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Dr.
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bereitet, 50 bis 100 % eiweißreicher als gewöhnliche Schnittnudeln. Bei einem
künstlich eingestellten Klima von Neapel getrocknet. Neues (.zeitliche Anlage von etwa 400 Zentner Tagesleistung.
Druckschriften über Dr. Klopfer-Nährmittel versendet kostenfrei Dr. Volkmar Klopfer, Dresden-Leubnitz.
Klopfers: Haferflocken, Makkaroni, Nudeln, Klopfer-Zucker, Materna-Zwieback sind zu haben im Reformhaus Paul Scholz, Kreuzplatz 5
öchach-Tckre
Bearbeitet von
,, d3 2. Lc5 nebst 3. -s—s- auf dö oder h6.
steht, durch
Don G.
nifterialrat Dr. Kühne,
L. W.
verkaufte Haus.
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scrungsarbeiten vorgenommen worden, so jetzt der Flugplatz allen Anforderungen sprechen dürfte. Als Tag der Weihe für die Öffnung des Flugplatzes wurde Pfingstmontag bestimmt. Mit dieser Feier
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daß ent- Erder Der*
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et: oder e2, 3. DH6-H-.
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nochmals behandelt Geh. Regierungsrat Mi-
Berlin, hojst, noch in
einen hübschen -Ginfall ausgenüht.
Probkem 9tr. i-L
Erlanger (t) in Frankfurt a. M.
Schwarz:
Alle für die Redaktion bestimmten Mittei lungen, Lösungen usw. sind z>u richten an di Schachredaktiou des »Gießener An^igers".
Endspiel Nr. 7.
günstige Gestaltung des Kohlenmarktes immer vernehmlicher. Amerika, England, das neue Koh- lenland Polen, die Tschechoslowakei, Belgien und Holland sehen mit großer Besorgnis in die Zukunft. Rur Frankreich, das seine Kohlenförderung von Jahr zu Jahr steigert, scheint hiervon eine Ausnahme zu machen Auch der deutsche Kohlenbergbau hat allen Grund, über schlechte Absahverhaltnisse zu klagen. Es dürfte daher nicht uninteressant sein, einmal den Gründen dieser auffallenden Erscheinung nachzugehen.
Das Mihverhältni; von Kohlenangebot und Kohlennachsrage ist kein:sw'g., wie man zunächst annehmen könnte, auf eine st'.rke Steigerung der Kohlcnproduktion zurückzuführen. Die Stein- kohtenfördernng der Welt in Höhe von rund 1 800 Millionen Tonen ist gegen das Jahr 1923 zwar um rund -i Millionen Trnen, gegen das letzte Frirdensjahr aber um rund 38 Millionen Tonen zurückgeblieben. Insbesondere hat der größte Kohlenproduzent der Welt, die Bereinigten Staaten von Rordamerlla, gegenüber den vorhergehenden Iahrcn nicht wenig. r als 68 Millionen Tonnen weniger gefördert. Auch die K hien- förderung Grohdntaniens betrug im Jahre 1924 . 1 M li nen im 3c hre 1923 und gegen 287,5 Millionen Tonnen im Jahre 1913. Das dritte große K'ohlenland, nämlich Deutschland, hat zwar seine Kohlenförderung vom Jahre 1923 au' 1924 von 1^,4 aus 160,3 Millist igern können, aber diese qe- rung rann nicht als Maßstab einer normalen Entwicklung angenommen werden, da im Jahre 1923 die Pr duktion d. s g oßten deutschen Kohlengebietes infolge der Ruhrbesetzung fast ganz ausgefallen ist.
Ist also auf der Seite des Angebots keine ausschlaggebende Arnderung elngctreten, so kann nur die Nachfrage schlechter geworden sein. Unb das ist in der Tat der Fall: der Kohlenverbrauch ist gegenüber der Vorkriegszeit außerordentlich stark zurückgegangen, und zwar im wesentlichen aus zwei Gründen. Zunächst hat die Warmewirtschast derartig unverkennbare Fortschritte gemacht, daß ihr Einfluß auf den Kohlen-
Amtsgericht Gießen.
