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arbnetefc außer dem am 20. November 1924 beschlossenen Ersatz der Lezugskosten einer kommunalpolitischen Z e i t - scyrist und der durch die Ausübung ihres Amtes entstehenden Lohnausfälle vom 1. Januar 1925 an für die Teilnahme an den Sitzungen der Stadtver- ordnentenoerfammlung, Ausschüsse. Deputationen und Kommissionen eine Aufwandsentschä­digung von jährlich 6 0 0 Mark zu be­willigen, auszahlbar am Schlüsse jedes Viertel jahres. Die Vergütung soll nicht zurückgewiesen werden können. (Das Ehrenamt wird also zum Geschäft gemacht! D. Red.) Die Stadt Offen bad) gibt Baudarlehen an gemeinnützige Bauvereinigungen und private Bauherrn bis zu 90 Proz. der Baukosten, jedoch nicht mehr als 10 800 Mk. für eine Wohnung. Mindestens 10 Proz. der Baukosten sind von dein Bauherrn entweder in bar oder durch Selbsthilfe aufzu­bringen. Das Baudarlehen wird gewährt: 1. von der Stadt Offenbach als 2. Hypothek bis zu 50 Proz. der Baukosten, jedoch nicht mehr als 6000 Mark für eine Wohnung: 2. von der städtischen Sparkasse al£ 1. Hypothek bis zu 40 Proz. der Baukosten, jedoch nicht mehr als 4800 Mk. für eine Wohnung. Die 2. Hypochek wird zinslos auf die Dauer von 20 Jahren gegeben. Don diesem Zeit­punkt ab tritt eine Verzinsung zum jeweiligen Sparkasien-Einlagezinsfuß ein. Der Betrag unter 2 (1. Hypochek) wird zu den jeweiligen Bedingun­gen für ausgeliehene Hypothekengelder der ftäbt. Sparkasse gewährt und ist zu dem jeweiligen Zins- fuß für diese Gelder zu verzinsen. Sinkt dieser Zins­fuß unter 10 Proz., dann ist der Zinsunterschied als Tilgung auf das zunächst zinslose Darlehen der Stadt (2. Hypochek) abzutragen.

Kreis Wetzlar.

r. Wetzlar, 4. April. Wer innerhalb des engeren Stadtbildes eine Veränderung der Grundmauern feines Hauses ausführen läßt, stößt meist auf ein Stück Alt-Wetzlars. Wer beobachten will, wie stark die alten Desestigungs- mauern All-Wetzlars waren, betrachte nur den augenblicklichen llmbau des hohen Tekchrnann- schen Geschäftshauses in der Lahnstrahe. dessen unterstes Stockwerk vollständig von Teilen der Umfassungsmauern des ältesten Stadtteiles ge­bildet wurde. Wenn es auch für den Geschäfts­mann gewinnbringend ist, daß dieses gewallige Mauermassiv mit seinem wie für die Ewigkeit festgebauten Mauerbogen einem modernen Ge­schäftsladen Weichen muß, so bedeutet doch der Ällertumsfreund jedes Stück Mauer aus der allen Zeit, das auf dauernd verschwindet. Die Erbauung dieser Mauer schätzt man in das 11. Jahrhundert. Da es in der engen Geschäfts­straße nicht möglich ist, daß das gewaltige Mauerwerk durch Sprengungen beseitigt wird, so ist es für die Arbeiter ein recht mühsames Werk, mit Hammer und Meißel Stück für Stück loszubrechen.

