erst einige Lage nach Ultimo. Wan fährt dies darauf zurück, daß die Geldnehmer die Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten bei den hohen Zinssätzen soweit wie möglich hinausschieben. Erschwerend kam bei der Llcberwindung .des Ultimos April hinzu, daß die Großbanken große Zurückhaltung zeigten im Hinblick auf den Stichtag der Zwei-Monats-Dilanzeri. und das; die Seehandlung, die noch vor kurzem über große flüssige Mittel verfügte, sehr zurückhaltend und einige Tage lang überhaupt nicht als Geldgeber am Markte war. Man nimmt an, daß ihr von feiten der öffentlichen Stellen große Mittel entzogen worden sind, und wird in dieser Annahme verstärkt durch den Umstand, daß im Ausweis der Aeichsbanl der Rückgang der öffentlichen Gelder prozentual am stärksten zur Anspannung des Status bcigetragen hat. Es hat nunmehr den Anschein, als wenn die Versteifung endgültig überwunden sei, und man rechnet für die nächsten Lage wieder mit leichteren Geldsätzen und der Möglichkeit, Wechselmaterial unterzubringen.
' Zrohlcn-rsdukLiott in Hc^cu.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Volksstaates Hessen weist für den Monat April 1925 folgende Zahlen nach. An Roh- braunkohlen wurden gefördert 33 286 Tonnen, verkauft wurden davon 13 293 Tonnen, der größte Teil der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt
Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelcreiprodukten erzeugt 47i Tonnen Ratzprcßsteino. Außerdem wurde in Hessen eine Anzahl Steinpreßtohlen erzeugt
Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten überncn.mcnen Bestände sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschluß absatzfähig: 18 745 Tonnen Rohkohlen, 1 Tonne Briketts, 485 Tonnen Raßprcßsteine, zusammen 19 231 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlenprodukte im Gesamtwert von 81 299 Reichsmark
• D i e Großhandelsrichtzahl. Die aus den Stichtag des 6. Mai berechnete Großhandelsrichtzahl des Statistischen Reichsamts ist gegenüber dem otanß vom 29. April um 0,5 auf 131,6 v. H. gestiegen.
" Die Deutsche Renten bank im Jahre 1 924. Die Deutsche Rentenbank weist in ihrem ersten Geschäftsjahre einen Reingewinn von 181,1 Mill. Mk. aus. Derselbe setzt sich vor allem aus den Grundschuld- und Umlage- zinsen in Höhe von 133,1 Mill. Mk. und den Zinsen aus Rentenmarkdarlehen mit 67,9 Mill. Mart zusammen. Der gesamte Betrag wird auf neue Rechnung geschrieben. Eine Dividende ist nicht vorgesehen, da das Liquidierungsgeseh (§9) eine Möglichkeit hierfür nicht vorsieht. Durch die Umformung der Rentenbank und ihre Ueber- führung in den ausschließlichen Besitz der Landwirtschaft ist der ursprüngliche Sinn der Umlage, Währungssicherung zu sein, völlig geändert worden. Die nach dem neuen Rentenbankgesetz einkommenden Zinsen aus der landwirtschaftlichen Grundbelastung werden in Zukunft mit zur Tilgung der Rentenmarkschuld des Reiches von 1,2 Milliarden verwandt. Sie müssen daher von der Landwirtschaft weiter gezahlt werden, nur werden sie in Zukunft nicht zur Währungssicherung, sondern zur Einziehung der umlaufenden Ren- tenbankscheine gebraucht. Mobilien und Bureau- utenfilien sind auf 1 Rm. abgeschrieben. die Handlungsunkosten (713 398 Rm.) umfassen sämtliche Ausgaben für Gehälter, Vergütungen usw. Am Ende des Berichtsjahres betrug der Personalbestand einschl. des Vorstandes 49 Köpfe. Für die Bildung eines Fonds für Beamtenfürsorge werden 500 000 Rm. zurückgestellt. Für Reuanfertigung von Rentenbankscheinen sowie für Beschaffung geeigneter Geschäftsräume ist eine Rückstellung von 7,5 Mill. Rm. vorgesehen.
4 Verein für chemische Industrie A. G., F r a n k f u r t a. M. Aus dem Reingewinn von 283 896 Rm. wird eine Dividende von 6 v. H. verteilt, und der Rest von 17 356 Rm. auf neue Rechnung vvrgetragen werden.
