Ausgabe 
3.2.1925
 
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Skandal im Frankfurter Wohnungsamt.

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Wichtige Beschlüsse im Deutschen 2chw mmverband.

Der geschästSführende Dorstand de« Deut­schen Schwimmverbandes hat kürzlich eine Sit­zung abgehalten, die eine Reihe wichtiger Be­schlüsse gefast! hat. So hat der Desamtvorstand beschlossen, die Mitarbeit in der Fina wieder aufzunehmen, und der Verband hat daraufhin dem Geschäftsführer der Fina mit- getcilt. dah er bereit sei, in den Leihen des Internationalen DerbandeS wieder mitzuarbeiten. In der Frage der Anstellung eines Leichs­tr a i n e r s im Schwimmen kam man zu der Meinung, dah eine solche Anstellung nicht er­forderlich fei. Bezüglich der Austragung

Ma^kenbilder liegen zur freien Ansicht aus

in wenigen Wochen, oft schon in wenigen Tagen, im Besitz der schönsten Wohnung waren. Die Polizei wird diesen Wegen der geheimen Woh­nungsbeschaffung bis zum Ursprung nachgehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach befinden sich unter diesen Fremdlingen sehr viele Personen, die nicht einmal im Besitz eines Einreisevisum« für Deutsch­land sind, geschweige denn einen Drinalichkeits- schein für die Erlangung einer Wogung in Händen hatten. Alle diese Personen sind höchst­wahrscheinlich auf recht krummen Wegen Bürger und Wohnungsinhaber der Stadt Frankfurt ge­worden. Die Hauptangeklagten Gresser und dessen Schwiegersohn, der Bankbeamte Ho sch verweigern bis fetzt jede Auskunft, werden aber von den am Samstag verhafteten unteren städti­schen Beamten außerordentlich schwer

Oberhesfischer Geschichtsverein. j

Am vorigen Freitag abend sprach Acrr I Bibliotheks-Direktor Prof. Dr. Ebel im Hör- I faal des Geograph. Instituts über .Schrift I und Schriftwesen im Mittelalter". I Dah dem Thema groheS Interesse entgegen ge­bracht wurde, ergab sich daraus, dah der Saal I bis beinahe auf den letzten Platz von den auf» I merfiam folgenden Besuchern besetzt war.

Der Vortrag zerfiel in zwei Teile, von denen | zuerst das Schriftwefen behandelt wurde. Im Altertum benutzte man die verschiedenartig­sten Stoffe zum Beschreiben! Stein, Holz. Me­tall, sodann Wachstaseln. Ton unb vor allem Papyrus. deren Herstellung erläutert wurde. Früher, im 2. Iahrhundert v. Ehr. begann man mit der Verwendung vvn Pergament, das der hauptsächlichste Deschreibstosf des Mittelalter-, besonders des abendländischen, war, bis es vorn j Papier seit dem 14. Iahrhundert, jedoch nie ganz, verdrängt wurde. Eine Schilderung der Schreibgeräte, des Metallstrites, der Lohrfeder, der Vogelfeder, des Blei- uab Buntstiftes, schlost sich an. Im Allertum schrieb man mit Tusche im Mittelalter mit GisengalluStinten. Hieraus behandelte der Vortragende die Herstelllung der Bücher in ihren verschiedenen Arten und charak­terisierte Schreiber, Schreibstuben und andere Stätten der Büchererzeugung. Die Grundlage unserer Schrift ist die römische Kapitalschrift, wie sie unS zuerst in den Inschriften entgegen­tritt, dann auch für Bücher angewendet wird. Aus ihr entwickelt sich durch Rundung der Linien die Llnzialschrist, wie die Kapitale eine Großbuchstabenschrist. Leben der Kapitale hatte sich eine Schrift für den gewöhnlichen Gebrauch gebildet. die ältere Kursive, die schon die sonst unverbunden nebeneinander stehenden Buchstaben verband. Einen weiteren Schritt in der Entwicklung bedeutet die Halb- unizeale und die sog. jüngere Kursive, Schriften, die die Gröhe der Buchstaben herabsetzten. Beide

