Ausgabe 
2.4.1925
 
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nasai

Danknoten.

109,5

Für 2 Mk. 50 pfg.

3 60

ein zu jeder Zeit

3,20

für die Hausfrau!

13,5

Geschenk

praktisches

für jeden Haushalt!

FLEISCH - EXTRAKT

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In allen einschlägigen Geschäften zu haben.

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* Bayerische Schürftätigkeit Tirol. Eine bayerische Schürfgesellschaft bei St. Johann ein Draunkohlenla

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40 Pfund Ochsenfieisch mußte die Haustrau vollständig \ auskochen, um die Fleischbrühe zu gewinnen, die einem Pfund ; Liebig Fleisch-Extrakt entspricht; deshalb gibt schon t eine geringe Menge den Speisen kräftigen Fleischgeschmack

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15 Päckchen der bewährten

Oetker - Fabrikate, darunter die neu herausgebrach­ten Feinkost-Puddingpulver sind zusammen miteinem Rezeptbuch in einer hübsch ausgestatteten Auswahl-Packungvereinigt und

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In unveränderter Qualität

ist dieses in jeder Küche zur Kräftigung der Speisen un­entbehrliche Hilfsmittel in den einschlägigen Geschäften wieder zu haben

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2.8 103.50

Berliner Börse.

(Eigener Dcahtbericht desSiebener Anzeigers".)

Berlin, 1. April. Nachdem Quartals-Ul­timo nunmehr vorüber ist, sind die erhöhten Geld­sätze der letzten Tage wieder leichter geworden. Der Geldbedarf der Börse bleibt immerhin noch ein star­ker, so datz für tägliches Geld 810 Proz. an­gelegt werden müssen. Infolgedessen konnte man heute auf mehreren Marktgebieten Verkäufe zur Geldbeschaffung bemerken, die sich an­scheinend nicht nur auf Börjenkreise beschränkten. Das Kursnioeau vermochte daher den Schlußstand des Vortages meist nicht zu behaupten. Vor allem Braunkohlenwerte und überhaupt Montan-Aktien lagen im Angebot. Die in allen Kohlenrevieren stattfindenden Syndikats-Auseinandersetzungen ifu- gen wesentlich zur Zurückhaltung vor neuen Enga^ gements bei. Demgegenüber vermochten jedoch ein­zelne Spezialwerte das Interesse der Spekulation auf sich zu lenken, die infolge vorliegender günftü

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erschürft, das wegen der Rahe der Dahn ab<= bau,ähig sein wird. Die aufgeschlossene Lignit­kohle ist schweselfrei. die Flöze haben bis zu drei Meter Mächtigkeit. Der Heizwert beträgt bis zu 3500 Kalorien bei 1215 Prozent Asche. Das Lager erstreckt sich auf eine bedeutende Länge und hat speziell für Tirol, das nur den Bundestohlenbergbau Häring besitzt und der nur einen Leinen Teil des Kohlenbedarfs Tirols deckt, grofk Bedeutung. Es soll eine Brikett - fabrik gebaut werden. Die gleiche Unterneh­mung hat auch Abbaurechte auf das neu er­schlossene Dar h t- und S chwes elkiesvor- kv innr en auf der Oberrheintalalp am Kitzbühlerhorn erworben. Der in grober Mächtigkeit vorkommende Schwerspat enthält 98 Prozent Bariumsulfat, der EchwefelKes ist gold- und silberhaltig. Bei gröberer Teufe glaubt man im Schwefelkies höhere Prozentsätze an Gold und Silber vorzufinden, so datz der Abbau der Erze trotz der hohen Lage sich lohnend gestalten wird.

