Ausgabe 
9.1.1925
 
Einzelbild herunterladen

iu

*? fef 5Qu,i9 bomn

bic 2tnX5n,tc i? feS?* 'S ein« JÄpfeÄS ' ÄFÄ

; l MUI, deshalb al. 1 d^ b|eic SpMmai artjjültig br S.* Idqc S0^1 biri> ÄMl de eSW dvr. lei. baqÄ."1 ItiRtt Ft^wSllMh hur* ä?äSä* ssffesääte « «<6 bi?"6 I««r lf*l tüiteb* »W Id «<S ««otteit.

" fäMWbÄ"< 1 Dor toonin/Afr Wlt dk.n \\& Dj( ?Sm unter fc.

teiSt aa.Är? '«getreten werden foK,*^.

b<36 Dvrhaben »5? d^ Dauplahes unb einet «ftu^en. Aus bem ßebirte her l°-S° wird auch lb 51einm1btn,P toitb man ?»»**! Plane der Srcich. nUnderschule unb mit bei ^"ijj^rtwesens '-Der Hebung bei Fremden- . besonderes Augenmerk » ,,c DerkehEebung hofft man en Ausbau der Märkte den Stadtsinanzen ständig ein slchern, soll der Daiddesih, Termin bet Stadt, nicht nur iq des sehizen Mandcs unvcr, öhig erhalten, svndem durch svtsiung noch verstärkt wei­sen gröberen Aufgaben laufen j rahlreichc kleinere Sachen, die x Stadtvätern auch im neuen tvff zur Arbeit für da- Loht rns geben.

Büdingen.

r Detterau, 8. Jan. Durch Ueberschvemmungen im ,da° unb tzvrlofftale sind iebenesBaffer viele Sumpsstel' in denen sich täglich unMge >nten fummefn.

tis Lauterbach.

8. Ian. Ter *Mor der dreien hule, Stubtenrat Heinrich Ao- seine Bewerbung hin an das Gteben vergeht. Er hat sich en Dienstzeit dahier grob-D«- ^ntoidlung unserer Bürge IchuK jd)s unter seiner Leitung °us M ÄSÄSS S'SÄM» erFnjShrigen-rufung"anma y*ieit bietet. So ist eS be

»«Ä

Saiavn. jSsÄr zje schon wurd und

hten, ^^K^kenpfleaerinNM. o-men ^ KranE^,^ ander. der zriedens-

»rinnen in JJ ® ^rf 'b« ich die ®ärkVSe W^utCn^ ülwns,^',^r ftin^ MS- SRZ 'S. Ich Pachte b er ^^hchas ""V« S n^11*1 Ä-xchK d°»"»L"Äi4^ -WSW -AW -HWH

Hessen-Raffaa.

rtf. Dillenburg. S 3an. 3n der jüngsten Stadtverordnetensitzung wurde u. a. der Beschluß der Versammlung vom 9. Dezember 1924 betr. den Erweiterungsbau des ftädt. ftranfenbaufei aufgehoben und der Magist'atsautrag, 2lnboufeines Flügels an das Hauptgebäude, angenommen. Rach Auskunft deS Bürgermeisters besteht begründete Hoffnung, bah mit dem Umbau unseres Bahnhofes in Kürze begonnen wird

bl. Herborn, ? ;3an. 3m vergangenen Jahr hat sich zwischen unserer Stadt und der Gemeinde Burg, die beide nur etwa 500 Meter getrennt voneinander liegen, eine rege Bau­tätigkeit entfaltet. DaS ausgezeichnete Bau­gelände zog an und eS wird gar nicht mehr zu lange dauern, dann reichen die beiden Gemein­den aneinander. Dringt das 3ahr 1925 nur noch etliche Neubauten, dann ist die Verbindung her- gestellt.

