p EtarLe«bura und Aheiahe^cu.
• Darmstadt, 5 "No- Die Reichsver- nwgensslelle in (Srieäbetm bei Darmstadt teilt mir. bah Schul ktnder in dem früheren Gefangenenlager etwa l 00 Fensterscheiben zerstört Haden Die (Sitarn »erben für den Schaden haftbar gemacht. — 3n der Röhe von Bürstadt im Ried »and« Arbeiter beim Proben in einer Kiesgrube «in menschliches Skelett auS vorgeschichtlicher Zeit. Der Tote war in Hockerftellung und der Kops nach Osten gericht.t. — 3m 3anuar war der in Sreicldjenhain bei Offenbach geborene Händler E i f e n d a ch . der einen Kellner in seine Wohnung in Mörfelden gelost und ihn dann ermordet batte, wo man nach Jahresfrist die Leiche im Keller verscharrt aussand, wegen Totschlags zu 15 3ahrcn Zuchthaus verurteilt worden Eisenbach hatte Revision beim Reichsgericht gegen dieses Urteil eingelegt! diese ist jetzt verworfen worden. Die Strafe wird Eilonbach in MarienschlvH verbühen.
Mrcio tticQUiv.
r. Wetzlar, Ö. Mai. Lu dem W e r l u n g s » singen des Solmfer Sängerbundes, ber im Jahre 1891 gegründet wurde, hatten sich 21 Gesangvereine hier cingefunden 3 Vereine fangen m Klasse C, 14 Vereine in Klasse B, l Vereine in Klaffe A. Als Preisrichter waren in Tätigkeit Musikdirektor Karl (8 r nfj kurth aus Betzdorf an bei Sieg, Seminaroherlchrer Oito T h c i tz aus Wetzlar. Musikdirektor jj, Werte aus Mainz. Der große Saal des Gastwirtes Neinhordt war gefüllt non Sangern und Besuchern. Es war ein Kunst genuh, die mit größter Sorgfalt und Mühe ein* geübten Ehore anuihören. Die Vereine leisteten meist Vorzügliches. Besonders gefielen die einfachen, schlichten Volkslieder Die einzelnen Vereine erreichten folgende Punktzahlen ft l a f f e C: Gesangverein Germania, Blasbach 150, Gesangverein char- monic, Ällendori 130, Gesanguer.ein V)nrmonie Bif- lenbcrg 132. .Klaffe B: Gesangverein Oberndorf 178, Mannergesangverein Ehringshausen 168, Man- nergesangverein Oberbiel 167, Gefangverein .'Harmonie, Werdorf 166, Gesangverein Liederkranz, Oberquembach 163, Gesangverein Germania, Kroi darf 164. Gesangverein Sängerbund, Bonboden 163, Gesangverein Concordia. Münchholzhausen 162. Gesangverein Sangeslufl. Aßlar 161, Mannergesangverein Münchholchouscu 137. Gesangverein v)armonie, Niederquembach 153, Mämiergesangi'er ein Tiefenbach 146, Männergesangverein Lützellinden 145, Gesangverein Lorelei), Wcrdors 143. Klaffe A Männergefangoereu» W. Niedergirmes 206. Gesangverein Concordia. W. Niedergirmes 197, Gesangverein Germania. .Kl.-Altenstadten i*)3, Quar- icttDcrem Liederkranz, Lurgfolms 18-3.
T Krofdorf. 4. Mai. 3n der am Samstag abgehallenen Mitgliederversammlung deS hiesigen Schützen Vereins wurd: u. a. be* schlossen Am 21. Mai findet ein Ausslug nach Grohen - Buse^k flati Für da^ Bundesschiesten wurde der 12 Juli festgelegt Es hnbef ein Schicsteu für Bundesverein-e und ein öffentliches Preisschiesten ft alt An letzterem können sich alle Personen gegen entsprechende .Kartenlosung beteiligen Geschossen wird durch- weg auf 160 Meter Stand. Gestern sand das Anschietzen statt. Der A a d f a h r e r » e r e i n hält man 25. und 26. 3uli ein Radfghrsest ah Am 25 3uli, abends, findet unter 'Beteiligung der hiesigen Vereine Fackelzug mit daraus- folgendem Annuliere statt Am 26.. Sonntag früh 6 Uf)r, beginnt da» 1 0 0 • A i l n m c l c r * kennen. millog» Korsosahren, Um.sug fäint^ lietjer geladenen Vereine durch den Ort. Hierauf Konzert und Tanz auf dem Festplatz.
