Ausgabe 
6.2.1925
 
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ÄlteÄ geBee^t. SflefeS teDmiernfl)« -Sorromm^ nti awt DetanlafTung. Darauf htnzuweifen, Dah das Jrifch-Rörnifche DaD nicht immer ohne Ge­fahr genommen werden kann und bet einer Leihe von inneren Störungen unterbleiben muh. Auf jeden Fall sollten ältere und schwächliche Personen, sowie alle die Echwindelgesühl und Blutandrang nach dem Kopf Leidende vor dem Schwitzbad ihren Arzt gu Late ziehen.

* Driessendungen nach Berlin, die in der Aufschrift die Angabe Des Zustell. Postamts tragen, werden vom 1. Februar ab schon während der Fahrt in den Bahn post en einzelner Aachtzüge nach den Berliner Zustell« ämtem verteilt und diesen von den Bahnhöfen aus unmittelbar zugeführt. Hierdurch wird er« reicht, dah diese Sendungen tn eine frühere De- fteflunq kommen, was für die Srnpsänger von wesentlichem Dorteil ist. Diele Sonderbebandlunq kann aus Briefsendunqen. die in brr Aufschrift die Angabe des Zufteklamts nicht tragen, aus betriebstechnischen Gründen nicht erstreckt wer­den. Diese Sendungen müssen daher nach wie her dem Brief post amt sBerlin C 2) zugeführt und dort bearbeitet werden. Sie erleiden da­

durch gegenüber den mit Zustellamtsangaben ver­sehenen Sendungen eine Verzögerung in der .Zu­stellung. Ss liegt mithin in der Hand Der Ab­sender. durch Angabe des Zustellpost­amts in der Aufschrift der nach Ber­lin gerichteten Briefsenbungen zur Beschleunigung in ber Ueberfunft selbst beizu­tragen.

"DerdiesjährigeBundeStagdes MittelwestDeutfchen Stenographen- bundes Stolze-Schreh findet vom 2. bis 4. Mai in ® i e b e n statt, in Verbindung mit dem 30. Stiftungsfest deS SterwgraphcnvereinS Stolze- Schvev (Sieben. 3m Mittelpunkt ber Veranstal­tung stehen die BundeSvertretersihung am 2. Mai und die groben Wettschreiben am 3. Mai. die diesmal auch ausgedehnt werden sollen auf Leichskurzschriftler, soweit sie Mitglieder des Bundes sind, und daS Wett lasen. Für hervor­ragende Leistungen find wertvolle Ehrenpreise vom Verein (Sieben bereitgestellt Am Spät­nachmittag und abends soll ein grob angelegtes Sommerfest die Teilnehmer noch lange zusammen­halten. Be» der zentralen Lage Siebens im Bundesgebiet und bet der guten Bahnverbindung nach allen Lichtungen dürfte eine bedeutende Zahl Gäste zu erwarten sein.

Kriemhilds Lache ldes Dibelungen- filmS zweiter Teil). Das beginnt gleich mit einem ftarfcn Auftakt. Schon der zweite Gesang springt auf eine Höhe, über die es kaum noch eine Steigerung zu geben scheint. Die vor Freude brodelnde Königshalle der Hunnen, auf feinem Thron Sheb Aus einmal die Meldung- Kriem­hild naht. Sie betritt den Saal. Etzel springt auf. Sin Schrei, und sein Arm fegt daS Hunnen- gestndel auS dem Baum. Jetzt stumm. Auge in Auge mit Kriemhild. Er reiht txm Kömgsmantel von der Schulter und wirft ihn der weihen Frau zu Silben, ilnb dann, stotternd, kommen Worte von seinen Lippen Mehr solcher Szenen. 3m Hunnenlager. Spottballade auf den schlafenden Leiterfürsten ,L1nd Etzel. Etzel schläft!" (Ttefrain) Wutausbruch des König«; da die Meldung: Kriemhild hat einen Sohn geboren. Davon rast das Leiterheer der Hunnen nach dem Königs­palast. Aeues Bild: Hagen erschlug das Kind. Von da ab ist Etzel tot Zur MaSke er­starrt. TeilnahmloS an allem Geschehen. Klein-LoageS Gestalt steht über dem ganzen zweiten Teil des Films als führende Figur. Beben ihm Hagen, ber ein einzige« Mal ohne Helm erscheint: als Gefangener von Etzel und Kriemhild. Aur diese Königin! Dah zehn 3ahre bittersten Hasses nicht eine einzige strenge Falte in ihre Stirn graben konnten, will mir nicht glaubhaft scheinen. Der Brand des Palastes, die Kämpfe, die wilden Ritte, alles ist hervor­ragend mit Leden und Rhythmus erfüllt. Der Film ist (und daS unterscheidet ihn von seinem ersten Teil) eine feiten erreichte Meisterleistung. Er läuft noch diese Woche im Lichtspielhaus, Bahnhofstrahe. cs.

