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iehener Anzeigers".) Ts wurden notiert: 23,50, Roggen, intim indischer 22,50, Maie, iländisches, Spezial 0 9,50 bis 30, Weizen, bis 12,75. Tendenz:
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lehener Anzeigers".)
2 Juli. Austrieb: Safe, 954 Schöne. Md. Lebendgewicht.
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Fraulein Fob.
(Roman von Anders E j e.
11. Fortsetzung. (Nachdruck oerboten.)
Du wirst ganz klug und richtig einwenden, daß das, was jetzt eintraf, nichts anderes war, als was ich vorausgesehen und zu dessen Verhinderung ich die ganze Zeit — bildlich gesprochen — die Finger an der Dakuumbrcmse hatte. Gewih. Das Ganze erscheint mir rasend einfach, — jetzt, nachträglich. Ich hätte nur futg und bündig zu sagen brauchen: rühren Sie mich nicht an, ich bin die Tochter der Exzellenz Thorben. Kein vernünftiger Mensch kann iXivan zweifeln, dah dies Wort augenblicklich gewirkt hätte. Aber, mein Liebling, es ist Tatsache, ine kleine Fob war der kritischen Situation nicht gewachsen, sie war einfach aus dem Konzept gefallen. Auf alle Fälle muh ich um Hilfe gerufen haben, denn auf einmal wurde eine Tur gesprengt, ein Vorhang wurde entzwei gerissen, cs zerbrach etwas ..... . , ..
Die nächste Sekunde — wenn es überhaupt so lange dauerte, - war ich frei. Ist es nicht lächerlich, Gabby, wie schlecht unser Beobachtungsvermögen entwickelt ist, wie sich immer unwesentliche Dinge in den Vordergrund schieben, wenn wir uns des Hauptsächlichen erinnern wollen. Das Erste, was ich an meinem Retter bemerkte, war, dah er nicht einen Gesellschaftsanzug, sondern ein dunkelgraues Sakko trug. Hnö dann wunderte es mich, dah er nach der Kraftanstrengung, mit der er Herrn Fellips an das andere Ende des Zimmers geschleudert hakte, gar nicht keuchte oder heftiger atmete. Die ganze Geschichte schien ihm keine größere Mühe gekostet zu haben, als wie sich eine Zigarre anzuzünden, — er half mir ruhig in den Mantel — Gott weih, wo er diesen auf einmal her hatte, — und sagte freundlich und etwas onkelhaft, ich konnte mich darauf verlassen, dah mir nichts geschehen werde. Ich konnte natürlich nicht einen Laut hervorbringen, aber höre mein Geständnis, Gabby, ich schämte mich, und gleichzeitig schämte ich mich, dah ich mich schämte. Kannst Du Dir dies erklären, mein Liebling? .
Erst als ich die Stiege hinunterschritt, gelang es mir, die äleberreste einer bedeutend über-
schähten Geistesgegenwart zu sammeln. Erinnerst Du Dich noch, wie hochnäsig ich immer aus meine presence d'esprit war und wie ich deren sicher war? Das war einmal, mein Mädchen. Jetzt war davon kaum soviel übr G geblieben, um einen Blick aus ein paar erstaunten Augen aufzufangen, die sich unten in der großen Hall des Hotels Savoy vom Abendblatt des Telegraphie zu mir erhoben. Der Herr trug einen langen, graugrünen Ulster mit Gürtel, und einen weichen, breitrandigen Filzhut. So verschwindend auch der Bruchteil jener Sekunde war, den sich unsere Augen begegneten, ich würde den Mann heute noch wiedererkennen. Aber wer es ist. kann ich nicht sagen.
Drauhen auf der Straße machte ich eine andere Entdeckung. Richt genug, dah das Bild meines Retters in mir ein sehr undeutliches war, ich kannte nicht einmal seinen (Hamen. Der allgemeine Eindruck von ihm (vom grauen Sakko abgesehen, war der eines breitschultrigen, ziemlich unbedeutenden Herrn von gewöhnlichem Aussehen. 3d) könnte an ihm auf der Straße Vorbeigehen, ohne das mindeste Zucken in den (Heroen zu verspüren, das nach unserer alten Anatomie die sympathischen Sinneseindrücke anzeigt. Aber was sollte ich tun. Die Umstände droben in Herrn Fellips Separö ließen kaum eine zeremonielle Vorstellung zu — sie wäre auch gar nicht comme-il-faut gewesen, nicht?
Ich möchte nur wissen, wie die beiden Herren die Affäre erledigen. Duelle sind zwar unmodern, und Herrn Fellips Hände erscheinen mir so schmal und weih, dah ich sie für wenig geeignet halte, einen Boxkampf durchzuführen. Das Traurige an der Sache ist auherdem, dah ich so bald in dieser heiklen Geschichte keine Klarheit gewinnen werde, — wenn sie mir überhaupt jemals vergönnt sein wird. Papa Fili und ich reifen nämlich morgen nach Kairo, so hat mein liebenswürdiger Papa noch in der gleichen schicksalsschweren Rächt beschlossen. Dieser Beschluß wurde wie gewöhnlich im Handumdrehen gefaßt: ich hatte wahrheitsgemäh und ohne Entstellung erzählt, was sich zugetragen, — Papa hatte zuerst gelacht, und dann wurde er ernst. Darauf dachte er ein wenig nach, sah auf die Uhr, und sagte:
„Wir reifen übermorgen mit dem Rachtzug nach Kairo, Fob."
