Ausgabe 
2.9.1925
 
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'ortlerinntn.

Staffel- i Iig in den Händen tx>n Herrn Deck, die Ver-

jtim,48 6tl. * ostalt ung na^m einen schönen und flotten Ver-

itbfijt 6b6tlltt.

Otto Lchicenveari id, 3. Dlur Ätod,

.Lauf'. 1. SyJSE eu

3. Otto

' oder Abzeichen in Fahnenform Huben schon Anstoß erregt und zu Bestrafungen 4 führt, insbesondere wenn sie Hakenkreuze oder !<rwarz'weiß-rote Farben trugen.

7 Das Singen deutscher Sieder, die als

^kidda vorbereitet und durchgeführt, der ferner Itmtlidy* Kampfrichter gestellt hatte. Die Leitung

shne jede Einschränkung erlaubt. Kleine Fähn- .yn. insbesondere in schwarz-weiß-rot en Farben

Sp. B Üichclsdorf ein sehr schnelles Spiel, das tc mit 12:0 gegen die jungen, eifrigen Eichels- terfer gewann

: 1. Frieda 6tv/, Sien!< Eva Fuchs, Mbura. 3.« Mjmou&trcr, $tmlfuxi a) 3,70 Wetcr.

(5 Jtifo): Örnma THäiik 7er, 2. Frieda 6$matan , 3. Slist Mandler, A, ch,I.

l- L Frieda 5-»-udnrr, x, 2. Reit M Darburz ile MM, Heuchelheur

lört zu uns.

ojr das Publikum kommen folgende alli- i<tic Kontrollorgane in Frage: a) Militärische , um* 77och in seltenen Fallen, etwa an

'ringen, 10,60 Meter. 3. Adolf Pfaff, Kinzenbach, Ulbert Pfaff, LaunSbach. 10,20 Meter.

4.<1 00 2B e t er 6 t af f e [: 1. Frankfurt, 2,1 Sek 2. AlSfeld 53 Sek., 3. Heuchelheim Im Sek.

10. 100»OB c t er - 61 a f f e l 1 LaunSbach, \26:1 Jilin., Heuchelheim mit 2,19:2 Win und Ziehen mit 2,20:2 Min. wurden distanziert

Jiach Schluß drr Wettkämpfe fand e.n Fuft- ! allwettspiel zwilchen einer Bezirks- l iannschast und der 1. Mannfchaft der Freien ! "larnerfchaft Offen bad) statt Der Spielver- 11 auf entspricht dem Resultat: Die Offenbacher ge- innen 2:0. Die beiden Tore wurden in der iften Halbzeu erzielt, in der die Bezirksmann - Äaft nur mit 10 Wann und die Offenbacher nit lleberiegenhei: spielten 3n der zweiten Halbzeit 'm: das Spiel ausgeglichener, die De- fkrttmannschait zeigte em be"eres Zusammenspiel Pud ließ, ohne leibst ettras Zählbare« zu erreichen, {lerne weiteren Erfolge der Offenbacher mehr zu. I In der Sanitätsdienst teilten sich die Klo tonne ©ufteM der Ar b e i te r s a m a r i t e r i->d das Bote Kreuz, Kolonne Wetzlar l'^ctoc wurden rerhältnismähig stark beschäftigt. Vie Qlrbeiter'a uatiter wurden bei 13 Unfällen ib 19 Massagen, die Bote-Kreuz-Leute bei 7 Unfällen und 9 Massagen m Anspruch ge­nommen.

Reichsjugendwettkämpfe in Nidda.

Ridda, 1. Sept Qlm Sonntag trat unsere

politische" gelten oder es sind, ist verboten.

»'Me/er-Laul, hochip^ ber 18 3ai)n

8-Ö önuna TUnbltt, Sjaxte ütr 18 Sabttn: 1.

®l,e ®icften, HC?

(5 Äilo). i , ! 3,72 Micr ) 2 <' 13.62 Srl3®^'

u25 Riloj; ], 9,63 Net» o M '

Sogar das Singen der Nationalhymne: Deutsch- enb, Deutschland über alles! in der Oeffentlich- sit führt zu Bestrafungen. Im übrigen begegnet >:s Singen deutscher Lieder keinem Anstoß.