r. 2t a u 6 d r n , 4. April. Unser still ge­legenes Pfarrhaus neben dem altehrwür­digen Kirchlein ist bei der Ankunft unseres neuen Pfarrers Schieferstein bisher in Wasen (Bezirk Düsseldorf) renoviert toer&en. Es ist noch ein Haus aus derguten, allen Zeit": mehrere Jahrhunderte hat es bereits überdauert. Manche Wände sind mehr als ein Meter dick und sind nach der früher ost angewandten Bauweise nicht aus Stei­nen gemauert, sondern mit Lehm gestampft. Das Bauen solchergestampften" Häuser ging rasch voran. 3n ähnlicher Weise wie heute die Maurer beim Bauen von Betonwänden Dretter- t^rschalungen anlegen, so baute man auch da­mals zuerst die Bretterwände. Weil jedoch der Pchm nicht die Festigkeit des heutigen Betons hat und außerdem noch ein Eisenflechtwerk ein» <jcfügt wird, so muhte man früher die Lehm­stampfungen bedeutend dicker vornehmen. In der Hüttenberger Gegend gibt es heute noch viele solcher Häuser, die durch die Stampsbauweise errichtet wurden. Wie jede Bauweise ihre Dor- und Nachteile hat, so auch diese. Im Winter hallen die dicken Lehmwände die Ofenwärme gut .im Raum zusammen, doch hindern die gar zu dicken Wände die Luftzirkulation. Hoffentlich wird unser neuer Pfarrer mit feiner Familie viele Jahre in Gesundheit und Segen in seinem Pfarrhause wallen.

Hcsieri-Nassau

fpd. Marburg, 5. April. Der Forstbeamte Kranz von der Oberförsterei Waldau wurde im Walde von einer großen Wildererbande überfallen, die auf ihn eine förmliche Salve abgab. Durch drei Schüsse wurde der junge Mann hoffnungslos schwerverletzt. Die Täter konnten ermittelt werden.

bl. Dillenburg, 4. April. In den letzten Jahren nahm das hiesige Gymnasium einen außer ge wohnlichen Aufschwung. Der Grund mag in dem Bewußtsein der Elternschaft liegen, daß heute eine höhere Schulbildung ein unumgängliches Bedürfnis ist. Dementsprechend stieg von Jahr zu Jahr die Schülerzahl, so daß heute rund 300 Schüler die Anstalt besuchen. Die Leitung der Schule hat vor einigen Tagen an das Provinzialschulkollegium zu Kassel den An­trag eingereicht, infolge des Andrangs der neuen Schuler von Ostern ab wiederum eine doppelte Sexta führen zu dürfen, wie dies auch früher geschah.

bl. Herborn, 4. April. Die Neubau­tätigkeit nimmt raschen Fortschritt. Der Staat beabsichtigt, für Beamte der Postverwaltung ein Doppelwohnhaus errichten zu lassen. Etliche wei­tere Cifenbahnbeamte beginnen mit dem Bau von eigenen Gebäuden.

fpd. Frankfurt a. M, 5. April. Die Bäckermeisterinnung läßt vom Montag ab eine kleine Ermäßigung der D r o t p reise ein» treten und folgt damit den schon seit drei Wochen vollzogenen Preissenkungen auf dem Getreide markt. Es kosten Schwarzbrot 1500 Gramm 62 (bisher 65) Pfennig, Schlüchtembrot 900 Gr. 48 (bisher 50), Frankfurter Weißbrot 900 Gr. 50 (bisher 52), Äranfcnbrot 500 Gr. 45 Pfennig. Die übrigen Preise bleiben unver­ändert. In den von der Hauptwache nach dem Hauptbahnhof fahrenden Straßenbahn­linien haben Taschendiebe Samstagabend reiche Beute gemacht. Sie benutzten die Heber- fullung der Wagen, um Frauen aus den Hand­taschen die Geldbörsen zu rauben. In keinem der zahlreichen zur Anzeige gekommenen Fälle konnte der Dieb ermittelt werden. Die von der Gasgesellschaft mit Wirkung vom 1. April un­geordnete Neuberechnung der Gas- preise mit der sogenannten sozialen Staffelung hat in der gesamten Bürgerschaft einen Sturm der Entrüstung entfacht. Bon fast allen Fraktionen wurden bereits bei der Stadtverord­netenversammlung Anträge eingebracht, die in

dringlicher Weise die sofortige Aufhebung dieser Maßnahme fordern. Auch die großen Angestell­tenverbände haben ihre Mitglieder bereits g:gen die Gasgesellschaft mobil gemacht. Zwischen Frankfurt und Fechenheim wollte ein Frank­furter Lastkraftwagen ein anderes Auto überholen. Dabei streifte der Frankfurter Wagen den anderen. Dieser sauste mit seinem Anhänger in den Straßengraben. Der Führer wurde weit fortgeschleudert und trug eine schwere Gehirnerschütterung davon, der Begleiter wurde leichter verletzt.

Amtsgericht Gießen.

