Brüten, llnb bann Hub ftc
35. gorffChung.
(lladjörud verboten)
nur, daß er zunächst nach
Rußland wol!
ta
Statt Karten!
Mein diesjähriger
Inventur-Ausverkauf
Eberstadk, 7. Januar 1925
Gießener Konzertverein
on
Herrn. Aug. Christ
Viertes Konzert
Grünberg LH
187c
Das
Telephon 1096
0200
empfiehlt
0195
E240
Restaurant
Restaurant sa £ ä«*u
~ J twaooöooaoooacoco
JOc
liefert
3^. Jii Bahnhofstr.43
Donnerstag, den 8. Januar
Wir teilen hierdurch unserer werten Kundschaft mit, daß
Metzelsuppe
Herr Ludwig Stühler
w
vernichtet verblüffend
bopnelifarh,gerud)U)$. tnÄxothrkenu.Drvg.
245D
226C
Bechtel.
Der 50 - Mark -Schein In der WaschbüttI
Donnerstag, den S
Freitag,
den 9
Bringen Sie schmutzige Stärkewäsche, Bettwäsche und Gardinen mit! Wir laden alle Hausfrauen sowie Hausfrauenvereine ergebenst ein.
Der ist der leistungsfähigste Wascher aller Zeiten! Preis M. 10
0136
Das beste aller S&uhputzmiiiel
Phaethons Aufsätze Limousinen
•Sicher fünfte Oktober war nahe, und Freye hatte nie wieder etwas von Bruder Dorotheas
aus Gießen vom 1. Januar ds. Js. an in unsere Dienste getreten ist.
Carl Haas jr.
Frankfurt.Ltv 59,
Siidien-- null NeKlbremiholz Annichholz
in die von Katharina II. bc=
Schellfische o. L Kahgijaa o. K. Saalaclis o. 8.
Goldharsch o. 8.
Fischkolelells
frisch cingctronen.
gehört, Sie toufit'
Sonntag, 11. Januar 1925, nachm. 4l/2 Uhr in der Universitätsaula:
beginnt Montag, den 5. Januar und endigt Samstag, den 17. Januar 1925
Kann es einen besseren Beweis zur Schonung Ihrer Wäsche geben! Wir waschen ohne Reiben! Ohne Bürste! Ohne Waschbrett! Ohne Einweichen! Ohne Kochen! Unter Kontrolle des Publikums! 5 Minuten, die Wäsche sauber und der Geldschein unversehrt!
Alleinige Hersteller und ScIwtsreoMe-lnhaber s Max Kaufmann & €*©., K. m, b, H.? Köln am Bein
Vrennholzverfteigerung.
DienStag, den 13. Januar lfd. Js., vormittags 11 Uhr, werden in der Döllschen Gastwirtschaft zu Ollfa aus den Staatswalddistrikten Kißnersrots- kopf 2. Borkhards 2, 3 und 4 und Dörrenberg 6 und 8 der Försterei Gtornfels ver« steigert:
Brennholz: Scheiter Rm.: 347 Buche
1. Kl.. 32 2. Kl- Knüppel Rm- 97 Buche, 170 Eiche, 6 Erle. 3 Kiefer, 1 Lärche, 4 Fichte. Astreisig Rm.: 388 Buche, 2 Eiche, Stammreisig Am. :896Ciche.StöckeRm.:lv5Duche 1. Kl., 10 2. Kl.
Das Holz beliebe man sich vorher an- zuschen. Die blau unterstrichenen Rum« mern kommen nicht zum Ausgebot- Nähere Auskunft durch Herrn Förster Jacob in Stornfels und die unterzeichnete Stelle
Cichelsdorf, den 5. Januar 1925.
.Hessisches Forstamt Cichelsdorf.
Georg Nalttls gegenüber dec ^Engelapotheke. aXZDOOCKSDCf2COÖ3DO
gründeten deutschen Kolonien a' der Dolga. Da lag auch Ssarepta, die altberühmte Herrn- dutergemeinde. die später ftithcrilch wurde, in ihrem Geheimtonventikel aber noch die gesamten Missionen des fernen Ostens beherrschte. Dort sollte er nun Weisungen erhalten.
