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Jugend und Hochschule
in ihr erläuterte.
Neue Bücher.
einer unsteten
TSsar in der Schule — ein Mißbrauch?
unb der Versuche, ihn außerhalb des Gesetzes zu stellen, einen Bürgerkrieg begann.'
Seine Gegner hatten in Rom beachtet, er habe die Schranken überschritten, die das Gesetz der Tätigkeit eines Proconsuls zog, er habe ohne
Auftrag Krieg geführt, Truppen ohne Bewllli- aung des Senats aus gehoben, Gewalttaten gegen Bundesgenossen begangen. Städte und Tempel geplündert, das Völkerrecht durch die Mittel gebrochen, die er zur Erreichung ferner Siege anwandte. Es galt daher, in jedem Punkt die Notwendigkeit seines Haitdelns zu beweisen. Läsar legt in seinen Commentarii dar. daß der Krieg ihm stets ausgezwungen wurde, daß er die Grenzen seiner Provinz und seines Amtes nur überschritt, um die drohende Gefahr der Völkerwanderung der Helvetier und Germanen vom römischen Staat abzuhalten.
.Er hatte Recht in seiner Behauptung". sagt BrandsS. .durch sein Genie und seine Voraussicht hat er augenscheinlich die Völkerwanderung, die dem römischen Reich ein Ende machte und das Mittelalter herbeiführte, um 400 Jahre hinauSgeschoben."
bei der Arbeit.
Eiue rheinische Hochschule für Musik.
In Köln, wo das Konservatorium allmählich abgebaut wird, soll eine ÄojH®nie für Musik errichtet werden. Rach einer Denk-
Die Ersatzreiscpriisung auch nn der Handelshochschule Leipzig.
In einer überfüllten Studentenversammlung der Handelshochschule Leipzig wurde mit 80 Proz. Stimmenmehrheit folgende EnNchtte- ß un g gefaßt, von der das sächsische Wirtschafteministerium sofort telegraphifch in Kenntnis ge- $ Die Studentenschaft der Handelshochschule Leipzig ist der Lieberzeugung, daß im Interesse der gedeihlichen Weiterentwicklung ihrer Hoch- chule und zur Wahrung der Einheitlichkeit der deutschen Handelshochschulen von den immaturen Studierenden, die sich vom Sommersemester 1925 ab neu immatrikulieren lassen, die Ablegung einer Ersatzreifeprüfung spätestens drei Semester vor dem Diplomexamen zu fordern ist.
Es steht zu erwarten, daß der Professorenrat der Handelshochschule Leipzig den gleichen Stand- punkt nach dem preußischen Muster vertritt, so daß die Maturität für den Diplom- Kaufmann auch in Sachsen als gesichert angesehen werden kann.
Ein Archiv für niederdeutsche Volkskunde.
schrift der städtischen D«waltung.
Nischen Beobachter" wiedergegeben wird, soll das neucJnstitut Hockschulcharakter hab« und iE mehr als 300 Schuler auf nehmen. Einige tue ben preußischen Welten besonders w'ämgeilnter- abteüungtn finb: Eine Abteilung für Kirche«' und eine für Schulmusik sowie ein J Wonfcu Orchesterschule Dem dnterrichtskorpn. an bissen Spitze der bisherige Direktor des Kölner Konservatoriums. Prof. Ad enbro t b unb bei bekannte Komponist und Musikpädagoge Waller Braunfels stehen, werden 12 Lehrer tm Hauptfach und 13 im Rebenfach angeboren. Sa Hochschule wird eine D o l k va la demi c für Musik angcqlicbcrt. die Cn‘Ä!'' eine solide Ausbildung geben totil. um b.c V f e« künstlerischer Hausrnusit zu verbreiten. Dies. Volksaladernic soll auch die notige Drunblag. für den Ehorgesang ucnnUteln unb ubct out höchster Stufe stehenden DolkSchor bilden. Die Zahl her Schüler, mit der man bterbc rechnet, beträgt etwa 500.
