daher von oben nicht zu erkennen. Aber wir brauchen einen Bom­benwurf gar nicht zu befürchten. An der spitzen Form des Daches würden die Geschosse abgleiten, ohne zu krepieren, und eine Explosion unten am Boden schadet dem elastischen und luftigen Gestänge nur wenig. Unangenehmer wäre es schon, wenn man mich hier unter Maschinengewehrfeuer nähme. Dann muß ich die Sicherheitsjalousien herunter­lassen. Sehen Sie, so!"

Ein Hebeldruck brachte einen kleinen Elektro­motor in Bewegung worauf sich sogleich vor allen Glasscheiben starke Stahlschilde herabsenkten, die das Zimmer fast verdunkelten und nur schmale Sehschlitze freiließen. Kersten hob die Schutzvorrich­tung wieder und fuhr dann fort:

Natürlich beruht die Oberleitung der Vertei­digung nicht lediglich auf mir. Sollte ich ausfallen, dann tritt ein bereits bestimmter Ersatzmann an meine Stelle, der seinen Beobachtungsturm nicht weit von hier hat. Außerdem wissen alle Unter­führer genau, was sie zu tun haben."

Sanders unterbrach.

Am besten ist es. Sie geben Frau Stratoff .

Arbeitsvergebmrg.

Für die Herstellung einer Berieselungs- anlage auf dem Gelände der Landes- Heil- und Pflegeanstalt zu Gießen sollen nachfolgende Arbeiten und Lieferungen vergeben werden:

Los 1: Herstellen eines Absthbeckens, Pumpenraums, Sammel- und Verteilungsbehälters.

Los II: Graben- und Rohrverlegungs­arbeiten.

Pläne und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebotsvordrucke für 2.- bezw. 1.- Mk. in bar, bei uns zu haben. Eröffnung der Angebote in Gegenwart der Bieter Samstag, den 20. Juni, vormittags 10 Llhr, auf un­terem Bureau, Frankfurter Straße 29. Zufchlagsfrist 6 Wochen, freie Auswahl

Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Postkarte sofort mit und adressieren Sie diese an: Geruraldepot der Viktoria - Apotheke. 'Ber­lin A 235, Friedrichstraße 19. es geht Ihnen dann vollständig kostenfrei eine Probe Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchs­anweisung zu.

Wenn Sie sich überzeugt haben, so steht es Ihnen frei, mehr von dem Mittel zu beziehen oder es in einer Dortigen Apotheke zu kaufen:

Gichtosint ist in den meisten Apotheken zu haben.

Bureau-Fräulein

welches in der Buchführung bewandert ist und flott Maschine schreiben kann, wird per sofort oder zum späteren Eintritt ge­sucht. Selbige muß durchaus zuverlässig sein und in Abwesenheit den Chef ver- tteten können. Schriftliche Angebote mit Gehaltsangabe unter 04998 a. d. Gießener Anzeiger erbeten.

Funkentelegramm aus Platinia. An den Präsidenten von Frankreich.

Das unbefugte Betreten von Nova Thule wird mit Arretierung bestraft. Sanders.

8.

Auf einer der Höhen, die den Talkessel von Pla­tinia im Zrcüse umgeben, ist ein Beobachtungsturm errichtet. Er besteht aus luftigem Stahlgestänge mit daraufgesetzter kleiner Kammer, die etwa 4 Meter im Quadrat mißt.

Hierher begaben sich Sanders und Linda, die die Erlaubnis erbeten hatte, die Verteidigungsan­lagen besichtigen zu dürfen. Auf die Nachricht von dem französischen Ultimatum war sie sofort von Petrolea nach Platinia geeilt: die erste Strecke in

Arbeitsvergebmrg.

Zum Reubau eines Dier-Familien-- Wohnhaufes für die Stadt Lich werden die Erd-, Maurer-, Steinmetz-, Zimmer-. Dachdecker-, Spengler- und Schmiede­arbeiten sowie die Trägerlieferung zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Angebotsvordrucke, Zeichnungen und Be­dingungen liegen vom Donnerstag, dem 11. d. M., auf der Kreisbauverwaltung Zimmer Rr. 18 offen. Angebotsvordrucke werden daielbst, solange der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abge­geben. Die Angebote sind verschloffen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen zu dem am 15. Juni d. Is., vormittags 10 Llhr, stattfindenden Er-

Arbeitsvergebung.

