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ThurinM äuf Seifet. ischke-Leheste bei Apo,da Porstendori bilbtkxv di, meindepgdrn unter Gfo. Mndrn etaatsiflgöer Camburger Segend bu>

-neu hegering. Die Stirn- m^ena imWeimarilchrn en wurden von allen Bf.

DanoA barf 1925 llb und kein man %t- lerhandlungen werden mit dstrale zuaunsten der bttr. et. ter .Yegering umfaftt W Worten. Nachdem Ion Nehwi/d durch Ne - rng in Thüringen te weitere «Schonung für Miete von weientlicher wenn sie nur ein Jahr

Hießen würden, wäre die führt, sie vergessen habet beim Rehwild nicht etwa ; Hasen zu vergleichen ist. chc Zurückhaltung im Ab > unter einheitlicher Füh-

Thüringen, öurchgesühri mals das lieblichste Wd. Bungen bergen, mjeber kommen, dt wäre eW ließ in Gießen Ausgabe r am grünen M M n, sondern diese m W t und energischer M ich alle wirtlichen W ihr Md haben, der M enen Schonung nicht vcr totrzcn. ' WS -Wr

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Kreisturnfest-AusKlang

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Kreismeister.

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Wieseck, den 4. August 1925.

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ferner Snzeig. 06484

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unb gu Äxmfernicrung M Futters in SiM twttpcnbet.

ist ihr Eingemachtes, ein Verderben durch Schimmel oder Gärung ist ausgeschlossen, wenn Sie

Zwang". Pros Dr. (Stuf Dohna- Heidelberg .Verantwortung und Recht": am 16. Gras Albert .Macht als Windung": am 17.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sowie die zahlreichen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege herzlichen Dank.

Otto Kaiser und Kinder.

Tief erschüttert stehen wir an der Bahre unseres geliebten Freundes SiegbertJacob Wir betrauern in ihm einen Freund von edelstem Charakter und unsagbarer Her­zensgüte. Nie können wir ihn vergessen. Seine ihm nahestehenden Freunde 06488

Hauptmann Dr. Kurt Hesse .Disziplin und Autorität". Gras Hermann Keyserling .G» sindung und Form", am 13. Gras Kuno von Hardenberg -OlTultc Geschmästigkeiten", Pros. Dr Richard W i l b e l m - Fmnkf urt a.Al. .Kosmische Fügung": am 19. Gras Hermann Keyserling .Schlustvortvag".

Turmuhr erbittlich Löber,

Kunst und Wissenschaft.

Schule der Weisheit la Darmstadt.

Die nächste Tagung der G e s e l I s ch a t1 für Freie Philosophie sjndet zu Darmstadt vom 13. biö 19. September statt. Zhr C'runbtbcnta tn da- F r e ib eitsproblem in der Gesamt­heit seiner Aspekte Rcihensolge der Vorträge (jeweils am 11 und 5*/j Ubr): Arn 14 Gras Hermann Keyserling . Freiheit und Rvrrn", Pros. Dr. HanS Driesch .Logik und Meta­physik der Freiheitsprobleme": am 15. Dr. Georg Groddeck- Vaden-Daden .Dchi.lsal und

Setreide- mäher gebraucht, gut repa­riert und neu ge­strichen, noch günstig abzugeben. 7418D

H. K. Fuhr, or Lieh *w

Landw. Maschinen Telephon 58.

Nachruf!

Allzufrüh, infolge einer tückischen Krankheit ist uns unser Juniorchef und Mitarbeiter

Herr Siegbert Jacob

am Montag, den 3. August durch den Tod ent­rissen worden.

Wir verlieren in ihm einen achtbaren Vorge­setzten und treuen Berater und werden dem Ent­schlafenen ein treues Gedächtnis bewahren.

Gießen, den 4. August 1925. 7421D

Die Angestellten der Finna Sigmund Jacob.

