Ausgabe 
2.7.1925
 
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Spv. Marburg, 40,50 Meter; Schlagbaß 3. Sieg H. Gabler, Tgde. Friedberg, 60,10 Mir.; Frauen: Hocksprung: 1. Sieg Minna Stoll und Gretel Wald- ichmidt, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 1,35 Meter; 2. Tilli Espach, Mto. Gießen, 1,30 Mtr.; 3. Charlotte Amend und Else Bickelhaupl, Mto. Gießen, 1,20 Meter; Weitsprung: 3. Sieg Elisabeth Wagner, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 4,57 Meter; Kugel­stoßen, 4 Kg.: 2. Sieg Amalie Schwarz, -tgbe. Friedberg, 9,47 Meter; Weitsprung: 1. Gretel Waldschmidt, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 4,60 Meter, 2. Tilli Esbach, Mto. Gießen, 4,57 Meter, 3. M. Stoll, To. 1860 Bad-Nauheim, 4,41 Meter, 4. Am. Schwarz, Tgde. Friedberg, 4,36 Meter, 5. Gerta Schmidt, T. u. Spo. Marburg, 4,18 Meter, 6. Mana Röhmig, Mto. Gießen, 4,08 Meter; 4mal 75-Mtr.- Staffel: 1. To. 1860 Bad-Nauheim, 43,6 Sek. Jungmannen: 200 -Meter «La u f: 1. Gar­tenschläger, Tv. 1846 Gieße n, 25,8 Sek.; S p e e r- wurf- 1. I. Schneider, T. u. Spv. Niederwalgern, 39 50 Meter; 2. E. Dilges, Tv. 1846 Gießen, 3 9 20 Meter, 3. Bundt, A. T. B. Marburg, 36 90 Meter; K u g e l st o ß e n, beidarmig3 3. Sieg W. Schäfer, Tgde. Friedbera, 15,66 Meter. Daß sich auch Landoereine an diesen Kämpfen der Besten beteiligen können, das bewies das Beispiel der Ver­eine Großen-Linden, Klein-Linden, Treis a. d. Lda. u. q die, wie unser Hauptbericht bereits gezeigt, in den verschiedensten Konkurrenzen siegreich waren.

^eldbergturnen.

unserem Bericht in Nr. 148 unseres Blattes ist zu berichtigen, daß dos Faustballwettspiel 2:0 zugunsten der Turngemeinde Friedberg zu buchen ist, die mit 54:45 Bällen gegen Turnverein 1866 Frankfurt a. M. Sieger wurde. Wir begrüßen diesen schönen Erfolg des Gaues Hessen beim Feld­bergturnen. Unsere erste Angabe beruhte auf einer Nachricht von Frankfurt, die als Falschmeldung an alle Zeitungei gegangen ist. Um die Beschaffung der von Turnern des Gaues Hessen in der Oberstufe und Krim Altersturnen errungenen Preise haben mir Ims weiter bemüht. Bis heute war uns ein Einblick in die S i e g e r l i st e , die von der Fest­leitung alsabhanden gekommen" erklärt wird, aber noch nicht möglich. Wir werde» es noch­mals versuchen, die uns interessierenden Ergebnisse zu erhalten Gelingt es uns nicht, so ist die Schuld anderwärts zu suchen.

1622377 deutsche Turner.

Die Deutsche Turnerschaft zählt nach dem soeben veröffentlichten amtlichen Ergebnis der Bestandes- aufhebuna 1 622 377 Mitglieder. Ueber 14 Jahre alt sind 1 109 521 männliche und 160 667 weibliche Mitglieder, dazu kommen 218 010 Knaebn u. 134 179 Mädchen. Im Alter zwischen 15 und 21 Jahren also für Jugendpflege gehörig befinden sich 336 873 männliche und 106 455 weibliche Turner.

