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Seumann. HirschapoihrK ■ Aüam, Vlebinftrafee.
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ließen FemnilNr.1367
rbessen). Butzbacher Str. 12
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.^Teilzahlung
i eine Frau h-«»£,4Ä
Fraulein Fob.
Roman von 2Inbert S j c.
40. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Fellips verlieh merkwürdigerweise sofort die OefeHla;aft. und Gabby war nun für einige Minuten allein mit Hob
Leugne cS nicht. TL ist heute etwas geschehen?"
.Ja "
„Sin Schreckschuß natürlich^'
„Aenne es. wie du willst. Ts ist mehr als NH."
Das hat er denn getagt? Hot er dir wieder gedroht, wie gewöhnlich?"
.3a, — aber du weiht baß hinter feinen Drohungen, auch wie gewöhnlich, feine Macht steckt Tr vermutet ein Komplott und glaubt, hab auch Ich an ihm beteiligt bin, vielleicht logar alS dessen Anstifterin. Auher der Drohung, hie wie du weiht, ohnehin schon ausreichend tst. hat er mir auch gesagt, bah ich Tag und Aach! bewacht werde Sr verbot mit. unter irgendeinem Borwand Warmtnge zu Verlusten Obwohl dieS ganz überflüssig ist, ich wühte nicht wie ich aus eine solche 3dee verfallen foHtt.
„Darüber sprechen wir später, kleine Fob. Aber irächte jetzt, dich doch wieder auszuraffen. Du warst die lebten Tage so frisch und munter. Durch einige Drohungen, hinter denen vielleicht sehr bald gar keine Macht mehr steht, sollst du dich nicht cinschüchtern lassen. Frag' jetzt nicht, denk' aber daran, dah sich nichts zu deinem Aachtcil verändert hat."
Drauhen auf der Veranda wartete Kehler, ungeduldig und triumphierend. Gabby ging hinaus und fragte leise:
.,Vun, was gibt es? Warum sind Sie so fröhlich, doch nicht nur deswegen, weil fchönes Wetter ist?"
Kehler fah sich vorsichtig um und flüsterte:
„Ich bin den Dapieren auf der Spur. Lind es dürfte nicht mehr allzu lange dauern, bis ich sie erwischt habe. In diesem Punkte hat er — Gott sei dank — keinen Verdacht."
„Bravo! Fahren Sie also fort, bevor er be
ginnt, auch hier Unrat zu wittern. Sein Miß- trauen ist gerade jetzt auf bas Höchste gestiegen, dessen können Sie versichert fein Bekommen wir nur die Dapiere. dann ist alles andere in Ordnung Schon das Vewuhtsein allein, dah er diese Waffe verloren hat. wird unsere Po-« fition stärken. Adieu. — jetzt gehe ich zu meiner Tagesarbeit "
.Sie können ganz beruhigt sein, ich werde keine Sekunde verlieren"
Bereichert um diele Aeuigkeiten, eilte ®abbt> zu Milltorp Sie trafen auf einem halb verwachsenen Waldsteig zusammen, der auf seinem Grund lag. Milltorp wollte sie zum Ablernest führen.
„Ach, Sie wissen gar nicht, dah dies Geheimnis verraten ist?"
„Hein, davon Hobe ich keine Ahnung. Wie konnte dies geschehen?“
„3a, sehen Sie unser zweisellos ebenso geschickter wie energischer Gegner ist durch seine vortrefflichen Spione dahintergekommen, daß wir beide — Sie und ich - dann und wann Zusammenkünfte haben. 1c ich Ihnen schon gesagt habe, ich traue hier keinem einzigen Menschen. Und dann hat er in höchst eigener Person zu Aade die Gegend hier nach allen Seiten durchforscht."
„Und daS Adlernest entdeckt?"
„Ratürlich DaS war ja nicht schwer, (ich zu denken, das) sich ein solcher Platz für unsere Gespräche ganz besonders eigne. Schließlich bekam dann Herr Lynn, fein gefügiges Werkzeug, die nötigen Instruktionen."
„Beinahe ahnte ich es," murmelte Milltorp, „aber wenn er auch wußte, daß wir dann und wann dort droben zusammenkommen, so konnte er doch wenigstens nicht hören, was wir miteinander sprachen."
„Seien Sie nicht so sicher," scherzte Gabby, „Sie waren doch in Amerika und wissen, dah man ohne Draht telephonieren kann."
„Da müssen wir uns eben auf den Zufall verlassen und können unser Gespräch ebensogut fortsetzen, wo wir gerade sind."
„Sie haben die Flagge gehißt. Was hat sich also ereignetT‘
.Ich habe ein tüchtiges Auto bestellt, bas nach meinem Plane in der nächsten Rächt ein Uhr an irgendeiner geeigneten Stelle Tratten soll. Mi) ihm kommt man in fünf Stunden in die Hauptstadt. Denn es dürfte das beste sein, sofort zu handeln, ein Aufschub könnte .....“
„Da haben Sie vollkommen recht. Denn von heute an wirb die Bewachung vermutlich her- zehnsacht sein."
Gabbd erzählte. waS sich am Morgen zwischen Fob und Fellips zuaetragen hatte, und erwähnte auch die großen Hoffnungen Keylers.