1. SiegerFritz Rommel. Mio. Saarbrücken Punkte, 2. Adolf Fink, T. u. Sp. B. Marburg und Eduard Schock, To. Aschaffenburg 174 P-, 3. Willi Iffland, Tv. Hetzbach und Hans Bester, Tom. 1846 Darmstadt 172 P., 4. Josef Christ- mann, Id. Limburg 171 P.. 5. Wilhelm Fischer, In. Ober-Ramstadt 169 P., 6. Heinrich Bäckstiegel, In. Mühlhofen und Karl Schwinn, Tgm. 1846

geisterung auS den für unÄ leidenden Gebiets- teilen bet und hn unbesetzten Deutschland weiter- wirken!

Ausklang.

Der letzte Tag des 32 Mittelrbeinischen KreiSturnsesfeS ftanb tm Zeichen cined grosten Volksfestes Roch einmal waren Hefige Men- fchenmafien hfnaufgeptlgert und drängten ftd> in dichten Scharen in der Halle und auf dem Play. In den Abendstunden erreichte die De- sucherzahl ihren Höhepunkt für den Dag. als daS Feuerwerk abgebrannt werden sollte. Wundervolle Lichtgarben stiegen auf. Feuerräder drehten sich in tollen Wirbel und -um Schlust beleuchtete ein blendend wcistes Licht die unüber­sehbare Lchar der Schaulustigen, die sich aus dem Stadion drängten Leidet beeinträchtigte ein gerade um die Zeit bet Vorführung niedergehen­der Regenschauer um ein weniges den Genuh. da viele Menschen durch daS dichte Gewühl nach den Zelten drängten. Dort war noch bis in die späten Rachtstunden hinein Musik und Heiter­keit lebendig, und so fchlost der Tag. wie eS bei einem richtigen Volksfest nicht belfer fein kann.

Oiestener Wochenmarktpreise.

am 4. August 1925 (Händlerpreise).

Es kosteten auf dem heutigen Wvchenmarkt Butter 200 biS 210. Matte 30. Käse 65, Wirsing 25 Weistkraut 25, Rotkraut 30, gelbe Rüben 30. rote Rüben 20. Spinat 40. Römischkohl 15, Bohnen 25. Erbsen 30. Mischgemüse 15, Tomaten 35. Zwiebeln 20, Pilze 50, Kartoffeln 8. Früh­äpfel 20 bis 50. Fattäpsel 8. Birnen 45 bis 60, Heidelbeeren 50. Stachelbeeren 30. Himbeeren 60, Pflaumen 50. Pfirsische 130, Mirabellen 60. Reineclauden 60, Honig 40. junge Hahnen ICK). Suppenhühner 120 Pf. das Pfund. Eier 14 bi« 15 Blumenkohl 10 bis 100. Salat 5 bi« 10, Salatgurken 20 bi« 50. Einmachgurken 3 bis 6. Ober-Kohtrabi 15, Rettich 15 bl« 20 Ps. daS Stück, Radieschen Bd. 20 Pf.

de« Bahnhofsgebäude« mahnte un-

6 um Abschied! Obermusikmeister

dem sie eben noch für seine und seiner

Große Strafkammer Gießen.

