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Rheinischen Fabri 6>tteipetm SIcT- tron unD 40 000 ^ Aktien der Elberfelder Farbenfabriken vorrn. Daher abhanden.

Vermutlich wurden die Aktien Ende des Jahres 1923 im Trubel der Inflation entwendet.

Die Mdda-Reoulierung.

O Infolge der starken Aiederschläge im ver­gangenen Jahr sind sowohl Die Rid d a. als auch die Aid der im Kreise Friedberg, sowie im angrenzenden Landkreis Hanau und in den Vor­orten von Frankfurt a. Al. mehrmals über die Ufer getreten, so daß Ortsteile und Tausende von Morgen fruchtbarsten Landes und bester Wiesen überschwemmt waren, und teilweise wochenlang unter Wasser standen. Hierdurch sind bedeutende Schäden für die Bewohner und besonders für die Landwirtschaft entstanden. Die Ursache dieser Lleberschwemmungen ist in der ungenügenden Gröhe der Bachquerschnitte und vorwiegend in der mangelhaften Unterhaltung der Dachläufe (konnte während der Kriegsjahre wegen Fehlens der Arbeitskräfte nicht vorgenommen werden: nach dem Krieg und während der Inflationszeit schreckte man von den ständig wachsenden Kosten zurück), begründet. Sämtliche beteiligten hessischen und preußischen Gemeinden drängen nun auf Ausführung der schon lange geplanten Regu- lierung. Soweit wir unterrichtet sind, soll noch in diesem Jahre mit den Aiddaregu- lierungsarbeiten des Abschnitts Aie- der-Florstadt Wehr der Scharr- mühle begonnen werden. Die Kosten, soweit nicht ein Staatszuschuß in Frage kommt, sind von den interessierten Gemeinden zu tragen.

Kirche und Schule.

y. Büdingen, 6. März. Heute fanD hier im Rathaussaale die diesjährige Kreisleh­rerkonferenz unter Vorsitz des Kreisdirek­tors Dr. Gähner statt. Zum ersten Male war es dem Leiter des Kreisschulamts Büdingen nergönnt, sich der Lehrerschaft des Kreises vor­zustellen und mit ihr in nähere Beziehungen zu treten. Seine herzliche, von Wohlwollen und vollem Verständnis für den Lehrerberuf zeugende Degrühungsrede machte auf die etwa 150 Lehrer und Lehrerinnen einen sehr guten Eindruck und erntete reichen Beifall. Die Tag^ordnung um­faßte zwei Hauptthemen. Vormittags referierte Lehrer Müller aus Glauberg über den Ent­wurf des neuen Lehrplans, als dessen Leitgedanken der Vortragende die H e i ma t - und Arbeitsschule nachwies und dann hauptsächlich die Bestimmungen für die ein- und zweiklafsigen Schulen einer eingehenden Betrach­tung unterzog und für die einzelnen Lehrfächer wertvolle praktische und methodische Vorschläge machte. Die tiefgründigen Ausführungen des Referenten berbienten den reichen Beifall der Zuhörer. Es schloß sich eine sehr rege Aus­sprache an, in der besonders Kreisschulrat Gök- k e l wünschenswerte Erläuterungen gab. Äach-- mittags hielt Lehrer Ganz von Ober-Widders- heim einen Vortrag überKant und seine Erziehungslehre". Aach einem kurzen Le­bensbild dieses Königsberger Philosophen führte der Vortragende in wissenschaftlicher Gründlich­keit den Anwesenden Kants Grundsätze über Er­ziehung und Unterricht in klarer Weise vor und erntete gleich dem ersten Redner reichen Beifall. Der Vorsitzende sprach beiden Referenten im Aamen der anwesenden Mitglieder des Kreis- schulamts und der Lehrer und Lehrerinnen in herzlicher Weise den wohlverdienten Dank aus. Zum Schlüsse der Tagung wurden noch vorn Kreisschulrat einige Verfügungen der obersten Gchulbehörde bekanntgegeben.

Strafkammer.