* Gießen, 2 April. Eine hiesige Firma war von einem auswärtigen Geschäft auf Zah­lung verklagt worden und hatte, nachdem sie sich zuerst selbst verraten hatte, später einen hiesigen Rechtsanwalt mit ihrer Vertretung beauftragt. Da die Kostenentscheidung nicht nach Wunsch der hiesigen Firma ausfiel, machte deren Ge­schäftsführer den Rechtsanwalt für den ungün­stigen Ausfall verantwortlich und schrieb ihm einen Brief, der eine Reihe schwerer Beleidigun­gen für den Anwalt enthielt. Dieser erhob darauf­hin Privatllage gegen den Geschäftsführer. Letz­terer gab in der heutigen Hauptverhandlung zu, den Brief geschrieben und abgesandt zu haben, nahm aber den Schuh des § 193 StGB, für sich in Anspruch. Er behauptete erneut, der Rechts­anwall habe durch seine Nachlässigkeit und Pflicht­versäumnis verschuldet, daß die Kostenentschei­dung zuungunsten der von ihm vertretenen Firma ausgegangen sei. Die Beweisaufnahme ergab, daß der Privattläger in dem erwähnten Rechts­streite in jeder Hinsicht seine Pflicht erfüllt hat, und daß er nach der Prozeßlage mehr, als er getan hat, nicht tun formte. Die von dem Ange­klagten gegen ihn erhobenen Dorwürfe erwiesen sich demnach als unbegründet. Es unterlag an sich feinem Zweifel, daß der Angeklagte den Brief an den Privatkläger in Wahrung berech­tigter Interessen geschrieben hat. Allein aus seinem ganzen Inhalt, der Form der Aeußerungen und den Umständen, unter denen sie erfolgten, gewann das Gericht die Ueberzeugung, daß es dem Angeklagten bei der Abfassung des Briefes nicht ausschließlich um die Betätigung berech­tigter Interessen, fonbern zugleich auch darum zu tun war. den Privatkläger zu kränken und ihn mit Hohn und mit Spott zu überschütten. Der Schuh des § 193 StGB, formte ihm daher nicht zugebilligt werden. Mit Rücksicht auf die Schwere der Beleidigung wurde er zu einer Geld­strafe von einhundert Mark verurteilt.

Strafkammer Gießen.

v Gießen, 3. April. Der Schleifer W. von Düdinßen hatte im August 1924 dem Besitzer eines Motorrades unwahrcrweise vorgespiegelt, er habe einen sicheren Käufer für das Motorrad an der Hand, der Kaufpreis werde in zwei, höchstens drei Tagen bezahlt. Mit Rücksicht auf diese An­gaben und auf die weitere unwahre Behauptung des W., er habe auch den Motorwagen des Dr. O. verkauft, überlief) ihm der Besitzer das 2tab. Trotz aller Bemühungen fonrrte er bis heute weder Geld noch Rad von W. erhalten: es konnte dessen Derbleib auch nicht mit Sicherheit fest» gestellt werden. Das Amtsgericht Büdingen hatte W. wegen Betrugs zu 2 Monaten Gefäng­nis verurteilt. Die Strafkammer erhöhte mit Rücksicht auf die erheblichen Dorstrafen die Strafe auf 4 Monate Gefängnis.

Zwei jugendliche Burschen von DiDingen hatten im Sommer 1924 einem dortigen Kaufmann bei mehreren Gelegenheiten verschiedene Flaschen Stachelbeerwein unb Kognak aus dem Keller ent­wendet. Das Amtsgericht Büdingen hatte das Derfahren eingestellt, da Mundraub vorliege und die Strafverfolgung verjährt sei. Die Berufung der Staatsanwaltschaft war ohne Erfolg.

Wirtschaft.

' Zechen st illcgungen und Arbeiter- cnllassungen im Ruhrkohlenbergbau. Die Lage im Ruhrkohlenbergbau hat sich in den letzten Tagen sehr verschlechtert. Die Befürchtung, daß die Zechen, die schon seit langer Zeit fort­gesetzt Zuschüsse erfordern, über kurz oder lang den Betrieb schließen müssen, ist zur Tatsache geworden. Am heutigen Montag finden Verhaüdlunden vor dem Demobillegungskommissar über die Stillegung zweier Zechen statt. Die Lage der Zechen ist durch den Absatzmangel und durch die letzte Lohnerhöhung unhaltbar geworden. Die ZecheKaroline" hat die Entlassung von 105 Mann beantragt. Am Mitt­woch wird über die Stillegung der ZecheJohanna Segen" verhandelt. Wenn die Verhältnisse sich nicht in aller Kürze bessern, ist mit weiteren Stillegungen zu rechnen.