„Dann ist noch die Sache mit der Trzellenz. Ich habe mich ganz energisch bemüht, um auf die Urfache des Ausbleibens aller feiner Briese zu kommen. SS war ja nicht so unsinnig, an ein Komplott zwischen Fellips und irgendeinem Beamten aus der Post zu denken Sobald mit dieser Gedanke gekommen war. fuhr ich sofort in einem Auto zum Postamt, um mir daS Personal einmal anzufehen. Gs ist nicht überwälli- genh groß und besteht nur aus dem schlag- flüssigen Postmeister und einem jüngeren Gehilfen Gs wäre etwas gefährlich gewesen, mit einer so ehrenrührigen Frage, wie ich sie auf dem Herzen hatte, herauszupiatzen. Ich stellte mich daher, als ob es sich um verspätete Post- stücke an mich selbst handle. Ich sagte in ziemlich beleidigendem Ton: .Ich begreife nicht, was hier mit der Post geschieht Fortwährend kommt es. daß Briefe ihre Adressaten nicht erreichen.' Der alte versoffene Patron war ein schlechter Schauspieler. (3r leugnete zwar, dah in seinem Amte irgendeine Schlamperei vorkomme, ober die Art und Weise, wie er sich rein waschen wollte, war gravierend genug. Auf sehr schwierigen Umwegen gelang es mir bann, mich in Verbindung mit dem Sekretär der Exzellenz zu sehen, und da erhielt ich die Bestätigung. Fellips hat durch seine bestochenen Handlanger jeden Bries von Papa Fili unterschlagen lassen. Jetzt hat aber die Exzellenz Nachricht von der Sachlage erhalten und ist auf dem Wege nach der Hauptstadbt, so rasch nur ein Cxprehzug von Rom heraus fahren kann. Wie Sie sehen, beginnt es also für uns hell zu werden .....
Und wie steht es mit den Papieren?"
Ich rechne bestimmt damit, daß Kehler gute Trümpfe in der Hand hat. Seine Freude war tzu aufrichtig. Wenn wir Fob von all den näheren Umstanden unterrichtet haben werden. — sie hat ja keine Ahnung davon, was in den letzten Tagen vorgegangen, — müssen wir sie dazu bringen. unS zu folgen Dann trifft sich die ganze Allianz m der Hauptstadt, und Herrn FellipS noble Handlungsweife wird unweigerlich enthüllt, sobald wir ihm die Waffe aus den Händen gewunden."
»Wenn wir allo, wie ich geplant, in der nächsten Rächt die Flucht bewerkstelligen wollen, fo haben Sie nur zwei Tage mehr, um Frau Fellips zu überreden und ihre Zustimmung zu allem zu erreichen."
„Das wird die härteste Ruh werden Wir fönntn sie ja nicht mit Gewalt entführen, und ihre Furcht vor ihm ist gerade jetzt wieder gewachsen. Aber ich glaube doch . . ."
Man kam überein, daß Gabby noch am selben Abend ihre ganze Energie und Autorität ein- setzen solle, um Fob für den Plan zu gewinnen. Wenn es ihr gelang, sollte Punkt acht tibr in dem gegen Rorwest liegenden Turmsenster dH Schlosses die Gardine niedergehen
Man trennte sich, diesmal mit dem Gefühl, keine ungebetenen Zeugen in den Büschen gehabt zu haben.
Schon um halb acht Uhr sah Milltorp mit (einem Feldstecher im Adlernest. Es war 'chon ziemlich dunkel, und es bedurfte trotz seines GlaseS guter Augen, um das vereinbarte Zeichen wahrzunehmen.
Die Minuten krochen endlos, wie immer, wenn man voll Unruhe etwas erwartet
Willlvrp folgte dem Zeiger der Uhr mit steigender Spannung. Tine Minute noch, eine halbe, eine endlose halbe, eS war. als ob die Zeit sich anschickte, stehen zu bleiben
Jetzt wies der große Zeiger auf zwölf. die Gardine im Turmfenster rührte fich nicht.
Wird das Signal kommen?
Jetzt, — mit einem heftigen Riß wurde die Gardine Herabgelaffen.
Fob hatte eingewilligt (Fortsetzung folgt.)
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32.Mittelrheinisches fireisturnfeft
Es drängt uns, allen staatlichen, städtischen und militärischen Behörden, den studentischen Korporationen, den verschiedenen hiesigen Vereinen, überhaupt der gesamt. Einwohnerschaft Gießens heMskev unö MWgsN Boni zu sagen für die freundliche Unterstützung und das große Entgegenkommen. Insbesondere hat die prächtige Ausschmückung der Straßen und die freudige Aufnahme, die unseren Gästen von allen Seiten entgegengebracht wurde, bei diesen lebhafte Befriedigung ausgelöst.
Gießen, den 8. August 1925.
Für den Geschäftsführenden Ausschuß:
Gg. Kling. 7536c W. (Erle.
Bekanntmachung.
Der giehunystermin für die Wertlotterie des
Volkshallenvereins e. V., Dietzen
ist mit behördlicher Genehmigung auf den 18. September 1925 verlegt worden.
Gietzen, den 7. August 1925.
Der Vorstand.7543B
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