Ausgabe 
8.1.1925
 
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Der König von Spanien ist leicht

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Das atlantische Kriegsgeschwader

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etftan tt. Die diplomatischen Empfange Ende der Woche muhten abgesagt werden.

Schriftliche Angebote nebst Zeugnissen unt 210V an den Giehener Anzeiger erbeten.

beten Klärung nicht nur die Avantwpposition, sondern auch btc Giolitti-Salandra-Opposition die Reuwahlen abhängig macht. Hiernach würde man ,eyt in Italien vor einer völlig neuen Lage stehen.

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Hochschulnachrichten.

Don der LanbeSunidersität.

211. Der ordentliche Professor für Zoologie und vergleichende Anatomie an unserer Landes- Universität. Dr. Siegfried Becher, hat einen Ruf an die Universität Tübingen erhalten.

tuch etncn Knebel gemacht, den sie zweifellos, wenn erforderlich, verwenden wollten. Sachdien­liche Mitteilungen zur Aufklärung deS Vorfalls nimmt die Kriminalpolizei entgegen.

fpd. Die höch.ste Ianuartempera» tur seit 80 Jahren. 3m Meteorologischen Institut in Frankfun a. M. wurden am Sams­tag abend 9 Uhr 13.4 Grad über Rull ge­messen. Das ist die höchste seit 1834 im Januar gemessene Temperatur. Vor einem 3ahr, am v. Januar 1924, zeigte das Thermometer 14,6 Grad unter Rull.

** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviebrnarkt: Ochsen 1. Färsen und Kühe 4, Kälber 1072. Schafe 596, Schweine 336.

Bornotizen.

- Togeslalender für Donnerstag. Stadttheater.Gyges und sein Ring". Licht­spielhaus Bahnhofstraße: ..Die zehn Gebote". Astoria-Lichtspiele:Boulevardblut".

Der Evangelische Landetkcr- ch e n t a g wird am 28. Januar in Darmstadt Su einer mehrtägigen Beratung zusammen­treten. Die Voroerhandlungen beginnen am Montag. 26. Januar.

'* Die Racheichung der Maße und Gewichte, aus die wir am Montag schon aufmerksam machten, findet im Mo­nat Januar wie folgt statt: Dom 12. bis 17. Januar Bezirk !: Kreuzplah. Seltersweg. Maigasse. Plockst raste, Teufelslustgärtchen. Io- hannisstrahe und Diezstratze. Vom 19. biS 24. Ja­nuar Bezirk II: Marktplatz. Mäusburg. Linden Platz, Ktrchenplah. Schulstrahe. Schlotzgasic. Ka- planeigasse. Wagcngasse.Wettergasse. Kivchstraste. Burggraben, Auf der Bach, Dreihäusergasse. Rähcres ist aus der Bekanntmachung im Ämts- verlündigungSblatt Rr. 2 vom 6. Jan. zu ersehen.

Der Karneval in Hessen. Das Hess. Ministerium des Innern gibt jetzt amtlich bekannt. Jede Maölerade und jedes tarne- valistische Treiben, wie beispielsweise auch das Werfen von Konfetti und Luftschlangen auf öffentlichen Wegen, Strahen und Plätzen oder an enteren öffentlichen Orten ist verboten. Wer der Vorschrift zuwiterhantelt, wird mit Ve° sängnls bis zu drei Monaten und mit Geld­strafe biS zu zehntausend Goldmark oder mit einer dieser Strafen bestraft. Diese Bestimmungen gelten bis zum 30. April d. I.

RDV. Ermäßigung b?w Aufhebung der Visum gebühr. Rach längeren Ver­handlungen ist es zu einer Verständigung der beteiligten Regierungen über die im deutsch­polnischen Verkehr zu erhebenden Visum- pebühren gekommen. Die polnischen Konsulate tm Deutschen Reich werden nunmehr die er­mäßigten Gebührensätze zur Anwendung bringen. Das Einreisevisum kostet 10 Goldfrancs. das Ein- und Rückreisevisum mit einmonatigem Aufenthalt in Polen 10 Goldfrancs. das Visum für mehrmalige Hin- und Rückreise mit drei­monatiger Dauer 20 Goldfrancs. Die deutschen Visumgebühren für Reisen von Polen nach Deutschland sind in gleicher Weise ermäßigt war-

MW.

