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Aus dem Reiche der Frau

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in tun. Man mache sich aber auch hierbei klar,

heben und fördern.

Größeres GS ist doch schließlich alles Kinder«- I als mit dem großen Ernst. Man muß nicht mit arbe-t was wir tun Kanonen nach Spatzen schießen und muß nicht Die

Und der Humor, der gute Helfer gegen alles Dampfwalze nehmen, wenn man cm Garten-- Grauc und Kleinliche, stimmt dem zu und sagt: weglein ebnen will. Es wirft oft ein. Heinen

Ihr habt s von dena Aepsol gelln'

zur Echlanga ganga un hot g sagt: Bauch sollst du krabbeln dein Geben U

L giftige und sittliche Werte nicht emgeprügell w rrn können, daß nur geistige und sittliche Kräfte

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Graue und Kleinliche, stimmt dem zu unb sagt: Bimm's nicht so wichtig, nimm's nicht so schwer, was sich da breit macht an Arbeit. Sorge und

Freien. Unterläßt man es, so entwickeln aus den Eiern die kleinen Raupen, die Stosse abnagen und daraus ein Gehäuse ihrer Bekleidung bereiten. Nachdem sie Stelle, die sie mit Kops und Vordersüßen

Machen wir uns immer wieder klar, daß alle unsere Erziehung doch nur den einen Sinn hat, das Kind zur Selbsterziehung, 3um Wollen des Guten, zur sittlichen Arbeit an sich selbst zu bringen. Dazu Helsen Prügelstrafen sicher nicht, wohl ober unser Beispiel, unsere eigene Selbst» Zucht.

Eine schwere Verantwortung liegt heute auf uns Eltern und Erziehern: Wir sollen eine starke und widerstandsfähige, aber auch seelisch reine und

Scherz oder eine am rechten Platz erzählte Ge­schichte mehr als alles Strafen und Predigen.

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und zwar meist mit Schweselsäden, die man aus Blechplatten oder alte Teller legt und entzündet. Natürlich müssen die Schränke usw. sofort ge­schlossen werden, damit die Dämpfe wirken kön­nen. Statt Schwefel nimmt man auch wohl rauchende Salpetersäure, von der man 8IC Dropsen in eine mit heißem Wasser gefüllte Schüslel gießt. Die Behälter müssen etwa 4 -6 Stunden ausgeräuchert werden. Roch bessere Ge­folge wollen manche Hausfrauen mit Schwefel- lohlenstoffdämpsen erzielt Haden, die namentlich die Motteneier töten. Es genügt bei diesem Mittel, wenn man eine kleine Flasche davon ge­öffnet in den Schrank stellt. Die Garderobe kann ruhig darin bleiben, da der Schwefelkohlenstoff weder Pelzwerk noch Dolle angreift. Kienöl oder Labaklauge. in Kleiderschränten offen auf- gestellt, soll die Motten sernhalten, da sie den Geruch nicht vertragen können.

Am Polstermobel von den Plagegeistern zn befreien, stellt man Gesäße mit den bereits er­wähnten Chemikalien darunter, nachdem man die Möbelstücke mit Tüchern verhängt Hal In un­benutzte Dohnräume pflegt man mit gutem Er­folg unter die Polstersachen, die man vorher mit frischem Zcitungspapier ausstopsen muß, Gesäße mit Wasser zu stellen, in die die RWten hinein- flattern. Hm die Mottenraupen aus ihrem Der» fted herauszuloden, reibt man Polstermobel wie­derholt mit Petroleum ein oder man räuchert sic mit Essig aus, den man in einem Gefäß mittels einer unter das betreffende Möbelstück gestellten Spirituslampe erhitzt. Ratürlich sind die Möbel vorher mit Stoff zu verhängen. Rach wenigen Stunden tann man die aus ihren Der- stccken herausgelrochenen Raupen rnüheloS ab- suchen. Vor Antritt einer längeren Reise sollte man Teppiche. Kelims. Polsterlachen usw. mit Terpentin einfpritzen und dann mit frischem Zei­tungspapier belegen; immerhin eines der besten Abwehrmittel, wenn auch nicht unfehlbar, so doch häufig erprobt.

Allerlei kleine Bäckereien.

Apfelauflauf.

