und Land, kn 5. August ito, ebungen.
1 bei di? ? b-erB'^rh,.
i ?V5 £
" >hr fr •/■<.
■n dnehryii % 96H AWjlft t "?C ö«Vto?Äe ,ei,n rugefiih^ bt: , ^kersburg ÄfolU!" lr°st. Ach».
Jkfl* u*llWe Sl.k. lcn N^htdnö' wo,
*’*•%.** V* 3^”b'fts: 33 Mtn E’r ntb°n ’Ä'Ä
Miffc M die eu5^b iS ssxtä Z:«üEr ftS 2Ä3
J« btr
‘ glimmen Winters und WWt orR herunter, mjRAtfttttanMl im 1 J Gegend, loweit es die Ilen Beachtung finbtn ve'le in der „deuttchen
ThurinM äuf Seifet. ischke-Leheste bei Apo,da Porstendori bilbtkxv di, meindepgdrn unter Gfo. Mndrn etaatsiflgöer Camburger Segend bu>
-neu hegering. Die Stirn- m^ena imWeimarilchrn en wurden von allen Bf.
DanoA barf 1925 llb und kein man %t- lerhandlungen werden mit dstrale zuaunsten der bttr. et. ter .Yegering umfaftt W Worten. Nachdem Ion Nehwi/d durch Ne - rng in Thüringen te weitere «Schonung für Miete von weientlicher wenn sie nur ein Jahr
Hießen würden, wäre die führt, sie vergessen habet beim Rehwild nicht etwa ; Hasen zu vergleichen ist. chc Zurückhaltung im Ab > unter einheitlicher Füh-
Thüringen, öurchgesühri mals das lieblichste Wd. Bungen bergen, mjeber kommen, dt wäre eW ließ in Gießen Ausgabe r am grünen M M n, sondern diese m W t und energischer M ich alle wirtlichen W ihr Md haben, der M enen Schonung nicht vcr totrzcn. ' WS -Wr
b'iS *
ncll ist
«n. 2ne o mor- ter Lust WJK. und wölbt sich vor, streich « 3n- über den gW &
Mimeter.
* ,*n Don-
,ert findet
7 Uhr. L «alrfJJJ , >>sß 1. sibfkinufi'
^ss;-V
»««"■ w f‘f
* ÄÄ*"1
Uh***
«rem8
Kreisturnfest-AusKlang
2 pponyi
Kreismeister.
176
SW M SW
denn
743OD
Wieseck, den 4. August 1925.
ntfl eebrot. - ■ ftM taillierter
Sofa, Sessel,
Ein roei
settimmaW KfiSberö MMN MW M
so verkaufen. skurrlll luvrelswerl tzleLrLdl s
leoet
ikni
MMtottuiQ lNlrrlo nnrelsroett Ne BrtöHUe umo.-Daäetn n. ttise. men. Sduffit. 7.
Wo? lagt bte Se- au oerEaufen. Wo ? schasiS stelle de» öte- sagt bte
de» Gtest. «n». U6474
ferner Snzeig. 06484
I
unb gu Äxmfernicrung M Futters in SiM twttpcnbet.
ist ihr Eingemachtes, ein Verderben durch Schimmel oder Gärung ist ausgeschlossen, wenn Sie
Zwang". Pros Dr. (Stuf Dohna- Heidelberg .Verantwortung und Recht": am 16. Gras Albert .Macht als Windung": am 17.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sowie die zahlreichen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank.
Otto Kaiser und Kinder.
Tief erschüttert stehen wir an der Bahre unseres geliebten Freundes SiegbertJacob Wir betrauern in ihm einen Freund von edelstem Charakter und unsagbarer Herzensgüte. Nie können wir ihn vergessen. Seine ihm nahestehenden Freunde 06488
Hauptmann Dr. Kurt Hesse .Disziplin und Autorität". Gras Hermann Keyserling .G» sindung und Form", am 13. Gras Kuno von Hardenberg -OlTultc Geschmästigkeiten", Pros. Dr Richard W i l b e l m - Fmnkf urt a.Al. .Kosmische Fügung": am 19. Gras Hermann Keyserling .Schlustvortvag".
Turmuhr erbittlich Löber,
Kunst und Wissenschaft.
