Ausgabe 
2.7.1925
 
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Md Land.

n, den 2. Juli 1925.

der Universität.

des 'Loileiuntzszebäudes besunirerjitot ihr :en unö ihre Samen, gt- aus der BürgerM. nen füllten den schönen, rporationen geschmückten nb Dekane erschienen in msenaioren der Landen nen. Beim Einzug der mungrmarsch ausMeyer- :ruq der Akademische Ne­

tzes Lehramtsassessors 7enauWohl bin ich nur m der Vertonung von Rektor, Geh. Kirchenm r Theologie, sprach Mr Bibel". 1I*W Chronik der Umocrfital und verkündete das SS * en 6 g^rfiifiunfl, ins* ^imar^n Su et* etlitron gegen .

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m das Hv^ruckgebiet rückt von Ävrdtoeslen greift mit einem Qhii« :lsran!:eich hinein. Aus der Dawmetersalt läßt s Äefs erwarten. Ser te in Öen folgenden ertoorfen fein.

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postdirettion Darmstadt Hal nämltch Die betei­ligten Gemeindevorst ände zu einer Besprechung out morgen vormittag nach dem Kreisamts­gebäude in Gießen eingeladen, zwecks Erörterung über die Einrichtung einer Postautolinie Gießen Wieseck Atten-Duseck Großen-Buseck Beuern und zurück.

" Sauberkeit in den Zügen und auf den Bahnhöfen! Die Reichsbahndirek­tion Frankfurt- a. M. teilt mit: Um Ordnung und Sauberkeit in den Zügen und auf den Bahnhöfen wieder auf die Höhe der Vorkriegszeit zu bringen und auf ihr zu erhalten, werden seit einigen Monaten planmäßige Prüfungen aller Schnell- und Personenzüge vorgenommen. Diese Maß­nahme hat bereits eine wesentliche Besserung gebracht Leider aber trägt das reisende Publi­kum dem Bedürfnis nach Ordnung und Sauberkert in den Zügen und auf den Bahnhöfen nicht immer und überall Rechnung Häufiger konnte festgestellt werden, daß schon kurz nach Abfahrt der Züge von der Ausgangsstation Abteile, die der Prüfungsbeamle vorher in einwandfreiem Zustande vorgefunden hatte, mit Papierfehen, Obstresten, Streichhölzern, Zigarrenstummeln usw. beschmutzt waren. Dieses Verhalten der Reisen­den ist umso bedauerlicher, als durch weggewor­fene Obstreste leicht Reisende zu Fall kommen und Schaden erleiden, für den die Reichsbahn haftpflichtig werden kann. Richt selten scheinen Reisende zu vergessen, daß auf dem Bahnhof und im Abteil eines Zuges die gleichen Grundsätze gelten, wie sie im eigenen Heime angewandt zu werden pflegen. Die Reichsbahngesellschaft hat sich deshalb genötigt gesehen, ihre Bediensteten anzuweisen, für die Folge die schuldigen Retsen- den unnachsichtlich zur Erstattung der 216X111- aungskosten heranzuziehen und gegebenenfalls zwecks bahnpolizeilicher Bestrafung zur Anzeige zu bringen.

** Die Unterbringung Ausgewxe- f e n er . Die hierzu erforderliche 3nanspruch-- nahme von Räumen und gegebenenfalls von Ver­pflegung hat nach einer Verordnung des Hess. Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft weiter bis zum 30. September 1925 zu erfolgen.

Die städtischen Leseholzerlaub- niSfarten find vom l. August ab ungültig. Reue Karten können auf dem Stadthaus, Berg­straße, beantragt werden. Näheres hierüber in ber heutigen Bekanntmachung der Stadwer-

toalhmg. . . ,

* Vom Verkehr sverein wird uns

geschrieben: Infolge des ungünstigen Witterungs­wechsels in den letzten Wochen ist das Wachs­tum der Blumen stark zurückgebliebeii. Deshalb sieht sich der Derkehrsverein veranlaßt^ die Prämiierung der schönsten blumengeschmückten Fenster auf den 25. 3uli zu verschieben. (Siehe heutige Anzeige.) Es fei in diesem Zusammen­hang noch einmal an die eifrige Ausschmückung der Fenster mit Blumen erinnert, namentlich zum bevorstehenden Kreis turnfest, damit die nach Tausenden zählenden Gäste einen sehr guten Eindruck von unserer Stadt mit nach Haufe nehmen können. Bekanntlich stehen Preise zur Verfügung, die für die geschmackvollsten Fenster- dekorationen gewährt werden.

