Ausgabe 
1.9.1925
 
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fonanz.

Dienstag.

und

230,

Sellerie 30. Radieschen das Bund 20 Pf.

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Hal

in

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Ausstattung stilrein und |

zahlreich er- dankbare Re-

usfrauen. welch«Schwan im nicht keimen, werden guttun.

Die wenic Blauband"

Land.

1. September 1925.

Montan.

gen Lage zu laufen it Dchi einen Vwif jree Lriennnrn und Mg inirMeri 31t benheins heute durch t an das Dheinvaffer ibenheinkanales aftutl-

mit einem Versuch nicht länger zu zögern und sich die damit verknüpften Vorteile zu sichern!

Klappfallen.

(tzießener Wochenmarktpreise

am 1. «September. (Händlerpreise.)

Darmstädter Gastspiele in Oberhessen?

Boruolizcn.

Tageskalender für

Schaden, sie meiden bei chrcn Derwüstungszugcn in die Felder nach Möglichkeit Hellen Mond­schein. Wo man die Sauen nicht ausrotten will, werden Frischlinge führende Dachen geschont und nur Keiler und Heberläufer abgeschossen.

Die Rehe stehen immer noch gerne in Dorhölzern oder an den Feldrändcrn. wo sie Klee- und Rubenfelder. Lupinen und Buchweizen gerne aufsuchen Die Böcke haben sich nach Be­endigung her Brunst von Schmalrehen getrennt und stehen in besonders ruhigen Revierteilen, von wo aus sie gewöhnlich erst spät zur Aesung auStrcten. Der Abschuß guter Böcke sollte ab­getan sein.

Die Hühnerjagd erreicht ihren Höhe­punkt. Die Jungen find jetzt meist ausgewachsen, fangen an au schildern und find kaum noch von den Alten zu unterscheiden. Bei mangelnder Deckung streichen die Völker beim Anrühren wie im Spätherbst oft weit fort. ,, _

Alles Sumps- und Wassergeflügel ist jagdbar. Besonders ergiebig ist auf Enten der Einfall an Teichen, Torfstichen und Schlanken. Dt« Mürsenten find jetzt fett und bilden einen vor­trefflichen Braten, wenn man sie mit Mohr­rüben füllt, um den leichten Trangefchmack abzu-

Die Futzschmerzen haben durch Pneumette ganz nachgelassen.

Teile Ihnen mit, dah ich mit dem (Erfolg der Pneumette*) sehr zufrieden bin. Das An schwellen der Fühe hat sich sehr gebessert und die früheren Schmerzen beim Gehen oder Stehen haben ganz nachgelassen.

Marianne 3L, Bergen.

H in London.

ieute eine intcrnaiio» die sich mit der frage Allvhvlverbvti n Kolonien uri internationalen 21- dien wird. Ferner fc, nen Gesehenwurs w nalen Alloholho"?^

Herrnbrodt, Gerichtsvollzieher.

Drucksachen allerArt

das Stück: Eier 15 bis 16,

Haus Trinkaus fein grobes Können Es ist er­staunlich, mit welcher Sicherheit er feine tclc- patifchen Experimente auSführt und feine Wach­suggestionen vornimmt. Bei dem schienenen Publikum fand er eine

junge Hahnen

Blumenkohl 40 bis 150, Salat 10 bis 20, Salat- gurfen 30 bi« 50, Einmachgurken 2 bis 3, En­divien 15, Oder-Kohlrabi 10, Rettich 15 bis 40,

Das Hess ische Lan des t h ea t e r

der vergangenen Spielzeit 24 Aufführungen in Worms veranstaltet: es wird dort auch in diesem Jahre wieder, nach soeben geschlossenen Vereinbarungen dieselbe Anzahl von Gastspielen des «Schauspiels und der Oper stattfinden. 3m gleichen Sinne wird gegenwärtig auch mit der Stadt Offenbach verhandelt, und nach Rück-

