Ausgabe 
4.2.1925
 
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ttfreateibmau e erste Mederholung ubent" am morgigen terä binflttoicl'n, da ,lag-Lbonnemenl bi* bestehen, noch gute Srstallfführung deS hall.' btlannlhd) ein vS öer /fot/c/r Sur- : Göstm i'ubdnöcr

oitommcn des Itatur toirb Prof. Mgigen Donnerstag, al des Physikalischen Aatur- u. Heilkunde) ilten. Sn steigende r Deuzeit in Tertpcn- nur an die Zeppeline, iterial dar, da! au8 ndig hergestÄl Lev tz cir.cn vollständigen ung Der 2Uuminium= timg für Deutschland : Mntag-Äusgabe l

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Am 11./13. 3nh d-. IS. findet in Cber=£binen das Bundcösest drS Lhm- Lnmdakal - Sängerbundes, verbunden mit Fahnenweihe des feftgebenden Vereins statt Besitzer von Karussells, Schießbuden, Schaubuden, Iucker- s'änden u. dgl. wollen ihre Angebote an den Vorstand des Gesangvereins gerluft" Ober-Ohmen einreichen. Die Iuschlagserteilung erfolgt am

San- n. MnBöoliüerKelgeruns

im Dillinger Gemeindewold.

Wontag, den 9. Februar l. FS., vormittags 9Uhr ansangend, kommen im Distrikt Blaustück nachbenannte Hol;-

Der Voranschlag der Gemeinde 5!eih° gestern für Rj. 1925 liegt vom 6. d. M. an eine Woche lang zur Einsicht bei der unterzeichneten Stelle offen. Zur ®e» meindeumlage haben die Ausmärker bei­zutragen.

Leihgestern, den 3. Februar 1925.

_______Bürgermeisterei.______H80v

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Buntes Allerlei.

Berühmte Tonnenfinsternissc.

Die SonnensinstetniS. die bei unS nur reif- weile sichtbar war. wurde in den volkreichen 'De- genden in Kanada und im Vordosten d?r Ver­einigten Staaten, wo sie als total erschien, mit dem aröstlcn 3ntcrcfk betrachtet und die Fachge'.ehrten hoffen, wieder wichtige Beobachtungen bei cnelm

Freitag, den 6. Februar 1925

Karaalistische

Sitzung

[Kappenabend]

unter Mitwirkung

des bekannten Hofschauspielera

Verstärktes Orchester

Jazzband (Curt Probst)

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Deutscher Bund siir ckristlich-evangelische Erzikhung in HauS und Schule, Ortsgruppe ipießcn.

Familien-Abend

Vortrag v. Herrn Med.-Rnl Dr. 25 a In er iib.Tob, Auferstehung, SviritiamuS-.

Carl Hais jr. granffurter StraRf 59.

^Bekänntmach ung.

Stadttheater Drehen.

Die im Januar 1925 ausgegebenen Gut­scheine müssen bis zum 16. März 1925 ein- ael st werden, mit genanntem Tage ver­lieren sie ihre ©ülnglmL 1187B

Viehen, den 2. Februar 1925.

Theaterbauoerrin Oberbürgermeister.

G.m.b.6.. (Bremen. 3 '

eifabt haben und in edler Hingabe an Dc* Stück und in vertiefter Ausfassung der Idee, die ihm zugrunde liegt, ihr Bestes hergegeben haben, das sie. die DUettanten. her geben könnten. DaS Spiel schlieht sich an an das bekannte Drimmfche Märchen und wickelt sich in einem Vorspiel und drei V.ldern ab. Diel trug auch die einheitliche Stilbühne, schwarzer Vorhang und gelber Schlust. und die altdeutsch durchgeführte Kostümierung

