Ausgabe 
8.7.1925
 
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Mittwoch, 8. Juli 1925

(75. Jahrgang

Kr. 157 Erstes Blatt

Lord Birkenhead über Indien

hängnisvoll sein.

>9 folgt.)

Autonomie der Provinzen

rianwe i

Rußland in Verteidigungsstellung

Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindlichkeit.

Preis für 1 mm hohe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlichtz, auswärts 10 Goldpfennig; für Re» !ttame-Anzeiyenv.70inm Breite 35 Goldpfennig, Playvorschrifl 20'/. Auf­schlag. - Verantwortlich sur Politik u. Feuilleton: 3. V.: Ehrhard Evers; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen.

Lord Birkenhead schloß seine Rede mit den Worten: wir wünschen zwar, eine Atmosphäre des guten Willens und der Zusammenarbeit zu schassen.

> sich o"/n 5h?

rung kommen.

2Ibg. Schott (2). 23.) meint, alle die «chul- männer, die bisher gesprochen hätten, konnten sich nicht frei machen von dem Stande, dem sie angehören. Der Redner fragt bei der Regierung an, ob die kriegsbeschädigten Beamten und Lehrer prozentual richtig beschäftigt würden. In seiner wei­teren Rede fordert 2Ibg, Schott, daß der Fort-

London. 7. Suli. (WB.) 3n seiner Er­klärung über die Politik der Regierung in Indien führte der Staatssekretär für Indien. Lord Bir­kenhead. u. a. aus:

Zwischen ihm und dem Dizekönig seien keine entscheidenden Dereinbarungen getroffen worden, ebensowenig habe auch das Kabinett eine Ent­scheidung getroffen. Bevor daran gedacht werden könne, sich über die Montagu-Shelmsford-Der- fassung schlüssig zu werden, müßten gewisse nicht zu umgehende vorbereitende Schritte getan wer­den. Der stellvertretende Vizekönig von Indien, Lord Lytton, und die Regierung von Indien eien über die Beratungen auf dem laufenden gehalten worden, obgleich weder Lord Lytton noch seine Regierung durch die Beratungen ir­gendwie in ihrer Verantwortlichkeit berührt wür­den. Bevor man irgendeine Entscheidung treffe, müsse man die Regierung von Indien ersuchen, die Angelegenheit zu prüfen und Ratschläge zu erteilen. Man müsse auch die Ansicht der gesetz­gebenden Versammlung einholen.

Die britische Regierung denke nicht im Traum daran, Entscheiungen ohne Mit­wirkung jener sehr wichtigen gesetzgebenden Körperschaften, die erst vor kurzer Zeit ins Leben gerufen wurden, bekanntzugeben oder auch nur zu fällen.

Lord Birkenhead erklärte in seiner Rede weiter, das Reformexperiment vom Jahre 1919 sei be­merkenswert und äußerst kühn gewesen. Man habe es in der Atmosphäre des RachkriegsiDeolis- mus unternommen °orö Birkenhead weist darauf hin, daß in der Einleitung der Akte von 1919 Grundsätze niederge egt feien, nach denen zu ge­gebener Zeit ein Versuch mit dieser oder jener Form einer Verfassung gemacht werden könne. Die Regierung werde sich von den in dieser Ein­leitung enthaltenen Verpflichtungen nicht durch die Taktik ungeduldiger Leute abbringen lassen. Drohungen und Gewalt seien ungeeignete Mittel, um diese Angelegenheit zu beschleunigen. Es scheine ihm nicht ausgeschlossen, daß auch sehr vorsichtige Staatsmänner die frühere Ein­berufung der königlichen Kommis­sion zur Revision der Reformen empfehlen könnten, obwohl es die nnn der om beftfn organi­sierten Partei Indiens befolgte Taktik zum Gegendruck herausfordere.

Der nationalistische Geist, der in den letzten Jahren Großbritannien am meisten Schwie" rigkeiten bereitet habe, erstrebe ein natio­nalistisches Indien.

