Ausgabe 
1.8.1925
 
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Sofioter Kathedrale

Ford in Konstantinopel.

mobilen zu versorgen.

Aus Stadt und Land

Eine zahnärztliche Ausstellung in Karlsruhe.

In der Technischen Hochschule wurde die von der

den Beamten nicht leicht fällt; aber auch sie werden einsehen, das, es jetzt die wichtigste Aufgabe ist, erst einmal wieder eine ordnungsgemäheEtats- wirtschaft durchzuführen. (Beifall bei der Mehr-

Exemplare bekannt sind, dem Geburtslande bzw. der engeren Heimat Gutenbergs zu erhalten, waren vergeblich.

Gießen, den 1. August 1925.

Merksätze für den Straßenverkehr.

fabelt einzurichten. Ford beabsichtigt, von Kon­stantinopel aus Griechenland, Rumänien, den Kaukasus, Persien und Afghanistan mit Auto*

1. Fußgänger.

Auch auf den Fußsteigen rechts gehen und rechts ausweichen.

Den Fahrdanrm senkrecht (kürzeste Strecke) überschreiten.

Auf die Straßenbahn an den Haltestellen nicht auf dem Fahrdamm, sondern auf dem Bürgersteig warten.

Richt vor einem herankommenden Fahrzeug (oder Fahrrad) hin- und herlaufen. Denn keine Zeit mehr zum Ausweichen ist, dann ftehen- bleiben, damit das Fahrzeug sicher seinen Weg an dem Fußgänger vorbeinehmen kann.

Richt dicht hinter einem haltenden Straßen­bahnwagen vorübergehen, um nicht vielleicht durch ein hinter ihm in entgegengesetzter Richtung kommendes Fahrzeug gefährdet zu werden.

2. Führer von Fahrzeugen, Aad- und Kraftradsahrer.

Stets nur mit solcher Geschwindigkeit fahren, daß jederzeit die obliegenden Pflichten erfüllt Werden können.

Auf der Insel 21 n a ft a ft i a in der Nähe von m'ittl'ung ' einer^ bekannten G I W. auf tr 73 politische Gefangen, unter.

a ... . ~ " I wnrhon fmh bie IN Verbindung mit dem

Reichshauptstelle für Kultur und Wirtschaftspropa- Henry Ford soll bei dem türkischen Wirt- ganda mit dem Reichsverband der Zahnärzte ver- fchaftsminister um die Erlaubnis nachgesucht

anstaltete Ausstellung für Schulzahnpflege und so- haben, in Konstantinopel eine Automobil» ziale HygieneDer Zahnarzt" eröffnet. Der Bor- - - - - ~ *....." '

sitzende des Verbandes süddeutscher Zahnärzte Dr. Gärtner begrüßte die Spitzen der Behörden und die Vertreter der sozialhygienischen Fachgesellschaf­ten. Staatspräsident Hellpach wies in seiner Eröffnungsrede auf die große soziale Bedeu­tung der Ausstellung hin, die vor allem ihre Zu­sammenhänge mit der Gesamtmedizin zum Ausdruck bringt. Ein Rundgang durch die Ausstellung, mit der ein großer zahnärztlicher Kongreß verbunden ist, zeigte die Reichhaltigkeit der Veranstaltung, die mit Sammlungen fast sämtlicher deutscher Universi-

in englischen Besitz übergegangen, gebracht worden sind.

Die Verhandlungen, die sich über mehrere Monate Attentat aus Die

hinaus erstreckten, und die das Ziel hatten, diesen festgenomm^n worden waren, uberfielen fünf

wertvollen Druck, von dem nur 13 vollständige Gefangene d « Wache und brachten darauf d t e

-------r.-v s »I. I ganze Insel IN ihren Besitz. Darauf ver- ließen 43 Gefangene die Insel. Die übrigen wei­gerten sich, an der Flucht teilzunehmen. Von den Flüchtlingen fehlt jede Spur.

3n der 8. Runde des Meisterturniers gewann Becker gegen Dlümisch. Riemzowitsch, welcher ge­gen Bogoljubow eine Remisstellung erreicht hatte.