Diese mehr als 11 Millionen Turner sind in 19 Kreisen der D. T.: Sachsen, Mittelrhein, Bayern, Thüringen, Westfalen, Schwaben, Baden, Brandenburg, Rheinland, Hannover-Braunschweig, Schlesien, Pfalz, Norden, Unterweser, Provinz Sach­sen, Oberweser, Pommern und Nordosten organi­siert. Den größten Turnkreis bildet der Freistaat Sachsen, der 253 641 Mitglieder umfaßt und damit seine Stellung als größter der 18 Kreise weiter innehat, dem vorigen Jahr gegenüber damals zählte er 245 363 seine Mitgliederzahl sogar noch um einiges erhöht hat. An zweiter Stelle steht der Kreis 9 (M i tt e l r h e i n) mit 185 523 Mit- gliedren, zu dem auch ganz Hessen, gehört, der seine Mitgliederzahl im großen und ganzen gewahrt hat. Der drittgrößte Kreis ist der bayerische mit 154 746 Mitgliedern. Der kleinste Turnkreis der D. T., nämlich Kreis Nordosten, weist immerhin die stattliche Zahl von 21 667 Turnern und Turnerinnen auf. Vergleicht man die Gesamtzahlen des vorigen und des jetzigen Jahres sie betragen 1655 059 Bereinsangehörige gegenüber 1 622 377 so muß man eine, wenn auch unwesentliche Verminderung feststellen. Hier mögen die wenig günstigen wirt­schaftlichen Verhältnisse ihren Einfluß geübt haben, immerhin hat aber, wie diese Zahlen verkünden, nicht nur verstandesgemäße Erkenntnis der Not­wendigkeit von Turnen und Sport, sondern auch Liebe zu turnerischer und sportlicher Tätigkeit diesen Einfluß fast gleich Null gemacht.

Wirtschaft.

Die SpareinlagenbeWegung.

Wie bekannt, betrugen die Spareinlagen in Preußen Ende vorigen Jahres 404,1 Mill. Mark, sie sind bis Ende Mai auf 725,5 Mill. Mark gestiegen, haben sich also innerhalb von fünf Monaten um 321,4 Millionen oder 83,8 Pro­zent (rund 84 Prozent) vermehrt. Die monat­liche Zunahme beträgt im Durchschnitt 67,6 Mill. Mart, allerdings zeigt sich in den genauen ab­soluten Ziffern eine sinkende Tendenz. Die teilweise durch die Zinszuschreibungen erklärte Zunahme im Januar ist um 17 Millionen höher als im Mai, auch hierin zeigen sich die Folgen der gegenwärtigen Krise.

Runmehr liegen auch die Zahlen der amt­lichen Sparkassenstatistik für Bayern vor, die dos erfreuliche Ergebnis zeigen, daß die Ein­lagen in den fünf Monaten ds. IS. sich mehr als verdoppelt haben. Sie sind von 34,49 auf 69,97 Millionen Mark gestiegen. Bayern hat somit bereits den zehnten Teil seines Einlage­bestandes von 1913 erreicht, das ist von den bisher veröffentlichten Statistiken das günstigste Ergebnis. In Württemberg werden die Spareinlagen auf 46,7 Millionen Mark geschäht, gegenüber 29,5 Millionen Ende Januar 1925. Für die anderen Bezirke liegen exakte und voll­ständige Ziffern noch nicht vor, es kann aber da­mit gerechnet werden, daß noch im Lause dieses Jahres die amtliche Reichsstatistik einsetzt, so daß dann der Ueberblick und die Vergleichs- Möglichkeit für ganz Deutschland gegeben sind. Aber schon jetzt bieten die Veröffentlichungen von Preußen und Bayern einen wertvollen An- haltsvunkt für die Beurteilung der innerdeutschen

Kapitalbildung, soweit sie sich bei den Spar­kassen vollzieht. Das Ergebnis blieb trotz de" Geringfügigkeit der Zahlen, wenn man sie mit 1913 in Beziehung seht, immerhin günstig, zumal, wie die Berufsstatistilen einzelner Kassen zeigen, vor allem in größeren Städten der Anteil der festen Lohn- und Gehaltsempfänger an den Spar­einlagen relativ hoch ist.

