Ausgabe 
5.11.1925
 
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gelöst hatte, zusammen und wies hin auf die

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Turnen, Sport und Spiel.

Dereinswetturnen des Männer-Turnvereins Giehen.

Der Männerturnvcrein Gießen hielt i«r Sonntag sein diesjähriges Vereinswett- : i r n e n ab. Um 8 Uhr morgens traten unter der Leitung des Oberturnwartes R. Paul 144 Turner iTb Turnerinnen zum friedlichen Wettkampf an.

I) ebenen Weilen erschallen lassen konnte; er war cd auch gewesen, der am Sonntagfrüh vom Turm her Stadtkirche herab dtzn müden Schläfern ein frohes Grützen sandte. Pfarrer B e ck e r , der Leiter des Wartburgvereins, begrützte die Ver­sammelten und wies auf den Doppelklang des Abends hin: Evangelium und Vaterland. Vach

[»eben des deutschen j

ibteilungcn:

Turner: Ehrensleg: Ludwig Malkomesius 181 infte; 1. Preis Willi Strauch 172, 2. Rudolf "purf 170, 3. Fritz Stein 165, 4. Hans Kögel 135 P.

Jugendturnen: 1. Kurt Kohlhase 188, . Werner Krause 179, 3. Heinrich Mosbach 168, . Erich Seyb 167, 5. Heinrich Jammert 157 Punkte.

Schüler (Oberstufe): 1. Heinrich Seipp i) Friedrich Schütz 121, 2. Karl Geller 119, 3. Otto uidenstruth 117, 4. Hans Bürck und Erich Ploch 16, 5. Ludwig Vetter 114 Punkte.

Schüler (Unterstufe): 1. Hermann Haffel- cd) und Willi Paulus 132, 2. Ernst Lippert 124, !. Ludwig Conrad 121, 4. Hermann Falk 120, >. Willi Jakob 118 Punkte.

Turnerinnen: Ehrensieg Paula Hofmann

P 1. Preis Charlotte Amend 189 P., 2. Tilly i ipad) 184 P., 3. Ria Schwan 179 P., 4. Anni 5d)ön 178 P., 5. Elfe Klemmraih 173 P.

Jugendturnerinnen: 1. Els e Bickel- baupt 180 P., 2. Erna Althaus 179 P., 3. Martha 3tifertf) 167 P., 4. Elisabeth Blum und Elisabeth Äingmer 161 P.. 5. Gretel Lang 159.

Schülerinnen: 1. Dtti Balke 107 P., 2. Erna Bramm 105 P., 3. Marie Weiß 101 P., 4. Gretel Blumschein und 2lnna Conrad 96 P., 's. 2lnna(iese Heß 95 P.

Bis zur Mittagsstunde herrschte in der Turnhalle * und auf den Turnplätzen ein frisch-fröhliches Leben.

Oie gebotenen Leistungen waren durchweg gut und legten Zeugnis ab von der emsigen Arbeit Der ein» [einen Turnwarte und Obmänner. Es folgen nach- inhenb die ersten fünf Preisträger der einzelnen

klarsten Köpfe der Gegenwart und ein Meister der deutschen Sprache. Seine Arbeiten übet! Hölderlin haben viel zur Entdeckung des lange Unbekannten beigetragen.

Markus-Gemeinde Man schreibt uns: Wie im vergangenen Jahre, haben auch jetzt wieder di« Mitglieder des Frauenvereins der Markusgemeinde in monatelanger Arbeit gerüstet für einen Verkaufstag, der am nächsten Sonntag (siehe heutige Anzeige) in der Turn­halle stattfindet. Der Erlös dieses Verkaufes ist für die Weihnachtsbescherung der Markus- Gemeinde bestimmt. Es wird eine sehr große Auswahl von schönen praktischen Handarbeiten geboten, welche in der Turnhalle von vormittags 11 Uhr an zur Besichtigung ausliegen. Am Vachmittag 2 Uhr schließt sich eine Gemeinde­feier an, in deren Mittelpunkt ein LichtbUder- Bortrag steht überEvangelischer Frauendienst in Brasilien". Der Vortragende. Pfr. Blied- a e r - Wittenberg, ist selbst lange Zeit in Süd­amerika gewesen und leitet heute das Katba- rinenftiff in Wittenberg, welches evangelische Schwestern für den Auslanddienst ausbildet. Die Bedeutung dieser deutschen evangelischen Au s- landsarbeit ist ja gerade bei der großen Tagung des Gustav-Adolf-Dereins besonders her­vorgetreten. Der Besuch der Gemeindefeier, die hauptsächlich für die Erwachsenen bestimmt ist. bietet somit viel Schönes und Interessantes.