Hc.
bl Dillenburg. 5. Mai. Der Volks- hilbunflsoercin für den Dillkreis trat im vergangenen Winter mit einer ganzen fticihe non Unterhgltungaobenden vor die Ocffcni- lichkeit. Dabei konnte die Bevölkerung aus dem Gebiete der Wissenschast und Kunst von berufenen Persönlichkeiten manchen beachtenswerte» T>nrirng hören. Die föeranftaltungen hotten im Durchschnitt stets em vollbesetztes ch aus, da der Verein Kerlen im Abonnement abgad, die ratenweise bezahlt werden konnten. Die -wow Landosbauamt vorgesehenen bcbcutcnbc» B e r h e s s e r u n g e u an Land st rasten und Wegen werden z. 3. m Angriff genommen. Zu beiden Seiten der chaupt- uerkebrsslratzeii im Kreise sicht man ganze Hausen von Äleinschlag lagern, her fertig zur Verarbeitung dsliegt. An verschiedenen Strosten begann man bereit» mit der Aufschüttung.
fpb. Frankfurt a. M., 5. Mai. Seit mehreren lagen wurden an der Landstroste zwischen Frankfurt und Bobenhausei' im Stadtwalb ein- tarne 2ßanhcrcr rücklings überfallen, mitzhandelt und beraubt. Auch in der Vacht zum Montag überfielen die Tfänber einen Mann und misthandelten ihn durch Messerstiche derart, dost er dem städtischen Krankenhaus zugeführt werden muhte. Die Töter mürben heute früh ermittelt und f c ftge n o m m c n. Es handelt sich um den Schleifer Ernst Lenz und den Arbeiter Valentin M c> i - schein aus Frankfurt. — Der Prozcst gegen die organisierten Zuhalter und die ichorfe fßcrurfei lung dieser Gesellschaft Hat sehr ftarlc ..Beunruhigung" in die Streife dieser Burschen hineingetragen. Denn nach der Strafe werden die Leute noch auf mehrere Jahre dem Slrbcitshaufc überwiesen. Nun treten ober auch die Dirnen, die unter der .Knute dieser Zuhälter standen, aus ihrer 3urüdbültung heraus und geben der Polizei, da sie selbst straffrei ausgehen, jetzt ihre Quäler an. So konnte die Sittenpolizei Montag abend in einem Bierkellcr einen der schlimmsten Zuhälter verhaften, heute früh im Boumweg einen zweiten und heute mittag in einem (Safe an der Äaiserstroste einen gewissen Ferber aus Mainz, der als besonders grausamer Peiniger der Mädchen verhaßt war. Do in lttrzcc Zeit dos Gesetz über das Zuhältern»wesen, das sehr scharfe Strafen oorfieht, verabschiedet wird, durfte diesem -trio wohl eine empfindliche Zuchthausstrafe neben
einem ianaionrigvn ua ...oeiishouic
blühen. — §n letzter Zeit tritt ein 'Betrüger auf, der Familien, die Angehörige in Amerika haben, aussucht und sich diesen als Zollbeamter vor- stellt. Cr teilt mit, dost Pake t c au» Amerika angekommen seien, da aber gewisse Zollformalitäten nicht erfüllt seien, müsse eine Nachzahlung geleistet werden Man händigt dem Manne die er- forderlichen ..Gebühre»" aus, der Mann quittiert, aber die Pakete bleibenjms. Viele Leute sind brm fehr sicher amtretenden Schwindler bereits zum Opfer gefallen.
Wirtschaft.
Jur Konjunktur-Gestaltung.