Rach den vorliegenden Statistiken ergibt sich

folgendes Bild der Spareinlagenbeivegung:

in Millionen Mark

Preußen

Bayern

Württemberg

Ende 1924

404,1

34,4

Januar 1925

482,3

42,8

29,5

Februar 1925

553,9

50,0

34,2

März 1925

621,4

58,0

38,3

April 1925

682,0

63,8

42,3

Mai 1925

742,9

69,6

46,7

* Ludwig Ganz A. G., Mainz. Wie die Frankfurter Zeitung" hört, haben in Mainz wie­derum Verhandlungen zwischen der Leitung der Ge­sellschaft und dem im Jahre 1924 gebildeten Stützungskonsortium stattgefunden, um auf dem Vergleichswege eine Erledigung der Stützungs­aktion, an welcher die Allgemeine Elsässische Bank- aesellschast beteiligt ist, herbeizuführen. Die Ver­handlungen sind noch nicht abgeschlossen, doch scheint Aussicht auf Erfolg vorhanden zu sein. Die Stützungsaktion hatte den Betrag von 60 000 Pfund Sterling umfaßt.

D i e Lage der Sieaerländer Ei­se n st e i n i n d u st r i e. In der jüngsten Sit­zung des Siegerländer Eisenstein-Vereins wurde erneut auf die bereits öfter berichtete außer­ordentlich ungünstige Lage der Industrie hin- gewiesen. Die schlechte Situation des Roheisen­marktes hat bereits zur Dämpfung mehrerer Hoch­öfen im Siegerland geführt, und erst kürzlich wurde bekanntlich beschlossen, die zur Mannes- mann-Gruppe gehörenden Stabeisensteingruben Gilberg und Caroline stillzulegen. Es besteht für die nächste Zeit keine Hoffnung auf eine Besserung. Für Juli bleiben die Stabeisenstein­preise unverändert.

Ausschreibung vonDollarschecks Die Mitglieder der Stempelvereinigung werden vom 1. Juli ab entsprechend dem Vorgehen der Reichsbank Schecks auf Rord-Amerika bis zum Betrage von 1000 Dollar grundsätzlich nur in einem Exemplar ausschreiben.

* Th. Goldschmidt A.-G., Essen. Die H. V. genehmigte einstimmig den Abschluß, der 6 Proz. Dividende für die Vorzugsaktien, gleich 18 000 Mk., und Vortrag des Reingewinnes von 201 363 Mk. vorsieht. Die Verwaltung teilte mit, daß der Betrieb im Jahre 1924 infolge der Störung durch die Be­satz!,ng erst langsam wieder aufgebaut werden konnte. Die hohen Steuern, die bei knapp einer Viertelmillion Reingewinn etwa 1,250 Millionen ausmachten, haben den Abschluß sehr beeinträchtigt. Man mußte sich auch entschließen, unrentable Be­triebe, die man nur auf Grund sozialer Rücksichten solange durchgehalten habe, abzubauen. Dagegen habe man auf Grund neuer Erfahrungen und La- boratoriumserfolge den Betrieb auf der anderen Seite weiter ausgebaut. Die Liquidität fei auf Grund von Aktienverkäufen fremder Gesellschaften wie eigener Verwertungsaktien im Anfang des Jah­res so günstig, daß man Bankkredite kaum in An­spruch nehme. Trotzdem habe man vorsorglich noch einen mehrjährigen festen amerikanischen Kredit zu günstigem Zinsfuß abgeschlossen.