* „Reue Stuttgarter", Lebensversicherungsbank A. - G. Bei sorgfältiger Ri- sikenauslese ist bis zum Ende des 'Berichtsjahres 1924 ein Bestand von 19 929 Versicherungen über 125 719 838 Rm. erreicht worden. Die versiche- rungStechnifchen Rücklagen belaufen sich auf 2 800 000 Reichsmark. Es ergibt sich ein Drutto- überschuß von rund 1 600000 Reichsmark. Hiervon sollen nach dem der Generalversammlung zu unterbreitenden Vorschlag rund 90 Proz. mit 1 430 000 Rm. der Gewinnrücklage für die mit Gewinnanteil Versicherten überwiesen werden: für die Versicherten ist hiernach mit einer Dividende von mehr als 25 Proz. der Prämie zu rechnen. Vom Rest des Ueberschusses find rund 32 000 Rm. für den gesetzlichen Reservefonds, je 50 000 Rm. für den Pensions- und für den Or- ganisativnsfonds vorgesehen. Die Aktionäre sollen 10 Prvz. Dividende mit insgesamt 10 800 Rm. erhalten.
Karlsruher Lebensversicherungsbank Aktiengesellschaft. Das Iahr 1924 hat eine Prämieneinnahme von 8 - Millionen Mark gebracht. Die Gesamteinnahmen unter Einschluß der Uebertrage betrugen 10 Mill. Mark. Auf der Ausgabenfeite stehen für Prä» mienreferven und Prämienüberträge 3 Mill. Mk., für Rückoersicherungsprämien ' _> Mill. Mk.. für Abschreibungen, Rückstellungen und Ueberweisun- gen an die alte Anstalt 550 000 Mk., für geleistete Versicherungsverpflichtungen 428 000 Mk. Der Ueberschuß beträgt 1 854 089 Mk., davon werden der Gewinnrücklage der Versicherten 1 425 210 Ml. überwiesen, der Rest wird am Kapitalentwertungston io abgeschrieben. Der Hypothekenbestand belief sich auf Ende des Jahres auf mehr als 1 Mill. Mk: er wird auch weiterhin von Monat zu Monat durch stetig wachsende Anlagen erhöht. Außerdem hat die Bank sich in den letzten Monaten einen ziemlich umfangreichen Besitz an wertvollen Häusern in verschiedenen größeren deutschen Städten erworben. Der Versicherungsbestand beträgt Ende des Iahres 1924 172 Millionen Mark; er ist inzwischen auf mehr als 200 Mill. Mk. gestiegen.
Börsenkurse.
Frank un a.M
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0,60
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B1/»0/« Deutsche RrichSanlcthr
0,58
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Deutsche toparpramienanlei6t
0.74
0.72
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—
0,342
0.34
0.35
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4% Preußische ÄonfolS
0,64
0.645
u.635
0.62
4°'o Hessen .....
0,75
0,75
0,75
—
3 ’/A Hessen .......
3°/0 Hessen . . .......
0.71
0,72
0,70
0,77
0,70
0,70
Deutsche SBettb. Dollar-Lnl. bto- Doll -Schair-AnLeilng.t
-
94.75
94.7.5
94,75
92,3
92.4
92,5
92,5
4% Zolltürkeo.........
9,5
9.3.5
9,6
—
6°/e ©olbmeritanrt ... •
38,25
38
—
——
Berliner HandclSgescllschaft
136
136
138.50
138
Commerz- und Privat-Bauk
102 25
102.50
102,25
102,25
Darmft- unb Naitonalbank
125,5
125,5
12.5,5
125.4
Deutsche Bank.......
124.5
124.62
125
124,5
Deutsche Bcretnsbouk ....
80
80
—
—
DiSconto Commandii
115.25
114,25
115
114.40
Metall bank .......
104.5
103.75
e—
—
Mitteldeutsche Treditdank
99,91)
99,90
—»
100
Oefterreichische Crrditanttalt.
7,95
7,95
6
■$
Westbank .......
0,11
0,11
0,2
0,2
Bochumer Guß ........
w.
—
71.25
70.13
BudcruS ..........
Caro ...........
•p n
73
70.50
70,5
Deutsch-Luxemburg .....
Q"
92,50
93,75
93
Gelsenkirchener Bergwerke.
i -
'i2
72,75
Harpener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben. . . .