* Gießen, 28. Mai. Die Beleidigungsklagen, die auf Mietsstreitigkeiten zurückzuführen sind, wollen kein Ende nehmen. Auch heute kam ein solcher wieder zur Verhandlung. Zwei Angehörige desselben 'Berufsstandes sind seit längerer Zeit wegen Streitigkeiten ihrer Familienangehörigen mit einander uneinig. Die eine Familie behauptet, die Mitglieder der anderen, über ihr wohnenden verursachten einen solchen Lärm durch ihr fortwährendes Hin- und Herlaufen. daß sie sich des Tags über in ihren Wohnräumen gar nicht aufhalten könnten. Die andere Familie bestreitet das natürlich und behauptet ihrerseits, die unten wohnenden Leute störten die Ruhe durch lautes Schreien und heftiges Zuschlägen der Türen. Wer die Hauptschuld an den Zwistigkeiten trägt, ist nicht festzustellen. Nun hat der Bewohner des unteren Stockes, der aus Zorn über den Lärm über ihm seine Küchentüre drei bis viermal mit aller Gewalt zuschmiß. die Frau des oberen Miters dadurch schwer beleidigt, daß er ihr zurief. sie sei eine zuckersüße Person, sie solle an ihre Herkunst Lenken, sie sei gerade so schlecht wie das buckelige Mensch oben, sie möge nur an das Gericht gehen, da kämen noch ihre Schiech'igkeiten an den Tag. Da der Mann der Beleidigten sich aus eine gütliche Erledigung der Sache nicht einließ, wurde der Beleidiger zu einer Geldstrase von 3 0 Mark und zur Tragung der Kosten des Ver- fahrens verurteilt.
Matt in drei Zügen.
Weiß: 6 Steine. Kel, Db6, Leb, Ba5, Be4, Bf2.
Schwarz: 4 Steine. Ke5, Be7, Bg6, Bg7.
Frankfurter Neues Theater.
Mit einer gewissen Aeberlegenheit blickt Berlin auf uns „Proviiizler" herab. Dasselbe „in- tellcktualisierte" Berlin hat dem Stück des Franzosen Rene Fauch ois »Der sprechende Affe" mit Paul Graey in der Affenrolle eine ähnliche Aufnahme bereitet toi» z. Zt das Weimarer Publikum zu Zeiten des Herrn Generalintendanten Goethe dem literarhistorischen Hund des Aubry. Es ergeben sich da kultur- und theatergeschichtliche Parallelen, bei denen Berlin entschieden schlechter abschneidet als die Provinz, die höchstens dem — man verzeihe! — geistreichen Rachahmungs- und Deobachtungsdrange eines in jeder Beziehung gewandten 'Darstellers Gerechtigkeit widerfahren läßt. »Der sprechende Affe" ist eine Zirkuskomödie, hinter der man in ihrer Bedingtheit nicht einmal das Wort Rückerts gelten lassen kann: »Der Scherz ist ein Versuch, Ungleichheit gleichzustellen!' Das einzige, was dieses Zirkusstück auszeichnet, — das übrigens im Reuen Theater glänzend gespielt wird und so zu einer theatralisch-darstellerischen Sehens Mürbigkeit geworden ist, in deren Mitte der von früher her in bester Erinnerung befindliche Schauspieler Paul G r a e tz steht —ist Artistik der Szene mit den Artisten der Komödie. Graey ist ein süßer Asse, ein Asse, der bei seinen gründlichen zoologischen Studien eine äffische Menschlichkeit gewonnen hat, und außerdem redet er! Aber wenn ihn die 5arte Hand der Trapezkünstlerin Dora streichelt, die den Dresseur Tom Wick leidenschaftlich liebt, dann entstehen heiße Gefühle unter dem Afsenfell. das Tier fährt aus seiner Haut und wird ein netter junger Mann, für den dann ein stummer Ersatz beschafft wird, der aber resigniert, damit die Liebenden sich kriegen. Zwischendurch geschieh', noch allerhand, eine wilde Romantik entrollt sich, Ma° ncgenluft und Zirkuszauber wehen in den Zuschauerraum und über dem Ganzen liegt eine gefällige Spannung. Was der Regisseur Robin
diesem Jahre die neue Prüfungsordnung für zweijährige höhere Handelsschulen herausbringen zu können und mit ihr auch die Berechtigungs- fragen zu regeln Der Bitte des hessischen Vertreters, den vier hessischen höheren Handelsschulen, die gemäß den preußischen Bestimmungen organisiert sind, die in Preußen vorgesehenen Berechtigungen zu gewähren, wird entsprochen werden
Die Tagung hat gezeigt, wie wertvoll es ist, wenn Theorie und Praffts, Schule und Kaufmannschaft sich über die Belange des BildungS- wesens aussprechen, da nur auf diese Weise eine Förderung der beiderseitigen Interessen im Sinne einer Hebung der kaufmännisch - wirtschaftlich gerichteten Bildungserfordernisse unserer Zeit eintreten kann.