Die Dominikaner in Köln durften vermutlich einen Wintergarten besessen haben und da diese Einrichtung in ganz Deutschland unbekannt war. führte sie zu der erzählten Sage.
Albertus Magnus Zeitgenosse, der englische Franz iskanermönch Roger Bacon, wuße feinen Ehrgeiz, als Zauberer zu gelten, bitter büßen. Seiner physikalischen Kenntnisse wegen muhte er mehrmals in den Kerker wandern Di optischen Versuche und seine erstmalig unter- nommenen Versuche, die .Entstehung des Regenbogens zu erklären sichern ihm stur alle Zeiten einen ehrenvollen Platz in der,^« chichte der Physik. Verschiedene Dolksschriften des 15. und 16. Jahrhunderts schrieben ihm me Ausführung der verblüsfensten Dinge zu. Es wurde z.D. behauptet, daß er em Glas besessen habe, mit dem er sehen konnte, was sich m einem ilmtreife von 50 Meilen zutrug. Obwohl sich Bacon tatsächlich mit der Konstruktion des Fernrohres eifrig beschäftigte, so wissen wir doch, daß es ihm nicht glückte, eines anzufertigen. Der Besitz des erwähnten Glases gehört demnach ebenso in das Reich der Fabel, wie jener, der ihm ebenfalls angedichteten Brenngläser. mit deren Hilfe man angeblich fertige« legene Städte anzünden konnte.
Hm die Person des Raimundus Lullus. dessen wissenschaftliche Verdienste aber hinter den der beiden Vorgenannten stehen, spinnt sich eine besondere romantische Sage. Lullus, der behauptete, den Stein bet Weisen, der unedle Metalle in Gold verwandeln und alle Krankheiten hätte heilen sollen, gesunden zu haben, war in seiner Jugend ein flotter Kava- her am Hofe des Königs von Aragonien und ver- liebte sich sterblich in eine verheiratete Dame, namens Ambrosia di Castello. Die Geliebte wies ihn aber ab. und sicherte ihm Gegenliebe nur für den Fall zu. als es ihm gelingen sollte, den Stein der Weisen oder das Elixir zu finden, das ihren Körper vor dem Tode schützen würde. Volle 30 Jahre beschäftigte sich fortab Lullus mit der Verstellung dieses Zaubertrankes. Als ihm dies Eidlich gelungen war, erprobte er dessen ^aug- hckkZ vorerst an sich . selbst Er nahm durch -wei Monate weder Speise noch Trank zu sich, und da er nicht Hungers starb, io oertraute er auf die Wi^una feines Wittels, und suchte Ambrosia längerem Su<5en fmi» et bie rnfemer Srinn^g nod) immer in pyentlKber aSottat
Akademische Tagung her Deutschen Dolkspartei.
Am Mittwoch. 28. Januar, wurde inHalle (Saale) die Akademische Tagung der Deutschen Volkspartei, die vom Re i ch s st u den t e n ausschuß der D. V. P. veranstaltet wurde, mit einem Degrühungsabend eröffnet. Zn ^Mudenfen« arfeschuh ist der Zusammenschluß der politischen Hochschulgruppen der D. V. P.. deren zur Zeit 25 bestehen. Sahungsgcmaß gehört dem Reichs ausschuß je ein Mitglied jeder Hochschulgruppe an' der erste Vorsitzende wird von feiten der Parteileitung der D. V. P. bestimmt, der zweite Vorsitzende Don der Vollversammlung des