Ausgabe 
8.4.1925
 
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Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 2 8 vom 7. April enthält: Aufruf und Ein­ziehung von Rentenbankfcheinen und Reichsbank' noten. Kreistagswahlen. Wasserleitung in Lich. Maul- und Klauenseuche in Langsdorf. - Taubensperrzeit. Dlutlausvertilgung. Arbei­terwochenkarten. Viehhandelserlaubnis. Kreis- fugendamt Gießen. Lustbarkeiten in der Kar- wochc. Gebührentarif der Gemeinde Beuern und Reinhardshain. Dienstnachrichten.

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Wirtschaft.

Born Wettgetreidemarkt,

Die europäischen Getreidemärkte standen in der letzten Woche unter dem Eindruck der Preis- bewegung an den amerikanischen führenden Ge­treidebörsen, insbesondere derjenigen Chicagos, während Amerika wiederum von den aus Europa einlaufenden Absatzberichten bec'nflußt wurde Die f Aufnahmefähigkeit Europas für d'e cmscheine-'d immer noch erheblichen amer'.kanischen Getreide- bestände tft aus verschi denen Gründen ger'ng. so daß die Exportmöglichkeiten der Vereinigten Staa­ten in der Derichtszeit ungünstigere Verhältnisse als vorher aufwiesen. Für die dort-gen Getreide­börsen kam hinzu, daß die Gctreidespekulatioir erhebliche Äealisat-onen vornehmen mußte, die Sum Teil durch die günstige Witterungslage, andererseits aber durch die Notwendigkeit der Geldbeschaffung infolge der verteuerten G lösähr veranlaßt wurden. So^u kam, daß infolge d»s in Amerika bestehenden Einschuhsystems die zah­lungsschwachen Spekulanten verschiedentlich un­freiwillig Posit o-'slösungen vornehmen mußten. Dir Termin Notierungen Chicagos er­fuhren unter diesen Verhältnissen einen neuer» lichen kräftigen Rückschlag, der ins­besondere für den Mai- und Juli-Termin emp­findlich war. Die Votierungen der Mai°Lieferung sind um mehr als 20 Cents, für den Juli-Termin um etwa 14 Cents zurückgegangen. Dir Verschiffungen bei* Ver. Staaten waren um fast 500 000 Quarters Weizen und Weizenmehl geri naer als in der Vorwoche. Unter ähn­lichen Schwierigkeiten stehl der argentinische Markt. Hier sprechen dir Cxportzahlen eine deut­liche Sprache. Vach Europa wurden in der Ve- richtswoche nur noch etwas über 270 000 Quarters gesandt, annähernd die Hälfte der gleichen Ziffer in der Vorwoche und etwa ein Drittel gegenüber d-r entsprechenden Zeit 1924. Indien kommt für die Versorgung Europas überhaupt nicht mehr in Frage. Rußland hält sich dem Weltmarkt jetzt

' Zutaten:

1 Pfd. Weizenmehl 6 Eier

1;, Pfd. Korinthen 1 Tasse Milch

50gZitronat(Sukkade) 2Teelöffel vollZimt lOü g Rosinen 1 Päckchen Dr.

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Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Tarnrst. und Nalionaldant . Deutlche Bank.........

Deuische BereinSdank . . . . Tisconto Commandit . . .

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Heiraten die Mädchen heute früher als in vergangenen Zeiten? Mit dieser Frage beschäf­tigen sich englische Blätter auf Grund der neue­sten Statistiken, die ein erstaunlich jugendliches Heiratsalter bei der Damenwelt aufweisen. Wäh­rend bei den Frauen der höheren Kreise das Heiratsalter in England vor dem Kriege mit durchschnittlich 28 Ihren angegeben werden konnte, ist es während des Krieges infolge der vielen Kriegstrauungen erheblich gesunken. Da­mals heirateten die Mädchen im allgemeinen zwi­schen 19 und 24 Jahren. Jetzt aber häufen sich die Fälle, in denen schon 17- und 18jährige Fräu­leins sich ihre Hochzeitskleider bestellen können. Der Schritt von der Schulbank zum Traualtar wird immer, häufiger getan, und die Frauen können gar nicht früh genug damit beginnen, ihre Cheerfahrunyen zu machen. Die Männer haben es nicht so eilig. Aber in der weiblichen Jugend von heute lebt Selbständigkeitsdrang und Aben- teurerlust. So wagen sie den großen Schritt ins Leben, kaum daß sie die Schule verlassen haben, und es bleibt ihnen der Trost, daß man fick) auch wieder scheiden lassen kann.