: ß e gegen französische V e r p s le ­in n g s k o l o n n e n unternommen. Die französi- chen Truppen befinden sich augenblicklich in der Umgruppierung. Gestern sei es den Kabylen gelun­gen, die Eisenbahnlinie nach Taza an verschiedenen Stellen unbrauchbar zu machen.

Nach französischen Meldungen sollen verschiedene Stämme bei dem französischen Ooerkommando an- gefragt haben, unter welchen Bedingungen ihre Unterwerfung angenommen würde. Tank­geschwader haben nördlich von Uozzan verschie­dene Abteilungen der Djeballas wirksam beschossen. In der westlichen Zone der spanischen Front ent­falten die Rifleute seit einigen Tagen rege Tätig­keit. Nach dem Kriegsbericht desMatin" besteht der Eindruck, daß die Offensive Abd el Krims bei Uezzan um einige Tage verschoben ist. Die Stämme der Benia Ouriaghl und der Djeballas ar­beiten fieberhaft an der Auswerfung von Schützen­gräben.

Das große Munitionslager von Larache ist in die Lust geflogen.

täten beschickt ist.

Berliner Studenten in Bulgarien.

Auf dem Donauweg ist eine Gruppe von Stu­denten aus der Berliner Universität unter Führung des Professors Dr. Möller un» terwegs nach Bulgarien. Eine besondere Organi­sation von bulgarischen Professoren und Studenten begab sich nach dem bulgarischen Donauhafen Lorn, um dort persönlich die deutschen akademischen Gäste zu empfangen und zu begrüßen. Der ganze bul- ga rische Touri st enbund mit allen seinen Filialen beendete seine Vorbereitungen für einen herzlichen Empfang der 150 deutschen Akademiker unter Führung des Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Wanderoogelbundes, Dr. B u e ß k e. Die deutschen Studenten treffen am 15, August in Bul­garien ein und bleiben 14 Tage im Lande.

Aus aller Welt.

Der Breslauer Schachkongreß.

nahm, gelang es Rett, noch Remis zu erreichen.

Sn der 9. Runde des Dorkämpferturniers gewann -IßtC tu) ClttCttt

Kaltheuner gegen Urbach. Gilg brachte es als (Etttitlltenbfctt ?

einziger fertig, von Holzhausen in einer stark . _ _

gespielten Partie eine Riederlage beizubringen. Wrr stehen inmitten der Bade- und Schwimm- Ferner gewann Hussong gegen Schmidt, Müller zeit, die Gefahr des Ertrinkens ist da stets vor- gcgen Orbadx welcher ein Remisangebot Müllers Händen. Zunächst, wie rettet man einen ©rtruuen- abgelehnt hatte. Mit Remis endeten die Par- den aus dem Wasser? Steht man am ilfer und tien Schönmann-Kühn und Fuch-Bergmann. befindet sich der Ertrinkende in der Rahe des-

3n der 10. Runde gewann v. Holzhausen selben, hält man ihm eine Stange oder einen Stock gegen Schönmann, welchem damit der 1. Preis hin. Sm schlimmsten Falle zieht man seinen Rock nicht mehr strittig zu machen ist. aus und läßt den Gefährdeten an einen Aermel

Ein äleberraschungssieg war derjenige Fuchs' fassen, wahrend man den anderen festhalt. Be- gegen Gilg. Müller gewann gegen Kaltheuner, findet sich der Ertrinkende zu weit vom Afer Kühn gegen Schmidt. Die Partien Bergmann oder ist er bereits besimmngslss, um nach der- gegen llrbach und Hussong gegen Orbach wurden artigen Rettungsmitteln greifen zu können, so abgebrochen nruß der Rettende unverzüglich selbst ins Wasser.