Cr hatte sie einmal geküßt. Aach der letzten Aussprache int Hause der Mutter hatte er die ahnmächtig Werdende umfangen, und seine Lippen hatten ihren Mund berührt. Das war der Berlobungskuß gewesen - und am nächsten Tage hatte er schlichten und herzlichen Abschied von ihr genommen.
Cs waren traumhafte Crinncrungen für Freye. Sie wußte ja nun, wer er war, wenn sie. auch die tragischen Berknüpsungen in allen ihren Einzelheiten nicht kannte, die ihn veran- laftt oder vielleicht gezwungen hatten, aus seinem alten Fainilienvetbände auszutreten und auch den bewilligten Aamen wieder abzulegen, um den eines schlichten Mönchs und in abermaliger Wandlung der Berhältnisse den des Bruders Dorotheus Fiedler anzunehmen. Sie entsann sich dunkel, von allen diesen Geschehnissen einmal aehört zu haben, und so war es auch bei der Mutter, in deren krankem Hirn freilich Tatsächliches und Geglaubtes bunt durcheinander- tanzte, und die heute als feste Versicherung oussprach, was morgen zu einer blassen Vermutung wurde, bis allmählich ihre Denkkraft zu erlöschen begann.
Die Abstammung des Bruders Dorotheas aus einem thronenden Fürstengeschlecht hakte nicht einmal den Reiz einer gewissen Abenteuerlichkeit für Freye. Derlei Geschehen stand nicht vereinzelt, es wiederholte sich öfters in Kreisen der Gesellschaft, wenn der oder jener einmal geneigt war, die Ketten gesetzlich ge-
anderzrehend. „Da werden sich wieder versöhnt."
Sie versank in noch einmal an:
Asch-Zentrale
Marktlanbc
Stand 3,4,5
Morgen Donnerstag, Freitag und Srimstaa 0180
Berkaus von frischen
W-n.LMen
I.S-A. Verhey
woroenen yertDmnicnö zu brechen, nno wevte auch über dem Lebens- und Entwicklungsgang des Bruders ein Dämmerhauch von bunter Abenteuerlichkeit, so hatte Freye doch das sichere Gefühl, daß der Mann, den seine Schicksale schließlich aus einen entsagungsvollen Missions- Weg geführt hatten, nie etwas Schlechtes begangen haben konnte . Cs lebte Gröhe in ihm, er war auch eine starke Persönlichkeit, ilnb er liebte ftc. Sie gab ihm diese Liebe nicht wieder, weil sie den andern noch immer nicht vergessen hatte, doch ihr Herz hatte rechnen gelernt. Kehrte er beim von seiner letzten Reise und führte sie als Frau auf seine böhmischen Güter, so war ste auf immer geborgen. Es war eine Lockung uno ein Ziel.
Dal; er nicht schrieb, war sicher seltsam. Vielleicht wetlke er schon in Tiefen der groben Mongolei, die jede Berbtndung mit der Kultur- Welt ausschlossen. Aber aus dem zivilisierten Rußland führten hundert CEegc nach Deutschland! Hatte die Satzung, die aus der Aüchternheit der Gegenwart zuweilen auf die klösterliche Seelenzucht vergangener Zeiten zurückgriff, ein Schreibverbot für ilitberufcne? — Aehnliches muhte vorliegen, sonst war dies Schweigen unfaßlich.
Cs hatte Freye erregt, weil es so unbegreiflich war. Aur deshalb. Fetzt war sie auch darüber hinaus. Sie lebte ihr stilles Dasein weiter, sie pflegte die Mutter und hatte ihre Tätigkeit in der Erziehungsanstalt ausdehnen können. Sie lebte bedingungsweise glücklich, äußerlich sorgenlos, wenig beschränkt durch das Gemeindestatut, und nur, wenn einmal eine fröhliche Aachricht von Gert aus Peking eintraf, kam eine Stockung. Dann wurde sie sehnsüchtig. Aber es war immer nur eine Sehnsucht nach größerer CBeitc des Lebens.
Sie hatte heitere Mädchentage in Groh- Ponar verspielt und verträumt, und so ging der Tod des alten Hora ihr doch nahe. Sic wollte zur Beisetzung hinüber und sagte dies auch ihrer Mutter. Die Greisin horchte auf, als sie die Trauerkunde vernahm. In das Aschengesicht trat eine Regung aus dem Innersten, ein Glimmen in das fast erloschene Licht der Augen.