S. Es ist nicht ratsam, im besetzten Gebiet einige Worte oder Urteile über die OCIüer- :<n oder ihre Einrichtungen, ihre Politik, oder «ch über alliierte Einzelpersonen abzugeben. Ticht jeder Nachbar, der tote ein Deutscher auS-

; fugenb zu den Aeichsjugendwettkämp- len an In zehn Biegen kämpften etwa 150 (fangen und Mädchen, die alle der Schüler- und Iugendabteilung des Turn-BereiuS 1859 I i b b a angchoreu, um die Urkunde des Reichs­präsidenten Im Durchschnitt waren die Leistun­gen gut. sowohl an den Geräten, als auch in den .»lkstumlichen Hebungen Einzelne erreichten sehr ntc Leistungen, die weit über das Mittelmaß | öinauÄfltngen. Di" Ersahrung der Vorjahre tour­ten von neuem bestätigt. Der Balltoeitwurf der kiodchen ist zu hoch angesetzt. Die Deranstaltung fattc auch dieses Iahr wieder der Turn-Derein

Reisen ins besetzte Gebiet.

Besuchet den Rhein! Diese immer wiedcr- ; l-hrende Bitte unserer Brüder am deutschen I ?,hein wird sicherlich manchen veranlassen, seine '-chritte ins besetzte Gebiet zu lenfen. SS wird deshalb begrübt werden, wenn hier einmal kurz cHc Bestimmungen zusammen gestellt sind, die bei einer Reise inS besetzte Gebiet in rage | 'ntmen.

1. Zur Einreise ist unter allen ümftänbcn srrsorderlich entweder ein deutscher Reise- c a ft oder der zur Einreise in das besetzte Ge­biet besonder- bestimmte weihe Ausweis. £ R ei n andere- AuSw eispapier i st f c ü 11 i g. (Autopapiere. Führerschein usw ge- iigen nicht., Einreisende ohne gültigen Ausweis IListen Gefahr, verhaftet zu werden, oder eine

Pifche StalleliM e 7auf k>ie nach einer Ansprache durch Herrn Di SrctftaL 107 £?' 'koch (1 Bors b. T.-V. 1859, mit dem Turner-

^antfurt, 1.07 Sm, l , th frim. einen Wahlspruch" geschlossen

Sfluf-I . Durbe. Zum erstenmal seit langen Iahren

' , to'dte der Sportklub .Viktoria" am ver-

IV fef 1 * ongenen Sonntag als Verbands verein im Sud­ans. 1 Rutschen Fuhballverband. Vor einigen Iahren

m 0 CiS; t»ar Urtiere Gegend hem Westd Spielverband zu- a«*r t teilt worden. Dem Taunusaau zugehörig, lie-

Orettl Schmidt, 3rbuit |erlf hcr ^[ub am ersten Derbandsspieltag gegen

(S^eertocrftTi, Dnt'vw: Idtr-Cauf): a) 16 WH

Frankfurt, , 288 P., 3. Albert, Otto Schleenbeckr,E>e2' lKttch MKlhrwi, M i. statt «luckl

# Änitton in beträchtlicher Höhe stellen zu müssen, rtd, 3(5 y-, Pah ober Ausweis muh im besetzten Gebiet

©OMl, ,ietg ,7ijsg<.führt und auf Verlangen den Beamten

2auf:l. ier Befatzungsbehörden vorgezeigt werden.

- Schleenbecker, 2 Radfahren und Autofahren ist

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!«uf: i ' Nl 2" Otto ; :|i |

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.u c» Fahrrädern und Autos sind nicht gestattet

itsgl. auch Ziffer 6V ADM -Mitglieder dürfen

Klubabzeichen (auch Schilder) deS AD2E. 211g. Deutscher Automobilclub) nicht führen.

1. Franz 6r^-( pc- ^ftfrafttoegen müssen mit Rückspiegel versehen ' 2. Qiuguft Wj-

3. Das Photographieren ist erlaubt Ver-

-röT^nb ich dich jrt'.eben muh wenden die Aufnahme rnilitörifcher

9 . i IGebäude militärischen Geländes, von Truppen

m Äann kann ich lfl Z rGer einzelnen Soldaten.