Moskau. 7. Juli. (WTD.) Meldung der Russischen Telegraphenagentur. Ein Leitartikel derJswestija" sowie Artikel anderer Moskauer Blätter befassen sich mit der heutigen inter­nationalen Lage und glauben eine Steige­rung der Interventionstendenzen gegenüber Sowjetrußland feststellen zu können. DieJswestija" weist darauf hin, daß Chamber­lain in der letzten Llnterhausrede Birkenheads Erklärungen über einen erwünschten Abbruch der diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion völlig gedeckt habe. Die Antwort, die Briand auf die Frage eines internationalen Zusammen­gehens gegen die kommunistische Gefahr in der Kammer erteilt habe, sei so zweideutig, daß sie die Tatsache von internationalen Verhandlungen über die Bekämpfung des Kommunismus geradezu bestätige.

Das Blatt führt weiter aus. die Forderung, die diplomatischen Beziehungen zur Sowjclunion toegeit des Urteils im Moskauer Prozeß gegen die deutschen Studenten abzu- brechen, beweist einerseits eine Erstarkung der antisowjetistischen Stimm an 3 und legt andererseits klar, daß gewisse deutsche Kreise sich von den englischen Konservat ven ins Schlepptau nehmen lassen. Die englische Diplomatie, die ihr Bestreben, eine antisowjetistische Einheitssront zu bilden, des öfteren geleugnet habe, habe monatelang in einer sowjetfeindlichen Richtung gearbeitet. Gegen­wärtig seien allerorten Anzeichen eines neuen Versuches zur

Bildung einer solchen Einheitsfront gegen die Sowjetunion

zu bemerken, die mit bestimmten praktischen Maß­nahmen verknüpft würden. Eine Wiederholung der Ultimatums Curzons würde aber die Sowjet­union in einer ganz anderen Lage antreffen als vor zwei Jahren. Mit jedem Jahr vermehre sich die Möglichkeit für die Sowjetunion, im Rot- falle sich im Zustand der Isolierung längere Zeit hindurch zu behaupten.

Der Artikel schließt mit den Worten: Heute können wir in aller Ruhe auf die Jnterven- tionsabsichten blicken, die sich in einer für uns unvergleichlich schwierigen Lage als tot- geboren erwiesen haben. Durch die rücksichtslose Blockade geschult, die unsere Verproviantierung mit Rasta, Kohle und Getreide unterband, kön­nen wir heute, wo wir wieder über die un­übersehbaren Reichtümer unseres Lan­des verfügen, mit der größten Ruhe und ileber- legenheit den Drohungen mit einer wirtschaft­lichen und finanziellen Blockade entgegensehen.

EineNoLeTschiljcherinsanChina

Moskau, 7. Juli. (TU.) Wie die Russische Te- legraphenagentur meldet, hat Tschitscherin an den chinesischen Gesandten in Moskau eine Note gerichtet, in der er unter Berufung auf den im

verXeXht einen munden Schlaf iiärkt bei längerem Gebrauche die

Gegen das Moskauer Todes­urteil.

Berlin, 7. Juli. Rechtsanwalt Dr. Freund, der im Auftrage der Reichsregierung dem Moskauer Prozeß teilgenommen hat, ist in Berlin eingetroffen und hat dem Auswärtigen Amt einen eingehehnden Bericht über den Prozeß erstattet. Er übermittelte auch hierbei Informationen der deutschen Botschaft in Moskau. Die R e i chs r e g i e r u n g soll nun­mehr, wie die Blätter weiter hören, auf Grund dieses Berichts weitere Schritte gegenüber Sowjetrußland vorbereiten.

Ferner hat der Vorstand der deut­schen Studentenschaft namens der ge­samten deutschen akademischen Jugend Ein­spruch gegen die ungeheuerliche Art erhoben, in dec in dem Prozeß der Sowjetregierung das Recht zu politischen Zwecken mißbraucht worden sei. Er weist die gänzlich haltlosen Vorwürfe zurück, die gegen die deutsche Studentenschaft und ihre Einrichtungen im Verlaufe des Prozesses erhoben wurden, und richtet an die Reichs­regierung die dringende Ditte, alles zu tun, was in ihren Kräften steht, um den Verurteilten zu helfen.