125.25
15,7
124,5
15,62
125.80
15.4
124.50
15.40
Kaliwerk Westeregeln.....
19
19.62
19,25
19.5
llaurahütre ........
67,5
67.5
68
68,25
Obrrdedari ..........
7,75
7.75
;,6?
7,62
Phönix Lergbaa .......
Rheinstahl . ........
Rtebrck Montau........
110
95
Ul
SS
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94.90
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ZelüiS Bergbau. ......
3.30
3,25
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeukfcher Llovd
67
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66
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67,75
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67.40
69.25
Lhcramtschr Werte «lbw . .
—
—
—
—.
Zementwerk Heidelberg .. .
Pbilipv Holzmann .....
76,75
74,25
74
75
73,25
Anglo-Loor.-Guano ....
—
133
123
Badische Anilin ......
Chemische Maper Alavbr ..
136
0,45
136.45 0.44
136,5
135,75
GoldsLmIvi ......
103.5
101.50
103,75
101,25
GrieS detmer (Electron ....
127,13
126,90
127.50
1'6,62
Höchster Farbwerte ......
127,2.".
127.62
128
127,3
Holzverkohlung ........
6.85
6.875
Nütgcrüwerk« ........
SchridernstaU ........
13.75
123
13,5
120
13.13
13,13
Allg. Elettrizttätr-Gesellschaft
107,5
108
107.5
107,5
iSergmamt . . .......
Dcamkraftwerke........
85,5
91,25
31,25
M
63.5
Sch ackert...........
Siemens A Halske......
—
—
80.25
79,25
65
66
65
65.25
Adlerwerke Kley« ......
3,05
3.05
3,10
Daimler Motoren. ......
5
4,95
5,1
4.00
Heyltgeastaedt. . .......
'J-Heoirtn............
2.6
7,25
50
7,2.5
7
b,<o
Motorenwerke Mannbeim .
—
—
101
101
Frankfurter Armaturen . .
Konservenfabrik Brann . .
0,6
1,1
1,01
1
1,2
Metallgesell'chafl ffratifnri.
122
120
—
—
Pet. Unton Ä.°G. ....
Schuhiabrik Her;......
2.1
3,1
2,1,5
3
2,12 3,13
2.12
3,25
Sichel. ........
52.5
51.2-5
51
5t
Zellstoff Waldhof......
12
11.4
11,50
11,6
Zuckerfabrik Frankenthal ..
Zuckerfabrik Wagdäukel • . •
3.8 2.925
3.65
3
—
3
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M., 8. Mai. Die heute nachbörslich auf Wochenschlußdeckungen eingetretenen leichten Kurserholungen bestimmten auch die Tendenz des Abendverkehrs, die freundlich blieb. Uebertoiegenb hatten die wenigen zur Rotiz gekommenen Werte neue, aber geringe Kurs- besserungen zu verzeichnen. Das Geschäft hielt sich weiterhin in engen Grenzen, da es an anregenden Momenten fehlte. In Anleihen fanden überhaupt kaum Umsätze statt. Etwas angeregter verkehrten Montan- und chemische Werte. Bankaktien erzielten toeitere kleine Besserungen. Die Börse schloß ruhig in behaupteter Haltung. Im freien Verkehr gingen 5prvzentigr Reichsanleihen zu 0,582’ um. Bankaktien: Commerzbank 102,50, Darmstädter Bank 125,50. Deutschs Dank 124,62, Deutsche Vereins bank 80. Discontogesellschaft 114,25, Dresdner Dank 105,50, Mitteldeutsche Cre- ditbank 99,87, Oefterreichische Kreditattien 7,95. Montanaktien. E^ls^rkirchen 72, Mannesmann
58,75, Mansselder 72, Phom* 111, Kali Aschersleben 15,62, Westeregeln 19,62. Chemische Aktien: Dad. Anilin 136,45, Elberfelder Farben 127.37, Th Goldschmidt 101,50, Holzverkohlung 6,875, Dütgerswerke 13.50. Indust ricallien: AEG. 108, Zement Heidelberg 75,50, Dyckerhoff 3,62, Hanf Füssen 85,50, Inag 1,05, Gebr. Iunghans 83, Lahmeher 74,25, Peters Union 2,15, Wayß u. Freytag 90.25, Zucker Frankenthal 3,65. Ausländische Renten: Ungarische Goldrente 9,10.