Aufhebung der Meldepflicht ] sstr Ausländer Die KriegSvorschrift. nach der ein in Deutschland weilender Ausländer ich persönlich bei der zuständigen Polizeibehord-mel­den muhte, ist nunmehr endgültig ^ufgehvoei, worden. Der preuhische Mintfter hal dic Ve sügung erlassen, hinsichtlich der Meldepflicht die Ausländer den Inländern gleichzustellen ^Y. e« genügt fortan die Ausstellung des üblichen Meldeformulars bei der Ankunft des Im Interesse einer SrletchtermiS und Eesim^ng des Fremdenverkehrs in D^tfchland ^^"^tese Verordnung einen erfreulichen SchmU zur Vene- runa Die Aeichsregierung ihrerseits hat er klart, dah fie in dem BestrebendmD-rlebrmit einzelnen fremden Staatennach d«n Grunofah Gegenseitigkeit herbei fuhren w^Ineiner amtlichen Kundgebung betont sie, dah sie mchl. ab geneigt fei. die Aufhebung oder Ernfchränkung des Sichtvermerks zugunsten der Angehörigen solcher Staaten in Erwägung zu zteh«t. die ihrerseits zu entsprechenden Iugeständmssen an deutsche Aeichsangchörige bereit nrti).

Oes f entlichc Bucherhalle Im Januar wurden l<>2d Bank« ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende ßitcra ur 1197 Zeit­schriften 150, Iugendschrts^en 128. Literatur- aefchichte 14 Gedichte und Dramen 25. Land-und Völkerkunde 76. Kulturgeschichte 31 Geschichte und Biographie 91. Kunstgeschichte 15. Aatur» Wissenschaft und Technologie 83. Heer- unb öec- toefen 10 Haus- und Landwirtschaft 2. Religion und Philosophie 53. StaatSwissenscha't21. Spvach- Wissenschaft 6. Fremdsvrachliches 10 Bände Vach auswärts kamen 18 Bände.

Der Gemeindeabend der Mat° thäusgemeinde am Sonntag wickelte sich in ganz anderem Rahmen und ganz anderem Stil ab. alS man daS sonst bei solchen Deranstal» tungen gewohnt ist Hier trug nichts denSbaral- ter der ^Gemütlichkeithier fast man nicht an Tischen beim Kaffee, hier ward nicht allerlei Tutti-fruttl geboten, sondern ebenso streng ein- heUlich wie der ganze Rahmen war auch das Programm dutchgeführt: Der Abend trug den (Sbar alter eines Kvnzertabends. man säst in langen Stuhlreihen und es ward nur Bestes. Feinstes geboten. Lehrer Dehrhetm. der Vorsitzende der Männer- und Frauenvereniigung. stellte in feiner Degrüst'tng den Gedanken der Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde heraus. Solostücke von Podart, D-rivt und Lange «Wcfer- lied und Blumenlied), meisterhaft dargeboten von dem Oboisten Schubert, wech^lten mit sehr feinen Liedern von Brahms. Löwe. Beethoven und Reickardl. gesungen von Frl. Stammler, tadellos begleitet von dem jungen Organisten dichter. Gedichten (3n einem Kirchlein war sch beut und Fontanes®orm Grymme) und allerliebsten Reigentänzen (Wie schön blüht uns der Maien. Feinsliebchen du sollst mir nicht barfuß gehen, und Mädel flink auf zum Kranz) der Iungmädchenvereinigung. in dem einheit­lichen Insel-Stilkleid ausgeführt und von frischen Iugendiiedern (3m Frühtau zu Berge. Rot- Wolken am Himmel) umrahmt. In Ieiner 2ln° fprache betonte Pfarrer Mahr d-n posten Wert, den unsere evangelisch- Kirche alS Mitarbeiterin an unserer gesamten heutigen Kultur hat, sie mutz bic Kirche der Wahrheit und des G-wtssens sein, sie must getragen fein von Gemeinden di- stark in ihrem Glauben in engster Gemeinschaft zusammenstehen. Den Höhepunkt drs Abends bil­dete, würdig vorbereitet durch Musik, Lied und Gedicht das tiefergreifende Bühnenstück: G e- vatter Tod. ein Spiel der Li-be. von Rudolf Mirbt. dem Herausgeber derMünchener Laien- spiele", gegeben von CBuben und Mädchen der Iugendvcreinigungen. Letzter Maststab für solches Laienspiel ist die Hingabe der Spielergntppe an das Ganze, das ihnen Ausdruck ihrer Sehnsucht nach Gemeinschaft ist. Richt um .Th-ater zu spielen sondern um sich selbst und ißrepr ganzen Wesen treu zu bleiben und Ausdruck zu t^rknen und aus Derantwortungsbewusttsem für das Große heraus. daS von der Bühne audgeben muß hat die Gruppe auf die Bretter zu tretem Es darf mit vollem Recht behauptet werden, daß die jugendlichen Spieler diese Aufgabe recht

