dürfe und das Ried für lange Zeit vor der De-
ver-
noch
7,1?
58.1
68,6
115,75 114,7
8. fluni
flcr
Frankfurter Adendbörfe.
der heu-
rief
bis bis
76, unreine Sauen und geschnittene Eber
65. Markwerlcrus: Rinder- und Äälber-
die den
72
60
'Sörfentsrfc.
(Ohne Gewähr.)
etroleum A.-G. und Rüt- , Berlin. Die beiden Unter-
o 49 94,5
7.85
87.75
«7
104
124.90
96
115,75
116.13
66
0,44
1
HO
83.25
3
44.5
io 3,575 03,25
0,475 0.905
110.5 2.325
2.83 44 10
8,60 63
8.1| 88|
0,43
95 ,
58
64
Bei Neigung zur Korpulenz raten wir Ahnen, in der Apotheke 30 Gramm echte Toluba-Kerne zu kaufen, die völlig unschädliche, dadei wirksame, den Ansah verhindernde Stosse enthalten. Sicher: LIniv^Apotheke zum golb. Engel.
itö
84 I
8.55 I
65 |
40,25
II 1 6,15
106
95,25 78 78.75
65
83,5
2.55
62,25
41 4«
0,9
2J
3.18
4 1,5
10,13
Reichstayung der Gvangel. Volksgemeinschaft.
Zu dem Bericht in Rr. 128 wird uns noch mit- geteilt: Einstimmig wurde folgende E n k s ch l i e - siung gefaßt: ^Dn der am 2. fluni 1925 in (Sich en fiattgefundene.i Reichstagunq der (Lvange- .lischcn Delssgcmeinschafi toiwb; als Aufgabe erkannt. die evangelische Delta schauung in einer besonderen politischen Partei zu vertreten und die christliche Nächstenliebe als Grundsatz sozialer Betätigung im politischen Leben zu beweisen. Wir halten dabei ein Zusammengehen mit allen älml'shen Bewegungen im Reich besonders den christlich sozialen Vefliinrmgs- gcmcinschasten für notwendig".
2.37
<0,6
10,10
61
11.76 100
7.4 0.10
60
71.5 62.25 112,5 13, *2
104
6,7 03.5
80
60
58.85
63
78.75
114.25
16,11 ./ri
SO,5
76.6
I 124.5
Kd 5 1X3.25
1*4
. — 110,4
-
100
7.6
65,5 101 126
W I15,25 i116.37
| 64,5
8.1
40
124
100,75
184
110.1
100
7.5 0,175
SO
57.9
63
77,25
113.7
14.25
15.9
97.63
79.50
76.50
den Reservefonds 10 (HK) Reichsmark. 2. Für Betriebsrückiage 86 199,70 Reichsmark. 8. oür
Pensionsfonds 10 000 Reichsmark 4. tfür die zehn- prozentige Verzinsung der Gelchästsguthaben, Stand am 31. Dezember 1924, 14 028,10 Reichsmark. 5. Bortrag auf neue Rechnung 4307,91 Reichsmark, zusammen 124 535,71 Reich-mark. Iah- resrechnung und Bilanz wurden genehmigt. Das ausfcheid-'nde Vorstandsmitglied Keim. Bürgermeister in Wonsheim, und die ousscheidenden Aiif- fichtsratsmitglledei Beisei Gutsbesitzer In 3t. Johann, Link. Bürgermeister in Ober-Hitbers- heim, De 11weiler. Gutsbesitzer in Laubenheim, wurden wiedergewählt »
Amtliche Workrnng «eld , Briet
Wirtschaft.
Die Baisse des Franken.
