Ausgabe 
5.6.1925
 
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ter Mündel darauf sehen, daß der betreffende Lehrbetrieb sich zur Anerkennung meldet.

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Wandervogels unter der Führung von T. Oelber mann aus Köln bereitete am Mittwoch

hreitung dn strafrechtlich lich^ e im Zeitalter der S« SS* Ä»* Dai 1909 vom 15. ®3g er GelchtommM^

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tmger lLorsicht ge« mi Kirchenmusik immerhin bedauerlich.

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jungen Rerother, denen Wandervogelbewcgung nach dem rheinischen GründungSori Reroth ge- nannt ist, machten einen sehr guten Eindruck. Ahr Führer Oelbermann berichtete zunächst kurz über die Ziele der Bewegung, die man als vor­trefflich anerkennen must, und schilderte hierauf in fesselnder Erzählung die groste vorjährige Wanderfahrt von 55 jungen Nerothern ins Land ter tausend Seen: Finnland. Starke Begeiste­rung für die Sache, viel Liebe zu den jugend- lid>en Kameraden, herzliche Freundschaft und höchste Wertschätzung für das finnische Dolk waren die Grundzüge, die dem durch viele gute Licht- di! der belebten, anregenden Dortrag eine be-

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auf ihn. Sr immung auf und eiter, sie lächelten vir lächelten alle, me Art Anrecht, en ernst genommen Tücke des Schick­

st adere Note gaben. Dazu fangen die jungen Lcutchen mit frischen Stimmen eine Anzahl Won- ter- und LagerlieVer, die allgemein Wohlge­fallen an den munteren Sängern auslösten. Man laim den Abend alt einen wertvollen Gewinn für diese Wandervogelbewegung bezeichnen, die sich mit dem Reinertrag solcher Veranstaltungen die Rittei zur Erbauung eineS eigenen Dundes- teimes erwerben will. Hoffentlich ist ihnen dazu überall viel Glück befchieden.

Der Sommerfahrplan der Eisen­bahn e n tritt am heutigen 5. 3uni in Kraft. Sr bringt eine Reihe wichtiger Änderungen, Ttuc Schnellzüge, Verzüge ufto. Wer zu- Kdäffig beraten fein will, benutze dasStorm Kursbuch", dessen Umfang jetzt um ca. 20 Pro­zent erweitert worden ist und das auch sonst riclsache Derbesserungen auftoeift. DerStorm" zeichnet sich durch gutes Papier, sauberen Druck tnb klares, übersichtliches Fahrplanbild aus. Cicbcn der Ausgabe Reich (4 Wk.) bringt er fic unser Derlehrsgebiet die Teilausgabe S ü d - Kutschland (1,20 Mk.) mit den wichtigsten Schnetl- »uaverbindungen nach dem Reiche und An- fchUissen nach Oesterreich und der Schweiz.

Aus dem Gießener Standes- entt s r e g i ft e r. Es oerftarben in der Zeit vom 16. bis 31. Mai: 16. Marie Wolf. geb. Bauer, 5aberin, 56 Jahre alt, Nordanlage 21. 18. Peter $refd)er, Geschäftsführer i. 9t., 68 I. alt, Stephan- fräße 51. 20. Willi Alt, 6 Monate alt, Krofdorfer kirahe 21. 21. Emma Wittich, geb. Dönsel, 69 Jahre

"Die Ehrenpreise für die Weister- schaften deS LandesverbandesHes­sin" Bund Deutscher Radfahrer um) fee die weiteren Wettwerbe anläßlich des 40. (liftungSsestes des Gießener Radsahrer-Derein LR sind in einem Schaufenster der Firma Dber- 'fische Auto- und Fahrradindustrie, Otto G ö - hl Schulstrahe. ausgesiellt.

Erledigte d) u (ft eilen. Wie das Landesamt für das Bildungswesen bekanntgibt, find s-laende Schulstellen in Oberhessen erledigt: Eine lchrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der kolksschule in Eifa (Kreis Alsfeld). Dienftwoh- nung ist vorhanden: eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Ober­kreidenbach (Kreis Alsfeld). Dienstwohnung ili vorhanden: eine Lchrerstelle für einen evange­lischen Lehrer an der Volksschule in Rainrod (8reis Alsfeld). Dienstwohnung ist vorhanden: eine Lkhrerstelle für einen katholischen Lehrer an der Volksschule in Ruhlkirchen (Kreis Alsfeld). Lienstwohnung ist vorhanden.

