bMf als zweckmäßig erkannt fmb. sollen sie bei der demnächstigen Erbauung deS hiesigen Realschulgebäudes möglichst berücksichtigt Werben. - Der heutige F rÜ h j a h r Sm a r k t war mit Ferkeln sehr gut befahren. Da auch viele Däuser erschienen waren, stellten sich die Preis« immer noch hoch. Es kostete 1 Paar Ferkel, 6 Wochen alt. 45 Ml.. 7 Wochen alte das Paar 62 bis 65 Ml. ältere Ferkel und Lauser das Paar 80 bis 120 Ml. Droh der hohen Preise wurden olle ausgetriebeneii Ferkel verkauft. Nach, mittags sand Krämermarkt auf dem Markt, platz statt, der aber nur mäßig besucht war.
Starkenburg und Rhcinhcsicn.
• Darmstadt, 6. Mai. Die Deutsche Dunsengesellschaft für physikalische Chemie hält vom 21. bis 24. Mai ihre 3 0. Hauptversammlung in Darmstadt ob. Die Gegenstände ihrer Verhandlungen werden sein: Un> elastische Atom- und Molekül Zusammenstöße: firiftall- struktur und tolloidchemische Themen. — Das Post- auto der Strecke Bensheim—Lindenfels kam, als es eine Steigung nehmen wollte, ins Rutschen, wobei der Anhängerwagen gegen einen Stein stieß und umsiel. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon, oder erlitten leichte Verletzungen durch Klaslplitler.
spd. Mainz, 6. Mai. Ein mächtiges Feuer, bei dem zahlreiche Personen zu Schaden kamen, wütete in der vergangenen Nacht im Hause Zanggasse 0. Vermutlich durch eine mit glimmender Asche gefüllte Holzkstte brach im Treppenhause der Brand aus, der rasch on der Treppe e m p o r z ü n g e l t e und sämtliche im Hause befindlichen Bewohner in höchste Lebensgefahr brachte. Die Feuerwehr mußte 15 Personen über nur zwei Rettungsleitern und durch Abspringen in Sprungtücher in Sicherheit bringen. Dabei wurden zwei Personen lebensgefährlich, mehrere leichter verletzt. Insgesamt mußten 15 Personen dem Krankenhaus zugeführt werden. Eine alte, seit drei Jahren bettlägerige Frau mußte gleichfalls über Rettungsleitern ins Freie gebracht werden. Da die Feuerwehr sich zunächst mit der Rettung der zahlreichen Menschenleben beschäftigen mußte, nahm dos Feuer einen erheblichen Umfang on, konnte ober im Lause des Vormittags bewältigt werden. Der Schoden ist außerordentlich groß.
Hcffen-Naffau.
• Marburg. 5. Mai. Seit beut Wo hl- sonntag wird hier ein junges Mädchen vermißt Es handelt sich um die 15 Jahre alte Elisabeth Preis, deren Ellern aus dem Saargebiei stammen und jetzt in Bortshausen wohnen Das für sein Alter kräftige Mädchen war am Marbacher Weg bei Ct. Henkel in Stellung und ist zuletzt in Weidenhausen gesehen worden Es trug blaues Eheviotsieid. schwarze Halbschuhc und solche Strümpfe, Schirm mit gelbem Stock und weißem Perlmutterknops, Hängezopf mit schwarzer Schleife.
bl. Dillenburg, 6. Mai. Die Stadtverordneten beschlossen in ihrer jüngsten Sitzung die Veupflasterung eines Teils der Bürger st eige. Die Ausgaben stellen sich auf 4666 Ml. Die Anlieger sollen zu 50 v. H. au den Kosten herangezogen werden. — Den Gaspreis setzte man auf 25 Pf. fest. Außerdem sollen Vabattsätze gewährt werden, die sich wie folgt staffeln: Für die ersten 100 Kubikmeter Mehrverbrauch 1 Pf., für die weiteren 100 2 Pf. und für 300 Kubikmeter 3 Pf. — Di« Kran- kenhauspslegefähe setzte man für die 1. Klasse auf 8 Mk. für Einheimische, auf 10 Mk. für Auswärtige fest, für die 2. Klosse auf 5 Mk. für Einheimische, 6 Mk. für Auswärtige und für die 3. Klaffe auf 2,50 bzw. 3 Mk. fest. Für Säuglinge und Kleinkinder reduziert sich der Betrag entsprechend.