* Englands Kampf gegen die deutschen Werften. Sir James Read- head von der englischen Schiffsbaufirma John Readhead & Sons erklärte gelegentlich eines Stapellaufs in South Shields, die deutsche Schiffsbauindustrie sei darauf aus, die englischen Schiffsbauer mit allen Mitteln aus dem Felde zu schlagen. Bei dem groben Auftrag für die Motorschiffe, den sich die Deutsche Werft gesichert hatte, handle es sich nicht um beson­dere Maschinen, die nur in Deutschland her- gestellt werden könnten. Die englische Regie­rung müsse herausfinden, durch wen die Werften unterstütz t würden. Wenn eng­lische Werften Regierungsunterstützungen erhiel­ten, so würden sie das offen bekennen, so datz man wisse, woran man sei. Das sei aber in Deutsch­land nicht der Fall. Es wäre nach den Er­klärungen der Direktion der Deutschen Werft und den bisher beianntgewvrdenen Tatsachen üb es die niemals von deutscher Regierungsseite erfolgte Schtssahrlssubvention für AuSlandaus- träge an der Zeit, das) die englischen Schiffs­baufirmen in ihrer Kampagne gegen die deutsche Konkurrenz einhalten. Erkwrungen in der Art, wie die vorstehende, lassen nur zu deutlich er­kennen, dah es den in Frage kommenden eng­lischen Stellen in der Hauptsache auf ganz be­stimmte propagandistische Wirkungen anlommt, was schon daraus hervorgeht, dah sie stichhaltige Gründe für ihre Proteste nicht hervor­bringen. Wie bekannt, sind die deutschen Schiffs­baufirmen den englischen dann überlegen, wenn an dse Geschwindigkeit der Schiffe im Ver­ein mit anderen Eigenschaften sehr hohe An­sprüche gestellt werden, was bei dem umstrittenen Auftrag der Deutschen Werft der Fall war. Die versteckten Anschuldigungen in der obigen Erklä­rung sind von deutscher Seite in der letzten Zeit längst Aurüdgetoiefen worden.

Schultheis)-Patzenhofer Braue­rei- A.-G. Berlin. 3n der a. o H.-V wurde der Geschästsabschluh für das mit dem 31. Aug. 1924 schließende Geschäftsjahr genehmigt, aus dem Reingewinn von 3 157 322 Am. werden 2,50 Am. auf je 100 Pm. Aktien, d. h. 10 Prozent Dividende auf das umgestelltc Aktienkapital verteilt- Ferner wurde die Aeichsmarkeröffnungs- bilanz per 1. 9. 24 genehmigt und die Umstell-

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 1. April. Es wurder notiert: Weizen 19 bis 24.50. Roggen, inländ. 19 bis 23.50, Sommergerste für Brauzwecke 23 bis 30. Hafer, inländ. 17 bis 21,50, Mais, gelb 19,50 Weizenmehl, inländ.. Spezial 0. 37 bis 38, Doggenmeht 31.50 bis 32,50, Weizenkleie 13,25. Aoggenkleic 14,50. Tendenz: Anziehend.

angehören: Gedern, Oberseemen, Herchenhain, We^ nings, Ortenberg, Lallernhausen, Dbermocfftabt, Nidda, Büdingen. Die Verbandsfeier soll in diesem Jahre hier stattfinden, und zwar, wenn es allen Vereinen paßt, am Sonntag, 14. Juni. Etwa 300 bis 400 Sänger und Sängerinnen werden erwartet.

I! Nidda, 1. April. Für den zum Bürger­meister gewählten seitherigen Beigeordneten Rings­hausen wurde Gemeinderatsmitglied Metzgermeister Heinrich Rullmann II. zum Beigevrdne- t e n gewählt, bestätigt und verpflichtet.

Kreis Wetzlar.

J. Dutenhofen, 1. April. Heute nachmit­tag gegen vier Ahr meldete plötzlich unsere Feuerglocke Alarm. Auf dem der Firma H. Weimer, Gietzen, gehörigen Lagerplatz am hiesigen Bahnhof brannte derDachstock deS erst vor einigen Jahren neu errichteten Stallgebäudes. Das Feuer, das an den ausgespeicherten Heuvorräten reichlich Aahrung fanb. konnte durch tatkräftiges Eingreifen der schnell herbeigeeilten Feuerwehr in kurzer Zeit auf seinen Herd beschränkt werden, so datz auher einigen landwirtschaftlichen Gegenständen, die dem Feuer noch zum Opfer gefallen sind, kein größerer Schaden entstand. Heber die Gntsteh ungs - ursachedes Brandes ist bis dahin noch nichts bekannt.

