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idblatter.) Wie aus Nom Regierung den Gedanken Löhnung mit der >egs ein Wunder, wenn hsier Zeit mit einer ent. “Dortrete, „die ihm die >ken der Welt bringen !S sich bei der (Erfüllung lätswüniche nur um die licht territorialer ib noch unter Papst Leo Sicherheit verlangt wurde.
auf den Lusfpmch des as Papsttum erwarte die ge nicht mehr von einer indem nur von einem r italienischen Negierung.
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(Miss.) MMerpräst« ?ra erfljrte Pressever. >ung bet neuen Minister faielle Grßärung bet- >t ble {Regierung bie r.antaflbar ansehe, daß ter aufftt Kraft
eutti AMä- fnchrren ünterstaatS- lare der Minister wurden ,g werde die Politik der Aegierungsantritt deS rüicn, um eine energische strafbaren Hand. )ie Zensur der Tele- verde weiter streng )tMcheLers°MMr. fa Regierung bereite auf n einen neuen auW* gsplan vor, um den sland zu lest'gen. Pnm ungewohnt ruhigen Ter
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Will eine mit
eingetroffen tour und dort Aufenthalt ncmmen hatte. Ob Porte bereits verhaftet
die an infolge außer» einzu-
ge- ist,
das 5 i nanj» gegen 26 6tim-
dern Ort des Llnglücks abgefahren, da Ort und Stelle befindlichen Arbeiter des Fehlens von Rauchschutzhelmen sich stände sahen, in die brennende Strecke dringen.
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Der französische Senat hat
Gesetz Lou cheurs mit 205 men angenommen.
von landwirtschaftlichen Arbeitern auf einige Zeit einzustellen
unbekannt.
Ein Knabe an Tollwut gestorben.
In Puppen, Puppenwagen, Puppenhäusern u. zimmern, Küchen, Stoff- u. Holztieren, Gesellschaftsspielen, Schaukelpferden, Kaufläden, Burgen, Soldaten, Fahrrädern, Rollern und Holländern. Eisenbahnen, Dampfmaschinen, Motoren, Modellen, Kinos und Baukasten.
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Am 3 0. Aovember wurden au5 den Mitteln der Erwerbslosenfürsorge unterstützt: in Giehen-Stadt 109 Vollerwerbslose und 212 Zuschlag.empfänger (am 1. Oktober: 65 fcato. 112); in Diesten-Land 444 Vollerwerbslose und 703 Zulchlagrempfänger (am 1. Oktober: 199 bzw. 266); im Kreise Alsfeld: 163 Doll» erwerbslose und 271 Zusch'agsempfänger (1. Oktober: 22 bzw 40); im Kreise Lauterbach: 39 Vollerwerbslose und 59 Zuschlagsempsänger (1. OltoLcr: 0); im Kreise Schotten: 115 Vollerwerbslose und 241 Zuschlagsempfänger (1. Oktober: 29 bzw. 60).
von Karl Lentz, (Delgemälbe), „W e i
Größtes Spezialgeschäft in nur erstklassigen Spielwaren am Platze.
Große Weihnachts-Ausstellung
Der bekannte amerikanische Finanzmann und Millionär Joseph Harriman ist nach kurzer Krankheit infolge einer Lungenentzündung Alter von 69 Jahren gestorben.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Diesten, den 5. Dezember 1925.
Der Arbeitsmarkl im nördlichen Oberhessen.
Die Lage des Arbeitsmarktes im Bezirk deS Arbeitsnachweises für das nördliche Oberhessen, zu dem Stadt und Kreis Diesten und die Kreise Alsfeld, Lauterbach und Scholten gehören, hat sich in den letzten Wochen erheblich verschlechtert. Die Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft sind beendet. 3n Gewerbe und Industrie hat sich die Betriebslage infolge Abfatzmangels und Kapitalnot sehr ungünstig gestaltet. Die Braun» eisensteingruben im Kreise Alsfeld sind schon vor einigen Wochen zum Stillstand gekommen, in den Städten des Arbeitsnachweisbezirks sind mehrfach Betriebe eingeschränkt worden, womit Kurzarbeit, zum Teil sogar Arbeiterentlasfungen verknüpft mären. Infolge des Frostwetters ist auch die Bautätigkeit zum Erliegen gekommen, ebenso muhten die teilweise schon begonnenen Holzhauerarbeiten, insbe'ondere in den Vogels- bergorten, wieder eingestellt werden. Die Stadt Diesten bereitet AotstandLarbeiten vor.
von Karl Scheid (Del), S e e" von Mathilde Steg-
Der Berichterstatter des ..