Man schmiert eine Farm mit Butter und streut mit Semmelbräseln aus. Dann belegt man sie

, en Schulzucht aufgeräumt werden muß und »gemäßere Formen der Bestrafung gesunden w im müssen. Die Unterrichtsbehärden der oer- m tzmen deutschen Staaten haben sich damit bc- i .'n Bayern, Baden, Sachsen und Oester- r, i ist die körperliche Züchtigung durch Lehrer ver- fr rt Ein preußischer Erlaß aus dem Jahre 1820 |rt die Lehrerschaft der Volksschulen für den (9e= ä ttn zu gewinnen,daß die Prügelstrafe mit

Pelzsachen, Polftermöbeln und Teppichen auf­halten. Das Entfernen der Eier, die im August gelegt werden, geschieht am besten durch tägliches Ausklopfen der betreffenden Sachen

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mit in Scheiben geschnittenen Aepfeln, diese bestreut man mit Zucker und fein geschnittenen Mandeln, daraus gibt man wieder eine Schicht Aepsel, Fuder, Mandeln usw., bis die Form zur Hälfte gefüllt ist.

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G h i s scho. Döi plaudert doch. Un wenn die Eva amol zu plaudern ogfangc hat, na hört s su gschwind ntmma aaf! Ra hat der liebe Gott zur Eva gfagt.Ro. Eva. wie gfällt's der denn?"Dankschö. ganz gut. hat die Eva gfagt,aber die Aepsel gsalln mer am heften. Racha hat der hebe Gott gfagt:Bon alle Bäum« im Garten bärft ihr elfen, nur von den. wo in die Mittn steht, därlt ihr nit elf en!" Racha iS er ganga.

Ra hat die Schlanga. wo auf'm Apfelbaum drob'n war. zur Eva glagt:Da. amol den Apfel da! Dann wer - oel ihr fein wie Gott und wissen, was Gut und fc ist." Ra hat die Eva in Apfel neibiffen un cs anhü Trum hatS'n Adam in Mund neigsteckt. Ra harn le si agschaut un Ham fi Kleider aus Blätter gmacht un fin ins Gebifch nciganga. Am Amd is na der liebe Gott kumma, und wie er die zwa net gfunbn Hot. hat er geschria:Adam. wo bist du? Rührt ft nix. Ra Hal er henff:Etz muh i doch amol schaua. wo die steckn." Ra is er hrnterS Gebifch ganga. da warn's na giessn. Racha hat er gfagt .0 u. da seids! Gehts amol berri alle zwa do! I wah scho. warum ihr eich versteckt.

jener Anzeiger»".) feiner SesaniHeil

te Silb btr Sörfe einerlei ßeÄ inb Ausland Hal eiten zurück- Auch dangen über bic iitidiet Snbuftric- naus zugeschnitten, ireiz zu geben. Sn nbelftammern über ci;ten Monat kani *h ®,rJ'c chnsl ium Ausdruck, baß öurrf) d'e ftch no(fi nicht alle Aus- melöung gelangten, n Seschäftstatigketl fien Markten uniP! tcn. Durch (bntarff gegen' geringerer Bedarf, irrt, und zwar für v Monatsgeld w nartt zeigte her fingen Sturz eine

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»beln dein Leben lang un sollst Dreck fressn." ilnb zur Eva hat'r gfagt: .Un du machst, daß d' aufn Paradies nauskummft. iln du sollst erwetn lar betten) und alt wem un nacha mußt sterben!" iln -um Adam ftaft gfagt:iln du machst aa. daß d' nauSkummst. Da nimm der a Stroh mit un nacha baust der

Prügelstrafe als Erziehungsmittel?

Bon Klara Prieß.

Cm besonderes Kapitel ist die Geschichte der gelftrafc in unseren S chu l e n. Allmählich ist in- im Erziehungswesen zu der richtigen Einsicht turnen, daß mit den barbarischen Mitteln der

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reiche Jugend heranbilden. Möge in Haus Schule dazu Wille und Weg gesunden werden.

Frühjahrs-Modebrief.

Don 2c n i st.

Das wird man tragen?' Diese Frage.

selber a Haus aus Stroh un Ruhschaln!

Ra hat er alle zwa nausjagt un hat vors Paradies a Tor higmacht un an Draht rißet» gf barmt un an Engel dazu ftitu.

Ehre.