G ie st en. 29. Juli. Die große Abtreibungs- fache gegen die Eheleute H. Sch. aus Diesten erlebt# in dec Berufungsinstanz eine wenn auch teilweise. Auferstehung. Die Eheleute Sch. selbst sowie mehrere andere Verurteilte erstrebten Fret- sprechung oder Herabsetzung der Strafe. Die zweitägige Verhandlung vom 21. und 22. Juli ergab im großen und ganzen dasselbe Bild wie vor dem Schöffengericht. Rur nahm in einigen FÄlen das Gericht nur Abtreibungs­versuch an, da e« den Beweis für da« vollendete Verbrechen nicht als erbracht ansah Ein grober Teil der in erster Instanz verurteilten Frauen und Mädchen wurde in der Berufungsverhand­lung als Zeugen vernommen. Das Gericht ver­tagte nach Schlust der Beweisaufnahme die Urteilsverkündung aus den 29. Juli. Das heute verkündete Urteil lautete: Der Ehemann H. Sch. wird zu 6 Jahren 2 Monaten Zucht­haus und seine Ehefrau zu32ahren2kMo- naten Zuchthaus verurteilt! je 1 2ahr 2 Monate Llntersuchungshast wurden angerechnet: drei Frauen und ein Fräulein erhalten wegen Versuchs der Abtreibung je 4 Monate Gefäng­nis. der Ehemann der einen Frau wegen Bei­hilfe hierzu 1 Monat und eine weitere Frau wegen Beihilfe in drei Fällen 4 Monate Ge­fängnis. Außerdem werden den Eheleuten Sch. die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 und 3 Jahren aberkannt. Eine Sache muhte abgetrennt werden und wird später verhandelt.

Rundfunk-Programm

deS frankfurter Lenders.

(AuS der.Radio-Umschau".)

Mittwoch, 5. 'August:

4 Uhr: Wetterbericht der Giestener Wetterdienst- stelle. Wirlschaftsmetdunaen. 4.20 Uhr: Nachrich­tendienst. 4.25 Uhr: Wirtschaftsmelbnngen. 4.30 bte 6 Uhr: Nachnnttagskonzert dec. Hausorchestere. Opern der deutschen Romantik. 6 Uhr: Wirtschafte- meldunaen. 67 Uhr: ftinöerftunbc: 9. Sagen- nachmittag, oeanftaltet von Herrn Rektor Sl. Webrhan. Mitwirkung: Das Hausorchester. 7 Uhr: Wlrtfchaftsmetdungen. 77.30 Uhr. Vor­trag des Städtischen (Banen- und Friedhofamter- Vogelschutz im Sommer". 88.15 Uhr: Wander­ratschläge des launusklubs. 8.30 Uhr Die 3n- dianerseele in der Kunst. Anschliestend Nachrichten dienst, Wettermeldung, Sportfunkdienst.

Donnerstag, 6. August:

12 Uhr: Nachrichtendienst. 3 Uhr Wirtschafts- Meldungen. 4 Uhr: Wetterbericht der (tziestener Wetterdienststelle. Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 4.306 Uhr: Nachmit!agskon;ert des Hausorchesters: Schlager. 6 Uhr: Wirtschafts Meldungen. 66.30 Uhr: Die Lesestunde . (Nus fernen Ländern): Aus dem Buch:Unter In- bianern Südamerikas", non Prof. Dr. Max Schmidt-Berlin. 6.307 Uhr: Ucbertragung non Kassel: Vortrag des Herrn Redakteurs Arthur Ruppert:Jüngste rheinische Dichtung" (nachge- holt). 7 Uhr: Wirtschaftsmelditnaen. 77.30 Uhr: Stunde des Südweftdeutschen Radiokkubs: Vor­lesung des Herrn Becker aus dem Kapitel:Kurze Wellen" von Hern Prof. Dr. Efau, aus demWeg. weiser für die Radiotechnik" 8.309.30 Uhr Heber tragung von Kassel: Balladen-Abend. 9.30 Uhr Nachrichtendienst, Wettermeldung. 9.35 Uhr Die Spätankündigung:Kaviar für das Volk' 9.45 Uhr: Sportsunkdienst. 9.56 Uhr: Drei Minuten der Hausfrau. 1011 Uhr: Der zerbrochene Krug. Lustspiel von Heinrich von Kleist.

Frankfurt 10 Punkte, 1. Sieger,

2. Igf. Aschaffenburg 8 P. 3. Mw. Saarbrücken

6 P. 4. Tv. Herborn 4 P. 5. Tv. Homburg 2 P.

2. Turner, 40 Jahre und älter: Igde.

Geschäftliches.