Das geistliche Volkslied. Das kolo-Ouartett für Kirchengesang aus Leipzig hatte am Dienstagabend in der Johanneskirche Selegenheit, einem zahlreich versammelten Publi­kum einen Querschnitt durch das geistliche Volks­lied zu geben. In vier Gruppen zeigte das Pro- (ramm altdeutsche, resormatorische, böhmisch-möh- riche und neudeutfche Lieder. Das Leipziger Duar- Int hatte mit dieser Folge ein reges Interesse ge- funben, denn die Plätze in der Kirche waren dicht sisetzt. Leider ließ die Interpretation der Lieder gewisse Mängel auch schon in rein gesangstech- pischer Einsicht heroortreten, daß der sonst zu er- »irtenbe hohe Genuß der gut ausgewählten Lieder

^.Itn, welche sich dem Gärtnerberufe widmen wollen, -legenheit zu geben, in anerkannten Betrieben *n ' p Lehre zu treten. Für Ettern, Vormünder ukw

|r bemerkt, daß diefe Lehrlinge nach Beendigung i, 'er Lehrzeit sich der Lehrtingsorüfung unter Ehen muffen, damit sie nicht Gefahr laufen, im eiteren Leben, infolge Unterlassung dieser Pru- iig, am Dorwortskommen gehindert zu sein. Es rrben zur Zeit bis Enbe des Jahres 1925 alle tchrlinge zur Prüfung zugelassen, welche zur Zeit » Betrieben lernen, die ihre Anerkennung bei ber si nbwirtschaftskammer beantragt haben: auch alle ß Hilfen, welche in 1924 25 ober in früheren Iah^ k i ihre Lehre beendeten, auch aus nicht anerkann- »i Betrieben, roeren vorerst noch zugelassen. Ab llanuar 1926 müssen sämtlicheGärinereien. welche sihrlinge halten, ihren Betrieb angemeldet haben i«fs Anerkennung, andernfalls Lehrlinge aus |i|en Betrieben zur späteren Lehrlingsprufung , ht zugelassen werben. Eltern unb Vormunber BjUen dies beachten und im Interesse ihrer Söhne

atenb im Saallxiu Sauer einer vecht interessierten hmzustiegen, üd)tl« Defucherfchaft einige genußreiche Stunden. Die len. DaS Lächeln \ «»*<- *-----

alt, An den Bahnhöfen 30. 26. Georg Fischer, ohne Beruf, 57 Jahre alt, Licher Straße 74. 28. Hermann Heß, Rentner, 81 I. alt, Gnauthstr. 12. 29. Mar- oot Magel, 2 Monate alt, Löwengasse 13. Hertha Wolfer, 2 Jahre alt. Liebigstraßc 68. 30. Umma Strauch, geb. Reiß, 35 Jahre alt, Frankfurter Straße 85. 31. Emst Schneider, 4 Monate alt, Sei- tersweg 52.

Wasferwörme der Lahn heute früh 17 Krad.

VornoUzen.

Tageskalender für Freitag. Stadttheater: 8 Uhr »Der wahre Jakob". Derem für das Deutschtum im Auslande: 8.30 übt Hotel Kohler Dortrag von Rechtsanwalt Rösler aus Hrrmannfladt über .Das Deutschtum in Grvßrumänien". Verein ehern Utffz. und Vorschüler 8.30 Uhr Postkeller Versammlung. Lichtspielhaus Dahnhosstraße:Rosita".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben. In letzter stunde weisen wir nochmals daraus hin daß heute, Freitag, abends 8 Uhr, ber übermütige SchwankDer wahr- Jakob" von Franz Arnold unb Emst Bach in Szene geht. Die Aufführung hat in Bad-Nauheim außerordentlichen Beifall gefunden unb beim Babepublikum stürmische Heiterkeit erweckt.

Der Raturheilverejn veranstallet am Sonntag einen Familiennachmittag auf dem Trieb, zu dem auch Freunde und Gäste einge­laden sind. Die Zugendgruppe des Dereins wird für alle Besucher erfreuende Unterhaltung sorgen. Sammelpunkt 3 Uhr beim Amtsgericht. (Siehe gestrige Anzeige.)

Kreis- Obst- und Gartenbauverein Diesten.