Heffen-Rassarr

fpd. Frankfurt a. M., 31. März. Die Stadtverordnetenversammlung be­willigte gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten die Erwerbung von 53 Prozent der Kur - A- G. Bad Homburg v. d. H. Sie sichert mit diesem Erwerb, der 99 Jahre Gültig­keit hat, der Stadt Frankfurt entscheidenden Ein­fluß auf den Weiterbetrieb der Kur- und Dade- verhältnisse in Bad 'Homburg v. d. H. Die Stadt wird bei der Benutzung der Kur- und Badc- cinrichtungen die Interessen der mittclständischew und werktätigen Bevölkerung Frankfurts in weit­gehendem Matze berücksichtigen und infolgedessen dafür Sorge tragen, dah Bad Homburg in Zu­kunft neben seinem Ruf als Lususdad auch den eines ausgesprochenen Bvlksbades erringt*. Die Stadt Frankfurt hat mit dem Erwerb bet Aktienmehrheit der Gesellschaft aber, wie wir hören, noch viel weitergehende Pläne im Äuget Sie will zunächst die Derkehrsverhältnisse zwi­schen Homburg und Frankfurt bessern, dann in kommunalpolitischer und kultureller Beziehung «Theater, Konzerte ufto. der Städtischen Bühnen) lebendige Wechselwirkung eintret en lassen. Die Stadtverordnetenversammlung lehnte ferner gegen die Stimmen der bürgerlichen Gruppen die Grün­dung einer Gesellschaft m. b. H. zur Durchfüh­rung d e s S üd f r ü ch l e - LI m sch l a g s, da sie privatkapitalistisch eingestellt sei, ab. bewilligte aber die Mittel zur Verstadtlichung des Dlnternehmens. Für die Errichtung von 490 neuen städtischen Wohnungen unter Be­teiligung hiesiger Privatarchitekten wurden die erforderlichen Mittel aus den Erträgnissen der Hauszinssteuer bewilligt. Ferner stimmte man der Gründung einer G m. b. H zum Betriebs der Stadionanlagen aus städtischen Mit­teln zu. Schließlich stimmte man der neuen St euervo rlage mit Wirkung ab 1. April 1925 zu. Danach werden erhoben zur staat­lichen Grundvermögenssteuer ein Zuschlag von 150 Proz. für bebaute und unbebaute Grundstücke; die Gewerbesteuer wird mit 400 Proz. des Er- ' trags und 2 Proz. der Lohnsumme des staatlich veranlagten Gewerbesteuergrundvetrages erhoben. Die Kanalgebühren werden mit 200 Prvz. ein­gesetzt. Die Kchrichtabfuhr und die Reinigung l der Bürgersteige will die Stadt in eigene Ver­waltung nehmen. Der 26jährige städtische » Bureauangestellte Karl Schieler ist nach r Unterschlagung von 4200 Mark zum Rach- * teil der städtischen Bühnenverwaltung flüchtig ge­gangen. Schieler verkehrte mit Vorliebe in Nacht­lokalen und in Damengesellschaft. Er war frühen Fürsorgezögling und ist wegen Einbruchsdieb­stahl vorbestraft.

Wirtschaft.

Die Absatzkrise im Ruhrbergbau.

(Don unserem Essener Mitarbeiter.)

Auf den Halden der Ruhrzechen und auf den Shnditatslagern liegen zur Zeit 910 Mill. Tonnen Brennstoffe: gröbere Mengen Kohlen sind bereits in Brand geraten. Die gelagerte Menge hat einen Wert von über 120 Millionen Mari: fie entspricht der Förderung von unge­fähr einem Monar. Die tägliche Förderung ist im Marz auf 330 000 Tonnen zurückgegangen gegenüber 380 000 Tonnen im Fahre 1913 und 378 000 Tonnen im Januar 1925; die Zahl der Feierschichten beträgt zur Zeit rund 30 000 ar­beitstäglich gegenüber 1614 im Fahre 1913 und 6885 im Januar 1925. Dabei arbeiten die Zechen mit einer Einschränkung auf 55 Prozent der Syndikatsbrieiligung bei Kohle und auf 40 Pro­zent bei Koks. Weitere Berriebseinschränkungen und -stillegangen stehen bevor; auf den süd­lichen Randzechen aber auch schon auf den nördlicher gelegenen 5eti* und Flamm, kohlen zechen erfolgen täglich neue Kündigungen; manche Zechen hatten längst stillgelegt werden müssen, wenn sie an gröberen Konzernen leinen Rück­halt hätten.

Der Hauptgrund für die Absahkrise liegt da­rin, Latz viele frühere AbsatzgeAiete der Ruhr» kohle von anderen Brennstoffen erobert worden sind. Der Auhriohlenbergbau leidet noch immer unter den Folgen der Kohlenzwangswirtschaft, die souverän über die Kohlenverteilung verfügt hat. Leider geschieht nichts, um den der Ruhr- iohle damals zugefügten Schaden in etwa aus- z».'.gleichen. 3m Gegenteil liegen die Eisenbahn­frachtei'., die für die Frage der Absatzfähsgkeit eing outzerordentliche Bolle spielen, weit über dem Durchschnitt der Teuerung. Einen Vergleich gibt die folgende, ab Gelsenkirchen gerechnete Auf­stellung:

