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Fräulein Fob.
Roman von Anders Eje.
12. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
„Dagegen kommt ein untersetzter und dicker Sytxt. unter dessen Schritten die Dielen des ^cfffaatca seufzen. Er hat grauen, zugestuhten Bollbart, kreisrunde, start lichtbrechende Augen- qlöjcr und eine mächtig gewölbte Stirne, — so wie man sie sich bei dem gelehrtesten Mathematik- oder Philosophieprofessor des Iahr- : Hunderte- vorstellen möchte. Aber gerade jetzt, meine Herren, spiegelt dies Gesicht nicht die Mühen des Denkens wider, sondern viel eher die Freude des Weihnachtsmannes über ein recht tchlau ersonnenes Geschenk, das er hinter dem Rücken verbirgt. Weiß jemand von den ' Herren, wer dieser fragliche Weihnachtsmann ist?"
„Exzellenz Thorben."
..Stimmt. Exzellenz Thorben, des Reiches verflossener Finanzminister und das größte finanzielle Genie, — jetzt und in aller Zukunft, Amen. Ganz richtig, meine Herren. Aber das Weihnachtspräsent hinter seinem Rücken ist nicht ebenso leicht zu erraten. Oder wie, Flach? Ein wohlgewachsener Herr in Frack, mit ein paar Miniaturorden im Seidenausschlag und einem überlegenen Lächeln im linken Mundwinkel."
„Weiter, weiter!"
„Als dec Major von der Festmigsartillcrie diese ntue und höchst unerwartete Verstärkung im Festungsgürtel erblickt, wird er von bösen Ahnungen erfaßt. Denn der Mann, der sich jetzt unter so beneidenswerter Eskorte näher, genießt den Ruf der Unwiderstehlichkeit. Er ist reich, er ist gewachsen wie em Apollo und trägt seinen Frack wie ein Operettentenor, sein Siegesbewußtsein hat dem gutgeschnittenen Profil einen Zug der Uebcrlegenheit gegeben, und der Ruf von seiner Lasterhaftigkeit und seinem Glück beim anderen Geschlecht hat auf den Schwingen ües Tratsches der Weg zur Gunst vieler neugieriger Frauen gefunden. All dies weiß dar Major, und deswegen erblaßt er. Denn auf dem Schlachtfelde dieses Abends ist der Vankdirektor
Harry Fellips General, und der Major ... eben nur Major."
„Fellips hier? Tatsächlich?"
„Sieh da. die Reuhcit überrascht die Herren, und doch hat Flach die Herren ja vorbereitet. Also weiter. Es stehen recht viele <?:utc herum, dem Exzellen.cherrn glückt es. »einen Passagier beinahe bis zum Fräulein Fob zu bringen, ohne daß er von jemand anderem, als dem Major bemerkt wird, der fein Avancement gewiß seinem Adlerblick zu danken hat, und dann sagt Thorben mit seiner lustigen Stimme
„Hier Fob, stell' ich Dir.....“
..2ctzt läßt Fräulein Fob den Fächer fallen und schlägt ihre Augen mit den berühmten, langen, dunklen Wimpern auf. Das ist geschickt gemacht, — auch wenn die Szene von vornherein arrangiert war, was ich beinahe annehme. Was aber nicht von vornherein arrangiert sein kann, ist Herrn Fellips' Haltung. Meine Herren, es ist etwas ganz Seltsames und ich verstehe, daß sie den Versicherungen des Freundes Flach nicht glauben wollten. Tatsächlich macht der Ches des Banksyndikats eine unglaublich schlechte Figur, — er wird blaß, stottert, wird rot und läßt den Chapeauclaque fallen. Wir erinnern uns alle, wie die Zeitungen den Mann nach den Angriffen auf die Bankleitung etwas schwerfällig, aber treffend charakterisierten. — „die Personifikation der eiskalten Geistesgegenwart". Unb jetzt! Vci Herrn Fellips ist nicht mehr Geistesgegenwart zu finden, als Wohltätigkeit bei der Wechseldiskontierung seiner Dank."
Es wurde für einen Augenblick still. Flach, der mit seiner Zigarre fertig war, warf den Rest in eine Aschenschale. Er nickte Ritt zu, als ob er sagen wollte: „Genau so war es." Aber der Jüngste in der Gesellschaft sprach die Gedanken der meisten aus, als er sagte: „Ich wittere etwas dahinter." 2m Tonfall lag ein Versprechen: wir werden schon herausbekommen, was es ist.