!! D i e Hauptversammlung des KreiS-Obst- und Gartenbauvereins Gießen sand dieser Tage im Saalbau Sauer in Anwesen^it von Oberregierungsrat t R Weicker, Rcgicrungsrat Wolf und Garten­bauinspektor R e n t s ch aus Friedberg statt. Ober- rcgierungsrat Weicker eröffnete die Dersamm- lung und begrüßte die Erschienenen. Alsdann be­richtete Regierungsrat Wolf über die Dor- standsfitzung vom 29. April 1925. Der Redner hob hervor, daß zur Förderung des Obst- und Gartenbaues alle interessierten Kreise zusammen- geschlössen werden müßten. Dieser Zusammenschluh sei aber nur zu erreichen durch Wecken des Inter­esses der einzelnen Leute, das nur möglich^ er­scheine durch geeignete Dorträge und Rundgänge in den Gemeinden. Der Kreisausschuß habe den Antrag, die Stelle cmeS Kreisobstbauinspektors zu schaffen, abgelehnt, da die Kveisstraßen- pslanzungen durch die Daumwarte in Ordnung gehalten und im Rolf alle ein Dertreter der Land­wirtschaftskammer herangezogen werden würde. Bedingungsweise habe der KreiSausschuh nur 1500 Mark für die Stelle bewilligt, so daß die fehlenden Mittel durch die Mitglieder aufge­bracht werden müßten. Der Redner hält dies für ausgeschloffen. Durch rege Arbeit und Werben von neuen Mitgliedern müsse der Verein aus sich heraus Mittel beschasfen, um einen Beitrag zu dem Geholt eines KreiSobstbauinspektors liefern zu können. Lehrer Becker-Gießen regte an, daß man an die Landwirtschaftskammer zwecks Leistung eines Zuschusses für die Kreis obstbau- inspektorstelle herantreten solle.

Alsdann hielt Gartenbau ins pektor R e n t s ch- Friedberg einen Dortrag über das Thema:Der Einfluß der gegenwärtigen handelspolitischen Lage auf die künftige Gestattung des Obstbaues". 3n längeren, mit Beifall aufgenommenen Ausfüh­rungen besprach er die Lage des Obstmarktes in der Rachkriegszeit, die Wirkungen des Handels­vertrages mit Spanien und der großen Einfuhr von Südfrüchten.

Bei der Dorstandswahl schlug Oberregie­rungsrat Weicker in Alebereinftimmung mit dem Ausschuß Regierungsrat Wolf als 1.Dorfitzen­den vor, dessen Wahl auch einstimmig erfolgte. 2. Dorfihender wurde Lehrer Decker-Gießen, Schriftführer und Rechner P. Happel -Gießen. Deigeordncter Kreiling-Heuchelheim, Lehrer D u ß - Leihgestern, Schöne- Lich, Dietz- Stau­fenberg und Heberer -Heuchelheim wurden zu Dcisihern gewählt. Regierungsrat Wolf schloß mit einem Appell zur eifrigen Werbearbeit die sehr anregend verlaufene Hauptversammlung.

Der deutsche Rundflug.

Die dritte Schleife. Ungewitter abgeftürzt.

Derlin, 4. 3unl Heute früh 4 Uhr fand der Start zur dritten Schleifedes Deut­schen Rundflugs, die über Dessau, Erfurt, Würzburg. Karlsruhe, Stuttgart, Damberg und Halle nach Derlin zurückführt, statt. Der Start ging im großen und ganzen glatt vonstatten. Allerdings muhte der erfolgreiche Albatrohflieger Ungeteilter nochmals zurückfliegen, um den Magneten seines Motors auszuwechs^ln. Die halbe Stunde Derspätung, die er dadurch erlitt, holte er wieder ein. Auch das kleinste Flug­zeug,Mohammed", von der Darmstädter

Akademie, mußte eine größere Reparatur vernehmen. DaS Wetter ist nicht allzu freundlich. Zwischen ßriurt und Würzburg herrschte so dich­ter Rebel, daß die Sicht kaum 20 Meter betrug. Infolgedessen warnte die Erfurter Flugpolizei vor dem Start. Die Warnung kam aber zu spät, denn alle Maschinen hatten bereits das Tempel- Hofer Feld verlassen. Die Erfurter Polizei ver­suchte vergeblich, durch grüne Raketen die Flug­zeuge zum Landen zu zwingen. Dald daraus besserte sich das Wetter. 3n flottem Flug ge­langten die meisten Teilnehmer verhältnismäßig rasch bis Stuttgart und Karlsruhe.