Das sranzösifche Finanz Mini st c • rium veröffentlicht eine Erklärung, in der es beißt: Seit der fehlen Haussebewegung des englischen Pfundes sind zahlreiche, zum Teil widersprechende Gerüchte sur die Absicht des Finanzministerium- umgelaufen. Finanzminister E a i i - leaux ist entschlossen, wenn nötig, sämtliche aus der Morgancrnleihe zur Verfügung stehenden Mittel nutzbar zu machen, sogar unter Heranziehung b«n anderen sehr bebeutrniben ihm zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln, um den Franken zu stabilisieren. Die Stunde seines @ingrcifend kann nicht bekanntgegeben werden, um den spekulativen Machenschaften keine Möglichkeit zu geben, die Wirksamkeit feines Eingreifens zu verringern. Es versteht sich von selbst, daß der Minister niemals daran gedacht hat, die Stunde seines Eingreifens von einem a priori festgesetzten Kurs des englischen Pfundes abhängig zu machen.
93,75
77,50
65
84,60
2.62
64,25
49
93 I 100,
7.50 0,1 I
58.6 1 67 60 1 77
62 I
115.5 | 14,12 I 102
54.5 6.7
94
79.75
78 |
2,66 i
M.851
126 I 113,5 100,75 100,75
IM I 123.62 123,75 123.62 74 ! 74
110,85 109. 5
Vimst-Non. Buer AtreL Brtz-Antw. Ehrislianta. Xtopenbagen Stockholm . ßclfingforä. atatlcii. . . London. . . Neuner! . . Boris.... Schwei; . . Spanien. . Japan . . . Rio de Jan. Wien in D- Ceft. abgefl Prag . . . . Belzrad . . Budapest. . Bulgarien . Lissabon Danzig. . - Äonft niin. Athen. .
Generalversammlung der Hess, landw. Jenlralgenossenschast.
• S a r m ft a b t, 7. Juni. Unter dem Borfitz btt Gutsbesitzers ®eifer- St. Johann (Rhein Hessen) hielt bie .hessische landw Zentral- g e n o s s e n s ch o s 1 e. G. m. b. $). ihre 3 6. 0 e- uerolverfammlung ab. Direktor Berg erstattete den Geschäftsbericht für bas Jahr 1024. Die geschäftliche Organisation her ZentralgenosseN« schäft wurde vereinfacht. 5ämtlid)c mietweise betriebenen Orlslöger und Lagerhäuser ohne Gleis- anschlutz wurden aufgehoben, der Gesamtpersonal- beftano um rund 35 Prozent verringert, so daß Atim Schlüsse des Geschäftsjahres noch 10 Gelcbaits- stellen und 11 Lagerhäuser mit Gleisanschluß bestanden. Der Mltglieberstand hat eine Zunahme von 20 Genossenschaften zu verzeichnen. Der Mit- gliederstanb betrug am 31. Dezember 1024 621 Mitglieder. Zugänge gab es 1024 38, 'Abgänge 18, bie Geschäftsanteile betrugen KO2, bie Geschäfts- anihaben 191 108 Mk., bie Haftsumme 2 4>>6OOO Mark. Der Gesamtumsatz beziffert sich auf 2 618 323 Zentner im Werte von 14 973 715 Reichsmark. Die Zahresrechnung vom 31. Dezember 1924 bilanziert mH 3 324 106 Mk. Om Anschluß an diese Mitteilungen berichtete Direktor Strasburger über bas laufende Geschäftssahr. Er bellagte cs. daß einzelne Genossenschaften ausländisches Mehl vertrieben hätten Das genossenschaftliche Warenwesen kranke an Kreditnot. Die Berichte wurden mit lebhafter Zustimmung atifgenommen. Der Aussichtsrat beantragte hieraus: 1. Genehmigung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 1924 2. Entlastung des Vorstandes. 3. 'Verwendung des Reinge winns, bestehend aus dem Gewinn In 1924 mit 124 535,71 Reichsmark in folgender Weife: 1. Für
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Sender-.
(AuS der .Radio-Umschau".)