Trotz der Preissteigerung auf vielen Märkten ist es der S i g u r d - Gesellschaft m. b. H in Kassel durch ihren grosten Umsatz möglich, ihre Preise weiter zu ermäßigen-. Hierdurch ist jeder­mann Gelegenheit geboten, gute Ware billig cinaufaufen. Für die Qualität der Sigurd-Räi'er. welche mit Torpedo-Freilausnabe mit Rücktritt­bremse auSgestattet werden, bürgt die von der Sigurd-Gesellschast m. b. H. tn Kassel übernom­mene dreijährige Garantie. Interessenten steht der Katalog kostenlos zur Verfügung

Kapelle unermüdliche und begeisternde Mit­wirkung gedankt hatten, muhte den Taktstock heben, und in langem Zuge folgten sie ihm auf den Bahnsteig unter den Klängen de« LiedeS: Muh i denn, muh i denn zum Städlle hinaus!" und unter dem lebhaften Tücherschwenken und Heilrusen der Giehener Bevölkerung. Der

vonderzug fuhr vor und nach Gauen ge­ordnet verteilten sich die Heimkehrer aus seine geschmückten Wagen. Die Musik nahm bet der Lokomotive Ausstellung, ebenso die offiziellen Vertreter der Festleitung, und pünktlich setzte sich die Maschine in Bewegung: war e« nun Zufall oder war es Absicht, jedenfalls ging es freudig von Wund zu Wunde, dah gerade ein Giehener Lokomotivführer die Hand am Hebel hatte und durch sorgsame, langsame Anfahrt die Minuten deS Abschiedes sich voll auSwirken lieh. Do entwickelte sich ein Bild, wie wir es vom Auszug unserer ersten Truppen vor elf Jahren in leb­hafter Erinnerung haben: kaum konnten die Wagenfenster den Grühenden alle Raum geben, und in tausend Händen flatterten die weihen Tücher zum letzten Gruh, während die Musik spielte und das Rufen kein Ende nehmen wollte, bi« endlich der lange Zug auher Sicht kam. Ob Worte hinreichen, Erlebnissen Ausdruck zu geben, die vielen hüben und drüben die Tränen in die Augen treten liehen! Volkstum, Volls- gemeinschast, Vaterland, sie bilden einen wesent­lichen Inhalt der Ziele der Deutschen Turner- schast, sowohl nach innen, alS auch nach außen; sie bildeten auch den Rahmen für die dreitägige turnerische Arbeit unseres KreiSfesteS, als Auf­takt am Freitag und als AuSklang am Dienstag. Möge der heihe Zustrom vaterländischer Be-

Darmftodt 168 P.

Dreikampf der Männer.

(Etwa 500 Teilnehmer, 332 Sieger.)

1. Sieger Karl Hornberger, Tv. Kreuznach 71 Punkte, 2. Robert Debcr, Eintracht Wiesbaden 6a P.. 3. Robert Schank, Tv. Tiefenstein und Ernst Wendenroth, Tv. Frankfurt a. M. 1860 60 P., 4 Bruno Siegemund, Bockenheimer Tgm. Frank- furt und Georg Eckert, Tgm. Sprendlingen 59 P., 5. Willi Eidenmüller, Tv. Offenbach a. M., und Andreas Jäger, Spvg. Weiskirchen b. Offenbach 56 P., 6. Richard Naumann, Tvg. Merchweiler, Karl Hartwig, Bockenheimer Tgm. Frankfurt, Adolf Groh. Tv. Bechtheim und Heinrich Eppard, I. u. Spv. Mainz 55 P. usw.

Dereinswetturnen

(Tluftcrrlegen.)

