Ausgabe 
5.2.1925
 
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Land. ?^1925 btW.

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Astorialichtspieh

Seltereweg

Heute bl« einechL Sonntag

HerrlnderLuft

Fabelhafter Sensatlonefilm in 6 Akten.

Hauptrolle:

Emile Shannon

der weibliche Harry Piel

Ferner:

Das Mitz hlairal"

Tolle Groteske in 2 Akten.

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße

Heute:

Die Nibelungen

II. Teil:Kriemhilds Rache

Beginn der Aufführungen:

3.30, 5.45 und 8.20 Chr.

Ausgewahltrornehm «Musikbegleitung

Große« Orchester

Preise: 1, 1.20, 1.80, 2.50 Mk.

Schüler, Studierende und Militär nach­mittags Ermäßigung. 1219c

Palast-

Lichtspiele

Kirchenplatz

Ab morgen Freitag: MWMSMM Ein Film aus winterlicher Hoch­region der Engadiner Alpen in 6 Akten.

Hauptrollen:

Grete Reinwald

Ferner eine tolle Groteske in 2T Akten:

Harry erlebt Vaterfreuden Dazu

Die neueste Wochenschau

Lichtspiel

hatte.

_ unb PolizeHunbe-Verein: o ilfjr Post- zeller 3afrre&-®eneralr>erTammlung. Deutscher Dunb 8 Uhr Zohannessaal Familienabenb. Oberhess. Gesellschaft für Olatur- unb Heilkunde: gi/ übt Physikal. Institut Vortrag. - Lichtsprel- bauS. Bahnhofstraße.Die Ribelungen". Astoria-Lichtspiele: .Herr in bet Luft".

-- Vertehrsverein ließen. Montag abenb Generalvetlaunnlung (Siehe Anzeige.)

- Deutschnationale Dolksp art et. Montag abend Hauptversammlung. Räheres im

Eine nachbenkliche Geschichte psleale Tristan Vernarb seinen Darstellern zu erzählen, wenn sie währenb der Proben zu seinem Stück üben den Ausgang des ünternehmenS etwas in Un­ruhe gerieten: Der Direktor eines ProvinK- theaters hatte mit feinen Bemühungen toenig Glück, und schließlich war er so von Schulden überhäuft unb von feinen Gläubigem bedrängt, daß er das Rennen aufgeben muhte. Die Ein­nahmen an der Kasse waren gleich Rull, das Publikum war augenscheinlich mit ihm böse. Da lieh er eines Abends die ..letzte" Vorstellung der Saison anlündigen unb in der Stabt bekannt machen, dah er sich an bemselben Abend um 8 Uhr bei der Theaterkasse zur Verfügung seiner Gläubiger halten würde.An diesem Abend", fügte Vernarb mit einem düsteren Lächeln hinzu, gelang es ihm zum ersten Male, fein Theater ganz zu füllen, indem er jedem seiner Gläubiger einen Platz zuwies . .

Die chemische Zusammensetzung der eßbaren Kastanie.

Die eßbaren Kastanien enthalten außer be­trächtlichen Mengen an Stärke auch Zucker. 3hr Stärke- und Zuckergehalt wird jedoch nach dem Bericht von Richard Winbis ch-Kescthely (Ungarn) in der ZeitschriftLand und Frau" sehr verschieden angegeben. 3. L. Daker und H. F. E. Moutton geben die Zusammensetzung der eßbaren Kastanie wie folgt an: Wasser 4.07, Asche 2,68, Zuckerarten 14,36, Stärkegehalt 50.60, Rohfaser 228. verschiedene Bestandteile 13,50 Prozent. Die Menge der im kalten Wasser lös­lichen Bestandteile betrug 22,08 Proz. Die vor-

Söilanr fein, helS! inng fein! ^ikpctiÜQe6 macht alt und vermindert das Wohlbefinden. Wir raten Ihnen, in der Apotheke echte Toluba-Kerne. 30 oder 60 Gramm, zu kaufen und damit geradi jetzt im Winter, wo der Körver von Natur auS be« sondere Neigung zum Ansatz zeigt, eine Kur vorzu« nehmen. Toluba enthält übrigen» keine Stoffe, dte da« den angreifen. Sofern in anderen Apotheken nicht er- hältlich, sicher Univ.-ApothekeHom goldenen Engel".

Strafkammer.

