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Nr. 284 Drittes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)Freitag, 4. Dezember 192.3
Turnen, Sport und Spiel.
Stand und Dorschau der Bezirksliga in Hessen-Hannover.
tz. Der Erste tauscht mit dem Zweiten, der Dritte mit dem Vierten und der Fünfte mit dem Sechsten: dos sind die Äenderungen in der Tabelle auf Grund der Ergebnisse des Sonntags. Nicht ohne weiteres ersichtlich ist die Chance, die Hessen 09 Kassel noch auf den dritten Platz hat, obgleich es noch .zweifelhaft ist, ob die Kasseler in der Lage sind, diese auszunutzcn. Beim Betrachten der Tabelle fällt auf, daß sämtliche Prooinzvereine erst in der zweiten Hälfte zu finden sind, bis auf Göttingen. Kassel ist also Trumpf. Der letzte Kasseler Vertreter, S. C. 03, steht auf dem 8. Platt, hot aber mit nur 20 Spielen die bisher wenigsten im ganzen Bc- zirk, so daß anzunehmen ist, daß auch er sxinen Stand noch verbessern wird. Interessant sind auch die Torverhältnisse, deren bestes Kurhessen Kassel mit 95 für und 16 gegen aufweist. In den noch ausstehenden 5 Spielen wird Kurhessen die 100 sicher voll machen. Die Kehrseite der Medaille weist auf Osterrade, das mit 15:81 eine Minusdifferenz von 66 anzeigt. Eine Seltenheit zumindest zeigt Göttingen 05, Inhaber .des 3. Tabellenplatzes, mit 61 für und 55 gegen.
Kurhessen Kassel
21 Spiele
35 Punkte
Sport Kassel
22
35
05 Göttingen Borussia Fulda
23
30
22
29
Hessen 09 Kassel
21
28
Spielo. Kassel
24
28
S Vg. Göttingen
23
26
S (£. 03 Kassel
20
25
Marburger S. Vg.
21
22
Wetzlarer F. E. 05
23
18
S. Vg. Hann.-Münden
24
14
Gießen 1900
23
10
Kurhessen Marburg
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Osterode
23
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Der kommende Sonntag führt folgende Gegner zusammen: Als wichtigstes Spiel: „Sport Kassel—Marburger S. V g. (Die Tradition der Marburger weist manchen Sieg gerade über „Sport" Kassel auf. Aus diesmal könnte es der Fall fein, daß sie Sieger bleiben. Sport steht vor einem starken Gegner.) Ein Kasseler Derby: Spielog. — S. E. 0 3. (Einer ist so stark wie der andere, deshalb: unentschieden.) Die beiden Pro- vinzspicle: Borussia Fulda —Osterode und. 0 5 Göttingen —Gießen 1 9 0 0 (sind den Platzvereinen in keinem Fall zu nehmen).
Lahnkreis-Handball.
I3. Geändert hat sich In der Reihenfolge der Labelle nichts. Da für jeden Verein einschl. Rückspiel 10 Spiele auszutragen sind, ist das Ende noch nicht abzusehen. Cfn den Spielansehungen scheint etwas Durcheinander zu herrschen, ba manche Vereine in der 1. Serie 80 Proz. der Spiele auf fremden und 20 Proz. auf eigenem Platz austragen. Durch solche Fehler der Dc- hörde wird die einwandfreie Durchführung der Serie (ohne Proteste!) nicht gerade gefördert. Es wäre unbedingt za wünschen, daß die Rach- leile der Punktkämpfe nicht auch auf dm Handballsport übergreifen. Die bereits vorliegenden Einsprüche sollten der Kreisbehördr zu bedenken geben. F. C. Wetzlar 3 Spiele 6 Punkte. Hessen Gießen 2 Spiele 3 Punkte. S. C. Wchlar-Ricder- girmes 1 Spiel 1 Punkt. Gießen 1900 1 Spiel 0 Punkt, Schupo Wetzlar 1 Spiel 0 Punkt, D. C. Wetzlar 2 Spiele 0 Punkt.