Oberfchlesische Kokswerke und Chemische Fabriken 21.-®., Berlin. Die o. H. V. genehmigte den Abschluß für 1924. Es werden 6 Prozent Dividende verteilt, 30 000Rm. dem Reservefonds, je 20 000 Rm. dem Deamten- und Arbeiterpensionsfonds überwiesen und 352 232 Rm. vorgetragen. Die Firma wird derart geändert, daß das WortOberschlesische" Weg­fällen soll, da sich nur noch zirka 22 Prozent des Besitzes der Gesellschaft in Oberschlesien be­findet, während der Rest über das Reich zer­streut liegt. Die Verwaltung wurde ermächtigt, zu gegebener Zeit an Ordre lautende Schuldver­schreibungen bis zu 25 Prozent des 2lK auszu­geben. Sie hat zwei langfristige Auslandskredite ausgenommen, nämlich 400 000 Pfund bei Hel- bert, Wagg & Co., London, zu 7ll3 Prozent, fällig 31. 12. 1944, und eine 4 Millionen Rm.- Anleihe bei der Schweizerischen Kreditanstalt zu 7 Prozent, fällig 1. 7. 1940. Zur Geschäftslage wurde von der Verwaltung nichts mitgeteilt, da gegenwärtig keine Voraussagen gemacht werden könnten.

* Zunahme der belgischen Eifen- produktion im Mai. Rach der nunmehr amtlich vorliegenden Statistik ist laut Brüsseler Meldung desIndustrie Courier' die belgische Eisenproduktion im Mar auf 274 800 Tonnen von 264 850 Tonnen des vergangenen 2lpril gestiegen. Die Stahlproduktion ist von 244 910 Tonnen im April auf 246 510 Tonnen im Mai angewachsen. Die Zinkproduktion hat sich mit 14 300 Tonnen nur unwesentlich vermehrt.

*- D i e Konkurse in Polen. Im Jahre 1924 wurden in ganz Polen 128 Konkurse gezählt. Davon entfallen auf Posen und Pommerellen 51, auf Kongreßpolen 53, Schlesien 17 und Kleinpolen 7. Am größten war die Zahl der Konkurse des Han­dels mit 83, in der Industrie betrug die Zahl der Konkurse 23

Frankfurter 2rb:nbb5rfe.

Frankfurt a. M., 1. Juli. Die heutige Abend­börse verlief ruhig, das Geschäft beschränkte sich auf führende Werte, die nur in geringem Umfange um­gesetzt wurden. Die Stimmung war nicht unfreund­lich, obwohl für einen Teil der Chemiewerte Reali­sationsneigung bestand, die zu Kursabschlägen von etwa 1 Prozent führten. Die übrigen Märkte zeig­ten gehaltene Kurse. Von Mvntanwerten konnten sich Deutsch-Luxemburger im Kurse leicht erhöhen. Etwas Geschäft vollzog sich in ausländischen Renten, ohne indes Kursoeranderungen hervorzubringen. Der deutsche Anleihemarkt war umsatzlos. Kriegsan­

Datum:

Banknoten.

Motorenwerks Mannheim ffrantfartet Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . Metaügeselvchaft Franks«» Bet. Uitton Ä -G. ....

Schublabrtt H«z Sichel.............

Zellstoff Saldhof ..... Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Daabaulei . .

y/, MeichSanteibe

4% Deutsche NeichSanlcih, 8'/,% Deutsche RcichSanleihe 3% Deutsche Reichsanleide Deutsche Sparvrämienanletde 4°/o Preußische Koniois - <% Hessen 3'/,% Hessen 3*/e Hellen ......

Deutsche Wertb Dollar-Snl. dto- Doll -Schav-Lnireisug-Ü

«*/o Zolltürken

6*/. Goldmerikaner ...

Berliner Handelsgesellschaft Eonunerz- und Pnvat-Lank Dannst- und Naitonalvank Deutsche Bank Deutsche BeretnSbank .... DiSconlo Lommandit . .

Metallbau! ........

Mitteldeutsche Kreditbank Örlleerrichische LreditanstaU Weltbank .......

Bochumer Gnß ....... Buderus ........ Karo .........

»-Luxemburg ....

irchener Bergwerke. . Harpener Bergbau .....

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. .... Laurahütte ....... Oberbrdarf Pdonll Bergbau ...... Rdeinslabl ..........