Schule der Weisheit la Darmstadt.
Die nächste Tagung der G e s e l I s ch a t1 für Freie Philosophie sjndet zu Darmstadt vom 13. biö 19. September statt. Zhr C'runbtbcnta tn da- F r e ib eitsproblem in der Gesamtheit seiner Aspekte Rcihensolge der Vorträge (jeweils am 11 und 5*/j Ubr): Arn 14 Gras Hermann Keyserling . Freiheit und Rvrrn", Pros. Dr. HanS Driesch .Logik und Metaphysik der Freiheitsprobleme": am 15. Dr. Georg Groddeck- Vaden-Daden .Dchi.lsal und
Setreide- mäher gebraucht, gut repariert und neu gestrichen, noch günstig abzugeben. 7418D
H. K. Fuhr, or Lieh *w
Landw. Maschinen Telephon 58.
Nachruf!
Allzufrüh, infolge einer tückischen Krankheit ist uns unser Juniorchef und Mitarbeiter
Herr Siegbert Jacob
am Montag, den 3. August durch den Tod entrissen worden.
Wir verlieren in ihm einen achtbaren Vorgesetzten und treuen Berater und werden dem Entschlafenen ein treues Gedächtnis bewahren.
Gießen, den 4. August 1925. 7421D
Die Angestellten der Finna Sigmund Jacob.
1. SiegerFritz Rommel. Mio. Saarbrücken Punkte, 2. Adolf Fink, T. u. Sp. B. Marburg und Eduard Schock, To. Aschaffenburg 174 P-, 3. Willi Iffland, Tv. Hetzbach und Hans Bester, Tom. 1846 Darmstadt 172 P., 4. Josef Christ- mann, Id. Limburg 171 P.. 5. Wilhelm Fischer, In. Ober-Ramstadt 169 P., 6. Heinrich Bäckstiegel, In. Mühlhofen und Karl Schwinn, Tgm. 1846
geisterung auS den für unÄ leidenden Gebiets- teilen bet und hn unbesetzten Deutschland weiter- wirken!
Ausklang.
Der letzte Tag des 32 Mittelrbeinischen KreiSturnsesfeS ftanb tm Zeichen cined grosten Volksfestes Roch einmal waren Hefige Men- fchenmafien hfnaufgeptlgert und drängten ftd> in dichten Scharen in der Halle und auf dem Play. In den Abendstunden erreichte die De- sucherzahl ihren Höhepunkt für den Dag. als daS Feuerwerk abgebrannt werden sollte. Wundervolle Lichtgarben stiegen auf. Feuerräder drehten sich in tollen Wirbel und -um Schlust beleuchtete ein blendend wcistes Licht die unübersehbare Lchar der Schaulustigen, die sich aus dem Stadion drängten Leidet beeinträchtigte ein gerade um die Zeit bet Vorführung niedergehender Regenschauer um ein weniges den Genuh. da viele Menschen durch daS dichte Gewühl nach den Zelten drängten. Dort war noch bis in die späten Rachtstunden hinein Musik und Heiterkeit lebendig, und so fchlost der Tag. wie eS bei einem richtigen Volksfest nicht belfer fein kann.
Oiestener Wochenmarktpreise.
am 4. August 1925 (Händlerpreise).
Es kosteten auf dem heutigen Wvchenmarkt Butter 200 biS 210. Matte 30. Käse 65, Wirsing 25 Weistkraut 25, Rotkraut 30, gelbe Rüben 30. rote Rüben 20. Spinat 40. Römischkohl 15, Bohnen 25. Erbsen 30. Mischgemüse 15, Tomaten 35. Zwiebeln 20, Pilze 50, Kartoffeln 8. Frühäpfel 20 bis 50. Fattäpsel 8. Birnen 45 bis 60, Heidelbeeren 50. Stachelbeeren 30. Himbeeren 60, Pflaumen 50. Pfirsische 130, Mirabellen 60. Reineclauden 60, Honig 40. junge Hahnen ICK). Suppenhühner 120 Pf. das Pfund. Eier 14 bi« 15 Blumenkohl 10 bis 100. Salat 5 bi« 10, Salatgurken 20 bi« 50. Einmachgurken 3 bis 6. Ober-Kohtrabi 15, Rettich 15 bl« 20 Ps. daS Stück, Radieschen Bd. 20 Pf.
de« Bahnhofsgebäude« mahnte un-
6 um Abschied! Obermusikmeister
dem sie eben noch für seine und seiner
Große Strafkammer Gießen.