2. Wanderversammlung des Nass. Land- Ost- u. Gartenbauvereins.

bl. Herborn, 4. Februar.

Der Ra ff attische Land-, Obst- und Gartenbouverein hielt hier im Hotel Qlaffauer Hof" feine diesjährige 2. Wander-

toar tEi°x &e6 Tchneefturme«

'Aluch etn zufriedenstellender, ©arten-

U^tor 3 u n g e - Geisenheim ^Rh «State ö ? Taau^E^"Ender Borfitzender des Qkrcm« und -ab anschliehend ein Bild von

e Stenftc der Obstbaumzuchl ermahnte.

...*^u!1,rlmcnÄt,ic angefünblgten Referate Dartenbauinspektor Lange- toan6lc lein Augenmerk dem ^yema. Mehren auS dem vorjährigen Obstabfatz $1 b wettere Gestaltung de« Obstbaus" zu. fotb!.rte' dah mit allen Mitteln k t^Sbcn wüffe, einheimische Ware wieder auf den Markt zu bringen. Was früher ging, muffe auef) heute wieder werden. Besonders feien Die Gemeinden dazu verpflichtet, für gröbere Anlagen zur Anpflanzung Sorge zu tragen, edne wetteren Ausführungen galten der Frage JDie fordern wir den Obstbau?" Zuerst muffe mehr Gewicht auf weitere Anpslanzunn gelegt toerben. unö ber Pflege der Obstbäume müsse me.)r alS bisher das Auge zugewandt werden. Bei der Anlage neuer Obstplantagen sei alS Hauptpunkt Darauf zu achten, dah man solche Sorten reftzx Arten wähle, die sich am rentabelsten gestalten wurden.

Garteninspektor 3 u n g c - Geisenheim ging alSdann zu Dem Thema: ..Durch welche Mah- nahmen können die Erträge unserer Obstkulturen gesteigert werden?" über. Seine Gedankengänge bewegten sich in denen seines Vorredners. Der Redner sah als Grundbedingung: Steigerung der Ertrage, um von der vielen ausländischen Ware loszukommen. Mit Sparsamkeit am richtigen Platz muffe viel mehr der Zucht angetan werden. Ferner fei Die Anbringung von Stämmen am jungen

Schutzgitter ufw. Dringende Notwendig­keit. Mehr als bisher müsse Der Wurzel der notwendige Dung gegeben werden. Wo fein ©taÜbung, da Kompost. Der Redner forderte dann dieselbe Pflege auch bei den alten Bäumen Die man sehr vernachlässigte, was er besonders im Hessenlande beobachtet hätte. Weiter fei von größter Bedeutung Die Bekämpfung tierischer unD pflanzlicher Feinde. Bei Der Unmenge von Vertilgungsmitteln mühte jeder hieraus Bedacht nehmen. Garteninspektor 3unge schloß feine Aus- fuhrungen mit Der Mahnung, nicht Dafür Sorge Au tragen, dah eine ..Amerikanisierung" d-'S Obstbaus eintrete. Wohl ein wachsames Auge auf das Ausland, doch nicht gleich zu 210.1- ahmungen übergehen. Würde den gegebenen An­regungen und Erläuterungen Beachtung geschenkt, dann werde die Obstbaumzucht auch wieder zur Blüte gelangen.

Strafkammer Wetzlar.