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Bei Rheumatismus und Gicht soll man zu einem Mittel greifen, welches nicht nut die Schmerzen lindert, sondern auch die abgelager­ten harnsauren Salze aus dem Körper schafft. Wil raten Ihnen, 60 Gramm echten Äroga-Extrakt zu kaufen und mehrmals täglich 3 Kaffeelöffel voll zu nehmen. Sicher erhältlich: Aniversitäts - Apotheke »Zum goldenen Engel". Die Bestandteile sind au der Packung angegeben.

meczbank 110, Deutsche Bank 135, Discontogesell- schaft 117, Dresdener Bank 108,25, Mittteldeutsche Credit 99,75, Rheinische Kreditbank 4, Oestcreichiscye Kreditaktien 8,30. Bergwerksaktien: Deutsch-Lurem- 73,25, Gelsenkirchen 81,75, Ilse Bergbau 2^,50, Mansfeld 89, Rheinische Braunkohlen 146, Rhein- stahl 52. Stolt Aschersleben 17,12, Westeregeln 22,12. Chemische Aktien: Badische Anilin 140,50, Höchster Farben 134,25. Industrieaktien: Adlerwerkc Kleyer 3L5, AEG. 11,25, Bingwerke 3,925, Dyckerhoff 4^30, Lechwerke 85, Neckarsulmer 9,30, Jul. Sichel 2,525.

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dem Backin gemischt, Milch hinzu und zuletzt die Korinthen. Zitronat, Rosinen, Zimt und den Eierschnee. Fülle die Masse in die gefettete Form und backe den Kuchen in etwa l/3 Stunden.

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Dr. A, Oetker

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 7. April. Das Geschäft an den Aktienmärkten verharrte, wie nicht anders zu erwarten war, auch heute in allerengsten Grenzen. Selbst das geringe Interesse, das letzt­hin noch eine Reihe von Spezialpapieren aufbrin­gen konnte, verschwand heute völlig. Auch der A n - leihemarkt, der mit Rücksicht auf dos be­kannte Gutachten des Reichswirtschoftsrates gestern mehr beachtet war, konnte nur kaum bemerkens­werte Umsätze aufwcisen. Die Kurse bröckelten bei Eröffnung des Aerkehrs fast auf der ganzen Linie ab, umsomehr, als man von einem Eingreifen der Banken in der letzten Zeit nichts mehr bemerkt Hot. Die Zurückhaltung vor dem Eingang neuer Engaoc- menta im Hinblick auf die Feiertage war offensicht­lich. Bei diesem Zustand der Effektenbörse war cs erklärlich, daß die Vorgänge auf dem Devisen­markt während der Mittagsstunden umsomehr Beachtung fanden. Die Voroänge innerhalb der französischen Regierung und die ziemlich offensicht­liche Förderung der Inflation in Frankreich bewirkte international ein stör- keres Fortschreiten des Franken- sturzes. Die Pfundparität stieg heute auf 93,35. Der belgische Franken eröffnete gleichfalls schwä­cher und wurde gegen London mit 95,10 genannt. 3ni Geldvcrkehr ist eine leichte Besserung ein- getreten, man hörte tägliches Geld mit 7einhalb vis steinhalb Proz., Monatsgeld 911 Proz.