317Wcißwejn,3äRot' wetn,272ekt,43sion' nak. 51 Likör, tnbeö. Zu stand, geg. Höchst­gebot zu verkaufen Swr. Anaeb. u- 0228 an den Glotz, Anz.

Wie dieTimes" aus Tokio meldet, organi­siert die japanische ZeitungAsahi" ehren Flug von Tokio nach London über Sibirien , ter am l.Mai d. I. beginnen und von zwei Doppeldeckern auSgeführt werden soll. Man hegt die Erwartung, daß die Flugzeuge am 16. Mai in London eintreffen werden.

Großhandlung sucht für sofort oder 1. April tüchtige Kraft für «WWÜ.MW (Dein- und Likörbrauche bevorzugt) für bau-'rnbe Stellung. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften u. Gehaltsansurüchen unter 270D an den Gießener Anzeiger.

Aus dem Amtsverrüudigunqsblatt.

Das Amtsverkündiaungsblatt Rr. 1 vom 3. Januar enthält: Rcichstagswahl. Amtliches Ergebnis der RcichStagswahl für den 33. Wahlkreis. Die Ianuarmiete Maul- und Klauenseuche tn Lardenbach, Lang- Göns und Lich. Lehrmittel für die landwirt­schaftlichen Fortbildungsschulen. Aushändigung der Reichsversassung an hie zur Entlassung kom­menden Schüler. Felbbereinigung RöthgeS.

Das A m t s ver n d i gu n a S b l a t t Rr. 2 vom 6. Januar enthält ViehhandelS- crlaubniskarten. Vorlage der Sprungregister. Racheichung der Matze und Gewichte. Ge­setzliche Ladenschlu'rzell für das Wander- und Hausiergewerbe. Legitimationescheine. Ge­werbe-Legitimationskarten. Dienftnachrichten.

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gebühr erheblich herabgesetzt für solche Srholungs- ieifente, die einen mindestens 14lägigcn Auf ent­halt in Ragusa oder einem der dalmatinischen Kurorte des Landes nehmen wollen. Die Ge­bühr beträgt jetzt statt 320 nur noch 10 Dinar. Sehr erfreulich ist die Rachricht, die aus Karls­ruhe kommt: Danach hat das O est e r re i chische Konsulat in Karlsruhe sich bereit erklärt, den deutschen Iugendwandervereinen bis auf wei­teres für gemeinsame Wanderungen gebühren­freie «Ächtvermerle für den Besuch des öster­reichischen Gebietes zu gewähren. Hoffentlich be­deutet diese Herabsetzung bzw. Beseitigung ter Gebühren seitens verschiedener Länder nur eine Etappe auf dem notwendigen Wege zur völligen Beseitigung ter Sichtvermerke, die den Reif 2- vertehr ter Länder zu ihrem eigenen Schaden fesseln.

" Pfarrfrauentagung. Auf Veran­lassung der Oberhessischen Dolksmission findet am 13. Januar im Konsirmandensaal der Iohannes- tirche in »Sieben eine Pfarrfrauentagung statt, auf der die bekannte Schriftstellerin Frau Pfarrer H e i t e f u h von Haiger sprechen wird über111 - fache und Wirkung". Die Oberhessische Volksmission hat bereits zwei Pfarrsrauenfrei- 8eiten abgehalten, die gut besucht waren, und den Teilnehmerinnen in unvergeßlicher Erinne­rung sind.