85. G e b u r t 9 t a a feierte hier der Zigarrenmacher Friedrich Muyl in der Firma S. Bock & Co., 0. m. b. H. Das hochbetagte Geburtstagskind ist der qlteste Zigarrenarbeiter des Deut­schen Reiches und erfreut sich noch voller kör­perlicher und geistiger Frische.

** Sicherung der Telegraphen­anlagen beim Baumfällen. In der Zeit des Baumfällens werden an den Straßen und im den Ortschaften die Reichs-Telegraphen- und -Fernsprechleitungen durch umstürzende Bäume ober durch herabfallend« Aeste häufig beschädigt; weil die Personen, denen das Baumfällen ob­liegt, in der Regel die zur Sicherung der Tele- graphenanlaaen gegen Beschädigungen erforder­lichen Vorkehrungen überhaupt nicht oder in un­genügendem Matz« treffen und es unterlassen, oon den bevorstehenden Arbeiten der nächsten Postanstalt rechtzeitig Mitteilung zu machen. Da auch fahrlässige Beschädigungen der Telegraphen­anlagen im § 318 des Reichs-Strafgesetzbuches mit Strafe bedroht sind, wird den Baumbesitzern einvfohlen, di« nächste Postanstalt von der bevor- steyenden Baumsällung so zeitig zu benachrichti- gcn, daß eintretendenfalls die Entsendung eines Beamten zur Sicherung der Leitungen veranlaßt löerden kann.

" Wartburgverein. In kleinem Kreis, her das Bild einer zusammengehörigen Familie bot, sand das diesjährige Stiftungsfest des evan­gelischen Wartburgvereins am Abend des Re­formationsfestes, dem 1. Rovember, im Markus- aal statt. Unter der tüchtigen Arbeit namentlich von Herrn Schaub jun. war der Posaunenchor fo geschult worden, daß er mehrmals feine er-

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ihm sprach Wilhelm Rachtig all und richtete F einen beachtlichen Appell an die Jugend, im r (jefunben frischen Sinn der Jugendbewegung wie-

isl sich tuiebtr In her zur Ratur zurückzukehren. Es folgte ein Ser von liefern i?' kleines BühnenstückO Straßburg, o Strahburg", ms zeugende, in ber hie Geschichte eines Fremdenlegionärs darstellend, es von her Merk«' r uon den jugendlichen Spielern gut wiedergegeben, fffem seelischen W- jub darauf die Ehrung der im Krieg gefallenen ^chj ben vollsten ? Bartbürger unter PosanenbegleitungIch halt' ibezu ein Erlebnis' einen Kameraden". Rach einem gemeinsamen . jjö| imjeres Volker (5erang faßte Pfarrer Hertel im Schlußwort nochmals die Gedanken, die der Abend aus-

** Grund st ücksverpachtungen der Stadt G'ietzen finden am Montag und Dienstag nächster Woche statt. Man beachte die heutige Bekanntmachung.

