Ausgabe 
3.2.1925
 
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5taeEfurter Adendbsrse.

Frankfurt a. M.. 2. Febr (XU.) Die lustlose Haltung der Börse wurde heute im Wendverkchr noch schärfer hervorgehoben durch di« bekanntgewvrdene neue Aifäre bei der ReichS-Monvpolverwaltung für Branntwein in Berlin, die die Stimmung noch mehr zu trüben Anlaß bot. 3m Zusumm nhang mit den Micmn- schäd-.gungen schwirrten fernrr unkontrvll.e. re Gerüchte durch ben Dörsensaal und bewirkten neben einer scharfen Zurückhaltung neue, teil­weise heftige Kursstürze. Die Umsätze waren im allgemeinen gering und das abgegebene Ma­terial konnte nur mit Schwierigkeiten unter- gebracht werden. Sin scharfer KurSeinbruch z igte sich namentlich am Montanmarkt, wo Harpener 8 Prozent einbühlen, Mannesmann verloren 31/2. Phöniff 3 Prozent. Auch die anderen Werte setzten erholich niedriger ein. Auch der Anilin­markt wurde von der schwachen Strömung mit­gerissen, doch waren die Kursrückgänge hier weniger empfindlich Der Slektromarkt lag ruhig bei mäßigen Abschwächungen. Am Bankaktien- markt hatten besonders Berliner Handelsgesell­schaft einen stärkeren Rückgang aufzuweiirn. Die übrigen Werte waren ziemlich gehalten mit Aus­nahme von DiSconto-Gesellschaft, die etwa 3/8 Prozent verloren. Don sonstigen Industriewer­ten setzten Deutsche Erdöl den Kursrückgang fort. Einem stärkeren Druck hatten wiederum deutsche Anleihen zu ertragen, 5prozentige Leichsanleihe senkten sich von 0,790 auf 0,751. Die Börse schloß infolge mangels jeder Rachfrage in lustloser und schwacher Haltung. Deutsche Anleihen: 5pro° zentige Reichsanleihe 0,757 bis 0,751, 41 2bro» zentige K.-Schätze von 24 0,525. Ausländische Renten: ^/«prozentige Ungarn von 1924 9,25. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 170, Commerzbank 6,75, Darurstädter Dank 13.80, Deutsche Dank 13.25, Discontogesellschaft 18.87, Metallbank 19,30, Mitteldeutsche Kreditbank 1,90, Oesterreichtsche Kreditaktien 10,35. Montanaktien: Buderus 21, Harpener 151 bis 149 bis 150, Mannesmann 71,50 bis 71. Oberbcdarf 14.85, Phönix 66,75, Rheinstahl 62.5 bis 63 bis 62- Laurahütte 8,90. K li Aschersleben 19.50. Weste­regeln 24.75. Chemische Aktien: Badische Anilin 33, Chemische Griesheim 27, Scheideanstalt 23, Elberfelder Farben 28. Th. Goldschmidt 25,87, Höchster27.87 bis 28, Holzverkohlung 10. Rütgers- werke 20. Slektroa ktien: AEG. 12,90. Licht und Kraft 8.75, Fellen 47, Reiniger 3,30. Trans- portaktien. Rordd. Lloyd 4.05. Schantungbahn 4,37, Baltimore 67, Anatolische l 13.75. Monastir 13.60. Sonstige Industriewerte: Kll'yer 4,10. Aschaffenburger Zellstoff 35. Deutsche Erdöl 66,50, Dyckerhoff 4,90, IunghanS 13,10. Lechwerke 22. Kemp 0,65, Metallgesellfch^^ r 60. Rectar- sulmer 9,25, Chemische Main, 1 ,50, Peters Union 2,55, Voigt und Häffner 2,35, Waytz und Frei­tag 4,15, Dcüiischer Zucker 4.18.

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht des .Gietzener Anzeigers^.)

