Ausgabe 
8.8.1925
 
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t und Land, n. den 8. August 19». Waldfpochlaher *Beu)egung5lpielt nniag findet dir 4m. ldfportylatzel 'M» nit AM ali ein leben Tiebent bezeichn«

Miniri Arzirhunz eint Mnnlchaft mit br rmannschasi bei Zuhdr!! irt ü. M. in Siehrn ih ezeigt haben. Ihre Sie; deutschen Weister3.8.1' lutsche ErttaNalse,Str: rjährigen deutschen Weist bdeutilhen Dcitter$» btn "Berliner Weister.,fy vriahrigen Tabelltn-veir Htminid Dirieseld- -> ischast von Rang und 1 vhe Können dieser Weiiü- Bctocii. Annähernd 40 CO btt Mühe wert, sich k- e höchste Würde des bei' i Franlsurt anzulehen. > inschast durch neue morden. Alle versugnü« verden aber überragt v»« en Schweizer Pache Olympiade intm stMisterschatt ^ '"" £ agocmns ha- MjT Mnalen einem nltn'^ , und wird versuch ". , ch zu bei*. M M in W ^Äun^t.N'i £®gfis .ahanl ag

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Dereinslokal, Monatsoersammlung. Clsaß-Loth» ringer: 81 Uhr Hotel Köhler, Monatsoersammlung. Spiel-Vereinigung 04: 8 Uhr. Dereinslokal. Mo- natsvcrsammlung. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: ..Der letzte Mann'. Astoria-Lichtspiele:Chin-Chin- Chow. der unersättliche Räuber'.

Togeskalender für Sonntag: Ver­ein für Bewegungsspiele: Platzweihe. 4 Uhr nachm. Fußballwettspiel. Gewerkschaft deutscher Lokomo-

der jede- Jahrzehnt eine Ausstellung reranflalut. 1915 muhte sie allerdings wegen d«S Xnvg<# auslallen Anordnung und künstlerische Del'tal- tung sind diesmal das Derk des Dartenarchi- tekten 3. <$. Weigvld in Darmstadt, dem sein Vater 5^offlarteninlbchor 2Detg 0 kd. mit Rat und Tat zur ©eite stand.

Der innere Wert der Gartenbauausstellung spricht zwar für sich selbst, aber zum vollen Er- folg ist doch noch schönes Wetter notwendig, damit die beträchtlichen llnfoftcn durch starken Besuch gebevfi werden können. Die Ausstellung des Jahres 1905 hatte einen bedeutenden garten künstlerischen mid stnanziellen örlolg; ixe Er- inncrung daran wird wachgehalten durch eine monumentale Brunnenanlaae im Mittelpunkt der Stadt, die aus dem Ueberschust errichtet wurde

läum kann Herr Sbuarb 'Rieger am heutigen SamStag, 8. August, begehen. Sr feiert an diesem Tage daö erste Diertcliahrhundert seines ®arten-

baubetriebes am Wiesecker Weg 19 und gleich­zeitig daS Fest seiner silbernen Hochzeit.

" DeschaftSjubiläum. Das Polster- geschäst des Tapeziermeisters, Polsterers und De­korateurs Wilhelm Schling sen.. der im Jahre 1923 verstarb und von seinem Sohn Karl Schl-, Werkstätte Bergstraste 9 (früher Kaplans- gaffe 14), in unveränderter Weife Weitergeführt wird, kann auf fein 50jah riges Bestehen Surüdbliden.

Die LappländerDolkerfchau, die der nordische Maler F. Dubbick gemeinsam mit der bekannten Tierhandelsfirma L. Ruhe in Alfeld (Leine) zufammengestellt hat. und die feit letztem Frühjahr in den deutschen Tiergärten mit grostem Erfolg gastiert, hat im Frankfurter Zoo­logischen ©arten mit ihren Remitier Herden und Polarhundrudeln ihren Einzug gehalten und ihr Oager auf dem bereits wieder mit einer Einfriedi­gung versehenen Ausstellungsplay aufgeschlagen. Seit mehreren Jahrzehnten ist in Frankfurt nun­mehr wieder Gelegenheit geboten, eine nordische Völkerschaft mit ihren Sitten und Gebräuchen zu beobachten. Die Truppe zeigt Männer. Frauen und Kinder in allen Altersstufen. 3br hoher völkerkundlicher Wert hat überall vollste An­erkennung gefunden.