n-fAkrioi Er wirft den Rock ab; wenn genügend Zeit, auch

Der Laacher See gefährdet. . die Stiefel. Schnürschuhe schneidet er mit dem

Das Sahrtausende alte rheinische Raturdenk- besser auf: Ein Menschenleben ist ein paar mal des Laachersees bei dem Kloster Maria neue Schnürsenkel wert! Dann schwimmt er von Laach in der Eifel, soll von einem rheinisch° hinten an den Ertrinkenden heran; zuerst lana- westfälischen Elektrizitätswerk in fam, dann mit ein paar raschen Stößen. Er faßt ein riesiges Ra t u r st au b e ck e n ver- ben um f^n Leben Kämpfenden von hinten an wandelt werden. Es sind B^trebungen rm ben Haaren, am Kopf oder in den Oberarmen. Gange, um dies zu verhindern, besonders seitens besten ist es dann, durch Schwimmen auf der Rheinstrombauverwaltung, die eine Abnahme bem Lücken den Derunglückten ans Ufer zu des Wasserzuflusses nach der Mosel und dem bringen. Benimmt sich derselbe bei der Rettung Rhein befürchtet. Der Abt von Maria Laach ,u ^ild, ist es vorteilhaft, ihn noch einmal hat in einer Erklärung Stellung gegen den Plan unter-utauchen.

genommen. Wie Hilst man einem beinahe Ertrunkenen

Beginn der Ahö»<egelflugwettbewerbe. nach dem Herausziehen aus dem Wasser? Zuerst

Unter Leitung deS Rektors der Technischen alle Kleider herunter! Dann den Körper trocken Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Schllnck, be- und warm reiben! Schlamm und Algen usw. wer* gannen auf der Wasserkuppe die Rhvnsegelflug- den mit dem Finger aus dem Mimde genommen. Wettbewerbe. Die Bvrwettbewerbe eröffneten bis Das in die Lungen etwa eingedrungene Wasser mittags zwei Flüge, ausgeführt von Schülern entfernt man fotzendermaßen: Der Derunglü«, der Martens-Segelfllegerschule bis zu einer Mi- wird mit dem Bauche über das Knie des Retter« nute 13 Sekunden Dauer bei recht trübem Wetter. > gelegt, dann wird fest auf die unteren Rippen

heit.)

Abg. Dietrich- Baden (Dem.) lehnt die vom Ausschuß beantragte Verlängerung desBudgetsbis zum 30. Rovember ab. Eine Ermächtigung auf so lange Zeit könne das Par­lament einer Regierung nicht geben, wenn es nicht sein wichtigstes Kontrollrecht, das E t a t - recht, preisgeben wolle. Die Demokraten wur­den nötigenfalls einer Verlängerung des Rot­etats bis zum 15. August zustlmmen.

Abg. Graf v. Reventlow (Völk.) wen­det sich gegen die Ausführungen des Finanz­ministers. Als er auf die Barmataffäre zu spre­chen kommt, ruft Abg. Bernstein (Soz.) m großer Erregung:Unverschämter Lügner! Abg. Bernstein erhält einen Ordnungs­ruf und wird dringend zur Ruhe ermahnt, als er nochmals erregt ruft:Die ganze Barmat- , r. . . r affäre ist eine politische Mache!"

Durch die Explosion sei großer wchaden entstan- 5)er Redner empfiehlt eine Entschließung, die den. Sn der Bevölkerung entstand eine große ^e Regierung ersucht. Dafür Sorge zu tragen, Panik. Man glaubt, daß ein Anschlag der bafi öer -Außenminister alle weiteren Besprechun- R i f I e u t e vorliegt. Auch sonst haben die dran- unb Verhandlungen wegen des Sicher- zosen nach anderen Meldungen aus <ze; gestern heltspaktes und den Eintritt des Deutschen erhebliche Verluste erlitten. Die starke Befestl- in Den Völkerbund nur unter laufender

gang von Ain-Bou-Aissa ist an Die Kenntnisnahme und mit Zustimmung des R i f I e u t e verloren gegangen. Die Siel- Kabinetts und des Auswärtigen lang wurde schon längere Zelt von Den Marok- ^liisschuses führt. Sn Der BegrünDung führt fanern belagert und ist jetzt in Die Luf t ge- 6erRedner aus, der Außenminister habe, wie die sprengt worden. Die Besatzung habe sich noch Geschichte des Memorandums beweise, elgenmäch- längere Zeit mit Handgranaten verteidigt, zedoch ttq unö heimlich politische Wege eingeschlagen sei Die Überlegenheit Der Rifleute zu groß un6 Situ3ionen geschaffen, um Die Reichspolitik gewesen. Uebeilebende französische Soldaten meU Don vornherein festzulegen. Unter Dem Sicher- Den, daß an dieser Stelle die französische Front heftspakt werde Deutschland zum Eunuchen des durchbrochen sei. schwarzlockigen Weltgewissens. (Heiterkeit links!)