" Der ä l t e st e deutsche Zigarren- cirbciter ein Gießener Mitbürger. Den

. Lbwcmdlung, die die Jugendbewegung dem be-

UltOUfÖCtWng? kannten Spruch gegeben hat: Man mutz für j-a sein'erland leben, d. h. opfern und dienen

ic* , . lönnen in wahrhaft christlichem Sinn. Ein Marsch-

zministerium hot Vf?. schloß den wohlgelungenen Abend ab. (en gerichteten Demp Auftrieb auf dem heutigen

n Fällen ber frankfurter Schlachtviehmarkt: Ein

,. Mlprüch.' lz. D. in; >^hse, 8 Färsen und Kühe, 935 Kälber, 1042

2 15,27,34,52).in Schafe. 643 Schweine. t nicht nur des 4 Eigentümers vbtt- ' von bestimmendem - .«Ss «12®; >n weite orteiie i « twtt»

sie

Volkstümlicher Dreifampf: Tur­ner: 1. Ludwig Malkomesius 55 P., 2. Fritz Stein 48 P., 3. Vudolf Höck und Rudolf Spuck 44 P., 4. Willi Strauch 41 P.

Jugendturner. 1. Erich Seijb 57 P., 2. Kurt Kohlhase 56 P., 3. Heinrich Zammert 54 P., 4. Werner Krause 52 P., 5. Hernmnn Stein 50 P.

Turnerinnen: 1. Tilly Espach 60 P., 2. Charlotte Amend 56 P., 3. Paula Hofmann 50 P,. 4. E. Krüger 46 P., 5. Anni Schön 44 P.

Um die Bezirksmeisterschast in Hessen-Hannover.

tz. Das MeisterschaftsgebäuLe der K a s s e le r Kurhessen ist unterminiert. Sie verloren am Sonntag auf eigenem Platz 2:3. Der große siegreiche Gegner waren die Fulder Bo­russen, die stets der größte Gegner des Alt­meisters waren. Von den drei Toren schoß zwei der Ersatzmann Lange, während sein Ver­einskamerad, Toni Enders, früher Borussias und Fuldas bester Spielet, eine Rull war Run führt Sport Kassel mit einem Punkt, aber mit einem Spiel mehr. Es ist also noch nicht aller Tage Abend. Fulda's Sieg kommt zu spät. Die Elf hatte zeitweise die Meisterschaft ver­gessen und den zweiten Platz, um den im W. S. V. in einerPokalrunde der Zweiten" gekämpft wird.

Das zweite Kasseler Spiel Sport gegen Gießen 1 900 nahm mit 7:0 für Sport einen etwas über Erwarten hohen Ausgang. Auch hier kommt das Engagement Römhilds. Offenbach, als Trainer für Gießen zu spät, wenn auch 1900 noch auf die zwei Punkte aus dem gegen D. f. D. Marburg gewonnenen Spiel hofft. (Richtspielberechkigung des Ausländers Löwen­berg! Denn auch hier siegte wieder der grüne Tisch über den grünen Rasen. Und Löwenbergs Leistung war doch wirklich nicht danach, daß durch ihn das Spiel gewonnen wurde. Man sollte grundsätzlich die Spielfeldleistung gelten lassen. Vom gleichen Gesichtspunkte aus ist der Technische Dezirksausschutz zu loben, daß er die Svielfeld- refultate Göttingen 05Borussia Fulda 2: 1 und Sport Kassel gegen Wetzlarer F. C. 05 1:1 be­stehen ließ. In ersterem Falle wäre Fulda besser gewesen, wenn die Linien mehr gerade gezogen waren, im zweiten, wenn Wetzlar 100 Sekunden früher auf dem Platz war. Alles Gründe, die an den Haaren herbeigezogen waren und die die Antragsteller eigentlich mit 150 Mk. Protest­gebühr hätten bezahlen sollen.)

S.Vg. Münde nS.Vg. Göttingen 0:3, ein programmätziges Resultat. Das Spiel am kommenden Sonntag MündenWetzlar hatte er­höhte Bedeutung als Kampf um den drittletzten Platz, und die jetzt noch durch Lohse (früher V. f. B. Leipzig) verstärkten Göttinger werden in Gießen zeigen, was sie können.

Das grobe Berliner Herbst- turnier.

Die Ergebnisse des zweiten Tages.

