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Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Diahtbericht deS .Gictzer.er Anzetgers".)
Frankfurt a. M., 3. Febr. Es wurden notiert: Detterauer Weizen 22 bis 26,25. Roggen, inländ. 22 bis 26, Sommergerste für Drau- zwecke 26 bi» 33, Hafer, inländ. 18 bis 23, Mais, gelb 23 bis 23.50. Weizernnehl. inlänb., Spezial 0, 42,50 bis 45,50, Roggenmehl 38 bis 42, Weizenkleie 15,25 bis 15,50 Roggenflcie 15. Tendenz: Rachgebend.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 3. Febr. Der ProduktenmarH war schwach, bei etwas niedrigeren Preisen als gestern. Die Reichsgetreidestellc sei dauernd im Markte zu beobachten, nachdem sie jetzt den Beschluß zur KurSregulierung gefaßt habe. Infolge der Einstellung der Unbedenklichkeitsbescheinigungen war Mehl besonders ruhig. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märt 256 bis 252. dto. Mcri 289 bis 286,50, Roggen, märt 245 bis 250, dto. Februar 258,50, dto. Marz 268, dto. April 275 dis 277, dto. Mai 285 bis 282,50, Gerste, märt 255 bis 275, Futtergerste 215 bis 235, Hafer, märt 187 bis 195, dto. Mai 222,25 bis 221,50. Mais (loko Berlin) 228. Raps 400. Leinsaat 410 bis 415: pro 100 Kilo: Weizenmehl 36 bis 37,75, Roggenmehl 35,25 bis 37,25, Weizenkleie 16,80, Roggen-
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(AuS der .Radio-Umschau'.)
Donnerstag, 5. Februar:
4.30—6 Ufer: Rundfunknachmittog in Musik und Don. 6—6.30 Uhr: Die Leseslunde (AuS fernen Ländern): Aus den „Römischen Briefen" von Kurd r. Schlözer. 6.30 Uhr Sportvortrag von P Hoffmann-Frankfurt a. M.: ..AuS der Entwicklungsgeschichte von Turnen. Sport und Spiel (Gedanken über Kampfspiele und Stadion- anlagen)". 7 Uhr: Dortrag von Stabtsörsler Dürr- selb, erster Vorsitzender deS Vereins für Vogelschutz und -liebhaberei: ,.3n Wald und Feld". 7.30 Uhr Funkhochschule. Paul Bckker: „Musik- geschichtliche Wandlungen (Gin Uebcrblick über die Geschichte der Musik von den Anfängen bis zur Gegenwart)". 8. Vortrag: „17. Jahrhundert (Die Italiener, Oper und Oratorium. Monte- vcrdi, Scarlatti, Schütz)". 8.30 Uhr: Flöte und Cello. 1. Sonate Fis-Uloll für Cello und Klavier (Hure). 2. Sonatine für Flöte und Klavier (3ar- nach) 3. Trio für Flöte, Cello und Klavier (Weber). AuSführcnde: Fräulein Ilse Bcrnatz (Cello). Herr TiburSki (Flöte). Herr Dr. Werten vom Frankfurter Opernhaus am Flügel. 10 küs 11 Uhr: Die schöne Bibel. (Aus dem ..Hetzen Lied" und den „Psalmen".) AuSsührende: Frl. Liliane Müller und Herr Rorbert Schiller, beide vom Frankfurter Schauspielhaus.)
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Diejenigen 'erschiedenen Derhand. >ge fuhren, werden sich vor Augen Wen mehr als bisher daran rrebenSmtlleln und Se, , VON Fertigwaren, dir enge von Lusuewarei uclen,
-och. Erweiterung einet m eine andere Aufgabe ^o ist durch Hebung und irfte», durch Liackung 1 die Deuschassung v^n Das Endziel lann nichl cung der Handelrbilan |u erreichen fein wir r Aktivierung der Zah- heule noch zum großen iroduktionsslatten, 31ci biefer Leerlaus durch ift. @lnt 3nten!ick- trögt inbinft cbcnlc ihlunMianz bei, wie . Die Entwicklung un< >ch nicht die genügende )atf. Dar doch in der eneinnahme ein velenl- lktivseile der ZahlungS- z an das Ausland, die ilere Fortschritte machen von Guthaben im Aue- Gas läßt fich nut et« irsamle Politik auf Für- ng einstellt, Leidet lifil hland mit der tzintreg. pitaldilbung im Deal ilich Zeit.