Reichs- ausschusses. die mindestens einmal lahrlich zu fammenberufen wird. ^Ewahlt. Die laufenden Ge^ schäfte führt ein ArbeitSausfchuß, der feinen Sitz in Berlin hat. Der RStA. ist außerdem dem Reichsjugendausfchuh der D.V.P- ^gegliebert dessen erster Vorsitzender zu seinen ftonbigen Mitgliedern gehört. Während der RStA. bisher nur Reichsstudentenkonferenzen. also ^agu^en Sr Sungatobmniler tm Pari", «ranl^i hatte, hat die diesmalige Tagung Gelegenheit zu enger Fühlungnahme zwischen Jung- unb InbÄaStan gegeben f® bekannter Persönlichkeiten der Partei halten ihr Kommen ^gesagt, so z.V. Reichsminifter Dr. Stresemann. StaatsmiNister Doelitz. die Reichstagsmitglieber v. Raume unb i n nv« selb, der Landtagsabgeordnete Dr. kerne il unb verschiedene andere. Dodtcmd und Auslandamt der Deutschen Studenfenschaft waren ebenfalls eingeladen, ebenso der Deutsche Socf>- schulring und die Altherrenschaft des Deutschen
'Borfitxmte bei M<Wub<mt«>- ausschusses der Deutschen Volksparfei. Herr Dipl- Jng. K r u f P i, begrüßte im festlich geschmückten Saale des Restaurants
Akademischen Tagung der D. V ^ erschienenen Vertoeter des Wahlkrmsvsband^ ^.l^^rse- burg und des Ortsverbandes Halle der W. sowie die Vertreter der Jugerck- undHochschul gruppen der Partei. 3m Verlaufe brf erschienen die Herren Lcrndtagsabgg. Dr. P i n kerneil und Hei denr eich, sowie Staats
prangende Geliebte als frank, gealterte Stau. Sie entblößte ihre vom Krebs zerfressene Brust und frug ihn voller Zweifel, ob er sich bei ihrem Elende getraue, sie zu heilen. Von öem kaurigen Anblicke überwältigt, verlor Raimundus Lullus das Zutrauen zu feiner Medien unb er -er schmetterte das Fläschchen, welches sie enthielt, an einem Felsen. Ambrosia st^b bald darauf, und Lullus widmete sein ferneres Leben der Be kehrung der Ungläubigen Er fand dabei den Märtyrertod und seine Leiche £*
zu Palma, auf seiner Heimatinsel Major la, be
• Hochschulkalender der R a t u r - und Ingenieurwissenschaften einschl. Grenzgebiete. Herausgegeben von H. D e flien eir, Dr.-Jng. Harm. Dr. Scharf. Wi^mlemeste, 1924. Leipzig-Verl in: Verlag Chemie G m. dH. und D. D. J.-Verlag (VIII, 517 S.). 16. Steif bcofd). Rm. 4.—. Die neue Ausgabe weist gegenüber der vorigen insbesondere dadurch einen ganz wesentlichen Fortschritt auf, daß ?ußer den Universitäten, Technischen und Landwirtschaftlichen Hochschulen Deutschlands und Dcutsch-Oesterreichs auch die gleichartigen Institute der S chw e iz und der T s ch e ch o s l o w a k e i berucksicht^t worden sind. Auch die neue Ausgabe des ..Hochschulkalenders" wird Industriellen, ^naenieuren. Chemikern, den wissenschaftlichen Rib.lwth^en. denjenigen Behörden, die nut ber Willensteift und der Industrie zu tun haben '"A zuletzt Den Studierenden als brauchbares Handwerks- zeug willkommen fein. _____
Mittelalterliche Gelehrte im Lichte der Sage.
Von Hans Winter.