* Gießen, 6. März. Der Dienstknecht Karl G. von Erbenhausen hatte sich wegen Kör­perverletzung zu verantworten, begangen an dem Landwirt V. daselbst. G. steht im Dienst bei der Ehefrau des V., mit der dieser zer Zeit in Ehescheidung lebt. V. glaubte auf Grund um­gehender Gerüchte Grund zum Haß gegen G. zu haben und äußerte vor einiger Zeit, er werde den G. erschießen. Als G. nun zufällig eines Dags auf dem Rade den V. auf der Landstraße traf, stellte er diesen zur Rede. V. zog einen Revolver, lief aber dann fort, als G. sein Rad zu Boden legte und sich anschickte, auf B. ein­zudringen. V. flüchtete in einen Feldweg, wohin G. ihm zunächst mit dem Rad nicht folgen konnte. G. paßte aber den V. auf der anderen Seite des Feldwegs ab, bewarf ihn mit Steinen, packte ihn an der Gurgel, würgte ihn, warf ihn zu Boden, kniete fich auf ihn und bearbeitete ihn mit den Fäusten. Auf der Brust brachte er dabei dem D. einige Schürfwunden bei, und zwar, wie D. angibt, durch Tritte mit den Füßen. G. war vom Amtsgericht wegen dieser Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 2 5 Mark, im Fall der Llneinbringlichkeit zu fünf Tagen Gefängnis verurteilt worden. V. - hatte sich daraufhin als Aebenkläger der Klage angeschlossen und Berufung verfolgt. Auch die Staatsanwaltschaft hatte Berufung eingelegt. Beide Berufungen begehrten Erhöhung der Strafe. Die Strafkammer schloß sich jedoch in der Beurteilung des Falles dem Vorderrichter an und verwarf beide Berufungen. Zu Gunsten des Angeklagten wurde berüc^ichtigt, das D., der schon mehrfach wegen Körperverletzung vor­bestraft ist, in seiner Erregbarkeft ein rabiater Mensch sein kann und daß G. bis retzt noch unbestraft ist.

Amtsgericht Gießen.

* Gießen, 6.März. Zwei Einwohner von Burkhardsfelden, ein Landwirt und ein Weißbinder, die früher gut miteinanber standen, sind jetzt miteinander uneinig geworden. Letzterer soll nun behauptet haben, der Landwirt habe ihm seinerzeit einmal erzählt, er habe sich zwei Wa­

gen Stangen auS dem Walde angeeignet, der Forstwart sei damft einverstanden gewesen. Der Landwirt beftreilet natürlich, eine derartige Aeußevung getan und Stangen enttoenbet zu haben. In der heutigen Hauptverhcmdlung gibt der Weißbinder, der wegen Beleidigung ver- flagt worden ist, zu, die obige Aeuherung getan zu naben, er behauptet aber auch weiter, daß der Landwirt, der Privatkläger, ihm daS selbst erzählt habe. Da der Forstwart wegen Krank­heft heute nicht erscheinen konnte, tourüe die Ver­handlung auf 4 Wochen vertagt.

Eine Frau von hier lebt mit ihrem Mann in Ehescheib ung. Bei diesem befindet sich das gemeinschaftliche kleine Kind, ein Mädchen. Als nun eine Frau aus Der Aachbarschast eines Tages daS Kind im Einverständnis mit seinem Vat>.r zu einer Besorgung mit sich nahm, trat ihr die Muller, die heutige Angeklagte, entgegen und verlangte die Herausgabe des Mädchens. Die Frau verweigerte dies, worauf ihr die Ange­klagte einen Schlag in das Gesicht versetzte und ihr das Kind mit Gewalt entriß. Auf die er­hobene Privatllage hin bedauerte die Angeklagte den Vorfall, bat deswegen um Entschuldigung und verpflichtete sich zur Zahlung der Kosten einschließlich sämtlicher Gebühren des klagerischen Rechtsanwalts.

Gerichtsfaai.

Mainz, 7. März. Vom Schwurgericht zum Tode verurteilt wurde der 35jährige Landwirt P i e r o t h aus Gensingen, der ein achtjähriges Mädchen vergewaltigt Halle, so daß es später starb, und ein lOjähriges Mädchen, an dem er unsittliche Handlungen vorgenommen hatte, ertränkte, um sich vor Anzeige zu schützen. Außer der Todesstrafe tourbe noch auf 14 Jahre Zuchthaus erkannt.

Wirtschaft.

* Der Wiederaufbau des Privat- diSkontmarktes. Die Reichsbank hat sich laut derVoss. Ztg." der Berliner Stempel- Vereinigung gegenüber grundsätzlich zum Ankauf eines jeden Primabankakzeptes bereit erklärt, das den Privatdiskontmarkt passiert hat. Das ist für den weiteren Ausbau des Privatdiskontmarktes von großer Bedeutung, denn nunmehr ist den Banken die Möglichkeit eröffnet, im Bedarfs­fälle die von ihnen im Privatdiskontnrarkt er­worbenen Akzepte an die Reichsbank weiter zu begeben.

" Englischer Auftrag an Die D eut- s ch e Werft-- A.-G. Laut Timesmeldung hat Die Reedereifirma Furneh, Wit Hy & Co. der Deutschen Werft-AG. Hamburg Den Auftrag von fünf 10 000 Tonnen-MvtorDampfem (Geschw. 15 Knoten) erteilt.