Mittwoch, 10. Juni:
12 Uhr: Nachrichtendienst. 3 und 4 Uhr: Wirtschafts- Meldungen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 4.30 bis 5.30 Uhr: Älnberftunbe. 5J5O bis 7 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Josef Haydn. 6 und 7 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 7 bis 7.15 Uhr: „Dühnen- humor 1“, Vortrag von Dr. Pfeiffer-Belli. 7.15 bis 7.30 Uhr: Wanderratfchläge des Taunusklubs. 7.30 bis 8 Uhr: Uebertragung von Kassel: Stunde der Stadt Kassel — Vortrag von Paul Heidelbach: „Kassel in der Biedermeierzeit*. 8.30 bis 9.30: Die Lokaldichtung (Frankfurter Dichtungen aus alter und neuer Zeit). 15. Abend. Aus Stoltzes „Nachlaß". 9,30 Uhr Nachrichtendienst, Wettermeldung, 23er- kehrsnochrichten, Sportbericht. 10—11 Uhr. Albert Lortzing. Arien und Duette aus den Opern: Zar und Zimmermann, Der Waffenschmied, Der Wildschütz — Ouvertüren zu den Opern: Zar und Zimmermann, Die beiden Schützen, Der Wildschütz.
aus in der Luftleere gedarrten, nicht abgeschliffenen Haferkernen, enthalten alle natürlichen Kalk- und Phosphorverbindungen, sowie die Vitamine (Ergänzungsnährstoffe) des unversehrten Haferkerns Tägliche Verarbeitung bis 600 Zentner Hafer. Hafer
kochbuch, auch mit Anleitung für das Essen roher Haferflocken, versendet kostenfrei Dr. Volkmar Klopfer, Dresden-Leubnitz. j
Alle Erzeugnisse Dr. Klopfers: Haferflocken, Makkaroni, Nudeln, Klopfer-Zucker, Matema-Zwieback sind zu haben im Reformhaus Paul Scholz» Kreuzplatz 5. °
Briet
4,196 19,88 79,10
1*9,01
16,87
70,75
59.42
112,58
81,72 *1,15 18.52
6.875
stärker auS und machte sich durch einen scharfen Druck auf die ohnehin schwankende und unsichere Haltung bemerkbar. Die Stimmung war aus allen Gebieten infolge neuen Angebots, recht schwach. Die KurSeinbuhen waren beträchtlich und erstreckten sich aus alle Märkte mit Ausnahme von Bankaktien, die gehalten blieben. Besonders gedrückt waren deutsche Kriegsanleihen, die nn freien Verkehr auf 0,375*/2 zurückgingen. Auch der Pfandbriefmarkt schwächte sich ab. Die Äbendbörfe schloß bei lustlosem Geschäft in flauer Haltung. Deutsche Anleihen: Sprozentige Reichsanleihrn 0,380, 3* »prozentige Preuh. Konsols 0,730, -'/^prozentige Bayern 0,350. Ausländische Renten: Ungarische Sold- rentc 8.12. Bankaktien: Bayerische Hypotheken- unb Wechselbank 83,80, Tommerzbank 100,75, Deutsche Dank 123,62, Diskontogesellschaft 109,75, Dresdener Dank 104, Rheinische Kreditbank 95.
*/. Honiürtte ........
5% önlMnfrtfantf .. • fkrltna HandelSgetelltchast tfommerv und Vrivat-Bank 1 n-mfl und Vlationalbont Deutsche Baut Tcutfdft Bereuilbant « .
Dtstomo iommanbtt .. Wttallbanf .....
JJhtttlbtutldn Lreditbank. Ccütntltäiltbr Trevivulsiall i'ßeflbont . .......
Pott) inner Suh . ...... BndeeuS iihiii.i
ffaro Teulich Luxemburg ..... MklluiktrchiNt' terato«* . . öerpeuer Bergbau .... Äaiirotrft AlcherStebeu. • . . Knltrwrf WesicrcgelU.....
Eaurabütt: . ....... Cbetbebarf ...... • •«
PhonU Bcrgda» ..... gbelnOabl ..........