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Komplette jetten atratzen iselongueS en Sie P^ert bei

Berlin, 7. Juli. (TU.) obwohl der Reichskanzler und der Reich saußen- n i nister gestern in Berlin wieder eingetroyfen ind, ist eine Kabinettssitzung entgegen anders lautenden Rachrichten bisher noch nicht angefeht worden. In der am Mittwoch um 1 Uhr vor dem Reichslagsplenum stattfindenden Sitzung des A e l t e st e n r a t e s wird der Reichs­kanzler voraussichtlich wichtige Erklärungen ab- geben, von denen man annimmt, daß sie hin­sichtlich der deutschen Antwort auf die Sicher­heitsnote Dciands sowie hinsichtlich des Zeitpunttes einer außenpolitischen De­batte im Reichstag Klarheit schassen wird. 3n der Sitzung des AeltestenrateS wird auch der weitere Arbeitsplan des Reichstages fest­gesetzt werden. Ebenfalls am Mittwoch vormittag um 10 Uhr tritt der Auswärtige Ausschuß des Reichstages zusammen.

Die deutsche Antwort auf die fran­zösische Rote erwartet man für Mitte dieses Monats, einen Zeitpunkt, an dem der Reichstag noch zusammen sein wird, um gegebenenfalls noch vor den Ferien in die außenpolitische De­batte einzutreten.

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-Drogerie, Bahnbofslr»! Wint erhoff, KreuzpLOL

Das gescheiterte Provisorium.

Paris, 7. Juli. (WTB.) In der heute vor­mittag stattgehabten Unterredung zwischen Staats- etretar T r e n d e l e n b u r g und Handelsminister < h a u m e l ist folgendes gemeinschaftliche Kommunique veröffentlicht worden :

Die Führer der deutschen und französischen Mrtschaslsdelegallon halten, wie vorgesehen, eine Besprechung, um die Frage zu studieren, wie wäh­lend der Vertagung der Verhandlungen die Verbin­dung ausrechterhatten werden soll. Es wurde be- Ichlossen, daß sich die beiden Delegationssührer wie- Ler am 5. September zur Prüfung der Lage zu- -ümmenfinden, und daß die am 28. Februar ge­troffene Abmachung erneuert wird, nach der beider­seits die Verpflichtung übernommen wird, die ivlrkschasllichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich nicht durch ousschliehlich oder besonders gegen das andere Land Gerichtete Maßnahmen zu st ö r e n und nötigenfalls Beschwerden gegen die Handhabung der Ein- und Ausfuhrbewilligung wohlwollend zu prüfen.

Da es für notwendig gehalten wurde, schon jetzt einige Punkte sestzulegen, die am 5. September von den beiden Delegationssührern geprüft werden sollen, wird Staatssekretär Dr. Trendelenburg noch ein bis zwei Tage in Paris verweilen.

Derhandlungspause bis zum 15. November.

Paris. 7. Juli. (WTD.) Die deutsche Wirtschaftsdelegation hat der franzö­sischen Presse durch die Havasagenkur folgende Erklärung übermittelt:

Die deutsche Delegation bedauert, daß Vie seit neun Monaten geführten Verhandlungen nicht so zeitig zu einem Abschluß gekommen sind, daß die Ratifizierung dieses Abkommens durch die Parlamente der beiden Länder vor ihren Ferien ermöglicht werden konnte. Wie ein am 4. Juli durch das französische Handelsministe­rium veröffentlichtes Kommunique festgestellt hat. .staubt die deutsche Delegation, daß die von Frankreich für die hauptsächlichsten deutschen Ex- liortartifcl gemachten Konzessionen (Chemi­kalien. Maschinenartikel. Kleineisenprodukte, op- rische Erzeugnisse, elektrische Artikel, Lederwaren, Keramik und Spielwaren)

nicht oenügenb rinb. nm das Gleichgewicht herzustellen, das die Grundlage für daS Handelsabkommen hätte ergeben müssen.

Andererseits hat die französische Wirtschaflsdele- gation die von Deutschland gemachten Vorschläge namentlich was den Wein, Woll- und Baum- loollgewebe sowie Automobile anbetrifft, für ungenügend erklärt. Cs ergibt sich also dar­aus. daß die zwischen den beiden Delegationen entstandenen Meinungsverschiedenheiten sich auf wirtschaftliche in Gebiet lündgetan haben. In keinem Augenblick dagegen haben in der Dis­kussion politische Fragen eine Rolle gespielt und in irgendeiner Weise die von der deutschen Re- -licrung eingenommene Haltung beeinflußt. Die in den letzten Tagen hierüber gemachten Bemer­kungen entbehren also jeder Grundlage.