Rtedeck Montan TelluS Bergbau . .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . .

Ehcramtsche Werke Albin .. Zementwerk Heidelberg . . . Pbiltvv Holzmann .....

Anglo-Tonl -Guano . . . . . Badische Anilin........

Chemische Maver Alavst» *. Goldschmidt ..... Griesbeimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung ........ Rütgerswerke . ....... Schetdeanstalt

«llg. EleklrtzttLts-Gesellschas» BtfflffiflHH . . .......

Mamkrafvoae»........

Schuckert

Siemens ck HalÄ» ......

Adlerwerke Kley« ..... Daimler Motor«. ......

Berliner Börse.

tEigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Berlin, 1. Juli. Die wenig günstigen Wendungen in den deutsch-französischen Handels-

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(=IU Billionen Mark auSgedrückt. BueooL-AtreS, London, Neu- York. Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Em betten, alles übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung.

leihen hörte man zu 0,412 nennen. Die Abendbörse schloß mit Neigung zum Nachgeben. Deutsche An­leihen: Schutzgebietsanleihe 5900. Ausländische Ren­ten: Zolltürken 7,3, Bagdad II 7, Ungarische Gold­rente 8,2, Bulgarische Tabak 17,50, do. Coupons 15. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 120,50, Comerzbank 98,25, Darmstädter Bank 120,25, Deut­sche Bank 120,12, Discontogesellschaft 107,87, Mittel- deutsche Creditbank 97, Oestereichische Kreditaktien 7,25. Montanaktien: Deutsch-Luxemburger 73,50, Mansfelder 62,50, Tellu s 2,25, Kali Aschersleben 15,75, Kali Westeregeln 126,50. Chemische Werte: Badische Anilin 125, Chemische Griesheim 117, Scheideanstalt 110, Elberfelder Farben 117,75, Th. Goldschmidt 88, Höchster Farben 117,50. Schiffahrts­aktien: Nordd. Lloyd 62,25. Jndustrieaktien: AEG. 96,25, Dyckerhoff & Widmann 44, Eßlinger Maschi­nen 60, Fuchs Waggon 0,725, Rheinmetall 36,85, Lechwerke 78,50, Voigt & Häffner 75.

Börsenkurse.

Frankfurt a-M-

Berlin

Sd)lu[;- Jutta

Sdtfu&R. AbenS- jbrie

Schluß, flu ,

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Dllttaq Mrb

30. &

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1 7.

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1.5425

1.5375

0.69

0,68

0.6925

0.69

0,30

0,29

0.31

0,29

0,55

0,53

0.555

0.5

0,79

0 74

0.67

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-

0.4-3

0,49

0 55

0,58

89.75

89,75

91.75

91.75

93 4

93,4

93.4

93.5

1 7,3

7.3OJ

7,3

7,3

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35

-

121.25

120.5

122

131,5

98.25

08.25

98,25

98.25

120

120,25

120.25

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120,50

120,50

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108.13

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92,75

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118

1b.5 15,75

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16.13

16,13

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126

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19.60

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58

94

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94,90

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101

104.75

124

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87

88

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96.25

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65

63.5

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60,5

60

60,25

60

44,75

42,5

45

45

42

44,5

70

70,5

0,41

0,41

0.85

0,85

0,87

1

105,5

106,25

w

70

69

2,3

2,3

2.6

2,45

2,62

2,7

40,13

41.25

38

40

10.8

10 80

10.9

H

87,25

85,5

67,75

68,5

65,13

67

30 Juni

1. Juli

Amtliche Geld

Hoti rung Briet

Amtliche Keld

Notierung Brief

Lmfl.-Ron- Bucn.-AirrS

168.04

168,46

168.01

168,46

1.692

1.696

1,694

1,698

Brss.-Antw.

18 63

18,87

18,66

18,70

eijriftianta.

74,81

74.99

74,4b

74,64

Kopenhagen

84.34

84,56

84,26

84,48

Stockholm

112.47

112,75

112.51

112,79

HelllngforS.