16,1 4 4 Musikinstrumente jeglicher Art sind dem

, inntitn Dcnn tr'r Einzelnen erlaubt Verboten find Trommler- und hri tonnen. Neilerkorvs, selbst kleine Gruppen sollten Trom-

1s.' f«ntn blonden ->-, nein und Pfeifen vermeiden Musikkapellen

1 -c Nns blaffe ®if,i6, , rnnen auf offener Strahe ohne Erlaubnis spielen.

blickten. "" Genehmigungspflichtig seitens der BefatzungS- »Ls- ~ "

tiV^lAiHflt Utlt 'Dpt' . . ... ------------ _ .

titn gtl® ftpuctlo^ i* Z, 1 l-cubnis der BesatzungSbehörde nicht öffentlich

11tu^eno u ,t ,-führt oder getragen werden Gesuchstellern aus

|te FanieE toem unbesetzten Gebiete wird die Erlaubnis hier-

,prvfe aU7f,n Schächte" ü < wob! lanm erteilt werden. Selbst ganz kleine hxn t>unt e' ^inderfähnchen *

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, ein fanf gtebttfl., ic Hla^in^ri @l^urn 53*5-$13 m 6ein ot£ctF

rofig u.nLn in öct.f bläk 7d^"'»S*L^ IN dent fteuerte - rn ^L, Fahr' ».td>t iebc

Stift .u !-«rte 5

Afe poften, nur nocy in jaiaren o"»,**

litt 'mbi Brüden und Kasernen, b) Gendarmen, die die

,ia a»s o^tenc p. h»Luptsz^ichstan Kontrollbeamten smb. c) In ? die d &li*cinJSi M gekleidete Beamte ber Sicherheitspolizei. Stc t tpnd*'1 sich auf Verlangen durch einen Ausweis

hie a^^petfv^ « legitimieren muffen.

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chörde find nur Umzüge von Vereinen mit 'PW* | der ohne Musik.

5 Strengstens verboten ist bas Tragen von Soffen jeglicher Art. Der Waffenschein des un- ' kseyten Gebietes wird seitens der Desatzunqs- chörde nicht anerkannt Ausrüstungs- und De- I:idungsstüdc, die militärisches Aussehen haben Tornister usw.l gelten als Teile einer ilnifnrm. S'em Träger entstehen leicht Unannehmlichkeiten.

6. Fahnen und fahnenähnliche Dinge, wie Schärpen. Wimpel. Armbinden dürfen ohne Er-

Kunst und Wistenschast.

Wilhelm Scharrelmaau.

Wilhelm Scharrelmann in Bremen b-geht am 3. September seinen fünfzigsten Geburts - tag. Der bekannte Lehrerbichter erst ]»21 gab er seinen Lehrerberuf auf und lebt feit d r v)ett als freier Schriftstekler in ferner Heimatstadt - trat bereits in sehr jungen Iahren mit rcl'giös eingestellten Dichtungen hervor, wandte 'ich aber bald mit anderen Werken, wie .Pidbl Hundert­mark". .Geschichten aus der Pickdalje" -Täler der Iugenb" und anderen realistischen Stoffen zu. schließlich sich dem großen religiösen Roman zu um in den Werken der letzten Iahre fast aus­schließlich sich dem großen religiösen Roman zu widmen Mit ber Erzählung ..IefuS der 3üng- linfl, die bereits in hoher Auflage vorliegt, eine norwegische und eine hollänbifche lieber- 'etzung erlebte und eine englische in Kürze er­leben wird, hatte der Dichter einen großen Erfolg. In dem Roman Die erste Gemeinde" nahm er nochmal einen Stoff aus den Anfängen des Ehristeniums auf, während ber dann folgende ..Traumland" mehr aus inbilcr.er Weltanschauung herauswächst. Zur Zeit arbeitet Scharrelmann an einem religiösen Roman großen Stils.

Buntes Allerlei.

Die Mode wechselt.