* Der Vogelsberger Höhenklub (V.H.C.) feiert jedes Jahr am 1. Sonntag un Juli das Hoherodskopfsest. 3n diesem Jahr fällt es auf den 5. 3 uli, der Zweigverein Ulrichstein hat diesmal die Ausgestaltung über­nommen. Dieses Fest erfreut sich in weiten Kreisen großer Beliebtheit. Richt nur die Mit­glieder des V.H. C. geben sich auf luftiger Hohe ein Stelldichein, auch die Bewohner der Orte, die in der Rähe des Hoherodskopfs liegen, be­suchen die Feier gern. Es ist schade, daß durch die mangelhafte sonntägliche Bahnverbindung nach dem Vogelsberg den über Gießen fahren­den Besuchern nur ein kurzer Aufenthalt auf dem Hoherodskopf vergönnt ist. Benutzt man den um 8.16 Uhr von Gießen abgehenden Zug, so fann man frühestens gegen i/2l Uhr auf dem Hohe­rodskopf fein. Da der letzte Zug, mit dem man Gießen wieder erreichen kann, Schotten um 5.44 Uhr verläßt, ist man genötigt, schon gegen i/24 Uhr aufzubrechen, viel zu früh für einen Sommerausflug. Um diesem Mißstand abzuhel­fen, hatte eine Anzahl Zweigvereine bei der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. einen Sonder­zug von Gießen bzw. Frankfurt nach Schotten beantragt, der diese Station etwa um 8 Uhr vormittags erreichen sollte, um gegen 7 Uhr abends zurückzufahren. Da die Angelegenheit zu kurz anberaumt war und Ane größere Zahl Zweigvereine bereits geplant hatte, auf anderen Wegen zum Hoherodskopffest zu gelangen, ist die nötige Anzahl Fahrgäste nicht erreicht wor­den. Der Sonderzug fährt dieses 3ahr nur von Ridda nach Schotten. ________

Zeit der Hochschulring als Vorkämpfer für bett Gedanken des Volkstums entstanden fei. 3n seinem Schluß i ort unterstrich Prof. Dr. Borg­mann, der Vorsitzende des Fördererkreises, die Ausführungen der beiden Redner und wies auf die Rotwendigkeit nationalpolitischer Betätigung der Studentenschaft hin.

** Zollpflichtigkcit der Mustersen­dungen nach Italien. Die italienischen Zoll- behörden gehen, wie dieTextil-Woche" mitteilt, in der letzten Zeit gegen Muster, die auch nur den geringsten Handelswert haben, außerordentlich ri­goros vor. Es empfiehlt sich daher, Muster lediglich als Pakete ober Wertpäckchen zu versenden und sie verzollen zu lassen. Muster in Briefen werden ton- isziert ober mit einer Zollstrafe vom Machen des gewöhnlichen Zolles belegt.

"** Der Evangelische Kirch enge- gesangverein für Hessen feiert fein 41. 3ahresfest am 5. und 6. 3uli in Worms.

** Personalien Ernannt wurden der Schulamtsanwärter 3ohannes Fischer aus Offenbach zum Lehrer an der Volksschule zu 31» beshausen, Kreis Lauterbach, und her Schulamts­anwärter Georg Schmidt aus Altenschlirf, Kr. Lauterbach, zum Lehrer an der Volksschule zu Rixfeld, Kreis Lauterbach

Eine Auslandabteilung der Deutschen Turnerschaft.