W. Orbach.
Lösung beS Problem- Rr. 13.
Le3, de: 2. Tdl. S beliebig. 3. Dc6+ +
Die Zollbeamten gegen den Allg. Deutschen Beamtenbund.
• Darmstadt, 1. Juni. Der Bund Deutscher Technischer Zollbeamten, der hier seine 23. Tagung abhielt, beschloß in namentlicher Abstimmung mit 62 gegen 53 Stimmen, aus dem Allgemeinen Deutschen Beamtenbund auszuscheiden, weil dieser die Belange der technischen Zollbeamten <Oberbeamten) nicht nach Wunsch vertreten habe. Der Vorsitzende gab im Hinblick auf den Ausfall der Abstimmung eine Erklärung ab, daß der Bund der Zollbeamten vorläufig noch im Deutschen Beamtenbund bleibt; die Frage des Austritts hänge von der weiteren Entwickelung ab. Die nachstehenden Anträge des Landesverbandes Hesse mD a r m ft a b t wurden angenommen: Der Bundestag wolle mit allen Mitteln sich dafür einsetzen, daß 1. die Stellen des Oberrevisors, sowie der 6 Oberzollkassierer bei den ehemals hessischen Hauptzolt- ämtern, soweit noch nicht geschehen, in Zollamtmannsstellen der Gruppe 10 um gewandelt werden: 2. die überalterten Oberzollinspektoren restlos noch Gruppe 10 befördert werden. Zur Wohnungsfrage wurde folgender Antrag Hessen-Darmstadt angenommen: der Dund^tag wolle veranlassen, daß die Reichsr-gierung ihre, den Ausgewiesenen gegebenen Versprechen bezüglich der Beschaffung von Wohnungen endlich einlöft.
bunden wurde die Taufe von drei neuen Flugzeugen.
Die Bevölkerung ftrbinte schon in den frühen Rachmittagsslunden in Scharen dem Flugplatz zu, sie zählte zu Beginn der Feier nach Tausenden. Das neugegrünbete städtische Orchester trat zum erstenmal mit einer Reihe von Musikvorträgen in die Erscheinung, dann hielt Bürgermeister Müller (Darmstadt) als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hessischen FlugbetriebS-A.-G. und als Vorsitzender des Hessenflieger-Vereins für Luftfahrt eine Begrüßungsansprache. Sodann vollzog Oberbürgermeister Dr. Glas sing mit einer Rede die Liebergabe des Flugplatzes an die Hessische Flugbetriebs-A.-G., in deren Rainen daS Vorstandsmitglied Direktor Deku den Platz übernahm. Es folgte im Anschluß hieran die Taufe der Flugzeuge. Zunächst wurde ein GruI ich-Flugzeug durch die Gattin des Staatspräsidenten Ulrich auf den Ramen „Hesse n" getauft. Ein Albatros-Flugzeug erhielt durch die Gattin des Oberbürgermeisters Dr. ® I ä f f ,i n g den Ramen „Darmstadt". Das dritte, ein Dietrich-Flugzeug, ging aus der Taufe, die Frau E ch r 0 p p , die Gattin eines Mitglieds des Hessenflieger-Vereins vornahm, mit dem Ramen „H e s s e n f l i e g e r" hervor. Staatspräsident Ulrich wies in einer Ansprache auf die Bedeutung des Ereignisses hin, daß gleichzeitig drei Flugzeuge getauft werden konnten. Die Entwickelung des Flugzeugtoesens und der deutschen Technik beweise, daß Deutschland nicht unterzukriegen sei und sich wieder aufraffen werde. 2m Anschluß an das Hoch des Staatspräsidenten fangen die Anwesenden das Deutschlandlied. Hierauf erklärte Staatspräsident 11 l - r i ch den Flugverkehr für eröffnet.