Wettervoraussage.

Meist heiter, vorwiegend südliche Winde, wärmer, trocken Gestrige Tagestcmperaturen: Marimum 24.3 Gr. C., Minimum 12,8 Gr. C.

Boru)Uzen.

Tageskalender für Samstag: Deutscher Reichsbankgläubiger.Verband: 8 Uhr Saalbau onucr Aufklärungsvortrag. Ruder-Klub Hafsia: 84 Uhr: Bootshaus. Mitgliederversammlung. Verein Rudersport: 9 Uhr. Bootshaus, Monats- Versammlung. Marine-Verein: 8 Uhr: Vereins-

Sine Derfaff ungSf eier sindet am Dienstag, den 11. August, abends 8.15 Uhr, im Stadttheater statt. Laut Llnzeige wer­den zur Aufrechterhaltung der Ordnung Frei­karten auSgegeben, die an der Kasse des Stadt- 1 Heaters erhältlich sind. Die Festrede hält Umversitätsprosessor Dr. Kinkel, das musi­kalische Programm bestreitet die Kapelle des 1 Bataillon Aeichswehr-Onfanterie-Aegiments Ar 15 und der Gesangverein ..Eintracht".

Der Dank der Turner. Der erste Kreis- Vertreter des Mittelrheinkreises der Deutschen Tur- nerschast spricht den Behörden, Vereinen und der gesamten Bürgerschast Gietzens für das wohlgelun­gene Fest, die Ausschmückung der Stadt und die freubige Ausnahme im Ramen seines Verbandes besten Dank aus. (Siehe Anzeige im heutigen Gietzener Anzeiger.)

" Aachklänge zum Turnfest. Seiten» des Dorfitzenden der Turngefellschaf t Trier, e. D.. geht uns folgendes zu: Gelegent­lich des Degrüstungs-Abends für die Turner an­dern besetzten Gebiete am Freitag, dem 31. Juli, wurde seitens des Dertrerers der Kreisleitung

Hochschulnachrichten.

Ein« naturwissenschaftlich-geographisch« AelmaU woch«.

Das Zenlralinsti t ut für Erziehung und Unterricht. Zweigstelle Köln, in Ge­meinschaft mit dem Aaturhistorischen Verein Rheinland und Westfalen sowie der Ortsgruppe Bonn deS Vereins der deutschen Schulgevaraphen veranstaltet in Bonn vom 31. August vis zum 3. September eine naturwissenschaftlich-geogra­phische Heimatwoche Vorträge halten die Pro­fessoren Dr. Philippson, Tbilmann. Simon S. Jaworsky, Quelle, Helfe und der Botaniker Andres. Austerdem werden wissenschaftliche AuSflüge in die nähere und weitere Umgebung unternommen

Auslandkunde an der Universität Frankfurt.

Professor Otto Äöbner, der an der Ber­liner Universität über auswärtige und Kolonial- Politik lieft und sich früher als Beamter auch praktisch in der Verwaltung und den Kolonien be­tätigt hat, ist als Ordinarius auf den an der Frankfurter Universität eingerichteten L e h r - ft uh! für Auslandkunde. Ausland­politik und Kolonialwistenschaft berufen worden. Das Frankfurter Institut für Auslandkunde ist das erste dieser Art in Deutschland. Professor Köbner tritt sein Lehramt bereits am Anfang des Winter- femefiers an.

folgendes zum Ausdruck gebracht. Abend gilt in ganz besonderer W____ ___

nem aus dem besetzten Gebiete Datz wir c m

Hessische Gartenbauausstellung Darmstadt 1925.