Die Linie der Frau ändert sich. Das unter­scheidend Reue und Eharakteriftisch? an allen Mo­dellen für den Herbst ist die Rückkehr der herren- mäßig sportlichen Linie zur damenhaften Denn Glocken, Falten, Tüten geben bauschige, schwin- genbe, rhythmische Weite, die das Aeußere ber Frauen rundlicher, fülliger, weibliche' macht. Dir Röcke find sehr kurz, die Taillenlinie rückt langsam aber stetig an ihre natürliche Stelle. Mantel, Mantellleid unb Komplet werden das Straften- bild beherrschen. Zu ber malerischen Rote der Mode passen ausgezeichnet die größeren, ganz weich gearbeiteten Hüte. Ierfey, Kascha, Sammet und Bordürenstosse in. wollenen unb seidenen Qualitäten stehen in Fülle zur Auswahl.

Gute Modelle der neuen Mode sahen wir in den llllstein-Mode-Alben für Herbst und Winter, die soeben herausgekommen sind. Cs gibt drei: eins für Damen-, eins' Jugend- und Kinderkleidung und das große Ullstein-Moden- Album. das alles vereinigt. Iedes von ihnen ausgezeichnet und auch einzeln erhältlich.

43 000 Kilometer tägliche Flugleistung.

Rach der beträchtlichen Erweiterung des Streckennetzes des deutschen Luftverkehr^, erreicht die Zahl der im öffentlichen Verkehr allein mit IunkcrS- Flugzeugen geflogenen Kilometer rund 26 000 täglich. Da für den Betrieb des Aero- Lloyd-Ko nzernes etwa die Zahl von 17 000Kilo­meter täglich anzusehen ist, ergibt sich eine Ge- famtflugleistung von 43 000 Kilometern. Die Bedeutung dieser Zahl ermißt man an dem Ver­gleich. daß das gesamte Streckennetz ber deut­schen Reichsbahn heute nur auf 52 000 Kilometer berechnet wird.

Der größte Dieselmotor bet Well.

Eine Diefelmaschine, die jetzt auf einer Hamburger Werft erbaut wird, ist die größte ihrer Art auf der Welt. Es ist eine doppelt wirkende Reunzhlinber-Zweitallmaschine, ber Zylinder beträgt 86 Zentimeter, die Hub­höhe 150 Zentimeter und die Umdrehungszahl 93s/4. Gegenüber ber bisherigen höchsten Zy­linderleistung von 1000 Pferdestärken wird hier eine Leistung von 1670 Pferdestärken proZylinder erreicht, und die Gesamtleistung des Motors be­trägt 15 000 Pferbe stärken, während sie bisher nicht über 8000 Pferdestärken hinaus- ging. Die Maschine ist als Antrieb eines Dreh­stromgenerators von 10 000 Kilowatt für die Hamburgischen Elektrizitätswerke bestimmt. Vor ber Dampfmaschine hat der Diesel­motor die stete Detriebsgemeinschaft voraus, da er keiner langen Anheizzeiten bedarf, sondern schnell auf seine Höchstleistung gebracht unb jeder­zeit wieder schnell aus dem Betrieb gezogen werden kann. Wegen dieser Eigenschaften ist die Dieselmaschine als Reserve unb zur Deckung bes Höchstbedarfs von Elektrizitätswerken be­sonders geeignet.

Wirtschaft.

Zusammenfassung der ober- schlesischen Eisenindustrie? Die Ver­waltungen der oberschlesischen Eisenindustrie QL G., der Oberschlefischen Eisenbahn-Bedarf und der von der letzteren beherrschten Donnersmarck- Hütte verhandeln gegenwärtig über die Zu­sammenfassung ihrer wichtigsten Ciseninteresfen zu einer einzigen Deutsch-Oberschlesischen Eisen- A. G. Die Muttergesellschasten. vornehmlich also die Earo und Oberbedarf, werden je zur Hälfte daran beteiligt sein und als Holding- Gesellschaften für diesen Besitz, wie für ihre son­stigen. getrennt bleibenden Interessen fortbe- stehen. Die Ziele lind zunächst produktionstech- nischer Art. Die Verschmelzung der sich gegen­seitig ergänzenden Betriebe soll für beide Stamm- gesellschaften den Schaden wettmachen, der durch die Zerreißung jeder einzelnen Gesellschaft nach dem Friedensvertrage entstanden ist. Für die finanzielle Lage, die auch in Oberschlellen bei den Werken recht gespannt ist, erhofft man Erleichterungen dadurch, daß die Vorratstoirt- fchaft nunmehr minder umfangreich zu sein braucht. Außerdem scheint man mit der Kon­solidierung ber Ende 1924 durch die Seehand- lung an die beiden Gesellschaften gegebenen Hillslredite zu rechnen und zwar so. baft diese je 23 Millionen der beiden Hauptgesellschäft en vor allem die neue Tochtergesellschaft nicht mehr fühlbar belasten

Frankfurter Abevdvörfe.