fvd. F r a n k f u r t a. M., 2. Febr. Die Unter­suchungen der Polizei gegen Verfehlungen de« Wohnungsamtes bei der Zuweisung von Woh­nungen werden mit Hochdruck fortgesetzt: sie brachten auch heute, da der Strom der Anzeigen­den ununterbrochen stark ist. eine neue Fülle vvn Belastungsmaterial, das allerdings erst nach­geprüft werden muh. Inzwischen hat die Polizei eine neue, scharf durchgreifende Maßnahme zur Feststellung unrechtmäßig erworbener Wohnungen ergriffen. Sie tote« sämtliche Reviere an, ihr sofort die seit vier Icchren nach Frankfurt ein- getoanderten Polen, Galizier und anderen Ost Volksgenossen namhaft zu machen, deren Wohnungen nachzutoeisen und fest­zustellen, wie lange diese Leute dort wohnen und auf welche Weise sie zu diesen Räumen als

kommen durch telephonische Uebermtttlwtg ver­stümmelt an. Aber auch der Fernsprechverkehr kann sich bei der belchränkten Anzahl von Dienst­stunden einet Poftagentur nicht zu einer wahren Bedeutung auswitken. Eine Dringlichkeit bindet sich nicht an eine bestimmte Tagesstunde Ieden- lalls muh es aber möglich fein, auch in den Mittagsstunden unb nachmittags nach 4 Uhr noch telephonieren zu können. In einer Heinen De» fdlfdmft von 12 Personen, welche keine au«- gelprochenen Interessenten waren, bemerkten drei davon, dah sic diese-MißstandeSw ege n fein Telephon anlegen ließen. Wie­viel wirkliche Interellenten mögen es in dem großen Postbezirk sein, die nur deshalb keinen Fernsprecher haben, weil für sie bei der be­schränken Anzahl von Dien st stunden diese Sin- richtung wenig Zweck hat, ja sogar einen Luru« bedeutet. Die Poft ift eine Einrichtung, die dem Verkehr dienen und ihn fördern soll: in Lo dheim a. d. B ist sie aber mehr ein Der- kehrshindernis. Diele Zeilen sollen ab­solut keine Äritif üben an der Person be« Post- a gen tert, der trotz seiner kaum von einem Mann zu erledigenden Arbeit immer liebenswürdig und gefällig ist. und manchmal mehr tut. al« feine Dienstvorschrift von ihm fordert. Aber nicht jedermanns Sache ist e«, rn seinen geschäftlichen Betrieb die Gefälligkeit einer Behörde em zu- fabulieren. Betrachtet man die Umsätze der hie­sigen Agentur und vergleicht diese mit vielen anderen Postämtern, so wird man feft(teilen müssen, dah diese zum Teil mit ihren Einnahmen ©eil hinter Rodheim a. d. D. zurückstehen. Aus diesem Grunde ist die bisherige Spar» famfeit bet P o st v e r wa l t u n g hier nicht angebracht. Darum ist e« wohl eine

I gerechte Forderung, daß Rodheim a. d. B. mit I feiner entwickelten Industrie nicht schlechter be­handelt sein will als andere Orte, und dah es für sich ein Postamt beansprucht. Hoffentlich

I bewirken diese Zeilen, dah bald eine Aende- rung der hiesigen unhaltbaren Zustände eintritt. Man ist hier auch gar nicht abgeneigt, zur Durchsetzung unserer berechtigten Forderungen die höchsten Dienststellen der Postver-

dah der zur Verfügung gestelfte ÄrebXt zur Del- hing des Saatgutbedaris jedenfalls nicht au-- rcidjt. Ob allerdmgL Hessen in der Lage fein toicb, weitere Kredite zu eröffnen, müsse dahm- aestelft bkiben. In der Eingabe konnte darauf hingewiesen werden, daß die preuhische Staats- rsgierung ausschließlich für die ^atgulbefchas- funfl Kredite von sehr ansehnlicher Höhe bereit-

Verkehr mit dem besetzten Neblet Die Deutsche LeichSbahngesellfchait teilt mit: Lach den Vorschriften für den Ver­kehr mit dem besetzten Gebiet können alle deub« scheu Staatsangehörigen über 16 alle Staatsangehörigen einer ^acht. deren Trup­pen an der Besetzung teilnehmen, dve über: 16 Iahre alt sind unb un unbesetzten Deutschland ständig wohnen, ungehindert zwischen dem ve- Uten unb Dem unbesetzten Gebiet verkehren, vorausgesetzt, daß sie im Besitze eine« Personal­ausweise« mit Lichtbild oder eine« von ihrer Hcirnalbehörde auSgestelften und beglaubigten Passe« sind. Da die Besayungsbehörde in letzter Zeit die Personenkontrolle sehr scharf handhabt und Reisende ohne gültigen 2luSwcis in Geld­strafe nimmt, kann nur dringend angeraten wer­den, sich mit den vorgeschricbeneu Ausweis­papieren zu versehen. .