bl. Haiger, 6. Mai Der Haushaltsplan stellt sich für 192-5 auf 379 398 Mark. Die jüngste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung befaßte sich mit dem EtÜt und brachte ihn unter Dach und Fach. Es wurde bcschlosien, eine G e - tränke st euer als neue indirekte Steueer ein- zusühren. Das Wassergeld setzte man auf 35 Pf. für 1 Kbrn., den Gospreis auf 25 Pf. für 1 Kbm. fest. Der Preis für elektrische Ener - A l c soll 30 Pf für 1 Kilowatt betragen. Der Fehlbetrag von 62 880 Mark soll gedeckt werden durch 180 Prozent Zuschläge zur Grundoermögenssteuer, 380 Proz. Zuschläge zur Gewerbesteuer nach dem Ertrage und 450 Proz. Zuschläge zur Gewerbesteuer nach dem Kapital.
spd. Franksurta. M.. 6 Mai. Die Stadt Frankfurt stiftete Vein Deutschen Museum in München die in der Stadtbiblio- thek aufgestellte Goethe-Statue und ließ sie heute früh bei der Eröffnung des Museums durch Oberbürgermeister Dr. Landmann in feierlicher Weise überreichen.
spd. Ervnberg, 6. Mai. 3m Läufe dieses Sommers werden im ganzen Hochtaunus und Dordertaünus die Farbenmarkie- rungen einer gründlichen Erneuerung unterzogen Dabei wird auch eine begrüßenswerte Aeuerung eingeführt insofern, als die gleiche Farbenbezeichnung in Tageswanderungen von einem Standquartier nach dem anderen führt. Aus allen Zweigvereinen des Taunus- klubs haben sich für diele Arbeit zahlreiche frei- willige Heller zur Verfügung gestellt.
Turnen, Sport und Spiel.
ffaustbatt-Bezirksmeifterschaft.
Im 2. Bezirk des Turngaues
Hessen herrscht zur Zeit ein emsiger Spiel- betrieb. Beben dem Hand-, Schlag- und Echleuderballspiel wird besonders das Faustballsviel emsig gepflegt. Am Sonntag trafen sich auf dem Oswaldkgarten 3 Faustballmann- schäften btt A-Klasse. sowie 3 Faustballmannschaften der K-Klasse zu den Endspielen um die DezirkSm eist er sch ast des 2. Bezirks. Zeichneten sich die Mannschaften auch durchweg durch gute Spielfähigkeit aus, so gelang es doch den beiden Mannschaften des Turnvereins 1 8 46 Gießen, die Bez i r ksme i st er scha f t der A- und 8-Klasse zu erringen. Beide Mannschaften werden am 17. d. Mts. in Friedberg um
die Gaumei st erfchast kämpfen Die Spiele zeigten folgende Resultate:
A-Älaffe: TV. 1846 Gießen — Mw. Gießen 41:46 Bälle. Tv. 1846 Gießen — Tv. Wetzlar 35:60 Dalle.
B-Älaffe: Tv. Berghausen — Tv Wetzlar 49: 55 Bälle. Tv. Berghausen — Tv. 1846 Gießen 45:56 Bälle, Tv. Wetzlar — Tv. 1846 Gießen 46: 54 Bälle.
Das frankfurter Stadion.