** D ie Leiche eines neugeborenen Kindes wurde gestern nachmittag gegen 4 Uhr in der Rähe der Bismarckstrahe auS ter Wieselt gelandet. Die Polizei ist mit der Aufklärung des Falles beschäftigt. Wer sachdieirkiche Angaben machen kann, melde sich bei der Kriminalpolizei.

** Einbruchsdieb st ahl. Der Polizei- bericht meldet: In der Rächt zum Mittwock) gegen 2 Uhr wurde in einem Hause in der Alieestratze ein SinbruA verübt. Rachtem die Diebe in ter Küche alle Schubkasten aufgemacht hatten, be­gaben sie sich in das Schlafzimmer, wo sie mit einer Taschenlaterne leuchteten. Als der Woh- nungSinhaber erwachte, hielt ihm einer ter D ebe eine Pistole vor mit der Aufforderung, sich ruhig zu verhalten. Die Diebe entfernten sich dann auf dem gleichen Wege, wie gekommen. Als Täter kommen 2 Mannspersonen im Alter von 18 dis 20 Jahren in Betracht; sie sind 1,68 bis 1,70 Meter groß, jugendliches, längliches Ge­sicht, lange schmale Olafe, bartlos, der eine trug schwarzen Mantel, gelbfarbigen glatten, noch vorne heruntergebogenen Hut, sprrcht auswär­tigen Dialekt. Der zweite Täter trug gelbliche Patschmütze und ähnlichen Mantel. Rachstehende Sachen wurden entwendet: eine braunteterne Reisehandtasche mit einem Herven-Oberhemd, 2 Paar Strumpfe und ein Taschentuch, ein rot­brauner Spazierskock. drei Kleiderbürsten, ein Aickelbecher mit Untersatz, ein Hammer, sowte ein teftr. Bügeleisen, Marke: Degea, Rr. 182 337. In ter Küche hatten die Täter von einem Hand-

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zu EaprrvrS Zeiten, denn damals gab es tptntg- stens noch geordnete staatliche Verhältnisse. Ser Redner schloh mit dem Wunsche, test bn neuen Jahre Gottes Segen auf ter schweren, aber schö­nen Arbeit ter Landwirtschaft ruhen möge.

Canbtagdabgeortmeter Dumas- Karlsruhe sprach über die politische Lage Der Redner besprach in längeren Ausführungen die Möglich­keiten ter Regierungsbildung im Reich sowie den Magdeburger Prozeß. den Barmat und Kutisker-Skandal, ferner verschiedene aufien politische Fragen, namentlich im Zusammenhang mit dem DaweSplan Die Landwirte müsttec ihren Willen zur Macht zeigen, denn sie seien ein Drittel ter deutschen 'Bevölkerung. Die Land­wirtschaft habe nur geringe Kredite bekomme», aber Kutisler habe von ter preußischen Staats­bank 14 Millionen Mart erhalten. Auch Barmat habe es verstanden, sich viele Vorteile zu ver­schaffen unter Mithilfe sozialdemokratischer Führer. Die Jugend müsse den modernen 'Bauernstolz zeigen. Immer sei cs die Jugend gewesen, die die nationale Bewegung auf red)!- erhalten habe. Der nächste Redner Land­tagsabgeordneter Müller sprach über btc wirt­schaftliche Lage: er behandelte Steuerfragen, dir Kreditkrise und die Preiskrise. Gmachcab er­örterte er die Zolttrage: Schutzzoll bestehe nur noch für bic Industrie, aber für die Landwirt- schafr gelte jetzt ter Freihandel Die Landwirt schüft verlange nichts anderes als die Gleich­stellung mit ter Industrie, d. h. Schutz ihre» Arbeit. Rach Besprechung weiterer wirtschaft- lieber Fragen, wobei die Anwese,tden den Aus­führungen des Redners lebhaft tufümmten schloß sich an die Vorträge eine Aussprache.