vo. Die stets wachsenden Beziehungen zum Auslande, insbesondere zum turnenden und sport­treibenden Auslanddeutschtum, die die D. T. seit ihrem Bestehen unterhält, haben die Schaffung einer besonderen Auslandabteilung erforderlich gemacht. Diese Abteilung soll im Rahmen der Hauptgeschäftsstelle alle die Fragen besonders behandeln, die die Beziehungen der D.T. zum Auslande regeln. Die Hauptaufgabe der Aus­landabteilung besteht in dem weiteren Ausbau des tumbrüderlichen Verkehrs zu unseren deut­schen Volksgenossen außerhalb der Reichsgrenzen. Dieser Ausbau ist infolge der Lostrennung deut­schen Gebietes mit vielen hunderten von Turn­vereinen ein Gebot der Stunde. Aber auch bie alten Beziehungen der D. T. zum ferneren Aus- landdeutschtum sollen durch diese Erweiterung gefestigt und gefördert werden. Mit der Führung der Äuslandabteilung ist Dr. Stahff betraut, der selbst als Auslanddeutschrr und Leiter der Mittelstelle für deutsche Leibesübungen im Aus­lande Erfahrung in der Bearbeitung dieses Ge­bietes aufweist. _________

Geschäftliches.

Der Segen des Sommers soll uns auch im Winter laben. Schon regen sich die fleißigen Hände der Hausfrauen und bergen die Heber fülle des ersten reifen Obstes wie Erd­beeren, Kirschen in gute reine Gefäße, um fxe aufzubewahren. Trotz peinlichster Sorgfalt und Sauberkeit, die gerade diese Qlrbexten erfor­dern würde es aber wohl oft vorkommen, daß das Eingemachte verdirbt, wenn den erfahrenen Hausfrauen nicht ein altes erprobtes Mittel in Dr. Oetkers Einmache-Hilfe zur Seite stände. Es ist das billigste und einfachste Verfahren, das alle Früchte vor dem Verderben durch Schimmel oder Gährung sicher schützt.

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Lebensgefahr verboten.

Die Kreisstrgße Gießen-Rödgen wird von 1 Ubr nachmittag« b-s zum Eintritt der Dunkel­heit. für jeden Durchgangsverkehr von Fuß­gängern gesperrt. Sie dient lediglich dem Berühr von und zum Flugplätze. Ebenso ist die Kreis­st raße Gießen-Rödgen für den Durchgangsver­kehr von Fahrzeugen jeder Art gesperrt Fahr­zeuge dürfen diese Straße nur in der Richtung nach dem Flughafen befahren. Die Rückfahrt hat über die 7. Schneise-Grünberger Straße zu er­folgen. Ausgenommen hiervon sind Fahrzeuge, die Zwecken der Flugleitung dienen, und deren Führer im Besitz eines von der Fluglextung ausgestellten Ausweises sind. .

Zuwiderhandlungen gegen diese Ponzexver- ordnung werden mit Geldstrafen bis l" 90 Reichsmark bestraft.

Die Gießener Frauenvereine anfialten am 5. und 6. 3uli einen Blumentag zum Besten der Säuglingsfürsorg e. ^Lroh der Hilfe des städtischen Wohlfahrtamts ist die Rot bei unseren Kleinsten so groß, daß überall die private W o h 11 ä t i g k e i t eingrcifen_ und unterstützen muß. Deshalb gehe keiner am Sonn­tag über die Straße, ohne die Tagesblume des Blumentags, und jeder nehme einige frische Blumen für sein Heim mit, er macht sich selbst eine Freude damit und Hilst unseren Kleinen zu einem Hemdchen.

Gutes Einweichen ist halbes Waschen! Das vorherige Einweichen lockert Schmutz und Flecke und erleichtert die nachfolgende Reinigung der Wäsche außerordentlich. Die seit nahezu 50 Jahren beliebte Benko Henkels Wasch- und Bleich-Soda ist das gegebene Einweichmittel. Henko ist voll­kommen unschädlich, ohne Chlor und schädliche Bestandteile.

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" laebötiglcit der R h c i n 1 a >- c zum Tt i cL au veranstalten. Die Feier- wird am Mitt­woch 15 3uü. abends 8 Ahr im Stadttheater «nftiinben. Dir machen schon jetzt hierauf auf­merksam. Die Festfolge wird in Kürze bekannt­gegeben werden.

Der Giehener Flugplatz.