Webte! -OtoTtian........ »elluS Bergbau .......
Hamburg Amerika tatet. . . Vtorddeutichre Ltovd . . . Lheramische Werke eubtn .. ?9mrumerf Heidelberg ... Bbiiipp Holunanu......
Angld Tom -Gua«» . . . . . Badiich. Anilin .. Tb« m i sch« Ma per «lavt» *. Soldlcvmldl ..... SrleS leimet Electron . ... Höchster Farbwerte ..... 6oU9crfo(i1uno ........ viülnerSwerkr ......... Gllcibranftall .......
ünp. ktektrüttötS-Gesellschud v«gn«mn . . . Dm in Kaliwerke .......
8 (Duden........
lernens * Halste .....
Adlrrwerke -ffleye» ...... Daimler Motor«. ...... ßeöllfltnftaebt.....
Megam........... .
Moiorenlveite Mannheim . strankfmier ftrmatmen ... .(ronfertenfQhrtr Braun . .. '.Oetaucilicll'chaf! Frankfurt. Del. Unton « -S . etbubfabri? Her, Sichel..............
Zellstoff IBalbbof.......
Zuderiabrik Frankrutval .. duderfabrlt Dagbüuiel - ..
und cs hat bas Siegelbilb zum Vorläufer, das in Dorderasten und Aegypten ichon Jahrtausende vor „Erfindung der Münze" üblich war. Münz- und Siegelbilb sollen ursprünglich den Eigentümer an seinem bestimmten Bilde, dem Wapepn. erkennen lasten. Daß es auch bei Griechen und Römern Wappen in diesem Sinne nicht nur für Einzclper- Ionen und Familien, sondern auch für Städte und Staaten gab, erkennt man daraus, daß bas Münzbild einer Stadt ebenfalls als Reliefdilb amtlicher Inschriften, als staatliches Weihgeschenk usw. vorkommt.
Das antike Wappen, aus dem bas Münz- bilb entstaub, hat aber nicht bie Starrheit, bie bie Heralbik des 16. und 17. Jahrhunderts unseren Wappen aus,zwang, sondern ist in Einzelheiten wandlungsfähig. Sodann ist bas antike Wappen nicht wie bas bes Mitelaltcrs aus ben Abzeichen an Helm unb Schilb hervorgegangen, sondern erst auf den Schild übertragen worden, es hat eine sinnbildliche unb sehr halb auch eine religiöse Bedeutung. Diese Wappenbilder, die vielfach in Tieren oder Pflanzen bestehen, sind zugleich Attribute des Gattes, der baß betrefenbe Tier oder die Pflanze schätzte, und so tritt der Gott selbst ober sein Kopf an bie Stelle bes Symbols. Daher findet man schon früh neben den Darstellungen aus der Tier- unb Pflanzenwelt Köpfe oder Figuren von Göttern als Münzbilder ober als zweites Bild auf der Rückseite der Münze erscheint bie Göttergestalt neben dem einfachen Wappenbilb. Ist zunächst ber Gott als Vertreter bes Staates ober ber Stabt gebucht, bie bie Münze ousgibt, |o tritt allmählich auch bas Bilb bes Herrschers auf, ber ja dos gött- liehe Wesen in seiner irdischen Machtvollkommenheit barfteUt. Zunächst finb cs bie Ganzfiguren ber Persertönige oder ihrer Satrapen, die bann burch den blosten Kopf ersetzt werden. Die Wappenbilder besahen auch eine abergläubische Unheil abwehrende Bedeutung, wie z. B. bie Schreckensmaske der Gorgo ober bie Panthrnnaske ober ber Stier« köpf, ebenso bas Auge. Mit solch einem fegen- bringenden Symbol ousgestattet, wird bie Münze zum Amulett. Geschichtliche und politische Ereignisse sind Im Münzbilbnis anfänglich sehr feiten bargestellt. Nur wenn bas Staatswappen einer siegreichen Macht auf ben Münzen einer unterlegenen Stadt erscheint, spiegelt sich hier ein politisches Ereignis wieder. Sodann wird durch Wappengleichbeit oft das Verhältnis von Kolonie unb Mutterstadt gekennzeichnet.