Er ist dabei gesessen und hat geholfen. Türme zu bauen. 3a, ohne ihn mochte ifch auch nicht mit Kindern umgehen. Da wäre es mir zu schwer. Aber er wirft ein heiteres Blitzl cht über eine Unart, die sie begangen haben, über eine kleine Schwindelei, die ich soeben hatte hart und herb mit Lüge bezeichnen wollen.

Und ich sehe den kleinen Sünder dastehen und sich die Augen mit den Fäusten reiben und ba= neben doch heinrlich ausfchauen, was ich für ein Gesicht mache, ilnö es kommt mich an. daß ich lachen möchte. ^tber ich sage mit möglichstem Ernst: Du Schlingel, was hast du angestellt? Das soll ich wob! glauben, was du da zufammen- fh-rrfcrfl? Gleich sagst du mir, wie die Geschichte richtig war. Aber richtig. Derrn ich sehe dich durch und durch. Aber der Missetäter hat schon mein heimliches Lachen gespürt, und da hält er es nun auch nicht für nötig, h irrt er dem Berg zu halten, und erzählt mir b:e ganze Sache, die nicht halb so schlimm war. wie sie aussah und wie mein sittlicher Eifer mich hatte glauben machen wollen, ilnb das ist ja dann gut. denn mehr wollte ich jo gar nicht.

3ch kann darum doch im Ernst drauf sagen: Du. das tust du mir nicht toieber. Lind je spar­samer mit dem ernsten Ton umgegangen wird, desto besser wirkt er. das ist eine alte Geschichte.

Ich habe es oft erprobt, wie eine Kinder­unart mit Humor behandelt leichter verschwand,

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Nun nimmt man vier Eier und wiegt gleich schwer Zucker und Mehl ob. Eier und Iucker schlägt man eine halbe Stunde ab, bann wird das Mehl nach ' und nach dazu verrührt,' etwas Zitrone oder Banille hinzugefügi. Diese Masse gießt man in bic Form über die Äpfel und läßt es im Ofen eine Stunde langsam backen.

Apfelschnitten.

Man nimmt mittlere Llepsel mit der Schale, schneidet sie in Scheiben von einem halben Zenti meter Dicke das Kernhaus wird entfernt und zuckert sie am frühen Morgen mit Zucker und Zimt ein. Dan macht man einen dicken, breiartigen Eierkuchenteig ohne Eier! 2 Teile Milch, 1 Teil Weiß- ober Malzbier und Mehl. Kein Ei es verändert den Teig sofort, das Bier aber madjt ihn wundervoll knusprig beim Backen. Jede Apfelfcheibe wird hineingetaucht und in der Pfanne in Fett nicht viel! braun gebacken. Eine kräftige Suppe vorher und man Hal ein sättigendes Mahl, sonst gibt es einen guten Nachtisch.

Reisschüssel mit Schinken.

Zwei Tassen Reis. 200 Gramm fetter roher Schinken oder Speck. 2 Eier, Salz und Pfeffer. Den Reis waschen, mit ' . Liter QBaffer und einem Teelöffel voll Salz 5 Minuten kochen lassen, dann in der Kochkiste gar werden lasten. Der Reis muh ziemlich trocken fein. Der Schinken oder Speck wird in Streifen geschnitten und aus­gebraten. In das in der Pfanne bleibende Äeti gibt man die zerklopften Eier und macht Rührei daraus, fügt den Reis nebst Pfeffer, läßt alles beiß werden und Jüllt den Reis bergartig auf die Schüssel. Die Scheibchen Schinken oder Speck werden darüber gelegt.

Gebackene DlumenkohlröSchew

Man putzt den Blumenkohl, schneidet ihn in nicht zu kleine Stücke, locht sie in Salzwasser weich, läßt sie völlig abtropfen, wendet sie bann erst in Milch und geriebener Semmel, hierauf in geschlagenem Ei und nochmals in geriebenem Weißbrot «das fein gesiebt ist) und bäckt die Blumenkohlröschen bann in Fett goldbraun. Man füllt beim Anrichten etwas Buttersoße mit ge­bratenen Zwiebeltrüffeln darüber.

heute verwirft der größte Teil der geschulten ) ago-jen die Prügelstrafe in der Theorie, in V ßraxis wirb allerdings immer noch viel zu viel

reichen können, abgenagt haben, rüden sie weiter vor und bilden im Gewebe die bekannten Gänge. Diese Gütigkeit setzen sie bis Dezember fort, dann sind sie ausgewachsen und verkriechen ftch in Polstermöbel.