Am Sonntag treffen sich: Hessen Gießen und F. C Wetzlar. (Die beiden Favoriten! Rormal wäre ein knapper Sieg Wetzlars.) S. C. Wehlar-Riedergirmes und Gießen 1 900. (Zwei gleichstarke Gegner.) Pol Sp. V. Wetzlar und D. C. W eh la r. (Hier sollte die Schupo glatt gewinnen können.)
©aufporttag in Grehen.
c. Für den kommenden Sonntag hat der Gauwart für das Voltsturnen, Turner Wilh. L u ck h a r d t - Marburg, die Volksturnwarte der Bezirke und Gauvereine nach Gießen geladen, um dort mit ihnen die reiche Arbeit des kommenden Jahres vorzubereiten und zu beraten. 2m Mittelpunkte stehen die G a u s p 0 r 1 - kämpfe, die in Verbindung mit dem Gaufest in Ridda stattfmden sollen, was jedoch am Fehlen notwendiger Voraussetzungen sche.t:rn wird. Auch den deutschen Kampfspielen, die 1926 in Köln stattfinden, wird besondere Deachtung im Gau geschenkt.
Der Main-Rhein-Gau der Deutschen Turnerschaft hielt in Darmstadt einen außerordentlichen Lurntag ab. Der Derwaltungsbericht, sowie der Voranschlag für 1926 wurden genehmigt. Aus den Verhandlungen ist die Annahme nachstehender Entschließung bemerkenswert: „Der außer- vrdentliche Gauturntag des Main-Rhein-Gaues der Deutschen Turnerschaft richtet an die hessische Etaatsregierung das dringende Verlangen, alsbald ausreichend Mittel nach dem Vorbild anderer deutscher Volks- staaten für die körperliche Ausbildung in den Voranschlag einzustellen, eine amtliche Zentral st eile zu schassen, Landesbeirat und Ausschuß alsbald in Kraft treten zu lassen und sich die Förderung unserer Ziele ernstlich angelegen fein zu lassen."
Sportvorschau für Sonntag, 6. Dezember.
Rasensport.
Im F u ß b a ll stehen wiederum die Punktspiele auf der Tagesordnung, nur hier und dort finden Gesellschaftsspiele von mehr oder weniger geringer Bedeutung statt. Im Handball bietet der Sonn
tag dasselbe Bild, Meisterschaftsspiele in der Haupt- lache, hier und da Freundschaftstreffen. Meisterschaftsspiele auch im Hockey, von Gastspielen ist der Besuch der Damenmannschaft des Uhlenhorster H. C. in Berlin gegen Brandenburg (am Samstag), gegen Wespen Zehlendorf (am Sonntag) zu erwähnen. Soweit Te n n i s gespielt wird, werden die Spiele in der Halle ausgetragen. Die Schweiz trägt am 5. und 6. Dezember in Genf ihre internationalen Hallenmeisterschaften aus.
Turnen und Leichtathletik.
Der Kunstturn-Wettkampf Rheinland—Westfalen in Essen verspricht, da beide Turnkreise über recht gute Mannschaften verfügen, sehr interessant zu werden. Ein Mannschaftskampf im Heineren Rahmen spielt sich in Neukölln zwischen den größten Turnvereinen Neuköllns Friesen und Jahn ab. Die Jugend kommt gelegentlich des Jugendturnfestes der Berliner Turnerschaft (Zentralturnhalle, Prinzen- straße) zu ihrem Recht. Als leichtathletische Deran- ftaltung ist das Herbst-Spiel- und Sportfest der Berliner Hochschulen (am Samstag, Tiergarten- Sportplatz) zu erwähnen.
Schwimmen.
Im Schwimmsport macht sich bereits die Ruhepause geltend. Nur noch einige Vereinswettkämpfe kommen zum Austrag. In Gleiwih treffen sich Po- seidon Beuthen gegen Gleiwitz 1900. 31 Freiburg begegnen sich der S. S. V. Freiburg und Neptun Karlsruhe. In München geht ein gauinternes Da- menschwimmfest vor sich. Potsdam 93 veranstaltet einen Wasserballtäg.
Boxen.