markt bei regem Handel geräumt. Schweine hinterlassen bei langfamem Geschäft Mcberftanh
Frankfurter Pferdemarkt.
fpd. Frankfurt a. M., 8. Juni. Der heute auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Vereins abgehaltene Pferbemarkt hatte einen Auftrieb von etwa 600 biS 700 Dserben Der DZuch burch Käufer war gut. Iknsbesonbere waren Landwirte aus der Welterou. Fuhrhalter und Händler au8 Bayern und Rorddeutschland anwesend. Es wr-rden bezohlt für belgische Pserde schwersten Schlages 2 500 Mark, gute logische Pferde schweren Schlages 2 000 bis 2 500 Mark, gute Pferde 1 500 bi« 1 800 Mark, für gute Arbeitspferde mittleren Alters 300 bis 1 000 Merk für geringere Tiere 200 bis 500 Mark. Für Schlacht Pferd« wurden gute Preise angelegt, 100 bis 250 Mark. Das Geschäft war mittelmäßig In der Hauptsache gingen die Tiere an Landwirte, Händler und nach Bayern und Rorddeutschland
Berliner Prodrkkenbörse.
Berlin, 8. Juni. Der Produktenmarlt war bei ruhigem Geschäft unverändert ES notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 265 biS 268, Weizen (Juli) 272 bis 272,50, Roggen (märk.) 216 bis 220, Roggen (Juli) 217, Gerste (märt.) 226 bis 242, Futtergerste 200 biS 218, Hafer (märk.) 236 bi« 244, Hafer (Iulii 1Ö6 bis 195,50, Mais (La Plata, loko Berlin) 208 biS 211; pro Doppelzentner. Weizenmehl 34 bi« 36,50, Roggenmehl 29,75 bis 31,75, Weizenlleie 13,80, Roggenkleie 14,10 biS 14,20, Diktoriaerbsen 23 bl« 28, kleine Erbsen 22 bis 26, Futlererbsen 20 bi« 21, Peluschken 19 bis 20, Ackerbohnen 19 bl« 21, Wicken 20,50 bis 23, Lupinen (blau) 10 bi« 11, Lupinen (gelb) 12 bi« 14, Rapskuchen 15,20 bi« 15,60. Leinkuchen 22,40 bis 22,80, Torsmelasse 9,75 bis 10, Kartosfelflvcken 19,20 bis 19,50.
nehmungen legen jetzt ihre Abschlüsse für 1924 vor. Nach Abzug der zifsernmäßig nicht ausgewiesenen Kestehungsunkosten verbleibt oei der Deutschen Petroleum A.-G. ein Ueberschuh von 627 653 Mark, von welchen noch Steuern mit 470 376 Mark in Abzug zu bringen sind, so daß ein Reingewinn verbleibt von 167 278. Bei den Rütgerswerken beträgt der Ueberschuß 4 309 681 Mark. Hiervon gehen ab 2 777 816 Mark für Steuern und 1 197 309 Mark für Abschreibungen, so daß der Reingewinn 334 556 Mark beträgt. Auf Grund des Interessengemem- schastsvertragcs hat die Rütgerswerke A.-G. der Deutschen Petroleum A.-G. 42 678 Mk. überwiesen. Die vorbezeichneten Gewinne der beiden Gesellschaften sollen aus neue Rechnung vorgetragen werden.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht de« „Gießener Anzeiger«".) Berlin, 8. Juni. Die Börse begann die neue