Der Flugzeugführer U n a ett> i t ter auf Al­batros L 69 stürzte bei der Landung bei Ha - - pach in der Rähe Bambergs ab. Die Maschine wurde dabei restlos zertrümmert. Ungeteilter brach sich das rechte D«in. sein Deftnden ist den Umständen nach gut. DaS Caspar-Flugzeug D 675 mit dem Führer Diplomingenieur Spieß mußte bei Grohteinterfeld in der Rähe von Würzburg eine Rotlandung vornehmen. Das Flugzeug mürbe restlos zertrümmert. Seinem Führer geschah nichts.

Heute machte der langjährige Derkchrsflug- zeugführer Polte vom Deutschen Aero-Lloyd auf Ubct U 8 Start Rr. D 670 das Rennen. Seine Latrdung erfolgte um 4.09 Uhr nachmittags. Cs folgte bann v. Richthofen zur gleichen Zeit. Um 4.30 Uhr nachmittags landete Dasf er auf Heinkel HD21, ferner traf ber Udetflieger Hochmuth um 5.02 Uhr nachmittags ein. Eben­falls beendeten die 3. Etappe am ersten Flugtag Lorenz auf Heinkel HD32 unb Schnäbele auf Junkers D29. v. Koppen mußte leider infolge MotordefekteS bei Schwäbisch-Hall not- landen. Er wird jedoch nach Instandsetzung seiner Maschine den Weiterflug sorsehen. Weitere Flie­ger werden von der Flugleitung für heute abend nicht mehr-zurückerwartet.

Turnen. Sport und Spiel.

Anerkannte Schwimmweltrekorde.

Die Liste der auf dem Internationalen Schwimrnkongreß in Prag anerkannten Weltrekorde hat folgendes Aussehen:

Herren: Bru st schwimmen, 100 Meter: Erich Rademacher- Deutschland 1:15,9 Min. 200 Meter: Rademacher 2:50,4 Min. 400 Me­ter: Rademacher 6:05 Min. 500 Meter: R a- de ma che r 7:40,8 Min. Freistilschwim­men: 100 Pards: Weißmüller -Amerika 52,4 Sek. 100 Meter: Weißmüller 57,4 Sek. 400 Meter: Arne Borg- Schweden 4:54,7 Min. 500 Meter: Arne Borg 7:19,7 Min. 880 Yards: Arne Borg 10:43,6 Min. Rückenschwim­men, 100 Meter: Kealoha -Honolulu 1:12,4 Min. 150 Yards: Kealoha 1: 44,8 Min.

Damen: Brustschwimmen, 200 Meter: Frk. Erna Murray- Leipzig (Deutschland) 3: 20,2 Min. Freistilschwimmen, 300 Meter: Miß Wainwright - Amerika 4:19,4Min. Rücken­schwimmen, 100 Meter: Sybill Bauer -Ame­rika 1:22,4Min. 150Yards: Sybill Bauer 1:58,2 Min. 200 Meter: Sybill Bauer 3:03,8 Min.

Vorstehende Rekorde sind sämtlich im Jahre 1925 ausgestellt.

Buntes Allerlei.

3n der Redaktion eines Riesendampsers.

Die großen Passagierdampfer siird öfters schwimmende Städte genannt worden, weil sich in ihnen ein fc mannigfaltiges und wimmelndes Leben vollzieht wie in der Stadt. Ein solches Gemeinwesen kann natürlich nicht ohne Zeitung bleiben, und so werden beim auf vielen großen Dampfern täglich Zeitungen herausgebracht, die ein stattliches Stück Arbeit darstellen. Hervor­ragende Journalisten wirken hier als Chefredak­teure, denen ein Stab von Mitarbeitern zur Seite steht. Zn ein solches Redationsbureau eines Riesendampfers führt uns die Schilderung eines Schiffsredakteurs:Die tiefe Rächt ist herein­gebrochen ; alles außer der Mannschaft scheint auf dem Passagierdampfer zu ruhen. Aber in den Tiefen des Ungeheuers, da finden wir einige Räume, in denen fieberhafte Tätigkeit herrscht. Hier wird die Zeitung für den nächsten Morgen hergestellt. Die Redakteure, die sich soeben noch im Smoking unter den Passagieren der ersten Klasse bewegten, haben ihren Arbeitskittel an­gelegt unb rebigieren nun den Stoff für das Morgenblatt. Derlokale Teil" ist von ihnen wäh­rend des Tages gesammelt worden und ver­hältnismäßig schnell zusammengestellt. Aber die Hauptnachrichten bringt ber drahtlose Tele­graph. hauptsächlich aus London: nähert sich der Dampfer der amerikanischen Küste, dann wird auch der Reuyorker Dienst benutzt. Manche Schwierigkeiten stellen sich dem Schiftredakteur in den Weg^ Atmosphärische und andere De- bingungen schneiden ihm die drahtlosen Rach­richten ab; bei schwerer See läßt sich schlecht schreiben und noch schlechter setzen. Die draht­losen Rachrichten sind während des ganzen Tages zugeströmt, aber erst des Abends finden die Telegraphisten die Zeit, sie niederzuschreiben.