G ie st en. 29. Juli. Die große Abtreibungs- fache gegen die Eheleute H. Sch. aus Diesten erlebt# in dec Berufungsinstanz eine wenn auch teilweise. Auferstehung. Die Eheleute Sch. selbst sowie mehrere andere Verurteilte erstrebten Fret- sprechung oder Herabsetzung der Strafe. Die zweitägige Verhandlung vom 21. und 22. Juli ergab im großen und ganzen dasselbe Bild wie vor dem Schöffengericht. Rur nahm in einigen FÄlen das Gericht nur Abtreibungsversuch an, da e« den Beweis für da« vollendete Verbrechen nicht als erbracht ansah Ein grober Teil der in erster Instanz verurteilten Frauen und Mädchen wurde in der Berufungsverhandlung als Zeugen vernommen. Das Gericht vertagte nach Schlust der Beweisaufnahme die Urteilsverkündung aus den 29. Juli. Das heute verkündete Urteil lautete: Der Ehemann H. Sch. wird zu 6 Jahren 2 Monaten Zuchthaus und seine Ehefrau zu32ahren2kMo- naten Zuchthaus verurteilt! je 1 2ahr 2 Monate Llntersuchungshast wurden angerechnet: drei Frauen und ein Fräulein erhalten wegen Versuchs der Abtreibung je 4 Monate Gefängnis. der Ehemann der einen Frau wegen Beihilfe hierzu 1 Monat und eine weitere Frau wegen Beihilfe in drei Fällen 4 Monate Gefängnis. Außerdem werden den Eheleuten Sch. die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 und 3 Jahren aberkannt. Eine Sache muhte abgetrennt werden und wird später verhandelt.
Rundfunk-Programm
deS frankfurter Lenders.
(AuS der.Radio-Umschau".)
Mittwoch, 5. 'August:
4 Uhr: Wetterbericht der Giestener Wetterdienst- stelle. Wirlschaftsmetdunaen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 4.25 Uhr: Wirtschaftsmelbnngen. 4.30 bte 6 Uhr: Nachnnttagskonzert dec. Hausorchestere. Opern der deutschen Romantik. 6 Uhr: Wirtschafte- meldunaen. 6—7 Uhr: ftinöerftunbc: 9. Sagen- nachmittag, oeanftaltet von Herrn Rektor Sl. Webrhan. — Mitwirkung: Das Hausorchester. 7 Uhr: Wlrtfchaftsmetdungen. 7—7.30 Uhr. Vortrag des Städtischen (Banen- und Friedhofamter- „Vogelschutz im Sommer". 8—8.15 Uhr: Wanderratschläge des launusklubs. 8.30 Uhr Die 3n- dianerseele in der Kunst. Anschliestend Nachrichten dienst, Wettermeldung, Sportfunkdienst.
Donnerstag, 6. August:
12 Uhr: Nachrichtendienst. 3 Uhr Wirtschafts- Meldungen. 4 Uhr: Wetterbericht der (tziestener Wetterdienststelle. Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 4.30—6 Uhr: Nachmit!agskon;ert des Hausorchesters: Schlager. 6 Uhr: Wirtschafts Meldungen. 6—6.30 Uhr: Die Lesestunde . (Nus fernen Ländern): Aus dem Buch: „Unter In- bianern Südamerikas", non Prof. Dr. Max Schmidt-Berlin. 6.30—7 Uhr: Ucbertragung non Kassel: Vortrag des Herrn Redakteurs Arthur Ruppert: „Jüngste rheinische Dichtung" (nachge- holt). 7 Uhr: Wirtschaftsmelditnaen. 7—7.30 Uhr: Stunde des Südweftdeutschen Radiokkubs: Vorlesung des Herrn Becker aus dem Kapitel: „Kurze Wellen" von Hern Prof. Dr. Efau, aus dem „Weg. weiser für die Radiotechnik" 8.30—9.30 Uhr Heber tragung von Kassel: Balladen-Abend. 9.30 Uhr Nachrichtendienst, Wettermeldung. 9.35 Uhr Die Spätankündigung: „Kaviar für das Volk' 9.45 Uhr: Sportsunkdienst. 9.56 Uhr: Drei Minuten der Hausfrau. 10—11 Uhr: Der zerbrochene Krug. Lustspiel von Heinrich von Kleist.