Geschäftliches.
— Um den wirtschaftlichen Röten wirksam zu begegnen, ist cd für die Hausfrauen vor allen Dingen wichtig, den Rähr-- wert der nohrenbigften Rahrungsmittel zu kennen damit kein Pfennig unnütz ausgegeben wird. Seines hohen Kaloriengehalts wegen wichtig ist vor allem das Fett. Mit der Feinkostmargarine .Schwan im Dlauband" ist ein höchstwertiges Rahrungsmitlel auf den Markt gekommen. ba6 in bezug auf Nährwert alle höchsten Anforde- rungen 'befriedigt. Die Blaubandmargarine Hai herrliches Aroma und einen frischen, reinen Geschmack.
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Derüner Börse.
(Eigener Drahtbericht deS ..Gie-ener Anzeigers'.) Berlin. 3. Febr. Die gestrige, stark abgeschwächte Tendenz der Börse setzte sich heute weiter fort. Die Ursache ist in der angespannten Lage des Geldmarktes zu suchen, was seitens der Spekulation zu zahlreichen Abgaben veranlahte. Da nicht genügend Aufnahme vorhanden ift, sinkt das Kursniveau weiter, und besonders am Montanmarkt sind Abschwächungen bis zu 5 Proz. festzusteilen. So werden angeboten Köln-Reuessen, Klöckner, Harpener und Gelsenkirchen, die wesentliche Kurs» einbußen erlitten. Der Elektr om arkt liegt äußerst matt bei zum Teil abgeschwächten Kursen, so waren Schuckert und Siemens angeboten bet stark gedrückten Kursen. Auch der Petro- leummartt liegt schwach. Deutsches Erdöl muhte gegenüber dem gestrigen SchluhkurS 1 Prozent her geben. Bankaktien lagen stark vernachlässigt. Berliner Handelsgesellschaft gingen weiter zurück, ebenso sind Reichsbankanteile an-
geboten. Schiss ahr tswerte liegen ebenfalls abgeschwächt, auch Spritaktien lasen schwach. Im Freiverkehr waren wesentliche KurSab- schwächungen zu verzeichnen. Maschinen- aftien neigten zur Schwäche. Ludwig Löwe aaben 3 Prozent nach. Der Markt der be i m i• scheu Renten eröffnete in vollkommen lustloser Haltung bet niedrigsten Kursen. Die Lage am Geldmarkt ist nach wie vor lehr angespannt, Geld auf längere Sicht ist nicht in ausreichendem Maste zu haben. Tägliche» Geld notierte 10—14 Prozent. MonatSgeld 10—13 Prozent p. a. PrivatdiSkont 8 Prozent Am internationalen Devisenmarkt sind keine nennenswerten Veränderungen zu verzeichnen.
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• Pfälzische Weinversteigernn- gen. Man schreibt uns aus der Pfalz: Die ersten Weinversteigerungen in diesem Jahre «ahmen Ende Januar im Verein der Ratur- weinvcrsicigerer der Rhetnpfalz in Dürkheim ihren Anfang. Obgleich über Geldknappheit und lauen Geschäftsgang geklagt wird, war die Kauflust rege. Aus allen Gegenden waren Steigerer erschienen. Ausgebot und Zuschlag erfolgten rasch ouseinander. Es wurden ansehnliche Preise erzielt, die manchen Weintrinker allerdings erschrecken werden. Im ganzen wurden etwa 40 500 Liter Wein in Fuder und außerdem etwa 3000 Liter in Flaschen der Jahrgänge 1921, 22 und 23 versteigert. Gezahlt wurden für je »-tter 1922er Weißwein, Dürkheimer, zwischen 810 und 1030 Mark. Für bessere Lagen 1220-1320, für Spätlese sogar 1420-1830. Sie Gewächse des Jahrgang« 1923 wurden für 910—1050 und 1170 bis 1320 Mark verkauft. Der 21 et Jahrgang erzielte Preise zwischen 3520 und 4520 Mark. Flaschenweine des Jahrgangs 1923 kosteten 1 40 Mark, des Jahrgangs 22 1,30 Mark und des Jahrgangs 21 3—4.80 Mark. Sehr begehrt in den kleinen pfälzischen Weinorten ist neuerdings ter Rote, für den 360 und 400 Mark, unvet- zuckert, verlangt wirb.