unb dann werden sie sofort in die Redaktion ge­bracht. wo sie für die Zeitung verarbeitet werden. Dann kommt das Manufkrip: sofort zum Seher. So geht der Rachrichtendienst durch viele Stunden, bis die letzte Meldung eingelauftm ist unb ber Rcdaktionsschluh erfolgt Die Drucker müssen sich beeilen, beim bie Zeitung muh vor dem Frühstück fertig sein. Unterdessen stehen bereit» die SchisfS- jungen in langer Reihe vor den RedaktionS- räumen unb warten auf bie fertigen Eremplare. um sie auSzutragen. Dinnen einer halben Stunde find Hunderte von Stücken des öfeitigen Mattes, das mit den Anzeigen 15 000 Worte umsaßt, unter die Passagiere verteilt. Mit einem Seufzer der Erleichterung zieht sich ber Chefredakteur in seine Kabine zurück. Er blickt noch durch das Guckloch unb sieht bie Morgenröte in goldigem Glanze dem weiten Meer entsteigen.^ Aber dies Dild bietet für Ihn keine Reize! gähnend sinkt er inS Dett ..." ,

Ein Riesenfestzug zum Eisenbahnjubiläum.

Ein eigenartiger Festzug wird am 2. 3uli über die Strecke zwischen Stockton und Darling­ton in England dahinziehen, auf der vor 100 Jahren die erste Eisenbahn der Wett dahin-' gerollt ist. Zuerst kommt eine der frühesten Loko­motiven ..Hetton Cvlliery", die mit derselben Geschwindigkeit von 10 Kilometer in ber Stunde fährt, wie sie es bei ihrer ersten Fahrt 1822 tat. Dann folgen andere alte Lokomotiven, unb ihnen schließen sich große mobeme Lokomotiven an, bie LuruSwagen ziehen, bie von ben großen Eisenbahngesellschaften gestellt wurden Der Zug wird 10 Kilometer lang fein und bie Entwicklung des Eisenbahnwesens innerhalb einesIahrhunberts zeigen. Ein ganzer Eisenbahnzug besteht au» flachen Wagen, von denen jeder ein lebende» Bild aus ber Geschichte ber Eisenbahn trägt. Den Beschluß macht eine der größten und neuc- caftle"; sie folgt derLokomotive Rr. 1", der ft en englischen Maschinen, dieCity os Rew- von George Stevenson erbauten Maschine, die den ersten Eisenbahnzug auf der Fahrt von Etockton nach Darlington am 27. September 1825 zog, und diese ist auch diesmal an der Spitze eines Eisenbahnzuges, die dem ersten Zuge genau nachgebiidet ist. Aus den Sitzen der alten Waggons wird eine Musikkapelle Platz nehmen, die dieselben Uniformen trägt wie die Kapelle, die bei der Eröffnung der ersten Eisenbahn der Wett ihre fröhlichen Klänge erschallen lieh.

Rundfunk-Programm

deS frankfurter Sender-.

(Aus der »Radio-Umschau".)

