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Rindviehmarkt in Gießen
Y. Gießen, 3. März. Zum heutigen viehmarkt waren 53Z Stück Großvieh und Kälber aufgetrieben. Der Handel war sowohl am Vortage wie auch zum Anfang des Markttages schleppend, lebte aber am Schlüsse etwas auf. Bezahlt wurden für Großvieh, erste Qualität. 500 bis 550 Mk., weniger gute 350 bis 400 Mk.. Schlachtkühc 130 bis 200 Mk., Kälber 40 bis 70 Mk., je nach Gewicht.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. Olt., 3. März. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,50 bis 26, Roggen, inländ. 22,25 bis 25,50, Sommergerste für Drauzwecke 24 bis 30, Hafer, inländ. 17,50 bis 22,75. Mais (gelb) 22 bis 22,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 42,50 bis 45,25, Roggenmehl 36,75 bis 39,50, Weizenkleie 13,75 bis 14, Roggen- kleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Ruhig.
Turnen. Sport und Spiel.
Das Schwimmfest des Ersten Frankfurter Schwimmt!nbs ausgefallen
Dem Vorstand des Ersten Frankfurter Schwimmklubs wurde am Sämstag durch das Polizeipräsidium Frankfurt o. OIL mitgeteilt, daß die für Sonntag, 1. März, vorbererteten S ch w i m m wettkämpfe infolge des Ablebens des Reichspräsidenten ausfallen mühten. Die inzwischen aus allen Teilen Deutschlands bereits angetommenen Wettkämpfer, u. a. auch die Mannschaft des Gießener Schwimmvereins, muhten unverrichteter Sache wieder abreisen.
Aus dem Llmtsverkündiqungsblatt.
' Das Amtsverkündigungsblatf Rr. 1 7 vom 3. März enthält: Fremdenpolizeilichc Angelegenheiten. — Märzmiete. — 'Aufnahme der taubstummen und blinden Kinder in staatlichen Anstalten. — Auflösung der Wassergenossenschaft Lundorf zu Steinbach. — Dienst- nachrichten.
Bett s w mich mit unternehmen m beoor), “ hl" Sirene
Aenti^UsDvixittot Bücking, eröffnet, der in feinen Vegrühungswvrten von der Graphik sprach als einer Kunst, die infolge ihrer Wesensart durchaus dazu berufen sei, in weiten Volksschichten populär zu sein, nicht zum wenigsten dadurch, dah sie bei geringen Anschaffungskoften ein Original zu erwerben ermögliche. Durch den Hinweis auf die graphische Ausstellung des Kunstoereins im Turmhaus am Brand bekam der Vortrag noch eine aktuelle Bedeutung.
und Pyönly nur leichte Abschwächungen aufzuweisen hatten. Deutsch^Lux waren behauptet. Am Markt der Elektrowerte ist ebenfalls eine erhebliche Abschwähung festzustellen. Acka- mulatorcn, Siemens und Schuckert liegen im Angebot, während für Fel'en einiges Interesse herrschte. Der Markt der chemischen Werte kann sich zum Teil behaupten. Sehr schwach lagen Oberkoks. Schiffahrtswerte waren uneinheitlich, Hamburg-Süd erzielten einen kleinen Kursgewinn, während Hansa und Hapag abgeschwächt sind. Der Markt der Petroleumwerte lag völlig still, Deutsche Erdöl unverändert. Dankenwerte lagen abgeschwächt, Berliner Handel angeboten. Spritwerte leicht befestigt, etwas Rachfrage bestand für Kahlbaum und Ostwerke. Kalt lagen uneinheitlich. Deutsche Kali schwächer. Der Markt der heimischen Renten konnte seine gestrigen Kurse behaupten. Am Geldmärkte herrschte lebhafte Äachfrage, tägliches Geld 9—11 Prozent, Monatsgeld 11—13 Prozent. Privatdiskont 8 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt liegt der französische Franken sehr schwach. Devise London leicht gebessert.
Börsenkurse.