ming, Kraep!- n. Kenchbustti, daher hochwillkommen jedem.

7ßnn Zeugn. v. A> rzu u. Privat. > or (UuU Erkält ungr.sind Sie geschützt, wenn Sie ine Kaiser-Caramelie im

uude hab Paket 30PL, Djss 80PL Acht.Sie auf d.Schutzm.3Tanncn. Zu bab-n bei: Üalv.-Apoth. Zum g Id. Eonsl: PeUkaa-Äroth. H. Dornbe-ger; Vlktorie-Drog. E. Gath; Ereaen-Drog. aebr. Klebet: Cen'.ral-Dre . B. trn; Droaerie Wal^BCkaldt, Ssll?riTeg; L. K6aig, EeBchelheta: S. Sonttelu, XlrtorP, K Welck'r. Apoll., Lell»r; B P. EeA er, Lo'lar, a * >Ue-,ew- scMagiiea Gescällten. <43D

fpd. Frankfurt a. M., 3. gebt. Der Ma­gistrat hat den bisherigen Leiter des Woh­nungsamtes, Stadtrat ZielowSki, von seinem Amt entbunden und den Ma­gistratsrat Dr. Michel mit der Weiterführung der Geschäfte betraut. Die vom Publikum außer­ordentlich bekämpfte Ablösungsstelle wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Inzwischen hat nun auch der Oberstaatsanwalt Dr. Bluhme die Leitung der älntersuchung gegen die verhaf­teten Beamten und Privatpersonen persönlich in die Hand genommen. Die Flut der Anzeigen auf Dem Polizeipräsidium hält unvermindert an. Runmehr kommen auch bereits von auswärts zahlreiche schwere Anklagen gegen das Wohnungsamt. Reue Momente kommen heute nicht vor. Der Häusermakler Martin L e v i - gard, der am Freitag wieder entlassen wurde, kam da sich die Anklagen gegen ihn inzwischen schwer gehäuft haben, abermals m Unter­suchungshaft. Unmittelbar nach der Verhaftung ihres Mannes hob die Frau Ho sch die bei verschiedenen Banken hinterlegten erheblichen Gelder und Wertpapiere ab und brachte sie in Sicherheit. Zehn Minuten später erschien die Kriminalpolizei und wollte das Geld be­schlagnahmen. Auch die Frau des Köne mu n d hob den größten Tell ihrer Bargelder und Wert­papiere von den Danken ab.

zum Gelingen des Ganzen bei. DaS Stück hinter­liest trotz oder meLfcitt auch gerade wegen seiner I Schaurigkeit den allerti-ssten Eindruck und den I wiederholten Wunsch nach Wi-d:raab- von ähn­lichen Schätzen unseres Dühnensp.els. Die Turn- I Halle an Oswaldsgarten war bis auf den letzten I Platz gefüllt und legte so Zeugnis ab von der I Beliebte t solcher G-meind-abe '.de H I

" Das Winterfest deS Rad-Elub ^Germania" am Samstag in der Turnhalle I legte, fo berichtet man uns. Zeugnis von echt I sportlichem Geist ab. Der Verein bot den zahl- I reich erschienenen Gästen einen Sechser-Jugend» I teigen. Achter-Schulteigen. Kunstsaht»Quartett. I Kostümreigen. Zweier-Kunstfahren und verschie- I bene Radballspiele, die alle von OBitglichetn deS I Vereins sehr erakt gefahren wurden. Eine kernige I Ansprache fotoic die Lleberteichung eines schönen Tifchbanners vom Vorsitzenden des Ruderklubs Hassia, die Lleberreichung der Auszeichnungen für die Jugend und ein echter Radfahrerbail halfen die Stimmung auf den Höhepunkt bringen, so daß jeder Teilnehmer gern an die schönen I radsportlichen Stunden zurückdenken wird. !