„Also er ist tot", sagte sie sehr langsam, die Worte sperrend und gleichförmig ausein-
1 risst er den Vater, etc die Hand reichen. Der Tod
Während dieser Zeit verkaufe ich alle Waren zu ermäßigten Preisen
Samstag, den 10. Januar, 10 Uhr vormittags: 225D
Dünger-Versteigerung
auf dem Hose der Neuen Kaserne.
1. (Hess.) Batt. 15. Inf.-Negts.
Die rote Kaschgar
. Roman von Fodor von Zobcltitz.
„Am Waldgrabcn wuchsen früher Immortellen. Findst du sie nicht, so nimm Erika. Flechte einen Kranz und leg' ihn tn meinem Ramcn auf Antons Sarg ..."
Freye nahm am Begräbnistage das Wägelchen, das Bruder Raspe, der Stellmacher, zu verleihen pflegte. Ein Lehrling kutschierte, dahinter auf der in Lederriemen hängenden Bank saß Freye in dunkler Kleidung, heute auch mit schwarzen 'Bändern an der Haube, den kleinen Immor- tellenkranz in den Händen.
Die alte Kirche von Groh-Ponar mit der grün schillernden Kupscrdachung des Glockenturms lag am Ausgang des Schloßparks. Die Beteiligung an der Beisetzung war so stark, daß die Trauergemeinde keinen Platz im Kirchenschiff fand. Bor dem Portal standen die Menschen lautlos, die Köpfe entblößt, zum Teil zwischen den Gräbern, indes die gelbe Herbstsonne alle Farben der zahlreichen .Uniformen wie zu einem Palettenzauber zusammenmischte.
Als Freße sich endlich durchdräiigen tonnte, war in der Kirche der Gottesdienst schon beendet, in den Schlußgesang klang das Glockenläuten hinein, sechs Kürassiere vom ehemaligen Regiment des Berstorbenen standen eben im Begriff, den Sarg auf die Schultern zu heben, um ihn in die Gruft hinter der Sakristei zu tragen. Aber Freye fand doch noch Zeit, ihr Kränzchen auf den Sargdeckel zu legen und trat dann zu einem Augenblick stiller Andacht zurück, während die meisten die Kirche bereits verließen. Fremde Menschen. völlig Unbekannte, viele hohe Offiziere, Johanniter in rotem Waffenrock. Herren in Stan- desuniform und Hoftracht mit glitzernden Orden - dazwischen der alte Geisbach, schmucklos in seinem schlecht sitzenden Frack, im Vorüberschreiten Freye zublinzelnd, ein wenig von der Sonne geblendet, sie nicht erkennend.
Dann legte ein runder Arm sich um ihre Schulter.
„Tag, Maus," sagte Alexe. „Brav, daß du auch gekommen bist."
O. Faber, Gießen, Mühistraße
Trios — Hugo Kaun op.58 in C-Moll — Tschaikowski op. 50 in A-Moll — Beethoven op. 97 in B-Dur.
------.... Ei n tri tts -Kart en: — ■■■ ■
5.-, 4.-, 3.-, 2.— Mk. bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studentenkartell Mk, 1 — nur beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte. 105e
,.*27ur selbstverständlich. Ich verehrte j)ai Onkel sehr."
„Wie geht es der Mutter?-
„Ach, Lexe. wie immer!“
„Du armes Tierchen. Was macht Bruder Dorotheus, dein Bräutigam?"
„Wenn ich das wüßte!"
„Schreibt er nicht fleißig?"
„Rie, Lexc."
Ein mitleidig forschender Blick aus grauen Rätselaugen ft reifte Frede. Alexe umfaßte sie und führte sie mit sich. Sie neigte sich ein toenijj zu ihr herab und dämpfte die Stimme.
„Sag', Herzchen," sprach sie, „hörtest du letzte hin etwas von Gert?"
„Lange nicht. Im Sommer kam die letzte Karte. Mit einem fröhlichen Gruß. Die Post- verbindung versagt wohl noch. Der Krieg iff noch nicht aus. Warum fragst du?"