Frankfurt 10 Punkte, 1. Sieger,
2. Igf. Aschaffenburg 8 P. 3. Mw. Saarbrücken
6 P. 4. Tv. Herborn 4 P. 5. Tv. Homburg 2 P.
2. Turner, 40 Jahre und älter: Igde.
Geschäftliches.
Trotz der Preissteigerung auf vielen Märkten ist es der S i g u r d - Gesellschaft m. b. H in Kassel durch ihren grosten Umsatz möglich, ihre Preise weiter zu ermäßigen-. Hierdurch ist jedermann Gelegenheit geboten, gute Ware billig cinaufaufen. Für die Qualität der Sigurd-Räi'er. welche mit Torpedo-Freilausnabe mit Rücktrittbremse auSgestattet werden, bürgt die von der Sigurd-Gesellschast m. b. H. tn Kassel übernommene dreijährige Garantie. Interessenten steht der Katalog kostenlos zur Verfügung
Kapelle unermüdliche und begeisternde Mitwirkung gedankt hatten, muhte den Taktstock heben, und in langem Zuge folgten sie ihm auf den Bahnsteig unter den Klängen de« LiedeS: „Muh i denn, muh i denn zum Städlle hinaus!" und unter dem lebhaften Tücherschwenken und Heilrusen der Giehener Bevölkerung. Der
vonderzug fuhr vor und nach Gauen geordnet verteilten sich die Heimkehrer aus seine geschmückten Wagen. Die Musik nahm bet der Lokomotive Ausstellung, ebenso die offiziellen Vertreter der Festleitung, und pünktlich setzte sich die Maschine in Bewegung: war e« nun Zufall oder war es Absicht, jedenfalls ging es freudig von Wund zu Wunde, dah gerade ein Giehener Lokomotivführer die Hand am Hebel hatte und durch sorgsame, langsame Anfahrt die Minuten deS Abschiedes sich voll auSwirken lieh. Do entwickelte sich ein Bild, wie wir es vom Auszug unserer ersten Truppen vor elf Jahren in lebhafter Erinnerung haben: kaum konnten die Wagenfenster den Grühenden alle Raum geben, und in tausend Händen flatterten die weihen Tücher zum letzten Gruh, während die Musik spielte und das Rufen kein Ende nehmen wollte, bi« endlich der lange Zug auher Sicht kam. Ob Worte hinreichen, Erlebnissen Ausdruck zu geben, die vielen hüben und drüben die Tränen in die Augen treten liehen! Volkstum, Volls- gemeinschast, Vaterland, sie bilden einen wesentlichen Inhalt der Ziele der Deutschen Turner- schast, sowohl nach innen, alS auch nach außen; sie bildeten auch den Rahmen für die dreitägige turnerische Arbeit unseres KreiSfesteS, als Auftakt am Freitag und als AuSklang am Dienstag. Möge der heihe Zustrom vaterländischer Be-
Darmftodt 168 P.
Dreikampf der Männer.
(Etwa 500 Teilnehmer, 332 Sieger.)
1. Sieger Karl Hornberger, Tv. Kreuznach 71 Punkte, 2. Robert Debcr, Eintracht Wiesbaden 6a P.. 3. Robert Schank, Tv. Tiefenstein und Ernst Wendenroth, Tv. Frankfurt a. M. 1860 60 P., 4 Bruno Siegemund, Bockenheimer Tgm. Frank- furt und Georg Eckert, Tgm. Sprendlingen 59 P., 5. Willi Eidenmüller, Tv. Offenbach a. M., und Andreas Jäger, Spvg. Weiskirchen b. Offenbach 56 P., 6. Richard Naumann, Tvg. Merchweiler, Karl Hartwig, Bockenheimer Tgm. Frankfurt, Adolf Groh. Tv. Bechtheim und Heinrich Eppard, I. u. Spv. Mainz 55 P. usw.
Dereinswetturnen
(Tluftcrrlegen.)