Berlin. 2. 5ebr. Zu Wochenbeginn eröff­nete die Börse zunächst in recht uneinheitlicher Haltung. Die Anspannung am Geldmarkt führte

teiltoeile zu Angeboten, dte auf die Kursab­schwächung ein wirkten. Am klarsten tritt die Tendenz am Montan-Äktienmarkt in Erscheinung, der durchweg abgeschwächt war. An­geboten wurden besonders Harpener und ober- schlesische Werte. während in Mannesmann und Phönix sich Angebot und Rachfrage die Wage hielten. Nennenswerte Abschwächungen hatten Rheinstahl zu verzeichnen. Don Slektrower- t e n lagen Siemens und Schuckert inner dem Eindruck der Zusammenlegungen gebessert. Auch tn Felten war eine Aufwärtsbewegung festzu­stellen. Bankaktien hatten wenig Interelle. Berliner Handelsgesellschaft wurden ungebeten. Sehr stark prägte sich die Aufwärtsbewegung der Kurse am Kalimarkte auS. Stark ge- bellert waren Deutsche Kali und Salzdetfurih. Kolonialwerte lagen ebenfalls sehr fest und zeigten eine aufstrebende Tendenz. Bei den Chemischen Werten läßt sich ebenfalls durchweg eine Austrärtsbewegung feststellen, ins­besondere bestand Interesse nrr Badische Anilin und A G. für Anilin, während Höchster und Elberfelder Farben unverändert lagen. Schiff - fahrtSwerte lagen im Angebot. Am Markt der heimischen Renten setzte sich eine leichte Befestigung durch. Die Laae am Geldmarkt ist gespannt. Tägliches Geld 10 bis 14 Prozent. Monatsgeld 10 bis 18 Prozent p a. Privat­diskont 8 Prozent. Am internationalen Devisenm arkt sind keine nermenSwerien Der- änderungen zu verzeichnen.

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Frankfnrker Getreidebörse.

(Eigener Dcahtberlcht des .Diehener Anzeigers".)

Frankfurt a. M 2. Febr. GS wurden notiert: Wetterauer Weizen 22,50 biS 26.50, Roggen, inländ. 22,75 bis 26,25, Sommergerste für Drauzwecke 26 bis 33,50, Hafer, inländ. 18,50 biS 23,25, Mais (gelb) 23,25 bis 23,50, Weizen­mehl, inländ., Spezial 0 43 biS 45,25, Roggen­mehl 38,50 biS 42,50, Weizenlleie 15,25 bis 15,50, Roggenlleie 15,50, Erbsen 32 bis 40, Linsen 48

dis 55. Heu, süddeutsches, gut, trocken 10. Wei­zen- und Rvggenstrvh 6 bis 6,50, Treber ge­trocknet 22 bis 23. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbcricht des .Giehener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 2- Febr Austrieb. 1193 Stück Rinder (einschl. 35 amerit); darunter 335 Ochsen. 48 Bullen, 810 Färsen und Kühe. 321 Kälber. 161 Schafe. 3782 Schweine. SS wur­den btiaMt pro Zentner Lebendgewicht: Rin­der: Ochfen: vollfleischige ausgewachsene doch ft en Schlachtwertes 52 - 58, junge, fleischige. nid>: ausgemästete und ältere ausgemästete 42 50 mäßig genährte junge und gut genährte ältere 3040: Bullen: vollfleischige auSgemä stete Fär­sen höchsten Schlachtwertes 4550, vollileisch.ge jüngere 3844: Färsen und Kühe: vollfleischige ausgeyiästete Färsen höchsten Schlachlwertes 5C bi» 58. vollfle.schige aiugemäftete Kühe höch­sten SchlachtwcrteS bis zu 7 Jahren 42 bis 50. wenig gut entwickelte Färsen 4049. ältere auSgemästete 5kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere .Kühe 3040. mäßig genährte Kühe und Färsen 21-30. gering genährte Kühe und Färsen 10-20. Kälber seinste Mast- kälber 63-70. mittlere Mast- und beste Saug­kälber 5462, geringere Mast» und gute Saug­kälber 4553, geringe Saugtälber 3340. Schafe: Mastlämmec und Masthämmel 44- 48. geringere Masthämmel und Schafe 3543. Schweine: vollsletschige von 80 bis 103 Kilo 7073, unter 83 Kilo 6510, von 100 bis 120 Kilo 71- 73. von 120 bi» 150 Kilo 7173, Fettschweine über 150 Kilo 7173, unreine Sauen und geschnittene Eber 60- 65. Marktverkauf: Reger Handel. Markt wird geräumt