«wittat, Xsl?* »i'saa mnschtelegramme

Zuerst bui des Reichs» w folgenden Wortlaut HM «MM Äreuzus Mtti* ?|tt Cruchvünfche unb Drühr vvfrmuttger DaürlanbsM r Tüchtigkeit, der die alte6m,

auf diesem Schiffe forst « lungstra Slird unferer auf. Spanne allzeit eine glMchr n fein.

i Heinrich von Preuhen stamm. Der Oberbürger- smden, Dr. Müyelburg, ws kur» bemellene Zeit, um na- Smbcn für die ihr durch die Da­neuen Kreuzers bereitete Ehrung st Dezie-ungen zu gedenken, die i mit dem ersten Schiffe dieses en. §ür die Werst war der ©ta­rn besonderer Ehrentag, als es ubau für die deutsche itine und zugleich der chiffsbau für die Wil- :r Werft ist. Unter den von wffenen Saften mar auch eutschlands stark vertrete age in Italien, ton der Krone gedeckt? San. (M WM W M rafchung geleistet. Die erste M mermrtetc A''luMgunz & )vrlaac. Sestern h°i er nun Mrt, die Kammer werde ivfvä

der Dablr-ch'SMlage auf- und cs würden Äellvahft" aus' fchen dec

IvnM. sicher geilen

lamerKkanischen Flotte, das ungefähr 80 Schisse umfaht, ist nach Kuba zur Abhaltuna von Manvdern aufgebrvchen. Die Flotte wird nach der Durchfahrt durch den Panamakanal am 12. März mit der Flotte des Stillen Ozeans unweit ter Küste von Kalifornien zusammen- t reffen.

Kleine politische Nachrichten.

Rumänien hat die Rückgabeder ruf fi­schen Handelsflotte mit ter Begründung abgelehnt, daß die Sowjetregierung sich weigere, den bei einer Moskauer Bank ruhenden Gold­bestand im Werte von ein* Milliarde zurück- flugeben.

Aus Ottawa wird gemeldet, dah in Regierungs- Treifen Stimmen für tenAustrittKanadas aus dem Völkerbünde laut geworden sind. Kanada habe keine Veranlassung, noch weiterhin am Völkerbünde teilzunehmen, besonders, da ter Völkerbund die meisten ter Beteiligten ent­täuscht habe. Wenn die Vereinigten Staaten ohne den Völkerbund auSkämen, so könne das Kanada nicht minder.

Die in Konstantinopel erscheinende englische ZeitschriftOrient Rews" ist von ter Re­gierung bis auf weiteres verb oten Worten. Begrüntet wurde die Schliehung dadurch, datz die Zeitung tec Ueberfübrung des Regierungs­sitzes von Angora nach Konstanttnopel gefordert habe. Die eigentliche äkrsache für die Mahnahme ter Regierung ist die e n g l a n d f r e n n d l i ch e Tendenz des Blattes, die sich nicht mit den türkischen Interessen vereinbaren säht.

Rundfun ti-Programm

des Frankfurter Tenders.

(Aus terRadio-Umschau".^

Freitag, 9. Januar:

11.65 Uhr Zeitangabe. 12 Uhr Rachrichten­dienst. 4.30 bis 6 Uhr Hausfrauen-Rachmittaa. Vortrag von Fr! Berta PappenheiniDie Toch­ter im Haushalt". 6 Uhr WirtschaftSmeldungen. 6 bis 6.30 Uhr die Lesestuntevoll un^Haden" von Gustav Fretztag (Fortsetzung), 7 bis 7.30 Uhr Esperanto-Unterricht. 2 30 Uhr Funkhochschule, Vortrag von Dr. Vatter. Direktor des Frank­furter VökkermuseumsDie Kunst im alten Peru 3 bis 8.30 Uhr die Besprechung (Theater und Kino). 8.30 Uhr Amerikanischer Humor. Aus Grotesken von Mart Twain Aus dem Roman Babbitt" von Sinclair Lewis. Amerikanische Tanzmusik. Aussi'ihrende: Arthur Mainzer' vom Reuen Theater Frankfurt. Sin Iazzorchester 9.30 Uhr Rachrichten. Wettermeldung, Sport­bericht. 9.40 Ubr die Spätankündigung: Genieße was dir Gott beschieden. 9.55 Uhr Zeitvorbcrci- tung. 9.56 Uhr Drei Minuten ter Hausfrau 10 Uhr: Zeitangabe. 1011 Uhr: Ball der älte ren 3ugenb. 1. Der königliche Walzer. 2. Äatifdte' Polka. 3. Frangaise. 4. Lied aus terLustigen Witwe". 5. Lancier. 6. Galopp. 7. Polonaise. 8. Lied ausDas süße Madel" 9 Schllttschub- läufer usw. Ansführende: <8llh Schaefer (Cbefang' Das verstärkte Hausorchester. Flügel: Herr Kohl- Höffer. _______