!'! Altenburg, 30. Aug. Das Denk- mal der Gefallenen wurde heute unter starker Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht. Vormittags fand ein Feldgottesdienst in der Bähe der Kirche statt. Vachmittags 2 Uhr be­wegte sich ein Festzug durch das Dorf. Vor dem Denkmal leitete Kapelle Müller den Weihe­akt durch bas holländische Dankgebet ..Wir treten zum Beten" ein. Altbürgermeister Weist nahm im Auftrag des Denkmalsausschusses die Ent­hüllung vor. der Kriegerverein gab drei Ehren­salven ab. Glockengeläute ertönte und Mädchen schmückten das Denkmal. Pfarrer Rheinfurth hielt die Weiherede. Während er die Vamen der 37 Gefallenen verlas. legten die Angehörigen Kränze nieder. Bildhauer Leonhard, Als­feld, übergab das Denkmal der Gemeinde, in deren Vamen Bürgermeister Graf von Bredow das Ehrenmal übernahm. 3m Auftrag der Kreisbehörde sprach Kreisdirektor Dr. Stamm­ler, Dann erfolgten die Kranzniederlegungen: durch Waih für die Hafsia, 3ung. Alsfeld, für die Kriegsbeschädigten, Baronin Riedefel für den Frauenverein, durch den Kriegerverein und Ba- Viedefel, desfen drei Brüder gefallen find.

ES kostete daS Pfund. Butter 220 bis Matte 40. Käse 70, Wirsing 15. Weißkraut 10, Rotkraut 15. gelbe Rüben 15. rote Rüben 10. Spinat 25, Römifchkohl 10. Bohnen 30 bi« 35, Unter-Kohlrabi 9. Tomaten 20, Zwiebeln 20. Meerrettich 100. Rhabarber 20, Kürbi« 8. Pil^e 40. Kartoffeln 5. Frühäpfel 15 bis 25. Falläpfel 5. Birnen 10 bi« 50. Zwetschen 25. Mirabellen 45. 100. Weintrauben 50.

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Geschäftliches.

WaS ein einziges 3ahr vermag'. Am 1. September 1924 begann die Ginführungs­arbeit für die neue Feinkostmargarine »Schwan im Blauband", welche sich infolge ihrer vorzüg­lichen Qualität, ihre« herrlichen Aromas und des billigen Preise« die Gunst der Hausfrauen im Sturm eroberte und bei ihnen begeisterte Aus­nahme fand. Längst war sie regelmäßig in den meisten Haushaltungen verbraucht ein Beweis, welch dringendes Bedürfnis für einen wirklich guten und doch billigen Butterersatz bestand!

ziehen

Der Hase wird auf dem Felde unruhig, da die Deckung immer weniger wird. Kartosfel- und Rübenschläge bieten für den letzten Sah noch einmal die Kinderstube. Mit Eröffnung der 3agd in her zweiten Hälfte des Monats sucht Mümmelmann bald feine Herbstquarttere. In allem Grummet. Sturzacker. Lupinen. Feldgehöl­zen wird das Lager gewählt. Bei Ausgang der Iagd beschranke man sich auf den Abschuß non Iunghasen für den Küchenbedarf. Viele noch innehabende Häsinnen liegen fast immer sehr lest In pfleglich behandelten Revieren unterläßt man deshalb auch frühzeitige Treib- und Kesseljagden. Das Revier ist vor wildern­den Hunden und Füchsen zu schützen. An den Austengärten spüre man auf Drahtschlingen und

sprach: nut ben kompetenten Stellen soll auch eine ganze Reihe von Ärwtgcrtat und Auffüh­rungen in oerfdx ebenen Städten Oberhessens statttinden Auch die Stadt Lust em bürg ist in Verhandlungen mit der Generaldirektion über donige Geiamtgastspiele getreten.

Das neue Versuchsgut des Landwirtschaftlichen Instituts der Universität Gietzen.