Frankfurter Pserdrmarkt.

fpd. Frankfurt a. M.. 2. Febr Bet star­kem Besuch, besonders von der ländlichen Bevöl­kerung. wurde heute auf dem Gelände deS Land­wirtschaftlichen Dereins der diesmonalliche Pferdemarll abgehalten. Es wurden bei regem Geschäft bezahlt für Pferde schwersten Schlages 2000 bis 2500 Mk.. für belgische schweren Schla­ges 1500 bis 2000 Mt. für belgische Pferde mittleren Schlages 1000 bis 1500 Ml., für gute Arbeitspferde 500 bis 800 Mk.. für ältere Ar­beitspferde 200 bis 500 Mk.. für Schlachtpferde 100 bis 200 Mk. Der Markt wurde nahezu ausverkauft.

Derliner Produktenbörse.

Berlin, 2. Febr. Der Produllenmarkt war bei ziemlich regem Geschäft noch unsicher und schwankte mehrfach, obwohl von der Reichs- getreidestelle feine Abgaben beobachtet wurden. Ss notierten pro 1003 Kilo: Weizen, märt 259 bis 263. dto. Mai 292 bi« 295.50. Roggen, märt 254 bis 259, dto. Februar 268 biS 271. dto. März 276 bis 281. dto. April 282 bis 287. dto. Mai 287 bis 290. Gerste, märt 260 bis 285, Futter- gerfte 220 bis 240. Hafer, märt 193 bis 198. dto. Februar 217. dto. Mai 221 bis 224,50. Mais (loko Berlin) 228. dto. Mai 221, Raps 400, Leinsaat 410 bis 415; pro 100 Kilo: Weizenmehl 36 bis 3825. Roggenmehl 35.75 bis 37,75, Weizen­lleie 16.80 bis 17. Roggenlleie 16.80 bi« 17, Dik- toriaerbfen 29 bis 35. Beine Erbsen 21 bis 23. Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 18 bis 19, 2lckerbohnen 20 bis 22. Wicken 18.50 biS 20, Lupinen, blau 13 bis 14. gelb 16 bis 16,20, Serra­delle. neu 17 bis 18.50. I

Behördliche Anzehen

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen. Die Firma Weingrosthandlung Gedr. Schwan. Aktiengesellschaft in Giehen. Der Gesell­schaftsvertrag ist am 10. Dezember 1924 festgestellt. Gegenstand des Unterneh­men« ist: 1. die Uebemabme und die Fortführung der von Ernst Riemann in Giehen unter der Firma Gebr. Schwan in Giesten als Einzelkaufmann betriebenen Weingrosthandlung: 2. der Handel mit Spirituosen aller Art. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen. Vertretungen und Derkaufsstellen er­richten. und sich an gleichen, ähnlichen ober anderen dem Geschäft?b"trieb dien­lichen Unter-ebmu-'gen bc e i gen, auch solche erwerben, pachten, vervachten oder wieder veräußern. Das Grundkapital beträgt 50 000 Reichsmark und ist in 50 Damensatticn z i je 1000 Reichsmark ern- geteilt. Der Dorstand besteht je nach Bestimmung der Generalversammlung aus einer Person ober aus mehreren Mitgliedern. Die D^rstandämitglieber und deren etwaige Stellvertreter werden durch den Aullichtsrat b:stellt. Don die­sem formen sie auch abberufen werden. Ihm steht es auch zu. über die Vertei­lung der Geschäfte unter den Vorstands­mitgliedern Bestimmungen zu treffen. Die Gesellschaft wird rcchtsverbindlich. insbesondere In bezug auf die Zeichnung der Firma vertreten: 1. wenn der Vor­stand aus einem Mi'glied besteht, durch dieses oder einen Pr Juristen, 2. wenn der Vorstand aus einem nicht mit dem Rechte der Allrinvertretung auSgrstatte- ten Mitgliede oder aus mehreren Mit­gliedern besteht, durch zwei Vorstands­mitglieder oder durch das bzw. eine Vorstandsmitglied und ex-en Prokuri­sten. oder durch zwei Prokuristen. Stell­vertretende Vorstandsmitglieder stehen in Beziehung auf die Ve-tretungsbefug- nls den ordentlichen Mitgliedern gl ich- Der Auf'ichtsrat kann einzelnen Mit­gliedern deS Vorstandes und auch Pro­kuristen die Befugnis erteilen, die Ge­sellschaft allein zu re-treten. Die Zeich­nung der Firma geschieht in der Weise, bafj die Zeichnenden zu der 5xrma der Desellschasi ihre älntexfchr ft hinzufügen, und zwar die Prokuristen mit einem dieses Verhältnis anbeutenben Zusätze. Zu Mitgllodem des Vorstandes sind be­stellt: Kaufmann Hans Kirch und Frau Erna Roth g b. K:rcr . brifc? Giehen. mil der Mastgabe, datz sie bibe gemein­schaftlich die Firma au zeichnen berech­tigt sind. Die Berufung der General­versammlung und sonstige Bekannt­machungen erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger. Die Gründer der Gesell­schaft find: Kaufmann Ernst Riemann, dessen Ehefrau Käthe geb. Kirch, Frau

