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Die in Darmstadt abaebalt-me Sitzung des Vorstandes des Landesverbandes Helsen li>u-sc von C'cf'eimerat F - h - Darmstadt g-'te:t<'t Aus Mn Bericht des V^rsitz-end^n ging be-v^r. daß za 'l-eich.e Ortsgmtvpen i t H ssen v-rbanden sind, die Aum Teil über eine ärgste Mitglieder zahl verfügen. D. Gießen. Erbach i O. Hepven- d?im. Densheim u. a. Es ist au wünschen, daß in ten Orten, in denen noch knne Ortsgruppen besteben im Interesse des Andenkens an untere G ef allen'm solche Gruvpen baldigst ins Leben treten. Man sollte alaub'n. bah die Bildung von Oitsaruvpen unb die D-t-iligung an selchen im Hinblick auf die Sache l ine Schwierigkeiten finden. Der Beitrag solle niedrig gehalten werden (1.50 bis 2 Mk.), wobei gröhere S'il'unqmr unbenommen seien. Dem früheren Geschäftsführer Major a. D Avpuhn sprach Gebeimerat F'y für seine m<'frri6brifle umsichtige und rge Tätigkeit den Dank des Dereitrs aus. 3m Laufe der Berhanb- lungen wurde von Geheim'n-at Fey angeregt, daß an geeigneten Plätzen die Photographien der Gräber der Gefallenen ausgestellt würden. SS mühte dies selbstverständlich in dazu geeigneten Gebäuden, in einer der Würde und Weihe der Sache entfprechmden Weise erfolgen. Der Bor- sitzende d'r Ortsgruppe Darmstadt. ßebver ® c r- m ann. wurde ersucht, sich dieserbalb mit der Bürgermeisterei Dainnstadt ins Benehmen zu sehen. Major a. D A p p u h n - Darmstadt regte an. daß man an die ehemaligen Hess. Garnisonstädte herantrete, um diese zu veranlassen, daß sie Stiftungen zur Unterhaltung der Gräber im Ausland übernehmen, wie dies an&ertDärtS schon häufig geschehen ist. Es soll über die Graber im Ausland auch mit den Rcgimentsvereinen ins Benehmen getreten werden. Geheimerat Fey teilte noch mit. daß seine frühere Anregung, auf der Starkenburg für die Gefallenen aus der Provinz ein Grinnerungsmal zu errichten, wieder aufgegriffen sei. Bet dem Ausbau des Turmes konnte dieser Gedanke nicht verwirklicht werden, aber es sei möglich, daß im Innern der Dura, dem Stile der Burg entsprechend, ein Gebäude oder ein I Hallengang errichtet werde. Aach Berwirllichung
streckt sich tue Untersuchung aut alle bu Halle, die schon feit Jahren zurückliegen. und auf die Wohnun^ämter der anderen Städte hinüberspielen. Auch die Beamten, die früher im Wohnungsamt tätig waren, aber den Schiebern wegen ihrer Ehrlichkeit unbequem und deshalb entfernt wurden, werden über ihre Wahrnehmungen eingebenb vernommen. Die Polizei wird j c den Fall von Bestechung durch Privatpersonen zwecks Erlangung einer Wohnung u n n a ch - sichtlich zur Anzeige und Bestrafung bringen. We itere Verhaftung^ n stehen nach unseren Informationen dieser Tage noch bevor, auch von Privatpersonen, die sich der aktiven Bestechung schuldig machten. Man rechnet, daß die Voruntersuchung sich auf lange Monate erstrecken wird, unb dost etwa 1500 biS 2000 Fälle zur Behandlung kommen to erben.
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dreier Anregung lalle Irch auch ein Gedenktag für die Gefallenen der Provinz einrichten, an dem btc Angehörigen der Gefallenen gemeinsam mit der übrigen Bevölkerung au» der Provinz dorthin wallen fimnten. Die Starkenburg, die im Saufe der Jahrhunderte unter ihren Mauern so viel Krieg. Rot. Zerstörung und Tod gesehen habe, fei her rechte Ort für eine solche Weihestätte. um hier sich zu >ammeln und im Ausblick zum Himmel der teueren gefallenen Angehöngen zu gedenken. Leider feien die vom Provinzialtag früher für dielen Zweck bewilligten unb bei einer Sparkalle angelegten 40 000 Mk. insolae be Entwertung sehr zufammengeschrumpft. Die Ansfühning der. Svlnnerungsmals müsse natürlich auf spätere günstigere Zeiten verschoben werden, doch burf? man ten Gedanken nicht sollen lassen. Der Bor stand erklärte sich hiermit einverstanden.
Der Zugspitzen-Alug.