* Preiserhöhung des mittel­deutschen Braunkohlensyndikats. Das mitteldeutsche Braunkohlenfhdikat hat be­schlossen, in Ansehung der gewährten Lohn­erhöhungen ab 6. April Preiserhöhungen wie folgt eintreten z" lassen: Industriebriketts um 65 Pf., Hausbrandbriketts um 1 Mk., Rohkohle um 20 Pf., alles pro Tonne. Ferner ist in Aus­sicht genommen, wie vor dem Kriege am 1. 7. und am 1. 9. eine Preiserhöhung um 60 Pf. eintreten zu lassen, um damit einen Anreiz für rechtzeitige Eindeckung mit Hausbrandbedarf zu geben.

* Große russische Erzlieferungen an Deutschland. Der russische Bergwerkstrust hat sich verpflichtet, im laufenden Jahre den Krupp­werken und anderen deutschen Firmen 1 200 000 Pud Manganerz und 2 700 000 Pud Eisenerz zu liefern. Die Hälfte dieser Bestellung ist bereits ge­liefert worden, die zweite Hälfte wird im Oktober auf den Weg gebracht.

Bevorstehende Arbeitseinschrän­kungen bei Krupp? In Kreisen, die die Verhältnisse der Firma Krupp sehr genau ken­nen, rechnet man mit starken Arbeitseinschrän­kungen und entsprechend weitgehenden Arbeiter­entlassungen, da die Umstellung der völlig auf Kriegsmaterial aufgebauten Werke zur Fabrika­tion von Registrierkassen. Schreibmaschinen usw. mehr als 100 Millionen Unkosten beansprucht haben soll.

' Adlerwerke vorm. Heinr. Kleyer A. G., Frankfurt a. M. Die Verwaltung legt der zum 18. April einberufenen H. D. die Ertrags­bilanz für das am 31. Oktober 1924 abyelaufene Geschäftsjahr und gleichzeitig die Rm.-Eröffnungs- bilanz vor. Das Stammaktienkapital wird im Ver­hältnis von 25 : 1 auf 25 440 000 Rm. ermäßigt, währen bas Vorzugsaktienkapital nach der Umstel­lung 21 000 Rm. beträgt. Dem gesetzlichen Reserve­

fonds wird ein Betrag von 2600 000 Rm. zugewie­sen. Eine Gewinnverteilung für das abgclaufene Geschäftsjahr erfolgt nicht. Die Rm.-Eröffnungs- bilanz ergibt eine günstige Liquidität der Gesell­schaft, indem Schuldner 7 654 083 Rm., Vorräte 7 089 582 Rm. betragen, während auf der Passiv­seite neben dem Kapital und Reservekonten nur Gläubiger mit 2 694 049 Rm. und ein .Hypotheken­konto mit 50 000 Rm. verzeichnet sind. Weiter wer­den Grundstücke und Gebäude mit 13 Mill. Rm., Fabrikeinrichtungen mit 2 980 000 Rm., Beteili­gungen mit 35 001 Rm., der Kassenbestand mit 43 584 Rm. ausgewiesen. Die Dorzugsaktionäre ha­ben bei der Umstellung eine Zuzahlung von 2798 Rm. geleistet, die als Ausgleichsposten auf der Ak­tivseite erscheint. In kurzer.Frist wird die Gesell­schaft zwei neue Wagentypen auf den Markt brin­gen, die mit modernster Konstruktion und Vierrad­bremsen ausgestattet sind. Die Adler-Schreibma­schine wird im Mai d. I. als neues Modell her- auskommen. Die Zahl der Angestellten und Arbeiter beträgt zirka 6600. lieber die- Geschäftslage wird bemerkt, daß der Absatz im letzten Jahr im allge­meinen schleppend, die Preise wenig lohnend waren. Die enorme Steuerlast drückte namentlich die Wett­bewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt herab. Gegen Ende des Geschäftsjahres wurde eine gewisse Ent­spannung der wirtschaftlichen Verhältnisse bemerk­bar, die bis heute foitdauert.