Es scheint so, als hb die Aonjuntturentwick' lung nicht mehr so ganz peslimisiisch zu beurteilen ist. wie vor kurzem nod). Der Geldmai-ft ist nach wie vor flüssig. Es betrug in MUI. Ml.: 31.3.25 7.4.25 15.4.25
Reichsbanlnotenumlaui 186h 2293 2138
Rentenbanknotemimlauf 1560 1557 1487
Guthaben 1018 733 360
zusammen: Uli 4583' 4°>35
Deckungsmittel 1948 1977 1964
Prozentuales Verhältnis 43,8 34.1 43.3
Eine gewisse Geldflüsfigkeit ist die Voraussetzung einer jeden Auswäilsbewegung in Der Wirtschaft Dast mit Anhalten der Gelbfläsfig- fei! gerechnet werden wird, beweist. datz die Preußische Staatsbank ihre Ausleihungen lang- siistig verlängert hat. Wichtig ist auch, dast die Verteilung des >iahl»iigsmittelunilaufs auf die einzelnen Bevöllerunasschichteii nach den Berech- »ungen des Statistischen Reichsarnteö einen günstigen Rückschluss auf die Kaufkraft breiterer Waffe ziehen löst! 3emet ist wesentlich döst in Deutschland in viel stärkerem Maste das Aa- pital zur Investierung in die Produktion benutzt worden ist, als in Amerika, ein Moment, das für die ‘Beurteilung der Aonjunktnientwicklung natürlich nicht unerheblich ist Aus allem fällt sich schliesten, dost vv» bei Geldseite zum mindesten in absehbarer Zeit grösteie Schwierigkeiten nicht erwachsen werden. Dabei ist natürlich nicht zu vergoslen. bah Deutschland bei seinem Mangel an lang- und kurzfristigem Kapital natürlich immer einen relativ groben Zeitraum nötig haben wird, ehe es seinen Aalntofbchorf auch nur einigermassen befriedigt sieht.
Sehr interessant ist die Entwicklung auf dem AcdeitsrnarlN hier ist eine ständige Verbesserung zu beobachte,' Es betrug die Zahl bei Vollerwerbslosen. I. Februar 593 024, 15. Februar 576 246, 15. März 514 911 Qlud) int besetzten Gebiet ist die Vesseiung der Arbeitsmarktlage seslzuslellen. hier sank vom 1. Februar bis z»m 15. März die Z.ahl her Arbeitslosen von 123 521 auf 268 012. Von besonderer Bebeiüung ist, dast bis vor IlUocni nur in der verarbeitenden Qh» ditstrie die Besserung der Arbeitsmarktloge zu beobachten war, dast sie jetzt aber auch auf hie Aohstofferzeugiing überzugreifen scheint. Sv ist z. T>. im Buhl Bergbau die Zahl der Feiei'fä>lchten gesunken von 185 491 in der Woche vom 23 3. bis 28. 3. auf 89 327 in der Woche vorn 6. 1. bis 11. 4.
3n Ucbercmfirmmuiig mit der günstigen Ent- wicklung auf dem Arbeitsmarkt steht die Tatsache. dass hie Aufwendungen für Löhne der letzten Zeit gestiegen find. Das Ergebnis her Lohnsteuer betrug im Qlovembcr 1924 119.7 Mill. QHarf; im März 1925 dagegen stellte es sich auf 127 Mill Mi., in derselbe» Zeit stieg der Wochenloh» für gelernte Arbeiter von 35,40 M. auf annähernd 40 Mk. Dieser ilmftanb ist besonders wesentiict,. da er zeigt, dast aus der Gestaltung des MasseneinkommenS die Koniunkiur- entwicklung leine Schwierigkeiten erfahren wird.
Schliestlich fei auch nod) auf die Breisent- wrckluna bmgewiesen Der Grosthandelsinder des Statistischer. Reichsamtes ist gefallen von 136.7 am 25. Mörz auf 131.4 am 15. April 'Die Preise sind also in verhältuismästig kurzer Zeit so stark gefallen, dast die 'Verkäufer keine Lust zu weiteren Herabsetzungen verspüren werden, so dast die Käufer auf neue Ermäßigungen nicht mehr rechnen können Die Folge must zwangsläufig eine Belebung der Nachfrage fein Bei der Rubrtohle ist diese Entwicllrmg in den letzten Tagen schon zu beobachten.