Hochantennen unb D11tzgefahr. Die Ianuarversammlung des Gießener Radio- Hubs brachte einen Dortrag des Ingenieur« Dreyer vorn Stöbt. Gleltrizilätswerk über Hochantennen unb Dlitzgesahr< Lachdem der Vortragende zuerst die physikalischen Grund­lagen der luftelektrischen Erscheinungen erörtert hatte, die unsere Antennen beeinflussen, ging er näher auf die Dlitzgefahr unb ihre Verhü­tung im allgemeinen ein. Während man früher hohe Blitzableiter womöglich mit Spitzen au« Edelmetall für unerläßlich hielt, begnügt man sich heute mit kurzen, metallischen Enden, die mitunter nur wenige Zentimeter über die Ge­bäudeteile hervorraaen. Wichtig ist eine gute Verbindung der Blitzableiter mit dem Grund­wasser, ober kürzer auSgedrückt, eine sichere En­dung. Was für die Blitzableiter im allgemeinen gilt, läßt sich sinngemäß auf die Antennen an- wenden. Da« bloye Dorl-andensein einer gut geerdeten Antenne vermindert die Gefahr eine« Blitzschlags ganz bedeutend, schon infolge be« stetig erfolgenden Spannungsausgleichs der elek­trischen Ladung der Luft. Dieser Ausgleich ist durch alle Mfttel zu erleichtern. Daher soll die Antenne bei Lichtgebrauch stets geerdet sein. Damit aber auch bei nicht geerdeter Artenne die von der Luftelektrizität heniihrende Urberspan- nung derselben, ohne Schaden anzurichten, zur Erde absließen kann, soll jede Antenne mit einem

Ueberfpannungsschuh, auch Blitzschutz genannt, versehen fein. Als solcher kann ein kleiner Hörner bl itzableiter. eine Funkenstrecke, ein Luft­leerblitzableiter, eine Glimmlampe u. a. Verwen­dung finden. Läherc« findet sich in benLeit­sätzen über den Dau von Hochantennen", die der D. D. E berausgqp-ben bat Diese Leitsätze wurden ausführlich ^sprochen unb barauf hinge­wiesen. daß die Stadt Gießen beabsichtrgt. die Beobachtung derselben allen Antennenbesitzern zur Pflicht zu machen. Zur Lleberwachung be« vorschriftsmäßigen Baue« von Hochantennen soll eine Anmel^e-" unb Abnahmepfllcht hier in ®ie- fjen eingesührt werden. Die an ben Vortrag anschließende rege Aussprache ergab manche neue Gesichtspunkte unb vollständige ilebereinftimmung darin, daß eine vorschriftsmäßig angelegte Hochantenne keinesfalls eine Erhöhung der Dlitzgefahr, vielmehr einen wirk­samen Schutz der benachbarten Gebäude gegen die Erscheinungen der vustelektrizität bedeutet. Mit der Veranstaltung dieses Vortrags, zu dem der Gießener Hausbesitzer- und der Mieter­verein eingeladen waren, hofft der Gießener Radioklub der Sache des Rundfunk« in Gießen einen wertvollen Dienst geleistet zu haben, da­durch. daß die über daS besprochene Thema erfolgte Aussprache zur Klärung der strittigen Fragen wesentlich beigetragen haben wird, und daß manche bet infolge der verschiedenen Beur­teilung entstandenen Differenzen nun wohl eine befriedigende Brilogung finden werden.

Der ® octbcDunb hatte am Sonntag zu einem Hefsenabendgeladen. Gottfried Schwab. Alfred Bock, Helene Thristaller. die mundartlichen Dichter Schaffnil unb Diez wurden in erlesenen Proben durch die Damen Gertrud Hirsch und Fridel Lerch den BundeSmitaliedern und Gästen vermittelt. Besonder« wertvoll wurde der Abend jedoch durch da« persönliche Erscheinen unseres Gießener Dichters, des DmtsgeiächtsratS Gros. Herr Gros laS zwei Geschichten aus seinem ^Hessewinb" und eine noch unveröffent­lichte ErzählungKannsterpeter« Ende" selbst ,vpr In unmittelbarer .Frische ward so die Feinheit dichterischer Gestaltung und die Wahrheit der Zeichnung, die sich beide in ben schlichten, humorburdgränften Erzählungen vvn Gros ver­einigen, den aufmerffam unb ehrlich dankbaren Hörern kund. p ~~

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit Redaktion.)