SamStag, 6. Juni:

12 Uhr: Rachrichtendienst. 3 und 4 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 4.20 Uhr: Rachrichtew- dienst. 4.30 bis 6 Uhr: Rachmittagskonzert deS Hausorcheßers: Ermunterung zur Sommerreise. 6 Uhr: Wirtschastsmeldungen. 6 bis 6.30 Uhr: Jugendstunde, Aus dem RomanReise deS klei­nen Riis Holgersson mit den Wildgänsen" von Selma Lagerlöf. 6.30 bis 7 Uhr: Der Brief­kasten. 7 bis 7.30 Uhr: Aus Historie und Phan­tasie (Anekdoten und Rätsel). 8 bis 8.30 Uhr: Stunde des Frankfurter Bunde« für Dollsbildung. Dortrag von Else Eppstein:Eine Arbeiter­reise nach London". 8.30 bis 9.30 Uhr: Sinfonie- konzert: Mozart. 10 bis 11 Uhr: Harfenmusik.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Ifr. ReNgionsgemeinde. GotteSb. i. b. Synagoge (Cübanlaqe). Samstag, den 6. Juni. Doraod. 7.45, morg. 8.30, abds. 8.50 u. 9.30.

' wcschäftlichcs^

Dad-Lippspringe. Am 25. Mai ist in dem weltbekannten Badeort Dad-Lipp­springe unter Beteiligung der Stadt Lippspringr ein neues Badeunternrhmen unter dem Ramen Kaiser-Karls-Bad eröffnet worden. Um­geben von parkartig gepflegten Tannrn-, Fich* ten- und Duchenwaldungen liegt da« neur Bad im 1000 Morgen großen städtischen Kurwalde, von allen Setten gegen rauhe Winde geschützt. Das Kaiser-Karls-Bad hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Bad des guten Mittelstände» zu sein. Die Aufmachung und Einrichtung ist eine gute gediegene unb vornehme. Der Badegast fühlt sich hier wohl. Sr findet hier bie ihm zusagende Gesellschaft und genügend Abwechse­lung und Zerstreuung. Bad Lippspringe (ztrka 6000 Einwohner) liegt im Kreise Paderborn, am Südabhange des TeutoburgerWaldeS, 140 Meter über dem Meeresspiegel. Die Kaiser Karlsguelle ist eine sulfatische Bittercprelle, welche zum Trinken, Inhalieren und Baden verwendet wird. Die Bäder sind erstklassig eingerichtet. Das Bad ist während des ganzen JahreS ge­öffnet. Hauptkurzeit April bi» Oktober. Dank der Nimatischen Vorzüge LiPPsPringeS sind auch dte Winterkuren sehr zu empfehlen. Die Ver­waltung des Kaiser-KarlS-DadeS ist zu toetterm Auskünften bereit.

n-rrktpreise.

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Professor 1 mm a I:

Gehen Sie bloß weg

mit den minderwertigen Präparaten, wovon jeder Schuh hart und brüchig wird. Ein un­ansehnlicher Schuh gibt sofort Ihrem ganzen Aeußeren das Gepräge, womit Ihnen durchaus nicht gedient sein wird. Darum nehmen Sie nur die feinste Terpentinware:

Jmmalin

Jahrelang?

verein ehem. Mer Gietzen.

Sonntag, den 7. Juni

Naturheilverein

Sonntag, den 7. Jnni 1936

Familiennachmittag auf dem Trieb. «Darbietungen von HanS- LachSsotelen, Kafverle-Tbeater, BolkS- tänzen. Kinderfvieicn.» Tresivunkt und Abmarsch 3 Uhr beim Amtsgericht.

Gaste willkommen. <»4866

Vereins-Ausflug nach dem Zchiflenberg Gemütliches Beiiammeviein und Kinderbelusttgnng daielbst.

Abmarsch 2 Uhr Ludwigsvlatz. Wir bitten unsere Mitalteder nebst Angehörigen um zahlreiche Beteiligung-

56501) Ter Vorstand.

Öerba-Seife

besetttgt, nachdem v,S dahln alle anderen angewandten Mittet versagten. Dostass v.t'D. Der Lt. M. -.66, 90=» ütiitlrtt M. L- Zur Nacvbeoandlung tstperdcuSreme dcsonverr zu empretten. Zu haben in allen «voiheten, Trogertcn uud Derfumerltn

Gießener

Turnerschaft.

Sonntag, 7. Juni 1925

Bezirksturnfest

in Allendorf an der Lahn.

Gemeinsamer Abmarsch verm. 1,7 Uhr vom Katholischen Verein eh aus. 5653D Der Ausschuß der G.T.

Vertreter in Gießen

3981V

Karl Walther, Bezirksbeamter, Hofmcmnstraße 6.

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