Das großartige Stadion in Frankfurt a. M. wird, wie endgültig feststeht, am Himmelfahrttag. 21. Mai, seiner Bestimmung Übergeben. Das Programm für die Eröffnung liegt jetzt vor. Die Feierlichleit beginnt mit einem Aufmarsch sämtlicher Turn- und Sportvereine einschließlich der im Arbeiter-Turn- und Sportbund vereinigten Leibesübungen treibenden Mitglieder. Man kann deshalb mit einer Teilnahme von mindestens 5000 aktiven Turnern und Sportlern rechnen. Aach dem Ausmarsch findet die feierliche Liebergabe des Stadions durch den Oberbürgermeister Landmann statt. Die Stadt hat hervorragende Persönlichkeiten, wie die Herren Staatssekretär L e w a 1 d . den Vorsitzenden des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen. Minister o. D. Dominicus und viele andere eingeladen. Massenchöre werden die Eröffnungsfeierlichkeiten festlich ausgestalten. Am Vachmittag finden turnerische und sportliche Vorführungen und Wettkämpfe statt. Sie bestehen in erster Linie aus Massenfreiübungen, leichtathletischen Wettkämpfen, Darbietungen der Schwerathleten und Radfahrer. Die Sieger bekommen Ehrenpreise, die übrigen Teilnehmer an bet Einweihüngsseier Erinnerungsmedaillen.
Kunst und Wissenschaft.
Schule und Einheitskurzschrift.
Bekanntlich hat der Dildungsausschuß des Reichstages im April beschlossen, die Reichs- regicrung zu ersuchen, die Maßnahmen zur Durchführung der Reichskurzschrift bis nach ihrer Erprobung auszufetzen. Für die Durchführung dieser Erprobung sind in zwei an das Reichs- ministerium deö Innern gerichteten Eingaben, die von 318 Oberstudien- und Studiendirektoren unterzeichnet sind, bemerkenswerte Vorschläge gemacht. Der Wert einer Kurzschrist dürfe nicht nur an den Leistungen gemessen werden, die vermittels derselben zu erreichen sind, sondern auch an dem Aufwand an Zeit und Kraft, den die Lernenden und Liebenden machen müssen, um Leistungen zu erzielen. Wie auf allen Gebieten, so müsse auch auf dem Gebiete der Kurzschrift der volkswirtschaftliche Grundsatz berücksichtigt werden, mit möglichst wenig Aufwand Hohe Leistungen zu erreichen. Dementsprechend müsse die Kurzschrift als die vollkommendste angesehen werden, die bei geringsten geistigen Anforderungen in kürzester Zeit die meisten Lernenden zu den besten Leistungen im Schreiben und Wiederlesen führe. Welche Kurzschrift diesem Grundsatz am besten entspreche, laste sich in verhältnis- mäßig kurzer Zeit einwandfrei feststrllen, wenn in den verschiedenen Kurzschriften, älteren sowohl wie neuen, vergleichende Lehrgänge bis zur Erreichung praktisch verwertbarer Leistungen durchgeführt würden. Es könne so der Wert der einzelnen Kurzschriften gegeneinander abgewogen werden. Die vergleichenden Lehrgänge bildeten die notwendige Ergänzung zu den theoretischen Erörterungen und seien nötig wie Versuche auf anderen Gebieten.
Gerichtsfaal.
* Darmstadt, 6. Mai. Der Zuschneider lehr ling Emil Kipper hatte in den Bekleidungswerken in Bensheim durch Einbruch Anzüge und Stoffe im Wert von etwa 2000 Mark gestohlen, auch seinem Logisherrn Geld und andere Dinge entwendet. Im Kreise von Freunden und Freundinnen spielte er dann den Kavalier. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu einem Jahr Gefängnis, und sprach sein Bedauern au9, daß die Anwendung der Prügelstrafe nicht möglich fei.
Wirtschaft.
* Ausfall der Samstagbörfe im Monat Juni. Der Berliner Börsenvorstand hat beschlossen, zunächst im Monat Juni die Samstagbörfen ausfallen zu lassen. Auch finden Votierungen für ausländische Zahlungsmittel — Devisen und Voten — an diesen Tagen nicht statt. Außerdem wurde beschlossen, am Samstag vor Pfingsten, 30. Mai, die Berliner Wertpapierbörse zu schließen. Beschlüsse über den Fortfall dieser Samstagbörse seitens des Produkten- und Metallbörsenvorstandes stehen noch aus.
* Die deutschen Koksreparationslieferungen im April. Im April find nach einer Pariser Meldung des Fachblatts „Industrie- Kurier" als Reparationskoks 327 000 Tonnen geliefert worden, was einer ungefähren Tagesleistung von 11000 Tonnen entspricht. Die Preise sind unverändert.