Bon den 237 gemeldeten Dereinsriegen im Män- nerturnen waren 227 zum Wettkampf angetreten. Wir geben nachfolgend nur die Namen der Riegen wieder, die mit der Note „Sehr g u t" bewertet wurden: Tbd. Wiesbaden, 38 Teilnehmer, To. Dffenbad) 36, Igde. Hanau 34, Tv. Giehen 1846 31, To. 1860 Frankfurt 31, licht. Klein-Krotzenburg 25, Tv. 1867 Mainz 20, Tgf. Neuwied 20, Tv. Ehrenbreitstein 19, Igde. Bockenheim 19, Tscht. St. Johann 19, Tv. Schaffhausen 17, Tv. Bieber- Offenbach 17, T. u. Spv. Butzbach 17, T. u. Spv. Klein-Auheim 13, Tgdc. Bürgel 13, Tv. Heller 13, Tv Vorwärts Dilmar 13, Eintracht Wiesbaden 13, Tscht. Geisenheim 13, Tgde. Bornheim 12, To. 1861 Oberursel 12, Tv. Oberstein 12, 2. Bez Rhein-Nahe- ®au 12, To. 1869 Kreuznach 12, Tgde. Oberlahn- stein 12, T. u. Spv. Hanau 12, Tgde. Weilbach 11, To. Anspach 11, D. f. L. Marburg 11, Tv. Horch- heim-Koblenz 11. Tgdc. Darmstadt 10, To. Zechen- beim 10, Tv. 1860 Hofheim (Taunus) 10, Tv. Winningen 10, Tv. Wetzlar 1847 10, Tgde. Rödelheim 10, Tv. Dersberg 10, To. Eschhofen 10, Tscht. Rambach 10. Tgde. Neunkirchen (Saar) 10, Tv. (Lriesbeim 1886 10, Tgde. Obertshausen 10, Tgde. Budenheim 10, To. Schwanheim 10, To. Herborn 10, Tv. Klingenberg 10, T. u. Spv. Marburg 10, Vllg. Tv. Bendorf 9, Mto. Kreuznach 9, T. u. Spv. Fechenheim 9. Tgdc. Rödelheim 9, Tv. Vorwärts Hosheim (Taunus) 9. To. Ginnheim 8, Tv. Oberrad 8, Mto. VSlklingen (Saar) 8. To. Germania Labach 7, Tv. Tiefenstein 6. Tv. 1860 Koblenz 9.
Neunkampf der Frauen.
(153 Teilnehmerinnen, 89 Siegerinnen.)
1. Hanny Weyer, Tbd. Wiesbaden, 175 Punkte. 2. Elisabeth Heusler, Tv. Oberrad, 166. 3. Elise
Eintracht Frankfurt 4 Punkte, 1. Sieger, Kreis- meister. 2* Tv. 48 Saarbrücken 2 Punkte.
Turnerinnen: To. 1860 Frankfurt 6 P., 1. Sieger, Kreismeister. 2. To. 1848 Saarbrücken 4 P. 3. Tv. Braubach 2 P.
Trommelball.
Turner: Tv. Malstadt 1. Sieger, Kretsmetster. Turnerinyen: Allg. Tv. Dudweiler 1. Sieger, Kreismeifter.
Schlagba11.
Tv. Frankfurt siegt gegen Tgde. Schierstein. To. Friedrichstal siegt gegen Tgde. Schierstein. Das Entscheidungsspiel fiel am Sonntagabend unter strömendem Regen. Franksurt aewann gegen Friedrichstal mit 48: 29 und wurde somit Kreismeister.
Die Saarturner ziehen heim!