fpd. Frankfurt a.M, 8. Ian. Ein Bil­derdiebstahl wurde gestern int Stadel, deut bekannten Kunstmuseum, ausgeführt. Ge­stohlen wurde das sehr wertvolle BildBildnis einer Dame in Witwentracht" von Clouet, (um 1550). Das Bild ist auf Pergament gemalt, und wurde nebst dem Goldrahmen, der etwa 20 Zentimeter in Breite und Höbe mißt, ent­wendet.Der Dieb wurde verhaftet, als er ein weiteres Bild stehlen wollte. Der Ein­brecher Schuck, den man bei seiner Trans - portübersührung von Dien hierher auf dem Wiener Bahnhof miteinerHundertschafl bewachen muhte, wurde jetzt ohne Zwischenfall von hiesigen Beamten nach Darmstadt ins Sand- gerichtsgcfängms verbracht. - Der als Löff el- s ch l u d e c berühmte Einbrecher Göckel wurde wieder einmal f^stgenommen, weil er in Gemein­schaft mit einem Komplizen auf der Strecke MainzFrankfurt zwischen Kelsterbach und Raun­heim Postwagen her Gisenbahn auSge­rn ub t hatte. Erst 1922 wurden beide Verbrecher wegen dergleichen Vergehens mit einem Jahr: Zuchthaus bestraft. Es gelang auch, den Kom­plizen, einen gewissen Wendelin Löw, fest­zunehmen.

Wirtschaft.

Entwickelungstendenzen im modernen Bankwesen.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Zentralbanken.

Don Eit. D. Drummond Fraser, K B. E., Vizepräsident des englischen Bankierinstituts.

Dor dem Weltkriege bezahlte jedes Land seine Liefei anten mit Hilfe des in ihm bestehenden Zahlungssystems, das sich den verschiedenartigen Bedürfnissen der einzelnen ßänber auf das In­nigste anpahtc. Der Zahlungsausgleich selbst er­folgte meist auf dem Bankwege durch die in Gold, internationale Wertpapiere oder durch Edelvaluten gedeckten resp. in ihren Reserven gesicherten Banknoten. Vieles System deS Zah­lungsausgleiches hatte Och sehr gut eingespielt. Seit dem Kriege haben nun Spekulanten und Glücksritter aller 2lrt es verstanden, auf Schleich­wegen in den oben geschilderten Kreislauf ein­zudringen: sie haben von der durch den Welt­krieg hervorgerufenen Störung in den internatio­nalen Handelsbeziehungen auf die Weise Vor­teile zu ziehen vermocht, dah sie saisonmäßig produzierte Waren mit dem ausdrücklichen Zwecke einer Zurückhaltung aufkauften und einlagerten. Tie warteten dann, bis der Weltkonsum gezwun­gen war, diese zurückgehaltenen Waren um jeden Breis aufzulaufen. Durch die Zentralisierung des Bankwesens nun, deren Durchführung im inter­nationalen Bankverkehr sich mehr und mehr durch­zusetzen scheint, werden die finanziellen Mittel eines Landes in weit leichterer Weise dem Marktverkehr zugänglich gemacht, so daß wich­tige Waren, Lebensrnittel und Rohstoffe in den­jenigen Ländern eingelagert werden können, in welchen sie endgültig konsumiert werben, und nicht etwa in den Produktionslandern Hierdurch wird jenen Spekulanten und Konjunkturgewinn­lern ihr Handwerk gelegt.

Die Zentralisierung des Bankverkehrs stellt den Drehpunkt her, um den sich das ganze Kreditwesen eines Landes bewegt. Dieser Kredit ennöglichl einen reibungslosen Austausch von Waren und Dienstleistungen unter den einzelnen Landern der Welt, so daß Produzenten unb Fabrikanten für ihre Erzeugnisse Zahlung er­halten können, ohne daß abgewartet zu werden braucht, bis die Bezahlung durch den endgül­tigen Konsum erfolgt. Je enger sich mit Hilfe des zentralisierten Bankwesens das Zusammen­arbeiten zwischen Produktion und Konsum ge­staltet, um so größer ist die Ersparnis an Zeit und Geld.