Dissen, daß für das kommende Frühjahr Luft Verbindung Paris-Berlin einer Zwischenlandung in Köln geplant sei.
mager (Aquarell), sowie eine Anzahl von Radierungen und Zeichnungen. Weitere Ankäufe werden mit fortschreitendem Loseabsatz erfolgen. Deshalb wird jedermann die Beteiligung im Interesse der Künstler und im eigenen Interesse empfohlen. Die Lose sind an der Kasse und in den durch Plakate kenntlich gemachten Geschäften erhältlich. Die reichhaltige Ausstellung ist, wie nochmals hervorgehoben werden soll, Sonntags, Montags, Mittwochs und Freitags von 11 bis 1 Uhr, Sonntags auch von 3 bis 6 Uhr. Mittwochs von 3 bis 7 Uhr geöffnet. Der neu her-
Aus aller Welt.
Vie Kältewelle in der Schwei; und Schweden.
Bern, 5. Dez. (WTB. Funkspruch.) Heute herrscht im Schweizer Jura eine Kälte von 30 Grad Celsius. Die Temperatur ist während des ganzen gestrigen Tages nicht über minus 23 Grad Celsius angestiegen. — Nach Blältermeldungen aus Stockholm wurden in Schweden als niedrigste Temperatur 33 Grad Kälte festgestellt. Än der Ostsee hat sich stellenweise Eis in Stärke von 8—10 Zoll gebildet. Der schwedische Eisbrecherdienst in der Ostsee wird heute ausgenommen werden. — In O st p neusten herrschten 16 Grad Kälte.
Beim Rodeln tödlich verunglückt.
Der achtjährige Sohn des Prinzen von Löwen st ein -Wertheim-Rosenberg ist gestern beim Rodeln in der Umgegend von Wertheim tödlich verunglückt. Der junge Prinz geriet dabei auf einer steilen Straße in ein Automobil, wurde von dksem überfahren und erlitt so schwere Verletzungen, daß er kurz darauf seinen Verletzungen erlegen ist. __________
«c Ausstellungsraum ist fetzt mit elektrischer ung versehen.
•• Wohltätigkeitsbazar für den Bienenkorb. Man schreibt uns: Es sei noch einmal auf daS Fest aufmerksam gemacht, das der Alicefrauenverein heute. Samstag, den 5. d. Mts., im Hause des Desellschastsvereins zum Besten des Bienenkorbes veranstaltet. Das Programm verspricht ganz auserlesene Genüsse, die allein schon genügen mühten, um viele Besucher heranzulocken. Wenn aber das Bewußt- sein hinzulommt, dast man durch sein Erscheinen eine gute edle Sache fördert, so wird der Anreiz doppelt groß. Wöge ein guter Erfolg alle Mühe der Vorbereitungen lohnen.
•• Kirchen musikalische Feierstun- de in der hiesigen Stadtkirche. Am morgigen Sonntag, 2. Advent, abends um 8 ilfcr findet in der Stadtkirche eine kirchenmusikalische Feierstunde statt, die von der Markusge- meinde veranstaltet ist, wozu aber alle Evangelischen unserer Stadt herzlich eingeladen sind. Aähcres siehe heutige Anzeige.
*• Gin Frankfurter Oper- Gastspiel findet am nächsten Freitag abend 7 Llhr im hiesigen Stadttheater statt. Man beachte die heutige Anzeige.
Turnen, Sport und Spiel.