Einweihung des Darmstädler Flugplatzes.
Flugzeug-Taufe.
• Darmstadt, 1. Juni. Darmstadt ist eine historische Stätte des deutschen Flugwesens: hier wurden vor etwa 15 Jahren, als in Deutschland die ersten Flugmaschinen gebaut wurden, Flugversuche unternommen, die für die Weiterentwicklung des deutsch .n Luftverkehrswcsens von großer Bedeutung wurden. Von hier gingen au.i) die erften Flugwrttbewerbe aus. Während des Weltkrieges war Darmstadt e - er der Flugzeughäfen, in denen Flieger ausgebildet wurden, Bölcke war hier tätig Rach dem Kriege wurde die Entwickelung des Flugwesens jäh unterbunden und auch Darmstadt wurde davon betroffen. Inzwischen sind andere Flugplätze, die in Der- kehrsmittelpunkten liegen, mehr in den Vordergrund getreten; Darmstadt will darum versuchen, den Vorsprung jener wenigstens einigermaßen einzuholen. Die Gründung der Hessischen Flugbe Iriebs-A. -G. und die Schaffung eines Flug Platzes sind bemerkenswerte Stufen in dieser Qlufroärtfecnttoidelung. Die Hessen flieget haben den Ramen Darmstadts weithin bekanntgemacht: auch an den Scgelslügen im Gebiet der Rhön sind immer Darmstädter Flieger beteiligt.
Seit etwa einem Jahre hat die Stadt einen Flugpl a h, der mit der einen Seite fast die unmittelbaren Vertehrsverbindungen (Straße und Straßenbahn) berührt, an den drei anderen Seiten von Waid umgeben ist. Der Platz hatte den Rachteil, daß der Boden ni'cht durchlässig für Wasser war, was sich sowohl für die Flugzeuge, wie für die Besuchet des Flugfeldes unangenehm bemerkbar machte. Gs sind nun auf Veranlassung der vor einigen Monaten gegründeten Hessischen Flugbetriebs - A.-G. Cnttoäf-
Weiß:
Weiß zieht und gewinnt.
Weiß: 6 Steine. Khl, Da5, Tel, Bb7, Bg2, BH3. Schwarz: 5 Steine. Kb8, De7, Td8, Lg3, Ba7.
1. Tel — c8+, Td8xc8
2. Da5xa7+ ! Kb8xa7
3. b7xc8 wird Springer und gewinnt.
Durch die große Kraft des Freibauern verwandelt Weih die verlorene Stellung in eine gewonnene. Zugleich wird freilich der zufällige llmstand, daß die Dame ungedeckt auf e 7 und nicht beispielsweise sicher und drohend aus d 7
wagen. Bis 4 P. S., 43 Kilometer: 1. f). v. Opel auf Opel, 23:4,4. — Bis 5 P. 8.. 15 Kilometer: 1. Momderger Frankfurt auf 91611. 8:28,2. — Bis 6 P. S„ 7,5 Kilometer: 1. Rosenberger Pforzheim auf Mercedes Kompr. 4:55.
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b.ldungSschulen mit Pf licht besuch kann die Schule solange nichts machen. als die Gesch.lltsHerren geistig und sittlich minderwertige Lehrlinge annehmen, was aus der Versammlung heraus nachdrücklich bestätigt wird. Die sehr beachtenswerten Maßnahmen der Handelskammer Oppeln gehen dahin, daß kein Lehrling im Handelslammerbezirk angenommen werden darf, der eine ungenügende Schulprüfung gemacht hat, daß tocittr Lehrlinge zu einem vierten Lehr» und Schuljahr verpflichtet werden können, wenn das Schul- und Lehrziel nach drei Jahren nicht erreicht ist. 3n demselben Drürt darf auch die Zahl der Lehrlinge eines Geschäfts nur um 2 gröber lein als die Zahl b:c Gehilfen. Oberstudiendirektor G 0 ßncr. München, machte daraus Vorschläge über die Ausfüllung der Lücken im grunoicgcnucn Wissen unserer Schüler.