Eignungsprüfung für Reitpferde (Neulingsklaffe), leichte Pferde: 1 Tattersall Beer- mannsManus". 2. Frau Dr. BonersNelly". 3. Krauses2lpache", 4. WeigandsJurry". Mittlere Pferde: 1. Stall WestensCherubin". 2. WagnersKlingfor". CohnitzBobraja" und Frl. Dcmtz'Falk". 3. Major, von LoewenichsBe­weis", Pom. StallsNotanoa" und Major Seu- nigsSarah", 4. LeidloffsSieglinde". Schwere Pferde: 1. TiedkesJnvictus", Baronin o. Kay- ferlingksHorrido" und Baronin Oppenheims Colomba", 2. Pomm. StallsNotanda", 3. Ge­stüt VadenbergesGeneral", 4. Graf v. Scherr' Thoß'Andalusia".

Tandems (Eignungsprüfung für Gespanne)" Kleine Pferde: 1. GottschalksBoy^' undWilja", 2. Frhr. v. d. BorchsNeger" undHolstein", 3. HinfchsArzanda" undArvonda". Große Pferde: 1. Müller-AlbertsBambus" unbGar­denie", 2. Reit- und Fahrschule Elmshorns Pampa" undHolfat", 3. Baron v. d. Deckens Queen Mary" undBeatrice", 4. Gottschalks Darling" undMary".

Preis vom Erlenhof. Große Reit­prüfung für Reitpferde: 1. Tattersall BeermannsImperator V", HirfchsGimpel" und Prinz Friedrich Sigismund von PreußensChri­stoph II.", 2. v. Pados'Bcmdi", 3. Frhr. v. Lan­gensGoliath", Tattersall BeermannsAdmiral Scheer" und ZieglersOleand".

Große Gebrauchsprüfung. (Lielfeitig- teisprüfung): 1. SeersKirche", 2. v. Nemeths Babolna", 3. Prinz Friedrich Sigismund von PreußensJurist". 4. Graf von AlmasfysDan- ger", 5. VolksTell", 6. v. Nostiz-Wallwitz'Lieb­ling".

Sportspiegel.

Die mitteldeutsche Dereins- Meisterschaft in der Leichtathletik hat der Verein für Bewegungsspiele Jena mit 300 Punkten für das Jahr 1925 gewonnen. Es folgen Marathon Leipzig 280, Dresdner S. E. 280, D. f. L. Halle 252, Marathon Erfurt 234 Punkte.

Der im Jahre 1912 von dem Rlagdeburgev Otto Fahr ausgestellte 200-Meter-R ü ck e n - Weltrekord im Schwimmen von 2:48 wurde nunmehr von dem Deutsch-Amerikaner Krüger in Cleveland (Ohio) auf 2:43 ver­bessert.

Strafkammer Gießen.

Gießen, 3. Rov. In der Rächt vom 23. auf den 24. Juli 1920 war in die hiesige Heil­and Pflegeanstalt eingebrochen und verschiedene Anzüge, äleberzieher. Schuhe usw. gestohlen wor­den. Die Ermittlungen nach den Tätern waren zunächst erfolglos. Längere Zeit späte:- gestand der damals in der genannten Anstalt befindliche bekannte Ein- und Ausbrecher I a t. Schmitt von Zotzenbach einem Wärter, er habe mit einem gewissen Meidhof und einem ihm nicht be­kannten Dritten jenen Einbruch begangen. Meid- Hos gab ebenfalls seine Beteiligung zu und be­zeichnete als weiteren Mittäter den Arbeiter M. H e i n i n g e r von Aschaffenburg. Das Schöffen­gericht verurteilte am 1. Juli 1925 den Hei­ni n g e r wegen Rückfalldiebstahls zu einem Jahr Gefängnis. In der heutigen Be­rus ungsverhandlung bestritt Heininger nach wie vor seine Beteiligung: er behauptete, die ihn belastenden Angaben Meidhoss feien erfunden. Das Gericht vertagte die Verhandlung und ord­nete die Ladung weiterer Zeugen an.

Amtsgericht Wetzlar.

Q Wetzlar, 3. Rov. Der Metzger Willi T. früher in Wetzlar, jetzt m Hohen-Reuen-

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Lösungen usw. sind -u richten an die Schachredal'tion des .Gießener Anzeigers".