-o- Die Arbeit ist getan, die Festtage sind verrauscht, aber ehe die festliche Stimmung sich wieder in der drängenden Arbeit de« Alltag« verliert, flammte sie noch einmal, allerdings auf dem Untergrund einer stillen Wehmut, zu hin- reistender Begeisterung auf. Die ©aarturncr ziehen wieder heimwärts, aber in ein Heim, das ihnen fremde Gewalt streitig machen will. Diese besondere Mischung der Gefühle hob den Abschied unserer Lurnbrüder au« dem besetzten Gebiet über den unserer anderen Turngäste hinaus und gab ihm eine Weihe, die noch lange in den Herzen aller, die auf beiden Seiten diese Stunden miterleben durften, nachzittern wird. Unter den Klängen einer schneidigen Marschmusik unserer Reichswehrkapelle mit Obermusikmeister Löber an der Spitze, zogen sie zwischen 8 und 9 Uhr vormittags durch die Innenstadt den SelterSweg hinaus nach dem Bahnhof: dawar ein Gkühen und ein Rufen hin und her, ein Winken und ein Blumenwerfen, ein Huldigen und ein Danken! Auf dem Bahnhof «Platz machten sie inmitten der in großen Scharen mitgekommenen Giehener Bürgerschaft eine kurze Rast, um letzte Aoschiedsworte mit der gastlichen Fest- stadt au tauschen. Der verdienstvolle Leiter vom geschäftsführenden Ausschuß, Georg Kling, gab in kurzen, kernigen Worten den Gefühlen des Augenblick« erhebenden Ausdruck und versicherte die Heimkehrenden, dah die deutschen Turner mit ganzer Seele hinter ihnen stehen würden im Kampfe um da« Deutschtum in der West-
Zürn Wettkampf der Aelteren.
—o— Wenn wir noch einmal mit einigen Worten auf dielen Teil der Wettkämpfe zurück- kommen, so rechtlertrgt sich btes aas lebenswich- .iaen Belangen unserer Turnvereine
Denn das tarnen der .alten Herren geht weit über Mc rein körperliche Leistung btnau«. ift Vielmehr von grober organisatorischer Be- t>cutunfl für die Turnsache überhaupt, besonders ober für den einzelnen Verein. Gewitz haben die
Turner auch ihren eigenen persönlichen .li'hftt davon, insofern al« sie sich gegen die a 11- n äbl'd) heraufkommenden Beschwerden t»e« 2lcltcr- mevfreii« die denkbar beste und einfachste Medizln vc'schrieben haben, eben die regelmäßige Leibes- iil'ung im Kreise gesunder und fröhlicher Men- >ch-»n 3&rcm Verein aber sind sie eine äuherft wertvoll.- Stühe nach innen und nach auDen. Tuvd) die eigene Beteiligung an den turnenden ikbungen gewinnen sie unstreitig tn den Augen der Jugend ein erhöhte« Ansehen und sind da- da.ch in der Lage, meist ohne aupere HMsnutlel durch innere Autorität erz'ehertsch auf den Nachwuchs einzuwirken, nicht nur auf dem -urnplatz zur Unterstützung bet meift felbjt ntxb jugenö- lichen Vorturner, sondern auch bet Wanderungen. Versammlungen. Turnfesten ufto. Dazu macht sich ihr inneres Gewicht auch für den Verein nach nutzen hin nutzbringend bemerlltch. In allen an- deren Vereinen einer Gemeinde ist ketn Mangel an älteren Männern, die Reihen der Turner dagegen werden in der Hauptsache meist durch junge Leute gebildet, die naturgemäß nicht immer da« Ansehen und die Macht entfalten können, um sich bei wichtigen, dem Allgemeinwohl dienenden Fragen zu behaupten und durchzusehen. Gewisi unterstützt man gern das Streben und die Tätigkeit der Turner im Ort; im übrigen aber betrachtet man sie als Junge Leute ohne Erfahrung, die der Sache um Der Zerstreuung und de« Vergnügens wlllen anhangen. Wie aanz ander«, wenn auch gereifte Männer dabei sind, denen die deutsche Turnsache ein Teil ihre« Lebensinhaltes und ihrer idealen Bestrebungen geworden ist! Möge darum von dem Turnen der .alten Zungen" auf unserem Kreisfest al« beste Frucht wiederum eine starke Anregung in unsere Gaue und Vereine auSgehen, nicht nur die Jugend zu gewinnen, sondern auch die Alten fest- zuhalten.
gehnkampf der Männer (Unterstufe).
(776 Teilnehmer, 474 Sieger.)