„Rur so nebenbei. Theda ist wieder gesund und siedelt demnächst nach Groß-Ponar über. Da möchte sie ihn bei sich haben."
„Theda gesund", rief Freye, „o wie mich das freut! Also doch noch und fast hattz man sie schon aufgegeben! Ich suche sie auf, wenn sie erst hier ist. das tu’- id)_beftimmt. Da kehrt Gert ja doch sicher auch bald zurück."
„Es ist anzunehmen", sagte Alexe. „Wemi nichts dazwischen kommt. Aber was sollte wohl.. Mausi, ich nehme dich mit in das Schloß. Hell- mut hat für die von auswärts ein Frühstüct bereifftcllen lassen."
„Rein, Lexe, itch danke dir, ich fahre gleich zurück. Mutter darf nicht so lange allein blei der -- und, weiht du, ich passe auch nicht in dies« glänzende Gesellschaft. Laß mich nur wiedel in meine graue Stille...“
Geisbach hatte sich erkundigt. Rach Tientsin wurden wieder Depeschen befördert und an du Gesandtschaft weitergegeben. Er telegraphierst an Gert:
„Dein Bater vorgestern schmerzlos verschieb den. Theda auf bestem Wege zu völliger Genesung. Erwarten baldigst Deine Rückkehr. Geisbach."
Doch er wartete vergebens. Das Telegramm traf Gert nicht mehr in Peking an.
(Fortsetzung folgt)
Gg. Appel Zentralheizungen GieBen 231D
Schlachtfest
SpeWMWnk: MM Z0M1-M ferner MM« MMM D
Haoteyesellschail lier Thyssen’sGhen Zechen, G. hl b. B, Bonn
Zweigniederlassung Giessen.
A 6 41
Atz
HZ
Ds
»'S
Umwälzung in der Kleinwohnungs-Heizung durch Etagenbeizaig SnhfiflMpn gerinS u-in wenigen Jah- BlllflyuiiUuluu ren durch Brennmaterialersparnis herausgewirtschaftet I Vnplpilp • Behagl.Wärme in all. Räumen, • ullullu. Bedienung nur eines Ofens, staubfreie Zimmer.
Durch gleichmäßige Temperaturen dauernde Gesundheit!
Kostenlose Beratung, Projekte und Ingenieurbesuche
WiB®Mz (früher Taunus), Brandgasse 8 Donnerstag, den 8.Ianuar1925
täglich nachmittags 31/, und 4l\ Uhr im Postkeller:
'anuer Große öffentliche Wasch Vorführungen! Eintritt frei!
Westdeutsche Trio
Sascha Bergdolt (Klavier), Steffi Koschate (Geige), Käthe Pabst-Heß (Violoncello)
Der Sl
eine N6 (
-«$, 5 m oer * f öeöaurrnd mur Sie vir flW von allem lameMansmuL ewas -m W an LnelU Uflteil viri ÄH i ttot, rst letzt 3 ©muten
toiM1 norm er ist
Mitten h mm ble Prä tages gefteD M in der ( Der Präsident ausgesprochen Preußen, wo Mge. sonde hat. Immrrr nität hat bei zu bedeuten, Möglich^ spruchnai verwundern, politischen 6
Wären ß würden wir r so weit leim Präfibroten ohne Aücksich persönlich zu hat man Reichstag ni4 aalt ter Stan ten $rä!i6enti aber sind gem rdic daran, dah der fojialbemot valider den Pri
Dach den 1 kmefratie ihre die Deutschn Partei gewvrde aus den ersten den bürgerlicher Glicht dagegen r die ausdrücklich Wisrechles für dieselbe Eoziald, IW Partei g ihr bestritte
Wie. wahrend
Prinzi Msidenten des lcheunb Dail
Weil die T A°der widerst Mratie keine
Frage 6t Ähnlich gr( WJc Dvlkspc 7 Mmnuniste währcnl ^ Agllchkeit c iff*6,11 c» M'Men toi
ÄS* kl es fitib, ? yn' > kV*
Sehen. Sy w 'f* ibei
’StiH lelNer" ÄS »Ä Öfe auch „.^Partei
Si >9en
Technisch und luaschiacll besteingerichtcte
SpezialwerkstaUfür Karosseriebau
Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Johanna Görlach August Görlach