Debisemuars De'lm -Frankfurt a. M.
,In Billionen Mark auftgeörütft- BumoS-MreS. London. Neu- York, Japan. Rio de Janeiro für eine EmbeÜ Wien and Babatxfi für 100 (X» Ein beiten, alle« übrige fat 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
Banknoten.
" Mai
< Mai
Amtliche Non rung Geld Brief
Sinnliche Notierung Geld Brief
fünft.» iHoit.
168.74
169,16
168 59
169,01
Luen.-Aires
1.628
1.632
(,6f8
1.672
Brst-Amw
21,12
.'1.18
21 195
21.25.)
Lhristianta
70,46
70,64
70,46
70.64
flopcnbagen
Tx.94
79,14
79.15
79.3.5
Ltockbolm
112,21
112,54
112.23
112.51
helsiugforS
10.565
10,605
10 565
10.605
Ilaltcu. .
17.23
17,27
17.245
17.28'.
London.
20,405
20.358
20.408
Ncnvork . .
4,195
4,205
4.195
4.205
Pariü.
21,765
21,8 5
21.90
21,96
Schwei; .
81,175
81,375
81 17
81,35
Spauien.
61.12
61.28-
6107
61,63
Japan . .
1,763
1,76?
1.76
t, ?67
'Hio de Jan Dien in D.»
0.422
0,42’
0 4 -2
1.424
Ceft. abgest
59,055
59,195
59 055
59,195
Prag . . .
12,425
12,465
12.487
12.467
Bclzrad . .
6,74;
6,765
6.76
6.7S
Budapest. . Bulgarien
5,89
5,91
5 88?
5.907
3,06
3.07
3.1)6
3.07
L'ffabon
20,375
20,425
20 3 75
20.12.5
Dan;ig. . Konstantin.
80,7 7
80.97
SO 77
80.97
',247
2,257
> 245
2.255
Alden-
7.89
7.91
7.89
7.91
Berlin, 8 Mai.
Geld
Brief
Amerikanische Noten . , , , ,
4,181
4.201
Belgische Noten
21,15
21,25
Dänische Noten ......
78,95
19,34
Englische Noten........
20.332
20,43?
französische Noten ......
21,8?
21,99
Holländische Noten ......
168.20
169,06
Italienische Noten ......
17,26
17,31
Norwegische Noten......
Deutsch-Oesterr., ä 100 Kronen
70.72
70,59
59,01
59.31
Rumänische 4ioten......
—
—
Schwedische Noten ......
111,97
112,93
Schweizer Noten.......
81,14
81,54
Spanische Noten.......
60,90
61,20
Tschechoslowakische Noten . °
12.44
12.50
Ungarische Noten
■ .855
5.875
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".!
Berlin. 8. Mai. Der Dörse_ hat sich nachgerade eine starke Rervosität bemächtigt, deren Folge ist, daß ungünstige Rachrichten umgehen und Gerüchte verbreitet werden, deren Rachprüfung schwer ist. Man spricht von Zahlungsschwierigkeiten auch am Effektenmarkt, wobei heben der Insolvenz einer kleinen Maklerfirma auch eine größere Dankfirma genannt wird. Angesichts der guten Fundierungen dieser Firma werden von gewisser Selle diese Rachrichten nicht skeptisch auf genommen. Die Lage am Getreidemarkte bleibt ungünstig und von dieser Selle kommt immer noch viel Material an den Markt. Dei dieser Gesamtlage bleiben günstige Rachrichten, tote diejenigen über die wellere Entwicklung des Shndikatsgedankens in der Eisenindustrie und Über die Verständigung mit der französischen Kaliindustrie ohne Wirkung. Die schwächere Haltung kam zunächst in den Anfangskulsen nicht überall zum Ausdruck, so am Montanmarkt, wo zunächst einzelne Rotierungen höher waren, als die gestrigen Schlußkurse. Sehr bald nahm das Verkaufsangebot zu und die Kurse kamen weiter ins Wanken. Lediglich am Danken- markt waren einzelne Erholungen zu verzeichnen. während Schiffahrtswerte weiterhin schwächer lagen. Auch der Renten- markt lag wieder schwächer Am Geldmärkte machte die Erleichterung weitere, wenn auch nur geringe Fortschritte. Tägliches Geld S17»—91/i- Prozent, Monatsgeld 91/j—ll1/» Proz. Am internationalen Devisenmarkt bat sich der französische Franken leicht erholt. Die übrigen Devisen hatten bei geringem Geschäft keine wesentliche Veränderung zu verzeichnen.