Man unterscheidet zwei Arten von Motten, eine kleinere, die es auf die Wollfachen abge­sehen hat, und eine größere, die das Pelzwerk vernichtet. Wie groß der durch die Motten an- gerichtete Schaden sein kann, wissen die meisten Hausfrauen aus Erfahrung. Unfehlbare Mit­tel gegen die Motten gibt es trotz aller gegenteiligen Behauptungen leider noch nicht. Bon den meist mit großer Reklame angepriese- nen Pulvern und Tinkturen soll man nicht zu viel erhoffen. Böllig zwecklos ist die Anwendung von Raphthalin, einem der sonderbarerweise am meisten gekauftenDertilgungsmittel". Zur Auf­klärung sei kurz bemerkt, daß das Raphthalin nicht nur keinen Schutz gewährt, sondern gerade­zu einen günstigen Rährboden für die Entwick­lung der Motten bildet. Wirksamer lind Kamp­fer, weißer Pfeffer, Mottenkraut und Tonka- bohnen.

Vielfach pflegt man alle Schränke und son­stigen, der Aufnahme von Kleidungsstücken, Pelz­sachen und Wolle dienenden Behälter, nachdem man ihren Inhalt entfernt hat, auszuräuchcrn.

Der Sündenfall im Kindermund.

Von QH a r g a 11 Hunkel-Lenne.

Es ist von großem psychologischem Znteresse. in welcher Weise sich die Erzählungen des Lehrers in der kindlichen Seele wideripiegeln. So berich­tete mir neulich ein siebenjähriges Kerlchen, das die 1. Klasse einer Dolksschale besucht, folgender­maßen über das Paradies und den Sündenfall:

Der liebe Gott hat es Paradies gschakfen un wie er da ferti war. hat ern Adam ncilu. Racha is er amol amds zu ihm kumma un Hot gfagt:Ro. Adam, wie gfällts der denn?" Ra hat her Adam gfagt:Dankschö, ganz gut. Ra is der liebe Gott wieda ganga. Am nächsten Amd hat ern nacha wieda gfragt: ..Ro. Adam. Wie gsällt's der denn?" Racha hat der 2ldam gfagt:Ro ja. ganz gut. Aber su allanias bin i halt."Ro. du hast doch die Tiere!" hat der liebe Gott gfagt. Racha hat der Adam gfagt: »Ro scho. aber der plaudert nix!"

Racha is er eingschlafen un na hat der liebe Gott a. a---eine Ripve gnumma

und hat a Frau draus gmacht. iln wie na der Adam aufgwacht is. hat er gfdjaut: nacha hat er zu bera gfagt:Wer bist denn du?" Ra hat die Eva gfagt. _3<f) bin deine Frau Eva."

Am Amd ist dann der liebe Gott wieda kumma un hat'n Adam gfragt: .,Ro. Adam, wie gfällfs der denn eh?" Ra hat der Adam gfagt.

1 en Fall an.

daß ein Kleinkind folonge es noch ein unvernünftiges, moralischen Belehrungen nicht j igliches Wesen ist, mitunter Schläge haben wenn es sich unreinlich, ungehorsam und

gci warten, und nur ein sehr kleiner Teil auf die Ehe verzichten ober taten es absichtlich So kommt es. daß man als Hausdeamtin oder Handelsangestellte selten einälteres Mädchen" findet Sehr schlimm schneiden die Lehrerinnen ab. und am schlimmsten die Haustöchter, von besten mehr als die Hälftefitzen bleiben. Von den Fabrikarbeiterinnen heiraten 72 Prozent.

D re gefährlichenIahre in derEhe.