--------- Der Redner beantragt in einer weiteren Ent-

Polen weist die Optanten aus.

Schneidemühl, 31. Juli. (TU.) Der Zu- stiz ausüben möge, um zu verhindern, daß ost° st r om de r O P t a nt e n nach S ch n eide m ü h l jüdische Großschieber der Strafverfolgung ent­nimmt in erschreckendem Maße zu. Die Verwal- zogen und Dafür pflicht treue Beamte verfolgt

tung des Durchgangslagers in den Albatros werden. (Gelächter links.) werken leistet schier übermenschliche Arbeit, um Sn der Wetterberatung der

o...o_.,-------- - .... An Straßenkreuzungen und vor Strahenein»

machte einige schwache Züge, wodurch es seinem Mündungen besonders vorsichttg fahren.

starken Gegner möglich wurde, eine Gewinnstel* Beim Kreuzen von Fahrzeugen hat daS lung auszubauen. Die Partie v. Dottschall-Moritz Fahrzeug, welches das andere zu seiner Rechten stand für den letzteren ganz gut, bis nach einem Den Weg freizugeben oder zu halten.

Fehlzug sie für ihn unhaltbar wurde. Saemisch Richt in engen Straßen wenden

brachte es in einer gegen Tarrasch gespielten, für Richt unmittelbar an Straßenecken hatten,

ihn auf Verlust stehenden Partie fertig, durch Halten, so lange Straßenbahnfahrgäste ein*

zäheste Verteidigung noch ein Remis zu erreichen. I oder aussteigen, sofern nicht soviel Raum zwl- Rublnstein-Grünfeld lieferten sich eine Remis» I f$cn ^ec Straßenbahn und dem Fahrzeug ist. daß partte. Die Partie Wagner-Reti wurde nach Dßne Behinderung oder Gefährdung der Fahr­zwölfstündigem Spiel bei etwas besseren Chan- ßäfte unter größter Vorsicht vorbeigefahren zen für Rett abgebrochen. Sn der Abbruchspartte v>erden kann.

Rett-Tarrasch, welche 14 Stunden in Anspruch

Die Vertriebenen unterzubringen und weiterzu» Dermögenssteuer

leiten. Hunderte von Optanten treffen täglich in 6cgrünöet der Abg. Ströbel (Soz.) zusammen ! Schneldemühl ein. Don den 20 000 Deutschen die mit öen Demokraten und Kommunisten die 2lb- ' Polen bis zum 1. August verlassen haben muffen änderungsanträge Der Linken.

haben bereits 7000 die Grenze überschritten. Es Der Antrag der Frau Abg. Leder (Dem.) handelt sich zumeist um Landarbeiter. Die preuß. ,u § g öer Vorlage will die Vermögenssteuer

Staatsregierung hat alle Anordnungen getroffen, erheben, sofern bei einem Vermögen von um ihnen UnterkunftSmöglichkeiten zu verschaffen, höchstens 30 000 Mark und einem jährlichen Ein- <

Eine große Summe ist als finanzielle Rothilfe ^mmen von höchstens 4000 Mark Der Ehemann

nach Schneidemühl von der 6taat8regterung ab- über 3a^re a[t oder erwerbsunfähig ist. Frau ,

gesandt worden. Es ist kein Zweifel, daß die Pol- ^Ibg Leder beantragt, diese Vergünstigung auch

Nische Regierung von ihrem aus der Wiener ber Ehefrau zuzusprechen, wenn diese regel-

Konvention hergeleiteten Recht, die Optanten ^hlg erwerbstätig oder haupterwerbstätig ist.

a'aszuweisen, in der brutalsten Weise 5)er Antrag wird angenommen. Sm übrigen Gebrauch macht. I vttrd die Vermögenssteuer unter Ablehnung aller

1 < I Aenderungsanträge in Der Ausschuhfassung an*

Deutscher Reichstag. | Es folgt Die zweite Beratung Der

Berlin, 1. Aug. Der Haushaltsausschutz Erbschaftssteuer.