Viele Gelehrte des Mittelalters haben sich zwar durch ihre experimentellen Forschungen das Verdienst erworben, der modernen Ratur- wifienschaft den Weg gebahnt zu haben aber fast keiner ist von dem Vorwurfe 6^ ei zu prechen. daß er es nicht versucht hatte, durch cuigeblich übernatürliche Kunststuckchen seiner Mitwelt zu imponieren. Diese, weist der Eitel leit entsprungene Bestrebung, trug manchen von ihnen, den nicht immer ungefährlichen Ruf de» Zauberers ein. und war auch bte Ursache, daß sich die Sage vieler mittelalterlicher Gelehrter bemächtigte. . ry, r u. r a
Der gelehrte Dominikaner Albertus M a a n u s . der es bis zum "Bifd>ofc DD1V^9etn^ bürg brachte, und, auf feine Kenntmffe 9«^;^ zuerst wagte, der bis dahin unangesochtenen Autorität W-istoteles nahezutreten genoß schon zu Lebzeiten den Ruf eines gewa igen Zaub.- rers. Eine feiner Lieblingsbeschäftigungen be stand in der Anfertigung, menschliche Gestalt tragender Automaten. Die Sage berichtet uns. daß einer seiner Schüler, der nachmalige heilig Thomas von Aquino, einst in die Wen« statte, in der er diesen Arbeiten nachging, trat, und dort eine wunderbar schöne weibliche Figur antraf, welche ihm mit menschlicher Stimme einen Willlommgruß anbot. Da der gottesfürchtige Iüngling eine Versuchung des Teufels vermutete, erarill er einen schweren Hammer und zertrümmerte das Werk seines Meisters. Albertus gestand nachher, drei Jahrzehnte daran gearbeitet zu haben. Diese Puppe, in welcher wir heute bloß eine artige mechanische Spielerei erblicken würden, trug ihrem Urheber Den wahrscheinlich selbst gewollten Zauberruf ein.
Eine zweite Sage erzählt, daß Albertus W a g n u s im Jänner des Jahres 1249 im Garten des Dominikanerklosters zu Köln den König Wilhelm von Holland bewirtet habe. Trotz Der Damaligen strengen Kalte stand aber Der ganze Garten in vollem Vlütenschmucke, Der aber, als nach dem. Essen das Sanfgebet gesprochen war. verschwand. Mögllcherweise liegt tliefer Legende etwas Wahres zugrunde.
50 Jahre «Deutsche Medizinische Wochenschrift-.
Mit Ablauf dieses Jahres kann Die »Deut sche Medizinische Wochenschiist' lVnlag G^org Thieme. Leipzig) ihr funszigtahnges Beskh- feiern. Sie wurde von Dein als Hvaleniker u < Publizist gleich ausgezeichneten Dr. PaulVoi n er begründet, der mit ungewohiüich«n Dc schick unb Weitblick in Der n-uen Wochen chrll ein in wissenschaftlicher u>ie vtaltischer H^icht maßgebendes Organ schuf: in S. ®u t t man fand er (1885—1893) einen Racksolgei. Dci fein -Deik würdig fortseyle Eine fnhrcnte Stellung Lam? da? Blatt, als 1894 Albert E ul e .^ Kura und Julius Schwalbe die Redatlivn übernahmen. Letzterer ist feit 1904 alleiniger ^DkAeutsche Medizinische Wochenschrift" ist das Spiegelbild der Medizin un ^cn halben Jahihundert gewesen: m ihr haben Ro^ri Kock und seine Schüler Gafsky.
ring u. a. ihre epochemachend..i Arbeikn ver ösfentlicht. Aber auch heute gehören du-bedeutendsten Mediziner deö In- und Auslandes zu den ständigen Mitarbeitern. Die vorliegende Festnummer bietet in einem von Knnstlerhand geschaffenen äußeren Gewand em ums assen d.S Bild über die Entwickelung der medi.zmisch-n Wissenschaft während der letzten 50 2ahre in einer Reihe von Aufsätzen deutscher und aus^ ländischer Kliniker. Die für peDen praktischmr A-.zt unentbehrlich gewordene Wochenschrift g. hört zu den verbreitetsten und angesehensten Fachzeitschriften des In- und Auslandes.
° Aus Anlaß des 50jährigen bestehens Der Deutschen Medizinischen Wochenschi'ft medizinische Fakultät Der Universität Lewzig Den ^Begründer der Firma .Her^v Thieme zum Dr. med. honoris causa ernannt als Zeichen Der Anerkennung seiner ^dienstc um die Verbreitung und Entwicklung der. medizinischen Wissenschaft.