Englands zentrales Danlshstem war von jeher führend. Bereits im vorigen Jahrhundert war London der große Geldmarkt der Welt, in wel­chem kein Geldsucher, der Geld für wirklich pro­duktive Zwecke benötigte, abgswiesen wurde. Außerdem waren die Zinssätze in London meist niedriger, als in irgendeinem anderen Geld­märkte. Verschiedene Länder haben nunmehr das Evstem einer Zentralisierung ihres Bankwesens aufgegriffen. Vach dem Zusammenbruch im Jahre 1907 haben z. B. die Der. Staaten von Vord- ametifa im Jahre 1913 das aus zwölf Bundes- Rcserpe-Banlcn bestehende Dundes-Reiervc-Sy» stem geschaffen, bei dem jede Reserve-Bank eine Zenlralbai.l für die Handelsbanken der einzel­nen Gebiete ist. Handelsbanken sind auch die einzigen Anteilseigner der Bundes-Reserve-Ban- ken .Diese sind untereinander unabhängig, unter­stehen jedoch einer gemeinsamen Zentralverwal- ;ung. dem sog. Dundes-Reserve-Amt in Washing­

ton. Vie Inflationszeit wayreno des Kriege« und die treibhauSartige, höchst ungesunde H^h- frmjunftur kurz nach dem Kriege haben das Bundes-Riserve-System Amerikas einer schweren Prüfung unterzogen. Das Shstem hat diese Prü­fung glänzend bestanden. Eine weitere Zentral­bank ist die Zinpeiial-Bank of 3nMa. Sie wurde fönbe 1920 gegründet, wobei drei bereits beste­hende Banken in ihr aufgingen. Ihre Statuten sehen eine zentrale Aufsichtsbehörde vor. Die Eommon Wealty-Bank of Austiaiia, die im Jahre 1911 begründet wurde, ist jetzt gleichfalls eine solche Zentralbank. Sie belitv kein eigenes Ka­pital, betreibt jedoch ihre Geschäfte unter Garantie der Regierung. Sie wurde erst kürzlich in .ine Zentralbank umgetranbtlf, d h. zum Bankinstitut der anderen Geldinstitute und benj.nigen der Re- gierung erhoben. Die Reserve-Dank von Süd­afrika wurde Mitte 1921 begründet mit dem ausgesprochenen Zweck, die ungünstigen Einwn- tungen aus der Welt zu schaffen, die durch eine zu starke Verzettelung der Reserven dsr einzelnen Handelsbanken dngetreten war. Sie ist im großen und ganzen nach dem Prinzip des amerikanischen Bundes-Reservebanken-Systems auf gebaut.

Ein Problem, das fast jedes Kulturland feit Beendigung des Weltkrieges zu lösen hatte, ist der Abbau des im Weltlr.cge übermäßig an geschwollenen Papiergeldumlaufes. Länder, wie England und Amerika, die über ein wohl organisiertes Zentralb rnkensystem verfügen, das sich den nationalen Bedürsnissen aufs beste an paßt, haben dadurch ihre Lage rasch zu beffent gewußt, daß sie die Verschuldung der Regierung durch ein Anziehen der Steuerschraube aus bem Wege zu räumen verstanden. In Großbritannien ist die Regiermngsschuld dauernd verkleinert wor­den. Großbritannien und Amerika waren daher die ersten Länder, die ihren Staatshaushalt nach dem Kriege ins Gleichgewicht zu bringen ver­mochten. Das ist auch der Grund, weshalb Eng land und Amerika in der Lage waren, den Wiederaufbau der Staatsfinanzen in Kontinen- tal-Europa wirksam in die Hand zu nehmen Oesterreich, Ungarn, Griechenland und anbeie Lander erhielten sogenannte Wiederausbau-An leihen, die unter Aussicht des Völkerbundes aus­gegeben wurden. Ihre Plazierung in den aus­ländischen Geldmärkten erfolgte schlank. In je­dem Falle war die Bildung cineS zentralen Bank­instituts ein wesentlicher Bestandteil des Wieder­aufbau - Programms. Die Erfahrungen und Grundsätze hat man nunmehr auf Deutschland an­gewandt.