Woche an den Hauprspekulationsmärkten etwa zu den Schluhkursen des letzten Freitags. Die Angebote dagegen unterlagen anfangs durchweg st a r • k e n Kurseinbuhen, da man allgemein zu neuen Abgaben bereit und geneigt war. Die jetzt bekannt gewordene Ententenoie durfte hierauf wenig eingewirkt haben, da sie gegenüber den vorberigen Vermutungen nichts neues brachte. (Ein Umschwung der Tendenz trat nach Festsetzung der ersten Notierungen ein al» die Spekulation, angeregt durch die leichte Derfassuna des Geldmarktes unb Gerüchte über eine bevorstehende Ermäßigung des Lombardzinsfußes der Seehandlung, zu Rückkäufen geneigt war. Die wettere Entspannung des Geldmarktes, die darauf zurückzuführen fein dürfte, dah die Banken ihre freien Mittel mit Rücksicht auf die Kreditwirtschaft für den Stinnes- Konzern und die Vorbereitungen für die Bilanzaufstellungen zum kommenden Ultimo dem kurz- riftigen Geldmarkt zuführen, kam in den Zins» ätzen noch nicht zum Ausdruck. Tägliches Geld er- ordert unverändert 8—10 Proz., Monatsgeld 9i bis Hi Proz. Die starke Abschwächung des französischen Franken am Samstag hat sich zunächst nicht fortgesetzt, ba anscheinend trotz der gegenteiligen Erklärungen des französischen Finanzministeriums i n t e r ve n i e r t wurde. Gegenüber dem offiziellen Schluhkurs der Vorwoche lag die französische Wahrung trotzdem erheblich niedriger. Ein leichte Erhöhung ver,^ichneten nordische Plätze. Die Mark wurde heute vormittag in London mit 20,42, Paris mit 4,89, Amsterdam mit 59,24) gehandelt.
93,78
77.10
64,00 84.60
63,85
I 61.02
49
00
Oesterveichifche Änebttafttcn 7,40. QEontanaltien: Deutsch-Lu remburger 76,50, Harpener 11250, Phönir 9350, Kali AscherSleben 13,62, Kali Westeregeln 104. Themischr Aktien: Da bliche Anilin 123.75, chemische GrteSbeim 114.75. Scherbcan- stalt 106. Stbctldber Farben 115.50, Höchster Farben 115. SchissahrlSaMen: Rorbb. Llottb 63,75. Inbustrieaklien Adlerwerle Klcycr 2,55, AEG 95.25, Aschaffenburger Zellstoff 8?. Lemrnt Heidelberg 7150. Dingwerke 60, Dyckerbvff & Widmann 49. Gebr. Iungban« 78. SienrenS & Halske 8350. Derein. Shemlfchs Inbuftrie Frankfurt a. TL 67.
jranffuetei Oettelöcböric.
(Eigener Drahtbericht b-S „Giestener Llnzcigel«".)
F r a n k f u r t a M., 8. Juni. 59 wurden notiert: Weizen, Wetterauer 22,25—24 50, Roggen, inländischer 29—22,75 Sommergerste für Brau- zwecke 21—2550, Hafer, inlÖnbl|d)cr 19—23, Mai» (gelb) 21,25—23,26. Weizenmehl, inländifches. Spezial 0 39,25—40, Roggenmehl 31.25—32 75, Wei- zenkleie 12.25. Rogenkleie 13—13,25. Erbsen 24 bie 27.50, Linsen 28—36, Heu, süddeutsches gut, trocken 850—9,50. Weizen und 'Ropgcnftrob 6 bis 650, Treber, getrocknet 15,60—16. Tendenz stetig.
Frankfurter SchlarHtbiehmarkt.
(Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeiger«".)