3 m Lichtspielhaus. Bahnhof­straße. gelangt gegenwärtig der 1. Teil deS ..Ribelungen"-Films zur Vorführung. Diese schönste der deutschen Helden-Sagen als Film zu bearbeiten, war zweifellos ein verdienstvolles Werk, und ohne an dem Film, der ja schon, früher in Gießen borgefüßrt wurde. Kritik zu üben, sei doch bemerkt, daß er bei allen, die ihn gesehen haben, als Gesamtwirkung einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen wird. Die Vorführung im Lichtspielhaus wird von treff­lichen musikalische Darbietungen, die aus d-n klassischen Kompositionen zu den einzelnen Gesän­gen passend ausgewählt sind, umrahmt. Es ist besonders zu erwähnen, daß sich die ßciftungen der Kapelle beachtenswert über das bei derar­tigen Gelegenheiten übliche Riveau erheben. Das trug wesentlich dazu bei, den Eindruck deS Film- Werkes zu vertiefen.

Turnen, Sport und Spiel.

Der glänzend gclunqenc Zugspltzflng.

5.Ahorn 6. ., 12 . 1.03

6. Fichten-Rutzreifig 136 Rm.

Die Zusammenkunft ist im Distritt Blaustück am Eingang des Waldes in der Rähe der Bahnlinie Dillingenjungen.

Dillingen, den 3 Februar 1925.

BürgermeistereiDillingen' Rühl. 11740

ihre Kraft und ihr Können aneinander meUen I tonnten. Rur zwei kleine Unfälle waren zu ver» I zeichnen: Crone ausDietrich'G.>biet.Dvppel- decker mutzte auf den Zugtoitzfernern notlanbcn. und Billig aus Lldet-Tiefdecker U 10 hatte bei der Landung Provellerbruch. Personen ka­men nicht zu Schaden. Eronh- befindet | sich auf der Änorrbüttc und ist tooblbcbalten. I Er war in eine starke Fallböe geraten, di- sein Flug»eug umbrebte. Eine Ervedition von sechs Mann ist entsandt, um den Apparat zu zerlegen und die wichtigsten Telle in das Tal zu. be- I fördern. Ein Abflug kann wegen Schneesalls I nicht stattfinden. , . . o .

Für die Bewertung des Zugsvitznuges wurde I eine ganz neue Formel angewandt, oxldtc alÄ I dos beste Flugzeug dasjenige anerkennt, welches im Verhältnis zu feinem Gesamtgewicht mög­lichst viel Mitlast bei kleinstem Drermstofsver- brauch aufweist. Unter Vorbehalt wurde fola?n- des vorläufiges Ergebnis festg-stelll 1. Bot sch. weit überlegen. 2. übet. 3 Doldi. 4. Marler. I 5. Bäumer. 6. Billig. 7. Raab. 8. Hochmuth, 9. Kahenstein. 10 van der Marwitz. 11. I Votsch hat auch die höchste Höhe mit 3 00 Meter erreicht: seine Flugzeit betrug 2 Stunden I 21 Minuten.

Nadklub Germania.