ging, so brachte ihn Gottseibeiuns ums Leben. Als Agrippa heimkehrte, fand er Den toten (StuDenten in seiner Stube, wußte aber fofort. wieviel es geschlagen habe, denn er sah au, dem Dache des gegenüberliegenden Hauses einige Teufel tanzen. Da Agrippa fürchtete, des Mordes an dem Schüler angeklagt werden zu können, so zitierte er einen von den Teufeln vom Dache herab und zwang ihn durch Aus« sprechung einer fürchterlichen Zauberformel, tn Den Körper des toten Studenten zu fahren uru« befahl ihm. auf den Marktplatz Der Stadt zi. geben Dort gestattete er dem Teufel, die Leiche zu verlassen, worauf der Student wie vom Schlage getroffen umsank. Rach einer zweiten Sage befand sich stets ein schwarzer Hund m Begleitung Agrippas, der nach der Volks- Meinung natürlich nichts anderes als Der Teufel in Hundsgestalt war. Als Agrippa den Tod herannahen fühlte, so wird erzählt, nahm er diesem Hund das mit allerhand magischen Zeichen gezierte Halsband ob und sprach zu ihm: Geh nun von mir. verfluchte Bestie". Der Hund lief heulend fort und sprang in den retßcn- den Fluh, der durch die Stadt ging, in helfen Wellen er spurlos verschwand.
Mit dem bereits am Ende des Mittelalters geborenen Abt Johann Tritheim wollen wir unsere Ausführungen beschließen. T r i t h e« nius. wie er-aud) genannt wird, soll schon als Knabe derartige geistige Fähigkeiten besessen haben. daß er innerhalb einer Woche lesen und schreiben erlernte. 3m Alter von 21 Jahren wurde er bereits zum Abt des Benediktiner- llosters Sponheim gewählt. Sein Ruf. namentlich als Eprachgelehrter war so groß, daß ihn viele Fürsten, darunter auch Kaiser Maximilian l. besuchten. Seine älnvorsichtigkert, die er mit der Prahlerei beging, daß er imstande ist. jeden Menschen, der nur seine Muttersprache kennt, in zwei Stunden soweit zu bringen, daß er Latein vollkommen beherrscht, hat ihn in den Verdacht der Zauberei gebracht. Der ihn schließlich zur Abdankung seiner Abtwürdc zwang. Die Sage behauptet ferner von ihm. daß er die Zähigkeit besaß, seine Gedanken ohne Schrift, Worte oder Zeichen auf Personen, Die in seine Kunst eingeweiht wurden, zu übertragen, wenn sie sich auch 100 Wellen entfernt befänden. Was sagen unsere modernen Telepathen zu diesen in Vergeß en hell geratenen Kunststückchen?
zur Verfügung gestellten Versammlungsraum in lebendigem Vortrag die «coßen Probleme der Weltwirtschaft und die Stellung Deutschlands
sekretar Kempkes.
„Kultur. Wirtschaft. Politik" war £er Qeti- satz. nach dem das Programm Jur die akcHemlsche Tagung der D.V.P- aufgestellt war Rachdem Werften Tage Dipl.-Jng Kru Pi Sinn und Ziel der ganzen Bewegung Dargelegt batte unb Herr Dr. P inkerneil die Stellung d^Stu« Deuten zu Staat und Volk auf eine klare Formel gebracht hatte, biente Der zweite Tag dazu, den Versammlungsteilnehmern in großen Zügen die Bedeutung Der Wirtschaft, di« Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Polittk und die ich hier aus ergebenden Probleme vor Augen zu fuhren. Der Samstagvormittag wurde zu einem An- schauungsunterricht über bre ^I^^^rau^ deutsche Industrie, die sich auf ber Cbraun kohlengewin-nung aufbaut, benutzt. Erne Aichtigung der Dewerlschaft Michel bei Fr a n f I c ben mit ihren ausgedehnten^Draum
In dem zur Universität Hamburg gehörenden „Museum für h a mbu rgische Geschichte" ist ein Archiv für niederdeutsche Volkskunde eingerichtet wordembas sich die Aufgabe stellt, alles auf bie me^rdeutsche Volks- kuniL bezügllche Material zu Ammeln wisfen- schafllich zu ordnen unb zu verwerten. Rwch Swr Mittellung in ber Hamburger Zeitschrift „Quickborn" kommen s^ d»e Sammeltätigkeit bie folgenden Gebiete m Betracht: Volkssprache, unb zwar Redewendungen. Reck« und Spottverse sowie alle möglichen eigenartigen Bezeichnungen: Volksdichtung, und zwar Volkslieder. Märchen. Sagen Krnderlied^. ^ zäblreime, Rätsel, Schnurren, Inschriften, Spruch, uto.; Volksaberglaube m fernen mannigfachen Formen ber Wetterdeutung unb Wettcr- vo^usfage, ber Volksmedizin, ber Segens- unb Besprechungsformeln, Zauberei usw^, endlich Volksbräuche bei kirchlichen und Volksfesten, bei Geburten. Taufen, Hochzeiten. Todesfällen,
Der Rame Cäsar ruft dcutzuta^den mev sten nicht in erster Lime caic der . -
genialsten Persönlichkeiten ber Welt^s^^^ine die Erinnerung, sondern he ..