_ c 2 Wetzlar, 4. Febr.

Vor der kleinen Strafkammer Wetz­lar standen heute drei Fälle an. Den Vorsitz führte Landgeiichtsdiiektor Gunst, die Anllage- behörde war durch Oberstaatsanwalt Di. Bae­rn e i ft e r vertreten.

erste Sache wurde gegen einen jungen Burschen aus Ranzenbach verixtnDelt der vom ersten Richter wegen Diebstahls zu zwei Wochen Gefängnis Verurteilt war. Dieses Ur­teil hat er mit der Berufung angefochten. Dem Angeklagten war zur Last gelegt worden, einem Landwirt H. in Ranzenbach zwei Hüte entwendet zu haben, und zwar nacheinander, nachdem der Landwirt sie auf eine Fensternische geteert hatte. Einige Zeit daraus wurden diese Hüte, d e aller­dings nicht zu den modernsten gehörten, auf der Dorfftrahe gesunden und dem Be i)er wie­der zugestellt. Sie waren mit Menicheikot ver­unreinigt bzw. beschädigt. Der Aigellagle be­streitet nicht, dem H Di? Häte fortgenommen zu haben. Auch der Freund drS Angellagten gibt als Zeuge zu, um die Wegnahme gewuht zu haben und gibt weiter zu, den einen Hut be­schmutzt zu haben: eS sollte ein Scherz fein. Auch das Gericht konnte sich nicht davon über­zeugen. dah Der Angellgate die Absicht der rechtswidrigen Zueignung gehabt hat. und sprach ihn frei, gab ihm und seinem Freunde aber doch deutlich zu verstehen, dah derartige Scherze die übelsten Folgen haben könnten, und riet ihnen, den Schaden zu ersehen, was die beiden.Scherz-

ntier* auch feiern«bit versprachen Urten. Frei­sprechung.

3m zweiten Falle hatte sich der Landwirt Sch auS SberSgönS wegen M i l ch s ä l - 'chung zu verantworten. Wegen dieser Tat bat verrtste Richter Den Angellagten zu 50D Mk. < cLDftiafc und Urteilspublikation verurteilt. Gegen dieses Urteil haben sowohl Der Angeklagte alS auch Der AmtSanwalt Berufung eingelegt. Ersterem erschien Die Strafe au hoch letzterem zu niedrig. Um. wie Der Angeklagte angibt, seiner kranken Frau die Aufregungen zu ersparen, bat er feine Berufung zurüagenommen. So war das Berufungsgericht auS formalen Gründen ge­zwungen. die tatsächlichen Feststellungen deS el ften Richters als rechtskräftig geworden anzufehen. und konnte nur noch über das Strafmaß eine Entscheidung treffen. AuS diesen Feststellungen geht hervor, dah Der Angeklagte die aus seinem Stalle nach Butzbach gelieferte Milch z u 42 Proz. verwässert batte. Der Vertreter Der Aillagebehorde beantragte eine Gefängnis­strafe von 1 Monat und eine Geldstrafe von 1000 I Mark und Urteilspublikation. Er geibeit das Verhalten des Angellagten. weist auf Die Ge­fährlichkeit feines Tuns hin. unter dem Kinder, Alütter und Greife befont-erS zu leiden haben, hebt besonders hervor, dah der Angeklagte ledig­lich aus schnöder Gewinnsucht gehandelt habe, da er nicht verschuldet sei. Haus. Land und Vieh besitze und trotz Der vielen Ehrenämter, die er bekleidet. sich nicht habe abhalten lassen, derartig verwerflich zu handeln. Der Verteidiger des Angellagten hebt die bisherige Unbescholten­heit de-s Angellagten hervor und ist der Mei- nung. dah einen Landwirt in d.r heutigen Zeit eine Geldstrafe von 500 M k. schon hart genug tiefte. Rach längerer Beratung beläßt es das Gericht bei der erstinstanzlichen Strafe und verwirft die Berufung der Staatsanwaltschaft. Der Voriitzende führt aus. dah der Aigellagte sich nicht etwa als Sieger des Tages betrachten tolle. Gr sei moralisch nicht hart genug bestraft und lediglich seine bisherige Unbescholtenheit und gute Führung sowie bei Umstand, dah 50) Mk. in heutiger Zeit eine erhebliche Summe Darftellen. hätten ihn vor Dem Gefängnis bewahrt, dem er im Wiederholungsfälle nicht entgehen würde.