Man hat schon öfters hervorgehoben, daß es im Dei laut der Ehen gewisse e t a h r p e r i - oben gibt, in denen die OHögLid/ieit einer Scheidung besonders naheliegt. Dieses Problem hat der engische Arzt Dr. Cecil Wctb Zohnlon in seinem WerkFrau und Schönheit" näher untersucht. Er hält die Ehe für X Schön­heit der Frau von großer Wichtigkeit und glaubt, daß eine glückliche Ehe erst die wahre Schönheit im weiblichen Wesen entwickle. 2st bic Ehe aber nicht glücklich, bann zeigen sich die Spuren auch im Aeußeren der Frau, die viel von ihrer Anmut verliert. Die gefährlichen Ehe» jähre, bic zugleich dieMarksteine' im Ebe­leben bilden, werden von ihm auf Di und der englischen Ehescheibungsstatistik im Jahre 1922 erläutert. Danach wurden 15 Ehen, die we­niger als ein 3abr dauerten, geschieden, 35, bic noch nicht 2 Jahre anhielten. Sic Zahl her Scheidungen zwischen dem 2. und 5. Jahr der Ehe belief sich auf 403, die zwischen dem 5. und 10. Jahr auf 757. bic Scheidungen zwischen dem 10. und 20. Jahr auf 328. Das zweite Jahr­zehnt jeder Ehe ist also die eigentliche Gesahr- periode.Es ist bezeichnend", fügt c. hinzu, daß mehr geschiedene Männer wieder hsiralcn als Frauen, da 1913 Männer nnb nur 1461 Frauen neue Ehen entgingen."

Krieg den Moiren.

Don Ernst Edgar R e i m c r d e s.

Zu den von unfern Hausfrauen am meisten gefürchteten Plagegeistern gehört Tn erster Linie bic Motte, deren ..Saison" wieder begonnen hat. Hm den bösen Motten ihr gefährliches Handwerk zu legen, muß man rechtzeitig Dor- beugungsmaßnahmen ergreifen, d. h. alle Woll- unb Pelzsachen möglichst oft lüften und klopfen. Wer als Fcnsterbekoration echte Kelims hat, ein beliebtes Mottenfutter, sollte täglich einige Zeit Durchzug machen, denn gegen Zugluft sind bic Tiere sehr empfinblich. Da sic sich Ende April verpuppen und nach etwa 14 Tagen umherzuflattern beginnen, muh man im Mai und Juni die Mottenschmetterlinge wegfangen. Leicht ist das allerdings nicht, und selbst bet größter Aufmerksamkeit wird cs nie gelingen, die Schäd­linge zu vernichten, da sic sich sehr geschiat zu verbergen und der Derfolgung zu entziehen wissen.

Bekanntlich ist die umherslattcrnde Motte ungefährlich, um so schädlicher aber sind die Raupen und Larven, bic sich in Kleidern,

b m zeigt, wirb kein praktischer Erzieher bestreiten.

Vorzug der körperlichen Züchtigung ist, baß fofnrt »nmenbbar und rasch wirksam ist, und Upheilauniflfeit und Wutansällen des Kindes oft .ltzezu erlösend wirkt. Freilich kommt dann bald un auch für jedes Kind zu seiner Zeit die rnfe, wo das Ehrgefühl verletzt werden kann ' des Kindes Seele leidet. Das ist der Zeitpunkt, : onbere Strafen gewählt werden müssen. Hier lit es für den Erzieher, scharf acht haben fc! nur auf das Kind, vor allem auf sich selbst.

eigene seelische Erregung, jeder Zorn muß i.-v(d)altet fein, ehe man züchtigen darf. Es ist tief )<nnenb, zu denken, wie viele Ohrfeigen und läge in der schlechten Laune und vielfach un» lufü in der Wut und Rachsucht des Erziehers

11 Ursprung haben.

Irieiftig und körperlich muß der Erzieher über Kinde stehen, nur ruhigen Gemüts und reinen ,» dars er von derartigen Zuchtmitteln Ge­ich machen, sonst wird das Kind die Ungerech- i:, so vergewaltigt zu werden, scharf empfinden, Bitterkeit und Mißtrauen werden die unaus- ilichen Folgen fein.

.7m Fällen von Tierquälereien und Graufanr- I»: verdient auch das Heranwachsende Kind Prügel

11 ad) dem alten einfachen Grundsatz: Was du A' willst, das dir geschehe, sollst du auch andern

f. rigelL

Mit einer allgemeinen Ablehnung der körper- . t Züchtigung ist's nun auch nicht getan, es f nett auf dasWann" undWie" und jeden ein

Dir alle wissen, daß es heute eine viel ime Frage ist, ob die lörperttchc Züchtigung als Uichungsmittel zulässig sei. Bis yi den Tagen Er ,r«ßen französischen Revolution war es selbst Ätänblid), daß Eltern md Mehrer die Prugcl- Jfc't für ganz unentbehrlich hielten und ausgiebig Ion Gebrauch machten. Sie konnten sich dabei » Worte der heiligen Schrift berufen:Wer seine fl e schonet, der hasset feinen Sohn, wer ihn aber U hat, der züchtiget ihn bald."