Bon den 237 gemeldeten Dereinsriegen im Män- nerturnen waren 227 zum Wettkampf angetreten. Wir geben nachfolgend nur die Namen der Riegen wieder, die mit der NoteSehr g u t" bewertet wurden: Tbd. Wiesbaden, 38 Teilnehmer, To. Dffenbad) 36, Igde. Hanau 34, Tv. Giehen 1846 31, To. 1860 Frankfurt 31, licht. Klein-Krotzen­burg 25, Tv. 1867 Mainz 20, Tgf. Neuwied 20, Tv. Ehrenbreitstein 19, Igde. Bockenheim 19, Tscht. St. Johann 19, Tv. Schaffhausen 17, Tv. Bieber- Offenbach 17, T. u. Spv. Butzbach 17, T. u. Spv. Klein-Auheim 13, Tgdc. Bürgel 13, Tv. Heller 13, Tv Vorwärts Dilmar 13, Eintracht Wiesbaden 13, Tscht. Geisenheim 13, Tgde. Bornheim 12, To. 1861 Oberursel 12, Tv. Oberstein 12, 2. Bez Rhein-Nahe- ®au 12, To. 1869 Kreuznach 12, Tgde. Oberlahn- stein 12, T. u. Spv. Hanau 12, Tgde. Weilbach 11, To. Anspach 11, D. f. L. Marburg 11, Tv. Horch- heim-Koblenz 11. Tgdc. Darmstadt 10, To. Zechen- beim 10, Tv. 1860 Hofheim (Taunus) 10, Tv. Win­ningen 10, Tv. Wetzlar 1847 10, Tgde. Rödelheim 10, Tv. Dersberg 10, To. Eschhofen 10, Tscht. Rambach 10. Tgde. Neunkirchen (Saar) 10, Tv. (Lriesbeim 1886 10, Tgde. Obertshausen 10, Tgde. Budenheim 10, To. Schwanheim 10, To. Herborn 10, Tv. Klingenberg 10, T. u. Spv. Marburg 10, Vllg. Tv. Bendorf 9, Mto. Kreuznach 9, T. u. Spv. Fechen­heim 9. Tgdc. Rödelheim 9, Tv. Vorwärts Hosheim (Taunus) 9. To. Ginnheim 8, Tv. Oberrad 8, Mto. VSlklingen (Saar) 8. To. Germania Labach 7, Tv. Tiefenstein 6. Tv. 1860 Koblenz 9.

Neunkampf der Frauen.

(153 Teilnehmerinnen, 89 Siegerinnen.)

1. Hanny Weyer, Tbd. Wiesbaden, 175 Punkte. 2. Elisabeth Heusler, Tv. Oberrad, 166. 3. Elise

Eintracht Frankfurt 4 Punkte, 1. Sieger, Kreis- meister. 2* Tv. 48 Saarbrücken 2 Punkte.

Turnerinnen: To. 1860 Frankfurt 6 P., 1. Sieger, Kreismeister. 2. To. 1848 Saarbrücken 4 P. 3. Tv. Braubach 2 P.

Trommelball.

Turner: Tv. Malstadt 1. Sieger, Kretsmetster. Turnerinyen: Allg. Tv. Dudweiler 1. Sie­ger, Kreismeifter.

Schlagba11.

Tv. Frankfurt siegt gegen Tgde. Schierstein. To. Friedrichstal siegt gegen Tgde. Schierstein. Das Entscheidungsspiel fiel am Sonntagabend unter strö­mendem Regen. Franksurt aewann gegen Fried­richstal mit 48: 29 und wurde somit Kreismeister.

Die Saarturner ziehen heim!