Kreisligalreffen D. C. Wetzlar—
D. s. B. Bietzen.
Am morgigen Sonntag findet auf dein hiesigen Waldsportplah das Kreisligatreffen B. C. Wetzlar — D. f. D. Diesten statt. Es ist wohl mit Recht als eines der wichtigsten Spiele der Saison zu bezeichnen, denn es soll endgültig dile Cntsche.dung darüber bringen, ob „Germania"-Marburg oder D. f. B. Diesten Meister des Lahnkreises wird und zur DezickSliga auf- steigt. Sollte das Spiel unentschieden ausgehen, so ist nochmals ein letztes Entscheidungsspiel zwischen „Germania"-Marburg und V. f. D. Diesten auszutragen. Die Stellung der Spihenvereine lästt sich am besten aus der untenstehenden Tabelle erkennen. 3m ganzen Lahnkreis sieht man mit Spannung und Interesse dem Spiel entgegen.
B. C. Wetzlar ist die einzige Mannschaft im Lahnkreis, die „Germania"-Marburg mit 3: 1 schlagen konnte. Die Els ist als äußerst schnell und durchschlagskrästig zu bezeichnen. Charakteristisch für sie ist ihr nie zu brechender Kampseseifer. Die V. f. B.°Els wird ihr Letztes hergeben müssen, um Sieger und Meister zu werden. Es ist möglich, daß sie.durch Einstellung mehrerer neuer- „Großen" wesentlich verstärkt wird. Will die Mannschaft das Werk des Dereinsvorstandes, des Spielausschusses und nicht zuletzt ihr eignes durch einen Sieg über den beachtenswerten Gegner krönen, dann muß sie sich freihalten von dem zersetzenden Geist der D sharmonie.
Aus alle Fülle verspricht der morgige Sonntag einen großen Kampf, dessen Leitung in die bewährten Hände des Herrn Hofmann- Wetzlar gelegt ist. Hoffentlich hat Petrus ein Einsehen, dann wird auch der erwünschte Besuch nicht fehlen, zumal aus Wetzlar und Marburg zahlreiche Interessenten erscheinen werden. Dom Platzverein sind alle Vorkehrungen getroffen, um einen einwandfreien Verlauf des Sviels sicherzustellen. Auch die Zuschauerplätze, insbesondere die Terrassen, sind vom Schnee befreit und gereinigt, so daß auch für die Zuschauer aufs beste gesorgt ist.
Alles in allem ist der morgige Sonntag als
Bornotizen
— Tageskalender für SamStag. Alice-Frauenverein, Aibtlg. Bienenkorb, ab nachm. 4 Ubr und abends 7’/t Ülhr in den Räumen des ,.Des.lischastsvereins" Wcihnachtsmartt. — Geflügel- und Vogelzuchtverein 81/# -Uhr „Pfälzer Hof' Monatsvecsammlung. — Artillerie-Verein 8' Uhr, VereinSlokal. Monatsversammlung. — Ruderklub Has.ia 81/» ülhr Bootshaus, Mitglieder-Versammlung. -- Spiel-Vereinigung 1904, C1,.. Llhr „Darmstädter Haus" Monatsversammlung. - 222er: 3 ülhr „Saalbau Sauer" ©rinne» lungdfeier an die Schlacht bei Lodz. — Gießener Radfahrer-Verein 8 Uhr. Turnhalle, Winterfest. — Bund deutscher Militäranwärter 8V« ülhr, „Stadt Lich" Monatsversammlung. — Lichtspielhaus Dahnhosstr.: „O, alte Burschenherrlichkeit". — Astoria-Lichtspicle: „ Fatty im v-Zug der Liebe. —
— Tageskalcnder für Sonntag. Sladttheater: 7 Uhr „König Nicolo" (Ende gegen 9.45 Uhr). — Mariusgemeinde: 8 Uhr Stadtkirche kirchenmufikalifche Feierstunde. — Ballspielklub 1920: 7Uhr Turnhalle Gründungsfeier. — Männer- lurnoerein: 7 Uhr „Poftkeller" Ehrung der Sieger von 1925. — Gernhardtfcher Zither- und Man- dolinenchor: 7 Uhr Katholisches Vereinshaus Gründungsfeier. — Andersen-Gedächtnisfeier: 5 Uhr nachmittags Vortragssaal der Buchhandlung Keiß- ner. — (Babelsberger Stenograohenverein: vormittags 9 Uhr Kaufmännisches Dereinshaus Dereinswettschreiben. — Bund Alter Herren der Hessischen Landesbaugewerlschule Darmstadt: vormittags 10.30 Uhr Hotel Köhler Versammlung mit Vortrag. — Palast-Lichtspiele, Kirchenplatz: „Die Sklavenkönigin". — Uebrige Lichtspielhäuser wie Samstag.