Problem Nr. 35.

Don D. Hülfen in Beelitz.

5

3

8

7

6

4

2

1

Schwarz.

8

6

5

4

3

2

l

cl e

Weih.

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt.

g h

Weih: 8 Steine Kb2, Df7, Sb7, Ba6, Bc3, Be2, Be6, Bg2. Schwarz: 4 Steine. Kc6, Lhd, Ba7, Be5.

Partie Nr. 26

Die nachfolgende interessante Partie wurde im vorigen Jahre in einem Wanderpr ei stur vier des SchachvereinsAnderssen" zu Frankfurt a. M. gespielt.

Damenbauernspiel.

Weih: Orbach.

Schwarz: Präger.

1. 62-64 1. 67-65

2. Sgl-f3 2. Lc8-g4

So pflegte der russische Meister Tschigorin das Damenvauernspiel zu verteidigen.

3. Sf3-e5 3. Lg4-h5

4. c2-c3

Wie neuere Analysen nachzuwe,sen versuchen, soll bei 4. g4, Lg6, 5. h4! zu einem siegverheißen- den Angriff führen, ob jedoch di^e Ansicht richtig ist, wird die Zukunft lehren.

4 4. f7 f6

5. Se5 - 63 5. Sb8-67

6. D61-b3 6. S67-b5

Schwarz verteidigt sich originell.

7. 863- 7. D68-c8

8. e2-e3 8. c7-e5

Hiermit versucht Schwarz das weihe Zentrum zu zertrümmern, was jedoch nicht so leicht mög­lich ist.

9. a2-a4 9. Lh5-f7

Der Bauer 65 mußte gedeckt werden, da er durch a5 verloren zu gehen drohte.

10. Sc5xb7

Dieser elegante Zug ruiniert den Damenflügel des Schwarzen.

10 10. Dc8xb7

11. a4-a5 11. LF8-66

12. a5xb6 12. c7xb6

Ob das Schlagen mit dem a-Dauern besser gewesen wäre, ist sehr schwer nachzuweisen.

13. Lfl-b5+ 13. Ke8-f8

14. Db3-34

Weiß hat entschieden einen Stellungsvorteil, doch ist es nicht so einfach, diesen in Gewinn umzusehen.

14 14. Sg8-e7

15. b2-b3

Um den Läufer gelegentlich nach a3 spielen zu können.

15 15. e5x64

16. e3x64 16. Lf7-e8

17. Lb5xe8 17. Ta8Xe8

18. 0-0

Natürlich nicht DdZ, wegen Sc6 .

18 18. L66-b8

19. Sbl-62 19. Db7 c7

20. S62-f3 20. g7-g5.

Wenn Schwarz durch diesen Zug Chancen bekäme durchzudringen, hätte Weih die Fort-

24. Kgl-g2

25.-gl!

24. h5-h4

32.

32. Lc768

41. Kg7xh8

36.

37.

38.

39.

40.

b5-a4 Lb8-c7 37-35

L68xe7

Te8xe7

Kf7xe7

Ke7-f7

Kf7-g7

25. h4xg3

26. g5-g4

27. Dc362

25.....

26. H2xg3

27. Tel -e3

Ein starker Derteidigungszug. der die weihe Königsstellung vollständig sicherstellt.

Man sieht nun, welche Wirksamkeit der Läufer auf der Diagonale ausübt.

tige Züge.

33

34. Sglxf3 35. Sf3-h4!

36. Lc5xe7 37. Te3xe7+

38. Te7xe7+ 39. Sh4-g6 +

40. S"8xh8-h 41. Kg2-f3

33. g4xf34-

34. Kf8-f7

35. Th7-h8.

29. 132x62

30. b3xa4

31. Ls3-c5!

32. T62-e2

33. f2-f3!