Das Haupttreffen der Breslauer Boxkämpfe bestreitet Rösemann gegen Iournee. An einem internationalen Amateurboxturnier in Stockholm (5. bis 7. Dezember) nehmen die Berliner Nispel und Schröder teil.
Fechten.
In Dresden werden (am Samstag und Sonntag) die sächsischen Fechtmeisterschaften entschieden. In Berlin findet ein Degen-Mannschaftskampf um den T. i. B.-Iubiläurnspokal statt.
Radsport.
Radrennen kommen in der Westfalenhalle in Dortmund zum Austrag. Der deutsche Amateur- meister Oßmella geht in Paris an den Start. In Dar mst a d t kommt ein Winter Saalsportsest des dortigen Velociped-Clubs 1899 zum Austrag, in dessen Rahmen ein Länderkampf Deutschland gegen Schweiz im Zweier-Radballspiel ausgesochten wird. 'Außer dem schweizerischen Meister „An der Sihl" Zürich wird auch der Ro. der Stabt Winterthur, der Zweite bei den Schweizer Meisterschaften, am Start erscheinen.
Turniersport.
Das letzte diesjährige Reit» und Fahrturnier geht am Samstag und Sonntag in Magdeburg, veranstaltet vorn Magdeburger Renn- und Reiter- verein und dem Verband für die Zucht eines provinzialsächsischen Warmblutpferdes, vor sich.
Sport'piegeL
Erich Rademacher, der Weltrekordmann Im Brustschwimmen, fährt im Frühjahr zusammen mit Houben nach Amerika, wo er mit seinem schärfsten Konkurrenten S k e l t o n zusammentrifft.
In dem jetzt abgelaufenen Ruderjahr 1925 sind innerhalb des Deutschen Ruderoerbandes nicht weniger als 105 Regatten durchgeführt worden. 1547 Rennen wurden ausgetragen. 604 Gigboote, 5146 Rennboote gingen an den Start, 28 561 Nennruderer kämpften um den Sieg. Das sind (mit Ausnahme der Gigboote, die um ein Weniges zu- rücfgegar.gen sind), Zahlen, wie sie feit Bestehen des Deutschen Ruderverbandes noch nie erreicht worden sind.
'Das Zustandekommen des deutsch-schwedischen Studentenkampfes anläßlich des 2. Berliner akademischen Hallen-, Turn- und Sportfestes am 16. Dezember ist sichergestellt. Die Meldungen für dieses Fest sind außerordentlich zahlreich ausgefallen, ebenso wie für das Herbftfport- feft der Berliner Hochschulen, das am 5. Dezember stattfindet.
Nach den Weihnachtsfeiertagen wird in Bad Flinsberg ein internationales Stifprin- g en abgehalten.
PreuhischePorize Meisterschaften im Ringen und Iiu Iitsu.
vo Die gestern in der Sporthalle der Preußischen Polizeifchule für Leibesübungen in Spandau durchgeführten preußischen Polizeimeisterschaften im Ringen und Jiu-Jitsu erbrachten folgende Meister:
Ringen: Federgewicht: H a s s e - Dranden- burg. — Bantam: Herbst- Bochum. — Leicht: Schmidt-Magdeburg. — Mittel A: Wilden- Aachen. — Mittel B: Barth- Berlin. — Schwer: Koplan - Berlin.
Iui-Iitsu: Bantam: H o r n i g - Berlin. — Leicht: Schüttler-Berlin. — Mittel: Dietrich-Frankfurt a. M. — Halbschwer: Sa« lisch-Frankfurt a. M.
Wirtschaft.
• D i e amtliche Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 2. Dezember berechnete Grohhandelsindexziffer tes Statistischen Reichsamtes ist mit 122,9 gegenüber dem Stande vom 25. Rovember (122.7) nahezu unverändert geblieben.
* Betriebseinschränkung im Dilltal. Die Adolfshütte in Riederscheld, die etwa 650 Arbeiter beschäftigt, sieht sich infolge der schwierigen wirtschaftlichen Lage genötigt, ab nächster Woche Kurzarbeit einzuführen.
Börsenkurse.
(Ohne Gewahr.)
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(Ohne Gewähr.)
8 Dezbr.
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(Ohne Gewähr.)