10,5'5

10,605

10.51 2

10,602

Ölalten . . -

14.76

14.8b

14.21

14,25

London. .

20,393

20,445

20,394

4,195

20,446

Neuyork ..

4.195

4,205

4.205

PartS. . . .

18.99

19,03

18,79

18,93

Schweiz . .

81 46

81,66

51,46

81,66

Spanien -

60.87

61,13

61.02

61.18

Wdi Ian.

Dien in D--

1.715

1,719

1.709

1,713

0 452

1.454

0.446

0.448

CeR. abgest.

59.057

59,197

59,097

59,19.

Prag ....

12.43

12.47

12-43

12.47

Belgrad ..

Budapest. .

7.345

7,365

7,407

7,427

j.895

a,915

6,915

Bulgarien. joffabon .

4,03

3.04

3,025

3,035

20 475

:0,525

20,475

20,525

80 90

11,10

80,88

81.08

2-255

2,265

2,265

2,2*5 7.01

Athen- .

6 94

6.96

6.99

Berlin, 1. Juli.

Geld

Brief

Slmerilantsche Note» . , ,, ,

4,177

4.197

Belgische Noten .......

18.57

18,67

Dänische Noten .......

84,39

84.81

Enalische Noten........

20.358

20.458

Französische Noten ......

Holländische Noten ......

18,70

167,63

18,80

168.47

italienische Noten ......

11,24

14,32

Norwegische Noten......

74,62

74,98

Dentsch-Ocsterr-, ä 100 Kronen

59.16

59.46

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

112,2-2

112,78

Schweizer Noten.......

81,65

82,07

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Sloten . .

60,87

12,39

61,17 12,47

Ungarische Noten. . ...

5,85

6.89

Vertragsverhandlungen beherrschten heute anfangs die Börse. Es zeiate sich eine Verschiedenheit in der Beurteilung der weiteren Aussichten dieser Verhandlungen, die sich in einer gewissen Un­sicherheit ausprägten. Obwohl die ungewöhn­liche Materialknapvheit an den Spekulatrons- märkten noch nicht behoben war (wenn auch in den letzten Tagen hier eine Erleichterung etn- getreten ist), ferner ber Ultimo ohne nennenswerte Schwierigkeiten abgegangen ist und die Derbands- bildung in der westdeutschen Eisenindustrie Fort­schritte zeigte, bröckelten Montan- und anders Werte anfangs leicht ab. Auch heimische Staatsanleihen flauten nach vorüber­gehender Besserung wieder ab. Demgegenüber lenkten besonders Kaliaktien die Aufmerk­samkeit auf sich, weil sie noch zu außerordentlich günstigen Kursen zu haben sind und mehrfach für Anleihezwecke gekauft werden. Lebhaft er­örtert wurde der Gegenantrag der Verwaltung für die Südsee- Generalversammlung, der bekanntlich eine Sonderausschüttung an die Ak­tionäre nicht vorsieht und darum kommentiert wird, daß bei der Gesellschaft überhaupt nicht solche Guthaben seien, wie diese mehrfach ge­nannt wurden. Die einwandfreie Klärung die­ser Frage wird wohl erst in der Hauptversamm­lung erfolgen. Der Güdsee-Kurs erfuhr eine leichte Senkung auf 42. Am Devisenmarkt erreichen der Franken und die italienische Lira jeden Tag einen neuen Rekord-Tiefstand. PariS senkte sich heute gegen London auf 108,75, Mai­land gegen London auf 140,5. Die deutsche Mark und das englische Pfund find dagegen etwa« fester. Die Mark wird aus London mit 20,42, aus Paris mit 5,319/t gemeldet. Der Geld­markt ist etwas entspannt, tägliches Geld 91/, bis 111 ? Prozent. Monatsgeld IO1/. bt8 11 Prozent.