Eine Zentialisierung des Bankwesens bildet das haben die oben angeführten Beispiele ge­zeigt einen wichtigen Schritt in der Wieder­herstellung der Währungsstabilisierung in den durch den Weltkrieg geschwächten Ländern. Dieies System ist auch allein in der Lage, den durch die Inflation geschwächten Voliswirtschasten neue Kaufkraft wiederzugeben, schafft es doch die Re­serven, die dazu notwendig sind, den Erforder­nissen des Weltmarktes mit seinen mannigsach.m Schwankungen gerecht zu werden.

Die Wiedereinführung der Goldwährung, die nicht nur für England, sondern auch für andere Länder in greifbare Rähe gerückt ist, wird sicher­lich einen bedeutenden Faktor im Wiederaufbau der Weltwirtschaft bilden. Aus praktischen Grün­den heraus wird Englands innerer Zahlungs­verkehr durch Schecks erledigt, während Banl- noten und Silber im Grohverlehr sozusagen nur Scheidemünze bilden, da sie nur etwa 0,5 v. H. des Llmsayes ausmachen. Durch ein weit ver­zweigtes. aufs Feinste abgefthnmted Clearing System wird ein ständiges Gleichgewicht am Geld­märkte erzielt und zeitweilige Geldknappheit oder Geldübersluß vermieden.

Droh seiner auffälligen Vorzüge wird das System der Zentral-Banken noch bei weitem nicht in der nötigen Weise gewürdigt. Mit der Zeit aber werden seine Vorzüge und feine Bedeutung in den einzelnen Ländern immer klarer erkannt werden. Diese Bedeutung besteht darin, die Sta­bilität der Währung im In- und Auslande zu sichern und die Aufrechterhaltung der finanziellen und wirtschaftlichen Kräfte zu gewährleisten, die dazu nötig sind, den dauernden Fortschritt der Weltwirtschaft zu ermöglichen.

* FrankfurterBörsenusancen. Bis zur endgültigen Regelung hat der Frankfurter Börsenvvrstand für den Verkehr von in Goldmark (Reichsmark) umgestellten Aktien bestimmt: 1. Einheitskurse: Zum Verkauf soll jeder Betrag zugelassen fein. Kaufaufträge auf Aktien mit einem Rennwert unter 100 Rm. nimmt der Kursmakler nur dann entgegen, wenn der Nennbetrag des Auftrags mindestens 100 Rm. erreicht. Dar­über hinaus jede weitere Summe. Auf Aktien mit einem Rennwert von 100 Rm. ober darüber ist jede beliebige Summe zulässig. 2. Veränderliche Kurte: Sowohl beim Kauf als auch bei Verkäufen ist als niedrigster Nennbetrag 1000 Rm., sonst der nächst höhere durch 100 Rm. teilbare Nennbetrag zulässig, weiter natürlich bas Vielfache davon.

fpd. Deutsche Vereinsbant 2.-G., Frankfurt a. NI. Die außerordentliche Ge­neralversammlung, in der 26 Aktionäre mit 1 121 679 Stimmen vertreten waren, genehmigte die ilinftellung deS Aktienkapitals von 500 Mil­lionen Papiermark auf 1600 000 Reichsmark im Verhältnis 250: 1 für die Stammaktien unter gleichzeitiger Bildung eines Reservefonds von 403 000 Reichsmark unb eines Pensionsfonds von 200 000 Reichsmark. Sie beschloß sodann die Erhöhung des Grundkapitals um 4 400 000 Reichsmark durch Ausgabe von 44000 Stamm­aktien zu nom. 100 Reichsmark mit Dividenden- berechtigung ab 1. Januar 1925. Die jungen Aktien werden der offenen Handelsgefellichaft I. Michael & Co. Berlin zu 103 Prozent mit der Bedingung begeben, hiervon 1 600 000 den alten Aktionären im Verhältnis 1:1 zum Kurse von 105 Prozent durch die Deutsche Dereins- bank anbietm zu lassen.