Vollständige Ablehnung fanden dann die Ausführungen des Syndikus Dr. Hoffmann, Altona, über die Frage. .In welche TageS; nt sollen die Pflichtstunben der kaufmännischen Forr- bildungsschule fallen?", die darauf hinausgingen, daß im Interesse größerer Produktivität der Unternehmung bei ölnterricht morgens vor Geschäftsbeginn und abends nach Geschäftsschluß stattzufinden habe. Der Vorsitzende bat unter einmütigem Beifall jede Diskussion darüber nb- gelehnt mit der Begründung, daß dieser Vorschlag ein Rückfall ins vorige Jahrhundert sei.
Größte Aufmerkfamkeit erzielten die Vorträge von drei Schulmännern aus den mehrsprachigen Grenzgebiete n Deutschlands, die die besonderen Schwierigkeiten der kaufmännischen Dildungstätigkeit in diesen Gebieten eindringlich zur Darstellung brachten.
Eine Umfrage des Verbände- über bestehende kaufmännische Fachkurse ergab die Rot- wendigkeit ihrer Förderung im Interesse einer weitergehen den spezialisierten Berufsbildung.
Ein Ausschuß hatte sich um die Ausstellung einer einheitlichen Prüfungsordnung für Geschäfts st enographen bemüht. Oie soll dem deutschen Industrie» und Handelstag mit der Bitte um Empfehlung bei den Handelskammern überreicht toerben.
Zum Schlüsse wurde in einer Sondersitzung die Frage der höheren Handelsschulen
Robert, was S ch ö n h a l s als prinzlicher Affendompteur, was die reizende Erna R e i g - b e r t als Trapezkünstlerin für das Stück taten, stand in nichts hinter der Affenhaftigkeit Paul Graeh' zurück. Der Beifall erschütterte das aus-
Ans der Lchachwclt.
Der Darmstädter Schachklub 187 5 veranstalte! aus Anlaß seines SOjabrigen Best eben» vom 13. bis 21. Juni 1925 im Kaisersaal 5U Darmstadt. Grafenstraß.- 18, ein 3ubi- läumßiurnier um die Meisterschaft von Hessen, zu dem der Staatspräsident von Hessen einen- Ehrenpreis gestiftet hat. Dieses Turnier ist nur offen für Hauptturnierspieler der eingeladenen Vereine bis zu 8 Teilnehmern nach Wahl der Turnierleitung. Geld- und Wertpreise Richtpreisträger erhalten Partiehonorar.
Außer einem Allgemeinen Turnier, welches je nach Anzahl der Teilnehmer als Runden- oder Gruppeniurnier ausgelragen wird, findet noch ein S t ä d t e - Ausscheidungsturnier statt, wozu die Schachvereine der hessischen Städte: Gießen. Mainz, Offenbach und Worms a. Rh. eingeladen worden sind. Jeder Verein der vorgenannten Städte und der Veranstalter stellt seine 3 stärksten Vertreter.
Schwarz:
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Turnen, Sport und Spiel.
Motorradrennen ans der Qpelbahn.