Jean Kirch Witwe. Marie geb. Wallen­fels. Dankdirektor Carl Roth und Kauf­mann Hans Kirch, alle m (Sieben. Die Gründer haben alle Aktien übernommen. Ernst Riemann als Alleininhaber der bisherigen Firma Gebr. Schwan bringt in die Aktiengesellschaft Weinmengen und sonstige Forderungen dieser Firma ein. wofür ihm nach Abzug der Passiva 46 000 Reichsmark Aktien gewährt wer­den. Die mit der Anmeldung eingereich­ten Schriftstücke, insbesondere der Prü­fungsbericht des Vorstands, des Auf­sichtsrats und der Revisoren können während der Dienslltunden auf der Ge- richtsschreiberri des unterzeichneten Ge­richts eingesehen werden. Der Prüfungs­bericht der Revisoren auch bei der Han­delskammer in Giesten. 11066

Gießen, den 28. Januar 1925. ________Hessisches Amtsgericht._________ X Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bei der Firma Union- brauerci, Aktiengesellschaft m Gießen folgendes eingetragen: Die Firma ist geändert in: Allie igesellschaft Stadtgut Hardrhöfe in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist: I. a) der Betrieb der Landwirtschaft, der Erwerb und die Verwertung landwirtschaftlicher Pro­dukte. wie der Betrieb aller mit dem landwirtschaftlichen Betrieb zusammen­hängenden Rebenbetriebe: b) die Ein­richtung und Verpachtung von Gärten, Kleingärten und S'e^lungkland. II. Zur Erreichung und Förderung ihres Zwek- kes kann die Gesellschaft unbewegliche Sachen erwerben und veräußern, pachten und verpachten und sich an anderen Unternehmungen in jeder gesetzlich zu­lässigen Form beteiligen. Zum Vor­standsmitglied ist beße l:: Beigeordneter Dr. Ernst Seib in Gießen, im Falle seiner Verhinderung Verwaltungsdirek­tor Karl Kolb in Gießen. In dessen Verhinderung Ve-wallung^amtmann Wilhelm Martin in Gießen. Der Gesell- schastsverirag ist durch Beschluß der Ge­neralversammlung vom 18. Dezember 1924 abgeändert, die Satzungen sind neu gefaßt. Das Grundkapital ist auf 636 000 Reichsmark umgestellt, eingetciU in 980 auf den Inhaber lautenden Aktien zu 700 Reichsmark. Der Vorstand besteht aus einem ober mehreren Mitgliedern, welche vom Aufsichtsrat ernannt werden. Wird nur ein Vorstandsmitglied er­nannt, so ist gleichzellig ein Stellver­treter und für diesen ein weiterer Stell­vertreter au bestimmen, die im Falle der vorübergesenden Verhinderung des Vorstandsn'.llgliedes oder des eritbe- nam.ten Stellvertreters tätig zu werden haben. Der Vorstand vertritt die Ge­sellschaft nach außen und führt die Ge­schäfte nach Maßgabe des Gesetzes und des gegenwärtigen Gesellschaftsvertrags: er hat die Weisungen des Aufsichtsrats bezüglich der Geschästsführung zu be­folgen. Alle Ertlärungen, welche die Ge­