Du kennst Papa. Wenn er etwas sagt, ist es ebenso undenkbar, zu fragen ober eine Einwendung zu machen, wie auf der Post um eine Briefmarke zu feilschen. Man gehorcht, weiter nichts.
3a, meine liebe Gabby, das Ergebnis meines kleinen Abenteuers im Hotel Savoy sind also drei Herren: einer, den ich kenne, von dem ich aber nicht weih, wer er ist, — der Herr in der Halle, — einer, den ich nicht kenne und von dem ich auch nicht weih, wer er ist, — mein Retter, — und einer, den ich sowohl kenne und von dem ich weih, wer er ist (oder richtiger gesagt, wie er ist) — Herr Fellips. Der Gedanke an alle drei irritiert mich, ich bin aber gegenwärtig außerstande zu sagen, welcher von chnen mich am meisten irritiert.
Da hast Du also die sogenannte Sachlage, mein Mädchen.
Vielleicht schreibe ich Dir eine Zeile aus Kairo, vielleicht auch nicht. Auf alle Fälle werde ich recht oft an Dich denken.
Deine Fob.
IV.
Konfrontation.
„Du schneidest auf 1“
„Unmöglich!“
"Flach hat Gespenster gesehen!"
Herr von Flach ließ die Proteste um seine Ohren hageln. Er drehte eine Havannazigarre zwischen den Lippen, eine, deren Deckblatt sich zu lösen drohte. Unverantwortlich, eine so teure Zigarre!
Leutnant Carlton tarn ins Zimmer.
„Worüber streiten die Herren?"
„Flach will uns Ammenmärchen erzählen." „Latz hören."
So, jetzt war die Zigarre geheilt. Rur etwas Geduld, mit ein wenig Geduld kann man die unglaublichsten Dinge ausrichten, philosophierte Flach, während er die übrigen Herren reden ließ. Schließlich erhielt Ritt das Wort.
„Stell' dir folgendes vor," bat er und zog einen Stuhl in die Mitte. „Hier sitzt Fräulein Fob, charmant wie gewöhnlich, vielbegehrt wie gewöhnlich, umgeben von einem ganzen Stab hofierender Kavaliere, — auch wie gewöhnlich.
Rur Leutnant Carlton wird vermißt. Man vermutet, daß er abgehalten ist."
„Whisky und Soda sind immer ein Grund." „Weiter"
„Die (Belagerung ist in vollem Gang. Spähe und Schmeicheleien aus Stücken verschiedenen Kalibers bombardieren die Festung von der Front und von den Flanken, aber die Infanterie hat noch keine großen Aussichten, sich zu rühren."
„Die Infanterie trinkt Grog," murmelte Flach.
„Die Festung Fob scheint uneinnehmbar zu sein, wie nur irgendwas, und es nützt nicht viel, daß der Angriff mitunter in den Händen eines Majors der Festungsartillerie liegt Die Regimentsmusik spielt „Quand l’amour meurt“ mit unbewußter Ironie in den Trompetenstößen, aber weit weg in einem Winkel halten drei junge Damen, die der Umstände halber sich in die Reserve verseht sehen, geheimnisvollen KricgS- rat über die Aussichten, in die erste Linie zu kommen. Wer bezweifelt, daß diese Photographie mit der Wirklichkeit übereinstimmt, wird ersucht, unverzüglich das Terrain im blauen Salon zu rekognoszieren, zwei Minuten von diesem glänzenden Generalstabsguartier entfernt.“
„Ritt ist unerträglich mit seinen allegorischen Kriegsschilderungen," entschied der Jüngste in der Gesellschaft.
„Geduld," .nahnte Flach.
Ritt blies den Rauch feiner Zigarette stoßweise aus Mund und Rase.
„Jetzt komme ich," sagte er, „zu der von Flach korrekt berichteten Episode. Es geschieht folgendes: Der Major der Festungsartillerie hat sich gerade einer seiner sichersten Projektile auS- gedacht und bereitet sich für den kritischen Augenblick des Ausschusses vor, von der Festung mit fast höhnischem Interesse beobachtet. Ein avancementlüsterner Subalterner hat schon die Hacken zusammcngeschlagen, um vorschriftsmäßig über den Treffer jubeln zu können. Man wartet nur auf den Schuh, auf den Knall, auf daS Hurrarufen und die maliziöse Erwiderung seitens der Festung. Aber — der Schuh kommt nicht — — — er kommt überhaupt nicht." „Rein," bezeugte Herr von Flach, „er kommt nicht."
(Fortsetzung folgt.)
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