:fur*cr Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a .M., 1. Juli. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,50 bis 23,50, Roggen, inländ. 19 bis 21,50. Hafer, inländ. 18,50 bis 22,50, Mais (gelb) 21 bis 22. Weizenmehl, inländ., Spezial 0 36,25 bis 36,50, Roggenmehl 29.50 bis 30, Weizenkleie 11,75, Roggenkleie 12,50 bis 12,75. Tendenz befestigt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 1. Juli. Am Produttenmarkte trat eine kaum nennenswerte Veränderung ein. Star­ker Bedarf besteht für prompte Ware. Termine blieben ruhig. Es notierten je 1000 Kg.: Weizen (Zuli) 261.50, Roggen (märf.) 222 bis 225, Rog­gen (Juli) 213.50 bis 214.50, Futtergerste 204 bis 218, Hafer (mark.) 232 bis 241, Hafer (Juli) 196 bis 195.50, Mais (loko Berlin) 213, Raps 350 bis 365; für je 100 Kg.: Weizenmehl 33.75 bis 36.00, Roggenmehl 30.00 bis 31.50, Weizen­kleie 13.00, Roggenkleie 13.90, Diktoriaerbsen 26 00 bis 31.50, kleine Erbsen 25.00 bis 26.50, Futtererbsen 21.00 bis 24.00, Peluschken 21.00 bis 23.00, Ackerbohnen 21.00 bis 22.00, Wicken 24 00 bis 26.00, Lupinen (blau) 11.50 bis 12.50, Lupinen (gelb) 14.00 bis 15.50, Rapskuchen 15.50 bis 15.60, Leinkuchen 22.20 bis 22.80, Trocken- schnihel 10.20 bis 10.80, Kartoffelflocken 21.80 bis 22.20.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

Das AmtsverkündigungSblats Rr. 52 vom 30. Juni enthält: Verbot der Ge­flügel-Einfuhr aus Italien. Die Eröffnung des Flughafens Gießen. Deckgeld für Bedecken der Stuten. Straß enfperre. Vermeidung der Staubentwicklung bei Bauten. Festsetzung des Marktstandgeldes für die Stadt Grünberg. Dienstnachrichten. Nachtrag zu den Friedhofs­ordnungen mit entsprechenden Polizeivervrdnun- gen der Gemeinden Wieseck, Weitershain, Dil> lingen und Dorf-Gill.

AkchNche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Gottesdienst der isr. ReligionSgesellschaft. Sabbatseier den 4. Juli 1925. Freitag abend 7.45, Samstag vorm- 8 00, nachm. 4.30, Sabbatausgang 9.40, Wochengottesdienst morgens 6.30, abends 7.00.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Freitag, 3. Juli.

12 Uhr: Rachrichtendienst. 3 Uhr: Wirt­schaftsmeldungen. 4 Uhr: Wetterbericht der Gie­ßener Wetterdienststelle. 4.20 Uhr: Rachrichten­dienst. 4.30 bis 6 Uhr: Hausfrauen-Rachmittag. Programm u. a.:Die Erhaltung der Rährwerte bei der Obstverarbeitung", Vortrag von Frau Marianne Simon. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lese­stunde (Meisterwerke der Weltliteratur): AuS Soll und Haben" von Gustav Frehtag (Fort­setzung). 6.30 bis 6.45 Uhr: Juristenfunk. 6.45 bis 7 Uhr: Die Besprechung. 7 bis 7.30 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für alle Sy­steme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.30 bis 8 Uhr: Funkhochschule. Vortrag von Prof. Dr. Schultz:Kunst und Charatter Heinrich von Kleists". 8 bis 8.30 Uhr: Uebertragung von Kassel: Ueber die Ziele und Aufgaben des hessi- scheu Gebirgsvereins". Vortrag des erften- Vor­sitzenden, Justizrat Wenning. 8.30 Uhr: Der Detter aus Dingsda. Operette in drei Akten von Eduard Künnicke. Anschließend: Rachrichtendienst, Wettermeldung, Sportbericht.

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