beantragt, Den Rotetat für 1925, Der schon bis Abg. Saupel (Soz.) tritt für Die Anträge zum 8. August verlängert werden soll, eventuell I seiner Partei ein, Die eine wesentlich stärkere bis zum 30. Rovember zu verlängern, wenn steuerliche Erfassung Der Erbschaften verlangen, bis dahin der normale <Stat nicht erledigt ist. als sie Die Vorlage vorsieht. Dev- ReDner zieht

Abg. Bender (Soz.) erttärt, seine Freunde *um Vergleich Die wett höheren Sähe Der eng- leien mit der Verlängerung bis zum 8. August lisch en Erbschaftssteuer heran, einverstanden, mühte aber eine Verlänge- Abg. Horlacher (Bayer. Vp.): Die Re- rung bis zum 30. Rovember ablehnen. Der gierung sollte sofort nach Durchführung der

Reärer bezeichnete eine schnelle Erhöhung neue Steuern eine umfassende Vermögens- und

Der Deamtengehälter, besonders Der Einkommensteuerstatistik aufmachen. Dann würde

unteren Besoldungsgruppen, als dringend not- Die Agitation, Die sich auf Vergleiche mit Eng-

wendig. Ganz falsch ist der vom Reichsfinanz- land stütze, elend zusammenbrechen. Sn vielen

Minister vertretene Standpunkt, daß eine Er- Fällen könnte vom immobilen Besitz Die

'Höhung Der Löhne und Gehälter eine weiters veranlagte Erbschaftssteuer gar-

Preissteigerung zur Folge haben würde, nicht gezahlt werden. Darum sei die letzige

Tatsächlich seien die Löhne In Deutschland wett Finanzreform zu begrüßen.

niedriger als im Ausland. Die Regierung habe Ein Regierungsvertreter erklärt, die Regie­zugegeben, dah alle ihre Versuche zur Preis- rung werde Den Wünschen auf Herausgabe einer senkung ergebnislos waren; sie empfahl deshalb Statistik entsprechen.

den Beamten den Anschluß an den Konsum- Abg. Seydewltz (Soz.) richtet gegen Die verein. (Hört! Hörtl) Dieselbe Regierung, die die Regierung Den Vorwurf, dah sie durch die Ab- Gehälter der unteren Beamten nicht erhöhen lehnung Der vollen Besteuerung Des Gattenerbes will, well sonst eine Preissteigerung eintreten auf Die Geldmittel verzichte, mit Denen sie Der könnte, erhöht selbst künstlich Die Preise durch Rot Der schlecht bezahlten Beamten steuern könne, einen lückenlosen Zolltarif. Der Finanzminister Es sei ein Schlag ins Gesicht Des Gerechtigkeits- Hat 10 Millionen zurückgesteltt, zur Ermöglichung gefühls, daß von Der Erbschaft Sünnes' Des Der vierteljährlichen Dorausbezahlung. Dem Be- reichsten Mannes von DeutschlanD, das Reich amten wäre vielmehr damit gedient, wenn diese nicht einen Pfennig Steuern erhalten habe.

Summe sofort zur Aufbesserung ihrer ganz un- Aach Ablehnung Der Aenderungsanträge zulänglichen Bezüge verwendet würden. (Sehr wird Die Ausschußfassung Der Vorlage in zweiter gut! bet den Sozialdemokraten.) Lesung angenommen.

Der Redner spricht schließlich der Regierung Es folgt

und den Regierungsparteien Den guten Willen ^ie zweite Beratung De« ReichSbewertungs- ab, der Rot Der Beamten wirksam zu steuern. gesehes.

(Beifall bei Den Sozialdemokraten.) $n der allgemeinen Aussprache weist Abg.