Bönenkune.

RrenThnt s. W-

Werkln

Sckl»d- Aurs

Schluhk. Stxnt-. börlt

Schluh. flute

SckluhK. mittag. b6r|t

Tnhwv.

7.1.

d. 1.

r. 1. 1

8 1.

6% TtofTcßc 9tctd)8anTrtl)e .

</ Teuti-e Re!chSonlr!d« .

0,9021

0.8 8

0,885

0,885

*

1,15

1.11

DcutlLt Ncichranleid« 3% DtütsLk Retchä^nlkthe

1,125

*

1,49

1.13

1,4*9

Zfldttf CDarvraonenanui>i

*

M»

0.825

o.to

</5rtn1iildjt Xcnloll . . .

1.42

1.25

kl

1.18

1,48 1.8

1,4$

1.45

Dkngcde Derkd. $eaar-!tnl

-

94,75

Xi

dt» Loll -Ech-'v-LuweiMi».

I

90.5

«/. Bonrtrfai.........1

eolbme-tfaner ...... I

10,«

10.481

10,13 8»

18,4

Berliner HanLelSqelellsLaU. tfemmtri. uuh Pnvat-Bank

171.5 «,8

174,5 8.90

174

173.5 T

Dannst. und *taiionalbaut .

14,iG

18 75

13,25

Teuklche Bank.........

13,25

3.4

13,75

TeuisLe Vereinsdank - . . Discanto tiammanblt

11,r5

18,20

16,40

Netallbank...........

E

13,80

*

Miiteldeurlch« Trcditkank

Ccfi,rrdd)if<le tfrcbflanflalt

1,9 11,05

1,80

r

10,70

11

10.75

Weftbank............

W

0,25

0 275

L'olliinner ®n9.......

91,6

91,7$

iSubctue . . .........

22

*

21.90

22,13

feoro ............

e*-

--

1? 80

12 83

TcHtfA.PurmbuM......

Oclfmffnfceiicr nerfltotrft .

89,«0

11.7$ 1» 89

92.'-

87.5

harpencr Snabaii......

.llalnverkr UscherSledeit. . . .

>32,5

130.5

151.5

21,13

132,7 > 20.50

Kalliverk Weskcrcgelu.....

25,75

'5.6

25,25

l'auraduitc..........

7,i0

7.25

7,25

Cbtrbtharf .......... W*;::;::: Nie bell Montan........

13,5

13.8U

13.6

59,75 65

-

08.8

55,2 > 48 7-

£9.25 54,40 49

Tellui Bergbau........

3,85

pamdurg «merika Iaire. . .

Viarbbtutlder Llovd.....

8)

30

29,5

4,01

4 6?

4

Gbrramffdt Werke Sllbto . .

yi nm nur et Heidelbar« .. . PhillVV Hültmauu......

M.S

I 27,875

1 6,15

*

6.25

8,85

V

Ptna!p-6ont»auane.....

19,8

11

JoblfAc Änilln .......

33J0

31,9

£3,2 <

32/0

Lbennsche Maver «ladtn .

Ooib'll.mtdt.........

25. 0

24,GO

25 50

Cirifji <lntfr Electraa ....

w

8)

26,50

26 25

(-ochsttr Farbwert« ......

öoliixrfobtitnQ.......

28

10,90

18,03 10,50

18

27.M1

VkutaerSiverke.........

Lchelbeaiistalt.........

21,25

10,62

21

21,21

26.90

28,CQ

W-

Ava Elektr<,iiüi«.«estllschaft Beramann...........

Mainkraf,werke . ......

12,30

12,25

12,40

12,4

re

20,5

11,60

21,40

Cchuckert............

85

67

Siemen» A HalSk«......

I -

81,75

82.25

kldkerwerke Kkensr ......

3,10

1,10

3,1

3,1

ntiplfr Motoren. ......

Hevunenstaedl.........

Mcguln.............

NO1.