K. R. In Dr. 13 de« .Gießener Anzeigers' lesen Sie: .Die Erstausgabe diese« berühm­ten Buche« ist wohl zweifellos das teuerste Buch de« letzten Iahrhunderts." Melleicht getoinrwn Sie die 20 000 OEL beim nächsten Preisaus­schreiben! .

100. Wir raten Ihnen, sich an die Beruf«- beratungsstelle beim Arbeitsamt in Gießen. Liebigstrahe (Alke Klinik), zu wenden. Dort wirb Ihnen auf Grund genauester Kenntnis der Ver­hältnisse gerne Auskunft erteilt

R. D. in Leihgestern. Versuchen Sie es doch mal mit einer Oel- ober Petroleum-Abreibung. Am besten dürfte eS aber fein, wenn Sie sich von einem Gießener Musikinstrumentengefchäft beraten liehen.

W. P. in Ob.-Hörgern. Der Oemcinbcrai. d. h. die Gemeinde, ist zu einer selbständigen Aufhebung ober Abänberung be« mit ihren Grundstückspächtern vereinbarten Pachtpreises um so weniger berechtigt, al« er auf Roggenzahluna, allo wertbeständig, festgesetzt war. Verlangt die Gemeinde unter der Behauptung, daß sich die wirtschaftlichen Verhältnisse seit der Verpachtung wesentlich geändert hätten, nunmehr eine Abän­derung be« Pachtvertrages, z. D. in bezug auf die Höhe be« Pachtpreises, unb kommt eine güt­liche Einigung nicht zustande, so hat sie da« Pachteinigungsamt bei dem Amtsgericht Butzbach anzurufen. Bevor dieses gesprochen hat, ist weder eine Mahnung, noch ehre Pfändung zulässig.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Lenders.

(Aus der ,Radio-Umschau-.>

Mittwoch, 4. Februar:

11.55 Uhr: Zeitangabe. 12 Uhr: Lachrichten- I dienst. 4.306 Uhr: Lundfunknachmittag in Musik und Wort. 67 Uhr: Märchenstunde. 77.30 Uhr: Vortrag von Pfarrer LaeSler:Fichte, der deut­sche Srwecker". 7.30 Uhr: Funkhochschule. Vortrag von Pros. Schultz:Franz Werfel und die junge Generation". 88.30 Uhr: Die Besprechung (Literarischer Teil II). 8.30 Uhr: Die Lokaldich­tung (Frankfurter Dichtungen au« alter und neuerer Zeft). 11. Abend: AuS Friedrich StolheS I gesammelten Werken (noch mehr Bekannte«). I Ausführende: Lene Obermeyer und Hans Rer- I fing, beide vom Frankfurter Schauspielhaus.

1011 Uhr: Gesangsabend Eorrh Lera. l...Pur dicesti" (Lotti). 2. a) Sprache der Liebe (Schu­bert): b) Der Iüngling an der Quelle (Schubert). 3 Sonate für Violine und Klavier in A-®ut (Mozart). 4. a) So im Wandern: b) Schlaslied. (A. Holde). 5. a) Schlechtes Wetter: b) Ständ­chen lR. Strauß). AuSführende: Frau dorrt) Lera-Derlin (Sopran). Mitwirkung: Gust. Len- zewskh <Geige). Am Flügel: Mark Lothar und I Dr. Merten von der Frankfurter Oper.

dH. Rodheim a. d. B., 2. Febr. Bezüglich seiner postalischen Verhältnisse ist Rod- Heim a. d. B. sehr im Rückstand. Dor dem Kriege mag sich der Mißstand nicht so bemerk­bar gemacht haben, tote da« heute der Fall ist. Damals war der Fahrplan der Biebertal - I bahn ein wesentlich besserer alS heute, denn drei Züge brachten uns die Post, die auch drei­mal täglich bestellt wurde. Bieber. Hof Haina, Hof Bubenrod. Obersörsterei Struppach, Fel­lingshausen. Erumbach und Franken- b a ch . die zur Landbestellung der hiesigen Post- agentur geyören, hatten zweimalige Destelltmg, von denen die drei letztgetrannten Orte täglich eine Fahrpostverbindung hatten. Heute, nach­dem sich die wirtschafllichenBetriebe hier nicht verringert, vielmehr vergrößert und vermehrt haben, hat man täglich nur eine ankommende und eine obgehende Post, infolgedessen auch nur eine Orts- und eine Landbestellung. Weil die Landbestellung am Bestell tage nicht wieder zur Agentur zurückgeht, so ist die Beantwortung eine« am Tage angekommenen Schreibens erst am folgenden Tage möglich. Ebenso ist e« mit dem Geldverkehr. Der Postagent barf über Lacht nur einen ganz geringen Gellcketrag auf feiner Agentur behalten, fo dah es ihm in den meisten Fällen nicht möglich ist, eine größere am Morgen eingegangene Anweisung an dem­selben Tage zur Auszahlung zu bringen. Erst auf telephonischen Anruf in Dießen wird thm für diesen Fall am anderen Morgen das erforderliche Geld überwiesen. Am schlimmsten macht sich der Mangel eine« Postamtes bemerkbar im Fernsprechverkehr Tl -graphie haben wir überhaupt nicht. Wieviele Telegramme