Reichsfinanzminister vo« Schlieben: Keil (Soz.) auf Die bekannte Denkschrift hin, Sie grage der Seamienbefottung bilde, den

Gegenstand Der größten Sorge der Reichsreg.erung elnschrä^ken wollte Die Deutschnationalen (Zuruf: Davon merkt man aber nichts.) Zch habe I Diele lebt bedenklichen vartikularistischen immer soziatts auch Uten^Diese^ f^^ent^en

mir viel lieber, wenn ich den Wünschen der Ve I toß Regierungspartei wurden. Sie haben sich ^ten Rechnung tragen konntt. Wir verkennen nicht in dieser Frage so gewandelt wie in Der Frage

f xa l ehib oLmt Nck der Erfüllungspolitik. Das Gesetz. Das ganz Den

^atsache, daß Die JBeamten 9ewis er Gnippen sl ) Grundsätzen Der alten sozlalDemokratlschen Politik

^>d) r-tC r 1 nirfif ent^pre^^e, begrüße er. Einige Fehler müßten

Zur Zelt lassen es aber Die Verhältnisse nicht zu, 1 - 5.p_ n7nrrnnf. fnrriniert toerDcn.

eine Milderung Der ^er Staatssekretär Popitz erklärt, die Finanzoer-

Beamten emtreten zu lassen. Die augenblickliche G e- ma[tung merbe bie DOn Dem Vorredner angeführten ft a 11 ung Des R e i chs 11^a ts laftt eme Mehr ^äIIcgchprüfen. Die Regierung werde sich bei der belaftung nicht zu. Die lleberschusse des letzten Ausführung der Vorlage bemühen, einen Wert her- 3a^re5 können unmöglich zu laufenden Mehraus- guszubekornmen, der ben allgemeinen Anschauun- gaben benuöt tt)erben/ meil mir ^cht wlssen. ob gefi entfprid)t werde eine spezielle Bewertung bieje lleberschusse wreberkehre n werden. (Abg. vorgenornrnen, die bann auch in vielen Fällen zu Stemkopf iSo-,1- Dann gewahren S.e ein?r höheren'Bewertung führen werde. °

eine einmalige Beihilfe.) Einesalche Bei Damit schließt die Aussprache. Präsident Hilfe wird allgemein als sehr unerwünscht be- teilt bemAaufe mit daß in der Presse Mit­zeichnet. Wir müssen auch Rücklicht nehmen auf ble Llungen erschienen ei7n, Die die Mehrheit be-

s-hr Ichw,-r,g-g>n°nzl°g° d-r ü° nber u nd G°- fti^mfer ^eien d-- übertriebenen AI.

meinten, Die zum Teil gar nicht in der koholgenusses bezichtigt hätte. Die nam-

Lage waren, eine vom Reich verfugte allgemeine . 9 0 II Abgeordneten würden Straf-

Erhöhung der Beamtenbezuge mitzumachen. a n t r a g stellen (Bestall rechts.) Er, Der Präsident,

Mit größter Sorge erfüllt uns d.e ^ätte Die fBfliAt: im Sntereffe Der 2Bürbe Des 57au-

ßage ber Reichs b«h n.^ Mr wurden da bei der flegen bie unglaublichen Uebertreibungen in der ci"»uk=ln- (5Seift,U rCd*5 U"b 3u= d°Ichwi>r°n di- tto ta ,.t«H d°- hau- bie ffieiterbera.

edjaben »ufügen wurde. Wenn wir aber die Wirt- beg ^emertungsgefeSes auf Samstag, schäft nicht wieder m Die Hohe kommen lassen, so ö ______

heißt es:Finis Germaniae". Im Augenblick ift x

es leider zu meinem eigenen großen Bebauern .ÖCUtMÖ^Tl

nicht möglich, für die Beamtenschaft etwas zu tun, '

durch eine allgemeine Gehaltserhöhung. Ich hoffe aber, daß sich die finanziellen Verhältnisse des Rei- . ,

ches, Der Länder und Gemeinden so entwickeln, daß Berlin, 31. Sult (WB.) Mit einer fest- in nicht allzu langer Zeit die Lage der Beamten ver- lichen Veranstaltung Der StuDentenfchaft Der 'Ver­bessert werden kann. llner älnlversttät in Der Staatsoper Am Könlgs-