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Italienische Noten......
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Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noien
Frankfurter
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18,15
104.04
20.282
16.03
168.25 H-885
84.91
68.98
111.84
80,65
69. 0
12.876
6.8:5
Börse.
4.2*1' 19,05
104.56
20.382
16 11
169.09
16.965
85 36
69.28
112.42
81 05
59 40
12.43 i
5.865
(Eigener Drahtberichi des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 4. Dez. Tendenz: schwächer. Nach zögerndem und schwächerem Börsenbeginn, der in der ungünstigen Beurteilung der innerpoli- tischen Situation begründet war, bekam wieder eine freundlichere Auffassung die Oberhand, wobei weitere Kursbesserungen zu verzeichnen waren. Die Spekulation, auf die sich das Geschäft beschränkte, nahm trotz aller Zurückhaltung einige Käufe am Schiffahrts - und Montan- markte vor. Als nach kurzem Verlaufe die Kaufaufträge erledigt waren, schlug die Stimmung je- doch wieder um, und das Geschäft wurde ungewöhnlich still. Am Montanmarkte standen Phönixwerte im Vordergründe des Interesses und wurden bei lebhaften Umsätzen ansehnlich gesteigert, wobei auch die gestern in Umlauf gewesenen Ge- rächte über eine größere schwebende Schuld bei Phönix als wenig wahrscheinlich bezeichnet wurden. Von Schiffahrtswerten, die rege umgesetzt
wurden, hatten Hapaa eine Steigerung von über 1 Prozent und Norddeutscher Lloyd von 2,25 Prozent zu verzeichnen. Alle übrigen Märkte lagen still bei kaum veränderten Kursen. Von Bankaktien wurden Reichsbank um 0,75 Prozent höher. Auch Diskonto zogen leicht an. Zuckeraktien unterlegen dagegen neuen Abschwächungen. Für deutsche Anleihen bestand keinerlei Kauflust. Am ausländischen Rente n m a r k t konzentrierte sich das Interesse auf Türken und Ungarn, besonders Türken gingen höher. Der Freiverkehr war geschästslos. Api 0,4, Benz 26 Proz., Brown-Boveri 53 Proz., Entreprise 8,5 Proz., Growag 38 Proz., Ufa 565 Proz. Der weitere Verlauf litt unter ausgesprochener Oe- f d)ä f t s ft i 11 e. Umsätze wurden kaum mehr getätigt, und die Kurse neigten zuin Nachaeben. lediglich Schiffahrtswerte blieben gehalten. Der Geldmarkt zeigte keine Veränderungen. Tagesgeld 9) Prozent, Monatsge^ 11 bis 12 Prozent. Banldis- fönten 7 Prozent. Industrieakzepte 9 Prozent. Im Devisenverkehr schwächte sich Paris gegen London weiter auf 127.20 ab. London lag gegen Kabel mit 4,84 7/* befestigt, was auf die Diskonterhöhung der Bank von England zurückzuführen ist. Die übrigen Valuten lagen unverändert.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 4. Dez. 3m Vordergründe deS Interesses standen an der heutigen Börse wiederum Schifsahrtsaktien. Das Geschäft in diesen Werten verlief lebha't bei Kursen, die etwas über dem Stande der gestrigen Rachbörse lagen. Es scheint, als ob die Börse noch weitere TranLaltionen am Schiflahrtsmarlte erwartet. Die übrigen Marktgebiete verharrten in der bisherigen Stagnation. Die Kurse lagen zumeist gegen den Vortag unverändert, teilweise eher etwas niedriger. Am Montanmarkt verhielt sich die Spekulation abwartend. In Börsenkreisen herrscht die Auffassung. daß die Regierung gegenüber der M o n- tan-Trustbildung ehe eine ablehnende Haltung einnimmt und sich in der Frage der Fusions-Steuerermäßigung wenig nachgiebig zeigt. Am Geldmärkte waren die Sähe für tägliches Geld unverändert 71/: bis 9 Prozent. Monatsgeld 10 bis 11 Prozent. Im Devisenverkehr notierte Paris gegen London 127.50 bis 126.25 (also später etwas erholt). Auch Warschau lag gebessert mit 8 gegen Kabel. Schließlich traten Oslo und Kopenhagen noch aus der bisherigen Reserve heraus und konnten gegen London gute Erholungen aufweisen. Die Reichsmark notierte gegen ‘Jon-rrn 20.35, Amsterdam 59.21.