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt o. M., 7. April. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 20 bis 24. Roggen (inländischer) 19 bis 23. Sommergerste für Brau- zwecke 22 bis 29. Hafer (inländischer) 17 bis 21, Mais (gelb) 19.50 bis 19.75. Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 35.50 bis 36.25, Roggen mehl 30.50 bis 32.50, Weizenkleie 13.25. Roggenkleie 14.25 bis 14.50. Tendenz: Leicht befestigt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, z. 2lprib Der Produktenmarkt war infolge weiterer ausländischer Festigkeit heute etwas erholt, namentlich für Wetzen. Die Umsätze blieben aber gering, da das Mehlgeschäft sich nach wie vor äußerst schwierig gestaltet. Gerste kaum gefragt, Hafer bei Vachfrage weiter fest. Futterartikel ruhig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, mdrf. 243 bis 246, do. 2lpril 249, bo. Mai 249 bis 255, do. Juli 248 bis 251. Roggen, märt 222 bis 224, do. Mai 220 bis 221,50,

Lberamische Werte atbin H-id-lberg .

Phtlipp Holjmaim . . . .

»Tom -Guano . . , )e Anilin Ghcmif(6e Wahet Stacht Goldschmidt 6>rieß eimtv Electron . . Höchster Farbwerke . . . . Hol,Verkohlung .....

' Zahlungsschwierigkeiten einer rheinischen Bank. Die im Jahre 1923 ge­gründete Krefelder Bank ist. nach einer Meldung desVerl. Tageblatts", in ernste Zahlungs­schwierigkeiten geraten. Der Direktor Auer­bach ist flüchtig geworden und wird von der Kriminalpolizei gesucht. In Verbindung mit den Schwierigkeiten der Mink ist der städtische Haupt­kassierer Klawitter verhaftet worden. Äi der Vacht hat sich der Veamte in feiner- Zelle erhängt. Er hatte der genannten Dank städtischen Kredit in Höhe von 100 000 Mk. gewährt, der von der Dank nicht zurückgezahlt werden konnte.

Börsenkurse.

Büchertisch.

Denno Rüttenauer. Weltz geschichte in Hinterwinkel. Aus den Denk' Würdigkeiten eines ehemaligen schwäbischen Zj«, genhirten. Mit einem Vachwort von Wichel, Schäfer. (Reclams Anio.-Dibb) Rüttenauer b«, handelt die Ereignisse des Kriegsjahres 1866, wi, fic sich im Erleben der Bewohner des welt­verlorenen württembergischen Dorfes Hinter- Winkel spiegeln. Der Held der Grzählung ist cis Schneiderbub, welcher aus dem Elternhaus, durchbrennt, um am Kriege teiftunehmen. 10f Oesterreich und das deutsch, Schicksal. Von Professor Dr. W. Schütz le r. (Leinenband 5,60 Mark. Verlag von Quellt & Metzer in Leipzig.) Immer klarer tritt bie schicksalhafte Rolle hervor, die Oeftcrrd« beim Ausbruch des Weltkrieges gespielt hat, intern es planmäßig in die von Poincars und Iswolski gesponnenen Veye ging. In diese Vor- gängc bringt das vorliegende Duch von Schützlek 2icht. In dem von Ungarn erzwungenen Dua­lismus sieht er die Wurzel von Oesterreich« Untergang, der nur durch eine Föderalvcu-fasiünz. den sogenannten Trialismus, hätte abgewan« werden können. Hierbei treten Franz Ferdinand und sein Gegenlvieler Stefan Tisza in Öen Mittelpunkt des Duches. In eindrucksvoller Cha- rakteristik werden diese beiden entscheidende, Männer, die Vertreter von Grohösterrcich und Grotzungarn, einander gegenüber gestellt, da Habsburger und der Magyar, der Katholik uni der Calvinist, der Wartende und der Handelnde, die beide unsere vollste Anteilnahme erringen und von deren Kampfe das Schicksal des Habs- burgerreichs und das der Welt so tief 'bestimm! wurde.

wieder fern und beschrankt sich auf den Ankauf von amerikanischem Westernroggen.