• Das Vuhrkohlenshndikat gesichert. Das Ruhrkohlensyndikat ist, da sämtliche Zechenbesitzer den Vertrag unterschrieben haben, am Dienstag auf der beschlossenen Grundlage zustande gekommen.
• Veuabsch luh des Mitteldeutschen Braunkohlensyndikats. Die Verhandlungen der Werkbesitzer über Veuabsch luh des Mitteldeutschen Braunkohlensyndikats haben laut „Halleschen Vachrichten" zu einer Einigung in den grundlegenden Fragen geführt; Nach einigen Formalitäten wird nunmehr der Syndikatsvertrag unterzeichnet werden. Die Bri- ketiquoten find festgelegt, und zwar einerseits nach der Leistungsfähigkeit, anderseits nach dem Absatz im Iahte 1923 24. Auch in den Verrechnungspreisen kam eine Einigung zustande.
* Vom Stahlwerksoerband. Die Verhandlungen des deutschen Stahlwerksoerbandes, die gestern in Düffeldorf geführt wurden, haben noch
keinen Abschluß gebracht, es ist aber gelungen, eine Reihe von Diiserenzpunkten aus der Welt zu schaffen. Schwierigkeiten bestehen noch mit zwei Werken, u. a. mit dem Peiner Walzwerk, man hofft aber, diese Schwierigkeiten bis zur nächsten Woche in Kommissionssitzungen erledigen zu können.
' Der Absatz des Deutschen Kali- s y n d i k a t e s. Der Absatz des Deutschen Kali- syndilats im Monat 'April betrug 667 731 Dz. Reinkali gegen 560 659 Dz. Reinkali im April 1924. Der Gefamtabsah der ersten vier Monate des Jahres 1925 beträgt 5 787 957 Dz. Reinkali gegen 2 776 113 Dz. Reinkali in den ersten vier Monaten des Jahres 1924.
• Eornelius Heyl A. G., Worms. Die Hauptversammlung genehmigte den Jahresabschluß 1923 24 und die Reichsmarkerössnungs- bilanz, die eine Umstellung des Aktienkapitals von 300 Mill. Rm. auf 15 Mill. Am. unter Bildung einer Rücklage von 1,5 Mill. Rm. vorsieht. Schließlich stimmte die Versammlung der Aufwertung der Sparkassenguthaben der Werkangehörigen auf 50 Prozent zu. Die Verwaltung wurde entlastet.
• Vereinigte Königs- und Laura- Hütte A. G Wie dem D. H. D. gemeldet wird, hat das Kohlengeschäft weiter nachgelassen. Der Betrieb auf dem Hugo-Schacht der Gräsin-Laura- Grube ist endgültig eingestellt worden.
Börsenkurse.
0.594
115,40
77.25
14,50
14
91,5
1,2
1
12,3
3.12
Banknoten.
137,75 0,44
70,50
73,25
138,13 0,45
109
86
106
128,5
189
76
137
138
109
86
77,25 77
68
3,25
5.11
2,8
7,25
92,75
9,7
7,5
102,75
0,74 0.7
83,25
67
3,12
129,50
16,1
19,75
69
7,9
114.25
96,9
95,5
0,64
9,76 ".3.5 0,64 0,75
77
95,62
75,5
94,5 74,50 129.75
16
19,62
69
7,6 113,80 97,20 96,25
76
136
138
73.5
76.5
94
130
16
20
69
8
114
97.125
95,5
3.40
70.25
72.90
139
102,50
125
70.1
73,10
16 19,75
69
7,5 113,5 97,25 95,75
3,35
70 74
106 ,128,13 189,25
0.590 0,60 0,60 0,76 0,36
0.645 0,75
7.2
14,50
109
83,60
68
3,12
5.10
0,6.85
1,17
126
3.12 .
3,5
55,50
12,6
4
3.10
100
8
0,2
73,1
92,5
9,7
41,5
139,5
102.6
126
125
7,4
1102,75
106 i 105,25
128,75 128
1:9,13 128,80
102.50
120 MB
115
106.5
99,90
8 0,11
0,73 4.75
(119.25
100 8 I 0,2 I 73
2,2
3,5
2,2
3,5
2,15
12,40
102,5 125,75
125
85
116 I
107.5 । 99.90
8,1 | 0,11 I
72 74.62 76,5 96,5
0,64
1.11
124
2.12
3,2
63.5
14,4
4
3.205
Miete(f Montan TelluS Bergbau. .....