Am 9. Oktober 1924 wurde da« neue Uni­versität«-Versuchsgut von der Stadt Gießen durch die Hessische Lande«Universität gepachtet Das Gut umfaßt einschl. Wiesen und Weiden 600 Vormalmorgen. Die Fläche verteilt sich auf 115 Hektar Ackerland. 12 Hektar Wiesen, 14 Hektar Weide. 4 Hektar Wald. 4.5 Hektar Garten und die Hofreite einschl. Park mit 4 Hektar Die Ge­bäude de« unteren Hofe« sind in recht guter Verfassung und sämtliche Abteilungen der lanb- winschaftlichen Betriebszweige können nach dem erforderlichen weiteren Ausbau für die an fie gestellten wissenschaftlichen Zwecke verwendet wer­den. Von ganz besonderer Wichtigkeit ist die« für den Pt tanzen bau und da« Maschinenwesen. Um auch die Viehzucht au fördern, wurde der obere Hardthof htnzugepachtct. dem gleichzeitig ein Tierzucht-Institut ange­schlossen ist. Beide Abteilungen. sowohl Acker- und Pflanzenbau, als auch Tierzucht tverden ron je einem eigenen Direktor in eigener Regie ge­leitet.

Wa« die Bodenverhältnisse anbe­langt. so Haden wir im unteren Lahntal einen Schwemmlandboden, der es ermöglicht, bei sach­gemäßer Bodenbearbeitung und Di'ngung Höchst­ernten zu erzielen. Auf den oberen Höhen des HardthofeS haben wir flachgründigen. leichten Lehmboden. Durch die Extremen in den Boden­arten ist die Möglichkeit gegeben, solche Kultur­pflanzen anzubauen, die für die betreffenden Verhältnisse bedingt sind.

DaS ganze Gelände im Lahntal ist drainiert und liegt in unmittelbarer Vähe des Hose«. Zu den größeren Parzellen führt eine Feldba h n, die daS Düngerfahren zu den Aeckern und im Herbst das Einfahren von Rüben und Kar­toffeln wesentlich erleichtert.

An den Hof angeschlossen ist eine Gärt­nerei. die über ein Gewächshaus und reich­liche Mistbeetfenster verfügt. Don ganz besonderer Wichtigkeit ist die stationäre Derieselungs- anlage. die für den Desamtbetried außer­ordentlich wertvoll ist. denn unsere sämtlichen Garten- und Gemüsepflanzen stellen hinsichtlich des Wassers die höchsten Ansprüche. Direkt an die Gärtnerei angegliedert ist ein terrassenförmig angelegter Obstgarten, in dem der größte Teil unserer Beerensträucher und Obstsorten ver­treten ist.

Da e« nun Ausgabe des Versuchsgutes ist. sämtliche Steuerungen in der Landwirtschaft zu prüfen, so spielt daS Versuchs wes en eine große Rolle. Man unterscheidet mehrere Arten von Versuchen: 1. Sortenversuche. 2. DüngungS- versuche. 3. DearbeitungSversuche. 4. Feldversuche. 5. Demonstrationsversuche. Da es bekanntlich all­jährlich Veuzüchtungen bei unseren verschiedenen Feldfrüchten gibt, und e« dem praktischen Land­wirt unmöglich ist, überall diese Versuche anzu- stelleg, müssen die wissenschaftlichen Instttute frier bahnbrechend vorgehen. Durch die Sorten- versuche soll die ertragreichste Sorte unter Berücksichtigung der örtlichen unb klimatischer Bodenverhältnisse festgelegt werden. Weiter soll durch die Sortenvers uche typische Eigenschaften, ganz bestimmter Sorten festgestellt werden, um sie dorthin verpflanzen zu können, wo ein sichere« und gutes Gedeihen gegeben ist. Die einzelnen Züchter stellen kostenlos das Saatgut ihrer be­treffenden Veuzüchtung dem Institut zur Ver­fügung Die einzelnen Sorten werden in drei aufeinanderfolgenden Iahven angebaut und da« Durchschnittsmittel der drei Iahre dient als Grundnorm. Vach der sogenannten Verjährung gelangen die ertragreichen Sorten in die Praxis und werden den Landwirten zugänglich.