KdkchUShS Nachrichten.

Israelitische Geweiade«.

Isr. ReliglonSgemeinte. Gottesd.!. d.Stmsgoae (Südanlage). Samstag, den 10. Januar. Dorabd. 4.30. morg. 9.00, abds. 4.55 u. 5.35.

3fr. R«Ngionsges«llschaft. SaSbatfeier» lO.Zan Freitag abd. 4.20, Samstaf, vr-rrn. 8.30, nachm. 3.30, Sabbatausgang 5.3^, WochengottrSd. morg

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Aus Stabt und Land.

Dietzen, den 8. Januar 1925.

** Von der Handelskammer Gie­ßen. In ter am Dienstag stattgehabten Voll­versammlung der Handelstammer Diehen wurde der feitberige Vorstand, bestehend aus Kom­merzienrat Schirmer als Vorsitzender, Kom­merzienrat Grünewald und Kommerzienrat Klingspor al« stellvertretende Vorsitzende und Kaufmann Röhr als Rechner einstimmig wiedergewählt. An diesem Tage konnten auch Kommerzienrat Grünewald-Alsfeld. Draue- reibirettor Ihring- Lich. Kommerzienrat R a m f tp e d «> AlSfeld und Fabrikant R i n n - Heuchelheim auf ihre 25jährige Zugehörigkeit zur Handelskammer zurüdbliden. Der Vorsitzende be­glückwünschte die Iubilare zu diesem hohen Be­weis des Vertrauens seitens der Wählerschaft, dankte ihnen für ihre während dieses langen Zeitraumes im Dienste von Hantel und Industrie des Kammerbezirk« geleistete Mitarbeit und gab der Hoffnung Ausdruck, datz ihr hochgeschätzter und wertvoller Rat noch lange der Hantels- fannner erhalten bleiben möge. Kommerzienrat Grünewa ld-Alsfeld dankte namens der Iu­bilare in bewegten Worten für die dargebrachte Hhrpng. Rach der Sitzung vereinigten sich die Äammcnnitglicber mit den Iubilaren zu einem festlichen Mahle, wo von Kommerzienrat Kling­spor. Kommerzienrat R a m s p e d. Drauerei- direftor Ihring. Kommerzienrat Schirmer unb Fabrikant Rinn ganz treffliche und tief empfundene Reden ausgetaufcht wurden.

* Maßnahmen zum Besten un­serer Jugend. Zahlreiche KreiSämter erlassen gegenwärtig Verfügungen gegen den Alkoholmih- vrauch. unb zwar, wie sie crtlären, wegen ver- fÄietener Vorkommnisse in der letzten Zeit. Es wird darin verboten, geistige Getränke oder niko­tinhaltige Tabakwaren an Personen zu verabfol­gen. die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Einige Kreisämter haben jedoch diese Altersgrenze auf das 16. Lebensjahr festgesetzt. Jugendlichen Personen wird auch ter Besuch von Wirtshäusern und öffentlichen Tanzbelusti- flungen ohne Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertretern untersagt.

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Hessische Landwirtschaftliche Woche

Von unferer Darmstädter Redaktion.

Darmstadt, 7. 3an.