Frankfurt a. M., 8. Juni. Auftrieb: 1544 Rinder, darunter 498 Ochsen, 42 Bullen. 1004 Färsen und Kühe, 637 Kälber. 17 Schafe. 3974 Schweine. Rinder, Ochsen: vollfleischige au-gewachfene höchsten Schlachtwerts 64 bis 70, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 57 bis 63, n,ästig genährte hinge und gut genährte ältere 47 bis 55, Bullen: vollfleischige jüngere 54 bis 60, rnästig genährte junge und gut genährte ältere 45 bi« 52; Färsen und Kühe: vollsleischige auSgeniästete Färsen höchsten Schlachtwerts 62 bis 70. vollsleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bi« zu 7 Jahren 54 bis 60, wenig gut entwickelte Färsen 53 bis 60, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühr 45 bi« 50, mastig genährte Kühe unb Färsen 34 di« 45, gering genährte Kühe und Färsen 15 51« 25. Kälber: feinst« Mastkälber 76 bis 84. mittlere Mast- und beste Saugkälber 68 bl« 7';, geringere Mast- und gute Saugkälber 60. geringe Saugkälber 53 bis 58; Schafe: Weidemaslfchale: g- Tingcre Masthämmel und Schafe 50 bis 54, mäßig genährte Hümmel und Schafe (Merzfchos ) 40 bis 45; Schweine: vollfleischige von SO bis 100 Kilo 76 bl« 78, vollfleischige unter 80 Kilo 70 biS 75. vollflrifchigo von 100 di« 120 Kilo 72 bi- 76. vollfleischige von 120 bis 150 Klio
Buntes Allerlei.
Wie das Münzbttd entstand.
Nirgends sonst bringt bie Kunst so ins Leben, als auf jenen alltäglich gebrauchten Gegenständen, denen die fortschreitende Kultur ein Schönheitsgepräge verliehen Hot. Die Scheidemünze, die wir In der Tasche tragen und die achtlos von Hand -u Hand geht, ist mit einem Bild geschmückt, das zu uns mit der (elfen Sprache der Schönheit redet, und ebenso enthalten Papiergeld und Brief- marke Darftellunaen, die mit mehr ober weniger Aück eine Künstlerhand geschaffen. Freilich ist es keine „freie Kunst", die sich hier offenbart, sondern die Gestaltuna des Schmucks ist durch den prak- tischen Zweck begrenzt unb darf ihm nicht im Wege stehen. Je vollkommner diese Zweckbestimmung erreicht ist, umso schwieriger wird die künstlerische Wirkung, und es ist die Tragik der Münzkimst, daß sie durch diese Grenzen, bie das alltägliche Leben zieht gehemmt wird. Am reinsten und großartigsten hat sich die Kunst der Münze bei jenem Volk entfaltet, das überhaupt die höchste ästhetische Formung des Lebens geschaffen, bei den alten Griechen. Hier ist die Münze als Kunstwerk in nie wieder erreichtem Glanze verwirklicht worden, freilich mandpnal mit Verletzung der praktischen Nützlichkeit, die z. B. eine astzu hohe Nellefdarstel- lung verbietet, damit die Münzen bequem zusarn« mengeschichtet werden können. Die antike Münz, tunst macht die gleiche Entwicklung durch wie die „hohe Kunst": nur ist sie durch eine gewisse Beharrung an strengere Formen gebunden und hält daher mit dem Kunststil nicht immer gleichen Schritt. In seinem soeben bei Schoetz & Parrhy- sius in Berlin erschienenen Werk „Die antike Münze als Kunstwerk" bietet Kurt Regling bie erste Kunstgeschichte der antiken Münze von den Anfängen um 700 o. Ehr. bis zum Ausgang des Altertums gegen Ende des 3. nachchristlichen Jahrhunderts. Er .zeigt hier, min in dem zunächst als Zahlungs- und Um- laufemitel geschasfenen Metallstück das künstlerische Element immer stärker heroortritt. Diese künstlerische Ausgestaltung ist an das Münzbild aelnüpft, durch das der Staat Gewicht und Feingehalt der Münze verbürgt. Der Sinn des Münzbildes ist also der einer Gewährleistung oder Beurkundung,
Lauung zu schützen fei.