4

4

-

10

10,2

ainnlfurtct «rma turrn . . ,

MB

Konservenfabrik Broun . . .

w

e

1,2

1.1

WfMnotffUIAaft Frankfurt, Pet. Union «.<(8........

2,20

Ai

2

22

Schuhfabrik Her» . . . . . , Sichel..............

Zellsto s WalÄbof.......

3,30

4

8.2

32

*

1

13,40

13,43

^iullerfobrik Frankenthal . . dinftriabrir gyoabäufc! .. .

5,55

4,59

5,SG

4,50

3antnote» \ .

»ftlbi. 8. Januar.

fftfr | Bria

2,16 112,67 bl.,/ 19,10 12,505

5,77

4, »92 21.61 74,69

50.09'- : 2,79 70,7c: »7,73 (4,11

6.617

8.1* 116,23

18,07 10,10 12.66'i

»,79

W,'.?

74,31

19,995

2,67

1(9 8

17,71

f!tnrrftanUd)e Wette .... . Waten «

Dänische Noten ........ Englische Noten........ Französische Note«......

Holländische Noten ...... Italienische Nölen ...... Norwegische Noten......

Deunchocsterr, * 100 Äronee A«manische Nate«......

tchwedische Noten ......

chweizer Noten ....... bvoirische Noten.......

TIch. chottni'alischt NolM . . Ungansche Noten . . .. .

Devisenmarkt DerliuFrankfurt a. M.

(ßn Billionen Mark auSflebrütft. Vuenos-Stre». London. Wen» dort, ftopan, Rio de 0a etrv ftr eine kindeit. Dien uni Vudaveli für 100000 Einbeere«.Sei übrige für 100 SinbetUtü

Telegraphische Auszahlung.

bteP'KC

len 'oll toll toll voll voll doll voll voll voll roll doll voll voll voll

7. Januar

8. Januar

Stevarl.

NmNiche Notlertmz v'elb 1 Brief

Amtliche tüottennti

«elb

Brief

7 H

7kmN- Nolt

170,29

170,71

17u,29

170.71

oolllvoll

Brll. ^'intw

PO.,4

21.00

20ve8

11,04

JOU voll

Shrillionta.

i8,83

i4,03

04.(2

4,18

von voll

.lloveiihoaen

i 4,28

4,46

113,2»

74,61

4.63

voll voll

Stollookn, . Helsingfor«. Italien. . . üonbott. . .

1 2,96

113,04

113,'<9

vob voll

10,65

17.41

10,(9 17.75 20,0»

19,543

7.73

10 =85

17,77

voll voll voll voll

19.9J

20,02

20,07

voll voll

Neuyork . .

4,1 J 5 »2,64

4,205

4,195

4,205

voll voll

PoriS. . . .

12,70

92.63

»2,74

voll voll

Schwelt « -

bl,72

61,92

81,72

81,92

l'OU voll

Spanten . Wien in

L8.es

9.02

9.38

(8.62

voll voll

Oell abaeft

Vraa - . .

Dubapett. -

9.904

12.64

8.884

12,68

8,807

17,64

6.027

12,6 ö

voll voll voll voll

6,795

5^16

B.80

6,82

voll voll

Buen.'Aire»

1,678

1.682

1,673

1/82

voll voll

Bulgarien

2,065

3,075

8,06

8,07

voll voll

Japan .. .