-o- Die Arbeit ist getan, die Festtage sind verrauscht, aber ehe die festliche Stimmung sich wieder in der drängenden Arbeit de« Alltag« verliert, flammte sie noch einmal, allerdings auf dem Untergrund einer stillen Wehmut, zu hin- reistender Begeisterung auf. Die ©aarturncr ziehen wieder heimwärts, aber in ein Heim, das ihnen fremde Gewalt streitig machen will. Diese besondere Mischung der Gefühle hob den Ab­schied unserer Lurnbrüder au« dem besetzten Gebiet über den unserer anderen Turngäste hin­aus und gab ihm eine Weihe, die noch lange in den Herzen aller, die auf beiden Seiten diese Stunden miterleben durften, nachzittern wird. Unter den Klängen einer schneidigen Marsch­musik unserer Reichswehrkapelle mit Obermusik­meister Löber an der Spitze, zogen sie zwischen 8 und 9 Uhr vormittags durch die Innenstadt den SelterSweg hinaus nach dem Bahnhof: da­war ein Gkühen und ein Rufen hin und her, ein Winken und ein Blumenwerfen, ein Huldigen und ein Danken! Auf dem Bahnhof «Platz machten sie inmitten der in großen Scharen mitgekomme­nen Giehener Bürgerschaft eine kurze Rast, um letzte Aoschiedsworte mit der gastlichen Fest- stadt au tauschen. Der verdienstvolle Leiter vom geschäftsführenden Ausschuß, Georg Kling, gab in kurzen, kernigen Worten den Gefühlen des Augenblick« erhebenden Ausdruck und versicherte die Heimkehrenden, dah die deutschen Turner mit ganzer Seele hinter ihnen stehen würden im Kampfe um da« Deutschtum in der West-

Zürn Wettkampf der Aelteren.

o Wenn wir noch einmal mit einigen Worten auf dielen Teil der Wettkämpfe zurück- kommen, so rechtlertrgt sich btes aas lebenswich- .iaen Belangen unserer Turnvereine

Denn das tarnen der .alten Herren geht weit über Mc rein körperliche Leistung btnau«. ift Vielmehr von grober organisatorischer Be- t>cutunfl für die Turnsache überhaupt, besonders ober für den einzelnen Verein. Gewitz haben die

Turner auch ihren eigenen persönlichen .li'hftt davon, insofern al« sie sich gegen die a 11- n äbl'd) heraufkommenden Beschwerden t»e« 2lcltcr- mevfreii« die denkbar beste und einfachste Medizln vc'schrieben haben, eben die regelmäßige Leibes- iil'ung im Kreise gesunder und fröhlicher Men- >ch-»n 3&rcm Verein aber sind sie eine äuherft wertvoll.- Stühe nach innen und nach auDen. Tuvd) die eigene Beteiligung an den turnenden ikbungen gewinnen sie unstreitig tn den Augen der Jugend ein erhöhte« Ansehen und sind da- da.ch in der Lage, meist ohne aupere HMsnutlel durch innere Autorität erz'ehertsch auf den Nach­wuchs einzuwirken, nicht nur auf dem -urnplatz zur Unterstützung bet meift felbjt ntxb jugenö- lichen Vorturner, sondern auch bet Wanderungen. Versammlungen. Turnfesten ufto. Dazu macht sich ihr inneres Gewicht auch für den Verein nach nutzen hin nutzbringend bemerlltch. In allen an- deren Vereinen einer Gemeinde ist ketn Mangel an älteren Männern, die Reihen der Turner dagegen werden in der Hauptsache meist durch junge Leute gebildet, die naturgemäß nicht immer da« Ansehen und die Macht entfalten können, um sich bei wichtigen, dem Allgemeinwohl die­nenden Fragen zu behaupten und durchzusehen. Gewisi unterstützt man gern das Streben und die Tätigkeit der Turner im Ort; im übrigen aber betrachtet man sie als Junge Leute ohne Er­fahrung, die der Sache um Der Zerstreuung und de« Vergnügens wlllen anhangen. Wie aanz ander«, wenn auch gereifte Männer dabei sind, denen die deutsche Turnsache ein Teil ihre« Lebensinhaltes und ihrer idealen Bestrebungen geworden ist! Möge darum von dem Turnen der .alten Zungen" auf unserem Kreisfest al« beste Frucht wiederum eine starke Anregung in unsere Gaue und Vereine auSgehen, nicht nur die Ju­gend zu gewinnen, sondern auch die Alten fest- zuhalten.

gehnkampf der Männer (Unterstufe).