Es handett sich also Darum, daß wir noch platz wurDe heute abenD Der infolge Des Verbots einige Zeit aush alten. Ich weiß, daß das | Der RheinlanDkommisslvn von Bonn nach Berlin

verlegte 8. Deutsche StuDententag eröffnet. Rach I Raubmord an einer Schülerin des Gretheareum-, einer Begrüßungsansprache Des ftuD. Phil. Ger- Bel Dörnach fanD man Die Lriche Dee harD Suling als Vertreter Der Studenten- 26jährigen amerikanischen Mary Lewilt schäft wies Der Rektor Der LI n i v e r s i t a t, wen aus Lukelley. Mit Hilfe von Polizeihunden! Geheimrat Professor Dr. Roll, in ein Dringlichen gelang es, den Mörder in der Person Des 16jäh« Worten auf Die RotwenDigkeit der Pflege des rigen Sohannes Hanneschläger zu ermittelt Gemeingefühls der Studentenschaft und des and festzunehmen. Der Mörder gestand, daß Vaterlandsgefühls hin. Er betonte, daß die De- I Der Schülerin Die HanDtasche rauben wollte, je* wegung konkrete Ziele haben müsse, wenn fu Doch auf ihre Hilferufe geflüchtet sei. Mary nicht erlahmen solle. Der Redner verbreitete sich Lewilt Löwen war zur Teilnahme an Den Kursen Dann Insbesondere über das Werkstudenten- Der Anthroposophischen Gesellschaft nach Dörnach tum. Cs habe sich gezeigt, dah ein großer Teil gekommen.

Der Werkstudenten unter der er doppelten Last 5fhmpr

körperlich zusammengebrochen fei und daß auDer- Sdjroeres Autounglück.

Dem Das Werkstudententum häufig zu einer Ver- Ein mit vier jungen Leuten besetztes Auto fuhr längenmg und Beelnttächtigung des Studiums in Der Nähe des Schmelztales bei Honnef gegen geführt habe Die Beseitigung Der Kluft einen Baum und wurde vollständig zertrümmert, zwischen den Hand- und ©elftedar» Gin junger Mann aus Köln-Klettenberg wurde töd- beiter n könne und müsse daher auf einem lich verletzt, ein Fräulein aus Röndorf sowie ein anderen Wege erreicht merDen. Der Student anderer siebzehnjähriger junger Mann liegen hoff- müsse auch vor allem das Vorurteil überwinden, nungslos im Krankenhaus.

daß d-r M-Nsch -rst anfansi' Sr-i SobeSobfet eines Gewitters.

Rat Die Leitung^d^DeuWn^Studententages, I 3n Dem niedeEerreichlschen Bezirk Mit- y \ .^ ry A rx j . Rflnmhor ennb rer telbach ging ein schweres Gewitter mit Hagel-

stv-ckef. schl-g niebTrSSie ®?nte ist völlig ver^?ch.

Münct^n und canö 'iur K l?i n - Berlin, emp- t e t. Drei Personen, Die unter einer Eisenbahn- Agm CanD. Ing.' HilgeAtock überbrachte bSn Unterführung Schuh gesucht hatten würben von ReuhsprästDenten die Grüße und das Treu- den Wassermassen Die plötzlich, in den gelöbnis der Deutschen Studenten- Tunnel emDrangen, mitgerissen undertranken. schäft. Der Reichspräsident dankte und Dootsunglück auf dem Rhein.

bat Die Abordnung, der deutschen en Säckinaen SuH IW^B) CBei einer

ÄÄ ÄfS fUr $ a bbÄ't f «h t°U ton®S

Den Erfolg ihrer Tagung zu übermitteln. Ahein abwärts ist ein mit Drei Personen besetztes

Paddelboot bei Schwörstadt zum Sinken gekorn- UHÖ lülelOilflCi/Ugt» men. Dabei sind zwei Personen ertrunken, und ... M . < < « . cm k zwar Der Sustizrat Gottlieb Lüttg ers aus

Eme Gutenbergbibel in Auslanv Derlin-LichterfelDe und ein etwa 20jähriger verkauft: Studierender Der Universität Freiburg.

, ^aln3* 31- 3ulL (WB.) Die 42;ellige G u - Massenflucht polittscher Gefangener in Bulgarien, tcnbergbibel, die sich Im Besitze des Stifts " 1

Melk in Riederöfterreich befand, ist durch ver-