Bücher „Heber den 9 «11 V " hen fin^ mit denen sie in ber Schule oblagt ® Dielen Welch schwere Stunden hat wicvirle
oertradten Satzkonstruktionen gegr^l.h Vokabeln hat man ochsen müssen.J3 Krtoundcrlid,. ba6 mü km
> «äfar ein ISefü» inneren Unbehns-ns ift. und fo Mt die SchuNe^urehmde^d verfem Terfiäni>,n» bieier roellaefrtn^t«*»" £
Wer lich die trüben «n ben &awt
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iSS^^^fSenS »int»« Dieser Vollender Der antiken Kultur Dieser Genius, in Dem die schönste Harmonie SX^fräfte die Ausstrahlung einzigartiger Wirkungen ermöglichte, ist in dieser grobaitigen Charakteristik so allseitig und umfassend, dabei psychologisch fo tiefspürend ersaht tme wohl mc AuDor. Aus dem großgezeichneten Rahmen des toeltgeschichtlichen Geschehens tritt ber Mensch Casar mit dem ganzen überwältigenden Zauber feiner Persönlichfeit hervor. Sines ber wichtigsten Zeugnisse biefer seiner Gröhe sinb die berühmten .Commentarii", b. h. Me mo i r en über den gallischen Krieg. Solche Memoiven hatten auch schm, vor ihm tn der römischen Literatur bedeutende Männer ersaht. Diese Selbstbarstellungen ihveS Lebens sollten 'hre Hanb- Eunasweise rechtsertiqen und ihre Feinbe be« Schämen ober entwaffnen. Der erste, der einen solchen Rechenschaftsbericht gab. war Aemllius S c a u r u s , ber barstellte, wie er aus Beinen Anfängen zum Senatspräsidenten empor- «hcfl. Sulla hatte sein Leben in nicht weniger aiä 23 Büchern geschildert, die sämtlich verloren gegangen finb. Alle diese Männer widmeten ihre Bücher nahen Freuicken unb traten sehr persönlich auf. Cäsar erwähnt sein Privlllleben nicht
| mit einem Wort, ja nicht einmal bie ®e^ältniffc in Rom. Sein Buch war als eine Rech«ischaft gedacht, die er Dem römischen Volk für Die ihm antxrrtraute Macht ablegte. Es ist keine offene
' naive Erzählung des Geschehenen, sondern eine aufs feinste abgewogene und berechnete Zer- i glieberung der Motive, Die zu Den einzelnen I Handlungen unb zum Erfolg führten.