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dem Grummet, welches überall eine gute Ernte verspricht, näherzutreten. Die Kartoffeln geben infolge des anhaltenden Regenwetter« Anlaß zur Besorgnis Von überall werden Klagen über das Faulen der Kartoffeln laut. Die Obst­ernte wird nur gering fein: wohl hängen ein­zelne Bäume sehr voll, doch find die meisten nur wenig oder gar nicht behangen Die Preise des Drummetgrafes sind in Grün­berg sehr zurückgegangen, es ist sogar vorgekom­men. daß kein Gebot erfolgt ist. Diefe« Vor­kommnis läßt fich nut auf die schlechte Wit­terung uirürffübrer. denn von '.her find die Grasvrcife febr hoch gewesen. D e vorgestrige Mitgliederversammlung der Deutschen Dolks- Dartci in örünberg hätte etwas besser besucht fein können Vach Besprechung von Dereins- angelegenhetten erhielt Gefchäftssührer Weißer aus Gtehen das Wort. Er legte in seiner ein- stündigen Rede die Gründe. tvelche die Re­gierung veranlaßte, überhaupt ein Sicherheits­angebot zu machen, dar: sprach über die über­nommenen Garantien seitens der Garanten, über das Verhältnis zum Völkerbund, verbreitete sich eingehend über die Polensrage und über unsere ehemaligen Kolonien Dankbar und voller Inter­esse wurde dem Redner zugehört und noch viele Fragen an ihn gestellt. Daß die Anwesenden mit den Ausführungen des Redners sehr zu­frieden waren, geht daraus hervor, daß be­schlossen wurde, ähnliche Vorträge im Laufe des Winter« zu hören, und zwar soll der nächste Samstag, den 3. Oktober, durch den bekannten Landtagsabgeordneten Haury au« Darmstadt stattfinden.

Kreis Büvingcn.

, Dauernheim. 31 Aug. Bei der B e i- geordneten wähl Hegte der Landwirt Hein» rich Kraft IV. mit 137 Stimmen. In Dors­dors wurde Louis Möbus mit 130 Stimmen gewäh^. Sein Gegner Heinrich Hirzinger II. erhielt 110 Stimmen. 3n Fauerbach bei Vidda siegte der Landwirt Otto Heulheck mit 114 Stimmen. Der seitherige Beigeordnete Seum er­hielt 100 Stimmen. 3n sinter-Schmitten wuide der seitherige 'Beigeordnete Zimmermeister Ullrich wiedergewählt.

Kreis Schotten.

Ig. Schotten. 29. Aug. Die Schüler­fahrt an den Rhein für die Schüler des Kreises Schotten ist nunmehr gesichert. Die Fahrt findet am Mittwoch, dem 2. September, statt. Ein von Station Mücke ausgehender und die Stationen Laubach. Vidda und Stockheim be­rührender Extra - ug wird unterwegs die Teil­nehmer. worunter sich auch zahlreiche Erwach­sene befinden, an den Rhein bringen, so daß schon um 8 Uhr 45 Minuten vormittags Mainz-Kaste! erreicht sein wird. Die ganze Zeit zwischen der Ankunft und der um 6.30 Uhr in Kastel erfolgenden Rückfahrt des Sonderzuges wird von der Rheinfahrt in Anspruch genom­men werden. In kaum 23ftünöigcr Fahrt wird er die Teilnehmer wieder an ihren Ausgangs­punkt zurückbringen.

Kreis Alsfeld.

Lelbgardisten 8 , Uhr Verein-lokal Mvnats- Versammlung.

Landkreis Gießen.