Der dritte Fall betrifft einen Vorfall, der sich bereits am 1 Mai 1922 abgespielt hat An- geklagt ist der frühere Viehhändler, jetzt Metzger Sch. aus Reu Wied. Am genannten Tage kehrte eine Abteilung vom Wetzlarer Fuhball- Hub von einem Spiel aus Luxemburg im O-Zug nach Wetzlar zurück. 3n Riederlahnstein bestieg der A'geklagte den Zug. Er betrat ein Abteil 2. Klasse. in dem nach feiner Angabe Drei Personen lang ausgestreckt auf Dem Polster lagen. Er will höflich gefragt haben, ob noch Platz vorhanden sei. und will dann. Da er keine A ittoort erhalten habe, einen Platz eingenom­men haben. Run gibt der Angeklagte, der mosaisch ist. an. es hätten 3 3nfaffen angefangen, ihn zu sticheln, indem sie Andeutungen machten, wie: Man riecht doch gleich die Rational tat. ufw." Ucber dieses Benehmen wurde der Angeklagte aufgebracht und will, nachdem er sich die An­pöbelungen d erbet en habe, geäußert haben:Be­soffene Schweine" oder so ähnlich. Ss ist ihm Dann von der Bahnpolizei ein Aiteil im vorderen Wagen angewiesen toorben. Unter den Fußball­spielern ist nun, was allerdings heute nicht mehr festzustellen ist, die Meinung aufgetreten. Der Angeklagte hätteDeutsche Schweine" gerufen, und so der Verdacht hochgekommen, der Ange­klagte und sein Begleiter seien französische O si- fiiene. zumal Der eine von ihnen auch mit dem Anruf der Besatzungsbehörde gedroht habe. Es entstand eine kolossale Verbitterung gegen die beiden Viehhändler, so dah sich die Bahnpolizei veranlaßt sah, nach Wetzlar zu telephonieren, um die beiden zu verhaftm. 3m Zuge selbst nahm alles gegen die Diehhin^mt Partei und drängte nach vorn zu deren Abteil. 3n Wetzlar wurden die bei Den von der Polizei in Emofang genom­men. Der Angeklagte setzte jedoch seiner Fest­nahme Widerstand entgegen, so dah er gewalt­sam aus dem Zuge entfernt werden muhte. Hierbei wurde et von dem Publikum mihhandelt, und muhte Die Polizei mit blanker Waffe gegen DaS Publikum vorgehen, um die beiden Vieh­händler vor der Wut des Publikums zu schützen. Der Angellagte bestreitet, sich strafbar gemacht zu haben. Sr gibt an. auf dem Wege nach Magde­burg gewesen zu sein, erhebliche Gelder bei sich gehabt und daher allen Aniah gehabt zu haben.

keine Aevolte zu provozieren Urteil Wegen Widerstand und Beleidigung 60 M k. Geld- strafe. ---

Buntes Allerlei.

Ist der Sperling überall?