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M., 3 März. An der heutigen Abendbörfe litt daS Geschäft stärker unter allgemeiner Zurückhaltung, die auf innerpolitische Sorgen zurückzuführen ist. Die Abgaben kamen im Hinblick aus den morgigen Ausfall der Börse stärker zum Ausdruck und bei dem Mangel an Kauflust gingen auch die Rückgänge über den bisher üblichen Rahmen hinaus. Scharf gedrückt war namentlich der Montanaktienmarkt, während für die übrigen Oltärkte die Einbußen weniger fühlbar hervortraten. Aber auch hier zeigten sich Abschwächungen bis 0,5 Prozent. Für deutsche Renten bestand keinerlei Interesse und Rachfrage. Die Börse schloß in schwacher, lustloser Haltung. Deutsche Anleihen: bprozentige Reichsanleihe 0,645, 3'/2prozentige Preußische Konsols 1000. Bankaktien: Allgemeine Deutsche Credit- anstalt 3,90, Berliner Handelsgesellschaft 157, Commerzbank 6,25, Darmstädter Dank 13,50, Deutsche Dank 130, Discontogesellschaft 122,75, Dresdner Dank 113,37, Metallbank 115,50, Mitteldeutsche Kreditbank 2, Reichsbank 147,75, Oesterrei- chische Kreditaktien 9,40. Montanaktien: Gelsenkirchen 84,50, Harpener 139, Phönix 61 25, Laura- hütte 7,30, Kali Aschersleben 17,62, Westeregeln 22,25. Chemische Aktien: Badische Anilin 29, Anilin Berlin 25, Scheideanstalt 144, Elberfelder Farben 25,62, Th. Goldschmidt 22, Höchster Farben 25,70, Rutgerswerke 17,30. Elektroaktien: AEG. 11,55. Licht und Kraft 7,80. Transportaktien: Rordd. Lloyd 4. Sonstige Industrieaktien: Adlerwerke Kleyer 4,05, Dingwerke 4, Dyckerhoff 4,50, Gebr. Iunghans 12,62, Karstadt 4.3, Kemp- Stettin 0,54, Schuh Derneis 2,95, Mönus 2,5, Zucker Heilbronn 3,55, Zucker Offstein 3,75.
' Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „®ießener Anzeigers".) Der! in, 3. März. Das Ableben des Reichspräsidenten und die sich daran anschließenden Erörterungen über den Ausfall der Reu- Wahlen legten sich wie ein Alpdruck auf die heutige Börse. Auch der Ausfall des morgigen Dörsen- tages veranlaßte die Spekulation zu völliger Zurückhaltung. Diel besprochen werden auch die Aufklärungen aus den Generalversammlungen von Caro-Hegenscheidt und Lincke-Hofmann, die auf einen recht ungünstigen Geschäftsgang Hinweisen. So ist die Stimmung heute außerordentlich gedrückt. DaS geringe Material, das an den Markt gelangte, drückte auf die Kurse schon ganz erheblich. Besonders starke Kursabschwachungen erlitt der M o n t a n m a r k 1, wo besonders oberschlesische Werte erhebliche Kurseinbußen zu verzeichnen hatten. Kattowitzer verloren 2Vs Proz. Auch die übrigen Werte befinden sich in rückgängiger Tendenz, so Harpener und Köln- Reuessen, während Gelsenkirchen, Rheinstahl
Schöffengericht.
* Gießen, 2. März. Der Cckenbahnbe- sriebsassistent W. K. von Dad-Rauheim hatte am 30. Mai 1924 den Eisenbahnassistenten K St. gebeten, ihm einen Freischein für Gepäck auszustellen. Auf dessen Verlangen, ihm den Freifahrschein (der Freischein für Reisegepäck darf nur ausgestellt werden, wenn der Freifahrschein vorgelegt wird) vorzuzeigen, antwortete er, er habe diesen vergessen oder ähnliches, und gab eine Rümmer als Rümmer seines Freifahrscheins an. St. stellte nun den Gepäckschein aus und K. sandte dieses nach Magdeburg an Verwandte. Tatsächlich hatte K. keinen Freifahrschein, so daß der Cisenbahnverwaltung das Frachtgeld entzogen wurde. K. wurde wegen Betrugs zu 50 Mk. verurteilt. St. wurde freigesprochen, da er der ganzen Sachlage nach nicht annehmen konnte, daß K. ihm die älnwahrheit sagte.