Rachstehende Arbeiten zu den Er­weiterungsbauten an der Lupusheilstätte in Gießen sollen auf dem Wege des öffentlichen Angebotes vergeben werden:

1. Glaferarbeiten 4 Lose

2. Weihbinderarbeiten 5

Die Unterlagen liegen im Bureau des Architekten, Baurat Meher, Frank­furter Strahe 5, offen.

Die Angebote sind bis zum Montag, dem 15. Juni, vormittags 11 Llhr, ver- schloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen an die Lupusheilstätte einzu­reichen, woselbst auch die Eröffnung statt- findet.

Gießen, den 8. Juni 1925. [5784D

Der Heilstätten-Verein für Heffen.

Leistungsfähige Dampfmvlkerei hat noch regelmäßig

einige hundert Liter hoch­prozentige, haltbare

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preiswert abzugeben. Schriftliche Singe* bote unt 04982 an den Gieß. Anz. erb-

Feuer am Nordpol- Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Laffert.

Ich teile Ihnen mit, daß Ihre Gichtosint- Tabletten schon nach zwei Monaten bei mir überraschenden Erfolg erzielt haben. Mit jedem Tage fühle ich mich wohler und kann jetzt trotz meiner 65 Jahre große Fußtouren in den Bergen machen und auch die schwersten Arbeiten mit Leichtigkeit verrichten .Die Kur setzte ich ge­treulich fort, ich hoffe den Rheumatismus für immer los zu fein.

Ihnen sage ich meinen besten Dank unö empfehle Ihr vorzügliches Präparat in Be­kanntenkreisen.

Hochachtungsvoll I. B. in A"

Verlegung der HeMs-PerßtigttW der Stadt (Biegen

aus Donnerstag, den 11. Juni, und Frei­tag, den 12. Juni 1925.

Das Heugras von den städtischen Wiesen soll'öffentlich meistbietend versteigert werden, mid zwar:

Donnerstag, den 11. Juni 1925 vormittags 9 Uhr Zusammenkunft am Schlachthos:von den Wiesen im Neustadter r Feld und Hohleiche.

b) vormittags 10' Uhr in der Restauration von Georg Schrimpf, naiferaUee 4: von den Wiesen im Hegstrauch und vom Obst- baumstück an der Licher Straße in 4 Abteilungen.

c) nachmittags 2 Uhr im Philvsophenwald: von den Wiesen am Fürstenbrunnen, im Wiesecktal, zirka 42 Morgen Wiesen An der Lselswiese" (fr. Staat) und von den Wiesen in der Gemarkung Wieseck.

Freitag, den 12. Juni 1925

a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle an der Rödgcr Straße: von den Ochsen- wiesen.von den Wiesen :m Stolzenmorgen, am Utersbiunnen und Altentisch.

b) nachmittags 2 Uhr an Ort und Stelle: non den Wiesen in der Gemarkung Grohen-Buseck und Rödgen.

Steigüe hader, welche die Wiesen zu besichtigen beabsichtigen, wollen sich an den städtischen Wiesenmeister-Stelloertreter Klos, Am Rodtberg 5. wenden.

Die Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, Vorstehendes in . ihrer Gemeinde bekannt machen zu lassen.

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Verkauf.

Nächsten Freitag, den 12. Juni, mittags 1 Uhr, soll ein erstkl. fetter, zirka 18 Zentner schwerer 5812D

Simmentaler Bullen auf dem Wege schriftlichen Angebots ver­geben werden.

Angebote können auf hiesiger Bürger- meistere! auf Lebendgewicht eingereicht wer- den. Die (Eröffnung findet im Gemeinde. Haus mittags 1 Uhr statt, wo alsdann die Bedingungen bekannt gegeben werden.

Reiskirchen, den 8. Juni 1925.

Bürgermeisterei Reiskirchen: Schomber.

Sie wird die etwaige Angliederung an eine Großmacht bestimmen. Alle wohlerworbenen Rechte Privater werden natürlich in vollstem Maße be­achtet.

Wir lasten der Verwaltung von Nova Thule eine Frist von 24 Stunden, unsere gewiß loyalen Bedingungen anzunehmen. Nach Ablauf dieser Zeit werden wir zu kriegerstchen Maßnahmen über­gehen, die den Charakter einer Strafexpedition gegen Piraten besitzen. Sie richten sich in keiner Weise gegen die arbeitende Bevölkerung, vor allem nicht gegen die Russen oder Amerikaner, die un­seres besonderen Schutzes gewiß find, sondern nur gegen (^walthaber des Landes.

erwarten mir auch von der friedlieben­den Arbeiterschaft, daß sie in keiner Weise unsere notwendigen Kriegshandlungen zu beeinträchtigen sucht. Wer vo-.i unseren Truppen dabei betroffen wird, daß er feindliche Handlungen gegen franzö­sische Soldaten oder Flugzeuge unternimmt, ver­fällt den Krieg-Gesetzen, nach denen in einem Lande, besten Selbständigkeit nicht anerkannt ist, die Todesstrafe verhängt werden muß.