Ritt setzte fort:
„Die Gerechtigkeit erfordert es, anzuerkennen, daß sich Herr Fellips rasch erholte. Die ganze Episode dauerte nicht länger als eine halbe Minute, — außer für die Exzellenz selbst. Aus irgendeinem Grunde (den ich mir nicht auszuplaudern erlaube) war er schon bei der Vor-
. i in bu» he l oie .e e'.'tad/:er aus» gcbroMcn, und die Lustigkeit schien ihn nicht verlassen zu wollen. Meine Herren, ich schwöre, daß unser Freund, der Major, die Exzellen- vor >em vollständigen Kollaps rettete, indem er einen Stuhl unter sein Hinle-teil lchob. D:r ct': Thorben lachte wie nur ehr dicke Leute lachen können. - der Schwcißverllc ihm auf der Stirne und die Tränen tropfen ihm aus den Augen."
..Was zum Teulel tonnte den Alten so ,>c- lustiot haben?" fragte Carlton, dem die Exzellenz immer als ein iast rätselhaftes höheres Lv?'en erschienen war, ’o in de- Mitte zwilchen König Midas und Tolstoi, mit einem Schuß Rousseau, klebrigen hatten v-e>e im Lande von Thorben ungefähr die gleiche Auffassung wie Leutnant Carlton.
Ritt zuckte die Achseln.
„Frag ihn."
Zwei von den Herren stritten über irgendeinen dunklen Punkt in Herrn Fellivs' Charakter, die übrigen diskutierten über das Problein: was war die Ursache der plötzlichen Bestürzung des Vankdirektors. und versuchten mit wechselndem Glücke, diesen Grund zu erforschen. Einen Herrn gab es in der Gesellschaft, der ganz still und in sich gekehrt saß. Er wurde bald Ingenieur und bald Direktor tituliert, — im übrigen hieß er Keylcr, James Kehler. Der Rame war in den Zeitungen im Zusammenhang mit einer maschinentechnischen Erfindung genannt worden, und Fob hatte eine ihrer Freundinnen gefragt: Kennst du ihn? Wie sieht er aus? Die Freundin hatte einen Augenblick nachgedacht und dann geantwortet: Elsenbeinweih und sammetschwarz. Dann ist es er, dachte Fob.
Unö er war es. Derselbe, der jetzt still dasah und seine sonst wachen und lebhaften Augen schloß, um die Gedanken auf das einzige zu konzentrieren: wie hing dies zusammen, daß Fräulein Fob um zwei Uhr nachts auf jener Treppe des Hotels Savoy zu sehen war, die für die Besucher der übelbeleumundeten Separees des Hotels reserviert war? In James Kehlers Kopf war dies nächtliche Bild bisher ganz isoliert gestanden — jetzt erinnerte er sich plötzlich daran, daß er ungefähr fünfzehn Minuten später
den Ban.. > ;or . . .Ups die Halle passie
ren gesehen hatte. >ehr raschen Schrittes, den Hut in die Stirne gedrückt und den Pel.tragen auf- geschlagen, zuerst Fräu!ein Fob, und dann Herr Fellips. Kevler addierte wie ein Kind, zwei und zwei lind vier. RiNc Bericht über die Epi- sode in einem der Bal.säle hatte sein Interesse für diese pikante Arithmetik rasch gesteigert. — er beschloß, seine Addenden im Äuge zu behalten.
Ich kann ja gehen und einmal Rachschau halten, dachte er und erhob sich.
2m Vorbeigehen warf er c nen Blick aus sein eigenes Bild in einem der großen Spiegel. Er sah heute abend entschieden vorteilhaft aus. Die seidenschwarze Farbe seines Haares und Schnurrbartes stand brillant zur vornehmen Blässe seines Teints. Marseille und Korsika, murmelte er. — man merkt es. Fellips. - bah! Ein amerikanisches Annoneenklischee Frühjahrspaletots mit Seidenfutter in allen Preislagen.
Herr Kehler ging nach Ritts Weisung, sand aber die nicht, die er suchte. Rur die Exzel'enz war noch da. vermutlich im selben Stuhl, mit dem der Major zum Entsatz gekommen war. Seine mächtige Körperfülle schwoll über den Stuhl in allen Richtungen hinaus, die Frack- schöhe hingen unter den Armstühen wie ein Paar zottiger Krähenschwingen heraus. und die hinauf- gciDger.cn kurzen Holen entblößten ein Paar schrecklicher Zugstieflctten. Im Gegensatz zu jenem, mit dem er gerade sprach, trug Filimon Thorben keine Dekorationen, während seiner dritten Ministcrschaft hatte er mit Dank des Landes höchsten Orden abgewiesen. - dafür hatte er gerade feine weiße Hemdbrust mit Schnupftabak übersäet, den er mit einem goldenen Löfselchen säst ununterbrochen aus einer Riesendose aus altem Schildpatt schöpfte. Das Lachen war auf seinen Lippen verschwunden, aber in seinen Augen saß noch der Schalk auf der Lauer, und wenn der Politiker mit den vielen Orden sich in vertraulichem Flüstern über ihn beugte, konnte es wie eine lange Reihe schimmernder Johanniswürmchen hinter den scharf gekrümmten Augengläsern blitzen.
(Fortsetzung folgt.)
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