(776 Teilnehmer, 474 Sieger.)

Schmidt, Tgs. Koblenz 159. 4. Luise Remy. Tgde. 1860 Neunkirchen 155. 5. Minna Höhn, Eintracht Wiesbaden 154. 6. Ella (Bennis, To. Oberstein und Käthe Arier, T. u F. El. Frcmksi>rt 153. 7. Friedcl Heeske. Tv. 1860 Frankfurt 152. 8. Dinni Diem, Tv. 1850 Fechenheim 151. 9. Gretel Weber To. Walstodt, Lolo Schiesendecker, Tgde. Darmstadt und Maria Ruth, T. u. Spv. Hanau 150. 10. Paula Franz, Tv. Oberstein, n. Scheller, To. Eckenheim und Line Theu, Tgde. Hanau 149 P. usw.

Die Kreismeisterschaftsspiele

die am Samstagnachmittag und am Sonntag zum Teil wirklich meisterhaft ausgetragen wurden, zeitigten folgende Endergebnisse:

I a u ft b a 11.

1. Turner bis 39 Jahre: LichvLuft

mark. Gin Vertreter der Saarturner führte in fester, eindrucksvoller Weise aus, dah sie nicht gekommen seien zu klagen, dah sie aber ihre Zeit aushalten würden in der sicheren Gewihheit, thr Ziel zu erreichen; wohl könne man nach Be­lieben Grenzen ziehen auf der Landkarte, aber nicht durch Herzen, die eines Stammes seien und In gleicher Liebe für da« eine Vaterland fllühen. Beide Ansprüchen wurden durch brau­endeGut-Heil"-Rufe bekräftigt. Doch die

Buntes Allerlei.

Der Komponist be«Rheinischen Mädchen-" 80 Jahre alt.

Professor Paul Hoppe, der Komponist des zum Volkslied gewordenen ^Rheinischen Mäd­chens", begeht am 6. August seinen 80. Geburts­tag. Zu Bunzlau in Schlesien geboren, ftubterte er an der Königlichen Akademie der Tonkunst zu Berlin Sologesang, Kompositionslehre und Kontrapunkt. Zuerst al« Konzertsänger, dann als Gesanglehrer tätig, wirkte er an den Musik­schulen und Konservatorien tn Würzburg, Augs­burg, Bonn, Stein Hagen i. Wests. Hunderte von Konzert- und Dühnensängern verdanken dem Altmeister, der vor einigen Zähren sein 50jäh- riges Lehrerjubiläum feiern konnte, ihre Aus­bildung. Auch als Komponist von Männerchören und Liedern ist Hoppe bei seinem Sohne in Düsseldorf.

Die Elektrisierung der schwedischen Landwirtschaft.

3n immer steigendem Maste machen sich die Landwirte Schweden« die Hllse der Elektnzität zunutze, und Ende 1924 wurden bereits mehr als 38 Prozent des anbaufähigen Boden« mit elektrischer Energie bewirtschaftet. Wie die Umschau" berichtet, wurden für diesen Zweck gegen 2 Prozent des schwedischen Rationalver­mögens angelegt, und zwar werden die nötigen Summen derart aufgebracht, dast sich die Dauern eines Bezirkes von etwa 8 Kilometer Radius zu einer Interessengemeinschaft jufammentun. Jeder Teilnehmer zahlt für den Hektar Acker- land etwa 50 Mark ein und erhält dagegen Anteilscheine: autzerdem ist er verpflichtet, etne Anzahl Stämme für Masten und anderes Ma­terial zu liefern. Zum Bestellen des Ackers be­dient man sich elektrischer Traktoren, die die landwirtschaftlichen Maschinen ziehen, und dem Traktor wird der Strom durch ein langes Kabel zugeführt Die elektrische Kraft ist vielfach infolge Der großen Wasserkräfte so billig, dah man sogar den Strom zur Erzeugung von heißem Wasser

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