Der Präsident von Frankreich.

einen kleinen Ueberblick unserer gesamten Ver­teidigungsanlagen."

Ach, bitte ,ja!" rief Linda.

Kersten fuhr fort:

Sobald es gewiß schien, daß die Franzosen einen Angriff auf Nova Thule machen würden, hielten wir es für das wichtigste Erfordernis, Pla­tinia völlig unangreifbar zu machen. Petrolea und Ferreata sind durch ihre Lage unter dem Eise ge­nügend geschützt. Außerdem ist es kaum möglich, gegen diese beiden Orte vorzugehen, ohne sich vor­her Platinias bemächtigt zu haben.

Als erstes Erfordernis mußten wir hier alle wichtigen oberirdischen Anlagen verschwinden las­sen, weil sie den feindlichen Bombenwürfen zu sehr ausgesetzt werden. Die eigentlichen Fabrikräume befinden sich jetzt völlig unter der Erde, während wir die Wohnungen der Arbeiter und Angestellten hierher an den Steilabhang des Gebirges verleg­ten. Ein darüber angebrachtes, stark abgeschrägtes Drahtnetz wird alle Bombenwürfe abfangen und in einen danebenliegenden Abgrund gleiten lasten."

Wo befinden sich denn die Schuppen für un­sere Kampfflieger?" fragte Linda.

Sie sind direkt in eine steile Felswand ein­gebaut." Kersten wies mit dem Arm nach rechts, an den Masten der Funkenstation vorbei.Ver­mögen Sie dort die fünf dunklen Stellen an jenem Abhange zu erkennen? Es find die Aufenthalts­räume der Kampfflugzeuge. Sie stehen immer zu Zweit nebeneinander. Durch eine automatische Ab- flugvorrichtung können sie von der Stelle aus fort= geschnellt werden und vermögen dann gleich auf­zusteigen."

Auf den Schutz unserer Transportluftschiffe mußten wir verzichten", warf Sanders ein.Für so zahlreiche Maschinen waren gesicherte Unter­kunftsräume nicht mehr zu beschaffen. Wir ließen daher die oberirdischen Hallen bestehen. Sobald wir das erste Anzeichen eines feindlichen Angriffes er­halten, müssen alle nicht für den Kampf bestimm­ten Flugzeuge aufsteigen und sich nach Petrolea begeben."

Glauben Sie wirklich mit nur 10 Kampfflug­zeugen dieser ganzen ungeheuren französischen Luft­flotte widerstehen ju können?" fragte Linda.

Kersten lachte stillvergnügt vor sich hin.

Baldrianwein

Arbeitsvergebmrg.

Zum Reubau eines Pfarrhauses zu Trais-Horloff werden die Erd-, Maurer-, Steinmetz-, Zimmer-, Dach­decker-, Spengler-, Schmiedearbeiten und die Trägerlieferung zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Angebots­vordrucke, Zeichnungen und Bedingungen liegen vom Donnerstag, dem 11. d. Mts., auf der Kreisbauverwaltung, Zimmer Rr. 18, offen. Angebotsvordrucke werden daselbst sowie auf dem Evang. Pfarramt zu Trais-Horloff, solange der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Die Angebote sind verschloffen, portofrei und mit entsprechender Auf­schrift versehen zu dem am 16. Juni d. Is., nachmittags 3 Llhr, auf der Kreisbauverwaltung stattfindenden Ver­dingungstermin einzureichen.

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Das wäre allzu leichtfertig gehm.delr', er. klärte er.Trotzdem unsere Kampfflieger eine un­geheure Ueberlegenheit gegen die der Franzosen besitzen. Unser Plan ist ein ganz anderer. Und da­mit komme ich auf die wichtigste und streng geheime Angelegenheit der Verteidigung: Auf allen Höhen rings um Platinia in einem Umkreise von etwa 5 Kilometer wurden 8000 Maschinengewehre ausge­stellt. Sie sind immer in Batterien von je 50 ver­einigt, deren jede nur drei Mann zur Bedienung erfordern iie sich in bombensicheren Unterständen befinden. Diese Maschinengeschütze besitzen ein grö­ßeres Kaliber als die alten Maschinengewehre und siehen etwa in der Mitte zwischen Gewehr und Ge­schütz. Dafür geht auch ihre Reichweite bis auf 4500 Meter Höhe, und ihr Geschoß wirkt beim Auf­treffen stark explodierend."