Handelsminister C h a u m c t erklärte heute bend den französischen Pressevertretern über die Unterbrechung der deutsch-französischen Wirt- 'Has tsverhandlungen:

Wir haben das Unmögliche versucht, um asch zu einem praktischen Ergebnis zu kommen. Der gute Witte bet deutschen .«Unterhändler kann nicht bezweifelt werben, aber sie wurden behindert durch die Forderungen gewisser Industrieller und Landwirte. Wir ander­seits haben nicht die wesentlichen Industrien >es Landes opfern können. So haben eben Der- Ichiedene Interessen es unmöglich gemacht, wie man es wünschte, vor der Beendigung der Paria- nentssession zu einem Abschluß zu gelangen. Unter diesen Umständen haben die deutschen Delegierten es vorgezogen, die Verhandlungen ibzubrechen. Rach gcincinfamer Hebere nfunft haben die beiden Wirtschaftsdelegationen be» chlossen, ihre Arbeiten e r ft am 15. Sep- ember wieder aufzunehmen, um wäh- end der Parlamentsferien jede Diskussion zu >erhindern. Bevor sich die Delegierten trennen, verden sie noch die Prüfung einiger in der öchwebe gebliebener Einzelfragen beenden.

>a$politifd)e2lrbeitsprogi'ßnim.

chcrhcitsnotc und ansscnpolitiscstc Debatte.

(erscheint täglich, außer Sonn- und feiertags.

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VießenerFamilienblütter Heimat im Bild.

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

viAS und Verlag- BrüblW Universitäls-Vuch- und Steindruckerei R. Lange in Sieben. Schrtftleitung und Scschüstsftell«: Schulftrahe X.

Aba Scholz (D. 23p.) verliest eine Anfrage des Abg. Frhrn. v. H e y l wegen des Ausbaues der

Die Wirkung der Reformen in den verschie- I $ r c s ft r a fc e He p penheim ® 0 r m s. Denen Provinzen fei weder ein voller Erfolg Dom Regterungsttsch wird geantwortet daß das noch ein voller Mißerfolg. Die Verfassung Material für den Straßenbau bereit liegt; die Ar- Weide zweifellos einer Revision unterzogen betten sollen demnächst ausgenommen werden. Das werden müssen. Die Beschleunigung der Ein» N°us tritt hieraus m d,e Vera ung des Kap. a. berufung der königlichen Kommission habe zur »Landesamt für das B 1 l d u n g s w e s e n Voraussetzung, daß die p 0 l i t i f ch e n Führer em. , . _ . ,

Der indischen Parteien Den Beweis für ihren Abg. Reiber (Dem.) spricht über d.e Schul- aufrichtigen Wunsch für eine Zu- gesetzgebung in der Nattonalver. f ammenarbeit mit England erbringen und sammlung, gegen deren Aenderungsbestrebungen sich mit Der bestehenden Verfassung so gut wie er sich wendet. In Weimar habe man gar nicht möglich abfinden. Wenn die indischen Kritiker daran gedacht, daß das dort Erreichte umgeanbert Der britischen Regierung Der Meinung seien, mürbe; aber jetzt nach 5 Zähren machten sich ruck- Besseres als Die britische Regierung leisten zu schrittliche Strömungen geltend. Die Befürworter können, so sollten sie eine Verfassung Vorschlägen, des Grundschulgesetzes hätten einen 6jährigen Lehr- Die von Den Völkerschaften InDiens allgemein gang gefordert, schließlich seien 4 Jahre dabei her- gebilligt werde. Ein solcher Vorschlag würde auf ausgekommen. Nun genüge das den Gegnern nicht das sorgfältigste geprüft werden. Was den Be- mehr, sie verlangten den 3jähn^en Lehrgang, und richt der Kommission über Die Frage Der zwar unter dem Vorwand der Forderung der Be-

Schulsragen

Eine Der größten Sorgen für CnglanD bestehe I LkNd^Qg.