Gießen, 3. Febr. Der Taglöhner K. E. aus E., Kreis Marburg, war vom Schöffengericht zu drei Monaten und zwei Wochen Gefängnis verurteilt worden wegen einer ünterschlagung, sowie eines einfachen und eines schweren Dieb­stahls. Der Angeklagte hatte Beru-ung eingelegt. Auch die Berufungsinstanz fay als erwiesen an, daß E. einen Betrag von 11,70 Mk.. der von ihm für den Deutschen Fabrilarbeiterverband in Mainzlar eingenommen worden war, unterfchla- schlagen hatte. Auch wurde ebenso wie in der Borinstan' festgeftellt. daß der Angeklagte ein Paar Arbeitsschuhe, die einem ArbeitSL)liegen von ihm gehörten, nicht nur deshalb an sich ge-

fpd. Frankfurt a.W.. 4. Febr. Für die nächste Stadwerordnetensitzung am Dienstag, dem 10. Februar, haben fast alle Fraktionen Anträge eingereicht, die sich mit den Vorgängen im Wohnungsamt beschäftigen und Verbesse­rungen fordern. Die Wohnungsdeputa­tion befaßte sich am Dienstag in ausgedehnter, oft sturmerregter Sitzung mit der Affäre. Von den meisten Parteien wurden die gegen das Wohnungsamt erhobenen schweren Beschul­digungen voll und ganz ausrechterhal­ten, in einzelnen Fällen sogar erweitert. Der Dezernent des Wohnungsamtes, Stadtrat Zielowski, verteidigte sich in längerer Rede unb betonte unter allgemeinem Erstaunen, hab er über die skandalösen Vorgänge nichts wissen konnte, weil er von seinen Beamten nicht richtig informiert worden sei. Den Ver­handlungen wohnte ein Vertreter bet Regierung bet. Der jetzige Leiter des Wohnungsamtes, Magistratsrat Dr. Michel, hatte schon vor Monaten in einer Denkschrift den Magistrat auf die Zustänbe im Wohnungsamt hingewiesen, sand aber bamit nicht nur kein Gehör, fonbem bei den leitenden Personen des Amtes s ch ä r f st e n W i d e r st a n d. Dr. Michel, der bis dahin mit Direktor Gresser zusammengearbeitet f

nommen yane. um |te voruveraeyenv zu Dt- nutzen, sondern um sie dauernd für sich zu be­halten. Auch den Diebstahl einer Schürze, die auf der Arbeitsstätte entwendet war. hielt die Straf­kammer für erwiesen. 3m Gegensatz zur Dor- instanz hielt he jedoch nicht einen Beweis dahin für erbracht, daß diese Schurze unter erschweren­den Umständen vom Qtitgeflagten auS einem Schrank gestohlen war. Die Anklage legte dem Angeklagten zur Last, daß er den Derschlutz des Schrankes abgeschraubt und auf diese Weise die dort verwahrte Schürze gestohlen habe. Da so­mit ein schwerer Diebstahl ausschted. war die Strafkammer in der Lage, auf Geldstrafe zu er­kennen. Die- tat sie mit Rücklicht auf die seit­herige llnbeftraftbeit des Angeklagten unb den verhältnismäßig geringen Wert des gestohlenen bzw. unterschlagenen Gute-. Die Strafe lautete auf 7 5 Mark Geldstrafe, eventuell 15 Tage Gefängnis.

Unter Ausschluß der Oesfentlichkell wurde gegen den Schrankenwärter H D. von QL ver­handelt. Er war wegen Anstiftung zu versuchter Abtreibung von der Vorinstanz zu z w e i Mo­naten Gefängnis verurteilt. Sein Schwa­ger. der keine Berufung eingelegt hatte, war wegen Beihilfe zu demselben Verbrechen zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden. Der Ab­treibung-versuch war im 3ahr 1922 an der da­maligen Braut des G. voraenommen worden. G. gab den äußeren Sachverhalt zu. er bestritt jedoch gewußt zu haben, daß es sich um eine Abtreibung bandelte. Das Gericht glaubte ihm nicht. Seine Berufung wurde verworfen.

Der Skandal im Frankfurter Wohnungsamt.

kam bann auf einen anberen Posten.

Buntes Allerlei

Wie man das Theater füllt.