Am 6. Iuli 1924 hatte K. auf Grund eines ihm ordnungsmäßig erteilten Freigepäckscheins 21 Kilo Gepäck nach Magdeburg geschickt und am 7. Iuli nochmals 10 Kilo auf Grund eines neuen Scheins. Der letzte Schein hätte ihm nicht erteilt toerben dürfen, da er nur das Recht hatte, eine Sendung von höchstens 30 Kilo aufzugeben. Das Gericht hielt hier eine betrügerische Absicht nicht für erwiesen und sprach K. frei. Dagegen verurteilte es ihn noch wegen Entwendung einer Glühbirne zu 10 Mk. (§ 370 Ziffer 5 StGB).
Der Weißbinder L. Sch. von Ober-Mörlen hatte im Ianuar 1925 in einem Friedberger Geschäft ein Motorrad unter dem Ramen „Mohr" gekauft und den Kaufvertrag auch mit diesem Ramen unterschrieben. Das Rad sollte am nächsten Tage abgeholt und bezahlt werden. Da dies nicht geschah, nahm man Ermittelungen nach dem angeblichen Mohr vor und es ergab sich, daß der Käufer einen falschen Ramen angegeben hatte. Als nun Sch. nach einigen Tagen von einem Schutzmann gestellt wurde, nannte er sich auch diesem gegenüber „Mohr". In seinem Besitz befand sich ein von ihm abgeändertes Zeugnis eines Friedberger Werkes. Strafe: 2 Wochen Gefängnis und zweimal 'je 1 Woche Haft.
Der des fortgesetzten schweren Diebstahls von Kartoffeln angeflagte Taglöhner Ioh. R. von Dörbach wurde mangels ausreichenden Beweises freigesprochen.
Wirtschaft.
* älnveränderte Tendenz des Eisenerzmarktes im Lahn- und Dillgebiet i m Februar. Die kleine Dersand- belebung, welche sich auf dem Gisenerzmarkt des Lahn- und Dillgebietes und Oberhessens im Vormonate bemerkbar gemacht hatte, hielt laut Fachblatt „Industrie-Kurier" auch während des Monats Februar an, ohne dah es indessen für die ^Betriebe möglich gewesen wäre, wirtschaftlich zu arbeiten. Vielmehr ist Tatsache, dah die erzielbaren Preise noch immer nicht die Selbstkosten decken, auch nicht decken werden, bis die Reichsbahn durch eine entsprechende Senkung der Frachtsätze einen erfolgreichen Wettbewerb mit den ausländischen Erzen ermöglicht. Die Löhne haben den Stand der Vorkriegszeit um etwa 5 bis 10 v. H. überschritten, und auch die Materialpreise, ganz besonders die Preise für Sprengstoffe, Fette, und auch Holz sind für die finanzielle Tragfähigkeit der Grubenbetriebe viel zu hoch.
* Miag, Mühlenbau und Industrie A. G., Frankfurt a. M. Der Auf- fichtsrat befchloh, die Verteilung einer Dividende von 7 Proz. für Stamm- und Vorzugsaktien vor- ^uschlagen. Die dem Miag-Konzern angefchlos- senen Unternehmungen haben ihre Abschlüsse noch nicht vorgelegt. In den Besitz der Miag ist unter Mitwirkung des Bankhauses Richard Lanz & Co., Berlin, die Majorität der Habermann & Guckes Liebold A. G. übergegangen. Runmehr ist die Miag in der Lage, nicht nur die maschinelle und technische Ausstattung von Mühlenwerken und Getreidesilos durch ihre Konzern- Gesellschaften herzustellen, sondern auch die Bauten selbst.
fln® vermieden werden. Die Vorläufer sind Jucken der Kopfhaut,
Schinnen- und Schuppenbildung. Stellen diese sich ein, dann ist es
At-Ar , höchste Jett, gegen das beginnende Uebel vorzugehen. Tägliche
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Buntes Allerlei.