Die Preisrückgänge im Berliner han­delsrechtlichen Lieferungsg^schäft waren diesmal durch die Preismeldungen aus Chicago bestim­mend beeinflußt. Für Inland Ware blieben die Vachlässe geringer, so daß ftch die Tatsache ergibt, daß die deutschen Forderungen für Inland- getreide durch die ausländ.schen Cif-Votierungen unterboten werden, und Atoar nicht nur, wie aus Fachkreisen berichtet wird, im Roggen, sondern auch im Weizen, wenn man die Llnterschiede zwischen den inländischen und ausländischen Qua­litäten berücksichtigt. Der Mehlabsatz stockt in Deutschland f a st völlig, so daß die Mühlen mehr und mehr zu Detriebseinschrän- fungen oder Stillegungen gezwungen sind. Die Zurückhaltung der Mehlkäufer, die für die nächste Zeit mit günstigeren Eindeckungsmöglichkeiten rechnen, hat sich noch nicht gebessert. Die Bevölke­rung scheint diese Bestrebungen zu unterstützen, indem der Kartoffelkonsum in der letzten Zeit auf Kosten des Brotes eine erhebliche Zunahme er­fahren zu haben scheint.

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peralurcharakter der Jahreszeiten in Deutschlano und der Witterunasvorgeschichte erforscht. Da die Gröhe der atmosphärischen Zirkulation in dem für uns wichtigen Gebiet einen klaren Ausdruck in dem Luftdruckgefälle von den Azoren bis Island findet, untersuchte er den Zusammenhang m dem Tempe- raturcharakter unserer Jahreszeiten und der Größe dieses Luftdruckgefälls in den oorangegangenen Mo­naten ; ebenso berücksichtigte er die Temperaturen Grönlands, die Eis- und Temperaturoerhältnisse der Antarktis, die Luftöruckwerie Südamerikas und schließlich die Temperaturen Nordamerikas in den norangegangenen Jahreszeiten. Als ©runDlage aller dieser Untersuchungen wählte er den 50jährigen Zeitraum 18741923 und mußte dabei neben vielen anderen Rechnungen allein gegen 40 000 Multipli­kationen ausführen. Es konnte nun für jede Jahres­zeit eine Beziehungsgkeichung aufgestellt werden, die die Berechnung des Temperaturcharakters in Deutschland aus der Vorgeschichte des Wetters mit einem nicht großen Fehler gestattet. Wir können annehmen, daß Gesetzmäßigkeiten, die in einem 50- jährigen Zeitraum obwalteten, auch in dem folgen­den 51. Jahre gelten werden. Auf diese Weise ist es heute schon möglich, den Temperatur­charakter in Deutschland ein bis zwei M 0 - nate vor dem Beginn der Jahreszeiten voraus- zufagen, wenn Die nötigen Wetterweltnachrichten rechtzeitig cintreffen. Da die Gleichungen mit einem Fehler behaftet find. Der freilich durch weiters Forschungen immer mehr verkleinert werden kann, so kommt den Vorhersagen nur eine gewisse Wahr­scheinlichkeit zu, die aber schon jetzt sehr groß ist. ..Wenn auch noch die Beziehungen zwischen Luft­druck- und Niederschlogscharakier der Jahreszeiten und der Vorgeschichte des Weltwetters in gleicher Weise wie die Temperatur bearbeitet sein werden," so schließt der Verfasser,dann können wir an die regelmäßige Ausgabe von Vorhersagen des Witte­rungscharakters Der Jahreszeiten Herangehen. Welch ungeheure BeDeutung dieses Beginnen für Die Landwirtschaft und die gesamte Volkswirtschaft haben wird, liegt auf der Hand."

Don der Schulbank zum Altar.

Der

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Frankfurt a. M., 7. April. An ... börse setzten sich im Einklono mit Der rückläufigen Bewegung Der heutigen Rochbörse Die Abschwächun­gen in geringem Maße fort Das Geschäft litt unter verstärkter Zurückhaltung, so daß es zu nennens­werten Umsätzen nicht kam. Neben Dem Deutschen Anleihemarkt waren auch Pfandbriefe schwächer. Das Interesse für Türkenwerte ist bereits wieder obaeslout, und auch diese Werte wurden niedriger gesprochen. Die Börse schloß in lustloser Haltung und Neigung zum weiteren Nochgeben. Deutsche An-

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