Artist ist 22 biS 25 Jahre alt, ca. 1.60 bis 1,65 Meter groß, batte gestutzte- Schnurrbart- chen. ziemlich langen Kotelettbart, trug Dat sch­mutze. Helle Hose, dunklen vakkomck. ging ohne Mantel, führte eine weihe, wollene Decke mit blauen Streifen und einen kleinen weißen Karton bei sich. Zweckmäßige Mitteilungen über den Verbleib des Vermißten nimmt die Kriminalpolizei Gießen entgegen.

Diebstahl. Am Dienstag wurde aus einer hiesigen Schule eine Brieftasche mit 15 Mk. 3nhalt unb ein Scheckbuch Rr. 545 ber Bezirks- sparkaffe Dießen gestohlen. Sachdienliche Mit­teilungen werden an die Kriminalpolizei erbeten.

Vom Bund ber Au-landdeut- schen wird uns mitgeteilt, baß die Ortsgruppe Dteßen deS Bunde- der Auslanddrutschen neu gegründet wurde. Zu Vorstandsmitgliedern wur­den die Herren Daniel. Dr. Rennert und H a b n gewählt. 3n der jüngsten Versammlung wurde einstimmig zum Ausdruck gebracht, daß die ungleiche Behandlung der AuSlanddeutschen gegenüber den Rhein- und Ruhrdcutschen in keiner Weise zu billigen ist. unb die Rotwendig­keit anerkannt, mit allen Mitteln eine solche Minderst ewertung der Entschädigungsansprüche der Auslandd.'utfchen zu bekämp'en.

° Die hessische Gruppe der Deut­schen Vortragsgemeinschaft, mit ihrem Hauptfitz in Darmstabt, beabsichtigt, wie fie uns schreibt, demnächst auch in Gießen hervorxu- treten. Die Deutsche DortragSgemeinschaft be­zweckt die Hebung oerlorengegan gerier und die Pflege selten geworbener Schätze in Wort unb Ton. Sie will nach sorgfältiger Prüfung wert­volle Werke der neueren und neuesten Zeit, vor allem solche lebender deutscher Künstler, mög­lichst weiten Dolkskreisen bekanntmachen und die Schaffenden in jeder Hinsicht unterstützen. Zu- kunstversprechende Talente sollen gefördert, es soll ihnen in ganz Deutschland Gelegenheit zum Vortrag gegeben werben. Die Mitglieder des gcschäftSführenden Ausschusses wollen selbstlos mit besten Kräften für die Sache ber deutschen Kultur arbeiten und hoffen, daß bald ein schönes Gelingen ihre Bemühungen belohnen werde. Gin demnächst ftattfinbaCer erster musikalischer Abend wirb unter Mitwirkung dreier Darmstädter Künst­le rinnen aller Musik gewidmet fein. RähereS wird noch bekanntgegeben.

Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Sch l a ch t v i eh m a r k t: 14 Färfen und Küße. 3 Fresser 1032 Kälber. 618 Schafe und 642 Schweine.

Schöffengericht.

* Gießen. 2 Febr Sin junge- Mädchen und feine Mutter waren angeflaat wegen Ao- treibungsversuchz unb wegen 2Iu forberunq zur Teilnahme an dem Verbrechen der Abtreibung. Die Oeifentlicbf'tt war während ber Verhandlung nicht ausgeschlossen. Das U et eil gegen die Mut er lautete auf eine Gesängni-strase von 20 Tagen, an deren Stelle eine Geldstrafe von 200 Mark tritt, da das Gericht der stleberzeugung war. daß ber Strafzweck auch ohne FretheitS- strafe erreicht werden könne. Die Tochter wurde freigesprochen: cs konnte nicht nachgewiesen wer­den. baß fie harmlose Tropfen, die der Heil­kundige ihr schon zuvor verschrieben halte, von chr zum Zweck ber Schwangerschaftsbeseitigung ein- genommmen worden waren.

Der trotz seiner zweiundzwairzig 3ahre schon häufig wegen Diebstahls vorbestrafte und rück­fällige Kutscher 3osef Skowatsch aus Buer t W. erhielt wegen Diebstahls eines Pferde­geschirrs. das er fnnem Dienstherrn, einem Guts­pächter. gestohlen hatte, ein 3ahr Gefäng­nis. sein von ihm verführter jüngerer Genofse, der bei der Tat Wache gestanden hatte, einen Monat Gefängnis.

Wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen mit Gewalt stand ein Kaufmann vor Gericht. Die Verhandlung fand hinter verfchlossenen Türen statt Das Gericht nahm nur tätliche Beleidigung an. Strafe: 500 Mk. im Fall der Uneinbring­lichkeit 25 Tage Gefängnis.

erwähnt anetfübrx Anakhse scheint awt getrocknete Rotianien sich zu bezieh« angeführte Wallevaehatt itz tuen berfantge frischer reifer Kastanien. Auch tt nicht angegeben, ob sich die Analyse auf den eßbaren XeU oder aber auf die ganze Kastanie bezieht. Der gefundene geringe Aohsasergehatt macht « wahrscheinlich, baß nur der eßbare Teil untersucht wurde unb sich bk angegebenen Zahlen auf dies« beziehen.

Dreizedemal txtfreiretet, «Ismat geschieden.

Das ist der Rekord, unb diese Höhe ist von einer Frau La Fora«, die chr Ehegeschäft in Ehikago betreibt erklomm« tootben. Da Frau 2a Zorge erst 45 Lenze zählt, ist da- Ende ihrer Mass«hesraterei gar nicht abzusehen. Als sie jetzt wieder vor dem Shescheidung-gertcht stand, erklärt« fie voll Stoll, daß sie schon mit vierzehn 3ahren in ben ..heiligen Stand" der Sh« getreten sei. Zum erstem-, aber wie man sieht, nicht -um letztenmal! Der Richter sah he mit aufrichtiger Bewunderung an und bezeichnet« den Fall alsfenfationell". Die richtige Sen­sation sollte aber erst noch kommen. Es stellt« sich ein Mann vor. der treu und bieder erklärte, daß er allein Frau Oa Sorge dreimal geheiratet habe, unb dah er es nötigenfalls noch ein paarmal mit ihr versuchen würde. Der Rich­ter hatte jetzt nut noch Augen für dies« helben- hasten Zellgenoffen unb sagte kopfschüttelnd' DaS gibt es! Das gibt es also wirklich!"

Die größte Expedition für Weeressorschung die bisher ausgerüstet worden ist. verläßt jetzt Rcuyork. um die Gehelminsfe des SargassomeereS zu ergründen. Dieses Unternehmen, das unter ber Leitung des amerikanischen Biologen Prof. William Beebe steht und über ein eiaenfi für diesen Zweck ausgerüstetes Schiff ..ArcturnS" verfügt, hat außer feiner wisfenfchaftlichen Be­deutung auch einen romantischen Eharakter. denn das <Äirgasso-Meer. das zwischen Kanarischen und Westind schen Inseln im Atlantisch« Ozean liegt, ist eigentlich eine riesige, gegen 400 000 Quadratkilometer große Masse schwimmenden Seetangs. 3n der Aähe von Feuerland gibt es in diesem Meer Seegräser. Die dicker sind alS die stärksten Bäume unb eine Länge von 400 Fuß erreichen, wahre Urwälder unter Wasser und schwimmende Tanginseln. Die Tierwelt dieses geheimnisvollen Gebietes ist noch fast gar nicht erforscht, und man nimmt an, dah hier merk­würdige und unbekannte Ungeheuer leben, deren Erforschung sich ber Gekehrte zur Aufgabe ge­macht hat. So'hofft man. ein lebendes Exemplar dcS Riefentintensifches zu fangen, von dem bis­her nur Stücke in den Mägen großer Seetiere gefunden worden find. Das Expeditionsschiff wird in verschiedenen Teilen des Meeres Der» ankert werden, unb dann sollen die Diesen mit allen möglichen Mitteln untersucht werden, um ein möglichst großes Studienmaterial zu gewinnen.

KirchNch-! Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. Hettglonflgemetnbe. Gottesd. L Gemeindeh. L-mystraße 4, Samstag, den 7. Februar. Dorabd. 5.15. morg. 9.00, abdS. 5.35 u. 6.15.

Isr. ReUgionSaesellschaft. Sabbatfeier, 7. Febr Freitag abd. 5.00, SamStag norm. 8.30, nachm. 3.30, Sabbatausgang 6.15, Wochengottesdienst morg. 7.00, abends 5.00.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter SenderS.

(Aus derRadio-Umschau".)