der MetKerschaften wurde deschloft«, N» zukünftig wieder für alle Deutschen offen auszu- schreiben. Ltchtverbaichsangedörige Vnnen aber einer Vorprüfung unterworfen werden. Der Länderwettkampf mit Ungarn touxbe au« sportlichen, geselllchaftllchen und historische« Gründen Hellas-Magdeburg übertragen, wobei dem Verband keine Kosten entstehen dürfen. Gegen einen Län de r w e t 1 ka m p s der Da­men. eventuell gegen Dänemark, wurden keine Bedenken geäußert. Im übrigen stellte sich der Derbandsvorstand ausdrücklich auf den Stand­punkt dah für Wichtige Auslandtreffen. be­sonders im Verkehr den ehemaligen Feind- ländern Erlaubnis nur erstklassigen Repräsen­tanten de« deutschen Schwimmsportes erteilt Wird. Der schon bisb r übliche Grenzverkehr wird da­von nicht berührt. Der E i n s p r u chde « n c u en ®Q3 BreSlau gegen die Bestrafung Sahl cm« wurde abgelehnt mit der Begründung, dah die Eingabe be« R. S. V. fein neue« Lloment tn ba« Verfahren bringe und deshalb die getroffenen Maßnahmen auch nicht geändert werden brauchen. Anläßlich der ..Tagung für Bäderbau'- am 5 3uni soll in Karlsruhe wieder eine Desarnt- vorstandssitzung stattstnden. Das Qtabio n- Projekt sowie das VerbandSbad, ba« in Aliendorf a. b. Werra gebaut werden soll,

I wurde genehmigt.

20 000 Iugendskiläufer.

Bach ben Berichten des Iugendau«schufseS im D. S. D verfügt dieser über nicht weniger al« 20 000 jugendliche Schneefchuhläufer. In An- betracht be« großen Aufschwung«, den der Schnee­laus in Deutschland in ben letzten Iahren er­fahren bat. soll man diese Zahl aber nicht all I zu hoch bewerten, sondern muh noch viel rühriger fein. Vielfach ist die Beobachtung zu machen, daß namentlich die mabgebenben Schulbehörden bem Wintersport längst nicht da« ihm gebührende Interelle entgegenbrtngen.

sehen die auf römischem Boden eingebrungenen germanischen Stämme in den Stand, eigene Schriften, die sog. Dationalschriften, zu bdben, hie aber für un« ohne Bedeutung blieben. Da­gegen gewannen die auf demselben Wege ent­standene französische, sodann die karolingische Minuskel unter irisch-angelsächsischem Einfluß die Herrschaft auf bem west- und mitteleuropäischen Kontinent und schufen im Lauf der Iahrhunderte die gotische Minuskel, die sich durch gebrochene Linien charaktercks>erte. Die Humanisten aber giU» en auf die karolingische Minuskel zurück, und es entstand die sog. Renaissanceminuskel. Aus diesen beiden Schrtftarten entwickel.en sich nun unsere beiden Druckbuchstabenformen, der Frak­tur- und der Antiguadruck, aus den zugehörigen Kurliven aber die beiden entsprechenden Schreib­schriftarten. Im Grunde find Fraktur und An­tigua dieselbe Schrift, sie gehen auf ben gleichen Urfbrung zurück. Diese ganze Entwicklung wurde an dem Beispiel einzelner Buchstaben erläutert. Zur Veranschaulichung des Vorgetragenen wurde eine größere Anzahl Sorgfältig ausgewählter Handschriften. Bücher wie Urkunden, sowie Holz^ schnftte unb Miniaturen im Lichtbilde vorgesührt. _

---------- I Landessremde gelangten. Denn e« war schon

Das Biebertal forbert belleren feit Iahren bekannt, daß Leute, die aus dem qj enft Osten ein wanderten und völlig mittellos waren,

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