* Harpener Berg bau AG. In dem Prvspett über die Zulassung von 7,5 Mill. Rm. 7prozentiger Anleihe zur Berliner Börse schreibt die Verwaltung, ob eine Dividende verteilt wer­den könne, stehe noch nicht fest, doch werde der Abschluß keine Verluste ausweisen. Bei günstiger Entwicklung des Absatzes sei für 1925 wieder mit einem Lieberschuß zu rechnen.

Preußische Pfandbriefbank, Berlin. In der H. D. wurden Die vvrgelegte Reichsmark-Eröffnungsbilanz, Die Llmstellung des Aktienkapitals und die sich daraus ergebenden Satzungsänderungen einstimmig genehmigt. Aach Abzug der Passiven ergibt sich bei der Reich s- markbllanz ein Vermögensüberschuh von 4.66 Mill. Rm. Das Grundkapital wird dementspre­chend von 120 Mill. Pm. im Verhältnis von 30: 1 auf 4 Mill. Rm. durch Lkmstempelung jeder 1500-Pm.-Wtie auf je 50 Rm. umgestellt. Der Kapitalreferve werden 600 000 Rm. überwiesen. Dem Pensionsreservefonds 50 000 Rm. und Der Iakob-Dannenbaum-Stiftung 10 030 Rm. Ferner wurde die Bilanz für 1924 nebst Gewinn- und Derlustrechnung genehmigt. Aus diesem Jahres­abschluß ergibt sich nach Abführung des oer- tragsmähigen Gewinnanteils von 165 000 Rm. an Die Roggeni entenbank ein Lieberschuh von 583 375 Rm., aus dem 155 000 Rm. zurückgestellt, 8 Proz. Dividende verteilt, an Den Aufsichtsrat 60 750 Rm. als Tantieme ausgeschüttet und 47 600 Rm. vvrgetragen werden.

Frankfurter Dorfe.

(Eigeiier Drahtbericht desGiehener Anzeigers".)

Frankfurt a. M.. 7. März. Tendenz: Weiter erholt. Obwohl die Dorfe von neuen ungünstigen Aachrichten hörte, blieb Der freund­liche Unterton, Der sich im gestrigen Abendver- kehr durchsetzte, bei Beginn bestehen, doch ist die Stimmung als nicht ganz einheftlich zu be­zeichnen, Da immer noch einige Kurskorrekturen nach unten vorgenommen werden. Die Ver- fdjärfung des Eisenbahnerflreiks begegnet on der Börse größter Beachtung und war auch Der Anlaß, Daß sich eine regere Geschäftstätigkeit nicht zu entwickeln vermochte. Die Börse zeigte kräftigen Widerstand gegenüber Aeigungen zu Realisationen. Teilweise stellten sich neue gute Erholungen ein, besonders der Montanmarkt war gut disponiert für all- führenden Werte. Dagegen zeigte der Chemiemarkt vereinzelte neue Abbröckelungen, die aber unbedeutend waren. Der Elektromarkt hatte bei behaupteten Kursen geringeres Geschäft. Einen stärkeren Rückschlag erlitten Lah» meyer, die um 3,75 Prozent schwächer wurden. Der Dankaktienmarkt lag still, die Kurse waren anfangs kaum verändert, nur vereinzelt leicht gebessert. Reichsbank bildeten eine Ausnahme mit einem Gewinn von 1,25 Proz. Schiff­fahrt Sw erte lagen lustlos. Auto- und Mafchinen-Aktien leicht gebessert. Auch Zellstoff-Aktien konnten ihre Kurse etwas erholen, desgleichen Terrain. Auch für Zuckeraktien kam es zu einiger Aachfrage bei nur geringen KurSbesferungen. Der Ein­hei t s m a r k t der Industriepapiere behielt sein ruhiges Aussehen bei, wesentliche Kursverände- tungen traten nicht ein. Heimische An­leihen waren etwas lebhafter im Geschäft und

toeuer reicht anziehend, Dagegen schwächten sich ausländische Renten aufs neue leicht ab. DaS Freiverkehrsgeschäft war auch heute bedeutungslos, die Kurse zeigten sich aber leicht erholt. Api 1,6, Deckerstahl 1,35, Deckerkohle 7.1, Benz 4,9, Growag 0,177, Hansa-Lloyd 1,75, Krü­gershall 10,75, Kunstseide 31 Proz., Kabel Rheydt 175 Proz., Ufa 12,75. Am Geldmarkt nimmt das Angebot eher zu. Tagesaeld, das gestern auf 1/1 pro Mille ermäßigt wurde, dürfte heute noch leichter zu haben sein als an den Vortagen. Monatsgeld hörte man mit 9,5 bis 101/2 p. a. PrivatdiSkont 87 *R bis 9\'8 Prozent. Im internationalen Devifenverkehr schreitet die Besserung des französischen Frankens und Der italienischen Lire fort. Paris 91,90 gegen London und 19,25 gegen Dollar. Der Kurs des englischen Pfundes ist bei 4,761/2 bis 4,76V« leicht befestigt. Die Mark ist mit 4,199 gegen Dollar unverändert.