In den letzien Tagen wurde auf dem großer slädiischen W e'engelände an der K r e i s st r a ß e SichenRödgen, dem fog. Stolzen Morgen, sehr eifrig gearbeitet, um ihm den fefiten Schliff zu einem einwandfreien Flugplatz zu geben. Die Wiesengräben wur­den zur Einebnung des Geländes zugefullt und Aahlreichc Markierungssteine entfernt, um ledes Hindernis für die großen Metallvögel von Ptof. Junkers aus dem Wege zu räumen. Durch diese Arbeiten und durch eine Reihe wetterer um­sichtiger Maßnahmen ist der G t e ß ener F u g- ploh an der Kreisstraße Greben Rödgen in bester Weise hergernchtet word^r Reben dem Flugplatz find verschledene ernfache Bauwerke (Ausenthaltsraum für die Passagiere, Wohnung für den Monteur) im Fertigwerden begriffen, ein größeres Gesellschaftshaus mit Saft wird im Laufe des nächsten 3ahres erbaut werden, sobald die in diesem Herbst beginnende Abholzung einer umfangreichen Waldparzelle be­endet ist. Der Auftakt zu dem neuen bedeut- samen Unternehmen in unserer Stadt ist ab­geschlossen. Run kann unser Gießener Flugzeug getrost anfliegen, und am Sonntag können auch die bestimmt zugesaaten fünf Gastflug enge dar­unter das neueste 3unkersflugzeug mit Antrwv von drei Motoren und Platz für zwölf Per-» fonen, erscheinen, ihnen steht ein Platz zur Ver­fügung, der allen Erfordernissen des Flugwesens Rechnung trägt

Für den Tag der Flugplatz-Eröff­nung (am kommenden Sonntag) hat das Krets- amt Gießen eine Pelizeiverordnung erlassen, in der bestimmt wird: . o .,

Während des 5. 3uli 192o wird in der Zeit von 9 Uhr vormittags bis zum Eintritt der Dunkelheit das Gelände, welches umgrenzt w.rd im Süden von der Kreisstraße GießenRodgen, im Osten von dem Bahndamm Gics^nFulda, von dessen Kreuzung mit der KreAtraßeGießen Rödgen bis zum Ostronde d-s Waldes, genannt der 3unkernstrauch. sodann in nördlicher Richtung durch den Wald bis zur Struppmuhle, im Rorden von der Wieseck bis zur Gansmühle, von dort in südlicher Richtung auf die Kreisstraße Gleßen- Rodgen zu am Ostrande des Trieb entlang, poli-

Für die*Dauer der Sperrzeit ist das Betreten des rbenbez"ichneten Geb'etes nur mit Ausweisen der Flnglc tung. oder nach Losung der von oiefer ausg geb men Eintr ttskarten und lediglich auf den von der Flugleitung hierzu bestimmten und kenn'lich gemacht 11 Zugangswegen gestattet.

Das Betreten des durch weiße Jahnen kenntlich gemachten Start- und Landeplatzeü der Flugzeuge auf demStolzen Morgen bei der Ochsenwiefe ist von 9 Mr morgens an bis zum Eintritt der Dunkelheit für alle Person^, welche nicht von der Flugleitung ausdrücklich hierzu ermächtigt sind, wegen der damit verbundenen

** Gründung eines Gießener Kreis- verbandesvomRotenKreuz. Vor einigen Tagen fand beim Kreisamt Gießen eine Versamm­lung zwecks Bildung eines Kreisverbandes der Zweigvereine vom Roten Kreuz im Streife Gießen unter" dem Vorsitz des Provinzialdirektors G r a e f tatt. Der Vorsitzende des Hessischen Landesvereins vom Roten Kreuz, Geh. Reg.-Rat von Hahn aus Darmstadt, erstattete zunächst Bericht und erläuterte Zweck und Ziele des Kreisverbandes, der unter Wahrung der vollen Selbständigkeit der einzelnen Vereine die sämtlichen im Kreise vorhandenen Zweigvereine des Landesvereins vom Roten Kreuz und des Äliee-Frauenvereins sowie die Sanitats- kolonnen umfassen soll zum Zweck der gemeinsamen Förderung der Interessen des Roten Kreuzes, der Aufklärung über die Aufgaben und die Arbeit des Roten Kreuzes und der Werbetätigkeit 'n allen Orten, an denen eine Organisation noch nicht be­steht. Mindestens sollen überall Vertrauenspersonen gewonnen werden, um die örtliche Arbeit, auch bei Sammlungen u. dgl., zu übernehmen. Die Deriamm- lung billigte diese Ausführungen und beschloß die Gründung eines Kreisoerdandes, zu dessen Vorsitzen­den Provinzialdirektor Graef gewählt wurde;