!e! Großen- Linden. 30. Aug. Eine große Lokal-Geflügel- und Sanin- chenaus Heilung hielt heute der hiesige Ge­flügel- und Kaninchenzuchtverein ab. Die Aus­stellung war gut beschickt und umfaßte 97 Hum­mern. Als Preisrichter waren Meier. Wieseck. und Ebert. Gelnhausen, tätig. Die Prämiie­rung hatte folgendes Ergebnis. I. Geflügel. 1. Tauben Ehrenpreise Hch Wagner und 3anz. 1. Preis: Hch. Wagner und Ph. Pirr. 2. Preis: Pb. Pirr und Hch. Wagner: 3. Preis: 3anz unb Ph Pirr. 2. Hühner. Ehrenpreise Hch. Wagner. G. Schrader-Leihgestern. Frau Spruck. Ph. Zimmer­mann. Hch. Schaum-Hochelheim. 1 Preis L. Sommeriad Ph. Zimmermann. Frau Spruck: 2. Preis Frau Spruck. ® Schrader-Leihgestern. K. Arz: 3. Preis: G Schrader-Leihgestern. Frau Spruck. Ph. Zimmermann 3. Enten u. ®än le. Ehrenpreise Frau Spruck und Schrader-Leih­gestern. II. Kaninchen. 1. A 1 t t ie re. Ehren­preise. Ph. Zimmermann. Gatzmann. L. Sommer- lab. Hch. Stein. 1. Preis: Gahmann. Hch. Stein. 2. Preis: H. «George, Gahmann. K. Heß, 3.Prei«: K. Artz. Ph Vaumann. Ph. Zimmermann. 2- I u n g t i c r c. Ehrenpreise: L. KlingeIhöfer. Hch. Stein. H. George, W. Weinandt. Ph. Zimmer­mann. 1. Preis: K. Artz, Hch. Würz. Ph. Zimmermann: 2. Preis: H. Zach, H. George. K. Heß. Ph. Zimmermann: 3. Preis: Hch Segen, Hch. Würz, Zimmermann, Hch. Stein, K. Heß, Ioh. Dietz. H. (Sfeorgc. III. Produkte. Ehren­preise: L. Sommeriad und Ph. Zimmermann.

ü. Alten-Duseck. 30. Aug. In den näch­sten Tagen wird dem Vernehmen nach der neu- gewählte Bürgermeister, unser seitheriger Bei­geordneter Heinrich B e ck e r. in sein Amt ein- geführt werden. Die Bestätigung bzw. Einführung als Bürgermeister konnte noch nicht früher er­folgen. weil Becker als Werkmeister bei der Firma B o ck zu Gießen tätig war. und er erst das bestehende Dertragsverhältnis mit der Firma lösen mußte. Die Einwohnerschaft von Alten- Bufeck gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der neugewählte Bürgermeister Decker während seiner Amtszeit mit dem Beigeordneten Fink und sämtlichen Gemeinderatsmitgliedern im besten Verhältnis leben und für das Wohl der Ge­meinde wirken wird.

ü. Londorf. 30 August. Seit «Sröffnung der Strecke Lollar-LondorfGrünberg wurde der größte Teil der auf dieser Strecke verkeh­renden Personenzüge von Personalen der Per- sonalstation Londorf begleitet. Die hier behei­mateten Zugpersonale versahen ihren Dienst zur größten Zufriedenheit der ganzen Rabenau und waren auf die Verhältnisse einer Vebenbahn, wie die Londorfer Strecke in eisenbahnbetrieb­lichem Sinne angesehen wird, gut eingearbeitet. Das reisende Publikum kannte das Zugpersonal mit Vamen, und umgekehrt das Personal fast sämtliche Reisende persönlich. Es bestand ein ge­diegenes Verhältnis. Mit Anfang September hört aber die Begleitung der Londorfer Züge durch Londorfer Personale auf. Die Reichs- bahn-Gesellfchast soll dem Vernehmen nach au- wirtschaftlichen Gründen gezwungen gewesen sein, die Zücke dieser Strecke den Gießener Perso­nalen zuv Begleitung zu übertragen.