lung Des Stammatttenkapttals von 100 Millionen Pm. im Verhältnis 4:1 aus 25 Mill. Am. und des Vorzugslapitals von 50 Millionen Pm. auf eine Million Am. Der gesetzlichen Aücklage flie­hen 2,6 Millionen Am. zu. Aach Abwicklung der Tagesordnung machte Generaldirektor Kom­merzienrat Dr. Sobernheim Ausführungen über die Aussichten des Geschäftsjahres, die nicht ungünstig sind. Der Absatz war weiter ein steigender. Habe sich schon im Januar bis März vorigen Zahres unter der Stabilisierung das Geschäft günstig entwickelt, so sei auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres der Aus­stotz ein guter gewesen. Wenn auch der Absatz im Exportgeschäft eine Zeitlang vollkom­men stillgelegen hat, so besteht doch Aussicht auf eine baldige Besserung in diesem Geschäfts­zweig. Der Aedner ging sodann näher auf die schädlichen Folgen der vorgeschlagenen Dier­ste u e r ein. Es sei zwar vom Braugewerbe an­erkannt worden, datz Staat und Gemeinden das Bier besteuern mutzten. Gegen die vorgeschlage­nen 100 Prozent jedoch müsse man sich nach­drücklich wenden. Auch aus dem Dawes-Ab­komm en ergeben sich Einflüsse auf diese Be­steuerung. Die Entente hat das Recht, einen lieber schütz aus Steuern über eine gewisse Grenze für ihre Zwecke zu beschlagnahmen. Durch diese Mehrleistung vermindern sich jedoch nicht etwa die Reparationszahlungen. Sollte sich nun die allzu hohe Biersteuer nicht als opportun er­weisen, so liege es nicht mehr an der deutschen Regierung, sie zu reduzieren, sondern die Zu­stimmung hierzu hänge von der Reparations- iornmission bzw. dem Agenten für die Zahlungen ab. Ein Rückgang des Konsuins würde sich ohne weiteres einstellen, da die vorgeschlagene Steuer die Weinsteuer und in Bayern sogar die Selt- fieuer übertreffe. Diese ilmftänöc werden zwar von der Regierung in Rechnung gestellt, aber nicht in genügendem Matze. Man müsse berück­sichtigen, datz ein Minderbedarf auch Mind er - a r b e i t und infolgedessen Arbeiterentlas­sungen und Arbeitslosigkeit bringe. Es steht zu hoffen, datz die Regierung den Entwurf zu- rüdnimmt, da sie bereits fewft die Schwierig­keiten der hohen Steuer eingesehen haben soll. ________________Börsenkurse._______________

ger Momente Kurserhöhungen zu buchen harren. Die schwierige Lage, die zur 3eit das deutsche Wirtschaftsleben kennzeichnet und zu Zahlungs­schwierigkeiten mehrerer angesehener Handelshäuser geführt Hal, findet einen weiteren Ausdruck in der zunehmenden Zahl der Konkurse in Deutschland im ersten Vierteljahr 1925.' Auch Anleihen läge» heute wesentlich ruhiger. Nur deutsche Schutzgebiet anleihen waren infolge der bereits gemeldeten Bit düng eines Schutzoerbandes lebhaft gefragt. Fünf- prozentige Reichsanleihe unverändert 0,6950,700. Schutzgebiet 4,50. Im Devisen verkehr konnte der französische Franken die gestrige Befestigung nicht behaupten, er war vielmehr bei einer Pfundparität von 91 gegen 89,33 sehr start gedrückt. Auch der belgische Franken lag im Angebot, während das Lire seine gestrige Befestigung behauptete. Am Geldmarkt wurde Monatsgeld mit 9 bis 11 Prozent genannt. Prioatdiskont 8 Prozent. Dom 3. April ab soll die amtliche Notiz der Privatdiskontsätze eingeführt werden.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(3=n Billionen Mark kmLged rückt. BnenoS-AtrrS. London, «en- hort. Japan. Rio be Janeiro für eine Einheit, Wien and Budapest für 100000 Einheiten, alle- übrig« für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