Hamdurg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd ....
Lhetamische Werke Htbtit . .
Zementwerk Heidelberg . . .
Philipp Holzmann......
Anglo Loul -Snans . . . .. Badische Anilin Chemische Mover Hlaötil » . ttoldschmidt
potpftet irarbrotrte
Holzverkohlung .......
Rülgerswerke
Lchetdeanftalt
Allg. ElektrtzitätS-Gesellschaf» Bergmann...........
Matnkraftwerk ....... Schaden Siemens &. HalSke .....
Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hehligenstaedt Megutn.............
Motorenwerke Mannheim .
Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . .
Schuhfabrik Herz.......
Eichel..............
Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Buderfnbrit Waghäusel - . .
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
On Billionen Mark auSgedrücki. BuenoS-StreS, London, Neu« hort, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest kür 100000 Einheiten, alle- übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.
5% Deutsche RetchSanIcy, .
4®/o Deutsche ReichSanleihe . v■/.% Deutsche ReichSanleihe 3% Deutsche ReichSanleihe . Deutsche Eparpramieuanleive 46/0 Preubischr KoNsolS . . .
4% Hessen 4 . • • 2'/,°/. Men..........
3% Hessen
Deutsche Wettb. Dollar-Ant. dto- Doll.-Schatz-Autreilng.')
«•/o Volltürken 5% Goldmerikaner ..... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pnvat-Dauk. Tarnt|L und Nationalbank . Deutlche Bank...... . •
Deutsche DereinSbank . • • • DiSeotzto Lommandit Metallbank..........
Mitteldeutsche Creditbank . . Leslerreichische Creditanstalt. Weltbank ..........
Bochumer TuS Buderus.....
Karo «...
»Luxemburg .....
irthener ÄergwerSe. . harpener Bergbau Kaliwerke AscherSleben. . . . Kaliwerk Weste regel« Laurahütte.........
Oberbedarf . . . Phönix Bergbau ......
7,10
14, ,
127,50 ।
108,75 |
86
91,25
63,25
68,25 !
3,25 I
5,10
2,825 I
7,4
0,610
0.62
0.615
0.775
0,35
0.66
0,59
0,595 ।
0,59 ।
0.755
0,34
0.625
0,79
0.71 I 0,7
94,75
92,1
9.85
38.5
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlutz- flur»
Schrubb.
Menü- börle
Vit!’®«
nure MrU
Datum:
5.5. |
6 5.
5. 5.
6 5.
5 Mai
6. Mai
Amtliche Noti rung (Äcld Brief
Amtliche Notierung röelD Brief
Amft.-Roti,.
168,59
169,01
168.69
169,11
vuen-AireS
1.622
1.628
1,623
1,627
Vrss.-Antw- Lhrissianla.
21,28
21,34
21 17
21,23
71,11
71,29
70,61
70,71
Kopenhagen
79,13
112,21
79,33
79,10
79,30
Stockholm - HttssngforZ.
112,49
112,21
112,49
10,565
10,605
10,565
10,605
Italien. . .
17,225
17,265
17,26
17,30
London. .
20,357
20,407
20,357
20,407
Neupork . .
4,195
4,205
4,195
4,205
PartS....
21,985
22.045
21,935
21,995
Schwei, . .
81,11
81,31
81-145
81,345
Spanien . •
61,44
61.60
61,34
61,50
Japan . . -
1,761
1.703
1.758
1,762
-Hio de Ian. Wien hi D->
0.442
0.444
0.439
0,441
Lest- adgest
59,055
59,195
59,055
59,195
Prag ....
12,425
12,46-".
12,42-5
12,465
Belgrad ..
6,75
6,77
6,745
6,765
Budapest. .
Bulgarien.
5.888
5.9(8
5,81
5,91
3.06
3,07
3.06
3,07
Lissabon
20,275
20.325
20 275
20,325
Danzig. . .