Frankfurt a. M.. 1. Sept. Die Abend­börse stand im Zeichen reger Kauflust, die in Meinungs-, Bank- und Auslanbkäufen zum Aus­druck kam. Stärkeres Interesse nahmen Mon­tan- und Elektrowerte in Anspruch die Kurs­steigerungen bis zu 2 Proz. erzielten. Auch Chemieaktien hatten steigende Tendenz. Schiff- fahrtsaktien kräftig erholt- Am, Anleihernartt war die Stimmung recht fest unb Zuversichtlich. Kriegs­anleihen stiegen im freien Verkehr bis 0252' V Auch Schutzgebietsanleihe sprangen auf 6350. Türkenwerte weiter gesteigert. Die Abendbvrse schloß in fester und lebhafter Haltung. Deutsche Anleihen: 5vroz Reichsanleihen 0250. Schutz­gebiet Sanleihen 6400 bis 6350, 31 chrvz. Preuß. Konlols 0.320. öproz. Preuß Schätze von 1925

ffrnnffnrt «uM

Berlin

O.L>0 Ausländische Renten 3r'HiürIen 7.95. Bag­dad II 7.62. Bankaktien: Commerzbank 96. Darm­städter Bank 11350, Deutsche Bank 11425. Dis- kontvgeselllchaft 105. Dresdner Ban! 1)1. Mittel­deutsche iS-rcbitbanf 93ch0, Reichsbank 1M37, Cc'icr. Krebitaktien 7 40. Montanaktien BuderuS 50. Deutsch-Luremburg 72.75. Gelsenkirchen 59.25. H.irpener 110. Ilse 96. Mannesmaiät 72b0, Mansteldei 69ch0, Phönir 76. Rheinische Braun­kohlen 12°25. Rheinstahl 64 50, Stinnes-Riebeck 73ch0. Tellus 48,50. Kali Aschersleben 125, Kali Westeregeln 146 Chemische Aktien: Badische Ani­lin 123. Anilin Berlin 12425. Elberfelder Farben 12425. Th. Goldschmidt 74. Höchster Farben 124.37, Holzverkohlung 66. Rhenania 45. Rüt- gerswerke 66,75. Transportwerte: Rordb. Lloyd 60.75. Anatolier I 825. Mvnastir 11,25. Indo- ftiicafticn: AEG 99 76 Aschaffenburger Zellstoss 65. Bergmann 76. Daimler 47,12. Dyckerboff 3450. El eftrisch Licht und Kraft 101, Sßkinger Maschinen 4250, Hanftverk Füßen 68. Holz- mann 62. Inag 0.53. Thüringer Lieferung 70, Ber. chem Frankfurt 57. Wayß unb Freytag 72, W^lbhof 1025. Badischer Zucker 57. Franken- thalzucker 61. Heilbronnzucker 57,50.

Börsenkurse.

_____________Tatuiir

TcuKdft iHci<66anfeibe - 4». ZtatfAe ReichSan Inhr . 3'. Truvche ^trid)4nnlftt)e J,-. IcuiktrJieufiSanleüic . Teu-'itf ei .irrr imitnanlctbe 4°/e t>renwild)c AeirtotÄ - . . 4°-o Hesse» 2'/,° , Hesse»..........

y.'o Hessen ......

Teun'itz.- Lertd. Tollnr Anl. r-io. T oll Seb n, Änneil»«..» i1'» ZolUurtrn.........

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Berliner HaiidrlHoeiellschaik. tiommers- und Privat.Bank Tarmft. und Nationalbant . Ttand>e Bant Temidic BereinSbant .... Tt*mno ^cmmmndir . . Pirtalldauk...........

Miltetdeullche Lredilbank. . Ctftcncid)if(6e Crediiaiislalt. Scftbonf............

Bochumer Guß ....... BuderuS ......

Itaro .........

Deutsch Lurcmbura Gelsenkirchencr Bergwerke. . Harpcnrr Bergbau......