Freitag, 6. Februar:

4,30 biS 6 ilbi: HauSfrauen-Rachmillag des Frankfurter Hausfrauen-Vereins. Programm u a.: Vortrag von Frau A Dluntschli: »Drzie- hungsfragen im Haufe". 6 bis 6,30 Uhr: Die Lefestunde (Meisterwerke der Weltliteratur) Aus Soll und Haben" von Gustav Freytag (Fort­setzung). 77,30 Uhr: Vortrag von Dr. jur. et phil A Hartwig:Dawes-Abkommen und deut­sche Wirtschaft". 7,30 Llhr: Esperanto-Unterricht, a8,30 Uhr: Die Besprechung (Theater und Kino). 8.30 Uhr: Wiener Abend. Programm u. a.:Da draußen an der Wachau", Arnold. .Der letzte Wiener", Stolz:Fahrn mer naus zum Heurigen", Tranner: Ausführende: Lisa Rado (Reues Operettentheater) und Arnold Resni (Wien). 1011 Uhr: Tanzmusik de- Haus-3azz-Dand^

cner Hochschulgc Mittwoch abend Vortrag überRechtsprobleme ber Luftfahrt". (Siehe Anzeigs.)

- Die Vorauszahlungen aus Sin- kommen- und Körperschaftssteuer kür 1 9 2 4 Durch Erlaß vom 9. 3anuar 1924 bat der ReichsmimNer ber ämter angewiesen, mit Rücksicht auf bw^r stehende endgültige Regelung der Smkomm«t- und Körperschaftsheuer für 1924 für bie Zell biS zum 31. Dezember 1924 ^Vorauszahlungen im Deae deS sogenannten KorrerttvS nicht mehr zu erböben.

"Die deutschen Kriegergräber ln Frankreich. 3m gegenseitigen Einverständnis der deutschen und frMizösischen (Regierung bat der Direktor des Zentralnachweüeamts für Krie­gerverluste und Kriegergräber, Geheimer Ober- regierungsrat Horning eine größere Anzahl deutscher Kriegersriedhöfe in Frankreich besichtigt und dabei etwa ein Viertel sämtlicher Gräber der in Frankreich beerdigten deutschen Gefallenen besucht. Die von den Franzosen aus wirtschaft­lichen Gründen voroenommenen Umbettungen sind nahezu beendet. Dte Toten ruhen jetzt, mit we­nigen Ausnahmen, auf endgültigen Friedhöfen. Auf jedem Sinzelgrab steht, fotoeit nicht die alten deutschen Grab-eichen belassen oder bei der Umbettung mitgenommen worden sind, ein schwarzes Holzkreuz. daS den Hamen und sonstige Personalangaben enthält. Schadhafte Holzkreuze werden fortlaufend ersetzt. Die Frage, ob an Stelle der Holl kreuze von ber französischen Re­gierung dauerhafte Grabzeichen y?fetzt werden sollen, wird zurzeit von den zuständigen fram zösischen Behörden geprüft Auf etwa 1 Meter hohen, rechteckigen Massengräbrrn werden große Tafeln mit etwa festgestellten Romen errichtet An den endgültigen Friedhvfsumwehrungen wird augenblicklich gearbeitet. Sine Devslanzung der Einzel- und Massengräber ist in Aussicht gestellt worden. 3m allgemeinen zeigen die besichtigten Friedhöfe, fotoeit sie bisher instand gesetzt werden konnten, ein gutes Aussehen und srnd ordentlich unterhalten. Das Aussehen der deutschen unb französischen Friedhöfe ist im großen und ganzen etwa das gleiche. Besonders hervorzuheben ist. daß eine Anzahl der von den Deutschen selbst sehr schön angelegten Friedhöfe in ihrer ursprüng­lichen Form erhalten bleibt

Kreis st rahe-Sperrung. Wegen Vornahme von WasserleitungSarbellen in Göbeln­rod ist die Kreisstraße G ö be l n r o dGießen biS auf weiteres für den Durchgangsverkehr ge­sperrt worden.

Zur Warnung für Gastwirte und Kleinhändler. Das KreiSamt Gießen weist im neuesten Amtsverkündigungsblatt darauf hin. daß die Abgabe von Branntwein und brannt- wein halligen Genußmitteln an Perfonen unter 18 Zähren und die Abgabe nikotinhattiger Tabak- waren an Personen unter 16 Zähren zu deren eigenem Genuß verboten ist. ebenso die Abgabe geistiger Getränke an Betrunkene. Vorsätzliche lutoibcrbanblungen gegen diese- Verbot sind mit Gefängnis unb hoher Gelbstrafe, fahrlässige Zu­widerhandlungen mit Geldstrafe bedroht.

d. Drennholzversteigerung der Stadt Gießen. Bet der gestrigen Brennholz- versteigerung im Revier Hang elftem wurden fol­gende Durchschnittsprerse gelöst: Duchenfcheiter 14 Mk.. Sichenscheiter 9.50 Mk., Buchenknüppel 10 Ml. Eichenknüppel 7,50 Mk. Lärchen- und Fichtenknüppel 6 Mt. Buchenstöcke 7,50 Mk., Eichenstöcke 5 Mk. je Rm.. Duchenreisig hundert Wellen 24 Mk., Sichen reisig hundert Wellen 11 Mk.