Schmidt, Tgs. Koblenz 159. 4. Luise Remy. Tgde. 1860 Neunkirchen 155. 5. Minna Höhn, Eintracht Wiesbaden 154. 6. Ella (Bennis, To. Oberstein und Käthe Arier, T. u F. El. Frcmksi>rt 153. 7. Friedcl Heeske. Tv. 1860 Frankfurt 152. 8. Dinni Diem, Tv. 1850 Fechenheim 151. 9. Gretel Weber To. Walstodt, Lolo Schiesendecker, Tgde. Darmstadt und Maria Ruth, T. u. Spv. Hanau 150. 10. Paula Franz, Tv. Oberstein, n. Scheller, To. Eckenheim und Line Theu, Tgde. Hanau 149 P. usw.
Die Kreismeisterschaftsspiele
die am Samstagnachmittag und am Sonntag zum Teil wirklich meisterhaft ausgetragen wurden, zeitigten folgende Endergebnisse:
I a u ft b a 11.
1. Turner bis 39 Jahre: LichvLuft
mark. Gin Vertreter der Saarturner führte in fester, eindrucksvoller Weise aus, dah sie nicht gekommen seien zu klagen, dah sie aber ihre Zeit aushalten würden in der sicheren Gewihheit, thr Ziel zu erreichen; wohl könne man nach Belieben Grenzen ziehen auf der Landkarte, aber nicht durch Herzen, die eines Stammes seien und In gleicher Liebe für da« eine Vaterland fllühen. Beide Ansprüchen wurden durch brauende „Gut-Heil"-Rufe bekräftigt. Doch die
Buntes Allerlei.
Der Komponist be« „Rheinischen Mädchen-" 80 Jahre alt.
Professor Paul Hoppe, der Komponist des zum Volkslied gewordenen ^Rheinischen Mädchens", begeht am 6. August seinen 80. Geburtstag. Zu Bunzlau in Schlesien geboren, ftubterte er an der Königlichen Akademie der Tonkunst zu Berlin Sologesang, Kompositionslehre und Kontrapunkt. Zuerst al« Konzertsänger, dann als Gesanglehrer tätig, wirkte er an den Musikschulen und Konservatorien tn Würzburg, Augsburg, Bonn, Stein Hagen i. Wests. Hunderte von Konzert- und Dühnensängern verdanken dem Altmeister, der vor einigen Zähren sein 50jäh- riges Lehrerjubiläum feiern konnte, ihre Ausbildung. Auch als Komponist von Männerchören und Liedern ist Hoppe bei seinem Sohne in Düsseldorf.
Die Elektrisierung der schwedischen Landwirtschaft.
3n immer steigendem Maste machen sich die Landwirte Schweden« die Hllse der Elektnzität zunutze, und Ende 1924 wurden bereits mehr als 38 Prozent des anbaufähigen Boden« mit elektrischer Energie bewirtschaftet. Wie die „Umschau" berichtet, wurden für diesen Zweck gegen 2 Prozent des schwedischen Rationalvermögens angelegt, und zwar werden die nötigen Summen derart aufgebracht, dast sich die Dauern eines Bezirkes von etwa 8 Kilometer Radius zu einer Interessengemeinschaft jufammentun. Jeder Teilnehmer zahlt für den Hektar Acker- land etwa 50 Mark ein und erhält dagegen Anteilscheine: autzerdem ist er verpflichtet, etne Anzahl Stämme für Masten und anderes Material zu liefern. Zum Bestellen des Ackers bedient man sich elektrischer Traktoren, die die landwirtschaftlichen Maschinen ziehen, und dem Traktor wird der Strom durch ein langes Kabel zugeführt Die elektrische Kraft ist vielfach infolge Der großen Wasserkräfte so billig, dah man sogar den Strom zur Erzeugung von heißem Wasser
Dr. Oetker's Einmache-Hülfe gebrauchen. Es ist das einfachste, billigste und trotzdem ausgezeichnete Verfahren.
1 Päckchen von
Dr. Oetker’s Einmachc-HUIfe genügt, um 10 Pfund eingemachte Früchte, Gelee, Marmelade, Fruchtsäfte, Gurken usw. haltbar zu machen.
Gebrauchsanweisung ist jedem Päckchen aufgedruckt.
Dr. Oetker’s Einmache- Rezepte erhalten Sie ebenso wie die beliebten Oetker-Backrezeptbücher kostenlos in den Geschäften, wenn vergriffen, umsonst und portofrei von Dr.A.Oetker, Bielefeld.