2. Vorsitzende ist Ihre Durchlaucht F ü r ft' nEmma zu Solms-Lich, Schriftführer Ober-Reg.-Rat Dr. Heß, Beisitzer sind Frau Professor Kramer, Ernestine Freiin Nordeck zur Rabenau m Großen-Buseck, Dekan Schmidt in Grimberg, Frau Pfarrer Jäger in Leihgestern, Landgerichts­direktor Wiener in Gießen und Kolonnenfuhrer Kraß daselbst. Zuwahl weiterer Mitglieder 'st vor­gesehen, falls sich ein Bedürfnis zeitg..Der Vorstand soll auf Einladung des Vorsitzenden mindestens einmal jährlich zusammentreten.

" Die Autolinie W i e s e ckG i e ße n scheint nun doch Wirklichkeit zu werden. Gestern vormittag traf einer der modernsten Sechs-Rad- Omnibusse der Autowerke Büssing-Braunschweig in Wieseck zu einer Probefahrt em. Es ist b ei der Shp, der auf der Linie zur Einführung kommen soll. Die Fahrt, die von Wieseck über Alten- Buseck. Großen-Buseck nach Deuem ging, berührte auf der Rückfahrt auch unsere ©tabt um die voraussichtlick) zu befahrende Strecke Marburger Straße, Ostanlage. Südanlage, Frankfurter Straße. Liebigstraße. Bahnhof abzufahren Das Erscheinen des in großen Ausmaßen gehaltenen, innen erstklassig ausgestatteten Wagens rief in allen durchfahrenen Orten, natürlich auch in unserer Stadt, berechtigtes Auftehen hervor. Heber den Verlauf der Fahrt, die bei allen Teil­nehmern vollste Zufriedenheit ausloste werden wir morgen berichten. 3nteressant ist h.erbei nun, daß, wie wir soeben erfahren, seit einigen ^agen die Reichspost ein lebhaftes 3ntereffe für die 3nbetriebnahme einer Autoverbindung zwischen I den genannten Orten an den Tag legt. Die Ober^

am 2. 3uli 1925 (Händlerpreise).

Butter Pfd. 2 Mk., Matte Pfd. 35 Pf.. Käse Pfd. 65 Pf., Wirsing Pfd. 40 Pf., Weiß­kraut Pfd. 40 Pf., Gelbe Rüben Päckchen 25 Pf.. Rote ->ülen Päckchen 15 Pf., Römischkohl Pfd. 20 Pi.. Bohnen Pfd. 80 Pf.. Spargel Pfd. 80 Pf.. Erbsen Pfd. 35 bis 50 Pf., Mischgemüse Pfd. 25 Pf.. Tomaten Pfd. 1.20 bis 1.40 Mk.. Zwie­beln Pfd. 25 Pf.. Rharbarber Pfd. 25 Pf.. Kartoffeln (alte) Pfd. 1 Pf.. Kartoffeln (neue) Pfd. 15 Pf., Kirschen Pfd. 70 bis 80 Pf., Heidel- beeren Pfd. 70 Pf.. Stachelbeeren Pfd. 35 Pf.. 3ohannisbeeren Pfd. 35 dis 50 Pf., Erdbeeren Pfd. 1 bis 1.40 Mk.. Himbeeren Pfd. 80Pf..Honig Pfd. 40 Pf., junge Hahnen Pfd. 1 Mk, Suppen­hühner Pfd. 1.20 Mk.. Eier Stück 13 Pf . Blumen­kohl Stück 0.60 bis 1.50 Mk.. Salat Stück 10 bis 20 Pf.. Salatgurken Stück 60 bis 80 Pf., Ober- Kohlrabi Stück 15 bis 20 Pf.. Rettich Stück 15 bis 25 Pf.. Radieschen Bund 15 Pf.

Bornviizen.

Lageskalender für Donnerstag: Vereinigung ehemal. 168er: 9 Ahr bei Faul­st ich Mitgliederversammlung. Deutscher Bund für christliche evangelische Erziehung in Haus und Schule: 8 Ahr 3ohannessaal Dibelbesprechung. - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Csardas­fürstin". Astoria-Lichtspiele:Schneller als der Tod".