Hiermit kommt der bis jetzt so notwendig gebrauchte Verteidigungsspringer zu neuem Leben, und entscheidet die Partie durch ein paar wuch-

42. Kf3 - f4 auf gegeben.

Rach 42 Kg7, 43. Kf5, Kf7 44. g4! ist Schwarz verloren, da er das Eindringen des Königs entwe­der auf e6 oder g6 nicht verhindern kann

Lösung deS Problems Rr. 34 von 3. Keim. 1. Dg2, Ke5 (V.) 2. Ke7 usw. (V. a 1 64 2. Dc6+ usw. b) 1 f4 2. Dg6-|- usw. c) 1 , K66 2. D65-H usw. 6) 1....., Kf6 2. Dg7+ usw.

29.

30.

31.

Falsch wäre Dal: wegen Le7-4-:! 28. Tal -32 Haupt­sächlich um 28 Th2+ : usw. zu verhindern: viel stärker war aber hier Tacl, und auf TH2+Kg2xh2, Dk2-s-: 30. Khl und gewinnt 28..... 28. b6-b5!

Hierdurch kommt Schwarz noch einigennahen aus der prekäreir Stellung heraus, aber erhält ein exakt verloreires Endspiel.

setzung Sbl62f3 nicht gewählt, sondern sich auf andere Art gegen den drohenden Angriff vertei­digt. Durch den waghalsigen Angriffszug schwächt Schwarz nur seine eigne Konigsstellung.

21. g2g3! 21. 117-1)5

22. Lei-a3!

Ein sehr starker Zug. nachdem Schwarz den Zug 21 Se?g6 versäumt hat. Dieser Läufer macht sich nun in der Diagonale a3f8 unangenehm bemerkbar.

22 22. Dc7Xc3

23. Tfl-el 23. Th8-h7

Schlecht wäre natürlich Df3:, wegen 24. Te7:, Te7 25. Tel, Th7 26. D67 und gewinnt.

Die Narrenkappe.

(Splitter und Sparren vom Redaktionstisch.

Vielversprechend.

Reisender zum Hotelportier:Was kostet bei Ihnen ein Zimmer im Monat?"Das weih ich nicht. Da muß ich erst den Direktor fragen.Was, das wissen Sie nicht?" Rein, mein Herr, bei uns ist noch niemand länger als drei Tage geblieben."

Reklame ...

In das Nichtraucherabteil der Untergrundbahn steigt ein Herr mit brennender Zigarre.

Hier ist Nichtrau6)er!" wird ihm von verschie­denen Seiten entgegengerufen, ohne daß der Herr darauf reagiert.

Der Zugbegleiter kommt:Hier ist Nichtraucher, Herr sehen Sie nicht das Schild da?"

Darauf der Herr:Ich kann doch nicht alles tun, was da steht. Da steht ja auch: Trage Hau- tana-Büstenhalter!" (Lustige Blätter.)

Der murmelnde Sprachquell.

Kürzlich steckte ich auf dem Duisburger Bahn­hof eine Karte in den Briefkasten, dessen Schild in schöner, klarer Schrift folgendes verkündete: Leerung 10 Minuten vor Abgang eines jeden postseitig (!!) benutzten Zuges!

Bei der Duisburger Post nein Duisburger­postseitig scheint ein außerordentlich tüchtiger Sprachkünstler tätig zu sein.