Den bcftimmcnben Eindruck, den nn »rwibet Be'ucher von Darmltadt erhält, th der einer Gartenstadt. Fatz in ununterbrochener Folge ist die Stadt von groben öffentlichen Gatten und Gunenanlagen durchzogen: Gätten von c:ner Schönheit dcS BaumtruchleS. dah viele Städte die.hefflfche Landeshauptstadt beneiden können Hinzu kommt noch, bah die Stadt fast auf allen Setten von herrlich:n Waldungen umschlossen ist, he teilweise bis dicht an die Stadt jycran- reichen Auch dieser Äaturpark ist ein Dorzug tor vielen anderen Städten Dteses glänzende

meiert Heilkräutern, zeigen, rote viel mehr Schön heitsllnn die Landbewohner ehedem hauen und wt« viel mehr Sorgfalt sie ihren Gätten zu- wanden. Dast es ntcht an Bemühungen fehlt, den Sinn dafür wteder bei der Jugend zu wecken, offenbaren bte von Schulkindern auf dem Aus- stellungsgeländ« angelegten und betreuten Klein­gärten

lieber das gan*c Ausstellungsgelände hin verstreut tst eine Fülle von sehenswerten Emzet- betten Brurmenanlagen. Spttnabrunnen, Per­golen. Tempelchen, Lauben. Gewächshäusern 6cm- berausstellungen von Gartenmödein. Terratten und Aquarten Don Feit zu Zeit werden Aus­stellungen von Schntttblumen. Erzeugnissen der Bindekunst, Gartengerätschaften usw verunstaltet

Die Ausstellung gliedert sich ein in di« übrigen Unternehmungen des .Darmstädter Sommer» 1925; sie ist wesentlich durch Geld­mittel der Stadt Darmstadt unterstützt Der äuhere Anlast tst das 9vjähri ge Bestehen

lagen in der Stadt lind ehemalige Hos- garten, die jetzt im Besitz des Staates sind, aber der Vater Staat sorgt gar nicht für seine Schützlinge, und so liegen die Gätten in völlig verwahrlostem Zustand da. Die Stadt Darmstadt würde sie gerne übernehmen, aber der Hessische Landtag sucht Mrau» em Geschäft zu machen; Darmstadts Ftnanzverhältnisse lassen aber keine gröberen Zahlungen zu, zumal da die Anstandsetzung der Gärten ohnedies schon beträchtliche Summen verschlingen würde

3n den letzten lagen ift zwischen der hesfijchen Regierung und der Stadt Darmftabt noch jabrt- langen Verhandlungen ein Vertrag über einen der Warten zustande gekommen; es ist dies her im Süden der Stabt gelegene Bessunger Oran- qeriegarttn, in dem ,«tzl für einige Wochen die Hessische ltzartenbauausstelluna unter» gebracht ist. Die Stabt Hal beit Garten gepachtet; da­durch ist erst die Möglichkeit geschaffen worden, eine Reihe von Einrichtungen ins Leben zu rufen, bte die Ausstellung überdauern werden. Ein grobe» schloß- artig gebaute» Gewächshaus (Orangeriebau») ift in rin modernes Aussiellungsreftaurant umoeroanbelt worden und Darmstadt, das seit dem Weltkriege unter einer Saalnot leidet, hat ohne viel Kosten einen großen prächtigen Saal erhalten. Für eine Gartenbauausstellung ist das Gelände geradezu ideal; es ift hinreichend groß, schon die alten An­lagen waren eine Sehenswürdigkeit und das Ganze ist von riesigen alten Bäumen umrahmt. Schon die über 300 Jahre alten Orangenbäume, die in gro­ßen Holzkübeln gepflanzt, Den Hauptweg umsäu- men, sind sehenswert.

Bereits im Jahre 1905 war auf demselben Gelände eine Gattenbauausstellung unter gebracht, die nach den Plänen des Architekten Olbrich angelegt war. Für die bomaiiac Zeit bedeutete sie einen Fortschritt aus dem Gebiete der Dattenbau- kunst. wenn sich auch nicht alle Ideen al- leben-fähig erwiesen haben. Dazu gehören auch die sog. versenkten Gärten Olbrichs, die seiner­zeit viel bewundert, jetzt aber beseitigt wurden, um neuen Schöpfungen der Gatten Haukunst das Feld zu räumen.