sellschaft verpsilichten, und für sie bin­dend sein sollen, müssen von dem Vor­stand geschehen. Besteht der Dorstand aus mehreren Personen, so bestimmt der Aufsichtsrat, ob Sinzelzeichnung zulässig oder Kollektivzeichnung erforderlich ist. Die Zeichnung erfolgt in der Weise, daß die Zeichnenden zur der Firma der Ge­sellschaft ihre Äamensunterschrift hin­zusetzen. Der Vorstand b-barf der Ge­nehmigung deS AufsichtSrates: 1. zu dem Erwerb, der Veräußerung, der Verpfändung oder sonstigen Belastung von Grundstücken: 2. zur Aufnahme von Anleihen: 3. zu Reubauten, Umbauten oder Reuanschaffungen, die im Einzel­fall mehr als 1000 Mk. betragen; 4. zur Beteiligung bei Geschäften ober Unter­nehmungen Dritter: 5. zum Abschluß von Kauf- ober Lieferungsverirä gen, welche die Summe von 1000 Mk. über­steigen; 6. zum Abschluß von Pacht-, Miet-, LieferungS- ober sonstigen Ver­trägen mit über einjähriger Dauer; 7. zur Einstellung unb Entlassung von Beamten, 8. zur Anlegung von Gel­dern, welche zum Geschällsbetrieb nicht erforderlich sind, sofern dies nicht dar­lehensweise bei einer Dank ober öffent­lichen Sparkasse geschieht. Auherbem kann der Aufsichtsrat die Geschäfte je­weilig bestimmen, welche vor Abs<^ seiner Genehmigung bedürfen. Die Do rufung der Generalversammlung der Aktionäre erfolgt durch den Vorstand ober den Vorsitzenden des Aufsichtsrats durch schriftliche Einladung. 11053

Gießen, bei 24. Januar 1925. _________Hessisches Amtsgericht. ,>

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der ®emetibe Dorf- Gill für 1925 Ri. liegt vom Mittwoch, den 4. bis einschl Die-slag. 10. Februar L IS auf unserem Dienstzimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen gegen den Voranschlag bei uns f$riftlid> ober mündlich zu Protokoll vorgebracht wer» den. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. 1112D

Dorf-Gill, 2. Februar 1925. Bürgermristerei Dors-Gill.

Schmidt.___________

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gem.iide Mün­ster für 1925 Rj. liegt vom Mlltwoch, den 4. biS einschl. Dienstag, 10. Fobruar L Is. auf unserem Dienstzimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen gegen den Voranschlag bei uns schriftlich ober mündlich zu Protokoll vorgebracht wer­den. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. H13D

Münster, den 2. Februar 1925. Bürgermeisterei Münster.

Heß.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde eingetragen

Am 24. Januar 1925 bei ber Firma Gesellschaft für Beton- und Eisenbeton­bau mit beschränkter Haftung in Gießen: Durch Beschluß der Gesellschafterver­sammlung vom 13. Dezember 1924 ist das bisherige Eigenkapital aus Reichs­mark in gleichem Betrag umgestellt. § 5 des Gesellschaftsverlrags ist geändert.

Am 26. Januar 1925 a) bei der Firma Zigarren- und Tabaks ibriken Klinglpor, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gießen: Durch Beschluß der Gesell­schafterversammlung vom 4. und 31. De­zember 1924 ist das Eigenkapital auf 30 000 Reichsmark umgestellt worden. § 4 des Gesellschaftsvertrags ist ent­sprechend geändert; b) bei der Firma Hessische Keramische OHanufactur, Ak­tiengesellschaft in Gießen: Durch Be­schluß der Generalversammlung vom 22. Rovember 1924 ist das Grund­kapital auf 20 000 Reichsmark umgestellt, eingeteilt in 1000 auf den Inhaber lautenden Aftien zum Rennbetrag von je 20 Reichsmark. § 4 und 12 der Sat­zungen sind geändert: c) bei der Firma ®iehcner Oel- und Fettfabrik, Aktien- gefellschaft in Gießen: Durch Beschluß Der Generalversammlung vom 31. De­zember 1924 ist das Eigen kapital auf 10 000 Reichsmark, eingeteilt in 500 auf den Inhaber laute den Etarnmc'ktien zum Nennbetrag von 20 Reichsmark umge- stelll toorben. § 3 des Gesellschaftsoer-- trags ist geändert.