80,67
80.97
80 77
80.97
Konst'.ntiu.
2,235
2,245
2,242
2,252
Athen- .
7.94
7.96
7 915
7,935
Berlin, 6. Mai.
l^eld
Brief
Amerikanische Note» . » » , .
4,18
4,20
Cmgllsche Noten ......
21,12
78,92
80,332
21,22
79,32
20.43?
Französische Noten ......
21,91
22,01
Holländische Noten......
168,33
169,10
Italienische Noten ......
17,27
17,3.5
Norwegische Noten......
Deutsch Qcsterr , 5100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
70,52
70.8S
59,015
59.315
111,97
112,53
Schweizer Notev ......
81,01
81.4!
Svanssche Noten..... .
IschechotlowaNsche Roten . .
61,27
61,57
12,43
12,49
Ungarische Noten . ...
.,86
5.88
Frankfurter Dbenbbörse.
Frankfurt a M . 6. Mai. Der Verlauf der heutigen Abendbörse bot wiederum ein Bild andauernder GeschäftSunlust, die sich besonders in der geringen Anzahl der zur Votiz gekommenen Werte wiederspiegelte Kursänderungen von Belang sind nicht zu verzeichnen. Im allgemeinen waren die Kurse gehalten. Für Mow tanwerte bestand die Veigung zum weiteren 3lad)gclx?n. Auch Kriegsanleihen schwächten sich ab Im freien Verkehr schlossen öproz. Reichsanleihen mit 0.590 Geld bis 0.593 Brief. Bankaktien verkehrten aus dem Mittagsstande. Die Börse schloß geschäftslos. Deutsche Anleihen: 5prvz. Reichsanleihen 0,594. Bankaktien: Brau- bank 87 50. iZommerzbank 102.50, Darmstädter Bank 126. Deutsche Bank 125. DiScontogesellfchast 115, Deutsche Vereinsbank 85. Dresdner Bank 106. Mitteldeutsche Treditbank 99,87, Oefterr. Kreditaktien 8 Montanaktien: Phönir 113,50, Kali Aschersleben 16, Kali Westeregesn 19,75. Chemische Aktien: Th. Goldschmidt 105,25. Holzverkohlung 7,20. Industrieaktien: Ädlerwerke Kleyer 3,25, Cement Heidelberg 77,25, AEG. 109, Dyckerhvff & Widmann 3,85, Eßlinger Maschinen 6,50, Inag 1,12, Gebr Junghantt 83, Metall- gesellschast 124
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".
Berlin, 6. Mai. Die Börse eröffnete wiederum uneinheitlich. In verschi<chenen Papieren, in denen schon gestern größere Abgaben bemerkt wurden, setzten sich diese heute fort, jo in Deutsch- Lux. während auf der anderen Seite einzelne Werte fleincre Kursavancen zu verzeichnen batten. Die derzeitige Dörsenlage ist nicht geeignet, auf Anregungen von draußen zu reagieren, selbst das Zustandekommen des Kohlen- syndikats, das doch immerhin günstige Auspizien für das Kohlengeschäst in sich birgt, konnte keine größere Rolle spielen, während dies zu anderer Zeit sicherlich eine Haussebewegung mit sich gebracht hätte. Auch die an sich recht günstigen Vachrichten vom Arbeitsmarkt, die in Wider° sprach stehen zu den sich immer wiederholenden Meldungen über Arbeiterentlassungen, übten keinerlei Einfluß auf die Dörsenlage aus. ebensowenig die sich immer mehr bemerkbar machende Erleichterung am Geldmärkte. Lediglich am Rentenmarkt beginnt das alte Spiel i Kriegsanleihen die Aufmerksamkeit eines größei Teiles der Börse auf sich zu lenken. Die Spelu lation wurde durch die fortlaufenden Käufe einer Großbank, an. die sich allerlei Gerüchte knüpfen angeregt. Demertenswert ist, daß sich das Inter esse fast ausschließlich auf Kriegsanleihen konzentriert. Das Geschäft in Hochbahnaktien hat wieder nachgelassen. Am Geldmarkt herrschte noch ziemlich starke Vachfrage, doch überwog schließlich das Angebot. Tägliches Geld 9 bis 10 Proz., Monatsgeld 9> _• bis 11 Vs Proz. Am internationalen D evis enmarkt hat sich das Pfund gut behauptet. Die Marknotierungen im Auslande sind ziemlich unverändert.