Das Hausbuch eines Künstlers.
Fast zwanzig Iahre blühte in Murnau in Oberbayern so etwas wie eine intime Künstlerkolonie, ein vertrauter Kreis von Freunden, der sich um die Persönlichkeit des DaukünstlerS Emanuel v. Seidl scharte. Seidl war nicht nur ein Großer in seiner Kunst, sondern auch ein Genie der Freundschaft und Geselligkeit und ein unermüdlicher und erfindungsreicher und witziger Arrangeur von Festen, deren schönste sich in feinem Mumauer Dorado, im „Elysium", wie es von. den Freunden genannt wurde, abspielten. Diese herrliche Zeit des Münchner Künstlerlebens, das in dieser herrlichen Zeit, aber auch in dieser ausladenden äleppigkeit für immer dahin ist, ruft eil Aufsatz im Januarheft von Druckmanns „Kunst" (München, F. Druckmann, 21.=®.) nochmals ins Leben. Er stützt sich auf Erinnerungen, besonders aber auf das prächtige „H a u s b u ch" Emanuel v. Seidls, das in vier stattlichen Bänden sozusagen von Tag zu Tag die Geschichte des vertrauten Kreises und feiner Feste erzählt. Aber nicht etwa in trockenem Chronistenton, sondern in cntßüdenöen Zeichnungen und Aquarellen, Gedichten und Karikaturen, die auf die Besten der Münchner Künstlerschaft, auf Hengeler, Stuck, Diez, Rieth, Gulbransson, Wackerle, Raager u. a. zurückgehen. Bon diesen Graphiken bringt der Aufsatz eine reiche Fülle.
Eine endgültige Statistik der Kriegsopfer.
Rach den genauen Feststellungen des Statistischen Reichsamts beläuft sich der Gesamtverlust aller am Kriege beteiligten Staaten auf etwa 10 Millionen Tote, 25 Millionen Verwundete und sonstige Kriegsdienstleidende. Die Zahl der deutschen Kriegsopfer beträgt 2 055 0 00 Gefallene unb Verstorbene, einschließlich 14 000 Farbigen aus unseren Kolonien, die Zahl der Verwundeten betrug 4 248 000. An versorgungsberechtigten Kriegsbeschädigten gab es Anfang 1920 1 537 000, infolge Abfindung bis 1923 1 275 000, am 5. Oktober 1924 721 600.
Der Weltschiffbau 1924.
Die vom Stapel gelaufene Handelsschifftonnage der Welt über 100 T. betrug nach einer Aufstellung in „Werft. Reederei, Hafen" 2 247 751 Tonnen. Das bedeutet im Vergleich mit dem Vorjahr eine Zunahme von 604 570 T, jedoch gegen das Rekordjahr 1913 eine Abnahme von 1 085 131 '2b. An der Spitze steht Großbritannien das 494 Schiffe mit 1 439 885 T. baute. An zweiter Stelle steht Deutschland mit 108 Schiffen und 175113 T., an dritter Stelle die Vereinigten Staaten mit 79 Schiffen und 139 463 T. Großbritannien ließ 794 234 T. mehr zu Wasser als im Vorjahr, Deutschland aber hat 164 321 T weniger gebaut als 1923, immerhin aber noch 24 Proz. Der gesamten Tonnage. Die Vereinigten Staaten waren mit X1M\ Proz. an der Gesamt- tonnagc von 1924 beteiligt, mit 33 354 T. weniger als im Vorjahr. An vierter Stelle unter den schiffbauenden Ländern steht Italien mit 82 526
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Tonnen, dann kommt 'Frankreich mit 79 685 ^.. bann Japan mit 72 757 T., dann Dänemark mit 63937 T., Holland mit 63 627 T.