nicht mehr als Dienerin des Verkehrs und der Wirtschaft betrachtete, sondern datz sie sich ledig­lich als eine Einrichtung ansieht, die ohne Rück­sicht aus die Attgemeininterefsen und ohne Rück­sicht auf die berechtigten Forderungen der deut­schen Wirtschaft lediglich dafür da ist, durch Pein­lichste Befolgung des Dawesgutachtens möglichst hohe lleberschüsse au? Reparationsionto heraus­zuholen. Dieser Standpunkt hat es fertig ge­bracht, datz die Konkurrenzfähigkeit der Auhr- tohle, die früher auf der Linie Stralsund, Ber­lin. Leipzig, Chemnitz lag, jetzt zurückgewichen ist auf btc Linie Hamburg, Hannover, Kassel, Würzburg. Unter der dadurch .hevorgerufenen Abi ahver ringerung leidet auch die Eisenbahn selbst. Während vom Jnlandabsatz 1913 fast aus- stchlietzlich auf dem Bahnwege 10,4 Prozent ins Hamburger und Bremer Revier gingen, erhalten diese Reviere jetzt nur knapp 5 Prozent des Jlnlandablatzes. von denen nur 2 Prozent mit der Bahn befördert werden. Es wäre besser, durch vernünftige Tarife einen Massenumsatz mit entsprechenden Einnahmen sich zu schaffen, als durch hohe Tarife den Verkehr zu drosseln und dadurch wenig zu verdienen; die Verkehrsleistung der Reichsbahn ist von 40 Mill. Tonnen im Monatsdurchschnitt 1913 auf ungefähr 27 Mill. Tonnen im letzten Vierteljahr 1924 zurück- geganyen.

Die Hebung der Absahkrise im Ruhrbergbau ist zum groben Teil natürlich auch abhängig von der allgemeinen Konjunktur. Hier sehen die Aussichten nicht günstig aus. Allem früheren Optimismus zum Trotz lätzt sich fest stellen, datz die üblen Seiten des DawesgutachtenS sich früher zeigen, als befürchtet worden ist. Man tut gut daran, sich darauf einzustellen und vor allem der Gegenseite rechtzeitig klar zu machen, dah Deutschland nicht gewillt ist, noch einmal eine Erfüllungspolitik zu treiben, die es um die ge­samten, teuer erlauf len Anstrengungen feiner wirtschaftlichen und finanziellen Wiederaufbau- politit bringen mutz.

Dr. A. Oetker, BieBefeld. |

1191ss V

Kirchlich? Nachrichten

Israelitische Gemeinden.

Isr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synagoge (Südanlagri. Samstag, den 4. April. Dorabd. 6.40, morg. 9.00, abds. 7.10 u. 7.50.

Isr. ReligivnSgesellschaft. Sabbatseier, 4. April. Freitag abd. 6.35, Samstag Dorrn. 8.30, Predigt nachm. 3.30, Sabbatausgang 7.50. Wochengottes dienst morg. 6.45, abends 6.30. Mittwoch morg. 6.00

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Orte:

Km.

1913

1925

Mark

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Munster

73

2,30

3,30

Bielefeld Hbhs.

127

3.50

4,90

Siegen

140

2,60

440

Kassel

229

5.70

8,00

Hannover

236

5,90

3,20

Bremen

245

4,80

8,50

Emden

247

3,70

8,50

Hamburg

345

5,60

11,90

Es scheint so,

als ob

die Reichsbahn sich

31. März

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NoHetmta Brief

Amtliche Jlotierii ti

Geld

Brief

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167,61

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1,618

1,621

1,617

1,621

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21 61

21 67

21.37

21,43

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16 19

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66 18

Kopenhagen

76,90

77,10

76 90

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Stockholm .

113,04

113,32

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10,56

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London. . .

20.043

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20,47

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V.'euhork . .

1,195

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4,145

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Poriö. . .

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22 495

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22,06

Schwei» . .

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Spanien.

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Japan . . .

1,728

1,732

1,733

1,737

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1,451

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Wien in D--

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69.235

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Prag ....

12,415

12,455

12,435

12,475

Bclzrad . .

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6,79

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Budapest. .

6,805

5,825

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Bulgarien.

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5,065

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Danzig. . .

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Athen. . .

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Deutsche L-parpramieuanleihe

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4% Preußische Konsols . . .

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4° o Hessen...........

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Deutsche Dertb Dollar-Anl.

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4°/o BoCturfen.........

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5°/o Goldmerikauer.....

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Berlin, 1. April.

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Amerikanische Note» .....

4.177

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Belgische '.'loten . .......

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Dänische Wohnt . ......

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7 7 09

lNiglischc Noten. .......

20 017

20.117

Fräntchische Noten ......

2 54

22 66

Holländischejtoten ......

H6 83

J 67 66

Italienische Noten......

17 41

17 49

Norwegische 9?oten......

16 00

16 34

Deutsch-Oesterr, L100 Kron«

L8, >7

59,27

!Ti nmäniiche 97oten ......

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Schwedische Noten......

11? 81

113.38

Sch.aei-.er Note».......

W 85

61 25

Spanische Noten.......

59,95

60,05

Tschechoslowakische Note» . .

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12,4.',

Uuaarcsche Noten. . ...

5,77

5,79