f Beltershain. 30. Aug. Bei der heutigen Beigeordnetenwahl wurde als alleiniger Kandidat fierr Ioh. Reitz mit 113 Stimmen ge­wählt. Dieser jedoch lehnt die Wahl ab und will lieber seinen seitherigen Flurfchützendienst beibebal­ten. Großen Vorteil bringt den hiesigen Land­wirten der Tlnkaus einer neuen mit allen technischen Neuheiten versehene Dreschmaschine. Ueber die Reihenfolge der Benutzung entscheidet das Los. Wie schon mehrere Dereimgungen von Grünberg in letzter Zeit Rheinreisen unternommen haben, so hat auch am gestrigen läge der landwirtschaft­liche Iugendbund von Grünberg, Lauter unb Gö­belnrod eine solche ausgeführt.

f Grünberg. 29. Aug In Grünberg haben einzelne Landwirte trotz des schlechten Wetter« bereits mit dem Grummetmachen begonnen. Das Gras ist in den letzten Wochen so bedeutend gewachsen, daß man auch hier mit der Quantität recht zufrieden fein kann. Leider liegt und steht auf Hauken im Grünberger Feld noch ziemlich viel Frucht. Dahingegen sind die Felder der Ortschaften in der Umgegend voll­ständig geräumt, und man beginnt auch hier

" Da« Wandergewerbe in Hessen. Wandergewerbesteuer im Iahre 1924: Zahl der Betriebe in Starkenburg 5384 (3611). Oberhefsen 3234 (2530). Rheinhessen 3373 (1581). Hessen insgesamt 11 991 (7722). Betrag der Steuer zu­sammen 116 426.35 Rm. Wander lagersteuer: Zahl der Betriebe in Starkenburg 9 (49), Oberhessen 28 (47). Rheinhessen 11 (10). Hessen insgesamt 48 (106). Don den Betrieben dauerten eine Woche und weniger 45 (101). mehr als eine Woche 3 (5). Betrag der Steuer zusammen 5284 Rm. (Die in Klammern beigefügten Zahlen sind bic des Iahres 1923.)

Lustiger Grohmann-Abe n d. Wer zwei Stunden lang herzlich lachen und die All» tag6,argen vergessen will, versäume nicht den Lustigen Llbend" am Freitag zu besuchen. Eine Wiederholung findet nicht statt. (Siehe Inserat.)

" Ueber den großen 116er-Tag, die DorverkaufSstellen der Festabzeichen and Dauerkarten, über die Preise demselben sowie über sämtliches übrige Wissenswerte unterrichtet die Anzeige im heutigen Inseratenteil.

!'! Die S ch ü l e r f ah r t e n an den Rhecn stehen jetzt auf der Tagesordnung. In verflossener Woche haben die höheren Schulen Rheinfahrten ausgeführt, so u. a. die Ober» realschule. Ein Sonderzug brachte die Leh­rer und Schüler von hier nach Mainz. Hier wurde der DampferAlbertus Magnus" bestie­gen. der die Ausflügler bis zum Lorelehfelfen und wieder zurück nach Mainz fuhr, von wo der Sonderzug die Reisegesellfchaft wieder nach Hause brachte. Auch der Oberhessische Landesjugendbund unternahm eine Rheinfahrt. Die Reise ging von hier nach Mainz, wo ein Schiff die Ausflügler aufnahm und sie bi« Koblenz den Rhein abwärts an den fchönen Städten und Burgen vorbei führte. Don Koblenz aus fuhren sie mit einem Sonder­zug nach Gießen zurück.

Fxedy Lux, da« okkulte Phänomen, zeigte am Samstag und Sonntag im Konzert-

te Strom" bekannten schweift j tzleegeinann 6o

3ntoffridli|icrung M j die alte Generalien zwischen beiden hin- reines Mädchen um

ist ein großer Muri, ch Kcchiieln von tiefer > Kraß-

September.

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