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Das Bestreben der 3n- tendanz geht dahin, auch in den Sonntagsauf- füheungen möglichst Abwechslung zu bieten, und so ist denn für den nächsten Sonntag, 6. Dez., Frank Wedekinds Schauspiel „König Ricolo" oder „So ist das Leben" angeseht worden. Das Werk bietet in seinem Prolog und seinen neun Bildern so außerordentlich viel Sehenswertes, so viel ernste, so viel heitere Szenen, daß weitesten Kreisen empfohlen werden kann, sich dieses bekannteste Werk Wedel'.nds anzu- sehen.
** Oberhefsischer Kunstverein. Der Besuch der Ausstellung „K ü n st l e r h i l f e 1925" ist an den bisherigen Ausstellungstagen ein sehr reger gewesen. Es wurden bereits mehrere Del» gemälde sowie Aquarelle, Zeichnungen und Radierungen angekauft. Von ersteren erwarb die Pro- oinz Oberhefsen Ernst Eimers: Groß-Eichen, die Stadt Gießen Hellmuth Mueller-Leuterts E i f e n b a h n d am m. Weitere Ankäufe auch seitens des Publikums wären im Interesse der Künstler recht zu wünschen. Auch der Loseverkauf hat einen befriedigenden Anfang gehabt, es sind mit Rücksicht hierauf bereits einzelne Ankäufe zu verlosender Ausstellungswerke vorgenommen worden; es wurden als solche erworben: „B a u e r n s ch I i t-
Aus dem hessischen Finanzaus'chutz.
Darmstadt, 4. Dez. 3m Finanzausschuß teß Land.agS wurde gestern üb:r die Anträge i.r.D Vorstellungen, die sich auf die Desol» inngsverhältnisse der Polizei» beamten beziehen, abgestimmt. Der bereits mitgeteilte Antrag Dingeldeh, der eine höhere Einstufung der Polizei- Beamten will, wurde gegen die Stimmen der Deutschen Volksvartei und der Deutschnat analen abgelehnt. Der Antrag Delp (Soz.). der eine Verminderung der Polizei und Einsparungen bezweckt, wurde ebenfalls abgelehnt und dafür ein Antrag Heinstadt (Ztr.) angenommen, der nachstehenden Wortlaut hat: „Ich beantrage, die Regierung wird ersucht, möglichst bald das Po- kize.wesen einer Lieberprüfung nach Zahl und Form des Ausbaues zu unterziehen, um festzustellen, ob und wieweit durch Zusammenfassung der Kräfte und Vereinfachung der Verwaltung s:ch ®-n» sparungen an persönlichen und sachlichen Ausgaben machen lassen, um dem Landtag hierüber Vorlage zu machen."
Ferner wurde ein sozialdemolratischer Antrag angenommen, worin die Regierung ersucht w.rd. gleichzeitig mit der Reorganisation der Polizei, spätestens aber mit einer neuen allgemeinen Revision der Gehälter der Staatsbeamten einen neuen Desoldungsplan für die Po- lizeibeamten (einschließlich der Gendarmerie- und Strafanstallsbeamten) vorzulegen. Falls die Reichsregierung nicht rechtzeitig zu diesem Schritte zu bewegen ist, sollen spätestens bis zu dem mit dem 1. April 1926 in Aussicht stehenden Außerkrafttreten des DesoldungssperrgeseheS die Gänber von sich aus eine neue Desoldungsord- nung aufstellen.
Außerdem wurde noch folgender Antrag Heinstadt (Ztr.) angenommen: „Die Regierung wird ersucht, dem Landtag mit Beschleunigung einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die -Unfallfütlorge der Polizeibeamten, Gendarmen und Strafanstaltsaufsichtsbeamten einheitlich regelt." Die übrigen Anträge und Vorstellungen wurden für erledigt erklärt; damit haben die Regierungsparteien die Forderungen der Polizeibeamten abgelehnt.