Börsenkurse,

Datum:

5% Tentlfije RclchSanletbe . 4e/n Deutsche SicichSanleihe . 8V3°/o Deutsche Mtchc-anleihe 37. Deutsche Rcichsanletbe . Deutsche Sparprämicnamethe 4°/0 Preußische Konsols . . .

46 o Hessen..........

3'/5% .Hessen..........

3% Heuen Deutsche Werth. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Annetsng.') </» Zolltürkeu 6% Goldmexikaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Tarmst. und Nactoualbank . Deutsche Bank.........

Deutsche Bereüisbank . . . . Dlöcomo Commandit Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterreichische Creditauftall. Westbcmk............

Bochumer Guß ..... 4. Buderus.......

Caro ..

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln .... Laurahütte..........

Oberbcdarf Pyouix Bergbau Rycumahl...........

9hcbcd Montan Tellus Bergbau ....... Hamburg Amerika Paket. . . Norddeutscher Llottd Chcramische Werke Albln . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont 'Guano Badische Anilin..... . .

Ll»cn tische Pta per Llapü» .. Goldschmidt Gries ebner Electron . . Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung..... ..

Nütgerswcrke Schetdeanstalt ........

Alla- Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkrastwerke ....... Schustert............

Siemens <t Halske .....

Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hcpligenstaedt 11 eguin Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Pct Union A--G Schuhfabrik Herz Sichel ........

Hell st 0's Galdhof....... Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . . .

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-AireS, London, Neu- York, yapan. Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest mr 100Od) Eürdeiten. alle« übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

6. März

7 März

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19,775

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Danzig. . - Konst.nrin.

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Banknoten.

Berlin, 1. Mär^

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Neu art.

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Noten .

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Norwegische Noten.

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64,06

voll

Deutsch-Oestcrr, ä 100 Krone»

6,903

6,933

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Rumänische Noten .

Schlvedische

Noten .

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113.38

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80,55

80,95

voll

Spanische Noten.......

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69,75

voll

Tschechoslowakische Note» . .

12 41

12,49

voll

Ungarische Noten.

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6,76

5,78

voll

Berliner

Börse.

(Eigener Drahtbericht des

Gießener Anzeigers".)

Der

[in. 7

März.

Die letzte Börse der

Wocöe eröffnete

in freunDlieber

Die

gestern begonnenen Deckungskäufe Der SpeL

ulation

setzten sich fort, wobei sich daS Hauptinteresse aus Montanwerte richtete. Diese konnten ihre gestrigen Schluhkurse entweder behaupten oder leicht erhöhen. Grund für diese Tendenz war wohl in erster Linie Die Tatsache, daß die letzten Verkaufe von Lombardwaren nachgelassen haben und Daß Die Dörsei von den heutigen Verhandlungen zwischen Der Reichsbahn und Den Eisenbahner verbänden eine Beilegung der Ar­beitszeit- und Lohnkonflikte erhofft. Auch die übrigen Gebiete teilten diese freundlichere Stim­mung, obwohl Die Umsätze gering blieben. Die Dividendenfrage bet Hapag bewirkte heute ein weiteres Sinsen des Kurses um 2 Prozent. Be­merkenswert war das Interesse Der Spekulation, das sich bei Beginn für heimische Anleihen gel­tend machte. Am GelDmarkt zeigte sich gegen­über Den Vortagen etwas mehr Bedarf. Doch ist Material ausreichend vorhanden, so Daß täg­liches GelD unverändert lag. Tägliches Geld A12 Prozent, Monatsgeld 1213 Proz. Privat- Diskont 88' Prozent. Am ®eöifenmarft war das Geschäft ruhig, das englische Pfund leicht befestigt.