Die heutigen Vorträge, die im städtischen Saalbau stattfanden, waren wieder sehr stark besucht: sogar die Galerien waren dicht besetzt. Der Vorsitzende ter Landwirtschastskammer Oeko- nomicrat Hensel gab in seiner Eröffnungs­ansprache seiner Freude über den starken Be­such Ausdruck.

Als erster Redner sprach Geh. Regierungs- rat Prof. Dr. Fischer von der Landwirtschaft­lichen Hochschule in Berlin über ..Kleinmotoren und Kleinschlepper für die Landwirtschaft, be­sonders für kleinere Landwirte". Der Redner hob u. a. hervor, schon in diesem Frühjahr sei es möglich, zu verhältnismähig billigem Preise geeignete deutsche Motorpflüge zu kaufen die mindestens so viel leisten, wie die Fordschen Pslüge. Die Versammlung spendete dem Rrd- ner lebhaft Beifall.

Den zweiten Vortrag hielt Tierzuchtinspeltor Oberveterinärrat Gutbrod. Leiter ter Bahr. Tierzuchtinspektion Würzburg, über ..Tierzucht unb Betriebswirtschaft". Er warnte vor einer Ueberftellung des Stalles bei den Kleinbauern: der Viehstand müsse dem Futterbau angepafft werten. Unnötige Fresser muhten aus dem Stall. Diele Kleinbauern wollten die Zugkühe abschaffen und sich Pferdegespanne dafür zulegen, das sei ein Fehler. Durch Ochsenhaltung unb Kuhhaltung könnten die Kleinbauern zu Wohlstand gelangen, wohl kaum durch Pferbehaftung. Pserdehaltung gefährde auch die Drehzucht an sich. Der Redner forderte Arbeitsleistung als Zuchtziel, damit könne die Fleischleistung verbunden werten. Um Be­triebsmittel zu erlangen, gingen heute viele Güter zur Abmelkwirtschaft über, das sei erfreulich. Be­dauerlich sei jedoch, dah die Milch immer noch nicht genügend als hochwertiges Rahrungsinittel gewürdigt werde. Der Redner wandte sich schlieh- lich gegen die hohen Steuern und verlangte Schutz­zoll im Interesse der Viehzucht. Auch dieser Red­ner wurde durch lebhaften Beifall ausgezeichnet. Den beiden Vorträgen folgte eine Aussprache.

Heute nachmittag hielt ter Hess. Bauern­bund im ftäbt Saalbau, ter bis auf den letzten Platz gefüllt war, feine ßanbednerfamm» lung ab. Die für die Tagung vorgesehenen Redner, die Landtagsabgeordneten Glaser- Rordheim unb Brügel - Rurnbecg. sowie Reichstagsabgeordneter Dorsch- Wölfersheim waren am Erscheinen verhindert, so dah andere Redner für sie cintratcn. LandtagsabaeordnLter Dr. von H e l m v l t eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf die letzten Wahlen, dairkte für die Wahlhilfe unb geißelte die in manchen Kreisen herrschende Gleichgültigkeit, ter bic Man- datSterluste zuzuschreiben seien. Der Linken in her Regierung sei jetzt der Kamm geschwollen: er verwies in diesem Zusammenhang auf ten Fall Leuchtgens, worauf die Versammlung in leb­hafte Pfui-Rufe auSbrach. Die Zahl der Mit­glieder des Hess. Bauernrbuntes betrage in Star­kenburg unb Oberhessen rund 25 000; in Rhein­helsen bestehe noch feine Organisation, was sehr mißlich sei, wie die letzten Wahlen gezeigt hät­ten. Abgeordneter Dr. Schlinger führte in einer Rede u. a. aus, dah man trotz des Miß­erfolges bei den Landtagswahlen den Kopf nicht hängen lassen dürfe, sondern erst recht arbeiteni müsse. Die Berufsgenossen, die links gewählt hätten, würden bald merken, was sie angerid>tct haben. Der Landwirtschaft gehe eS schlechter als

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