Der parlamentarische Theaterausschuß hat sich jetzt konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde Abg. Dingeldeh und zum stellvertretenden Vovsihenden Abg. Dr. Büchner gewählt.
In dem mittelfränkischen Dorfe Alesheim ist ein Knabe, der anscheinend von einem tollwütigen Tier gebissen worden ist, gestorben. Bei Raufereien mit seinen Mitschülern hatte er selbst andere Kinder gebissen, die unter Tollwutverdacht in das städtische Krankenhaus von Nürnberg ein« geliefert wurden.
Zwei Kinder erstickt.
In S t olp (Pommern) hatte eine Arbeitersehefrau ihre drei Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu vier 3abten in der Wohnung allein gera ten. Als die Mutter vom Ausgang zurückkehrte, waren zwei Kinder durch Rauch erstickt; das dritte wurde dem Kra?ikenhause überwiesen.
Dergwerksunglück In Rordamerua.
In der Hauptstrecke des der Fairview- Minengesellschaft gehörenden Dergrerk in Boulder (Colorado) ist ein Grubenbra.id aungebrochen, durch den 40 Bergleute in dem brennenden Bergwerk eingeschlos- s e n sind. Sechs Rettungsabteilungen sind nach
Starker Rebel in England.
Der Eisenbahnverkehr und die Sch'.fsahrt sind vollständig lahmgelegt worden durch schweren Rebel, der über ganz England, der Rordsee und dem Kanal lagert In London wurden dadurch zahlreiche Omnibus- und andere DerkehrSunsälle hervorgerufen.
Sensationeller Versicherungsbetrug.
Die Münchener Polizeidireltion deckte einen in der Kriminalgeschichte selten dastehenden Fall von Versicherungsbetrug auf. Der in Sporlkreisen bekannte Slifahrer Kaufmann Theodor Ernst Porte, ein geborener Elsässer, der in Ressel» toang im Allgäu ansässig war, hat einen Absturz mit rötlichem Ausgang in den Bergen nach seiner Teilnahme an den Sommer- Skirennen in Gossensaß erdichtet um sich in den Besitz von Versicherungssummen in Höhe von 120 003 Mark zu setzen. Ein: Rettungs» efpedition ging damals auf die Suche und man nahm an, daß Porte in eine DletschSpalte gestürzt und die Bergung seiner Leiche unmöglich fei Frau Porte erhielt daraufhin von einer Versicherungsgesellschaft eine Summe ven 15 030 Mark ausbezahlt. Rachdem die Polizei in München von dem Abschluß der Versicherung Kenntnis erhalten hatte, leitete sie weitere Erhebungen in dieser Angelegenheit ein, die nunmehr zur Verhaftung von Frau Porte führten. Diese gestand b:i der polizollichen Vernehmung, daß ihr Mann den Unfall erdichtet hat und daß er sich jetzt im Elsaß aufhalte. Don der Polizei wurde sestgestollt, daß Porte bereits fünf Sage nach seinem Tode in einer Ortschaft bei Metz
ConntanSdienst d.Äerzte n.-illvotb-ken am 6.12.25 Frau Dr. Marx. Dr. Wolf. Pettkanavoideke. llalrnaritt: Dr Kvckerbeck. ^ranfMirter Str.
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Bekanntmachung.
Betr.: Vergnügungssteuer.
Es liegt Veranlassung vor, auf die Einhaltung des § 4 der Ortssatzung über die Erhebung der Vergnügungssteuer vom 18. Januar 1924 hinzuweiscn, wonach jede steuerpflichtige Veranstaltung wie Tanz, Konzerte, Vorträge, Theater- Vorstellungen usw. mindestens ein bis zwei Tage vor der Veranstalt^ung bei der Bergnügungssteuerstelle (Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 13) anzumelden ist. Zn dieser Anmeldung ist neben dem veranstaltenden Verein usw. auch der Inhaber des Lokals verpflichtet. Letztererdarferstdann dieAb- Haltung einer steuerpflichtigen Veranstaltung z u 1 a s s e n, nachdem ihm die v o n der Steuerstelle ausgestellte Anmeldebeschei nig ung vorgelegt worden ist, auch haftetet n c b en dem Veranstalter für den Eingang der Steuer., Für versäumte Anmeldungen wird nach § 14 der erwähnten OrtSsatzung ein Zuschlag von 25 Prozent erhoben, für Steuerhinterziehungen werde ich die nach § 25 arge- drohte Geldstrafe anwenden. 11-103B
Gießen, den 28. November 1925. Der Oberbürgermeister: Kelle r.