1,613

1,617

1,613

1^17

voll »oll

Wo be Iau

0,470

1,481

0,484

1,486

voll voll

Belasab . -

0,185

6,615

b.94

8,9-,

voll voll

Lissabon . -

13.73

19,77

19.83

19,82

oU.uoU

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 8. Ian. Auch die Abendbörse war beherrscht von einer starken Zu­rückhaltung und Lustlosigkeit, die sich auf alle Märkte erstreckte Selbst am Markte der Dor- kriegs-Pfandbriefe und Stadtanleihen war man etwas leichter. Die Umsätze, die im MittagSverkehr einen außergewöhnlichen Umfang annahmen, er­fuhren eine beträchtliche Einschränkung. Frankfur­ter Hypothekenpfandbriefe 5,70, Preußische Zen­tralboden 5.4, Frankfurter Stadtanleihe 6,2' 2, Dresdner Stadlanleihe 5,5 bis 6. An den Aktien- märtten setzten sich die Realisationen unvermindert fort und bewirkten neue Kursrückgänge. Besonders litt unter der Abgabeneigung der Lhemiemarkt, wo die Kursrückgänge etwas stärker hervortraten. Auch am Montan- und Slektromarkt letzte sich der Abbröckelungsprozeß fort. Die Umsätze waren im allgemeinen sehr klein. Der Anleihemarkt zeigte eine leichte Neigung zur Besserung. Der Banken­markt war unverändert ruhig bei zumeist behaup­teten Kursen Don sonstigen Industriewerten schwächten sich Deutsche Erdöl etwas ab. Die

Avenvborse schloß unerhott unB zu »euer -une Rach geben geneigten Kursen. Deutsche Anleihen: 5pm» Reichsonleihe 0 898. 4.5prvz Schatzanwri- fungen von 1924 0.565. 4proz. Bayern 1.6, 3 5proz. Bayern 1,65. Ausländische Renten Bagdad II 8.5. Zolltürken 10.37, Ung. Renten v. 1914 und 1913 je 7,75. Bankaklien Berlin. Handelsgesellschaft 174,5, Kommerzbank 6.90. Darmstädter Bant 13,75, Deutsche Banl 13.37, Deutsche 'Vereinsbank 0.32, Dresdner Bank 9, Bkelallbank 19.80, Mitteld. Ärcbitbanl 1.90. Reichsdanl 65 - 64 75. Ocft. Äie- bitafticn 10,70, Wien. Bankverein 6,65. Nu-vaian- afiten. Teutsch-Luxemvurg 89.50. Harpener 130.50, Oberbcbarf 13,50, Phonir 57.50, Dellnv 3.25. Chemische Aktien. Badische Anilin 31.87, Obe- mifche GrieSbeim 26 Sch.ideanstalt 28.50. Elber­felder Farben 26.75, Th. Goldschmidt 24,50, Höchster Fatben 26.87. Holzverkohlung 10,50, Rütgerowcrle 20,62. Eleklroaktien 2(:cumu1o- loven 61. AEG. 1225, Beigmann 20,50, G>ek> Irische Liefet ung 112, Lickl unb Krast 5 50. Schuckert 66. ansportwerte Rvrdd Llovd 4.05. Baltimore 64,75. Sonstige Inbustiieaktien Kleyer 3.10. Daimler 4.05, Aschassenbutger Zellstoff 32 75, Zement Heidelberg 27,875. Deutsch? Erdöl 5Q.32. Holzmann 6,15. Lechwerke 21.75, Metallgeselsfchast 19.37. Bingwerke 4.50, Rheinmetall 12,25. Julins Sichel 3.30, Badischer Zucker 4 50. Frankenthal- zucker 5.50. Heilbronn 4. Offstein 4,37. Stutt- gartzncker 4,25, Peters Union 2.20,

Berliner Dorfe

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzetgers".)

Berlin. 8. Jan. Wenn auch die unver­ändert feste Stimmung an der Börse anhält, so ist doch die schwierige außenpoli­tische Lage, hernergerufen durch die maß­losen Forderungen Frankreich- bei den deutsch- französischen Dirtschastsverhandlunget'. sowie durch die schleichende Regierungskrise, in ihrer Wirkung auf die Börse unverkennbar. Dte feite Stimmung wird mehr von außerhalb in die 'Börse hineingetragen, als daß sie von dxi Speku­lation getragen wird. Diese hält sich vielmehr ziemlich zurück, und Die Folge davon ist. daß die früher bevorzugten Märkte vernachlässigt sind, während eine Reihe von Spezialpapieren im Vordergründe des Interesses stehen. Unverändert lebhaft bleibt das Geschäft in Kaliwerten, und zwar durch die günstigen Aussichten in der Kaliindustrie. Im Vordergründe des Interestes standen Adler, Niedersachsen und Heldburg. Von den Spezialpapieren sind zu nennen: Berliner und Hamburger Hochbabn, Oberkoks. Gesellschaft für elektrische Lieferungen Auch in Deutsch-Petro^ leum hat sich das Geschäft weiter belebt. Der Markt der heimischen Renten war durch Deckungskäufe und Gfetutioncn geschwächt. Seh' lebhaft blieb dagegen die Nachfrage nach Stadt anleihen, da man hier bald eine Lösung deS Aufwertungsproblemrs erwartet. Der Geld­markt blieb unverändert leicht. Tägliches Geld 9 bis 12 Proz., Monatsgeld 11 bis 14 Proz. Am Devisenmarkt setzte sich die Besserung de« englischen Pfunde« fort.