Etwa 30 000 Zuschauer wohnten den vom Hessischen, Frankfurter, Wiesbadener 2l. C. und dem Frankfurter Motorradclub auf der Opelbahn- Rüsselsheim zu Pfingsten veranstalteten Rennen bei, die zahlreich besetzt waren und auch interessante Kämpfe brachten. So gab es in manchem Rennen nur sehr knappe Ergeb niste. Schwerwiegende Stürze ereigneten sich nicht. Die Ergebnisse: Motorräder bis 175 ccm 15 Kilometer: 1. Sprung. Zschoppau auf DKW. 10:12,2. — Bis 25u ccm, 30 Kilometer: 1. v. König-Fachsenfeld auf Neu- Imperial 18:8,4. — Bis 350 ccm, 37,5 Kilometer: 1. Schumacher.Aachen auf Imperia, 21:4,4. — Bis 500 ccm, 45 Kilometer: 1. Äieffenbach-Darmstadt auf BMW., 23:15,2. — Offen für alle. 45 Kilometer. 1. Hemmersfield-Holland auf Harley-Davidson, 22:25,4. — Mit Beiwagen bis 650 ccm, 22,5 Kilometer: 1. Paetzold-Köln auf Imperia, 14:5,6. — Offen für alle. 30 Kilometer: 1. Weyres- Aachen auf Harley-Davidson, 17:26,2. — Sportwagen. Dis 4 P. 8., 22,5 Kilometer: 1. Jörns auf Opel, 13:14,6. — Bis 5 P. S., 22,5 Kilometer: 1. Stumpf-Lekisch, Mainz auf Hag 15:30,8. — B's 6 P. S., 15 Kilometer: 1. Römsch-Pforz- heim 9:29,8. — Bis 8 P. S., 15 Kilometer. 1. Tig- - Icr-Frankfurt a. M. auf Benz, 7:26,2. — Renn-
Aießerrer Woch...muhreife.
2. Juni 1925.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter Mk. 2,00, Matte 0,35, Käse 0,60 Wirsing 0,35, Spinat 0.25, Römischkohl 0.1- S gel 1,20, Tomaten 2.00, Zwiebeln 0.25, Rhar- barber 0,25, Kartoffeln 0,05 das Pfund. Gier Mk. 0,11, Blumenkohl 1,20 bis 1.52. Salat 0.20, Salatgurken 1.20, Lauch 0.05 bis 0,10 das Stück. Rettich Mk. 0.30, Radieschen 0,15, gelbe Rüben 0,50 bis 0,80 das Päckchen.
b c d e t g n Weih:
Wirtschaft.
Der Uederflus; an Kohle. -
Don Dr. Herbert Stege mann, Zehlendorf - Berlin.
In fast allen europäisch m Ländern werden den letzten Jahren die Zulagen über die un-
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktivnSttsch Die Antwort der Redakteurin.
„Obren Heiratsanlrag bedauere ich abi-ebnen zu müssen, erkläre mich aber gern bereit, Ihren schwungvollen Brief für einen LiebeSbriefsteller, den ich herauszugeben beabsichtige, anzukaufen und bitte um Angabe Ihrer Honoraransvrüche."
Auf dem Standesamte.
„Sie vergehen ja vor Ungeduld! Haben Sic'S so eilig, mit Ihrer Herzlichsten für ewig verbunden zu werden?"
„ilnfirn! Aber unsere Trauzeugen sind zwei Dienstmänner, die ich nach Zeit bezahlen mutz!"
Trauer.
Herr Dendiner geht schmerzdurchwölkten Angesichtes in das nahe Konfektionshaus Läpp & Eo
„Wo krieg' ich einen schwarzen Herrenanzug, ein schwarzes Damenkostüm utzd drei schwarze Kinderkleider?"
Erschüttert weist ihm ein Kommis den Weg:
„Bitte in den ersten Stock hinaufzugehen . . . Trauerabteilung . . . Der Herr haben wohl einen entsetzlichen AnglückSfall . . .?“
„Ree." sagt Herr Bendiner, „aber zinen Füllfederhalter!" Roe.
Rücksichtsvoll.
Arzt (zum Assistenten): „Die alte Erbtante von Meiers, die seit drei Tagen mit dem Tode ringt, hoffe. ich zu retten — bereiten Sie die Meiers schonend daraus vor."
Der Dicke.
„Der Photograph hat zwei Aufnahmen von mir machen müssen!"
„Jedesmal die Hülste, Onkel?"
Anzulängliche Maßregel.
„Kollege Müller ist wegen häufiger Trunkenheit in den Rachbarort strafversetzt worden!"
„Anmöglich! Im Rachbarort ist das Bier ja noch weit besser als hier!"