Berliner Produktenbörse,

Berlin. 7. März. Der Produktenmarkk hatte bei nachgebenden Kursen ruhiges Geschäft. Das inländische Angebot von Weizen und Roggen war nur vereinzelt, bei geringer Kauflust. Die Llmsähe in Mehl, Gerste, Hafer und Futter­artikel waren belanglos. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen ,märf. 248 bis 256, Do. 2lprft 291 bis 292, do. Juli 295 bis 294, Ten­denz flau, Roggen, märt 242 bis 246, do. Juli 252 bis 254, Tendenz flau, Gerste, mark. 247 bis 260, Futtergerste 215 bis 232, Tendenz schwach, Hafer, wärt 186 bis 192, do. fromm. 206 bis 205,50, Lendeiu matt, Mais (loto Berlin) 217, do. Mai 194, Tendenz schwach, Raps 395. Ten­denz still: für je 100 Kilo: Weizenmehl 34,50 bis 36,75, Tendenz flau, Roggenmehl 33,75 bis 36,25, Tender^ flau, Weizenkleie 14,30, Tendenz still, Roggenlleie 14,40, Tendenz still, Viktvria- erbfen 27 bis 32, ft eine Erbsen 20 bis 22. Futter­erbsen 19 bis 21. Vetuschken 18 bis 19. Acker- bch:en 19 bis 21, Wicken 18,50 bis 20, Lupinen, ölau 12.25 bis 13,25, Do. gelb 14,50 bis 16, Serradelle, neu 14.25 bis 16,50, Rapskuchen 17,20 Leinkuchen 22,50 bis 23,50, Trockenschnihel 9,50 bis 9,60, Torfmelasse 9,40, Kartoffelstöcken 19,40 bis 19,70.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus DerRadio-Llrnschau".)

Dienstag, 10. März:

11,55 Llhr: Zeitangabe. 12 Llhr: Nachrichten­dienst. 12,55 bis 1 Llhr: Rauener Zeitzeichen. 4 Llhr: Wirtfchaftsmeldungen. 4,15 Llhr: Rach­richten Der Industrie- und Handelskammer Frank­furt a. M.-Hanau. 4,20 Llhr: Rachrichtendienst. 4,30 bis 6 Llhr: Tanznachmittag Des Haus' orchesters 1. Der erste Kuß (Foxtrott) Kollo, 2. Exfto (Tango milonga) Sommer. 3 Wiener Blut (Walzer) Strauß, 4. PasaDena (Foxtrott) Warren, 5. Zaza (Shimmy) Buxeuil, 6. Eva- walzer Lehar, 7. Fate (Foxtrott) Gay, 8. Idea (Tango) Korla, 9. Rosen aus dem Süden (Wal­zer) Strauß, 10. Chicago (Foxtrott) Fisher. 6 Llhr: Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6,30 Llhr: Die Lesestunde (Meisterwerke der Weltliteratur): AusSoll und Haben" von Gustav Frehtag (Fortsetzung). 7 bis 7.30 Llhr: Die Besprechung (Literarischer Tell) Otto Schwerin liest seine neueste KriminalnovelleDaS Malallarohr". 7,30 Llhr: ^Übertragung aus dem Frankfurter OpernhausDer Troubadour". Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi. (Aenderung Vor­behalten.) Anschließend: Rachrichten, Wetter­meldung, Sportbericht.

Spielplan der frankfurter Theater-

Opernhaus. Dienstag, 10. März, abends 71/3 Llhr: Der Troubadour. Mittwoch, 11. März, abends 7 Llhr: Die Jüdin. Donnerstag, 12. März abends 7 Llhr: Der Freischütz. Freitag, 13. März, abends 7 Llhr: Mignon. Samstag, 14. März, abends 71/2 Llhr. Ariadne auf Raxos Sonntag, 15. März, abends 7 Llhr: Das Rhein­gold.

Schauspielhaus. Dienstag, 10. März, abends 7 Llhr: Trvilus und Cressida. Mittwoch, 11. März, abends 71/2 Llhr: Wenn wir Toten erwachen. Donnerstag, 12. März, abends 7i/a' Llhr: Der Kreidekreis. Freitag, 13. März, abends 71/2 Llhr: Wenn wir Toten erwachen. SamStag, 14. März, abends 71/2 »Llhr. Michael Kramer. Sonntag, 15. März, nachmittags 3 Llhr: Wil- helm Teil: abends 71/2 Llhr: Der Kreidekreis.

Theater-Cafe Ernst Ludwig

Dlesitag, den II. Mlri, S Uhr

Großer bunter Abend

Lelette Agoust SWÄBLSSS Harry Berger heiter, runderer e.Setyrlher Paul Birner-Bornhans ^"Linoriet.

Anschließend:

Daisy ein Sketsch Pereonen:

Mr. Coctail .... Pani B.-Bornhans Daley Lelette Agoust Er............Harry Berger

Verstärkte Kapelle :: Eintritt frei

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