Einen schönen Erfolg tonnte der Rad- ! Klub Germania am Sonntag in Wetzlar anläßlich der Austragung der Gaumeister, schäften im Gau 73 d-s Bunds- deutbar Radfahrer erringen, indem feine Mannschaft I D. Don-Eisf und St Pf undt die Gau- Meisterschaft im 2er.Radball, sowie die Mann­schaft W. Von-Eiss. K. Pfundt und O. Rüdiger die Gaumcisterschast im 3er-Radball gegen stärkste Konkurrenz überlegen gewannen. Auch im 2er-Kunstsahren tonnte die noch junge Mannschaft Von°Eiff und P f u n d t den 2. Preis ganz knapp hinter dem mehrfach-n | ©aumciftcr Göbel von Wetzlar erringen.

35 000 Turn= und Lportabzcichen.

In einer Sitzung des Deutschen ReichSaus- I schufses für Leibesübungen wurde kürzlich mit- gel<Ut daß das Deutsche Turn- und Sport­abzeichen. welches der D. R. A. als öffentliche Anerkennung für vielseitige Leistungen auf dem Gebiet der Leibesübungen verleiht, feit der Schaffung an rund 35 000 Turner und Sportler

I ausgegeben worden ist.

HimmelSvorgang zu machen

In fernen Zeiten der Tvrgangi man eine Sonnenfinsternis nicht so antcUrcbinenh wie heutzutage. Iandern sie rief Schrecken und Ent­setzen hervor Lange herrschte die primitive An Idxniung daß ein böser Drachen die Sonn- ver­schlänge und die Menlch-n versuchten. den DrachÄi durch großen Lärm und das Schlagen von -Stom­meln zu verscheuchen, und faßen die Rückkehr des Lichtes al# Erfolg ihrer Bemühungen an -cLbft alS man bereits wußte, daß die V-rsinsterung durch den Mond, der die Sonne verbirgt, »elvor- gerufen wird wurden doch noch die beiden Punkte, in denen die Bahn d-s Monde# die der Sonne freuAt. ol# Kops und Schweif de# Drachen aufgefaßt. Eine der ältesten Mond- s i n st e r n i s f e. von denen wir Kunde haben, war die im Jahre 2 1 50 b. Sßr.; sie wurde den beiden chinesischen Hofastronomen Ho und Hi zum Ver- dängnis, denn der Kaiser von Ehina verurteilt- sie »um Tode, weil fie ibn nicht vor dem Eintreten dieses Ereignisses gewarnt hallen. Etwa 1100 Jahre später haben toxr d« ersten genauen Bericht einer totalen Son ne nfin ft er- niS und zwar in einer babylonischen On-

I schritt, die lautet .Arn 26. Tage deS Swan tourtK der Tag in Rächt verwandelt, und F-uer tr-ar tn der Mille des Himmels." Das hier angegebene Datum läßt sich aus den 31. Juli 1063 v. Ehv bestimmen. Dieser sowie andere Berichte deS Altertums besitzen den großen Wert, daß sie^be­weisen. daß d i e D e w e g u n g d e S M o n d c « von Jahrhundert zu 3abr6unbcrt allmählich schneller wird. AlS ein gluck- bringendes Ereignis erwies sich bic Sonncnfinftci nis des Jahres 585 v. Ctzr. die von einem öcv

Heben Weifen" Thale« von Milet vorauSgesagt wurde und die den Krieg zwischen den Stobern und den Medern beendete. Durch die plötzlich aus­tretende Finsternis wurde nämlich eine große Feldschlacht zwischen ihnen unterbrodjen. und der I Eindruck des Himmelsereignisses war io g^ualtig.

daß sie sich miteinander vertrugen. Biele Beuchte von totalen Sonnenfinsternissen finden sich in den Chroniken deS Mittelalters, aber sie sind sehr I ungenau und von fabelhaften Märchen entstellt.

so daß sie nicht den exakten Beobachtung»wert be- I sitzen wie die Aufzeichnungen der altenDabhlonter und Aegypter. Mit der Entwicklung der Fernrohre | wurde das Interesse an diesen Erscheinungen immer größer, und man begann um die M.i"e deS 19. Jahrhunderts ^Sonnenfinsternis-Erpedittonen

auszurüsten. '

C Pirandello?