Die Originalhandschrift des „Largo" veröffeatlicht.
Anläßlich des 240. Geburtstages Georg Friedrich Händels, der am 23. Februar 1685 in Halle geboren ist, hat König Georg von En glaub erstmalig eine Wiedergabe der in seinem Besitz befindlichen bisher unbekannten Originalhandfchrift des berühmten „Largo" geftattei. Die Veröffentlichung erfolgt in der deutschen Ausgabe der im Verlag K. F Koehler soeben erscheinenden Händel-Biographie des Engländers Rewrnan Flower. Bei der Bedeutung, die Händel infolge seines fast 40jährigen Aufenthaltes in London für das Musikleben Englands gewonnen hat, durste diese Biographie, die in erster Linie die Persönlichkeit des Meisters im Rahmen feiner Umgebung schildert, besonderes Interesse sinden. Es wird nicht allgemein bekannt fein, dah die unsterblich gewordene Melodie des Largo, die feit zwei Jahrhunderten in Kirche und Haus zu jebem weihevollen Anlaß ertönt, ursprünglich einen beschaulichen, aber durchaus nicht feierlichen oder gar kirchlichen Text gehabt bat; es ist eigentlich eine Arie „Ombra mai fu“ aus der Oper Terxes. Die Worte gelten dem kühlen, wohligen Schatten einer hohen Plantane und werden dem Tttel- helden in den Mund gelegt.
Tabletten
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sWW Z)ro3irien c-.häliilch
bei Husten, Heiserkeit, Katarrh
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. HL
(In Billionen Matt auftgebrüift. BuenoSAireS, London, Neu- hork, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, olles übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
5% Deutsche RetchSanleihe . 4% Deutsche Rctchsauleiye . S'/z°/o Deutsche Reich-anleihe 3°/ Deutsche Reichsanleide . Deutsche Svarpramienanlethe 4% Preußische Konsols . . . 4° o Hessen 3’/»% Hessen 3% Hessen Deutsche Wertb- Dollar-Anl. dto. Doll Schay-Anweting.') 4% Zolltütten 5% Gvldmerikaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Darmst. und Naiionaldank . Deutsche Bank Deutsche BeretnSbank . . . . Disconto Commandit . . . . Metallbank Mitteldeutsche Credttbank. . fester reichische (Kreditanstalt. Bochumer Guß Buderus . . . . Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Dberbcbarf Phönix Bergbau Rbeinstabl...........
Snebeef Montan ....... Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann Anglo-Cont -Guano . ... Badische Anilin . . Chemische Mayer Hlairfn .. Goldschmidt Gries eimer Electron .. .. Höchster Farbwerke Holzverkohlung ...... Rütgersmerke ........ Schetdeanstalt Sag. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkraftwerke Schuckert Siemen« & HalSke Adlerwette Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt "''cgutn.............
Motorenwerke Mannheim . frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . MetallgesellSchaft Frankfurt. Pct Union A.-G Schuhfabrik Herz Sichel Zellstoff »aldhof Zucker'abrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
(Sn einem Teil der Auflage wiederholt.)
Ein amerikanischer
Reparationsvorschlag.
Reuyork, 3. März. (WTD.) Der Vorsitzende des Panamerikanischen Handelskongresses in der Internationalen Handelskommission, Cla- rince Owen, hat Präsident Coolidge dringend ersucht, eine internationale Konferenz in Rewark (Iersey) einzuberufen, um den Gesamtbetrag der Reparationen und einen Amortisationsplan für die Reparationen und für die interalliierten Schulden festzusetzen. Auf diese Weise könnte Deutschland bezahlen. Aber man könnte noch Amendements zum Versailler Vertrag zulassen, um Deutschland die Möglichkeit zu geben, mit allen Rationen wirtschaftlich in freie Konkurrenz treten zu können. Frankreich und Deutsch- la n d mühten gegen jeden militärischen Angriff gesichert sein. Wenn man eine Summe fordern würde, die vernünftigerweise von keinem Volk bezahlt werden könnte, und Deutschland Bedingungen auferlegen würde, die es hinderten, zu bezahlen, so bedeute das nicht eine Lösung der Frage, sondern mache die Lösung unmög- l i ch. Was man von Deutschland fordere, müsse so herabgesetzt sein, daß Deutschland mit der Zeit in die Lage komme, zu bezahlen.