in Den Streitigkeiten innerhalb Der Gemeinden Darmftabt, 7. Juli. (Eig. Bericht.) Prasi. zwischen Den Mohammedanern und Den Hindus, bent Abelung eröffnet bie Sitzung um 10* Uhr. die zum wilden Kampfe führen wurdem wenn Zunächst richtet Abg. W e ck l e r eine Kleine An sich England aus Indien zurückzöge. Sollte frage über eine Jagbverpachtung in Nidda an die Großbritannien sich seiner Ve rank- Regierung, die von dieser in einer längeren Er Wortung in Indien entziehen, s0 klärung beantwortet wird.

würde das für Indien selbst per- s Ab^ Scholz (2. Vp.) verliest eine Anfrage des

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gabten. Die Verfügung des Landesamtes für das Bildungswesen werde an hessischen Anstalten sehr anlange, so müsse sich zunächst die indische Regie- I verschieden ausgelegt; Schüler, die nach dreijähri- rung hierzu äußern. Die britische Regierung werde gern Grundschulbesuch bei einer höheren Lehranstalt

hinsichtlich der Durchführung dieser Vorschläge so- mit der Note 3 nicht ausgenommen wurden, sind

weit wie möglich gehen. Was die I n d i a n i s i e - bei einer anderen Anstalt angekommen. Es seien

rung des Heeres anbelange, so müsse dieser doppelte Zeugnisse ausgestellt worden, um solche

Prozeß notwendigerweise langsam und in bestimm- Schüler mit einer besseren Note in einer höheren

ten Grenzen durchgeführt werden, was schon durch Lehranstalt unterzubringen. (Widerspruch.) In

den Mangel an Menschenmaterial bedingt sei. Be- einer Lehranstalt seien 8 Schüler nach 4jährigem

vor sich ein solches Experiment nicht als Erfolg er- Grundschulbesuch, 32 nach dreijährigem. Sollten das

weise, beabsichtige die Regierung nicht, über ganz alles nur Begabte fein? Das Lcmdesantt für das

bestimmte Grenzen hinauszugehen. Bildungswesen solle sich durch den Sturm der In-

tereffenten nicht beirren lassen und die Verfügung, die es zur Kontrolle dieser Verhältnisse vorge­nommen habe, nicht abändern. In Hamburg werde _ ein Schüler nur in eine höhere Schule aufgenom-

Ich bin jedoch nicht in der Cagc, in absehbarer Zu- men, nadj dreiwöchiger Beobachtung und dem Ur- kunft die Möglichkeit dafür zu sehen, daß wir unsex teil eines Grundschullehrers und eines höheren Leh> Mandat ohne Schaden für uns oder für Indien rers. Der Redner verlangt die Einrichtung einer werden aufgeben können. Großbritannien hat nicht Zentralstelle für ben 23 c r tun t er r i aj L den IBunfd,, den Offen aussubenfen; vielmehr richlef 2n feinen me.teren äu6|uf)run«en «örtert ber SW. oriAioUoti TVMtor inhions hi» ner verschiedene Schul- und Lchrerblldungssragen.

Me oerfdjieöencn Boifet Indiens die E n ^ach einer Pause teilt Präsident Adelung ladung, Schulter an Schulter mit Großbritannien mit voraussichtlich bis Ende nächster Woche die erfolgreich und harmonisch zusammenzuarbeiten. Beratungen des Voranschlags zu Ende gehen, un- - ter Umständen würde auch nachmittags beraten.

Das Haus werde von jetzt ob bis2Uyr durch- tagen. Am 21. Juli werde sich der Landtag nach Mainz begeben und dort die Ausstellung besich- Vertrag zwischen Sowjetrußland und China erklär- tigen.