Kinderiachen.

1 Don Anna Schieber.

Was für ein wackerer Helfer ist doch ein ftAerlachcn, wenn es gilt, "her viel Leid und rrge hinüber wieder jung und froh und hoff- tnjsvoll zu werden.

3a, welch kostbare Arznei gegen so viel kleine ») große liebel, g?gcn allerlei Derstimmungen, v vir uns in der Welt der Großen geholt haben flut»bic auf ans liegen wie Staub von der Land- |Mc, ist ein Kinderlachen

Sic tonnen ja um nichts und wieder nichts Htfem; cs hilft nichts ;u fragen, was es denn so Äriges gebe, sic lachen, um zt: lachen, weil sic I 2ebcn so freut. Hnb wer noch nicht bis in den Iti-ciT Grund Dinuntci versauert ist, der läßt K) anstecken. und lacht -ichs weg. daß ihn jemand

zuerst gegrüßt Hal und vergißt, wenn er so j en Bcttelsack ciiic neue Schnur an seine Pitsche tchft, auf etne Weile die großen Probleme und v Heinen Sorgen, die ihn nicht rcd>t aufatmen fldt wollen.

Es hat mir jemand ein Geheimnis seines reichen Wesens vertraut: Sehen Sic, wenn ich r Loben lni? (denn am Boden tann man's am Ib'Kn) und baue Türme und Schlösser aus dem Wa'"ten heraus, und lebhafte Augenpaare sehen titt eifrig und kritisch zu unb loben ober tadeln »SV lachlich, dann kann von mir aus die Welt 'cheZeitlang Herumgehen, wie sie will. Und wenn bann aufs!ehe unb mir die Kleider abEIopfc, frni ist mir's. als ob nun de wichtigen Dinge, 'w t>jc ich jetzt vielleicht zu gehen habe, eine raiiKre Färbung angenommen haben; cs liegt th ein Lachen Darüber: ach. so gar wichtig seid *i|- ruch nicht. Es gibt noch Besseres, es gibt noch

die gesamte Frauenwelt von höchster Wichtig­keit. tann endlich ziemlich klar beantwortet wer­den. Aus allen den vielen Modeschauen kristalli­siert sich bas zukünftige Bekleidungsbild der ele­ganten Frau in prägnanter Deutlichkeit. Die. Linienführung drängt aus der bisherigen Starre zur Bewegung, also weitere Röcke. Dor Körper wird nicht mehr in fast asketische Geradheit ge­zwängt, die Frau besinnt ftch auf sich selbst. Taille wird betont, zum mindesten läßt man sic ahnen. Mit dieser Qlbnung kehrt auch der bisl>er verfemte Gürtel wieder. Der Rock wird ein* gelassen oder glockig geschnitten, weit gehaltene Kasatüberröckc beleben ihn. auch eingesetzte Faltentelle bienen zur Erweiterung. Der Kosak behauptet sein schnell erobertes Feld weiter, nur nicht mehr in bei bisherigen ganz glatten Form. Man plissiert ober coffriert ihn, läßt den langen Schoß glatt abstehen. Zum Zacken- und Spvrt- llcib trägt man den einfachen, ganz gerade ge­schnittenen Pullover, alias Zumper. Die Zackcn- !leider selbst haben mit der berüchtigten Der- inännlichung nicht mehr viel zu tun, höchstens noch bic herrenmäßig gehaltenen Frühjahrsmäntel.Das Zackenkleib, hat die strenge Form mit der die Figur leicht nachzeichnenden Linienführung ver­tauscht. Man sieht lange, dreiviertel lange und kurze Zacken,wie es euch gefällt". Für Woll­stoff ist Kasha Trumps. Römisch gestreift. far= iiert, in allen Farben, taucht er auf der Bild­fläche auf. Für das elegante Kleid, zum Fiseoglocktee, Promenade, iAbcnd. wird Crepe Georgette unb Chiffon verwandt, natürlich auch Crepe de Chine. Crepe Satin unb Maroguain. Aber wohin das Auge sieht. Chifson, das Zar­teste vom Zarten! Leiber hält die Zweckmäßig­keit mit bet künstlerischen Wirkung dieses Ma­terials nicht stand. Was tuts, es ist ja oft von liebel, wenn die Haltbarkeit eines Stoffes die Lannen seiner schönen Trägerin überdauert. Zu diesen hauchartigen Tortetteii trägt man Mäntel gleichen Stoffes, in ihrer Durchsichtigkeit raffi­nierte Wirtungen erzielend Llcberhaupt, die de­korative Wirkung spielt bic Hauptrolle int heu­tigen. unbebingt reizvollen Modcbild. Farben- h'eubigfeit lebt auf, Chiffon- und Crepe-Georgette- Kleider zeigen Muster von auf)crorbentlid)cr Schönheit. Manche ftteiber tragen den Stempel innerlicher Bewegtheit, durch die Linienführung ihrer Muster bedingt. Dann sieht man wieder Kleiber, deren lautlose Einfarbigkeit nur durch ornamentale Borden oder Stickereien unter* bivchen, sozusagen zum Klingen gebracht werden. Die Abendlleidcr sind in Entwurf und Aus­führung ost kleine Kunstwerke. Das Stillleib in vielseitiger Dariation wirb wieder bevorzugt. Mit ihm wird der seither etwas zurückgesetzte Taffet wieder Modestoff. Sehr elegant unb malerisch sind die Capes aus Chiffon über Gvlbspitzc, ober mit zweierlei Farbtönen unterlegt, mit, ob Frauenlogil oder Raffinement. Pelzstreifen beseht. Zebenfalls nach allem, was man sieht, führt unsere Mode 1925 bis jetzt eine sehr vor­nehme, geschmackvolle unb unbedingt für, jede Figur kleidsame Formen- und Liniensprache.