Frankfurt a. M. 8. fluni (Wolff.) fln ber Rächt zum 6. fluni wurde auf dem Geleifr ber Sifenbahnstrecke Rlederrab - Frankfurt eine männliche Leiche aufgcsundcn der beide Beine abgefahren waren. Das Gehirn lag spritzt auf dem Geleite. Rach Vorgefundenen Papieren handelt c« sich um ben Stellmacher Do- liölaw Fraralisch au« Ostpreußen. Ob ihv glück-fall oder Selbstmord vvrliegt, steht nicht fest.
c?eid
4,176
19,7H 78,70 Ä),M 80,IS
168,Ü
16,7» 70.3*1 79.12
112,02 81,38 60,87
12.46
6.855
Berlin, 8. Juni.
flmcr(tan<t<Dt 9?otee .,.,. Belaische Sloten ...... Tai'i'che Noten ....... Englische Noten ....... Französische Note» ...... 6oaänbU4e Noten ..... italienische Noten.....
Norwegische Roten ..... DentfcL Crftcrr .tioOÄrone» Rumänische Noten.....
Schwedische Noten ..... Cdtotteer Noten.......
Cvantjche Noten ..... 2J&.rt)rlqon>n!i!d)e Noten .. Ungarische ihnen
5 Juni
Amtliche 'Jlotl rung
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
/In vikUonrn Warf auSaedrück» »naio» Htn«. London, Weu- Jvtl Oapan, Rio de Janeiro fflr eine Eteth'ii, «im mi» Inbatete für 10>f*90 Emhetlen, olles übrige für 100 Embeiteo.»
Telegraphische Auszahlung.
Frankfurt a.TL. 8. fluni. An tigen Abenbbörfe prägte sich die Besorgnis wegen der künftigen Gestaltung der Wirtschaftslage, die wieder recht pefsimrstifch beurteilt wurde.
71 71.5
67 64
184,75 i 123,73
itamburt a M
Berlin
6»UW- M.
bej.
Tfitmte
3.1
1 •*
S.I
1 6
yt, Tmttitlr KetchSonleld»
0.40
0.38
0.41
0 40
r, Temldit »tttMautelbe
0.4.7
—
0 48:5
O.*i
Teutftvr Reichsanleid,
0.405
0,405 0 51
o.4l
0,505
3" Teut(tbe NtlchSanleide Deoriche Svarpramtenanletd»
0.5X
0,50
0,525
0,27
o 26
0.2KS
0 17
?*, Eonsols .
0,44 0.60
0.3»
0,60
0 4075
0,66
0,55
0.405
ly^r Hellen .......
*1, Hetzen .........
0,53
*
0.53
4»
0.4«
0.4*
Deutsche ^.tertb Dollar-Ant.
äs
BS
-9 75
»1,75
91.75
bro Toll echav-Niuretlng^l
98,5
92,6
02,6
168.64
Ir.9,06
168.64
IW, 06
1.687
1.69t
1.690
1.691
19,99
20,05
19,Hl
19,90
70,46
70,66
70,51
70,69
78,89
79,02
78.05
79,15
112,26
118,54
112.26
112,54
10,572
10,012
10,568
10,609
16.80
16,70
10,74
16,76
20,38»
20,438
20,889
20,441
4,195
4,205
4.195
4,205 <90,31
20,415
30,475
20,85
81.285
81.485
81.35
81,65
61,17
61.33
61.12
61,28
1,721
1,725
1.72.3
1,727
0.450
0.452
0.456
0.458
59,054
69.194
- 59,057
59,197
18.487
12.467
12,422
12,447
7,00 .,6'8
7,02
7
7,0»
5,918
5.89
5,91
3,016
20,475
8,025
20,525
3,035
20 475
3,64.5 »0,625
80,90
81.10
80 90
81.10
»,855
3,26.7
-252
2.262
7.09
7.11
7 19
7.21
Banknoten.