ten Verzicht der Sowjetunion auf die ' Abg. Dr. Werner (Dntl.) wendet sich gegen Kapitulationsrechte in China darauf hin- die Ausführungen des Abg. Reiber, der von der Re- weift, daß das Gerichtsverfahren gegen den aftion im Schulwesen seit der Nationalversammlung Sowjetbürger Dosser, Der von der ausländischen gesprochen habe. Der Redner kommt Dann auf Die Polizei in Schanghai verhaftet worDen war, vor Abbauanträge seiner Fraktion zu sprechen; Dem sog. gemischten Gericht wiDer rechtlich für Die einseitige Besetzung gewisser Stellen im sei, unD zwar nicht nur hinsichtlich Der materiellen ßanDesbilDungsamt habe seine Partei kein Anklagepunkte, sonDern auch vom StanDpunkte Der Verständnis. Der Staat habe sict) durch die Ueber- Direlten Verletzung Des Vertrages, Der nähme Der Schu11asten übernommen; diese zwischen China und Rußland abgeschlossen wurde, müßten Den GemeinDen gegen bestimmte Steuer« Tschitscherin ersucht in Der Note Den GesanDten rechte zurückgegeben werden. Wenn bas Schulgeld dringend, Maßnahmen zur Befreiung des weiter wie bisher erhöht werde, so würden die von Den ausländischen Behörden auf chinesischem höheren Schulen schließlich nur Schulen für Söhne Boden Der Freiheit beraubten Dosier zu ergreifen ber Neureichen fein. Die Klassen st ärke Der unD ein Strafverfahren gegen Die SchulDigen ein- höheren Schulen sei vielmehr zu hoch; namentlich zuleiten. Der fremDartige Unterricht roerDe dadurch erschwert.

n, ,___s__Auch wir, so bemerkt der Redner, verurteilen die

TltiSböll UCV O2U*Unruhe, die in die Schule hineingetragen wird. Wir ^Qllb^lsbCz^icbllUQCn. bedauern es auch, daß keine Schulfeier zur Ein-

' _ .. irTC. sührung des Reichspräsidenten stallgefunden hat.

Moskau, 7. oul'.. 'Wvlsf.) Rufs sche ~ele- I {^ßegen der Wichtigkeit Der körperlichen Ertüchtigung graphenagentur. Wahr.nd fernes vorub.rgehmr- unserer IugenD fordern wir ebenfalls eine Zen - den Aufenthaltes m Le:nngraD erklärte der rufst- t/alstelle für Den Turnunterricht, sche Botschafter in Verbn Krestinski dem $je Tjheitsschule bedeutet Die Zertrümmerung Der Vertreter Der Rws sche i legraphe^agc-ntur, man h^h,^n Schule; Darüber sind sich alle namhaften habe asten Grund, der Entwicklung des Pädagogen einig, selbst viele Volksschullehrer. Die Deutsch-russischen Handels optirni- Por schule hat unbestritten Bedeutendes geleistet; st i scher als je entgegenzusehem D.e vierjährige Grundschule ist kein gleichwertiger

bevorstehende Getreideausfuhr b>er^e den Waren- Diev Zchülerzahl der höheren Schulen

umscrh erheblich steigern und !^n -Umfang der , yo P^v^nt aus Kindern Keiner Le-te

Wareneinst.hr um zusammen; sie sind keine Standesschulen. Es is, ein

die Einfuhr aus Deutschland kamen Gebrauchs- Unrcd)t/ cincn Schüler erst nach Dem vierten Grund- artckel und Landw.rtschaftsbedarf in Betracht. | ,n ^ie höhere Schule übertreten zu laßen.

Die Mittelschulen in Hessen hatten eine Mis­sion; es ist darum höchst bedauerlich, daß sie ab­geschafft wurden. Früher konnten die Kinder in Drei Jahren für die höhere Schule vorbereitet werden, warum sollen denn jetzt vier nötig fein?! Wie Die Statistik nachweist, haben gerade die Volks- schullehrer ih re Kinder nach drei Jah­ren zur höheren Schule übergehen lassen. Hier wird also von der Lehrerschaft öffentlich Wasser gepredigt, aber heimlich Wein ge­trunken. In Tausenden von Fällen ist so verfahren worden, gerade bei sich selbst müßte hier die Lehrer­schaft erst anfangen. Der achtjährige Lehrgang Der höheren Schüler hat sich nicht bewahrt, unD er ist in Hamburg balD roieDer abgeschafft worDen; ebenso wird die Äusbauschule scheitern. Die Forderung nach einer Hochschulbildung Der Volksschullehrer ist sachlich und finanziell nicht gerechtfertigt; andere Beamtenklassen werden bald mit derselben Forde-