Norddeutscher Lloyd. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist als rechnungsmäßiges Gesamtergebnis aus: 14 665 000 Rm. Rach Ab­setzung der Generaluntosten mit 2 732 000 Rm., der Steuern mit 2 115 000 Rm., der Zinsen und Bankprovisionen mit 3 147 000 Rm. verbleiben als rechnungsmäßiger ^leberschuß 6 671020 Rm. Der H.°D. to.rb vorgeschlagen, hiervon 6 254 000 Rm. zu Abschreibungen zu verwenden und den Rest mit 416 319.10 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen.

' Der Abschluß der Golddiskont­bank. Die Deutsche Golddiskontbank erzielte bis zum 31. Dezember 1924 einen Reingewinn von 408 346 Pfund Sterling, aus dem 20 417 Pfund Sterling an die gesetzliche R>cklo^e, 4247 Pfund Sterling als Ueberweisung an das Reich, 3400 Pfund an Tantiemen und 8 Proz. Dividende p. r. t. auf die geleisteten Einzahlungen verteilt werden.

*

Börsenkurse.

Tahirn:

5*A ®cutf®e ^e!(T)5anTtlTw <% Deutsche ilicichSaiilcihe . 3'/,°/« Deutsche Reichoanlethe 3°/. Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Sparprämienaulethr 4% Preußische KonsolS . . . 4°o Hessen 3Ve°/n Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-^chatz-ArUreisng.') 4e/o Zolltürken 5% Goldmerrkaner

Berliner Handelsgesellschaft. Lonunerz- und Prrvat-Bank. Darmst. und Naiionalbank . Deutsche Bank Deutsche BeretnSbank .... Disconto Commandit .... Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterreichische Kreditanstalt. Westbank............

Bochumer Saß ....... Buderus........

Caro .......

Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpeuer Bergbau Ataluvcrfe Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln .... Laurahütte......

Oberbedarf Phönix Bergbau ..... Ryeinstahl...........

Rtcbeck Montan Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd.....

Lheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont -Guano . . . . . Badische Aniltr?........

Chemische Mayer Alapdr .. Goldschmidt........ ..

Gries' eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holzverkohlung Rütgersiuerke ...

Schetdeanstalt

All«. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Mainkraftwerke ........ Schubert . Siemens & Halske......

Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyltgenstaedt

Meguin Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . , . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Bet. Union A--G.. .....

chuhlabrik Herz . . .... Sichel Hellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäusel . . .

^rrnitfitrt i. M.

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0 81

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0,785

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129,5

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2 15

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3,4

3.55

3,6

3,5

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2,5

2,3

2,45

12,60

12.'0

12,5

75

4,8)

3,35

3.49

3,4

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 4. April. Tendenz: Unregelmäßig. Zum Wochenschluß bot die Börse wiederum ein Bild großer Geschäfts- unlust und starker Unsicherheit. Bei Eröffnung war die Haltung uneinheitlich, über­wiegend aber etwas schwächer. Für eine Reihe führender Werte tagen wiederum beträchtliche Verkaufsaufträge vor, die infolge mangelcnber Kauflust nur zu niedrigeren Kursen untergebracht werden konnten, zumal auch die Spekulation be­strebt blieb, ihre Gewinne sicherzustelten. Gün­stige Momente, die das Geschäft hätten anregen können, lagen nicht vor, auch Interventionen waren heute nicht zu beobachten. Die Börse hatte also wieder einen ihrer stillsten Tage zu ver­zeichnen. Montanwerke lagen uneinheitlich, überwiegend aber niedriger, die Kursrückgänge hielten sich jedoch in engen Grenzen. Am Ehe­rn iemarkt war das Angebot etwas fü6(barer, die Kurse gedrückt. Elektro- und Bank­aktien waren gehalten. Erheblich niedriger waren Schiffahrtsaktien, besonders Nord­deutscher Lloyd, die au, den Ausfall der Di­vidende 2 Proz. einbüßten. Auto-Aktien bröckelten leicht ab. Don Maschinen waren Karlsruher um 1 Proz. gebessert. Der Ein­heitsmarkt der Industriepapiere hatte bei sehr stillem Geschäft keine wesentlichen Veränderungen. Der Anleihemarkt lag schwächer, das Ge- schäst war ruhig und klein. 5prozentige Reichs­anleihe erfuhren eine neue Senkung auf 0,655.