Frankf'.'r'ct V&orfe.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. QU., 8. Mai. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,75 bis 24, Roggen, inländischer 20 bis 23,75, Sommergerste für Brau- zwecke 20 bis 25. Hafer, inländischer 17,90 bis 22,50. Mais (gelb) 20,25 bis 22,75, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 37,25 bis 38,75, Roggenmehl 31 bis 32,50, Weizenlleie 13,25 bis 13,75, Roggenkleie 14,50 bis 14,75 Mk. Tendenz: stetig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 8. Mai. Der Produttenmarkt war schwacher auf niedrigere amerikanische Preise. Roggen vermehrt angeboten, für Weizen fehlte es an Unternehmungslust. Hafer ruhig, ebenso
Futterartllel. Es notierten für 1000 Kilo: Weizen, inärf. 258 bis 262. do. Mai 262 bis 263, do. Iüli 259 bis 261, Roggen, mark. 224 bis 226. do. Mai 226 bis 226,50, do. Iuli 222,50 bis 224, Gerste, märt 227 bis 244, Futtergerste 200 bis 215, Hafer, märt. 214 bis 222, do. ponrm. 210 bis 216. do. Mai 200, Mais (fr. Hamburg) 200; für 100 Kilo: Weizenmehl 32,50 bis 36. Roggenmehl 30 bis 32.25, Weizenkleic 15.20 bis 15.30. Roggen- lleie 16,50. Vlltoriaerbsen 22 b.s 27. kleine Erbsen 20 bis 22. Futtererbsen 18 bis 20, Peluschken 18,50 bis 20, Ackcrbohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11,50. do. gelb 11.25 bis 1350. Serradelle 14 bis 15.50. Rapskuchen 15.20 bis 15.60. Leinkuchen 22.40 bis 22,80, Trvckenschnitzel 10,40 bis 10 6?, Torfmelasse 9.50, Kartoffelstöcken 19.80 bis 20. Zucker 17,50 bis 18,50 Mk.
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der ..Radio-Umschaus
Sonntag, 10. Mai:
8 Uhr: Morgenfeier, veranstaltet vom Wartburgverein Frankfurt a. OIL, mit Ansprache von Pfarrer Schrenk von der Malthciusgemeinde. 4—5 Uhr: Kinderstunde. 5 bis 6 Uhr: Rach- mittagskonz^rt des Hausorchesters: Michael Iwanowitsch Glinka. 7 bis 8 Uhr: Stunde des Rhein- Marnischen Verbandes f. Volksbildung: 1. »Volkswirtschaft, Volksbildung und Alloholismus", Vortrag von Pfarrer Weidner (Frankfurt a .M.- Seckbach); 2. . Volksgesundheit und Alkoholis- mus". Vortrag von Pros. Dr. Raecke von der Psychiatrischen Univerfllätskllnik. 8.30 bis 9.30 Uhr: Die Kunst in der Erzählung. AnschließerM: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht.
Montag, 11. Mai:
12 Uhr: Rachrichtendienst. 3 und 4 Uhr Wirlschostsmeldungem 4.20 Uhr: Rach richten- dienst. 4.30 bis 6 Uhr: Rochmittagskonzert des Hausorchesters: ..Aus alten Märchen". 6 Uhr: Wirtschas ismeldungen. 6 bis 6 30 Uhr: Die Lese- stunde (Die Rovelle): „Das unbekannte Mellter- toerf“ von H. Balzac. 6.30 bis 7 Uhr: Die Bücher- stunde. 7 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 7 bis 7 30 Uhr: Übertragung von Kassel: Stunde der Stadt Kassel. -- Vortrag von Wilhelm Ide: „Marksteine zur kulturellen Entwicklung Kassels". 7 30 bis 8 Uhr: Stunde des Südwestdeutsch. Radio- Klubs. Geheimrot Prof. Dr. Wachsnmth: „Don der Reibungselektrizität und verwandter Erscheinungen". 8.30 bis 9.30 Uhr: Sinfoniekonzert, Mendelssohn-Abend. 9.30 Uhr: Rachrichtendienst. Wettermeldung, Svortbericht. 10 bis 11 Uhr: Übertragung von Kassel: Alte preußische Armeemärsche.
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