3m allgemeinen herrscht Die Ansicht vor. daß Der Spatz ein Allerweltsvogcl ist, Dut> er überall sein Zubau'.- Hal. er. Der gi Strobenbub unter Den Vögeln Untertuchungen deS Marburger Ornithologen W S u n I c l haben nun ergeben, dah Dieter Vogellümmel doch nicht so verbreitet ist, ja. dah es Ori- schasten und Gegenden gibt, wo er völlig un­bekannt ist. 3n Hessen beispielsweise gibt e< Ortschaften, wo die» nachgewiesen ist. so in Kehrenwald im Söhrewald. Wildeck im Richelsdörfer Schiefergebirge, links Der Werra und Dann nach Thüringen zu im Schmalkaldifchen. Eine Erklärung ist Darin zu suchen, dah jene rauh gelegenen Gegenden keinen Ackerbau haben, der Korner adwirft. oder keine Pferde, an Deren ..Ablagerungen" Der Spatz feine Freude hat. 3m Zufarnrnenhang damit kann eine wenig befannte Tat aaje gebracht werden, dah die Kriegszeir eine Abnahme Der Spatzen in Deutschland berbei- gefübrt hatte, weil eS wenig Pferde gab und Dann auch, well Die wenigen Pferde in Der Hei­mat so gut wie keine ÄÖrncrcrnäbrung hatten Dafür folgte Der Spatz Den Heeren in Die Kriegs- gebiete unD deutsche Haus'patzen sand man m Waldungen Frankreichs frisch angelicDelt, wenn in Deren Rähe Baracken mit Pferdebeftandcn waren. Der Frage nachzugehen, ob durch Die Verdrängung der Pferde durch das Kraftfahr­zeug eine Verminderung Der ©verfinge in ab- lehoarer Zeit eintreten kann, entbehrt nicht eine» besonderen ReizeS.

ÄoaS Stürme anrichtcn.

Die ungeheuren Schäden, die die Stürme der letzten Tage in Der ganzen Welt an gerichtet haben, zeigen wieder einmal fo recht deutlich, welch zerstörende Macht dem Wind innewohne, kann. Diele Ralurkrast ist imstande, ganze Städte und Dörfer in Trümmerhaufen zu verwandeln Schiffe vom Meere fortzufegen und sie in eine Stadt zu fchleudern. wie dies z. B. im August 1915 in Telas geschah. Während deS Orkans. Der im April 1918 Melbourne heimfuchte. trug Der Wind Sifenmaffen, die 4'/- Tonnen wogen, fort, und wirbelte sie über einen Wald. Die australischen Meteorologen gaben Die Schnellig­keit des Windes bei diesem Anlast mit 300 Kilo­meter in Der Stunde an. Die stärksten Winde, die man bei uns registriert, erreichen kaum Die Schnelligkeit von 150 Kilometer Die Stunde. Da­gegen find solche Stürme zahlreich in der eigent­lichen Heimat der Zyklone, in den Vereinigten Staaten. Gewaltige Sturmschäden sind Dori an Der Tagesordnung, und die furchtbarsten Un­glücke kommen vor. Wohl die schlimmste Der­artige Katastrophe rief ein Orkan im September 1900 hervor, der von Westindien her über Gal- veston in Texas fuhr und mehr als 4500 Men­schen tötete. 3m März 1913 vernichtete ein Tornado, der die Staaten Ohio und 3nDiana heimsuchte. 15 000 Menschenleben, Darunter 400 Kinder, die in einer Schule unter Den zusammen­stürzenden Krümmern begraben wurden. Gegen 1/4 Million Menschen wurde damals obdachws, und Der Materialschaden wurde amtlich auf 1 Milliarde Mark geschäht. 3n Pueblo. Colo­rado, rief ein Tornado im 3uni 1921 1000 Todesfälle hervor, und ein Zyklon tötete tn Galveston im August 1915 400 Menschen. Alle diese Sturmkatastrophen werden aber übertroffen von Dem Zyklon. Der am 31. Oktober 1676 die südöstlichen Gebiete Der Provinz Bengal tn 3ndien heimfuchte. Bei diesem Unglücf, dem schrecklichsten seiner Art, von dem wir aus neue­rer Zeit w ff.'n. kamen nicht weniger als 215 000 Menschen umS Leben. 3n derselben Provinz wurde am 22. September 1825 Die Stadt Orissa durch einen Zyklon zerstört, wobei 5000 Personen starben, und von einem Orkan, der am 14. Ok­tober 1870 über Kuba raste, wurden 2000 Opfer gefordert. Die schlimmsten Sturmkatastrophen in Europa sind, dagegen gehalten, verhältnismäßig ?ier.nafüg g: eine Der größten europäischen Kata- tropyen war die vom 3anuar 1881, bei der Drei Tage lang ein Sturm um London herrschte, der einen Schaden von 40 Millionen Mark ver­ursachte und über 100 F scherboote zum Sinken brachte.

Lieber Heinrich!

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