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Dagegen tonnten sich Preuß. Konsols leicht holen. Don ausländischen Renten waren Türken» werte gefragt und etwas lebhafter im Geschäft, besonders für Zolltürken bestand Interesse, jedoch ohne wesentliche Kursveränderungen. Im Frei­verkehr waren leichte Kursbefferungen festzu­stellen. Api 1,3, Becker-Stahl 1,25, Becker-Kohle 6,12, Benz 4,87. Brown Bovert 60 Proz., Growag 0,135, Krügershall 10,5, Kunstseide 335, Petro­leum 15, Ufa 12,5. Im Geldverkehr ist heute eine leichte Entspannung fühlbar geworden, das Angebot ist wieder ziemlich reichlich. Die Zins­sätze sind jedoch noch unverändert, Monatsgeld 9,75 bis 10,5 Proz. Im Devisenverkehr konnte sich Paris auf Interventionen der Dank von Frankreich hin leicht erholen. Die Pfund- parität ging auf 92,70 bis 92,80 und die Dollar- Parität auf 19,38 bis 19,41 zurück. Das englische Pfund ist mit einem Gegenwert von 4,781/% bis 4,78' s leicht befestigt. Die Dollarparität der Marl ist unverändert 4,199. Der weitere Verlauf der Börse brachte keine Veränderungen der Geschäfts­losigkeit, vielfach kam es zu neuen kleinen Kurs­abschlägen.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark ouSgedrückt. BuenoL-AireS, London, ReU» York, Japan, Rio oe Janeiro für eine Einheit. Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für la) Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

Erzieht

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Amst.-Rott. Buen.-Aires Brss-Antw. Chrrsiiania. Kopenhagen Stockholm . HclsingforS. iktalicn. . London. . Neuhork . . Paris - . .

Schweiz . . Spanien. . Japan . . . 'Hio de Jan- Wien in D - Ceft. abgeft. Prag . . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien . Lissabon Danzig. . . Konstantin. Athen. . -

KcbcpoUe Peobachlutt Ws« (figeimrt des ci, Niunq und Seit JJrcr oor der peinh 3h muffen, r *!" -Nrurt für öeil £"5 £er'ICl,Un9 tei "nb 'M o her Nelftrafen

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Eiltet sein,-he i »Wend, ^deutel ,!) agt in der schlecht sWßl - in der Wut ] ircn Ursprung haben, geistig und körpe m Kinde stehen, nur Hg^ens darf er von t ] machen, fonfi twefdi, fo oergewaliia! Md Bitterkeit und 1 Meialichen folgen je -> 3n Wen oon [eit verdient auch da nad) dem alten cfr millft, bas dir t ci- antün. 'JJlan ma b< i; geistige uni) fitil iceiltn tönnen, daß n \> er heben und sördei I Gin besonderes f Prügelstrafe in unser i» iin im Trziehungsw Ifommen, daß mit i ihren Lchulzucht a Wäherc Formen rlen müssen. Sie l ebenen deutschen cl ä. Ä Aayern, Lc ch ch die törperlidjc i ten. Ein preußischer *t die Lehrerschaft l ulen jh gewinnen, i' Geiste unserer ? 'd uns der Lchule t ie Behörde bat auch ®r nnd l'rhrerinncn