Garmisch-Partenkirchen, 31. 3an. Am Start zum Zugspihenslug stellten sich 12 Flugzeuge. Die Flugzeuge hatten auf der Flugstrecke mit starkem Seitenwind zu kämpfen, so datz die Flugzeit wesentlich verlängert wurde. Die 12 Maschinen, mit Ausnahme des Dietrich-Gobiet-Doppeldeckers, der von Theodor Cron eist gesteuert wurde, landeten auf dem Flugplatz ® ton cif) landete auf dem Schneefernerkopf in unmittelbarer Bähe des Gipfels glatt in einer Höhe von 2800 Meter. Vormittags veranstalteten bekannte Sc gelflieger ein Schaufliegen am Kochelberg bei Garmisch. Auch diese Flüge nahmen einen ausgezeichneten Verlauf. Der vorgesehene Fall^ schirmabsprung au« etwa 600 Meter Hohe ginn glatt vonstatten. An der Zugspitzenkonkw. renz nahmen bekannte Flieger, wie Übet, Bäumer, Siem, Bosch und (Lrrmeih, teil.
austrug, zeigte weitere erfreuliche Besserung bei Schützer. Das Spiel endete zugunsten Marburg» mit 5:2. Am nächsten Sonntag wird die erste Bürgel
spd. Frankfurt a. M.. 1. Febr Die Polizei greift mit fester Hand in die gänzlich zerrütteten Verhältnisse deS stidt schen Wohnungs» amtes ein und findet am Publikum, das begreiflicherweise außerordent'ich stark an der Angelegenheit interessiert ist, eine wertvolle Hilfe. Das Belastungsmaterial gegen die Beamten des Wohnungsamtes wächst ins Riesenhafte. Die Polizeireviere und das Präsid um werden von enttäuschten und nach ihrer Meinung benachteiligten Derfonen geradezu gestürmt. Heu'e früh wurden sämtliche Polizeireviere angeln eien, alle leerstehenden Wohnungen sofort festrustellen und auf dem schnellsten Wrge dem Präsidium mitzuteilen. Ferner werden vom Montag ab sämtliche älm- züge polizeilich überwacht und aüs ihre Rechtmäßigkeit geprüft. Das Wohnungsamt ist vorerst geschlossen und wird wahrscheinlich mit neuen Beamten besetzt. Die am Samstag verhafteten Beamten drs Wohnrmgsamt^s waren in der Tauschabteilung beschäftigt uiib haben sich von Wohnungsuchenden zwecks rascher Trlangung von Wohnungen sogenannte B e s ch l e u n,i - gungsgelder in Höhe bis zu einhundert Marl geben lassen. Wer das meiste Geld hatte, erhielt am ehesten eine Wohnung. Das Geld teilten die Beamten unter sich. Wie festgestellt wurde, hat der eine Beamte den andern bei der Verteilung der Bestechungsgelder bemogelt. Eine außerordentlich pikante Rote hat die Geschichte von dem Weinfaß des Herrn Äönemunb. Dieser hatte von einem reichen Wohnungssuchenden ein großes Faß Wein geschenkt erhalten und dasselbe im Keller des Wohnungsamtes auf st eilen lassen. Als Mittwoch die Geschichte brenzlich wurde, grub man unter dem Faß ein tiefes Loch in den Kellerboden unb lieh den edlen Wein auslaufen. Leider aber langte das Erdloch nicht zur Aufnahme des Weins, und so floß er über, auf den Hof, auf die Straße, und so erfuhr man gar bald die Geschichte von dem Wern des Wohnungsamtes. Wie wir weiter erfahren, er-
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-X5rz>. Leue Uniform abzeichen der AeichSbahnbeamten. D-im frebergang der Dahnen auf das Deich ergab sich die Notwendigkeit, die in den einzelnen Ländern verschiedenen Uniformen der Gif enbahnbeamten zu vereinheitlichen. Das ist inzwischen geschehen und auch eine Festsetzung der Rangabzeichen in Anlehnung an die Besoldungsgruppen erfolgt Dir Aangab-eihen werden von allen Gruppen am Kragen auf schwarzem Samtspiegel mit rotem Vorstoß getragen. Die Gruppe 1 trägt einen Winkel von 5 Millimeter breiter goldfarbiger Tresse, die Gruppe 2 einen solchen von 8 Millimeter Breite und die Gruppe 3 je einen Winkel von 8 und 5 Millimeter breiter Tresse, die Gruppen 4 bis 6 tragen vierzackige gelbmetaUen: Sterne, und zwar je einen, zwei oder drei. Die Gruppe 7 trägt ein gelbmetallenes oder goldgesticktes Gchenb'att. die Gruppen 8 und 9 ein ebensolche- mit einem Stern oder mit zwei Sternen. Für die Gruppe 10, die letzte mit Uniform zwang, sind zwei Gichrnblätter vorgesehen. Aeben diesen Druppenabzeichen sind noch Dienstzweigabzcichen. wie Lokomotive, Personenwagen, geflügeltes Rad. Aad mit Zirkel, Winkel und Schienrnhobel, gekreuzte Blitze ufw. vorgeschrieben. A-'slstücke, Dienstarrszei nurgS- schnüre, Degen ufw., die früher von einzelnen Deamtengruppen getragen wurden, sind in Wegfall gekommen.