Schweinemarkl in Gießen.

h. Gießen, 8. Ian. Bet dem gestern ob» gehaltenen Schweinernarkt waren 126 Ferkel auf» getrieben. Bezahlt wurden: bis zu 8 Wochen al io Tiere 25 Mk. für 8 bis 12 Wochen alte 28 bis 32 Mk., für ältere bis zu 45 Ml. das Stück Der Handel, der anfangs ganz stockte, lebte später etwas auf, jedoch nicht so, daß man den Markt als gut bezeichnen kann.

frankfurter Schlachtvlehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers*!) Frankfurt a. M. 8. Ian Auftrieb: 5 Rinder, darunter 1 Ochse, 4 Färsen und Kühe, 1072 Kälber, 598 Schafe, 336 Schweine. Es tour* den bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Käl- b e r: Feinste Mastkälber 60 bis 65, mittlere Mast" und beste Saugkälber 50 bis 58, geringere Mast- unb gute Saugkälber 42 bis 49, geringe Saug' kälber 35 bts 40: Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 38 bis 44, geringere Mast Hammel und Schafe 28 bis 36, mäßig genährte Hämmel und Schafe iMerzschafe) 18 bis 25; Schweine Dollfleischige von 80 bis 100 Kg 74 bi» 76 vollst, unter 80 Kg. 65 bis 73, von 100 bis 120 Kg . von 120 bis 150 Ka. und Feitschweine übn 150 Kg. 73 bis 76 Mk. Marktverlaut. Markt bei langsamem Handel geräumt.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtberichl desGießener Anzeiger-*.) Frankfurt a. M., 8. Januar. Ee wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21.50 bU 24,50, Roggen, inländischer 22 24, Sommer gerfte für Drauzwecke 25,50- 31,50. Hafer, in­ländischer 18 22,50. Mais (gelb) 21,75 23 Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 39 41,75, Roggenmehl 34,5038,50, Weizenkleie 13,75 bie 14,25. Roggenkleie 12,7513,25. Tendenz: un­verändert.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.)

Russische (Kiuladuug an Plettner.

Das Volkskommissariat für Ackerbau wandte sich mit einem Brief an den Ingenieur Flett n e r. Darin wird darauf hingewiesen, daß dir von Flettner ersundenen Windtürme in dar Land­wirtschaft der Sowjetunion eine große Verbrei­tung finden können. Das Volkskommissariat für Ackerbau bittet Fletkker um genaue Informatio­nen über seine Erfindung und garantiert ihm den Schutz der Urheberrechte.

Hungerstreik russischer Auswanderer.

WteDaily News aus Southampton meldet, sind rund 700 russische Auswande rer , die auf den Weitertransport nach Amerika war­ten, wegen schlechter Verpflegung in einen Hun­gerstreik getreten. Die Auswanderer müssen zurückbehalten werden, weil die russische Ein­wandererquote in Amerika bereits ilberschrit- ten ist.

Inventur» Ausverkauf

Erstes Spezialhaus für vornehme Damen-Bekleidung

Die Preise sind unseren Qualitäten entsprechend

außerordentlich vorteilhaft. Wagener & Schlötel Goethestrasse 9-11