Ich kann mir nicht vorstellen, wie nur drei Mann gleichzeitig 50 Geschütze richtig bedienen sollen , meinte Linda.Sie sind ja nicht einmal im­stande, die feindliches Flieger in der Lust., zu er­kennen. Wie sollen sie sie dann noch beschießen und gar treffen?"

Die Bedienungsmannschaften haben nichts weiter zu tun .als in ihrer Batterie etwaige Stö­rungen zu beseitigen", erklärte Kersten.Gerichtet und abgefeuert werden die Geschütze von hier aus." Er führte Linda zu einem in der Ecke des Beobach­tungsstandes befindlichen Tisch, der etwa ein Meter im Umfang besaß. Sehen Sie hier, meine Zentrale für den Abwehrkampf. Die Platte des Tisches ist ein genaues Abbild der Umgebung von Platinia. Das darauf befindliche Gewirr von Schaltknöpfen und Hebeln ermöglicht es, durch den elektrischen Strom jede Batterie einzeln oder auch in Gruppen abzufeuern. Die Richtung der Geschütze zeigt im allgemeinen senkrecht nach oben, doch lassen sie sich von hier auch bis zu 45 Grad nach allen Seiten abdrehen. Unser Verteidigungsplan läuft in großen Zügen darauf hinaus, möglichst viele feindliche Flieger in den inneren Kreis der Verteidigungsan­lagen zu locken, aus dem sie dann kaum mehr her­auskommen werden. Da auf zehn Meter Länge jedesmal sechzehn Geschütze stehen, brauchen diese nur ein senkrecht in die Luft gerichtetes Sperr­feuer abzugeben, um jegliches Entkommen der feindlichen Flugzeuge zu verhindern."

(Fortsetzung folgt.)

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Gesamtprobe der Bässe für die Massenchöre.

Am 15. Juni 1925, pünktlich abends 83/4 Ubr, im Saalbau Sauer

Gesamtprobe der Tenöre für die Massenchöre. Z Otto Görlach. Karl Horetzscck.

Bienenkorb

In den Tagen von Mittwoch, den 10. Juni bis Samstag, den 13. Juni einschließlich, jedesmal in den Tages­stunden von 10 - 1 Uhr norm, und von 3 - 6Uhrnachm.,wird die Abt-Dienen- korb des Alicefrauenoereins zu Gießen in dem Laden des Herrn Heinr. Hettler (Ecke Sudan!. u. Frankfurter Str.) eine mit Verkauf verbundene Ausstellung ihrer Erzeugnisse veranstalten. 5750D

Die Anstreicherarbeiten zu 19 Woh- nungsneubauten in Wetzlar-Aiedergirmes sollen in öffentlicher Ausschreibung ver­geben werden.

Angebotsvordrucke können gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung der An­fertigungskosten im Betrage von Mk. 2.50 bezogen werden. Die Angebote sind in versiegeltem Umschlag mit der Aufschrift Angebot auf Ausführung vpnAnstreicher- arbeiten für 19 Wohnungen' versehen bis zumMontag, den 15. ds. Mts., vormittags 11 Uhr, dem Stadtbauamt Turmstr. 5, einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bewerber bezw. deren bevollmächttgten Vertreter erfolgt.

Stadtbauamt Wetzlar.

Mittwoch, den 10. Juni 1925, nach­mittags 2 Ahr, versteigere ich Reuen- weg 28 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung:

1.1000 Dosen Sternol, 1 Ladenkaffe, einen Grudeherd, 9 Milchkannen, 1 Küchen­herd, 10 Emailletöpfe, 7 Obstpreffen, 1 Waschkommode, 1 Iagdwagen, ein Büfett, 4 Stühle (eichen), 1 Kredenz, 1 Spiegel, 1 Ueberzieher, 1 Sofa, einen Trumeauspiegel. 1 runden Tifch mit 2 Sesseln, 1 Serviertisch u. v. a.

2. Bestimmt:

440 kg Bohnerwachs in x/#* und 1-kg. Büchsen, 28 Portionen Eedenta-Phos- phat- und Silikat-Zement. [5808D Junker, Gerichtsvollzieher.