Eine Gartenbauausstellung bedarf monate­langer Vorbereitungen, denn Blumen. Stauden und Sträucher müffen angepflanzt werden; man muß der Ausstellungsleitung das Lob aaS- ftellen. dab lic sorgfältig alle» vorbereitet hat, so baß die Ausstellung fertig ist. Damit hangt es auch zusammen, daß der Zeitpunkt der Er- öffnung verhältnismäßig spät gewählt wurde. Im Mai. Juni und Anfang Juli sind di« ge­schulten Arbeitskräfte nicht zur Verfügung; auch werden bei einer längeren Dauer der Ausstel­lung umfangreiche Aachpllanzungen nötig, namentlich von Blumen, um immer blühende Schauobjekte zu bieten. Man hat dadurch be­trächtliche Kosten gespart. Bemerkenswert ist. dab z. D die Blütezeit der Vosen hintan­gehalten worden ist. so bah die meisten jetzt erst erblühen und noch viele erst den Zustand der Knospen zeigen.

Der in französischem Stil angelegte Haupt­teil des Gartens ist in seiner Grundlage erhalten geblieben, doch sind alle Beete neubepflanzt und besonderer Wert auf einheitliche Farben­wirkungen gelegt Namentlich von der ersten Terraffe deS Gartens auS geniebt man das präch­tige Farbenspiel und zugleich einen ileberblid über einen großen Teil des AuSstellungsgelän- dcs. Die Sondergärten, in denen der gärtnerisch« Geschmack der Gegenwart zur Geltung kommt, umschließen hufeisenförmig die alte Anlage. Be­sonders zu nennen sind ein Friedhofsgarten, ferner eine Reihe von Gärten in verschiedenen Stilarten, die alS Vorgarten oder HauSgätten gedacht sind. Unter diesen fällt durch seine Größe und Reichhaltigkeit ein 6tau bengar ten auf. Ein althesf ischer Bauern garten mit den altmodischen, aber doch so schönen Blumen mit den poetischen Ramen. wie Jungfer im Grü­nen, Brennende Liebe, Hängende Herzen und

Rhein und an bet Saar Deut'chl.rnd bte Treue hallen, ift selbstverständliche Pflicht, die keines besonderen Danke» bedarf ufw D t r Turner von der Mofel. wo ebenfall» be­setzte» Gebict ist. legen ganz besonderen Wen darauf, auch unfercrseits zum Ausdruck zu brin­gen, daß auch wir Moselaner, cbenlo wie Rhein und Saar unserem lieben Deutschland tue Treue halten und in dieser Treue nie wanken werden

" Gin Deutschland-Lied an Hin­denburg hat der 86jährige Musiknestor unterer Stadt. Herr E Kruse komponiert. Der Reichs­präsident hat dem Künstler dieser Tage durch sein Büro feinen Dank ausfprechen lassen

Da# Wohlfahrtsamt schreibt uni: Am 7. August 1925 wurde der Eifendohnoberfekre tär i. R. Richard Compter Aur letzten Ruhr ge­leitet. Mn ihm oettiert die öfsentlichc Wohlfahrts- pslege der Stadt Gießen einen ehrenamtlichen Mu- arbeiier von vorbildlicher Treue und Hingabe. Er hat 10 Jahre in der Armenpflege, die letzten sechs Jahre als Lezirksoorsieher und Mitglied der Wohl, fahrtsdeputalion gewirkt. Biele werden sich dankbar des menschlich mitfühlenden Helfers in der Rot er­innern.

Verlegung des Geschäftszim­mers der staatlichen Preisprüfungs- stelle. Das Geschäftszimmer der staatlichen Preisprüfungsstelle für die oberhefsischen Kreise in Gießen ist vom 1. August 1925 nach Selters­weg 74 p. (gegenüber (Safe Hettler) verlegt wor­den. Fernsprecher 196 bleibt bestehen

Vorauszahlungen auf b i e Ver­mögenssteuer. Das Reichsfinanzministerium macht bekannt, daß nach dem vom Reichstag ver­abschiedeten Dermögenssteuergesetz auf die Ver­mögenssteuer für das Kalenderjahr 1925 lediglich zwei Vorauszahlungen, und zwar am 15. Februar und am 15. November 1925 in Höhe von je einem Viertel des im Derrnögens- steuerbescheid für daS Kalenderjahr 1924 fest­gesetzten Iahressteuerbescheid für daS Kalender- jahr 1924 festgesetzten IahreSsteuerbelrages zu entrichten find. Die sonst am 15. Mai und 15. August zu entrichtenden DorauSzahlungSraten bleiben also in diesem Jahre unerhoben