' Vermiß t wird seit dem 26. 3anuar der Schneidergeselle Fritz Raundorf. geb. am 1. August 1906 zu Lützen. Er ist 1,65 Meter groß, hat schwarze, lange, zurückgekämmte Haare, blasses Gesicht, zarte Haut, trägt schwarze Schnürschuhe, gestreifte Hose, blauen Sattorock, schwarzen Mantel mit schrägen Taschen und Samtkragen, helle Datschmütze, Stof ff ragen, Selbstbinder und grünblauen Schal. Raundorf wurde am 26. 3anuar, abends gegen 8 Uhr, auf der Herberge in Gießen von 'einem Un­bekannten, der sich als Artist ausgab. ersucht, mit ihm zu gehen, er benötige einen Mann, wo­raus *IL mit dem Fremden atng. Seit dieser Zell fehlt jegliche Spur von ihm. Der unbekannte

Holzversteigernng I des Gräflichen ^oriiamts zu Vnubad) Montag. Öen 9. ÖS. MtS von 10 . Uhr vormittags an imEolmfer Hof zu Lau­bach:

1 Aus den Distrikten Weingartners- köpf, Efelskopf, Forstwiese. Scheppmalö- dickung, Betten. Hölzchen. Dörnberg, Feldehen, Wallenberg deS Reviers Gon­terskirchen Scheiter Rm.: 500 Buchen, 10 Eichen, Kirfchbaum, Maßholder, Linde, 14 Fichten, Knüppel Rm.: 220 Buchen 1. u. 2. ÄL, 18 Birken. Eichen 1. u. 2» Kl., 32 Elsbeere, Maßholder, 18 Radel 1. u. 2. Kl. , Stöcke Rrn.: 160 Buchen, 15 Eichen, Birken. Reiferknüppel Rm.: 34 Buchen: Stammreiser Rm.: 630 Buchen: Astreifer Rm.: 560 Buchen; Fichten-Ruhreifer Rm.; 59 (Bohnenstangen). 03lau untersttichene Olummcrn werden nicht ausgebvten. in denDisttitten Efelskop' Scheppmalsdickung

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Grdentl.Milgllederoersammlung

TonnerStan. den 12. Februar 1925, abends 8' Uhr, im Hörsaal 54 des KollegiengeoäudeS, Lubwiaitraße 2k

Tagesordnung:

unb Hölzchen nur Stöcke unb Reifer.

2. Aus ben Distrikten Hirfchrot, Bol- pert-kopf, Eichberg unb Altengericht des Reviers Ruppertsburg Scheiter Rm.: 20 Buchen, 1 Esche (Rundfcheit), 4 Birken: KnüppelRm.:43Buchen,Eschen. 20 Eichen, Birken, 4 Fichten, 24 Erlen: Stöcke Rm.: 50 Buchen: Stamm- unb Zopfreifer Rm.: 462 Buchen, 333 Erlen, 102 aus Lärchen, Fichten und Buchen gemischt: 10 Fichten- derbstangen 1- Kl.. 1 Fstm. Kohlreiser und Leseholz beider Reviere flächenweife. Aus­kunft erteilen: Herr Förster Melchior zu Gonterskirchen für Revier Gonters­kirchen, Herr Förster Koch zu Rupperts- bürg unb Herr Forstgehilfe Becker zu Laubach für Revier Ruppertsburg. 1223V

1. Bericht deS Vorstandes,

2. Kassenbericht,

3. Entlastung deS BorstandeS und des KasnererS,

4. Neuwahl der nichlstudentifchen Aus'chunmitglleder,

5. BerfchiedeneS. 01095

W Abendkurse in Reich«-KnrsRchrift und HaRCiilnen-chreiben.Unter- d|

I ricbtsgeld 10 Mk. Anmeldungen werden täglich entgegongen. 23

Vogtsche Handelsschule

Gießen, Geethestrafle 32. ltM WW