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Berlin, 4. April. Das in feiner Gesamtheit auf große Lustlosigkeit abgeftimmte Bild der Börse vermochte zum Wochenschluß keinerlei Verände­rungen aufzuweifen. Publikum und Ausland Hal- ten sich vom Kaufe deutscher Effekten zurück. Auch die neuerlich vorliegenden Meldungen über die Wirtschaftslage einer Reihe deutscher Industrie­zweige waren durchaus nicht darauf zugeschnitten, dcr^Spetulation irgendeinen Anreiz zu geben. In dem Bericht der preußischen Handelskammern über die Geschäftsentwicklung im letzten Monat kam ebenfalls eine pessimistische Auffassung über die Gesamllage der deutschen Wirtschaft zum Ausdruck. Für die Börse kam noch hinzu, daß durch die früh­zeitige Eröffnung des Verkehrs noch nicht alle Auf­träge bei den Maklern zur Anmeldung gelangten, so daß bei der ohnehin geringen Geschäftstätigkeit die Umsätze an den Effekten-Märkten noch m e h r z u s a m m e n s ch r u m p f t e n. Durch diese Situation zeigte sich am Geldmarkt gegen­über den Vortagen ein etwas geringerer Bedarf, die Sätze blieben jedoch unverändert, und zwar für tägliches Geld 810 Proz., für Monatsgeld 10 bis 11 Pro,;. Am Devisenmarkt zeigte der französische Franken nach dem gestrigen Sturz eine geringfügige Besserung.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 4. April. Der Produktenmarkt war nach kleiner Erholung später wieder schwach, wegen der Rückgänge in Chicago. Das Geschäft war jedenfalls sehr ruhig. Es notierten für je 1000 Kilo' Weizen, inäri. 243 bis 246, do. Mai 249 bis 248, do. Juli 247 bis 246, Roggen, mark. 222 bis 223, do. Mai 220,50 bis 220, do. Jul, 219 bis 217 bis 218,50, Gerste, ntärf. 220 bis 238, Futtergerste 190 bis 216, Hafer, märf. 186 bis 194,. Mai 174, Mais, Mai 170, Raps 395 bis 400, Leinsaat 385 bis 390, für je 100 Kilo' Weizenmehl 32 bis 34,50, Roggenmehl 31,75 bis 32.50, Weizenkleie 14, Roggenkleie 14,40 bis 14,50, Dittoriaerbsen 22 bis 27, kleine Erbsen 18 bis 20, Futtererbsen 18 bis 19, Peluschken 18 b,s 19, Ackerbohnen 18,50 bis 20, Wicken 18 bis 20, Lupinen, blau 10 bis 11,50, do. gelb 12,50 bis 14, Serradelle 13 bis 14,50, Rapskuchen 15,30 bis 15 60 Leinkuchen 21,30 bis 21,60, Trocken- schnihel 9,90 bis 10,20, Torfmelasse 9,20, Kartoffel» flocken 19,10 bis 19,15.

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3. April

4. Sprti

Amtliche

NoHeruna

Sinnliche 'Jtotieriiiti

Geld

Brief

Geld Hritf

167.21

167.63

167.39

167,81

1,512

1,615

LnOl

1,608

?1 235

21.29)

21 29

21 35

66 49

66 65

(.6 57

16 73

<6 85

77 05

77 00

77.20

113,0 4

113,32

113.04

113.32

10.56

10,60

10,565

10,605

17 18

17 29

17.24

17 28

20,013

20 09.3

20.059

20,109

4.195

4,205

>.195

4,205

71 47

21 53

21 69

21,75

80 83

84 09

80,95

81.15

5V 48

59 61

69.6.'!

59,77

1,733

1,737

1,736

1,740

0,452

0,459

0,451

V,453

69,03

59,17

59,03

59,17

12,43

12,17

12 14

12.48

6.73

6,75

6,745

6,765

6,805

5,825

5,805

5,825

3,06

8,07

3,05$

6,065

19,975

20 025

19,975

20 02»

79,55

79 75

79 65

79,85

2,175

2,195

2.18

2,19

6,59

t 61

6,56

6,61

Berlin, 4. April.

GeV,

Amerikanische Noten .....

-.178

4,198

Belgische Noten . .......

Dänische Noten ........

21 23

21.33

76 >6

77 24

(Englische Noten. .......

20 04

20 14

französische Noten ......

' 1 69

21 79

Holländische Noten......

Italienische Noten ......

167 OS

1" 27

157 96

17,35

Nonveaische Noten......

Deutsch-Oesterr-, 5100 Kronen

16 40

16 75

£8,855

69,255

Rumänisch. Noten......

Schtvedische Noten......

Schweizer Noten.......

11? 86 89.55

113,46

81 95

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten .

59,55

59,85

Y4 40

12,16

Ungarische Noten ... ...

5,78

5,80