„Welcher Mihbvauch". sagt Brandes m diesem Zusammenhang, „daß man Casars Commentarii als Schulbuch 14jährigen Knaben in Die Hand gibt, die Sah für Satz einige Stücke daraus lesen, ohne zu ahnen, wie dieses Buch benDol- fern deS Altertums eine ganz neue Welt [ eröffnete, bie sich herzlich bei dieser llc nichts angehenden Erzählung langweillm. die ihnen mir trocken erscheint, und denen so der Eindruck bat Buches für daS ganze Leben verdorben wird! Dieses Werk ist zugleich ein Denkmal einer außer- ordentlichen Leistung, ausgeführt von «ner großen Persönlichkeit, die zudem em militärisches Genie war, eine Raturschilderung und Volker- beschreibung eines Entdeckungsreisenden größten ! Stils der erobert, was er darstellt: cmbltch, vom
Gesichtspunkt seines Verfassers gefehvi alles eher als ein zur Unterhaltung unb Bekehrung 1 Achriebenes Buch ober ein ^0^^ Doku- nwnt zum Gebrauch künftiger Gefchichtsforscher. die darauf ihre Suppe kochen konnten: nein, es ist eine entscheidende T e n d e n z s ch r ist zu einem kritischen Zeitpunkt tm Leben des Autors verfaßt und herausgegeben zur Verteidigung gegenüber Den Beschuldigungen, bie er voraus-
Der Sonntagmorgeii wurde eingeleitet mit einem Vortrag des Pfarrers La w 111 über .Die silllichen Aufgaben des deutschen StuDenten . Danach sprach Kultusminister Dr. B 0 e l i h über Die Hochschulen im Aufbau des deutschen Bit- dungSwesens". Der Redner gab einen Heberblid über ben ganzen Kampf, der um Schule und Hochschule in ben letzten Jahren geführt wurd-. Dr. Pinkerneil versicherte ihm. daß die Deutsche Dolkspartei sich voll und ganz hinter seine Politik stelle und ihn stets als Führer un Kampf um Das deutsche Dlldungswesen anerkennen wurde.
Am Sonntagnachmittag erschien, mit jubelndem Beifall empfangen. Dr. Stresemann. Akademiker und Politik" war sein Thema, uvei das wir schon ausführlich in Rr. 21 des.Gießener Anzeigers" vom Montag. 2. b. M., berichtet haben.
^Arnold Dillanova galt lange Zell als Der tüchtigste Arzt Spaniens. Mer selbst die qcnoffcnc Gunst Der höchsten geistlichen und weit« lichen Würdenträger konnte ihn vor Dem Ter- Dachte ein Teufelsbeschwörer zu sein, nicht schut xen Der Bannfluch des Erzbischofs von Tarragona !bÄl*n ©ehrten.
ein eifriger Föderer Der Wissenschaften, 'hn da von Weite Der eitle Willanova trug aber selbst zum Teil Die Schuld an 'einem Mißgeschicke. Denn er bezeichnete sich selbst u^Abep . d h. einem Der den Zauberstein Der Weisen gefun^n hat. Aus Der maurischen Schule
hatte er manches aus Der ägyptischen Geh Wissenschaft übernommen und uumen/lich tun mit Hilfe von Amuletten vollbrachten Kuren verschafften ihm derartiges Zusehen, daß ihn be Avignon erkrankte Papst sogar öu s'ch berleß Rach den von Villanova hinterlassenen Schriftni steht es fe?. daß er es vorzüglich verstand, die Einbil- hunndtraft seiner Patienten zu erregen, wo SMÄÄäÄS
fobb des späteren Mittelalters genannt zu wer
Er hat cs nicht unwesentlich seiner unsteten Ln?w°is° »u»uschr°,b-u dos! I-m-
c_ 4.,. Zauberei verdächtigten. Theotog, pyiio Advolul. L-ibarzl 6et
kohlengruben mit ber gewaltigen Fabrikanlage. Die der Veredelung der Rohkohle dient ferner DeS sich anschließenden Kraftwerkes Groß- Kayna unb des Stahlwerkes Sieg- Solin- aen zeigte ein Stück von der .Vertikal- Vertrustung" beutscher Wirtschaft: em Dorttag des Herrn Dr Schulz von Der genannten Gewerkschaft gab die theovet.schrn Erläuterungen zu dem Geschauten, während ReichsMinistera. D. v Raumer in einem von ber Werfeleitung ’ ' Versammlungsraum in