•• Auftrieb auf dem heutigen
Zürnen, Sport und Spiet
Schlih. 28. 3an. Der hiesige Turnverein betreibt neben dem eigentlichen Turnen auch das Spiel. iSr bat. trotzdem bis jetzt für den abgelegenen 4. Bezirk des Gaues Hessen aut diesem Gebiete recht wenig getan worden ist, die alten Turnspiele treu gepflegt, daneben sich aber auch dem Reuen nicht verschlossen, indem er das Handballspiel in seinen Arbeitsplan ausgenommen hat. Der Verein ist sich der schweren Durchführbarkeit der neuen Aufgav wohl bewußt, benn er muß. solange der Spiel betrieb im eigenen Bezirk noch nicht genügend organifiett ist, in entlegenen Teilen des Gaues sich den Gegner suchen, mit dem er seine Spiele austragen kann. So toelltc kürzlich eine Mannschaft des Turn- und Sportvereins Butzbach hier, der zum Handballspiel die erste Anregung im Gau gab und auch heute die Füh- rung hat. DaS Spiel war in jeder Beziehung eine wohlgelungene Werbungsoeranstaltung für das schöne Handballspiel Das Rückspiel der hiesigen Mannschaft in Butzbach gegen die dortige 3ugcnb-Slf zeigte bereits schöne Fortschritte der Schliher Handballer. Denn das Ergebnis 0:3 für Dützbach iDaumeister) ist für unsere Ansängermmrnschaft bereits ein schöner Erfolg. Auch das Handballwettspiel, das ine hiesige Mannschaft hier gegen die 1. Mannschaft des Turn- und Sportvereins Marburg
bis heute noch nicht abgeholt ist. Das Fahrrad, !>ls wahrf^inlich von einem Diebstahl berrübrl, ist ohne Marke (wahrscheinlich Marke Opel), fahr. Rr. 23 134, hat schwarzen Rahmenbau rind Helgen, ohne Dorderbremse. am Hinterrad gelbes Schutzblech, Luftpumpenhalter am Hinteren Teil öes Rahmenbaues, Torpedofreilauf, etwas hoch- qtbegene Lenkstange mit einem schwarzen Gummigriff. dunkelbraunen Sattel mit der Aufschrift Opel" und graue, noch gut erhaltene Laufdecken.
Der Eigentümer wolle bei der Kriminalpolizei vprstellig werden.
ee Personalien. Ernannt wurden: Re- Äerungsassessor St. Emil Gretsch mann beim Pnanzamt Gießen zum Regierungsrat unter Hersetzung zum Finanzamt Lauterbach, mit Dickung vom 1. Februar ab; der Partner Willy Schöndorf zu Gießen $um Amtsgehilfen an der llniversitäts-Frauenklmik in Gießen mit Dickung vom 1. Januar an; die Schulamts- «mtoärter Rudolf Keller auS Lumda, Kreis Gießen, zum Lehrer an der Volksschule daselbst; Philipp Kitz aus Holzhausen zum Lehrer an der Volksschule zu Hainstadt, KreiS Offenbach; Heinrich Dietrich aus Oppenrod zum Lehrer an der Volksschule zu Rodheim, KreiS Gießen; Heinrich Hedderich aus Gundhof zum Lehrer an der Volksschule zu Grüningen, Kreis Gießen; die DchulamtsanWärterin Emma M a ch w i r t h aus Thann i. Sls. zur Lehrerin an der Volksschule zu Holzhausen, Kreis Gießen: Albrecht Str ad aus Ruppertenrod, Kreiß AlSfeld, zum Lehrer an der Volksschule zu Allendors a. d. 2da., Kreis Gießen.
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3 'eI‘ in 3a6re Zuchthaus betätigt 3n dem auf« 1 unb * 'tbentrrtflenbcn Sit tlichkei tSpro^eh gegen den
. schnell,??^ Lnu lruberen Leiter der D ü rer s ch u l e H och w a l d- lich ,, Zausen Georg Hellmut Reuen dor ff hat
rb. -im daS Reichsgericht das letzte Wort gespro-
Rachen. Ss hat durch Beschluß vom 23. 3anuar d 1925 die von Reucndorff gegen ferne Greßener
tSJ UerurteUung verfolgte Revision verworfen Da- SeL k S? mü ist das Urteil des Schöffengerichts Gießen aii"T e 3ahre Zuchthaus abzüglich 1 3ahr Unter» r Wo c-.a »chunflShaft unb Verlust der bürgerlichen Ehren« SO? etetnbi^ echte auf 6 3ahve) rechtskräftig. Reuendorff ist _ D!Ofl Nach lim SamStag zwecks Strafverbüßung in das leinen LandeSzuchthauS Marienschloh verbracht worden.
, fi*?L,6iSiu< un, " Festgenommen und der Staats» btlörr x foe inwaltfchaft zugeführt wurde ein hiesiges Kinder- QnZ L°d7 täulein, das seiner Herrschaft einen Hundert- . 'Ard am .-»ntenmarkschein und eine goldene Drillantnadel , yuri9ftau to. utwendete. 82 Mk. konnten dem Geschädigten 3eitei ve, lieber zurückgegeben werden, während die Radel JwnaM um i Köln in einem Gold- und Silberankaufgeschäst jartOtifterncn ift fir einen geringen Betrag abgesetzt wurde.
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