Mit einer erheblichen Brlebung der .Kon* iunttnr schon bald ist natürlich nicht zu rechnen Der fchlimniste Tiesstand scheint jedoch überwunden zu sein. Zur Zeit scheint deshalb eine mehr optimistische Betrachtung hinsichtlich der Kon- iunfturcntroidlung gröbere Berechtigung zu haben, als Pessimismus
♦
Erneuerung des oberfchlesifchen Sieinkohlen-Svndikats in Gleiwih. Zwischen ben oberschlesischen Steinkohlongeirbkn. Kokereien und Brilettfabriken ist im wesentlichen eine Einigung über den neuen Syndikatsver t rag zustande getonrnten. Die größten Schwierigkeiten machte, wie üblich, die Frage der Beterligungs- Ziffern, doch haben fchließlich alle Verwaltungen mit einer einzigen Ausnahme die von einer Sach- verständigenkommissioii ausgearbeitetenDorschläge angenommen. Aur die Verwaltung Georg non Giesches Erben (Heinitz-Grubc) erklärt sich mit diesen^ Vorschlägen nicht einverstanden und ist dem Syndikat bisher nicht bcigetvclcn. Da der alte Syndikatsvertrag durch Verordnung des Reichvwirtschaftsministeriums bis 15 Mai 1925 verlängert ist. besteht noch die Aköglichleit. dah auch dieses Wert nachträglich seinen Beitritt erUärt; andernfalls dürste ein Eingreifen des Rcichswirtschastsministeriums zu erwarten sein.
spb D e u tf ch e Ve r e i n S b a n k, F r an f- furk a M. Die ®encrolocdammluna in der 20 Aktionäre ein Stammkapital von 5 057 680 Am. crtraten. genehmigte den Geschästsabschlust für
, „t uno legte die Dividende auf 7 Prozent für das alte Aktienkapital von 1,6 Mill. Am feit
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Fraat'furter Adeaddörsc.
F r a n tf u tt a. Jk.» 5. Mai. Die Geschästs- muöigFcit der Börse Hot einen Stand erreicht, dast selbst, die günstige Meldimg über bas Zustandekommen des Kohlensyndikats einen Einflust nicht zu gewinnen vermag. Die Kurse im Abendverlchr waren zv>ar überwiegend gehalten, die Umsätze aber wieder austerordentlich bescheiden. Von Bantaktien waren Deutsche Bant leicht gebessert. Am Montanmartt setzten Deutsch- Lureuwurger um 1 Prozent höher ein. Sonst sind keine ncnncn6to2rlc I'cränberungcn zu berichten. Von deutschen Anleihen schwächten sich öproz. 'Xeichsanleihen au1 0u590 ab unb im frei« Der kehr wurde der Kurs mit 0.3871.. genannt. Die Aoendbörse schlost in behaupteter Haltung. Deutsche
Anleihe!' bprozeniige Jicidjeanl^thai bto 0.590. 3.5vroAcntigc Preusten 0,655. Bankaktien. Eommerzbant 102.50. Darmstädter Bank 125,75. Deutsche Bank 125. DiSconto 115, Dresdner Bank 106. Mitteldeutsche Orcbitbant 99,87. Montan- aftien Deutich-Luremburger 96,50, 3l|c Brrg- bau 127.50, Aali Aschersleben 16, Westeregeln 20 Ehemifche Aknen Th. Goldschmidt 10t>, Höchster Farbwerke 129,12 Zndustrieaktien: Kiener 3,25. x*,cment chcidelberg 77.25, Dvckerhvff 3,95, Geb' Zunghans 82^5 Ausländische Renten: Gold inerilancr 33,50. I. Anatolier 9.75, Türtenlose 25.
(Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des ..Giestener Anzeigers .)
Berlin. 5. Mai. In Reaktion aus die gestrige Abschwächung eröffnete die Börse heule aus einzelnen Markten sest, doch war bas Gc schast wieder austerordenllich gering. Anregungen von außerhalb fehlten vollständig Der llltünn- auSweis der Aeichsbanl zeigt eine recht scharfe Anspannung. Die gestrigen Berichte über die Fallissements am Prodiiklenmarkt haben sich als übertrieben erwiesen', man rechnet damit, zu einem Arrangement zu kommen und glaubt, dah die Arife alS überwunden betrachtet werden kann. Auf der anderen Seite trägt die fortdauernde Anspannung auf dem Geldmärkte zur Zurückhaltung bei Am deutschen Renten^ markt war dos Geschäft wiederum lebhafter. Heben Kriegsanleihen wurden auch Aonfols Härter umgefetzt. Das Interesfe für 5)ochbahnaktien war heute recht rege, die Aursgeftaltung hielt sich jedoch etwa auf dem gestrigen Aiveau. Am Geldmärkte dauern die Qlnforbcrungen nach täglichem Gelbe an, während auf der Geldgeber feite Zurückhaltung geübt wird Tägliches Geld 9 bis 10,5 Prozent und darüber, Monatsgelb 9.5 bis 11,5 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt hat sich bas e^glifche Pfund erneut befestigt. Aus London wird der Dollar mit 4,851 * , Paris mit 92,60 unb die Mark mit 20,37 gegen bas Pfund gemeldet. Die Marknvtie- ruugen in den übrigen Ländern erfuhren feine wesentliche Veränderung.