•
Märkte.
Frankfurter Getreide!)i l.
(Eigener Drahtbericht deS „Gießener Anzeige. j
Frankfurt a. M., 3. Dez. ES wurden notiert: Weizen, Wetterauer. 26.25 bis 26.50, Roggen, inländischer, 18.50 bis 18.75, Sommergerste für Drauzwecke 23.50 bis 25, Hcher, inl, 18.50 bis 21.50. Mais, gelb. 20.75 bis 21. Weizenmehl, inl., Spestal 0, 42 bis 42.50. Roggenmehl 27.25 bis 27.75, Weizenkleie 10.90 bis 11.10, Roggenkleie 11.10 bis 11.30. Tendenz: Sehr fest.
Berliner Produktenbörse.
Die ausländischen Prcssemrldungrn von den Produktenbörsen waren heute durchaus unsicher und gaben mithin dem Berliner Prvduktenmaikt wenig neue Anregung. Das Angebot in Brotgetreide seitens des Inlandes ist etwas größer, doch im Preise gut gehalten, so daß größeres Geschäft zustandekommen konnte. Für Weizen bestand im amtlichen Mittagsderlehr per Dezember etwas größere Deckungssrage, so daß im Zeithandel dieser Lieferungstcrmin seinen Vorlagskurs behaupten konnte. Im übrigen verloren Frühjahrsmärkte 3 bis 3,50 Marl. Auch Roggen schwächer, und zwar nahe Sicht um 2 Mk., März und Mai um 4 bis 5 Mk. Gerste ruhig. Hafer nicht genügend offeriert. Mehl und Futterartikel still. Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märk. 251 bis 253, do. Dez. 265, do. März 274 bis 271,50, do. Mai 276 bis 275, Roggen, märt 158 biS 160, do. Dez. 168 5 8 166, do. März 184 bis 182,50, do. Ma: 192 b s 190.50, Gerste, märk. 190 bis 214, Futtergerstr 155 b s 163, Hafer, märk. 169 bis 179, do. Dez. 164 bis 165, do. März 184; für 100 Kilo: We'zenmehl 32,25 bis 37. Roggenmehl 23.50 b 3 25,50, Weizen- kleie 11,50 bis 11,60, Roggenkleie 9,70 b S 9,90. Diktoriaerbsen 25 bis 32. kleine Speiseerbsen 22 bis 24, Futtererbsen 19,50 bis 20,50, Peluschken 17 bis 18, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 20 bis 22, Lupinen, blau 11,75 bis 12,25, do. gelb 12 bis 14,50, Serradelle 19 b s 21, Rapskuchen 15 bis 15,40, Leinkuchen 23,20 bis 23,40, Trockenschnihel 8,10 bis 8,60, Torfmelasse 7,80 bis 8, Kartoffelflocken 15 biS 15,40, Doya-Schrot 21,40 bis 21,60.
Rundfunk-Programm
des Franksnrter Senders.
(Aus der „Radtv-Umschau".)
Samstag, 5. Dezember.
3.30 bis 4 Ufjr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 6 älhr: Rachmittagskonzert deS Haus- orchesters: Zu Mozarts Todestag. 6 bis 6.30 älhr: Die Lesestunde (für die rzi'ere Jugend). 6.30 bis 7 Uhr: Düchcrstunde. 7 bis 7.30 Uhr: Englischer Unterricht. 7.30 bis 8 Uhr: Funkhochschule Frankfurt. „Die deutsche Rovelle im 19. Jahrhundert' Dortrag von Prof. Dr. Schultz. 8 bis 8.30 Uhr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung — „Der Ersah verlorener Körperteile bei den Tieren", Vortrag von Dr. W. E. Ankel. 8.30 bis 10 Uhr: Dramatischer Abend. 10.30 bis 12 Uhr: ^Übertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.
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