Die ZeiraisaussichLen arbeitender Mädchen

sind nach der Statistik sehr viel günstiger, als man allgemein anzunehmen geneigt ist. unb es bestätigt sich von neuem, daß die jungen Mädchen jegliche Berufsarbeit nur als Durchgangsposten zur Che betrachten brauchen. Den Dogcl schießen bic Hausbeamtinnen ab, zu denen Stützen, Wirt­schafterinnen, Köchinnen, Dienstmädchen usw. ge­hören. Don je 1000 derselben heiraten 817 vor Vollendung des 30. Lebensjahres. Die nächsten sind die Gehilfinnen in Handels- und Kontor­betrieben. also Verkäuferinnen, Duchhasterinnen, Schreibmaschinistinnen usw. Von je 1000 ver­heiraten ober verloben sich schon bis zum 24. Lebensjahr 612, bis zum 30. Lebensjahr fast 800. Etliche 150 mußten fteilich noch etwas län-

d Geiste unserer Zeit nicht mehr vereinbar sei I' nr? der Schule ganz beseitigt werden müßte". 1 Behörde Hal auch betont,daß diejenigen Leh- » lind Lehrerinnen am höchsten geschätzt werden, 8t k» verstehen, ahne '.'Inwendung törperlicher 11 Tilgung gute Schulzucht zu halten, und daß rolle Beobachtung der geistigen und körper- m Eigenart des einzelnen Kindes, sowie Selbfb h Achtung und Selbstzucht in vielen Fällen den S- rer vor der peinlichen 'llufgube, Körperstrafen r , iehen zu müssen, bewahren". Diese Erlasse find x Ausdruck tür den Standpunkt, den auch unsere t id)c Erziehung heute einnimmt. Man wird da- *'leiben, und im großen und ganzen muß die A- der Prügelstrafen hinter uns liegen.

vreilid) wird auch gerade heute wieder viel Ittr die Jugend geklagt, und strenge Zucht scheint iim

Unsere Kinder sind in den Kriegs- und Huuger- }lkan nervös und unruhig, widersetzlich und eigen; vliLg geworden. Aber gerade das wird man mit | kriftrüfen nicht Furieren. Ruhe und Sach- locit. körperliche und geistige Pflege, Stärkung ' 1.' vorhandenen Guten, Fürsorge und Vertrauen, er allem dos eigene Beispiel be:. Erziehers werden weit zuverlässigere Erziehungsmittel fein.