Franz Dülberg sendet uns den nach!ölenden Scherzhymnus auf den Hamen des augcnbiidlid) in Berlin und anderen Großstädten meiftbißfutier- ten neuer en Autors. Die gesperrt gedruckten Worte sind Anagramme (Buchstabenumstellungen) dieses Ramens. Wer mit zarter Polirnadel seine Gestalten abglättet, wessen Humor keiner Roda Roda-Pillen bedarf, wer zur lltoch- tigall den Pirol adeln kann, wessen Werk wie ein linder Opal schimmert für den wird zur willigen Dirne Apoll. Ihm spen» bet manche begeisterte Polin Erdal, nm seinetwillen verläßt Fahrradkönig Opel Irland, das dolle Pirna sächselt feine Worte, die holländische Polder-Lina bewmidert ihn ebenso wie der alpine Lord. Troy völkischer Bedenken begrüßt ihn. auf die Schenkel schlagend, der pralle Odin, der ollePindar drückt ihn an sein väterliches Herz. Auch mancher lebende Dichter ruft: Beatus ille pardon! blaß ergreift ihn Pallor Reid. Richt ist der Dichter der haarwasferberühmte P t n o D r a l l e . nicht unsere Landsmännin L ol aPi n der, nicht wird er unter der Parole .L i n d" im Wall- ncrtßeatcr gespielt: Rein, er. der wegen seiner Duntscheckigkeil P a r d e l l i n o . wegen der Fülle seiner Gaben Pandorelli heißen könnte, es ist Siziliens neuer Geistesstern Luigi Piran- l dello!

5.

6.

2. Kies -Stämme 2.

3. Fichten 3.

. 4.

5.

Derbslang. 1.

n 2.

4.Eschen-Stämme8

In Anwesenheit von Tausenden von Gästen | aus ganz Bayern und allen T-ilen d-s Reiches sand am SamStag. wie ein verspätet angegange­ner Bericht uns meldet, der Zugspitzflug stall. Garmisch-Partenkirchen und das ganze Werden- felfer Tal prangten im festlichen Schmuck, ihn 12.30 ilhr kündeten Böllerschüsse an. daß das erste Flugzeug in München gestartet war. Zwölf nahmen den Kampf auf. Katzen stein auf einem Dietrichapparat eröffnete in Munchrn- Schleißheim die Konkurrenz. In Zwischenäumen von einigen Minuten folgten die and-ren elf. ilm 2 ilhr sah man das erste Flugzeug nahen. In etwa 3000 Meter Höhe sauste es im 100-Km.» Tempo heran, schob sich über das Tal von Gai misch "Partenkirchen zur Zugspitze vor. um­kreiste den Givfel mehrmals und ging bann in elegantem Schleisenflug zur Landung über, stür­misch begrüßt von dem Publikum, das Kopf an Kops gedrängt diesem Schauspiel zufchaute. Es war jedoch noch fein Konkurrenzflugzeug, sondern ein Filmflugzeug. Aber schon kamen auch die anderen, ilm 2,35 ilhr tauchten mehrere zu­gleich auf. und nicht lange dauerte es. so hallen sie alle das stolze Ziel erreicht, verschwanden zeitweise aus dem Gesichtskreise, wenn s e. wie vorgesehen, den Gipfel d-r Zugspitze umkrersten, tauchten dann wieder auf und wendeten sich zu Tal die einen im Gleitslug. die andern halb stürzend und sich überschlagend. Besonders Katzenstein fiel durch seine waghalsigen Sturzflüge auf. ilm 3.01 ilhr landete Doldi mit Junkers-Flugzeug: er hatte 87 Minuten von Schleißheim aus gebraucht. Rur 2 Minuten mehr war Katzenstein gelogen, ebenso Oberleut­nant ilbet auf Type il 10. Eine besondere

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tallerie- Verein Gießen.

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MsMINlllllg finde: am Sams­tag, hem 7. Februar, abends 8 Uhr, im

BereinSloknlZum Rebitock" statt.

3abhetcbCv Erscheinen dringend er forderlich. 885D

Der Vorstand.