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 6. Mai. Der Prvduktenmarft war bei kleinen Umsätzen besonders für Brotgetreide lustlos. Die Preise blieben fast unverändert. Gerste behauptet, Hafer fest. Don Futterartikeln lag Kleie andauernd fest. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, mär!. 257 bis 260, do. Mai 254 bis 256, do Juli 259 bis 258,50. do. Sachsen 254 bis 256, Roggen, mär!. 220 bis 223, do. Mai 217,50 bis 219,50. do. Juli 221 bis 222, do. Amerika 220 bis 223, Gerste, märt 227 bis 244, Futtergerste 200 bis 215, Hafer, märt. 211 bis 220, do. pomm. 207 bis 214, do. Mai 195 bis 197, Mais (fr. Hamburg) 199; für je 100 Kilo: Weizenmehl 32,25 biS 35,25. Roggenmehl 29,50 bis 31,25, Weizenkleie 15,20 bis 15,30, Roggenkleie 16,20 bis 16,40, CBiItoria- erbfen 22 bis 27, kleine Erbsen 20 bis 22, Futtererbsen 18 bis 20, Peluschken 19 bis 20, Ackerbohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bis 11,75, do. gelb 12 bis 14,50, Serradelle 14 bis 16, Leinkuchen 22,20 bis 22,60, Trockenschnihel 10,40 bis 10,60, Torfmelasse 9,50, Kartoffelflocken 19,30 bis 19,80.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M., 5. Mai. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,5 bis 23,775, Roggen, tnlänb. 19,75 bis 23,50, Sommergerste für Drauzwecke 20 bis 25, Hafer, inlänb. 17,50 bis 22, Mais, gelb 22 bis 22,50, Weizenmehl, inlänb., Spezial 0 3725 bis 38,75, Roggenmehl 31 dis 32,50, Weizenkleie 13,25 blS 13,50, Roggenkleie 14,50 bis 14,75. Tendenz: Stetig.
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-LImschau".)
Freitag. 8. Mai:
12 LIhr Vachrichtendienst, 4 20 LIHr Nachrichtendienst , 4.30 bis 6 LIhr Hausfrauennachmittag in Musik und Wort (Programm u. a.: „Das Lichtluftbad, ein Weg zur Erhöhung unterer körperlichen Widerst andssähigkeit", Vortrag von Frau Anna Edinger), 6 älhr Wirtschafts- Meldungen, 6 bis 6.30 LIhr Juristen rundfunk, 6.30 bis 7 LIhr Die Lesestunde (Meisterwerke der Weltliteratur: Aus „Soll und Haben' von Gustav Freytag. Fortsetzung), 7 LIhr Wirtschaftsmeldungen, 7 bis 7.30 Ähr Esperanto-Llnterricht, 7.30 bis 8 LIhr Die Besprechung (Theater und Kino), 8 bis 8.30 LIhr Sprachunterricht und praktische Hinweise für Jtalienreisrnde, 8.30 LIhr (anläßlich der „Frankfurter Kunsttage") drittes Gastspiel Earl (Sbcrt vom Staatlichen Schauspielhaus Berlin (Die Geschichte vom Soldaten).
.... —-
Der ßrühling erzeugt Sommersprossen!
Diese Tatsache ist vielen, die Veigung zu Sommersproffenbildung besitzen, unbekannt. Wir raten Ihnen, in der Apotheke weißes Citalbol-Wachs, 50 oder 25 Gramm, zu kaufen und jetzt schon mit der Behandlung der befallenen Stellen zu beginnen. Sicher erhält.: Llniv.-Apoth. „Zum goldenen Engel".
,,MA061« flute, sparsame Küche"
■ ■ « Ä. IS Kf W lehr konzentriert,
Iwl JQl | ify fi| F 7 ß die große Ausgiebigkeit bedingt sparsamen Gebrauch
wenige Tropfen genügen.