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Pi, lur Bergbau . .

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Htcbc.tVZontan. ...... Tellnö Bergbau.......

Hamburg-.Inlerita Paket. . . ?tordd«mscher Llodo Lheramtsche Werke Albin . . vlcmcnttortf Heidelberg . . . Philipp Holznrann Ariglo-Loni -<?uano . . . . . Badische Anilin........

Cbeimiche Mayer Alapi» . . (Äoldschniidt . . ifsricS^eimer Eleeiron . .. Höchster Farbwerke voljverkohlung . . Hülgerswerke Schcideanstalt ........

«llg- EkektrijiiätS-Sesellschast Bergmann . ........

'Btamkraslwerke...... .

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Siemens A Halske «dlerwerke «leyer ..... Daimler Motoren.......

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Motorenwerke Mannheim frankfurter Armalureu . . «lonserveniabrik Brann . . . Metallgesellfchafk ^ranffurt. Per. Unton SL-i1* Lchuhiabrik Her; Sichel Zellsto's Waldhof ^uilcnabrif Frankenthal . . Zuckerfabrik Wag Hansel . . .

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Bort, Rio de Janeiro für eine Ewheii. Mim nnb

BBbtiKi'i fnt 100000 Tiabetlen. aOti übrige für 100 Lmbeilm.)

Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewahr.)

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Lmll.-'lion Buru Brii- Dnw (EhrifHantti. Qotxnbaaen StoifboUu . ßtlfinafotd n. . .

London. . - Neuvort - - Paris - . .

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81,00

81,40

Spanische Noten.......

T'chrchoiiowalische Noten . .

59.7U

60-t-O

12.395

12.^.

Ungarische Noten.......

5.84

5.88

Berliner Börse.

(eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".)

Berlin. 1. Sepr Die Tendenz war bei Eröffnung des Verkehrs uneinheitlich. Die Baisse­spekulation kommt wieder mit Blanko-Abgaben mehr hervor, während man im übrigen nach den KurSavancen der letzten Tage zu Gewinn- realifatiDnen neigte. Di« vi^fach zu verzeichnen­den kleinen Kursabschläge stellten daher haupt­sächlich eine Reaktion auf dte kürzliche i Kurs- befettigungen dar: äußere Gründe lagen hierfür niete vor. Am Mdntanmarkt wurde die Meldung beachtet daß das Rheinilch-Dest-

1 ü 1 i 1 en e Koblen-Svndlkai bic rnt einigen Wochen vorgenommenen Ausland- Verkäufe zu besonders niedrigen Preisen wieder eingestellt hat. da diese Preise derartige Verluste brachten, daß eine große 2W* zahl von Zechen beim Syndikat dagegen Gin- k vr ucherboben. Die Geschäftstätigkeit in den Hauptwerken war unter diesen Umständen anfangs still, dagegen lenkten einige Rebenmärkte wie­derum die Aufmerksamkeit auf sich So fanden u. a rege Umlüfte in Reichsbank­unteil en, ausländischen Renten unb rheinischen Metall- und Maschinen wert en statt Auch Brauereiaktie n wurden auf die Steige­rung des Bierumtotzes im ersten Viertel des Rech­nungsjahres 1925 lebhafter gchandeli Am Geld­märkte hörte man tägliches Geld mit 8* . bis 10 Proz Die Lage ist trotz dieses Satzes leicht, da ausreichend Mittel zur Deckung dos Bedarfs zur Verfügung stehen Qltonat#geU> 10»/, dis II1. Prozent 3m D e v i s en ve rke h r zeich­nete sich Mailand durch eine erhebliche Befesti­gung aus. Man notierte Mailand: London mit 127,88 'Vortagskurs 129,13) Die spekulative Auf­wärtsbewegung für nordische Devisen hielt an. OSlo-London 2320: Kopenhagen und Stockholm blieben demgegenüber etwa» zurück Leich« er­mäßigt lag bas englische Pfund das sich gegen Kabel auf 4.85'' > stellte. Infolgedessen zeigte auch die Reichsmark in London eine geringe Besserung auf 20.39. Die Reichsmark wurde ge­nannt: in Amsterdam 59,07, Paris 5,07*/*

Rinddiehmarkl in Gießen.