Bekanntmachung.
3m Laufe des Jahres wurden wiederholt Reu- und Umbauten begonnen, ohne daßvorherdiebaupoii^eilicheGenehmigung erwirkt wurde. Ein solches Vorgehen liegt nicht im Interesse einer geregelten Durchführung der Bauarbeiten und fördert mehr oder weniger die Verschandelung des Siädtebildes. Außerdem machen stch nach der bestehenden Allgemeinen Bau- Ordnung Bauherr, Bauleiter und linier» nehmet strafbar.
Ich richte an alle interessierten Kreise der Bürgerschaft das dringende Ersuchen, bei Aussührung von Bauvorhaben, auch bei Erweiterung bereits genehmigter und in der Aussührung begriffener Bauten, für die Folge die Baugenehmigung stets rechtjeitig einzuholen. Bei Ausführungen ohne Genehmigung werde ich künftig Strafanzeige erheben, die begonnenen Arbeiten einstellen lasten und, wenn notwendig, die Riederlegung der bereits er- folgten Aufbauten veranlassen.
Gießen, den 1. Dezember 1925.
Der Oberbürgermeister.
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Bekanntmachung.
Die Rutzung der Jagd in dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Gemeinde Roßbach (Kreis Biedenlopf), bestehend aus 1 Bezirk soll am 18. Dezember ö. I., vormittags 11 Llhr. auf dem Rathaus der Gemeinde Roßbach öffentlich auf die Dauer von 6 Jahren beginnend mit dem 1. Februar 1926 verpachtet werden.
Gemäß § 21 der Iagdordnung vorn 15. Juli 1907 (®. S. S. 207) bringe ich dies mit dem Bemerlen zur öffentlichen Kenntnis, daß die in Aussicht genom» menenPachtbedingungen vorn 4. Dezember d. Is. ab zwei Wochen lang auf meinem Dienstzimmer öffentlich ausliegen, und daß während dieser Zeit jeder Iagdgenoste fowohl gegen die Art ter Verpachtung als auch gegen die Pachtbedingungen Einspruch beim Kreisausjchuß in Weden- köpf erheben kann.
Roßbach, den 2. Dezember 1925.
Der Iagdvorstehec: Wagner. 11471D
Sngemeumhulc
Technikum Altenburg-Th
STAATSKOMMISSAR
Maid-.incnbau-Autontobiib.-.u.Elcktroied’.aik : . V-'pfl rr Stud Ca*"' - - • . :h
Eberverkaus.
Ein gut genährter abgängiger Zuchteber soll durch schriftliches Angebot verlauft werden. Angebote mit bezüglicher Aufschrift sind bis zum 9. d. M-, nachmittags 5 Llhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen.
Leihgestern, den 1. Dezember 1925.
Bürgermeisterei. 11360V
MiWkUWU Wegen Sterbefall versteigere ich Donnerstag, lÜ.Tczcmber 1925. norm. 11 Uhr, 5U NeinharbSdain:
Ein Pferd, Oldenburger, 4jäf)rig, ein- und zweispännig gefahren, sowie eine Vogelsberger Kuh und drei
Rinder. <»775
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von Sonntag, 6. Dez., bis Weihnachten täglich von 8 Uhr vorm. bis 7 Uhr abends, Sonntags von 11 bis 6 Uhr geöffnet.
KüMieu.WMlki!, In- und ousläüö. Sing- ntiö ZlewWI, wetze fflünle. olle Urten Sliöjmstetiü1, Wge, Iltenfllien ft gcucrcnno! U. ECöelfUtttt. Eintritt fielt OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
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Georg GümMein, Neuen Baue 5
i' Uma.'bet ur.g, Enger- u. Weito'treiben