Rundfunk-Programm
des frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-älmschau".)
Donnerstag, 5. März:
11.55 ilfjr: Zeitangabe. 12 Ahr: Rachrichtew» bienst. 12.55—1 Llhr: Rauener Zeitzeichm. 4 Uljr: Wirtschastsmeldungen. 4.20 Uhr: Rachrichtenbienst. 4.30—6 llljt: Rachmittagskonzert des Haus- Orchesters: Tänze aus der guten alten Zeit. Menuett, l)°Dur, Mozart. Die Oräfcnburger, Walzer, Gungl. Marienwalzer, Lanner. Ländler und deutsche Tänze (Klaviersolo), Schubert. Menuett. Boccherini. Aufforderung zum Tanz. Weber. Ochsenmenuett, Haydn. Sphärenklänge, Walzer. Strauß. Am Flügel Dr. R. Merten. 6 Uhr: Wirtschastsmeldungen. 6—6.30 Uhr: Die Lesestunde (Aus fernen Ländern): Aus der „Weltreifechronik" von Hagemann. 6.30 ilhr: Vortrag von Dr. R. Griesbach-Gießen: „Unter Aequatoi? fonne und Schwarzen". 7—730 LIhr: Vortrag von Direktor Deckmann: „Das Telephongespräch". 7.30—8 älhr: Vortrag von Hofrat F. Meister, Direktor der Kur-Aktiengesellschaft Bad Homburg v. d. H.: „Kultur- und Sittengeschichtstches aus dem Badeleben". 8.30 Llhr: Kammermusik- Konzert. 1. Trio ci-Moll. Mendelssohn. 2. Klavierquartett Z-Moll, Mozarl. Mitwirkende: Frau Steiger-Behack (Violine), Frau Schwa rz-Mayer- hoser (Klavier), Herr Schuyer vom Frankfurter Opernhaus (Cello), Herr Allelotte (Viola). 9.30 ilf>r: Rachrichten, Wettermeldung, Sportbericht. 10—11 Ahr: Die Lokaldichtung. (Frankfurter Dichtungen aus alter und neuerer Zeit.) 13. Abend: Llnbekannte Erzählungen von Friedr. Stoltze.
31?re Kinöer sind erkältet und husten, weshalb wir Ihnen raten, 80 ©ramm echten To- bala-Balsam zu kaufen, der balsamische Stoffe und Pflanzenextrakte enthält, die eine lösende und heilende Wirkung ausüben. Je nach Alter des Kindes lösen Sie einen halben oder einen gestrichenen Kaffeelöffel voll Tobala-Balsam in heißer Milch auf. Diese Lösung, 3 —4nm( gegeben, bringt schnelle Linderung Sicher erhältlich: Universitäts- Apotheke „Zum goldenen Engel". 2018ss
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21.06
64 113
75.14
113,32
10,597
16 75
20 0’5
4,20.5
21,16
8,084
59,47 1,665 0,465
69,27
12,17
6 76
5,80
8,065
20,025
79,40
2,12 6,61
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Berlin, 3. März.
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Nevart. °i.
Amerikanische Noten ..... Belgische Noten ........ Dänische Noten........
Englische Noten........ Französische Note» ...... Holländische Noten......
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deuisch-Orstcrr, i 100 Krone» Rumänische Noten......
Schwedische Nvteu......
Schweizer Noten.......
Svanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten . ...
4,172 20 91
74.7i 19 95 21 08
167 18
16 78 65,74
6,901
112.77 89,52
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