dorf, hatte einen Elektro-Motor zum Preise von 140 Mk. erstanden. Da dieser Preis nicht voll gezahlt, sondern 80 Mk. ungezählt worden waren, behielt sich der Lieferant das Eigentumsrecht an dem Motor bis zur Zahlung des Restes vor. Trotzdem verkaufte T. den Motor weiter, ohne den Rest bezahlt zu haben. T. ist daher wegen älnterschlagung unter Anklage. Bei seiner kom­missarischen Vernehmung behauptet der Ange­klagte, die vorerwähnten Vorbehalte seien von dem Lieferanten nicht gemacht worden, vielmehr sei der Motor fein Eigentum gewesen. Durch die eidliche Aussage des Zeugen L. werden jedoch die Angaben des Angeklagten widerlegt. Das Urteil lautete auf 7 0 M k. Geldstrafe, im Richtbeitreibungsfalle 14 Tage Gefängnis. Wegen Hehlerei hatte sich der Arbeiter Heinrich B. von Wetzlar zu verantworten. Er hatte einen Geldbetrag von 10,60 Mk., den fein Sohn seinem Lehrmeister entwendet hatte, obwohl er davon wußte angenommen und teilweise für sich verwendet. Gegen den Angeklagten war dieserhalb durch amtsgerichtlichen Strafbefehl auf 1 Monat Gefängnis erkannt worden. Hiergegen legte er Einspruch ein. Der Angeklagte gibt Öen Sachverhalt zu und erklärt, daß er das Geld wieder erseht habe. Das Gericht ermäßigte die Strafe auf 1 Woche Gefängnis. Der Kaufmann Karl Sch. von Hagen war in Garbenheim beim Handel mit Anzugstoffen unter Mitführung eines Autos betroffen worden. Sch. führte den borgefd)tiebenen Wandergewerbe­schein mit sich, jedoch war in diesem von dem Auto nichts angeführt. Gegen die ihm durch Strafbefehl zudiktierte Geldstrafe von 20 Mark erhob Sch. Einspruch, jedoch ohne Er­folg, denn das Gericht beließ es bei ber ur­sprünglich festgesetzten Geldstrafe. Gegen den Arbeiter Heinrich Z. von Wetzlar war durch Strafbefehl des Amtsgerichts Wetzlar, weil er trotz des an ihn ergangenen Verbots den Alt­handel betrieben hatte, auf 50 Mk. Geld­strafe hilfsweise 10 Tage Haft erkannt. Auch sein Einspruch hiergegen hatte keinen Erfolg, denn das Gericht beließ es trotz de- Leugnens des Angeklagten bei der ernannten Strafe.

Rundfunk-Programm

des frankfurter TenderS.

(Aus derRadio-Amschau".)

Freitag, 6. November.

3,30 bis 4 Uf)t: Die Stunde der Jugend: Ernstes und Heiteres aus Beruf und Leben". Führung in» Berufsleben durch Mitglieder des Städt. Berufsamtes.Ein Rachmittag als Säug­lingsschwester im Säuglingsheim", Vortrag von Frl. Loewe (Für Kinder vom 13. Jahre ab.) 4,30 bis 6 ilfir: Hausfrauen-Rachmittag. Pro­gramm u. a.:Bücher für unsere Kinder", Vor­trag von Otto Metzler, Vorsitzender des Frank­furter Iugendschriftenausschusses. 6 bis 6,30 Tlhr: Die Lesestunde. Aus dem Briefwechsel zwischen Goeche und Zelter. 6,30 bis 7 Tlhr:Das TB ein« jahr 1925", Vortrag von Hermann Gutzeit. 7 bis 7,30 Ahr: Stunde des Südwestdeutschen Radio- klubs: 27. Kursvortrag, E. Becker.Detektoren- empfang II". 7,30 bis 8 HJfjr: Italienischer Sprach­unterricht. 8 bis 8,15 Üfyr: Die Besprechung. 8,30 bis 9,30 ilbr: üebertragung von Kassel. 1. Abend des Zhklus der Autoren-Abende 10 bis 11 11 br: Das Volkslied, ein Zhklus slavischer und ungarischer Volkslieder.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. ReNgionSgemeinde. GotteSd. k. d.Synagoge (Südanlage). Samstag, 7. Rovember 1925. Dorabd. 4.45, morg. 9.00. abds. 5.00 u. 5.40.

Gottesdienst der tfr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 7. Rovember 1925. Freitag abdS. 4.25, Samstag norm. 8.30, nachm. 3.30, Sabbat­ausgang 5.40. Wochengottesdienst morg. 6.45 und abds. 4.00.

Bei Neigung zum Fettansatz

raten wir, in der Apotheke30 Gramm echte Toluba-

Äetne zu tauten, die unschädliche, dabet sehr wirk­same, den Fettansatz reduzierende Stoffe enthalten.

Bestandteile auf der Packung. 3188m