• Amerika-Anleihe der Suchst- sch en Werke A.-G., Dresden. In dieser Woche soll in Reuyork eine 7ptoz. Anleihe der Sächsischen Wer7e A.-G. im Betrage von 15 Mill. Dollar aufgelegt werden, die die erste in Amerika begebene Anleihe an ein gemeinwirtschaftliches Unternehmen darstellt. Kreditgeber ist nach der „D. Z. am Wittag" die Rational City Company. Der Ertrag der Anleihe soll zum Ausbau bet Sächsischen Werke, vor allem zur Einrichtung einer neuen Kraftzentrale in Döhlen mit 135 000 Pserdekräften dienen. Ferner sollen die früheren Obligationen zurückgezahlt und das Leitungsnetz erweitert werben.
Frankfurter Abendbörse.
Fr a n kf u r t, 3. Febr. (TU.) An der Mend- börse konnte sich nennenswertes Geschäft nicht entwickeln, da Zurückhaltung strenge be-pachtet wurde. Die Lustlosigkeit war so stark ausgeprägt, dast nur in ganz geringem Umfange Umsätze getätigt wurden. Ein Ansatz zur Besserung liest sich insoweit erkennen, als geringe Rückgänge nur noch vereinzelt auftraten; im allgemeinen waren die Kurse gehalten, vereinzelt waren Besserungen von Bruchteilen eines Prozentes zu verzeichnen. So namentlich am Montan- und Cheiniemarkt. Auf den anderen Märkten herrschte Geschäftsstille. 5proz. Reichsanleihe waren kaum verändert. Die Börse schloh in ruhiger, unveränderter Haltung. Deutsche Anleihen: 5proz. Reichsanleihe 0,757, Ausländische Renten: Zolltürken 10,87, 4proz. Türken von 1908 7,75. 5pro;. äuhere Gold.nexi- kaner (abg.) 41,75. Bankaktien Barmer Bankverein 1,70, Berliner Handelsgesellschaft 165, Commerzbank 6.50. Darmstädter Bank 13,12. Deutsche Bank 13,25, Discontogesellfchaft 18,75, Dresdner Dank 9.30, Metallbank 19, Mitteldeutsche Kreditbank 1,95, Oesterretchische Kreditaktien 10,10. Moittanaktien: Harpener 147,50. Ilse Bergbau 29 ManSfelder 530, Phönix 66,50 bis 66,75, Rheinstahl 62,25, Rombacher Hütte 32.87, Kali Aschersleben 19,50, Westeregeln 23,50. Chemische Aktien: Badische Anilin 32.40, Scheideanstalt ’2 90 Elberfelder Farben 27,62. Th. Goldschmidt 24ch0, Höchster Farbwerke 27,60, Holzverkohlung 9,75, Äülgerswerke 19.25. Elektroaktien: AEG. 12 75, Licht und Kraft 8.50, Reiniger 3.30. Trans- DorttDertc: Rordd. Lloyd 4,05. Baltimore 68. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 4,10, Daimler 6 30. Dyckerhofs 4.90, Spinn. Hammersen 20,25, HcddernHeimer Kupfer 9. Kemp 0,65, Lechwerke 21.25, Gebr. Iunghans 13, Rheinmetall 12, Metallgesellschaft 17, Wahst und Freytag 4,10, Badischer Zucker 4, Frankenthalzucker 5,50, Heil- bronnzucker 3,90, Ofssteinzucker 4,40.
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17.51
17.59
roll
Norwegische Noten .
6.1.94
64.26
roll
Deutsch Ccftrrr .alOOjttoiim
5,93
5,95
voll
Rumänische Noten .
4,13
2,15
voll
Schwedische Noten . Schwester Noten . .
112.77
81,03
113,33
81,13
voll voll
Svantsche Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
59,75
12.385
60,05 12,445
voll voll
Ungarische Noten . .
5,78
5,82
voll