DieCarmen" -Aufführung am Freitag beginnt der besonderen Amstände halber um 2z46 Ahr und dauert etwa bis 91/« Ahr. Für die Besucher aus der Provinz sind also die Abcndzüge noch bequem zu erreichen, die Titel­rolle fingt Elisabeth Friedri ch, den Don 3ofe Kammersänger 3ohn Gläser, den Escamillo Adolf P e r m a n n, eine Besetzung, die den Abend zweifellos zu einem künstlerischen Ereignis ge­stalten wird.

wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde von der slorgenstern Gold-N"

Sommersprossen. Verblüffende Erfolge wurden m 310 Tagen in den harinackigsten Fallen erzielt. Selbst die so schiver zu befetiioenben -°w'nersproisen auf den Händen und Armen munen dieser wunder- varen Salbe weichen. 6^17A

Morgenstern-Gold wird sich, im Flug«-die. We1t er« obern, denn die «Loiiimerspropen werden nicht nur ge­ll le ich i, iondernverschwinden vollltandig. Alle Leidens oefäbrien sollten dieses altes ullerirenende Mittel sofort ausvrobieren. Für den Erfolg wird unbedingte Garantie geleistet. Wenn bei a11abenbUdier Snroen düng nicht schon nach 10 Tagen winde,lens ein deut- lichetz Verblassen der «ommerspronen zu leben ist, wird das Geld anstandslos suruckbezahlt.

Morgenstern-Gold ist dnrmaus unschädlich, denn die Bestandtetle belieben aus dem Beilen, wa6 jemals zur Datbenbereilung benutzt worden lst.

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2InerUinnungs|cfreiben: Frl. Lina G. in w. schreibt u. a.:Ihr Präparat Moraenstem-woU» hat bei mir Wmider gewirkt. Fräal. Th/R in D.:Ihre wunderbare Salbe bat fiÄ vortrefflich bewährt. Die Wirkung ist geradezu frappant. ^s "t^fttaunt über mein«, ichünen. reinen Teint und oft lchon wurde ich «efrag wo ich mtine Sommerfproffen gelassen habe'" Frl. Hartha F. m V. .Och werde nnn fehgrmann anaeltaunt, daß ich aus einmal solchen rosigen Teint einmal gebraucht hat, wird Äeselben nicht mehr entbehren können.

' Dom Hessischen Schutzvcrein für entlassene Strafgefangene. Die Beschaffung von Arbeitsstellen für entlassene Ge­fangene stößt besonders in der jetzigen Zeit auf außerordentliche Schwierigkeiten. Dem Hessischen Schutzverein für entlassene Gefangene ist es mit staatlicher Hilfe gelungen, in Dieburg ein vor­läufiges Arbeitsheim zu schaffen, in dem Entlassene Anter'unft und Beschästigung finden können. Eine frühere Waldfläche von 52 Morgen wird in eine Weidenanlage umgctoanbelt; auch ist Gelegenheit zu Gartenarbeiten und Handverks- tätigleit gegeben. Dabei wird darauf Bedacht ge­nommen. eine anderweite Arbeitsstelle ausfindig zu machen Cs feilte erwartet werden, daß Straf­gefangene von dieser Möglichkeit zur Rückkehr in geordnete Lebens- und Erwerbsvcrhältnisse tun­lichst Gebrauch machen

Vortragsabend des Gießener Hochschulrings. Man berichtet uns: Am Dienstag veranstalteten Hochschulring und Förderkreis ihren ersten diessemestrigen Vor­tragsabend. Rach Eröftnung durch den Vor­sitzenden. stud. jur. 3 ü n g st. sprack) 3. Fr. Zimmer in längeren Ausführungen über die historischen und geistigen Grundlagen der Stu­dentenschaft, die jahrelangen Kämpfe um ihren Sinn und Bestand, wie über ihren jetzigen Auf­bau. Anschließend sprach Dr. 3un g über den Hochschulring und seine Bedeutung für Aniversi- tät und Volk. Er zeigte, wie aus der Rot der

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Dem verehrten Publikum von Llch u. Umgebung zur gest Kenntnisnahme daß ich ab heute die

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von Karl Ludwig Schäfer, trieb, über­nommen habe. 06616 Hrch. Radetzky Sich.

Heinrich Driesch

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