Märkte.
Frantfurter (Zetreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Giestener Anzeigers".)
Frankfurt, 5. Vlai Es wurden notiert Weizen <Wetteraueri 21.75 bis 23.75, Roggrn «inländischer) 19.75 bis 23,50, Sommergerste (für Brauzwecke) 20 bis 25. Hafer (inländischer) 17,50 bis 22, Mais (gelb) 20 bis 22,25. Weizenmehl (inländisches. Spezial 0) 37,25 bis 38,75, Roggen- mehl 31 bis 32.50, Weizenkleie 13.25 bis 13,50, Roggenkleie *14.50 bis 14,75. Tendenz; Fest
Berliner Produttenbörse.
Berlin, 5. Mai. Der Produklenmarkt war infolge erhöhter amerikanischer Preise ebenfalls fester. Gerste, gute Ware, gefragt. Auch Fülle' artifel zogen an. Es wurden notiert für je 1000 Ailo: Weizen, märf. 254 dis 258, do. Mai 264,50 bis 263, do Juli 261 bis 259, Roggen, märf. 220 lhs 223. do. Mai 218 bis 217.50. do Juli 221.50 bis 220. Gerste, märf. 227 bis 244, Futtergerste 200 bis 215, Has er, märf. 209 bis 218. do. Mai 194 bis 193. bo. Juli 187 bis 188. Mais. (fr. Hamburg) 195; für je 100 Kilo Weizenmehl 32,50 bis 35,25. Rogganmehl 29,50 bis 3125 Weizenkleie 15,20 bis 15,30. Roggenkleie 16,20 bis 16,40, Viktoriaerbsen 22 bis 27, kleine Erbsen 20 bis 22. Fulleierbsen 18 bis 20. Peluschken 19 bis 20. Ackerbohi'<m 19 bis 20 Wicken 19 bis 21 Lupinen, blau 10 bis 11.75 do gelb 12 bis 14,50, Serradelle 14 bis 16, Rapskuchen 15,30 bis 15,80, Lein suchen 22,20 bis 22,60, Trockeuschnihel 10,40 bis 10,60. Torsmelasse 9 50. Kartoffefskocken 19 49 bis 19,80.
Aus dcm AmtHvcrrüttdrguttgHblott.
* Das Ami - verkündig u ugSölat l Ar. 36 vom 5. Mai enthält: Die Höhe der Ma' miete Dauveränderung am Schlachthaus des Ferdinand Gunbrum zu Reiskirchen. - Kreis- IchrcrEonkrcn.y Feldbereinigungan Bellers Hain und Allendorf a. b. L. Aenderung ber Ortsfahung über Öen Bezug i>on Wasser aus dem Wasserwerk der Gemeinde Kefselbach. Schäsereisahmig der Gemeinde Langd Dlensl- nachrichten.
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-^lmfchau" ) Donnerstag, 7. Mai:
12 Llhr Aachrichlendiensi. 4.20 Uhr Aach rid>tenbicnfl, 4.30 bis 6 Uhr Aachmittags- fonzert des Hausorchesters Schumann. 6 Uhr Wirtschastsmeldungen. 6 bis 6.30 Uhr Die Lesestunde (Aus fernen Landern) Aus den „Aali fornischen Erzählungen" non Bret Harte, 7 Uhr Wirtschaftsmelbungen, 7 bis 7.30 Uhr Steno graphischer Fortbildungstursus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.30 bis 8 Uhr Stunde des Südwesldeutschen Aadiollubs. 8.30 bis 9.30 Uhr Uebertragung von Aaffel: Liederabend. 9.30 Uhr Aachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht, 10 bis 11 Uhr (anläßlich der „ 5ran]!furtcr Aunfttagc“) zweites Gaftspi?! Earl Ebert vom irrtaatlichen Schauspielhaus Berlin lSchilleradend).
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