b. Gießen. 1. Sept. Zum heutigen Rt n b- viehmarkt waren 1058 Stück Großvieh und Kälber aufgctricbcn . Der Handel war flott, gute Zuchtkühe waren sehr gefud)' Bezahlt wurde für Zuchttühe erster Qualität 550 bis 650 Mark, Zuchtkübe zweiter Qualität 350 bis 450 Mark, Schlachtlu!>e kosteten 200 bis 300 Mark Das Stück Kälber Lebendgewicht 75 biS 85 Pfennig das Pfund

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 1. Eept. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer. 23 bis 23^5, Rog­gen, inländischer. 18.25 dis 18.50. Sommergerste für Brauzwecke 25.50 bis 27, Hafer, inländischer. 19.50 bis 20.50, Mais (gelb) 21 biS 21.50. Weizeizmehl, inländisches Spezial 0. 39 biS 39.25, Roggenmehl 27.50. Wcizenkleie 11 bis 11.25, Wcizenkleie 11.25. Tendenz: Unverändert.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 1. Sept. Der Gctreibemarkt zeigte heute durchschnittlich festere Tendenz. Die Um­sätze sind ko gering geworden, daß schon kleinere Kaufaufträge gefügten, um ehi e c.t ber greife herbeizusühren. Es notierten pro Tonne: Weizen (märL) 216 bis 222, Weizen (September) 237, Weizen (Oktober) 245, Wci?en (Dezember) 252. Roggen (märf.) 167 bis 174. Roggen 'September) 182,50 bis 183,50, Roggen (Oktober) 193,50, Roggen (Dezember) 198 bis 197,50, Gerste (märt) 220 bis 250. Futtergerste 180 bis 185. Hafer (märt.) 174 bis 182, Hafer (September) 169, Hafer (Oktober) 178, Hafer 'Dezember) 189 bis 188, Mais (loto Berlin) 214 bis 218, Raps 355 bi« 360; pro Doppelzentner Weizenmehl 31,25 bi« 34,25, Roggenmehl 24,25 bis 26,25, Weizenllcie 12,50, Roggenkleie 12,20, Viktoriaerbsen 25 bis 31. Futtererbsen 21 bis 23, Wicken 26 bis 29. Lupinen (blau) 12,50 bis 14, Rapskuchen 16 bis 16,20, Leinkuchen 22,60 bis 22,80, Trockenschnihel 12, Torfmelasse 8,80 bis 9, Kartofselflocken 19, Zucker 21,20 bis 21,50.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Lenders.

(Aus berRadio-LImschau".) Donnerstag, 3. September.

3ilftr: Wirtschaftsmeldungen. 4Uhr Wetter­bericht ber Gieftener Wetterdienststelle 4 Uhr: Dirtfchaftsmelbungen 4.20 Uhr Rachrichten- bienfl. 4.25 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 4 30 biS 6 Uhr: RachmittagSkonzert des HauSorchesterS: Die galante Zeit. 6 Uhr Wirtschaftsmeldungen. 6 bis 6.30 Uhr Die Lesestunde lAus fernen Ländern): AuS dem Buch: Unter Indianern Südamerikas, von Prof. Dr. Mar Schmidt, Ber­lin. 6.30 bis 7 Uhr: Die Bücher stunde 7 Uhr: Wirtschaftsmeldungen. 7 bis 7 30 Uhr: ..Kinder­not und Kinderhilfe in Frankfurt a. M." Eine Vortragsreihe des ftäbt. Jugendamt es Frank­furt a. M Erster Vortrag: Das Frankfurter Iugendamt - Mutterschutzarbeit Kleinkind­heime und Kinderpflegerinnen". Vortrag von Iutta von Presfentin. 7.30 bis 8 Uhr: Stunde des Südwestdeutschen Radioklubs: Vortrag von E. Becker: ..Die Sender von Marroni u. Braun". 8.30 bis 9.30 Uhr Uebertragung von Kassel: Sinsoniekvtrzert. 9.30 Uhr Rachrichtendienst, Wettermeldung. 935 Uhr Die Spätankündigung Funk". 9.45 Uhr: Sportfunkdienst. 10 bis il Uhr: Zweiter Wilhelm-Busch-Abend. Ausfüh­rende: Gerd Fricke und Hermann Kner.

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