Ein 25jä hriges Doppeljubi-

denkstein für bi« Gefallenen seinen Platz gesunden hat. Die daS Spielfeld um- säumende Laus bahn wird von sieben, von einem Fachmann angelegten Drainagen zweimal ge­schnitten und dürfte nach ihrer Ferrigstellung ein guter Boden für kommende leichtathletische Dettkämps« fein Da» Spielfeld felbst ist ent­gegen all der vielen entgegengesetzten, sogar tellS fachmännischen Meinungen, nun doch zu einem trockenen mit lästigem Grün überwucherten Kampfboden geworden. D»« in der vergangenen Woche nit6«rgegangenen Regengüsse haben letz­teres bestätigt.

AllrS in Allem kann unsere Heimatstadt stolz daraus sein, daß in ihrem Weichbild eine Sportplatzanlage geschallen worden ist. deren vielseitiger und muftergültiger AuSbau jedem Sportler und Beschauer ästhcti'chen Genuß bie­ten wird Alle bte. welch« di« Körperkultur al» wichtigen Faktor zur Gesundung unsere- Volkes, speziell aber unterer Jugend betrachten, fallen in dankbarer Anerlenaung der geleisteten selbstlosen Arbeit de» Verein» für Be- wegung»spiete Giehen durch Besuch und Beitritt seine ideal« Sache fördern und Frommen untere» geliebten deutschen Dater- lande».

Die Beran stall ungen de» kommenden Sonn­tags sind aus dem Anzeigenteil ersichtlich.

Die Strahenbahn und das Turnfest.

Beim KreiSturnsest ist in der Oefsentlichkeit und in aller Stille viel Arbeit geleistet worden. Wir sind heute in der Lage, einige Zahlen zu verössentlichen. die em Licht aus die Leistungen unserer Straßenbahn werfen Birnen.

In den fünf Tagen vom Freitag, 31- Juli, bi» zum Dienstag. 4. August, sind insgesamt

122 000 Personen befördert worben; das sind rund viermal fobtd Menschen, als die Stadt Gießen Einwohner zählt. Zur Bewältigung dieses Rieseiwerkehrs verkehtten die Wagen in verstärkter Dichte. Der gesamte Wagen­park der Dahn war eingesetzt worden, und zwar 16 Motorwagen und 5 Anhänger. Don den insgesamt

13 550 Wagenkilometern, bi« einer Entfernung in der Luftlinie etwa von Lissabon biS Osaka, also vom westlichsten Punkte Europas bis zum östlichsten Punkte Asiens ent­sprechen. entfallen auf die Motorwagen 10200 Kilometer, auf bte Anhänger 3350 Kilometer.

Am Sonntag, der den Hauptverkehr und die größte Belastungsprobe für die Straßenbahn brachte, wurden etwa 33000 Personen befördert, wobei der Ausfall von 2 Stunden infolge der Unterbrechung des Verkehrs durch den Festzug mit einbegriffen ist

Um biete Zahlen richtig zu würdigen, ist es notwendig, die gleichen Zillern für den Norrnal- vcrkehr kennen zu lernen. So befördert die Straßenbahn pro Tag etwa 4000 Personen und fahrt 1600 Wagenkilometer, also etwa in der Luft­linie von Nizza bi» Königsberg.

Der große Derkehr der Festtage hat sich. waS hie Straßenbahn anlangt, ohne Unfall bewältigen lassen, die Ausnahme und Beförderung der Men- Ichenmassen ging im ganzen reibungslos und glatt. Wenn am Sonntag hier und da die Schutzpolizei zu Absperrungen schreiten mußte, so lag daS lediglich an der mangelnden DerkehrSdisziplin der Bevölkerung aus der Provinz, für die der große Andrang naturgemäß Ungewohntes brachte. Jedenfalls bat unsere Straßenbahn Tüchtiges geleistet, und da« muß auch vom Publikum anerkannt werden.

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