Am 30. Januar 1925 bei der Firma Dr. meb F Hey & Co. Fabrik phar­mazeutischer Präparate mll beschränkter Haftung in Gießen: Die Firma ist er« Lofdjen. 1107B

Gießen, den 31. Januar 1925.

Hessisches Amtsgericht.

Holzversteigerung.

Freitag, den 6. Februar d. IS., von vormittags 10 Uhr an, sollen aus denDistrilten Hohenberg,Buchwald, Röthe und Dürgelberg versteigert werden: Derbstangen Fichten: 70 Stück2,47 Fstrn. Reisstangen 84 , = 0,77

Scheiter Rm.: 212 Buchen, 8 Fichten.

Knüppel Rm.: 74 Buchen, 5,5 Eichen, 2,5 Dirken, 1 Alpe, 13 Fichten. Stamm- reisigRm ^25Buchen,Astreifig320Duchen. Stöcke Rm: 48 Buchen, 10 Fichten.

Radelreisig flächenweise.

Zusammenkunft an der Kreisstraße Ruppertsburg - Wetterfeld Waldeingang. Auswärtige Steigerer, welche den Zug HungenMücke benutzen, können bis zur Hallestelle Wetterfeld fahren.

Auf Verlangen erteilt Herr Förster Steinbach Auskunft.

Ruppertsburg, den 1. Februar 1925 Hessische Bürgermeisterei Ruppertsburg.

Högy. 1124V

Bekanntmachung

Der Installationsmeister Karl Schafe» dahier, Reuenweg 42 ist zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an das Gas» und Wasterwerk auf Grund der Bestim­mungen vom 18. August 1920 zugelasien.

Gießen, den 30. Januar 1925. 1127R Der Oberbürgermeister, ll. D.: Krenzien.

Holzfubmifsiön^

Aus den Waldungen der Gemeinde RüddingShausen (Distrill Schneid) soll nachstehendes Ruhholz auf dem öubmtf- sionswege vergeben werden.

Fichten st ämme:

2. Kl. 3 Stück 7,64 Fstm.

3. 38 67.20

4. 53 64,30

5a- 67 52,21

5b, . 120 43,78

235,13 Fstm. Kiefernstämme 3. Kl.

Kiefernschnittbolz3. 7Stück 5,58Fstm

Kiefernbauholz 5 4,39

4. 46 . 38,91

5.90 50,53

Grubenholz 30 8,65

108.06 Fstm.

Angebote sind bis spätestens Don- üerStag, den 5. Februar, nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Bürgerineisterei einzureichen, wo anschließend die Eröff­nung stattsindet. Rähere Bedingungei werden daselbst befanntgeg bcn. Räherc Auskunft erteilt Förster Kalberlah.

RüddingShausen, den 29. Januar 1925

Bürgermeisterei RüddingShausen _______(Post Londorf). Müssig. 1120V

Nutzholzversteigerung

Freitaa, den 6. Februar, von vormit­tags 9 Uhr ab. werden in den Waldunyen der Gemeinde Staufenberg, Distrikten Eich wald und Maistrauch versteigert: Eiche-Derbstangen 17 5t.=l,09 Fstm. Fichte-Derbstcuigen l.fll.83 5t.=15,13Fstm 2. Kl 484 5t. - 40,44 Fstm

Reisstangen l.ÄI. 1175t4,47Fstm. Nutzreiser 240 Nm

Kiefern-Nutzscheit 8 Rm. (Rollen, 2 m lang).

Zusammenkunft beim alten Pflanzgarten an ber Hachborner Straße.

Staufenberg, den 2. Februar 1925.

Bürgermeisterei Staufenberg. 1130V__________Meyer.

Eberverkauf.

Die Gemeinde Hattenrod verkauft Donnerstag, den 5. Februar, nachmit­tags 2 Uhr, meistbietend einen Eber auf dem Hofe deS Halters. Bedingungen werden auf der Bürgermeisterei bekannt- gegeben.

________CSeeb, Bürgermeister. 1151D

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